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Periodical volume

Full text: Berlyñ international Issue 106.2013

11/13

international Nummer 106
DER NEWSLETTER

DER

INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN

Einbürgerung:
Berliner Kampagne geht weiter

Lida S. ist eine der Gewinnerinnen des
Wettbewerbs zur Einbürgerungskampagne „Deine Stadt. Dein Land. Dein
Pass.“ Sie stammt aus dem Kosovo
und studiert an der FU Berlin. Sie
spricht sich für die Einbürgerung aus,
denn „Heimat ist da, wo ich verstehe
und wo ich verstanden werde.“F.: Nowack
IMPRESSUM: BERLIN INTERNATIONAL. Ein e-Informationsforum der Beauftragten des Senats von Berlin für
Integration und Migration. Potsdamer Straße 65; 10785 Berlin. Vormals „Top - Berlin international“. Erscheint mit elf
Ausgaben im Jahr als E-Mail-Anhang im PDF-Format und ist kostenlos. Die Dateigröße kann je nach Inhalt zwischen
1 und 2 MByte variieren. Abonnementbestellung/ -löschung und Zusendungen für die Veröffentlichung in BERLIN
INTERNATIONAL unter folgender E-Mail-Adresse: Newsletter@intmig.berlin.de. Keine Haftung für unverlangt zugeschicktes Material und kein Anspruch auf Veröffentlichung. Auszugsweiser Nachdruck und Vervielfältigung mit Quellenangabe erwünscht. Redaktion, Grafik und Produktion: Fred Vollmer, AL III 12; Tel: (030) 9017-2374 /-34; Fax:
9017-2320, Martina Gembus, III A 4, (030) 9017-2327 (Vertr.). Diese und weitere Ausgaben im Internet unter
http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/top/index.html. 01.11.2013 [1.775 | Jahrgang 30]

Der interkulturelle
Kalender für den
Monat November

November 2013, Nr. 106
BERLIN INTERNATIONAL
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Nachrichten aus dem Haus, Berlin und den Bezirken
Interkultureller Kalender für das Jahr 2014 liegt vor
Berlins Einbürgerungskampagne geht weiter
Informationen aus dem IQ Netzwerk Berlin
Arbeitssenatorin Kolat begrüßt rechtskräftige Bestätigung:
ALEB war und ist eine tarifunfähige Gewerkschaft
Arbeitssenatorin: „Bekämpfung von Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit ist oberstes Ziel“
Noch bis 16.11., Friedrichshain – Kreuzberg: InterKreuzHain - Interkulturelle Veranstaltungswochen
10.11., Neukölln: Angriff auf die Demokratie?
Die NSU-Morde und ihre Folgen. Veranstaltung des Museums Neukölln
Aus dem Landespressedienst
Innensenator Henkel: Jonnys Vermächtnis bleibt
Wowereit appelliert zum Jahrestag des Todes von Jonny K.: Absage an jede Art der Gewalt –
Gedenktafel in der Rathausstraße eingelassen
Verbesserte und erweiterte Anerkennungsmöglichkeiten ausländischer Berufsabschlüsse
Wowereit zum Gedenken an die Deportationen Berliner Jüdinnen und Juden
Senatsverwaltung für Inneres und Sport:
Auszubildende zum 1. September 2014 gesucht. Bewerbungsfrist: 31.12.2013
01.11., 19:00 Uhr: Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin
über rechtsextreme Frauen
„flitzen – verstecken – überleben? Hilfe für jüdische Verfolgte 1941–1945“. Neues Unterrichtsmaterial
zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs erschienen
Dunger-Löper: Bürgerschaftliches Engagement fördert Integration
Anfragen an den Senat
„,Reichsbürger‘ in Berlin?“ (Link) und weitere Anfragen ab Seite
Aus Europa, Bund und Ländern
Berliner Europaportal und Europa-Newsletter
BMI: 11.461 Asylerstanträge im September 2013
Destatis: Zahl der Ausländer im Zentralregister stieg um 4,1 % im Jahr 2012
Zuwanderung aus Südosteuropa: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
legt Diskussionspapier vor
SVR: Fünf Jahre Sachverständigenrat. Unabhängig, interdisziplinär und parteipolitisch neutral
Veranstaltungen
11.11., Studienvorstellung und Diskussion in der Hamburger Vertretung:
Timothy Garton Ash: Freiheit in Vielfalt. Die Herausforderung für Deutschland. Anmeldefrist: 07.11.2013
Noch bis 15.11.: 11. Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs
15. bis 17.11.: EXPOLINGUA Berlin 2013. 26. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen
Bis 30.11., Ausstellung bei JOLIBA:
Spurensuche - Afro-Deutsche Erfahrungen in der Zeit vor und während der NS-Herrschaft
Workshops/ Tagungen
06.11., Fachtagung: Gutes Leben – oder das Blaue vom Himmel?
Religiöse und weltanschauliche Vorstellungen vom "Guten Leben"
07.11., SOR-SMC: Fachtag gegen Rechtsextremismus
11.-12.11., Fachtagung: Gemeinsam für menschenwürdige Arbeit – Aufbau von Strukturen
gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung auf Bundes- und Länderebene
10.11.: 3. Fachtag Vietnamesisches Berlin - Wie weiter nach der Schule?
15.11., Tagung: Wissenschaft trifft Praxis. Familie. Bikulturalität. Globalisierung.
Eine Herausforderung für Institutionen? Anmeldefrist: 04.11.2013

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Workshops/ Tagungen
20.11., SOR-SMC - Dialogtisch Flucht und Asyl: Was tun, um Flüchtlinge zu unterstützen?
30.11., Entwicklungspolitischer Fachtag: „Diaspora - Migration – Entwicklung“
04.12., Fachtagung:
„Vielfalt in der engagierten Stadtgesellschaft –Freiwilliges Engagement und Diversity“
Anmeldeschluss: 28.11.2013
12.12., Vorankündigung: 19. Forum Migration in Bonn
Qualifizierungen
Ab 25.11., Fortbildung im FCZB:
Raus aus der Arbeitslosigkeit, rein in den Beruf. Office Anwendungen fürs Büro
GIZ-FoBi Kleinkindpädagogik: Erzieherin-Erzieher – Ihr zukünftiger Arbeitsplatz in der Kita!

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HINWEIS DER REDAKTION
Aus redaktionellen Gründen erscheint diese Ausgabe eingeschränkt. Auch müssen diesmal die Rubriken „Aus Projekten und Vereinen“ sowie „Veröffentlichungen/ Internet-Tipps“ leider entfallen.
Zur Veröffentlichung in dieser Ausgabe vorgesehenes und bereits zugesendetes Material werden wir in
der Nummer 107 berücksichtigen, soweit die Informationen noch einen gewissen Aktualitätsbezug haben.
BERLIN INTERNATIONAL erscheint wieder am 29.11.2013.
Redaktionsschluss für Ausgabe Dezember 2013 (Nr. 107) ist der 22.11.2013.
Wir bitten unsere InserentInnen sowie Leserinnen und Leser um Verständnis.
Ihre Redaktion

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Nachrichten aus dem Haus,
Berlin und den Bezirken

Befindlichkeiten umgehen kann. Hier leistet der Interkulturelle Kalender eine gute Hilfestellung.“
Gegen eine Schutzgebühr von 0,50 € pro Exemplar
ist der Interkulturelle Kalender 2014 erhältlich bei der
Beauftragten des Senats
für Integration und Migration
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin
Tel.: (030) 9017 2357 oder 9017 2322
Fax: (030) 9017 2320
E-Mail: Integrationsbeauftragte@intmig.berlin.de
Außerdem steht der Kalender auch wieder auf den Internetseiten der Integrationsbeauftragten als Download
bereit unter:
http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/kalender/ind
ex.html

INTERKULTURELLER KALENDER
FÜR DAS JAHR 2014 LIEGT VOR
Der Interkulturelle Kalender 2014 ist gerade erschienen. Auch für das kommende Jahr bietet er wieder einen raschen Überblick über die unterschiedlichen religiösen und weltlichen Feste, Feier- und Gedenktage in
der Einwanderungsgesellschaft.
Zusammengestellt wurde er in bewährter Weise von
Gertrud Wagemann. Herausgeberin ist die Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Monika Lüke. Sie
sieht im Interkulturellen Kalender vor allem eine praktische Orientierungshilfe, welche Tage womöglich Feiertage von Geschäftspartner/innen, Kunden, Nachbarinnen, Kollegen oder Mitschüler/innen sind: „Auf welche
Wochentage Weihnachten 2014 fällt oder wann Ostern
ist, das zeigt rasch ein Blick auf jeden herkömmlichen
Kalender. Bei Fragen, wann der Ramadan im kommenden Jahr beginnt oder an welchen Tagen das jüdische, das vietnamesische, das thailändische Neujahrsfest oder das kurdische Newroz begangen werden, ist
es schon schwieriger. Oder Ostern - der Ostertermin ist
in der orthodoxen Kirche zumeist ein anderer, auch
wenn er im kommenden Jahr bei evangelischen, katholischen und orthodoxen Christen einmal auf den gleichen Tag fällt, nämlich den 20. April. In unserer immer
vielfältigeren Gesellschaft ist ein solcher Kalender als
Planungshilfe eigentlich unverzichtbar.“
Deshalb hängt das DIN A 3-Poster inzwischen in vielen
Schulen, Kindergärten, Redaktionen, Behörden, Firmen
oder Privatwohnungen.

Dort finden Sie auch eine barrierefreie Vorleseversion
des Kalenders.

BERLINS EINBÜRGERUNGSKAMPAGNE
GEHT WEITER
Deine Stadt. Dein Land. Dein Pass. Unter diesem zentralen Motto steht die Berliner Einbürgerungskampagne,
die am 14. Oktober fortgesetzt wurde. Für den Berliner
Senat ist das Werben für mehr Einbürgerung ein zentrales Handlungsfeld.
Integrationssenatorin Dilek Kolat: „Mit rund 6.400 Personen, die die deutsche Staatsbürgerschaft im vergangenen Jahr angenommen haben, ist das Potenzial für
Einbürgerungen in Berlin noch nicht erschöpft. Berlin
will, dass mehr Menschen eingebürgert werden. Berlin
ist die Stadt der kulturellen Vielfalt, ein Viertel der Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Doch viele
Menschen, die schon lange hier leben oder sogar hier
aufgewachsen sind, können über ureigene Themen, die
sie bewegen, nicht mitentscheiden. Sie können nicht
wählen und nicht gewählt werden. Sie können sich
nicht einmal an einem Volksentscheid beteiligen wie
jetzt am 3. November. Das ist auf Dauer für die Demokratie nicht förderlich.“
Wählen zu können ist ein wichtiger Grund, der für die
Einbürgerung spricht. Das ist auch ein Fazit des Wettbewerbs zur aktuellen Einbürgerungskampagne, bei
dem Berlinerinnen und Berliner ihre Gründe benennen
konnten, die für den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft sprechen.

„Der interkulturelle Alltag wird zwar immer selbstverständlicher“, so Monika Lüke, „er kann aber auch sehr
unübersichtlich sein und er verlangt jedem einzelnen
(Fortsetzung nächste Seite)
immer mehr Kenntnisse ab, wie jede/r von uns respektvoll mit unterschiedlichen Traditionen und religiösen
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Aus den Einsendungen wurden drei Gewinnerinnen
ermittelt. Ihre persönlichen Statements waren bis zum
21. Oktober auf einer Litfaßsäule an der Skalitzer Straße/Ecke Wrangelstraße zu sehen:

IQ Netzwerk Berlin

Fikriye K.: „Ich will mit meinem Wahlrecht Deutschland
mitgestalten und lebenswerter machen.“

Veranstaltungshinweis:

Dalila G.: „Weil Berlin meine
Heimat ist!“
Lida S.: „Heimat ist da, wo
ich verstehe und verstanden
werde.“
Bild rechts: Die Gewinnersprüche aus dem
Wettbewerb zur Einbürgerungskampagne
waren zu sehen vom
11.Oktober bis zum 21.
Oktober 2013 auf der
Litfaßsäule
Skalitzer
Straße, Ecke Wrangelstraße.
Foto: Felix Nowack

„Mit der Einbürgerungskampagne bieten wir allen, die
noch unschlüssig sind, eine Entscheidungshilfe, so Senatorin Dilek Kolat. „Wir wollen zeigen, dass wir um alle
werben. Berlin braucht seine Einwohnerinnen und Einwohner und wir wollen, dass ihnen allen die volle rechtliche, soziale und politische Teilhabe ermöglicht wird.
Voraussetzung dafür ist der Pass.“
Auf Plakaten, in Radio- und Filmspots, Broschüren und
Flyern vermitteln eingebürgerte Berlinerinnen und Berliner, warum es für sie persönlich wichtig war, den
deutschen Pass zu beantragen. Einbürgerung ist dabei
ein wichtiger Impuls, die kulturelle Vielfalt Deutschlands
zu stärken. Alle Informationen zur Berliner Einbürgerungskampagne sind auf der Kampagnenwebsite abrufbar unter:

Anerkennung
von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen

Fachtagung

„Berufliche Anerkennung realisieren“–

Qualitätsentwicklung in der Anerkennungsberatung
20. November 2013, 10.30 – 16.00 Uhr
Jerusalemkirche Berlin
Lindenstraße 85, 10969 Berlin
Am 20.11.2013 veranstaltet die k.o.s GmbH gemeinsam mit dem IQ Netzwerk Berlin eine bundesweite
Fachtagung zum Thema Qualitätsentwicklung in der
Anerkennungsberatung.
Hintergrund ist die Einführung eines Qualitätsentwicklungsprozesses in den Anerkennungsberatungsstel-len
des IQ Netzwerks Berlin, die eingewanderte Personen
mit Berufsqualifikationen aus dem Ausland beraten und
während des Anerkennungsverfahrens begleiten.
Qualitätsfragen zur Anerkennungsberatung wurden mit
der etablierten Qualitätspraxis der Bildungsbera-tung
nach dem Berliner Modell zusammengeführt. Das IQ
Netzwerk Berlin hat ein Leitbild erarbeitet und weitere
Prozesse eingeführt und dokumentiert.
Ziel der Fachtagung ist es, Prozesse der Qualitätsentwicklung des IQ Netzwerks Berlin vorzustellen und gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft und der Politik
zu diskutieren.
Anmeldung erforderlich.
Ein Programm und die Anmeldemöglichkeit finden Sie
unter http://www.kos-qualitaet.de

http://www.einbuergerung-jetzt.de
Integrationssenatorin Kolat: „Ich hoffe sehr, dass die
neue Bundesregierung die Hürden für die Einbürgerung
senkt. Das Optionsmodell, das Jugendliche zwingt, sich
mit Erreichen der Volljährigkeit für eine Staatsangehörigkeit zu entscheiden, ist nicht mehr zeitgemäß. Die
doppelte Staatsbürgerschaft ist längst überfällig.“
[PM Sen IAF v. 14.10.2013, RED]

Qualifizierung
von Migrantenorganisationen
Ein Angebot des IQ Netzwerks Berlin
Der VIA Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V. bietet im Rahmen des IQ Netzwerks Berlin Informationsund Qualifizierungsveranstaltungen für und mit MOs
an, mit dem Ziel des Empowerments dieser Organisationen. Themen sind u.a. Fördermittelakquise und
Fundraising, Webpräsenz, Projektentwicklung. Unter
http://www.via-in-berlin.de/angebote/kurse/
finden Sie die komplette Workshop-Übersicht für 2013.

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Pressemitteilung
Wanka:

"Wichtiger Beitrag
zur Sicherung des Fachkräftebedarfs
Ein Angebot des IQ Netzwerks Berlin
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung
und Forschung: Die meisten ausländischen Abschlüsse
werden anerkannt.
Wanka: "Wichtiger Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs."
Pressemitteilung vom 15.10.13:
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pres
semitteilungen/2013/GenTable_201310.html
----------------------------------------------------------Weitere Informationen zum IQ Netzwerk Berlin finden
Sie unter:
http://www.berlin.netzwerk-iq.de
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Kontakt
Deniz Agdas
IQ Netzwerk Berlin
Büro der Beauftragten des Senats
für Integration und Migration
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin
Tel.: (030) 9017 2361
E-Mail: Deniz.Agdas@intmig.berlin.de

Arbeitssenatorin Kolat
begrüßt rechtskräftige Bestätigung:

ALEB WAR UND IST
EINE TARIFUNFÄHIGE GEWERKSCHAFT
Die „christliche“ Gewerkschaft ALEB (Arbeitnehmerverband land- und ernährungswirtschaftlicher Berufe) ist
nunmehr endgültig tarifunfähig. In dem von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, den Gewerkschaften Verdi und NGG sowie dem Land Nordrhein-Westfalen betriebenen Verfahren wurde bereits
im Oktober 2012 durch erstinstanzlichen Beschluss des
Arbeitsgerichts Bonn die Tarifunfähigkeit der „christlichen“ Gewerkschaft ALEB festgestellt. Die ALEB hat
nunmehr die Beschwerde gegen diesen Beschluss zurückgenommen.
Damit ist jetzt rechtskräftig festgestellt, dass die ALEB
keine tariffähige Gewerkschaft ist und seit dem 1. Januar 2010 auch nicht war. Somit hätten seit diesem
Zeitpunkt auch keine rechtsgültigen Tarifverträge mehr
abgeschlossen werden können.
Dieses Verfahren steht im Zusammenhang mit der u. a.
auf Antrag der Berliner Senatsarbeitsverwaltung am 14.
Dezember 2010 erstrittenen höchstrichterlichen Feststellung der Tarifunfähigkeit der „Tarifgemeinschaft
Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP)“ durch das Bundesarbeitsgericht. Um die Folgen dieser schon seinerzeit befürchteten Entscheidung zu umgehen, hatten fünf Mitgliedsverbände des „Christlichen Gewerkschaftsbundes
Deutschland (CGB)“ – darunter auch der ALEB - bereits Anfang 2010 sogenannte „mehrgliedrige“ Tarifverträge für die Zeitarbeit mit ihnen als angeblich selbständigen Tarifvertragsparteien geschlossen. Diese
Tarifverträge beinhalteten u.a. Löhne für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer in Höhe von anfangs lediglich 6,15 Euro.
Senatorin Kolat: „Nur tariffähige Gewerkschaften können die Rechte der Beschäftigten stärken. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Scheingewerkschaften, die
Dumpinglöhne vereinbaren, nicht mehr zum Zuge
kommen. Nach unseren Erfolgen gegen die Tarifgemeinschaft christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit
und Personalserviceagenturen (CGZP) und gegen den
Beschäftigtenverband Industrie Gewerbe Dienstleistung
e.V. (BIGD) haben wir damit bereits zum dritten Mal
Erfolg.“
Pressemitteilung vom 23.10.2013
Rückfragen: Franziska Schönberner, Telefon: (030) 90282743

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Arbeitssenatorin Kolat:

„BEKÄMPFUNG VON JUGENDUND LANGZEITARBEITSLOSIGKEIT
IST OBERSTES ZIEL“
Bei der gemeinsamen Eröffnung der Jobaktivmesse
stellten der Chef der Regionaldirektion BerlinBrandenburg der Bundesagentur für Arbeit (BA), Dieter
Wagon, und die Senatorin für Arbeit, Integration und
Frauen, Dilek Kolat, heute die aktuellen Arbeitsmarktzahlen und das Ergebnis des Ausbildungsjahres 2013
vor.
Die Arbeitssenatorin Dilek Kolat kommentierte die Entwicklung am Arbeitsmarkt: „Auch die aktuellen Arbeitsmarktzahlen bestätigen die positive Entwicklung auf
dem Berliner Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit geht
kontinuierlich zurück: Der Erfolg der Berliner Unternehmen, die wirtschaftliche Dynamik und unsere Berliner Arbeitsmarktpolitik zeigen Wirkung. So haben wir
im Oktober rund 2.700 weniger Langzeitarbeitslose als
noch vor einem Jahr. Ich will, dass möglichst viele
langzeitarbeitslose Berlinerinnen und Berliner von der
positiven Entwicklung profitieren. Dazu brauchen wir
auch noch viel mehr Unternehmen, die ihnen Chancen
einräumen, anstatt Vorurteile zu pflegen!“
Zur Bilanz des Ausbildungsjahres 2013 sagte Dilek Kolat: „Ich bin mit der Zahl der bei der Regionaldirektion
gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen nicht zufrieden. Die Berliner Betriebe müssen mehr ausbilden!
Anders als im Bundestrend gibt es in Berlin mehr Bewerberinnen und Bewerber als gemeldete betriebliche
Ausbildungsplätze. Viele Unternehmen sehen zwar den
drohenden Fachkräftemangel, doch zu wenige sorgen
für den eigenen Nachwuchs. Dabei wissen wir: Wer
heute nicht ausbildet, hat morgen keine Fachkräfte! Ich
möchte, dass jeder Jugendliche, der in Berlin nach einem Ausbildungsplatz sucht, eine gerechte Chance
bekommt. Für die Jugendlichen gilt, dass sie sich informieren und orientieren müssen, um auch Berufe
links und rechts vom Traumjob zu finden.“

Die Arbeitslosenquote liegt in Berlin im Oktober 2013
mit insgesamt 11,2 Prozent um 0,1 Prozentpunkte unter der des September und um 0,5 Prozentpunkte unter
der von Oktober 2012. In Berlin waren im Oktober
201.812 Arbeitslose gemeldet – 2.722 weniger als im
Vormonat und 3.715 weniger als im Oktober 2012. Im
Oktober waren es 68.620 Berlinerinnen und Berliner
langzeitarbeitslos, das waren 34 Prozent der Arbeitslosen insgesamt. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres sank die Anzahl um 2.706 Langzeitarbeitslose.
Auch die Jugendarbeitslosigkeit ist gesunken: 18.027
Jugendliche von 15-25 Jahren waren im Oktober arbeitslos, das sind 919 weniger als im September und
2.561 weniger als im Oktober 2012.
Die Ausbildungsstellenbilanz der BA für Berlin ergibt,
dass sich von Oktober 2012 bis September 2013
22.093 Jugendliche meldeten, die einen Ausbildungsplatz suchten – 308 oder 1,4 Prozent mehr als im Vor-

jahr. Dem gegenüber standen 12.063 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen – 108 Stellen oder 0,9
Prozent weniger als im Vorjahr. Im September standen
1.512 noch unversorgte Jugendliche 684 unbesetzten
betrieblichen Ausbildungsstellen gegenüber
Pressemitteilung vom 30.10.2013

Noch bis 16.11., Friedrichshain – Kreuzberg:

INTERKREUZHAIN

Interkulturelle Veranstaltungswochen
Bereits zum vierten Mal finden die Veranstaltungswochen „InterKreuzHain“ statt. In diesem Rahmen werden
Lesungen, Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops,
Theateraufführungen und vieles mehr angeboten.
Mehr Informationen und Veranstaltungskalender im
Internet unter:
http://www.interkreuzhain.de/

10.11., Neukölln:

ANGRIFF AUF DIE DEMOKRATIE?
Die NSU-Morde und ihre Folgen

Veranstaltung des Museum Neukölln
Sonntag, 10. November 2013, 11.30 Uhr
Foyer Kulturstall Britz
Alt-Britz 81 (Gutshof Britz)
12359 Berlin
Präsentation der künstlerischen Installation „Dramatische Funde im Schutthaufen“ von Yvon Chabrowski
und anschließende Gesprächsrunde mit der Künstlerin
sowie Esther Dischereit, Özlem Gezer und Prof. Dr.
Michael Minkenberg.
Moderation: Dr. Udo Gößwald (Leiter des Museums).
In ihrer Videoinstallation bezieht sich die Künstlerin
Yvon Chabrowski auf ein Foto der polizeilichen Spurensuche in den Trümmern des Hauses der Terrorzelle
des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) in
Zwickau. Das Museum Neukölln nimmt diese Arbeit
zum Anlass und setzt sich zum Ende des Themenjahrs
2013 „Zerstörte Vielfalt“ mit den aktuellen Dimensionen
des Rechtsextremismus auseinander. Zusammen mit
der Künstlerin wird in einer Gesprächsrunde mit der
Spiegel-Journalistin Özlem Gezer, der Schriftstellerin
Esther Dischereit sowie dem Politologen Prof. Dr. Michael Minkenberg erörtert, welche Folgen die NSUMorde für die Demokratie haben und welche Konsequenzen staatliche Organe sowie die Öffentlichkeit daraus ziehen sollten. Die Veranstaltung bietet dem Publikum auch die Gelegenheit, sich zu den jüngsten Aktivitäten von Rechtsradikalen in Neukölln zu äußern.

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Özlem Gezer studierte Jura, bevor sie für den stern und
das ZDF in Istanbul arbeitete. Sie recherchierte unter
anderem zum Fritzl-Fall in Amstetten, zum Amoklauf in
Winnenden sowie zur terroristischen „SauerlandGruppe“. Für ihre Reportage „Die Hoffnungsreisenden“
über einen bulgarischen Menschenhändler erhielt sie
2011 den Helmut-Stegmann-Preis. Seit Januar 2012 ist
sie Redakteurin im Deutschland-Ressort beim SPIEGEL. Nach Bekanntwerden des NSU berichtete Özlem
Gezer u. a. über eine Familie, die nur knapp einem Anschlag der Terrorzelle entgangen ist.
Dr. phil. habil. Michael Minkenberg ist Professor für
vergleichende Politikwissenschaft an der EuropaUniversität Viadrina Frankfurt (Oder). Seit Mitte der
1990er-Jahre hat er verschiedene Forschungsprojekte
zum Rechtsradikalismus in Westeuropa und den USA,
neuerdings auch in Mittel- und Osteuropa, durchgeführt. Weitere Forschungen beinhalten das Verhältnis
von Religion und Politik in der modernen Demokratie
sowie Fragen von Migration und Fremdenfeindlichkeit.
Die Schriftstellerin Esther Dischereit begann 1985 mit
ihrer journalistischen und publizistischen Tätigkeit und
hat sich vor allem mit Lyrik und Essays zum deutschjüdischen Zusammenleben einen Namen gemacht.
2009 wurde sie mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet. Seit dem vergangenen Jahr begleitet sie die Aufklärung der Mordtaten der Zwickauer Terrorzelle. Dabei
hat sie den Untersuchungsausschuss des Deutschen
Bundestags beobachtet und arbeitet mit Betroffenen
aus dem Umfeld der Opfer zusammen.
Kontakt
Veranstalter:
Bezirksamt Neukölln
Abteilung Bildung, Schule, Kultur und Sport
Amt für Weiterbildung und Kultur
Fachbereich Kultur / Museum Neukölln
Museum Neukölln
Alt-Britz 81
12359 Berlin
Öffnungszeiten: Di–So 10–18 Uhr
Internet: http://www.museum-neukoelln.de
E-Mail: info@museum-neukoelln.de
Verantwortlich: Dr. Udo Gößwald,
Leiter des Museums, Tel.: (030)-627 277 727
E-Mail: udo.goesswald@bezirksamt-neukoelln.de

Aus dem Landespressedienst
Pressemitteilung vom 11.10.2013, 10:00 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Innensenator Henkel:

JONNYS VERMÄCHTNIS BLEIBT

In der Nacht zum 14. Oktober 2012 wurde der junge
Jonny K. in der Nähe des Alexanderplatzes ins Koma getreten. Er verstarb am nächsten Tag. Anlässlich des ersten Jahrestages des Gewaltverbrechens
erklärt Berlins Innensenator Frank Henkel:
„Unsere Stadt hat mit Jonny einen jungen Menschen
verloren, der uns fehlt. Die entsetzliche Tat macht uns
noch heute fassungslos. Das Verbrechen hat uns auf
schmerzlichste Weise vor Augen geführt, dass Gewalt
ein ständiger Begleiter in unserer Gesellschaft ist und
wir den Kampf gegen Verrohung und Brutalität nur mit
einem langen Atem gewinnen können.
Wenn aus dieser dunklen Stunde überhaupt etwas Gutes erwachsen konnte, dann die Tatsache, dass sie
eine dringend notwendige und breite Debatte über Werte und Gewalt ausgelöst hat. Engagierte Menschen wie
Jonnys Schwester Tina sind in die Öffentlichkeit getreten. Ihr tapferer Umgang mit dem Schicksal ihres Bruders und ihr Engagement gegen Gewalt sind bewundernswert und inspirierend. Das gilt auch für viele andere Vorbilder. Während früher vor allem die Gewalttäter in den Medien dominierten, kommen jetzt zunehmend auch junge Menschen zu Wort, die sich gegen
Gewalt engagieren und für ein friedliches Miteinander
kämpfen.
Ich habe auf den Terminen meines Wertedialogs viele
junge Menschen kennen gelernt, deren Engagement
Mut macht - im Sport, in der Schule, auf der Straße, in
Präventionsprojekten. Diese jungen Vorbilder sollten im
Mittelpunkt stehen. Sie sind nicht sprachlos, aber sie
hatten viel zu lange keine Stimme. Hier hat sich im vergangenen Jahr viel zum Positiven bewegt.
In der Debatte ist angeklungen, dass Polizei und Justiz,
so gut sie auch arbeiten, nicht alle Probleme lösen
können. Dennoch war es richtig, nach diesem Vorfall
die Maßnahmen auf dem Alexanderplatz zu erhöhen,
durch mehr Streifen und ein Kontaktmobil, das die Polizeipräsenz noch sichtbarer macht. Aber Gewalt kann
überall explodieren, auch hinter der Wohnungstür oder
in einer Seitenstraße. Deshalb können die Sicherheitsmaßnahmen nur ein kleiner Baustein sein. Wichtiger ist
die Veränderung in den Köpfen. Deshalb müssen wir
das Thema Gewalt auch weiterhin auf allen Ebenen
zum Thema machen.
Es ist ein wichtiges Zeichen, dass das Gedenken an
Jonny einen festen Platz auf dem Alexanderplatz be-

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kommt. Wir stehen in der Pflicht, auch in unserem politischen und gesellschaftlichen Handeln seinem Vermächtnis gerecht zu werden.“

Pressemitteilung vom 14.10.2013, 06:00 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Wowereit
appelliert zum Jahrestag des Todes von Jonny K.:

ABSAGE AN JEDE ART DER GEWALT –

Gedenktafel in der Rathausstraße

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Heute um 17 Uhr wird in Anwesenheit des Regierenden
Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, in der Rathausstraße (10178 Berlin) zwischen Fernsehturm und
Berliner Rathaus die Gedenktafel für Jonny K. in den
Boden eingelassen. Der damals 20 Jahre alte Berliner
war vor einem Jahr im Gefolge einer gewalttätigen
Auseinandersetzung in der Nacht zum 14. Oktober
2012 ums Leben gekommen. Der Regierende Bürgermeister appelliert aus diesem Anlass, Gewalt in jeglicher Form eine strikte Absage zu erteilen.
Wowereit: „Der Tod von Jonny K. ist eine Mahnung dafür, dass Gewalt niemals ein Weg sein darf. Gewalt ist
keine Lösung, sondern Gewalt verschlimmert Konflikte
und sorgt immer wieder für unendliches Leid. Auch das
ist die Botschaft, die wir mit dem Namen Jonnys verbinden. Wir müssen ganz besonders jungen Menschen
immer wieder vermitteln, dass Streitigkeiten und Auseinandersetzung gewaltfrei, mit Argumenten und mit
friedlichen Mitteln ausgetragen werden müssen. Das ist
die Basis des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft
und in unserer Stadt. Gewalt schafft Angst, Hass und
Unfreiheit. Gewalt vergiftet zwischenmenschliche Beziehungen und verhindert Toleranz.“
Wenn es ohne Eigengefährdung möglich sei, müsse
gegenüber Gewalttätern Zivilcourage bewiesen werden: „Oft genügt schon ein Anruf bei der Polizei. Es ist
nicht akzeptabel wegzuschauen und Angriffe, die man
beobachtet, einfach zu ignorieren“, so Wowereit. Er
danke, sagte der Regierende Bürgermeister weiter, den
Angehörigen von Jonny K., seinen Freunden und
Schulkameraden und allen, die sich für das Gedenken
an den jungen Mann und für die Bekämpfung von Gewalt und Intoleranz eingesetzt haben: „Diese Bemühungen sind unverzichtbar und verdienen alle denkbare
Unterstützung.“

Pressemitteilung vom 15.10.2013, 13:20 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Senat gibt grünes Licht:

VERBESSERTE UND ERWEITERTE
ANERKENNUNGSMÖGLICHKEITEN
AUSLÄNDISCHER BERUFSABSCHLÜSSE
Aus der Sitzung des Senats am 15. Oktober 2013:
Der Berliner Senat will die Anerkennung ausländischer
Berufsabschlüsse erleichtern und erweitern. Er hat dazu heute auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend
und Wissenschaft, Sandra Scheeres, ein Gesetzespaket auf den Weg gebracht, das Regelungen zur Anerkennung im sogenannten Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) und in den spezifischen Berufsgesetzen vorsieht. Die neuen Regelungen in den Gesetzen betreffen beispielsweise Erzieher, Sozialarbeiter,
Ingenieure und Architekten.
„Auch Berlin hat in vielen Bereichen einen Fachkräftemangel. Mit den Änderungen tragen wir dazu bei, dass
Fachkräfte mit ausländischen Berufsqualifikationen
schneller und gezielter auf dem deutschen Arbeitsmarkt
eingesetzt werden können und der Fachkräftemangel
verringert wird. Insbesondere wird mit den Neuregelungen auch die Integration von Migrantinnen und Migranten gefördert“, so Senatorin Scheeres.
Maßgeblich dient das BQFG der einheitlichen und
transparenten Gestaltung der Verfahren und Kriterien
zur Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Abschlüsse. Die Anerkennung ist vielfach Voraussetzung
dafür, in dem jeweiligen Beruf zu arbeiten oder sich
selbstständig zu machen. Als Vergleichsmaßstab für
die Gleichwertigkeit dient der jeweilige in Berlin geregelte Berufsabschluss.
Eingeführt werden sollen ein allgemeiner Anspruch auf
Prüfung der Gleichwertigkeit unabhängig von der
Staatsangehörigkeit und eine Frist von drei Monaten,
innerhalb der die Behörde die Prüfung abschließen soll.
Ein zudem vorgesehener unentgeltlicher Beratungsanspruch soll Migrantinnen und Migranten den Einstieg in
die berufliche Anerkennung erleichtern. Vor allem will
Berlin mit diesen Maßnahmen auch die Willkommenskultur stärken.
Die Anerkennungsmöglichkeiten sollen erweitert werden, indem künftig auch Ausbildungsabschlüsse auf
ihre Gleichwertigkeit hin geprüft werden können. Diese
Anerkennungsverfahren soll das Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) für die Bundesländer übernehmen. Dafür schafft Berlin mit dem KMKSekretariatsgesetz als Teil des Gesetzespakets die erforderliche rechtliche Grundlage.
Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Telefon: 90227-5843

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Pressemitteilung vom 17.10.2013, 16:35 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

WOWEREIT ZUM GEDENKEN
AN DIE DEPORTATIONEN
BERLINER JÜDINNEN UND JUDEN

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hat aus Anlass der morgen um 12 Uhr stattfindenden Gedenkveranstaltung am Denkmal „Gleis 17“
appelliert, die Erinnerung an den Holocaust und die
Verbrechen des Nationalsozialismus wach zu halten.
Wowereit: „Wir sind es den Opfern schuldig, ihr Gedächtnis zu wahren, aber auch ihren Angehörigen und
ihren Nachkommen. Doch auch für unsere Gesellschaft
selbst ist die Erinnerung an den Holocaust und an die
Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur von
entscheidender Bedeutung. Freiheit, Toleranz und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern
müssen ständig verteidigt und notfalls von neuem erkämpft werden. Dieses Bewusstsein muss von Generation zu Generation immer wieder von neuem weiter
vermittelt werden, um uns allen eine gute Zukunft in
Freiheit zu sichern.“ Der Regierende Bürgermeister
dankte der Schriftstellerin Inge Deutschkron für ihre
Initiative zur Abhaltung der Gedenkveranstaltung am
„Gleis 17“, die 2013 zum dritten Mal stattfindet.
Am 18. Oktober um 12 Uhr veranstaltet die Ständige
Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner
Raum in Zusammenarbeit mit dem Senat, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Deutschen Bahn
eine Gedenkveranstaltung am Denkmal „Gleis 17“ zur
Erinnerung an die Deportation jüdischer Bürgerinnen
und Bürger Berlins in die nationalsozialistischen Vernichtungslager. Vertreter des Senats auf der Veranstaltung ist der Staatssekretär für Kultur, André Schmitz.
Am 18. Oktober 1941 verließ der erste Berliner „Osttransport“ mit 1089 jüdischen Kindern, Frauen und
Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łód'z). Ab 1942 fuhren die Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof
Moabit ab. Ziele waren Ghettos, Konzentrations- und
Vernichtungslager in Minsk, Kowno, Riga, Piaski, Warschau, Theresienstadt, Sobibor, Rasik, Auschwitz und
Sachsenhausen.

Pressemitteilung vom 22.10.2013, 10:00 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Senatsverwaltung für Inneres und Sport:

AUSZUBILDENDE ZUM 1. SEPTEMBER 2014
GESUCHT
Frist: 31.12.2013
Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport plant für
das Jahr 2014 die Einstellung von Auszubildenden
für den Beruf
• Verwaltungsfachangestellte/r
Während der dreijährigen Ausbildungszeit werden die
Auszubildenden in den unterschiedlichsten Dienststellen der Verwaltung des Landes Berlin praktisch ausgebildet. Der theoretische Teil der Ausbildung findet in der
Louise-Schroeder-Schule (Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Verwaltung) sowie im Ausbildungszentrum an der Verwaltungsakademie Berlin statt.
Die Ausbildung ist auch in einem so genannten doppelt qualifizierenden Bildungsgang möglich. Hierbei
wird während der Ausbildung nicht nur der jeweilige
Beruf erlernt, sondern die Auszubildenden erwerben
zeitgleich die Fachhochschulreife (Fachabitur). Bewerben können sich dafür Absolventinnen und Absolventen
der 10. Klasse (MSA bzw. Realschulabschluss) mit guten Kenntnissen in Deutsch, Mathematik und in einer
weiteren Sprache.
Die Ausbildung beginnt am 1. September 2014.
Bewerbungen können bis spätestens 31. Dezember
2013 ausschließlich online an die Senatsverwaltung für
Inneres und Sport gesendet werden. Bitte beachten
Sie, dass schriftliche Bewerbungen grundsätzlich
nicht berücksichtigt werden. Den Zugang zu Ihrer
Online-Bewerbung können Sie nach einer Registrierung auf www.interamt.de unter der Stellen-ID 198331
oder per Direktlink unter:
http://www.berlin.de/sen/inneres
finden, bearbeiten und absenden.
Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport unterstützt
aktiv die Kampagne „Berlin braucht Dich“.
Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten, die
die Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich begrüßt.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.
Weitere Informationen zum Ausbildungsangebot, zum
Bewerbungsverfahren, zur Ausbildung und zur Doppelqualifikation finden Sie unter:
http://www.berlin.de/sen/inneres/ausbildungsbehoerde

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November 2013, Nr. 106
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Haben Sie noch Fragen, dann erhalten Sie auch unter
den Rufnummern:
(030) 90223 – 2009 / 2286 / 2819 Auskunft, Tipps und
Hinweise.
Gerne können Sie uns am Stand auf der Messe „jobaktiv“ am 30. und 31. Oktober 2013 in den STATIONS-Hallen am Gleisdreieck sowie auf der Messe
„einstieg-Berlin“ am 15. und 16. November 2013 auf
dem Messegelände am Funkturm (Eingang MesseSüd) besuchen. Lassen Sie sich dort zu Ausbildungsund Einstellungsmöglichkeiten als Nachwuchskraft des
Landes Berlin beraten.

Pressemitteilung vom 28.10.2013, 10:35 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft

VERANSTALTUNG DER LANDESZENTRALE
FÜR POLITISCHE BILDUNGSARBEIT BERLIN
ÜBER RECHTSEXTREME FRAUEN
Die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin
veranstaltet am
Freitag, dem 01.11.2013, um 19:00 Uhr
im Bildungszentrum am Antonplatz,
Bizetstraße 27/41 in Berlin-Weißensee
einen Abend über rechtsextreme Frauen in Berlin. Dazu hält die mehrfach ausgezeichnete Journalistin und
Kennerin der rechten Szene in Deutschland, Andrea
Röpke, einen Vortrag. Im Anschluss wird sie mit der
Projektleiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Bianca Klose, diskutieren. Durch den
Abend führt der Redakteur der taz.die tageszeitung,
Christian Jakob.
Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von
ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen,
die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind
oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische,
nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren
oder von dieser auszuschließen.
Der Eintritt ist frei.
In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Pankow von
Berlin, dem Bildungszentrum am Antonplatz und [moskito] Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für
Demokratie und Vielfalt | Pfefferwerk Stadtkultur
gGmbH
Ansprechpartnerin in der Landeszentrale für politische
Bildungsarbeit Berlin:
Jutta Klein, Tel.: 9016 2510,
E-Mail: jutta.klein@senbjw.berlin.de
Pressemitteilung vom 28.10.2013, 10:30 Uhr

Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft

„FLITZEN – VERSTECKEN – ÜBERLEBEN?
Hilfe für jüdische Verfolgte 1941–1945“

Neues Unterrichtsmaterial zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs erschienen
Die neue Broschüre „flitzen – verstecken – überleben?
Hilfe für jüdische Verfolgte 1941–1945“ wird derzeit an
alle weiterführenden Schulen in Berlin und Brandenburg ausgeliefert. Sie wurde vom Landesinstitut für
Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) und
der Gedenkstätte Stille Helden der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand aus Anlass des Berliner Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“ herausgegeben. Das
Themenjahr erinnert an den 80. Jahrestag der Machtübertragung an die Nationalsozialisten und den 75.
Jahrestag der Novemberpogrome.
„Die eindrucksvollen Geschichten und Biografien in der
Publikation zeigen, wie durch persönlichen Einsatz
auch unter den Bedingungen einer Diktatur Menschenleben gerettet werden konnten. Die Auseinandersetzung mit den Geschichten vom Helfen und Retten vermittelt historisches Wissen, regt zur Arbeit mit den
Quellen an und bietet viele Ansatzpunkte für die historisch-politische Bildung in der Schule. Die Arbeitsvorschläge eignen sich sowohl für einen individualisierten
als auch einen kooperativen, kompetenzorientierten
Unterricht in den Fächern Geschichte, Sozialkunde und
Politische Bildung und geben Impulse für die historische Projektarbeit an den Schulen in Berlin und Brandenburg“, so Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Brandenburgs Bildungsministerin Martina
Münch.
Die 2008 eröffnete Gedenkstätte Stille Helden in Berlin
ist dem Widerstand gegen die Judenverfolgung von
1933 bis 1945 gewidmet. Im Mittelpunkt stehen sowohl
Geschichten und Biografien von Jüdinnen und Juden,
die sich durch die Flucht in ein Versteck der Deportation in die Vernichtungslager entzogen, als auch ihrer
nichtjüdischen Helferinnen und Helfer, ohne deren Einsatz sie kaum überlebt hätten. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 20.000 Frauen und Männer den
Verfolgten geholfen haben. In Deutschland konnten
vermutlich 5.000 Menschen im Versteck überleben, in
Berlin etwa 1.700 Personen. Die Beispiele der vielfach
als „stille Helden“ bezeichneten Helferinnen und Helfer
zeigen, dass es auch im nationalsozialistischen
Deutschland Möglichkeiten gab, jüdische Verfolgte zu
retten.
Einzelexemplare können per E-Mail beim LISUM unter
poststelle@lisum.berlin-brandenburg.de oder bei der
Gedenkstätte Stille Helden unter sekretariat@gdwberlin.de bestellt werden.

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Pressemitteilung vom 30.10.2013, 08:10 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Dunger-Löper:

BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT
FÖRDERT INTEGRATION
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Die Beauftragte des Landes Berlin für das Bürgerschaftliche Engagement, Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, lädt zur 3. Fachtagung „Wege zum Bürgerschaftlichen Engagement in den Berliner Bezirken“ zum
Thema „Migration“ zum 2. November 2013 ein. Die Tagung findet von 11 bis 14 Uhr im Louise-SchroederSaal (Raum 337) des Berliner Rathauses statt.
Dunger-Löper: „Auf dieser Fachkonferenz wenden wir
uns besonders der immer wichtiger werdenden Frage
Bürgerschaftlichen Engagements von Migrantinnen und
Migranten zu. Denn bereits aus dem Freiwilligensurvey
Berlin 2009 wissen wir, dass das Engagement in Migrationsbezirken über dem Berliner Gesamtwert liegt.
Deshalb ist es von besonderer Bedeutung mehr über
dieses Engagement zu erfahren. Zum einen, um das
Engagement von Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte zu würdigen und anzuerkennen. Aber auch,
um zu erfahren, welche Wege die richtigen zu gemeinsamen Aktivitäten für die Berliner Gesellschaft sind.
Denn dann kann Bürgerschaftliches Engagement auch
einen zusätzlichen Impuls für mehr Integration und zur
Förderung besseren Zusammenlebens in unserer Stadt
bringen.“
Wesentliche Fragen der Tagung sind: Wie engagieren
sich Migrantinnen und Migranten Berlin? Warum fühlen
sich Menschen mit Migrationshintergrund seltener von
einschlägigen Veranstaltungen angesprochen? Welche
Möglichkeiten eines gemeinsamen Engagements können sich entwickeln? Wie kann Bürgerschaftliches Engagement von Migrantinnen und Migranten in der Öffentlichkeit besser sichtbar werden?
Diskutieren werden Verantwortliche aus den Bezirken,
Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses und der
Bezirksverordnetenversammlungen, aus Ligaverbänden, Organisationen der Zivilgesellschaft und Migrantenorganisationen.

Anfragen an den Senat
Kleine Anfragen:
Titel: Rechts- und linksextremistisch motivierte Straftaten in Berlin (2. Halbjahr 2012 und 1. Halbjahr 2013)
Abgeordneter: Peter Trapp (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712531.pdf
Titel: Was macht das "Neuköllner Modell"?
Abgeordneter: Sven Rissmann (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712542.pdf
Titel: Reicht das Angebot für Dolmetscher- und Übersetzungsleistungen in den Berliner Arbeitsagenturen
und Jobcentern aus?
Abgeordnete: Elke Breitenbach (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712607.pdf
Titel: Ermittlungen gegen Angehörige des Diplomatischen Dienstes in Berlin 2012
Abgeordneter: Peter Trapp (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712534.pdf
Titel: Refugees welcome! Zur Gefährdungssituation in
den Not- und Sammelunterkünften für Flüchtlinge in
Berlin (Teil II - Konzepte)
Abgeordneter: Hakan Taş (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712501.pdf
Titel: „Reichsbürger“ in Berlin?
Abgeordnete: Clara Herrmann (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712309.pdf
Titel: Stand der Gewaltpräventionsprojekte für junge
Menschen
Abgeordnete: Marianne Burkert-Eulitz und Dirk Behrendt (Bündnis 90 / Die
Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712571.pdf

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November 2013, Nr. 106
BERLIN INTERNATIONAL
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Titel: Initiative Selbstbestimmung
und Akzeptanz sexueller Vielfalt
Abgeordneter: Stefan Schlede (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712537.pdf
Titel: Kooperation zwischen der Landespolizeischule
und NGO´s – Fortbildung beim Rechtsextremismus
Abgeordneter: Tom Schreiber (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712611.pdf
Titel: Rechts- und Fachaufsicht über Berliner Schulen
in freier Trägerschaft
Abgeordneter: Martin Delius (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712678.pdf
Titel: Burschenschaften in Berlin
Abgeordnete: Clara Herrmann (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712453.pdf
Titel: Englische Ansagen bei der BVG
Abgeordneter: Danny Freymark (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712674.pdf
Titel: „Wohnen“ in der Notunterkunft –
Flüchtlingsunterbringung in Grünau
Abgeordnete: Elke Breitenbach und Hakan Taş (Die
Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712539.pdf

Nicht behandelte Mündliche Anfragen:
Titel: Führt der Senat einen Feldzug gegen Schulen in
freier Trägerschaft?
Abgeordneter: Martin Delius (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/NichtbehMdlAn/n1703517.pdf

Titel: Sammelabschiebung von Berlin nach Serbien in
den frühen Morgenstunden
Abgeordneter: Fabio Reinhardt (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/NichtbehMdlAn/n1703610.pdf

Aus Europa, Bund und Ländern
Hinweis:

BERLINER EUROPAPORTAL
UND EUROPA-NEWSLETTER
Das Europaportal der Berliner Senatskanzlei gibt einen
umfassenden Überblick über europarelevante Themenbereiche wie z.B. die Darstellung der derzeitigen
europapolitischen Schwerpunkte, Gremienarbeit, EU Förderprogramme oder aktuelle Wettbewerbe. Darüber
hinaus sorgen Links für Europainteressierte für einen
Einblick in die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit von
Europa in Berlin. Das Berliner Europaportal im Web:
http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/index.html
Regelmäßig
aktuelle
Informationen
zu
EUFörderprogrammen, Aus- wie Weiterbildung und vieles
mehr bietet der regelmäßig am Anfang eines jeden
Monats erscheinende Newsletter „Europa in Berlin Berlin in Europa“ unter der Adresse
http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/oeffentlichkeitsarb
eit/newsletter.html.
Diese Veröffentlichung bietet zielgruppenspezifische
EU-Informationen für die Berliner Senatsverwaltungen
und Bezirke. Ein Abonnement ist ebenfalls möglich.
Informationen zu aktuellen Ausschreibungen gibt die
Berliner Datenbank EU-Pro²fil auf der Seite
http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/foerderprogramme
/index.html.
Dort gibt es auch grundsätzliche Informationen zur EUFörderpolitik, die einen ersten Überblick verschaffen.

Titel: Muslimische Seelsorge im Gefängnis: Verfassungsschutz sabotiert erfolgversprechendes Projekt
Abgeordneter: Klaus Lederer (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/NichtbehMdlAn/n1703609.pdf

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November 2013, Nr. 106
BERLIN INTERNATIONAL
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BMI:

11.461 ASYLERSTANTRÄGE
IM SEPTEMBER 2013
Im September 2013 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 11.461 Asylerstanträge gestellt.
Die Zahl der Asylbewerber ist im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2012 um 4.770 Personen (71,3
Prozent) gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat August
2013 stieg die Zahl der Asylbewerber um 1.959 Personen (20,6 Prozent).
1.187 Personen erhielten im September 2013 die
Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention (14,8 Prozent aller Asylentscheidungen). Zudem erhielten 790 Personen (9,8 Prozent) sogenannten
„subsidiären Schutz“ (Abschiebungsverbote gemäß §
60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes).
Weiter mit den Hauptherkunftsländern und den Zahlen
im Einzelnen unter:
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilunge
n/DE/2013/10/asylzahlen-september-2013.html
[PM BMI v. 07.10.2013, RED]

Zuwanderung aus Südosteuropa:

DEUTSCHER VEREIN FÜR
ÖFFENTLICHE UND PRIVATE FÜRSORGE E.V.
LEGT DISKUSSIONSPAPIER VOR
„Die Zuwanderung aus Südosteuropa steht derzeit im
Fokus der politischen Debatte und der medialen Aufmerksamkeit. In diesem Kontext wird vor allem die sogenannte „Armutszuwanderung“ thematisiert. Dabei
handelt es sich um Menschen, die aufgrund ihrer prekären wirtschaftlichen und sozialen Lage, im Hinblick
auf die Gruppe der Roma auch mit Vertreibungsdruck,
nach Deutschland kommen verbunden mit der Hoffnung, ihre Lebenssituation zu verbessern. Der in Rede
stehende Zuzug findet aus Staaten der Europäischen
Union (EU) – insbesondere aus Rumänien und Bulgarien statt. Die aktuelle Debatte um Armutszuwanderung
verkennt dabei die Tatsache, dass die weit überwiegende Anzahl von zuwandernden Unionsbürger/innen
gut ausgebildete und motivierte Menschen sind.“
Diskussionspapier des Deutschen Vereins zur Zuwanderung von Unionsbürger/innen aus Südosteuropa als
Download:
https://www.deutscher-verein.de/05empfehlungen/empfehlungen_archiv/2013/DV-11-13Zuwanderung

SVR:

Destatis:

2012: ZAHL DER AUSLÄNDER
IM ZENTRALREGISTER STIEG UM 4,1 %
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren zum Jahresende 2012 im Ausländerzentralregister (AZR) insgesamt mehr als 7,2 Millionen Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit erfasst.

FÜNF JAHRE SACHVERSTÄNDIGENRAT

Unabhängig, interdisziplinär und parteipolitisch
neutral
Vor fünf Jahren gründeten acht große Stiftungen den
Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). Das unabhängige Expertengremium, das kritische Politikberatung zu integrationsund migrationspolitischen Fragen bietet, hat sich mit
ausgewiesener Fachkompetenz schnell als gefragte
Instanz etabliert.

Damit stieg die Zahl der im AZR Registrierten gegenüber 2011 um rund 282 800 Personen (+ 4,1 %). Dieser
Anstieg ist der höchste seit 1993 und übertrifft nochmals deutlich den Wert des Vorjahres (+ 2,1 %). Er
setzt sich aus drei Komponenten zusammen: den Zugängen aufgrund eines Wanderungsgewinns (Saldo
aus Zuzügen und Fortzügen) in Höhe von 394 900 Personen und eines Geburtenüberschusses (Saldo aus
Geburten und Sterbefällen) in Höhe von 2 800 Personen stehen Abgänge in Höhe von 114 900 Personen
gegenüber, die in Folge ihrer Einbürgerung aus dem
Register gelöscht wurden.

Das interdisziplinäre Gremium von neun Professorinnen und Professoren erarbeitet auf der Basis wissenschaftlicher Analysen konkrete Handlungsempfehlungen für die Integrations- und Migrationspolitik. Einer
neuen Bundesregierung empfiehlt der SVR die Entwicklung einer koordinierten integrations- und migrationspolitischen Gesamtstrategie sowie eine neue Zuordnung der Integrationspolitik zu einem gesellschaftspolitisch ausgerichteten Ministerium.

Weiter in der Mitteilung mit Tabelle unter:
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pres
semitteilungen/2013/10/PD13_354_12521.html

http://www.svr-migration.de/content/?p=5158

Weiter in der Meldung vom 15.10. anlässlich des fünfjährigen Bestehens im Internet unter:

[PM DESTATIS v. 22.10.2013; RED]

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Veranstaltungen
11.11., Studienvorstellung und Diskussion:
Timothy Garton Ash:

FREIHEIT IN VIELFALT
Die Herausforderung für Deutschland
Anmeldefrist: 07.11.2013
Am Montag, den 11. November 2013 um 19:00 Uhr
in der Landesvertretung Hamburg
Jägerstraße 1-3
10117 Berlin (Mitte)
Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg,
die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
sowie die University of Oxford laden Sie herzlich ein,
mit dem britischen Historiker und Schriftsteller
Prof. Dr. Timothy Garton Ash,
dem Wissenschaftler Dr. Kerem Öktem
und der ZEIT-Redakteurin Özlem Topçu
über die Herausforderungen einer immer vielfältiger
werdenden Gesellschaft und das freiheitliche Zusammenleben zu diskutieren.
Wir freuen uns über Fachkräfte aus dem Ausland und
die kulinarische Vielfalt auf unseren Tellern. Einerseits.
Andererseits entflammen immer wieder kontroverse
Debatten über Minarette, Kopftücher und Armutszuwanderung. Timothy Garton Ash und Kollegen haben
fünf Einwanderungsländer wissenschaftlich untersucht.
Ihre These: Klug gesteuert kann eine größtmögliche
Freiheit nicht trotz, sondern gerade in und durch Vielfalt
erreicht werden.
Um Anmeldung wird bis zum 7. November gebeten
an: einladungen@lv.hamburg.de.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Programm
Begrüßung
Staatsrat Wolfgang Schmidt
Bevollmächtigter der Freien und Hansestadt Hamburg
beim Bund
Prof. Dr. Michael Göring
Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und
Gerd Bucerius
Vorstellung der Studie „Freedom in Diversity: Ten Lessons for Public Policy from Britain, Canada, France,
Germany and the United States“ und Diskussion
Prof. Dr. Timothy Garton Ash

Professor für Europäische Studien an der University of
Oxford
Dr. Kerem Öktem
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am St Antony’s College,
Oxford
Özlem Topçu
Politik-Redakteurin der Wochenzeitung DIE ZEIT
Moderation: Wolfgang Schmidt
Kontakt und Anmeldung
Vertretung der
Freien und Hansestadt Hamburg
beim Bund
Jägerstraße 1-3
10117 Berlin (Mitte)
Tel.: (030) 206 46 - 354
Fax: (030) 206 46 – 371
E-Mail: einladungen@lv.hamburg.de
Internet: http://www.landesvertretung.hamburg.de

Noch bis 15.11.:

11. BERLINER TAGE
DES INTERKULTURELLEN DIALOGS

Grenzen überschreiten – Perspektiven erweitern
Grenzen überschreiten – Perspektiven erweitern lautet
das diesjährige Thema der Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs. Berlinerinnen und Berliner kommen
zusammen, um MITEINANDER statt übereinander zu
reden.
Zum elften Mal laden wir, das AntirassistischInterkulturelle Informationszentrum ARiC Berlin e.V., zu
den
Berliner Tagen des interkulturellen Dialogs ein. Rund
80 Organisationen haben die Initiative ergriffen und
werden vom 15. Oktober bis zum 15. November 2013
zu über 60 Dialogrunden einladen. Zu den Veranstaltern gehören unter anderem Vereine, Nachbarschaftszentren, Bildungseinrichtungen, Quartiersmanagementbüros und Privatpersonen.
Die einzelnen Dialogrunden sprechen die unterschiedlichsten Themen an. So geht es unter anderem um
Diskriminierungserfahrungen, Rassismus, Zugehörigkeit, Partizipation, Sprache und Bildung sowie nicht selten speziell um unsere Stadt Berlin. Das verbindende
Element ist die Reflexion von Grenzen und Perspektiven.
Dabei werden Grenzen sowohl mit Blick auf die persönliche Ebene als auch mit Blick auf umfassendere
gesellschaftliche Strukturen thematisiert. Wir erwarten
mit Spannung, welche Erfahrungen, Erkenntnisse und
„Botschaften“ die Dialogrunden zu Tage fördern werden.

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Dienstag 15. Oktober, 18.00-20.00 Uhr
Eröffnungsdialogtisch:

Vielfalt zu feiern und die einzigartige, internationale Atmosphäre der Messe mit Ausstellern aus über 25 Ländern und über 50 Sprachen zu erleben.

„Sprache und andere Schwierigkeiten“ –
Warum sind Begriffe wichtig für unsere Arbeit und
auch für den Alltag?

Internet: http://www.expolingua.com

‚Multikulturell’, ‚interkulturell’, ‚transkulturell’ – immer
schneller scheinen sich die Begriffe zu wandeln. Ausdrücke, die heute richtungweisend erscheinen, gelten
morgen samt ihrer Bedeutung schon als überholt, sogar
als kontraproduktiv. Der Integrationsbegriff hat es vorgemacht. Welche Relevanz haben Begriffe für unsere
Arbeit? Reflektieren wir unsere Sprache und deren
Mächtigkeit? Oder gilt, während Du noch reflektierst,
handle ich schon? Kann sprachliche Unsicherheit lähmen oder den Menschen empowern? Wir laden alle
Interessierten herzlich zu einem kontroversen Dialog
ein.

Veranstalter:
ICWE GmbH
Leibnizstraße 32
10625 Berlin

Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049
Berlin
Veranstalter: ARiC Berlin e.V. | ReachOut Berlin,
ARIBA e.V. | Migrationsrat Berlin Brandenburg e.V.
(MRBB)

Bis 30.11., Ausstellung bei JOLIBA:

Alle Informationen über die Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs und das Programm finden Sie unter:
http://www.tage-des-interkulturellen-dialogs.de
http://www.tage-des-interkulturellendialogs.de/programm_2013/
Kontakt
Antirassistisch-Interkulturelles Informationszentrum
ARiC Berlin e.V.
Chausseestraße 29
10115 Berlin
Tel. (030) 30 87 99-0
Fax (030) 30 87 99 12
E-Mail: aric@aric.de
Internet: http://www.aric.de

15. bis 17.11.:

EXPOLINGUA BERLIN 2013

26. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen
15. – 17. November 2013
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur
Friedrichstraße 176-179, 10117 Berlin
Die EXPOLINGUA Berlin, internationale Messe für
Sprachen und Kulturen, findet in diesem Jahr zum 26.
Mal statt. Vom 15. bis 17. November 2013 sind Besucher sowie Aussteller eingeladen, gemeinsam kulturelle

Kontakt

Tel.: (030) 310 18 18-0
Fax: (030) 324 98 33
E-Mail: info@icwe.net
Internet: http://www.icwe.net

SPURENSUCHE

Afro-Deutsche Erfahrungen in der Zeit vor und
während der NS-Herrschaft
Seit 1997 tätigt Joliba e.V.
Bildungs- und Kulturveranstaltungen zu vielfältigen Aspekten interkulturellen Lebens, vor allem
afrikanischer und schwarzer
Geschichte
in
Deutschland, die für Interessierte und Betroffene
gleichermaßen ein Informationsforum als auch ein
Ort der Begegnung und
des Austausches bereitstellen. Immer mit der Idee, Themen ins Gespräch zu
bringen, mit eigenen Vorträgen, Ausstellungen oder
Workshops. Joliba e.V. veranstaltet Kinderfeste und
thematische Kindernachmittage und bietet Eltern-KindSpielgruppen sowie Vorträge zu Erziehung und Interkulturalität an.
Seit 2012 arbeitet Joliba e. V. im Rahmen des Themenjahres 'Zerstörte Vielfalt' zu der Geschichte schwarzer
Menschen während der NS-Diktatur und während der
Vor- und Nachkriegszeit. In diesem Kontext ist unsere
Spurensuche Ausstellung entstanden. Wir zeigen eine
von den betroffenen Familien, die Familie Diek und ihrer privaten Fotos. Die Erfahrung der Afro-Deutschen in
der Zeit vor und während der NS-Herrschaft wird mit
diesem Beispiel dargestellt. Anbei schicke ich zwei Fotos aus der Ausstellung.
Die Ausstellung befindet sich in der Manteuffelstraße
97 in 10997 Berlin (U-Görlitzer Bahnhof) und ist noch
bis zum 30. 11. zu sehen. Da die Ausstellung nicht
durch eigenes Personal betreut werden kann, bitten wir
um vorherigen Anruf bei Interesse an einem Ausstel-

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lungsbesuch unter Tel.: (030) 695 691 44 oder per EMail an joliba@snafu.de.
Infod zur Ausstellung im Internet:
http://www.joliba.de/index.php?/Latest/ausstellungspurensuche-im-joliba.html
Wir verkaufen auch die neue Broschüre von der Historikerin Paulette Reed-Anderson : Menschen Orte Themen. Zur Geschichte und Kultur der Afrikanischen
Diaspora in Berlin.

Gesprächsmöglichkeiten mit Mitgliedern der Werkstatt
Religionen und Weltanschauungen: Baha’i, Buddhisten,
Christen, Humanisten, Muslime, Juden, Neopaganisten
und Sikhs.
Teilnahme kostenfrei.
Internet: http://www.werkstatt-derkulturen.de/de/inhouse/kooperationen/werkstatt_religionen/
Kontakt, Programm und Anmeldung

Kontakt
Büro:
Manteuffelstraße 97
10997 Berlin
Tel.: (030) 695 69 144
Fax.: (030) 740 73 969
E-Mail: joliba@snafu.de
Internet: http://www.joliba.de

Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32
12049 Berlin
Tel. (030) 60 97 70-16
Fax (030) 60 97 70-13
E-Mail: paul.raether@werkstatt-der-kulturen.de
Internet: http://www.werkstatt-der-kulturen.de

07.11., SOR-SMC:

Workshops/ Tagungen

FACHTAG GEGEN RECHTSEXTREMISMUS
Aktuelle Erscheinungsformen des Rechtsextremismus und Handlungsstrategien für Berliner
SchülerInnen

06.11., Fachtagung:

Veranstaltung für PädagogInnen und SchülerInnen der
Berliner Courage-Schulen

Religiöse und weltanschauliche Vorstellungen
vom "Guten Leben"

Donnerstag, 07.11.2013, 09:00-15:00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin

GUTES LEBEN –
ODER DAS BLAUE VOM HIMMEL?

Fachtagung für Lehrende und Multiplikator/innen im
Kinder- und Jugendbereich
Mittwoch, 06. November 2013, 09.00 – 17.00 Uhr
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32, 12049 Berlin

(U7, U8, Bus M29, M41, 171, 194, 344 Hermannplatz. Keine Parkplätze am Haus!)

Von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und
Wissenschaft Berlin als Lehrerfortbildung anerkannt:
Nr. 13.2-2346.
Religionen und Weltanschauungen verfügen über einen
reichen Fundus an Geschichten, Bildern und Angeboten zu dem, was ein gutes Leben ausmacht. Sind diese
Vorstellungen jedoch heute noch relevant und an jüngere Generationen vermittelbar, oder erscheinen sie
jungen Menschen wie Beschreibungen von einem
"Wolkenkuckucksheim"?

Auf dem Fachtag „Rechtsextremismus in Deutschland“
stellen wir Handlungsansätze vor und liefern Argumente gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Die
Friedrich-Ebert-Stiftung und Schule ohne
Rassismus – Schule mit Courage laden ExpertInnen
ein, mit denen SchülerInnen gezielt über bestimmte
Themenbereiche diskutieren können. Sie lernen viele
aktive SchülerInnen aus anderen Schulen in Berlin und
Brandenburg kennen und haben die Möglichkeit, sich
zu vernetzen.
Anmeldung: schule@aktioncourage.org

Impulsvorträge aus verschiedenen Perspektiven, Gesprächsrunden und Workshops präsentieren verschiedene Ansätze und laden zum Austausch über Umsetzungsstrategien ein.
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11.-12.11., Fachtagung:

GEMEINSAM
FÜR MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT -

Aufbau von Strukturen gegen Menschenhandel zur
Arbeitsausbeutung auf Bundes- und Länderebene
BerlinPolitik im Forum Berlin der Friedrich-EbertStiftung und das Bündnis gegen Menschenhandel zur
Arbeitsausbeutung laden Sie herzlich zur Fachtagung
Gemeinsam für menschenwürdige Arbeit Aufbau von Strukturen gegen Menschenhandel zur
Arbeitsausbeutung auf Bundes- und Länderebene
am 11. und 12. November 2013
ein.
Ort:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Während der zweitägigen Fachtagung werden nationale und internationale Gäste die Herausforderungen im
Kampf gegen den Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung beleuchten. Mögliche Kooperationsstrukturen und
best-practice-Ansätze auf Bundes- und Länderebene
werden in gemeinsamen Diskussionen erörtert.
Programm und weitere Informationen unter:
http://www.fes.de/sets/s_ver.htm .
Wir freuen uns auf die Diskussion und den Austausch
mit Ihnen!
Kontakt und Anmeldung
Anmeldungen nehmen wir gerne entgegen.
Anmeldeformular unter:
http://www.fes.de/oas/portal/pls/portal/showvera.anmel
den?Veranummer=169036
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen in der Zwischenzeit unter
info@buendnis-gegen-menschenhandel.de
oder unter
Franziska.Bongartz@fes.de
gerne zur Verfügung.
Arbeit und Leben e.V. LAG Berlin
Keithstraße 1-3
10787 Berlin
Tel.: (030)23 60 73 59
E-Mail: info@buendnis-gegen-menschenhandel.de
Internet: http://www.buendnis-gegenmenschenhandel.de

10.11.: 3. Fachtag Vietnamesisches Berlin

WIE WEITER NACH DER SCHULE?

Chancen der beruflichen Ausbildung für Jugendliche mit vietnamesischem Migrationshintergrund
10. November 2013, 10-16:00 Uhr
im Nachbarschaftshaus
ORANGERIE/ Kiezspinne FAS e.V.
Schulze-Boysen-Straße 38
10365 Berlin-Lichtenberg
(S-Bhf Frankfurter Allee
oder Nöldner Platz, U 5 Magdalenenstraße)
In Berlin leben mehr als 21.000 Menschen mit vietnamesischem Migrationshintergrund. Bisher nutzen Jugendliche und junge Erwachsene aus dieser Community die vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen Ausbildung nicht optimal aus. Der diesjährige Fachtag "Vietnamesisches Berlin" wendet sich an vietnamesische
Familien mit Informationen über verschiedene Möglichkeiten der beruflichen Ausbildung und möchte gleichzeitig Erfahrungsaustausch und Vernetzung unter Vertreter_innen von Bildungsträgern und Berufskammern,
Ausbildungsbetrieben und öffentlichem Dienst mit Multiplikator_innen der vietnamesischen Community Berlins fördern.
Der erste Teil (10-13:00 Uhr) richtet sich mit Vorträgen
und einer Podiumsdiskussion an Fachvertreter_innen.
Nachmittags (14-16:00 Uhr) findet eine Infobörse für
vietnamesische Jugendliche und ihren Familien über
verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten statt.
Um formlose Anmeldung zum Vormittagsprogramm
wird gebeten.
Sprachmittler_innen für Vietnamesisch stehen zur Verfügung.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Programm unter:
http://www.via-in-berlin.de/ai1ec_event/3-fachtagvietnamesisches-berlin-wie-weiter-nach-der-schulechancen-der-beruflichen-ausbildung-fur-jugendlichemit-vietnamesischemmigrationshintergrund/?instance_id=598
Kontakt und Anmeldung
Verband für interkulturelle
lin/Brandenburg e.V.
MSO AktIV (EIF-Projekt)
Petersburger Straße 92
10247 Berlin

Arbeit

(VIA),

Ber-

Tel: (030) 2900 6948
Fax: (030) 2900 6950
E-Mail: nozomi.spennemann@via-in-berlin.de

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15.11., Tagung:
Wissenschaft trifft Praxis

FAMILIE. BIKULTURALITÄT.
GLOBALISIERUNG.

Verband binationaler Familien und Partnerschaften
iaf Berlin e.V.
Oranienstraße 34, HH 4. Stock
10999 Berlin

Anmeldefrist: 04.11.2013

Tel.: (030) 6 15 34 99
Fax: (030) 6 15 92 67

Eine Herausforderung für Institutionen?

15. November 2013
Tagungsort
Evangelische Hochschule Berlin
Teltower Damm 118-122
14167 Berlin
Gebäude F
Liebe, Partnerschaft und Ehen über Grenzen hinweg
hat es immer schon gegeben. Vorbehalte und romantische Stilisierung wechselten sich je nach historischem
und politischem Kontext ab. Im Zeitalter der Globalisierung haben Möglichkeiten, Ausmaß und Formen
grenzüberschreitender Partnerschaften zugenommen;
sie sind ganz normaler Alltag - wie sich zum Beispiel an
einem Anteil von mehr als 20 Prozent aller Eheschließungen in Berlin zeigt.
Das Wissen über solche binationalen Partnerschaften
ist demgegenüber eher eingeschränkt. So wird in Medien darunter oft die Wahl eines Partners oder einer
Partnerin aus wirtschaftlich schwächeren Ländern verstanden und dies mit Ungleichheit, Abhängigkeiten oder kriminellem Menschenhandel in Verbindung gebracht. Die Realität ist vielfältiger und es lohnt ein genauerer Blick auf diese Paare und Familien, ihre Geschichte, ihre Lebenskonzepte und Erfahrungen.
Welche Balanceakte sind für sie nötig und möglich im
Umgang mit verschiedenen Grenzziehungen? Auf die
rechtlichen Rahmenbedingungen und psychosozialen
Aspekte ist zu schauen sowie auf die Institutionen, die
als Ansprechpartner für Familien und Paare eine wichtige Rolle spielen. Worin bestehen die besonderen Anforderungen an die Institutionen und wie gehen diese
damit um? Reichen Wissenshintergrund, Regelungen
und Kompetenzen?
Die Teilnehmerzahl der Arbeitsgruppen ist beschränkt.

E-Mail: berlin@verband-binationaler.de
Internet: http://www.verband-binationaler.de/

20.11., SOR-SMC - Dialogtisch Flucht und Asyl:

WAS TUN,
UM FLÜCHTLINGE ZU UNTERSTÜTZEN?
Veranstaltung für PädagogInnen, SchülerInnen und
Multiplikatorinnen des Netzwerks sowie die interessierte Öffentlichkeit.
Mittwoch, 20.11.2013
18:00-20:00 Uhr
Deutschland ist ein Einwanderungsland. Ein Teil der
Menschen, die nach Berlin kommen, haben den Status
eines/r Asylbewerber/in. Sie stoßen in der Berliner Bevölkerung oft auf Ablehnung und müssen rechtliche
Einschränkungen in Kauf nehmen: Residenzpflicht, einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt, reduzierte Sozialleistungen. Wie ist die Situation von Geflüchteten in Berlin und welche Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Unterstützung gibt es?
Ort, Kontakt und Anmeldung
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
Landeskoordination
Ahornstraße 5
10787 Berlin-Schöneberg
Tel.: (030) 21 45 86 - 15/17
Fax: (030) 21 45 86 – 20
E-Mail: schule@aktioncourage.org
Internet: http://www.schule-ohne-rassismus.org

Programm und weitere Informationen:
http://www.verbandbinationaler.de/fileadmin/Dokumente/PDFs/Tagung_Bikulturalita
et_15112013.pdf
Kontakt und Anmeldung
Bitte melden Sie sich mit Angabe des Namens, der Institution, Adresse und Telefon bis zum 4.11.2013 unter
folgender E-Mail Adresse an: Veranstaltungberlin@verband-binationaler.de
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30.11.: Entwicklungspolitischer Fachtag

„DIASPORA - MIGRATION – ENTWICKLUNG“

Kontakt und Anmeldung

Am Samstag, den 30.11.2013
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Robert-Havemann-Saal

Lucía Muriel
Fachpromotorin für die Stärkung der migrantischen Zivilgesellschaft,

Greifswalder Straße 4
10405 Berlin

Haus der Demokratie und
Menschenrechte
(Aufgang A, 1. OG)
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin

In bewährter Weise soll auch in diesem Jahr ein relevantes, entwicklungspolitisches Thema in das Zentrum
des Fachtages gestellt werden. Im Zusammenhang mit
unserer ersten moveGLOBAL- eigenen Qualifizierungsreihe "Migrant/innen handeln Fair" wird das Schwerpunktthema Fairtrade sein.
Eingeladen sind migrantische Akteure, Vertreter/innen
von migrantischen Organisationen mit Bezug zur Einen-Welt-Arbeit und unabhängig davon, ob sie Verbandsmitglied sind oder nicht, engagierte Migrant/innen
der ersten, zweiten und dritten Generation bzw. der
Diaspora, Vertreter von Stiftungen und befreundeten
NRO im entwicklungspolitischen Bereich.

Geschäftsstelle: Tel.: (030) 12026348
E-Mail: lucia-muriel@moveglobal.de
Internet: http://www.moveglobal.de

04.12.: Fachtagung:

„VIELFALT IN DER
ENGAGIERTEN STADTGESELLSCHAFT –
Freiwilliges Engagement und Diversity“

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um vorherige
Anmeldung.

Anmeldeschluss: 28.11.2013

Programm

04. Dezember 2013
09:30 – 16:30 Uhr
Rotes Rathaus, III. Etage/Konferenzzone

10:00 Uhr
Begrüßung durch Moderation und Vorstellung aller
Teilnehmer/-innen
10:30 Uhr
Vortrag von Jorge Inostroza/ GEPA über die Rolle migrantischer Organisationen, Unternehmen und Verbraucher im Fair Trade
12:00 Uhr
Fragen und Diskussion zum Thema
12:30 Uhr
Vorstellung der drei Workshops und Bildung von Kleingruppen
12:45 Uhr: Pause
13:00 Uhr
Workshop I + Workshop II + Workshop III
1. N.N.
2. Networking – Was ist der Sinn von Vernetzung? Wie
können wir uns als Verband wirkungsvoller vernetzen?
3. Entwicklungskonzepte des Südens - Was steht hinter
dem Konzept „buen vivir? Welche Bedeutung hat dieser Ansatz für unser Leben?
15:00 Uhr
Präsentation der Ergebnisse aus den Workshop I, II
und III
15:30 Uhr: Abschlussbüfett, 16:00 Uhr: Ende

Berlin ist von großer gesellschaftlicher Vielfalt geprägt.
In der Stadt sind die unterschiedlichsten Menschen
freiwillig aktiv. Aber spiegelt sich diese Vielfalt auch in
Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten oder Freiwillige suchen? Wer wird wie angesprochen oder überhaupt als (potenzielle) Freiwillige angesehen?
Die Tagung beschäftigt sich mit der Frage, wie sich in
der Arbeit mit Freiwilligen Institutionen, Vereine und
speziell Freiwilligenagenturen für die (zunehmende)
Vielfalt der Menschen und Lebenswelten in Berlin öffnen können. Welche Schritte sind dazu notwendig und
welche guten Modelle gibt es? Wie kann eine Organisation bei sich selbst ansetzen, wenn sie möglichst inklusiv sein will?
Die Tagung bietet Fachbeiträge, Diskussionen und
Workshops rund um das Thema „Freiwilliges Engagement und Diversity“. Sie gibt die Möglichkeit, sich mit
Fachleuten für Diversity und Freiwilligenmanagement,
Engagierten und Interessierten auszutauschen und
neue Perspektiven für die eigene Arbeit zu entwickeln.
Nähere Informationen und Anmeldeformular unter
http://www.freiwilligen-magazin.info/fachtagung-vielfaltengagierte-stadtgesellschaft/
Download des Programms mit Tagungsinfo
http://www.freiwilligen-magazin.info/wpcontent/uploads/2013/10/Fachtagung_4_12_2013.pdf

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12.12.,Vorankündigung:

19. FORUM MIGRATION

Auf dem Weg zur Teilhabegesellschaft
Donnerstag, den 12. Dezember 2013
Bonn (in der Bundeskunsthalle)
Das 19. FORUM MIGRATION diskutiert die Bedeutung
von Migrantenorganisationen in der zunehmend vielfältiger werdenden Einwanderungsgesellschaft. Welchen
Beitrag leisten die Organisationen in Bezug auf eine
Teilhabe von Menschen mit einem Migrationshintergrund? Welche Ansprüche und welche Herausforderungen sind mit der Zielvorstellung der Teilhabegesellschaft verbunden?
Veranschaulicht und diskutiert wird dies an den Beispielen traditioneller Zuwanderungsgruppen, der aktuellen Neuzuwanderung aus südosteuropäischen Ländern und der irregulären Migration.
Seit 1995 veranstaltet die OBS jährlich das FORUM
MIGRATION. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden.
Weitere Informationen sowie Programm mit Anmeldemöglichkeit unter:
http://www.obs-ev.de/foren-und-veranstaltungen/forummigration/forum-migration-2013/

ten sich nach Wahl auf
die Prüfungen für das
ECDL-Zertifikat (Europaen Computer Driving
Licence) vor.

Folgende Inhalte werden behandelt:








Office-Anwendungen (Word, Excel, Powerpoint)
Internet- und E-Mail-Grundlagen
Geschäftsverkehr, Briefverkehr, Serienbriefe
Kaufmännisches Rechnen, Kassenbuch
Büro- und Ablageorganisation
Geschäftspräsentationen erstellen
Hilfsprogramme im Büroalltag, z.B. PDF´s erstellen

Dauer: 12 Wochen
(+ individuelle Verlängerung), Vollzeit.
Trainings- und Lernzeiten im FCZB:
Mo, Mi, Do 9.00 - 16.30 Uhr
sowie Di und Fr 9.00 - 13.00 Uhr.
Teilzeit ist in Absprache möglich.
Voraussetzungen: keine

Sekretariat FORUM MIGRATION

Kosten/Förderung
 Bildungsgutschein, Bildungsprämie und Selbstzahlerin
 Maßnahme-Nummer: 962/6800/2012 (Agentur
für Arbeit/Jobcenter)

Helga Neumann
Otto Benecke Stiftung e.V.
Kennedyallee 105 - 107
53175 Bonn

Diese Fortbildung ist Teil des Projektes IMZ (IT- und
Medienkompetenzzentrum) und wird durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen aus Mitteln des Landes Berlin gefördert.

Kontakt

Tel.: (0228) 8163 -118
Fax: (0228) 8163 -300
E-Mail: Helga.Neumann@obs-ev.de

Qualifizierungen
Ab 25.11., Fortbildung im FCZB:

RAUS AUS DER ARBEITSLOSIGKEIT,
REIN IN DEN BERUF

Kontakt und Anmeldung
Veranstaltungsort:
FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB),
Cuvrystraße 1
10997 Berlin Kreuzberg
Beratung und Anmeldung: Renate Wolf,
Tel.: (030) 61 79 70 -16
E-Mail: info@fczb.de
Internet: http://www.fczb.de

Office Anwendungen fürs Büro

Ab 25.11.2013 Start der Fortbildung Office Anwendungen fürs Büro (& ECDL-Start)
In dieser Fortbildung erwerben Sie aktuelles Computer
Know-how für die gängigsten Bürotätigkeiten und berei______________________________________________________________________________________________________

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Kleinkindpädagogik: Erzieherin-Erzieher –

IHR ZUKÜNFTIGER ARBEITSPLATZ
IN DER KITA!
Der Berliner Senat will bis 2015 insgesamt 19.000 neue
Kitastellen schaffen. Die Gewerkschaft für Erziehung
und Wissenschaft geht von einem Bedarf von mindestens 7.650 weiteren Fachpersonal bis 2015 aus. Wir
ermöglichen Ihnen den Quereinstieg für die Tätigkeit
als Erzieher oder Erzieherin. Dazu ebnen wir Ihnen den
Weg zum erfolgreichen Bestehen der Nichtschülerprüfung.
Fortbildungsschwerpunkte:
Kleinkindpädagogik
Vorbereitung auf die Prüfung zur/zum staatl. anerkannten Erzieher/in in enger Zusammenarbeit mit der AnnaFreud-Schule
Ort:
Gesellschaft
für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) e.V.
Reformationsplatz 2
13597 Berlin
Dauer:
15 Monate / 2400 Unterrichtsstunden
Zeiten:
täglich von 8.30-15.30 Uhr
Themenschwerpunkte:
 Fachspezifische Deutschkenntnisse 300 h
 EDV-Führerschein 160 h
 Kommunikation und Gesellschaft 320 h
 Sozialpädagogische Theorie und Praxis 400 h
 Musisch-kreative Gestaltung 160 h
 Bewegung und Spiel 160 h
 Mathematische und naturwissenschaftliche Bildung 160 h
 Ökologie und Gesundheit 160 h
 Organisation, Recht und Verwaltung 160 h
 begleitend Individuelle Lernberatung und Förderung (ein Tag pro Woche) 400 h

Kontakt
Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben e.V.
Reformationsplatz 2
13597 Berlin
Tel.: (030) 303 98 709
Fax: (030) 367 59 203
E-Mail: buero@giz-berlin.de
Internet: http://www.giz-berlin.de

HINWEIS DER REDAKTION
Aus redaktionellen Gründen erscheint diese Ausgabe
eingeschränkt. Auch müssen diesmal die Rubriken
„Aus Projekten und Vereinen“ sowie „Veröffentlichungen/ Internet-Tipps“ leider entfallen.
Zur Veröffentlichung in dieser Ausgabe vorgesehenes
und bereits zugesendetes Material werden wir in der
Nummer 107 berücksichtigen, soweit die Informationen
noch einen gewissen Aktualitätsbezug haben.
BERLIN INTERNATIONAL erscheint wieder am
29.11.2013. Redaktionsschluss für Ausgabe Dezember
2013 (Nr. 107) ist der 22.11.2013.
Wir bitten unsere InserentInnen und LeserInnen um
Verständnis.
Ihre Redaktion

Teilnahmevoraussetzung:
 Fachhochschulreife/Hochschulreife oder adäquate Qualifikation
 1700 Praxisstunden
Finanzierung:
förderbar über Bildungsgutschein
nach SGB III und SGB II
Lehrgangsleitung:
Dr. Britta Marschke
E-Mail: marschke@ina-fu.org
Internet: http://www.ina-fu.org
Tel.: (0177) 822 40 91, (030) 3039 8709
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