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Periodical volume

Full text: Berlyñ international Issue 105.2013

10/13

international Nummer 105
DER NEWSLETTER

DER

INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN

Neuauflage in acht Sprachen:

„Willkommen in Berlin“
Informationspaket gibt Orientierungshilfe (Seite 5)

IMPRESSUM: BERLIN INTERNATIONAL. Ein e-Informationsforum der Beauftragten des Senats von Berlin für
Integration und Migration. Potsdamer Straße 65; 10785 Berlin. Vormals „Top - Berlin international“. Erscheint mit elf
Ausgaben im Jahr als E-Mail-Anhang im PDF-Format und ist kostenlos. Die Dateigröße kann je nach Inhalt zwischen
1 und 2 MByte variieren. Abonnementbestellung/ -löschung und Zusendungen für die Veröffentlichung in BERLIN
INTERNATIONAL unter folgender E-Mail-Adresse: Newsletter@intmig.berlin.de. Keine Haftung für unverlangt zugeschicktes Material und kein Anspruch auf Veröffentlichung. Auszugsweiser Nachdruck und Vervielfältigung mit Quellenangabe erwünscht. Redaktion, Grafik und Produktion: Fred Vollmer, AL III 12; Tel: (030) 9017-2374 /-34; Fax:
9017-2320, Martina Gembus, III A 4, (030) 9017-2327 (Vertr.). Diese und weitere Ausgaben im Internet unter
http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/top/index.html. 01.10.2013 [1.766 | Jahrgang 30]

Der interkulturelle
Kalender für den
Monat Oktober

Oktober 2013, Nr. 105
BERLIN INTERNATIONAL
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Nachrichten aus dem Haus, Berlin und den Bezirken
Integrationsbeauftragte: Tag der Offenen Moschee stärkt den Dialog mit Muslimen/ Moscheeliste
Neuauflage: „Willkommen in Berlin“ – Informationspaket gibt Orientierungshilfe
Neue Wege in der Integrationsbegleitung - Die Berliner Wohlfahrtsverbände würdigen die Arbeit ihrer
Clearingstelle für Neuzuwanderer in der Berliner Ausländerbehörde
Das Land Berlin und die Bezirke stärken gemeinsam die Arbeit von Integrationslotsinnen
Pflegeeltern mit Migrationshintergrund gesucht!
Integrationssenatorin Dilek Kolat eröffnet Fotoausstellung „Berliner Tatorte“
Berliner Frauenpreis 2014 – Vorschläge jetzt einreichen
Informationen aus dem IQ Netzwerk Berlin
Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin: Integrationspreis 2013. Einsendeschluss: 15.10.2013
Aus dem Landespressedienst
Unverständnis für Gesetz in Russland – Wowereit schreibt an Moskauer Oberbürgermeister
Wowereit zur Verleihung des Estrongo-Nachama-Preises:
Kenan Kolat ist ein engagierter Fürsprecher einer toleranten Gesellschaft
Berlin ermöglicht erweiterten Familiennachzug syrischer Kriegsflüchtlinge
Yzer: „Für innovative Unternehmen in Berlin ist Polen wichtiger Hightech-Partner
Scheeres zum Weltkindertag: Berlin bietet Chancen für Kinder
Anmeldung der Schulanfängerinnen und Schulanfänger 2014

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Anfragen an den Senat
„Zerstörte Vielfalt – wie viel davon ist in Datenbanken zu finden?“ (Link) und weitere Anfragen ab Seite

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Aus Europa, Bund und Ländern
Berliner Europaportal und Europa-Newsletter
BMI: 9.502 Asylerstanträge im August 2013
BMI: Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Visum-Verordnung
Trennung von Straf- und Abschiebungshaft gefordert
Neuer Bundestag: Deutlich mehr Abgeordnete mit Migrationshintergrund
SVR zur neuen Legislaturperiode: Migrationspolitik aus einem Guss entwickeln
Vorschläge für Formulierungshilfen der NdM: Es gibt keine „Ausländerfeindlichkeit“!
Goethe-Institut: Fortbildungsreihe mit muslimischen Gemeinden
Brandenburg: Ausbeutung bei der Gurkenernte !? DGB erweitert seine Beratungsangebote
"Rat für Migration": Institutionelle Reformen in der Migrations- und Integrationspolitik gefordert
Bremerhaven. Deutsches Auswandererhaus: Neue Bibliothek zur Migrationsgeschichte eröffnet

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Workshops/ Tagungen
23.10., Saore Roma -Fachtagung Roma: „Ein Jahr Roma Mahnmal“. Anmeldung bis: 18.10.2013
30.10., Dialog: Rassismus Erkennen und Bekämpfen
06.11., Fachtagung: Gutes Leben – oder das Blaue vom Himmel?
Religiöse und weltanschauliche Vorstellungen vom "Guten Leben"
11.-12.11., Fachtagung: Gemeinsam für menschenwürdige Arbeit – Aufbau von Strukturen
gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung auf Bundes- und Länderebene
15.11., Tagung: Wissenschaft trifft Praxis. Familie. Bikulturalität. Globalisierung.
Eine Herausforderung für Institutionen? Anmeldefrist: 04.11.2013
12.12., Vorankündigung: 19. Forum Migration in Bonn

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Initiativen
Ausschreibung: Louise-Schroeder-Medaille. Frist: 25.10.2013
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Ausschreibung: Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz. Frist: 25.10.2013
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Berliner Unternehmen und Gewerkschaften wollen „Handeln statt wegsehen“
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Qualifizierungen
FCZB-Fortbildung: Lernen mit Spaß und nach Maß –
Medienkompetenzen und Work-Life-Balance. Wiedereinstieg für Frauen. Start 07.10.2013
FoBi Kleinkindpädagogik: Erzieherin-Erzieher – Ihr zukünftiger Arbeitsplatz in der Kita!
Ab November 2013, Qualifizierung: SprInt - Sprach- und Integrationsmittler/-in
Ab Oktober: MoNa – Nachqualifizierung/ Vorbereitungskurs „Erzieher/in“

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Aus Projekten und Vereinen
Amaro Foro e.V. über den Berliner „Aktionsplan Roma“: Wichtiger Schritt zur Einbeziehung von Roma
ZfM, Projekt: Psychotherapeutische und sozialpädagogische Angebote für Flüchtlinge
Projekt „fame“: FRAUEN AUFSTIEG MIGRATION ERFOLG - Unternehmenserfolg durch Vielfalt
BAYOUMA-HAUS der AWO: Programm Oktober 2013
BABEL e.V.: Veranstaltungsangebot im Oktober 2013
AWO-Begegnungszentrum: Programm Oktober 2013
Lateinamerika-Forum: Spanisch-Stammtisch „Se habla español“
TUH e.V., Pilotprojekt: Zielgruppenorientierter Verbraucherschutz

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Veranstaltungen
10. bis 13.10., Festival: Music´n´Migration - A European Jazz Odyssey
12./ 13.10., Heilig-Kreuz-Kirche:
18. Kunstauktion zugunsten von Projekten für Migranten und Flüchtlinge
15.10. bis 15.11.: 11. Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs –
Grenzen überschreiten – Perspektiven erweitern
16.10., Fotoportraitausstellung, Eröffnung: „Wir sind Neukölln!
Engagierte Einwanderer/innen im Portrait“
31.10., Lesereihe: Heimat und Fremde. Lesung und Gespräch mit Marianna Salzmann
15. bis 17.11., Vorschau:
EXPOLINGUA Berlin 2013 – 26. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen
Veröffentlichungen/ Internet-Tipps
Ergebnisse: U18-Bundestagswahl.
Berliner Jugend stimmte anders als der Rest der Bundesrepublik!
Studie: Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien –
Arbeitsmigration oder Armutsmigration?
Imap-Studie veröffentlicht: Interkulturelle Öffnung kommunaler Verwaltung
Zentrum Überleben: Dritte Ausgabe des Newsletters erschienen

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BERLIN INTERNATIONAL erscheint wieder am 01.11.2013.
Redaktionsschluss für Ausgabe November 2013 (Nr. 106) ist der 25.10.2013.

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Nachrichten aus dem Haus,
Berlin und den Bezirken
Integrationsbeauftragte:

TAG DER OFFENEN MOSCHEE
STÄRKT DEN DIALOG MIT MUSLIMEN
Am 3. Oktober laden wieder deutschlandweit Muslime
zum Tag der Offenen Moschee. Diese Initiative gibt es
bereits seit 1997. Seit 2007 steht der Tag der offenen
Moschee unter der Schirmherrschaft des Koordinationsrats der Muslime (KRM). Im KRM haben sich die
Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland
(IRD), der Zentralrat der Muslime (ZMD) und der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) zu einer
Dachorganisation zusammengeschlossen.
Berlins Integrationsbeauftragte Monika Lüke begrüßt,
dass am Tag der Deutschen Einheit auch in Berlin wieder viele islamische Gemeinden Einblick in ihre Arbeit
und ihr Gemeindeleben geben: „Veranstaltungen wie
der Tag der Offenen Moschee sind ein ermutigendes
Zeichen. Kampagnen islamfeindlicher Gruppierungen
versuchen, Stimmung gegen den Islam zu machen,
Angst und Vorurteile zu schüren. Damit zeichnen sie
ein schiefes Bild. Der Islam ist längst ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft und auch Moscheen
und islamisches Gemeindeleben sind in den Kiezen
verwurzelt. Ich bin daher froh, wenn islamische Gemeinden trotz vieler Anfeindungen den Dialog suchen
und Brücken bauen über alle Gräben und Grenzen
hinweg.“
In Berlin leben schätzungsweise zwischen 220.000 und
300.000 Muslime. In vielen Stadtteilen haben sich Moscheegemeinden und islamische Vereine zu wichtigen
Partnern in der sozialen Arbeit und im Dialog entwickelt. Das diesjährige Motto des Tages der offenen
Moschee lautet „Umweltschutz – Moscheen setzen sich
ein“.
„Der Tag der Offenen Moschee, so Monika Lüke weiter,
„kann dazu beitragen, das Vertrauen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu stärken und gegenseitige
Vorurteile abzubauen. Er bietet Gelegenheit, sich offen
und unbefangen über alle Glaubensgrenzen hinweg zu
unterhalten, sich zu informieren und Kontakte aufzubauen. Ich hoffe, dass viele Besucherinnen und Besucher dieses Angebot nutzen.“

Folgende Moscheen sind uns von den Gemeinden und
Verbänden gemeldet worden und laden am 3.10.2013
Besucherinnen und Besucher ein.
Sie haben zumeist in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00
Uhr geöffnet und bieten ein unterschiedliches Programm.
Nr.

Name/ Adresse/Kontakt

1

Ditib Şehitlik Moschee Columbiadamm 128
10965 Berlin
Tel.: 030- 692 11 18 oder 0163 323
67 76
E-Mail: info@sehitlik-camii.de
Ditib Merkez Moschee Wiener
Str.12
10999 Berlin
Tel.: 030- 612 41 56
E-Mail: lv-berlin@ditib.de
Ditib Yunus Emre Moschee
Reinickendorfer Str. 38-39
13347 Berlin
Tel.: 030- 456 26 18
E-Mail:
mail@yunus-emre-berlin.de
Ditib Osmangazi Moschee Nehringstr. 27
14059 Berlin
Tel: 030- 301 05 540
Haci Bayram Moschee e.V.
Koloniestr.129
13359 Berlin
Tel.: 030- 499 18 091
Islamisches Zentrum Berlin
Adalbertstr. 94
10999 Berlin
Tel.: 030- 6119062
Interkulturelles Zentrum für Dialog
und Bildung e.V.
Drontheimer Str. 32a
13355 Berlin
Tel.: 030- 495 00 803
Fax : 030- 495 00 804
E-Mail:
info@izdb-berlin.de
http://www.izdb-berlin.de
Spandauer Kulturverein zur Integration und Bildung e.V.
Seeburger Straße 90
13581 Berlin
Tel.: 030- 35105577
Friedenauer Kulturverein zur Integration und Bildung e.V.
Hedwigstraße 15
12159 Berlin
Tel.: 030- 8593166
Kulturverein zur Integration und Bildung am Hermannplatz e.V.
Sonnenallee 18
12047 Berlin
Tel.: 030- 6249029
Integrations- und Bildungszentrum
e.V.
Lindower Str. 18
13347 Berlin
Tel.: 030- 4617026

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Verband/
Gemeinde
DİTİB

DİTİB

DİTİB

DİTİB

Islamische
Föderation
Islamrat

ZMD

VIKZ

VIKZ

VIKZ

Wer also an Informationen aus erster Hand interessiert
ist, der kann sich am 3. Oktober ein eigenes Bild von
islamischem Leben „nebenan“ machen. Die Moscheen
11
VIKZ
bieten u.a. Führungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Büchertische und Gespräche über die religiöse
Alltagspraxis an. Häufig gibt es auch Tee und kulinarische Spezialitäten.
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12

Die Berliner Moschee
Brienner Str. 7-8
10713 Berlin
Tel.: 030- 8735703

LahoreAhmadiyya
-Bewegung
zur Verbreitung
islamischen
Wissens

Eine Liste aller deutschlandweit teilnehmenden Moscheen veröffentlicht der Koordinationsrat der Muslime
KRM auf seiner Internetseite unter:
http://www.tagderoffenenmoschee.de/
Auf der Homepage
http://www.tagderoffenenmoschee.de
gibt es auch das Plakat und die Broschüre zum diesjährigen Motto „Umweltschutz – Moscheen setzen sich
ein“.

[PM v. 01.10.2013]

„WILLKOMMEN IN BERLIN“ –

Informationspaket gibt Orientierungshilfe
Berlins Integrationsbeauftragte Monika Lüke hat ein neues
Informationspaket für Neuberlinerinnen und Neuberliner
vorgestellt. Unter dem Titel
„Willkommen in Berlin“ finden
aus dem Ausland zugezogene Neubürger/innen hier wichtige Orientierungshilfen in ihrer neuen Heimat.

Es geht aber nicht nur darum, Angebote und Adressen
aufzulisten, die für Neuzuwanderer wichtig sind. Berlin
braucht Einwanderung. Einwanderung birgt ein großes
Potenzial.
Das Infopaket steht daher auch für ein Stück Willkommenskultur. Es signalisiert, dass Verwaltungseinrichtungen und Institutionen sich auf die wachsende Vielfalt
der Bevölkerung einstellen und ist damit ein weiterer
Baustein bei der interkulturellen Öffnung.
Monika Lüke: „Wer neu nach Berlin kommt und den
Eindruck gewinnt, dass er oder sie akzeptiert und respektiert wird, ist viel eher geneigt, sich hier wohl und
heimisch zu fühlen. Das Willkommenspaket ist dafür
ein guter Grundstock, weil es Hemmschwellen abbauen
kann, die es natürlich beim erforderlichen Kontakt mit
Behörden gibt. Es bietet Anleitung für einen vertrauensvollen und offenen Umgang mit der Verwaltung.“
Neuberliner/-innen erhalten das Infopaket „Willkommen
in Berlin“ entweder beim ersten Besuch der Ausländerbehörde kostenlos in der dortigen Clearingstelle der
LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege,
in deren Migrationsfachdiensten oder in vielen Bürgerämtern.
Natürlich kann es auch bei der Integrationsbeauftragten
in der Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin abgeholt
werden.
Bei Versand werden 2,00 € pro Exemplar zuzüglich
Portokosten berechnet.
Als kostenloser Download steht der Inhalt auch auf der
Webseite der Integrationsbeauftragten zur Verfügung
unter:
http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/willkommen
/index.html

[PM v. 01.10.2013]

„Berlin ist für jemanden, der neu in der Stadt ist, oft
sehr unübersichtlich, die Verwaltungsstruktur schwer
durchschaubar“, so Monika Lüke. „Hilfestellung und
Unterstützung erhält man an den unterschiedlichsten
Stellen. Eine zentrale Anlaufstelle für alle Lebenslagen
gibt es nicht. Daher kommen Einwanderer nicht umhin,
sich einen Einblick zu verschaffen, wie Berlin ‚funktioniert‘. Dieser Willkommensordner soll dabei Hilfestellung leisten.“
Auf über 70 Seiten gibt es im Ordner wichtige Erstinformationen über Anmeldung, Fragen des Aufenthalts,
Wohnungssuche, Arbeitsmöglichkeiten bis zu Bildungsangeboten, Gesundheitsvorsorge, Hilfen für Familien oder Krisendienste und Hilfsangebote in Notfällen.
Entwickelt wurde das Infopaket „Willkommen in Berlin“
im Büro der Beauftragten für Integration und Migration.
Es liegt jetzt wieder in einer vollständig überarbeiteten
Neuauflage vor. Außer in Deutsch ist es noch in sieben
weiteren Sprachen aufgelegt: Arabisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch.

Pressemitteilung vom 01.10.2013

NEUE WEGE
IN DER INTEGRATIONSBEGLEITUNG

Die Berliner Wohlfahrtsverbände würdigen die Arbeit ihrer Clearingstelle für Neuzuwanderer in der
Berliner Ausländerbehörde
Seit Juni 2006 erhalten Neuzuwanderinnen und
Neuzuwanderer in Berlin in der Clearingstelle der Wohlfahrtsverbände in den Räumen der Ausländerbehörde
Orientierungshilfen für ihren Start in Berlin.
Anlässlich der Vorstellung des neuen Informationspakets für Neuberlinerinnen und Neuberliner „Willkommen
in Berlin“ am 01.10.2013 würdigt Dirk Arp-Stapelfeldt,
Vorsitzender des LIGA-Fachausschusses Migration, die
wichtige Arbeit der Clearingstelle der Wohlfahrtsverbände und bedankt sich bei Engelhard Mazanke, Leiter
der Ausländerbehörde, für die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Dirk Arp-Stapelfeldt: „Mit der Einrichtung der Clearingstelle haben die Wohlfahrtsverbände als Träger der
Migrationsberatungsstellen und die Ausländerbehörde
bundesweit neue Wege in der Integrationsbegleitung
beschritten. Diese Einrichtung ist die Erstanlaufstelle
für Neuberlinerinnen und Neuberlinern. Sie erhalten
dort Orientierungshilfen beispielsweise zum Spracherwerb und zu allen Fragen der sozialen Integration und
werden in wohnortnahe Beratungsstellen vermittelt.“
Die Clearingstelle ist mit ca. 1.000 Exemplaren jährlich
die zentrale Ausgabestelle für das Informationspaket
„Willkommen in Berlin“ an alle Erstbesucher in der Ausländerbehörde.
Die Integrationsbeauftragte Monika Lüke sagte anlässlich der Vorstellung des neuen Informationspaketes:
„Wer neu nach Berlin kommt und den Eindruck gewinnt, dass er oder sie akzeptiert und respektiert wird,
ist viel eher geneigt, sich hier wohl und heimisch zu
fühlen. Das Willkommenspaket ist dafür ein guter
Grundstock, weil es Hemmschwellen abbauen kann,
die es natürlich beim erforderlichen Kontakt mit Behörden gibt. Es bietet Anleitung für einen vertrauensvollen
und offenen Umgang mit der Verwaltung.“
Zum Kennenlernen der Arbeit der Clearingstelle laden
die Wohlfahrtsverbände und die Ausländerbehörde die
Vertreter/innen der Medien zu einem Besuch ein. Für
Terminabsprachen und Rückfragen wenden Sie sich
bitte an Dirk Arp-Stapelfeldt.
Kontakt
LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege
in Berlin
c/o
Dirk Arp-Stapelfeldt
Vorsitzender des LIGA-Fachausschusses Migration
Tel.: (030) 25 38 92 69
E-Mail: Dirk.Arp-Stapelfeldt@awoberlin.de

DAS LAND BERLIN UND DIE BEZIRKE
STÄRKEN GEMEINSAM DIE ARBEIT
VON INTEGRATIONSLOTSINNEN
Die Bezirke haben in ihrer Sitzung des Rats der Bürgermeister am 19. September 2013 dem Einsatz von
Integrationslotsinnen und –lotsen in den Bezirken zugestimmt. Damit ist der Weg frei für einen Landesrahmen, der den Einsatz koordiniert und finanziert.

In Berlin arbeiten bereits seit mehreren Jahren Migranten und Migrantinnen als Lotsen in unterschiedlichen
Projekten und bei unterschiedlichen Trägern. Es sind
vor allem Frauen, die in dieser Tätigkeit zwischen Einwandererfamilien, Behörden, Bildungs- und Jugendeinrichtungen eine wichtige Vermittlerrolle übernehmen.
Am 1. Oktober wird nun ein neues Landesrahmenprogramm beginnen. Es umfasst die Finanzierung einer
neuen landesweiten Koordinierung, den Einsatz von
50-60 Integrationslotsinnen in Berlin sowie Qualifizierungsmaßnahmen. Bisher konnten diese Frauen trotz
ihrer anspruchsvollen Aufgaben lediglich über Arbeitsmarktförderinstrumente bezahlt werden. Mit den Reformen der Arbeitsmarktinstrumente des Bundes war
deutlich geworden, dass das Land Berlin einspringen
und regelfinanzierte Lotsinnenstellen schaffen muss.
Für Berlins Integrationsbeauftragte Monika Lüke ist
dies ein wichtiger Schritt, diese wichtige Arbeit von Migrantinnen auf eine solide Basis zu stellen und abzusichern:
„Das Konzept der Integrationslotsen ist so erfolgreich,
weil es Einwandererfamilien aus ihrer Isolation heraus
hilft. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot, das von der
Zielgruppe gut angenommen wird, weil es auf einer
persönlichen Ebene funktioniert. Davon profitieren alle:
Die neu eingestellten Integrationslotsinnen, die Einwandererfamilien, die von ihnen betreut und beraten
werden, die Kitas, Schulen, Jugend- und Gesundheitseinrichtungen und schließlich die Quartiere und die Bezirke, in denen der soziale Zusammenhalt und die Teilhabe von Einwandererfamilien verbessert werden. Ich
bin froh, dass es mit dem neuen Landesrahmenprogramm gelungen ist, den Einsatz von Integrationslotsinnen in die Regelfinanzierung aufzunehmen und somit zu verstetigen.“
Die Integrationslotsinnen sollen bei bewährten freien
Trägern eingesetzt werden. Diese können den Einsatz
bei der Landeskoordinierungsstelle beantragen. Die
Verteilung erfolgt dann in Abstimmung mit den Bezirken
nach sozialräumlichen Kriterien. Dabei werden alle Bezirke die Möglichkeit haben, Lotsinnen finanziert zu bekommen.
„Positiv am neuen Landesrahmenprogramm ist auch“,
so die Integrationsbeauftragte, „dass den Frauen im
Rahmen ihrer Tätigkeit Qualifizierungsmaßnahmen angeboten werden. Damit eröffnen sich für sie perspektivisch Möglichkeiten der Beschäftigung in anderen Sozialberufen auf dem regulären Arbeitsmarkt.“

[PM v. 19.09.2013]

Berlins Integrationsbeauftragte Monika Lüke begrüßt
die gute Zusammenarbeit mit den Bezirken. Das Land
Berlin wird nun unmittelbar mit der Förderung von Integrationslotsinnen in den Bezirken beginnen.

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Pflegeeltern

MIT MIGRATIONSHINTERGRUND GESUCHT!

Senatorinnen Kolat und Scheeres starten Kampagne zur Gewinnung von Pflegeeltern mit Zuwanderungsgeschichte
Berlin braucht Pflegefamilien, um Kindern, die nicht bei
ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, ein neues
Zuhause zu bieten. Jedes Jahr finden in Berlin etwa
700 Kinder dauerhaft oder zeitweilig ein neues Zuhause in Pflegefamilien. Für etwa ebenso viele Kinder kann
jedoch keine Pflegefamilie gefunden werden. Sie müssen in Heimeinrichtungen untergebracht werden.
Viele Menschen können Pflegefamilie sein: verheiratete
und unverheiratete Paare, gleichgeschlechtliche Paare,
alleinstehende und alleinerziehende Väter und Mütter,
Paare mit und ohne Kinder, Patchworkfamilien – und
auch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Gerade
diese aber wissen zu häufig nicht um die Möglichkeit
einer Pflegeelternschaft. Eine heute von Jugendsenatorin Sandra Scheeres und Integrationssenatorin Dilek
Kolat gestartete Kampagne zur Gewinnung weiterer
Pflegeeltern richtet sich daher gezielt an Menschen mit
Migrationshintergrund.
Anlässlich des heutigen Kampagnenauftakts sagte
Sandra Scheeres: „Der Verlust des vertrauten familiären Bezugs bedeutet einen drastischen Einschnitt im
Leben eines Kindes. Umso wichtiger ist es, Kinder in
dieser Krisensituation fürsorglich aufzufangen, zu unterstützen und ihnen stabile Entwicklungsbedingungen
zu bieten. Genau hier leisten Pflegefamilien in Berlin
tagtäglich eine großartige Arbeit. Um den individuellen
Bedürfnissen der Kinder bestmöglich zu entsprechen,
brauchen wir eine große Vielfalt an Pflegefamilien, die
auch die unterschiedlichen Migrationshintergründe mit
einschließt.“
Dilek Kolat sagte: „Viele Menschen in Berlin haben einen Migrationshintergrund, 180 Kulturen und Sprachen
sind in unserer Stadt zu Hause. Diese Vielfalt bietet
auch viele Chancen und Potenziale, die wir nutzen
müssen! Bislang sind nicht viele Berlinerinnen und Berliner mit Migrationshintergrund Pflegeeltern. Ich bin mir
sicher, dass einige von ihnen gern einem Pflegekind
ein Zuhause bieten würden – sie müssen nur wissen,
dass sie auch die Möglichkeit dazu haben! Ich möchte
die interkulturelle Öffnung in allen Bereichen voranbringen, deshalb unterstütze ich sehr gern die Initiative
meiner Senatskollegin Sandra Scheeres.“
Im Rahmen der neuen Kampagne werden in den kommenden Wochen und Monaten spezielle Informationsabende für Familien mit Migrationshintergrund angeboten. In kleiner Runde können Interessierte hier zentrale
Fragen rund um das Thema Pflegeelternschaft klären.
Ein weiteres Kampagnenelement sind Informationsflyer, die sich an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
richten. Darüber hinaus wurde die Homepage
www.pflegekinder-berlin.de überarbeitet und erweitert.

Die Werbekampagne wird realisiert in Zusammenarbeit
der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft mit den Pflegekinderdiensten der Berliner Bezirke, dem Träger Familien für Kinder gGmbH sowie der
Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und
Migration.
Redaktion: Ilja Koschembar

[PM Sen BJW v. 01.09.2013]

INTEGRATIONSSENATORIN DILEK KOLAT
ERÖFFNET FOTOAUSSTELLUNG
„BERLINER TATORTE“
Die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek
Kolat, eröffnete heute (6.9.2013) in ihrem Dienstgebäude in der Oranienstraße die Ausstellung „Berliner Tatorte“. Auf mehr als 100 Ausstellungstafeln werden Fotos
realer Tatorte rechtsmotivierter, rassistischer und antisemitischer Gewalt gezeigt. Die von der Opferberatungsstelle ReachOut gemeinsam mit dem Fotografen
Jörg Möller entwickelte Ausstellung wird ständig mit
Fotos aktueller Fälle erweitert.
„Die Bilder der Ausstellung richten unseren Blick auf
unsere Kieze, auf unsere Straßen, auf unseren Alltag.
Dort geschehen Beleidigungen, Diskriminierungen,
menschenverachtende Gewalt. Und genau dort müssen wir an die Würde des Menschen erinnern. Es geht
darum, für eine Demokratie der Vielfalt zu streiten“, so
die Senatorin anlässlich der Ausstellungseröffnung.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind bis zum 25.
September 2013 eingeladen, die Ausstellung im Foyer
des Dienstgebäudes der Senatsverwaltung für Arbeit,
Integration und Frauen, Oranienstraße 106 in 10969
Berlin in der Zeit von 09.00 bis 17.00 Uhr anzuschauen.
Die Opferberatung ReachOut und die Ausstellung werden gefördert ihm Rahmen des Berliner Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Darüber hinaus kooperiert der Berliner
Ratschlag für Demokratie mit der Ausstellung und informiert
unter
http://www.berlinerratschlagfuerdemokratie.deie weiteren Standorte.
Rückfragen: Silke Adamczyk, Telefon: 030 9028743

[PM Sen AIF v. 06.09.2013]

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BERLINER FRAUENPREIS 2014 –

Vorschläge jetzt einreichen

Alle Berlinerinnen und Berliner sind dazu aufgerufen,
Vorschläge für den Berliner Frauenpreis Jahr 2014 zu
machen. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird jährlich
vom Berliner Senat an eine Berlinerin, die sich in herausragender Weise für die Emanzipation der Geschlechter eingesetzt hat, vergeben.
Der Berliner Frauenpreis ist inzwischen ein Markenzeichen Berlins. Mit ihm wird das Engagement, mit dem
Frauen gleiche Chancen für die Geschlechter umsetzen gewürdigt. Es geht insbesondere auch um ein Signal, Frauen, die bei Ehrungen und Auszeichnungen
häufig immer noch nicht angemessen berücksichtigt
werden, öffentliche Anerkennung zu verschaffen.
Zu den Preisträgerinnen der vergangenen Jahre gehörten Prof. Jutta Allmendinger, Sharon Adler, Seyran
Ateş, Maren Kroymann und Dr. Katja von der Bey. Über
die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury unter
dem Vorsitz der Staatssekretärin Barbara Loth. Die
Preisverleihung findet am 7. März 2014 im Rahmen
einer Festveranstaltung statt.
Vorschläge können durch Einzelpersonen oder Personengruppen erfolgen und müssen bis zum 25. Oktober
2013 an die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit
und Frauen, eingereicht werden.
Die ausführlichen Unterlagen der Ausschreibung sind
erhältlich:
Internet: http://www.berlin.de/sen/frauen/oeffraum/frauenpreis/ausschreibung.html
Post: Katrin Strauch
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
Oranienstraße 106
10969 Berlin
Telefon: 9028-2112
E-Mail: katrin.strauch@senaif.berlin.de
Rückfragen: Silke Adamczyk, Telefon: 030 90282743

[PM v. 09.09.2013]

IQ Netzwerk Berlin

Anerkennung
von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen

Ihre Nachweise reichen nicht aus, um einen ausländischen Abschluss zu belegen?

Eine Qualifikationsanalyse
könnte das richtige für Sie sein!

Herr M. aus Kamerun ist 38 Jahre alt und hat dort eine
Ausbildung im Bau-/Holzhandwerk an einer berufsbildenden Schule absolviert. Er verfügt über mehr als 13
Jahre Berufserfahrung, zuletzt führte er sogar ein eigenes Bauunternehmen in Südafrika. 2011 erhielt er in
Deutschland Asyl und mit dem Aufenthaltstitel eine Arbeitserlaubnis. Herr M. spricht neben seiner Kameruner
Muttersprache fließend Englisch und hat Deutschkenntnisse auf B1-Niveau. Im Rahmen des Deutschkurses hat er ein Praktikum in einer Tischlerei gemacht.
Zurzeit ist er arbeitslos und bezieht Leistungen vom
Jobcenter.
Herr M. möchte langfristig in Deutschland bleiben und
seine Familie aus Kamerun nachholen. Um in Deutschland als Fachkraft in seinem Beruf arbeiten und seine
Familie selbstständig ernähren zu können, ist ihm die
Anerkennung seiner Berufsqualifikation sehr wichtig.
Als er vom Anerkennungsgesetz hört, sucht er die
Zentrale Erstanlaufstelle Anerkennung (ZEA) im IQ
Netzwerk Berlin auf.
Dort wird er von Dieter Ramcke-Lämmert beraten: „
Nach intensiven Recherchen haben wir festgestellt,
dass seine Berufsausbildung viele Übereinstimmungen
mit den Anforderungen des Berufsabschlusses Tischler
hat. Allerdings liegt nur ein Diplom der berufsbildenden
Schule vor, ohne Details zu absolvierten Theorie- und
Praxisstunden oder fachlichen Inhalten. Über die Beschäftigungszeiten gibt es keine Nachweise und über
die Selbstständigkeit gibt es nur Belege des damals
zuständigen Finanzamtes. Die vorliegenden Unterlagen reichen leider nicht für ein formales Anerkennungsverfahren aus.“
Die Gleichwertigkeit seiner Berufsqualifikation kann
also nur durch eine individuelle Qualifikationsanalyse
bei der zuständigen Innung festgestellt werden. Im Anerkennungsgesetz ist geregelt, dass „sonstige geeignete Verfahren“ durch Qualifikationsanalysen angewendet
werden können, wenn für eine formale Anerkennung
keine oder nicht ausreichende Unterlagen vorliegen.
Die Qualifikationsanalyse soll durch theoretische und
praktische Anteile ermitteln, welche Fertigkeiten,
Kenntnisse und Fähigkeiten bei dem Anerkennungsin-

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teressierten in bestimmten Tätigkeitsbereichen vorhanden sind. Allerdings ist dies mit hohen Verfahrenskosten verbunden. Die Handwerkskammer unterstützt das
Vorhaben, der Antrag auf Finanzierung der Kosten für
Herrn M. durch das zuständige Jobcenter ist noch nicht
entschieden.
Aktuell wird noch die Möglichkeit geprüft, ob er im Bildungszentrum des Handwerks in Bernau an einem
überbetrieblichen Holzmaschinenlehrgang teilnehmen
kann, um seine Qualifikation weiter zu verbessern.
Die Handwerkskammer Berlin entwickelt und erprobt
mit einem Modellprojekt „Vorstufe zur Qualifikationsanalyse“ im IQ Netzwerk Berlin ein Verfahren, um zu
ermitteln, welche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten innerhalb einer Qualifikationsanalyse beim Anerkennungsinteressierten überprüft werden sollen.
Sie haben eine ausländische Berufsqualifikation und
möchten sich beraten lassen?
Dann wenden auch Sie sich an die
Kontakt
Zentrale Erstanlaufstelle Anerkennung (ZEA)
Lützowstraße 106
10785 Berlin
Telefon: (030) 617764-770
E-Mail: zea-berlin@gfbm.de
Weitere Anerkennungsberatungsstellen und Informationen finden Sie unter: http://www.berlin.netzwerk-iq.de
-----------------------------------------------------------

16.10.2013,
IQ-Fachtagung für Arbeitsmarktexperten:

„Zugewanderte Fachkräfte
in den Berliner Arbeitsmarkt integrieren!“
Um zugewanderte Fachkräfte zügig und effizient in den
Berliner Arbeitsmarkt zu integrieren, müssen alle Akteure Hand in Hand arbeiten – Beratungsstellen, Jobcenter und Arbeitsagenturen, verschiedene Behörden,
zuständige Stellen für Anerkennung, Bildungsträger,
Migrantenorganisationen, Unternehmen und viele weitere. Unsere Fachtagung zielt darauf ab, die Zusammenarbeit dieser Arbeitsmarktakteure zu verbessern,
Angebote aufeinander abzustimmen und Angebotslücken zu identifizieren.
Das im IQ Netzwerk entwickelte Modell einer "Prozesskette der beruflichen Integration" wird vorgestellt. Die
Prozesskette definiert fünf idealtypische Phasen der
beruflichen Integration, zu denen Angebote vorliegen
sollten. In entsprechenden Workshops wird erarbeitet,

wie dies in Berlin für den Handlungsschwerpunkt Anerkennung/Fachkräftesicherung umzusetzen ist.
Kontakt
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Deniz Agdas
IQ Netzwerk Berlin
Tel.: (030) 9017 2361
E-Mail: Deniz.Agdas@intmig.berlin.de

Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

INTEGRATIONSPREIS 2013
Einsendeschluss: 15.10.2013

Würdigung besonderer Aktivitäten und Leistungen,
um das interkulturelle Zusammenleben und den
Gemeinsinn zu fördern
Die Bezirksverordnetenversammlung CharlottenburgWilmersdorf hat beschlossen, 2013 zum zweiten Mal
für besondere Aktivitäten und Leistungen um das interkulturelle Zusammenleben und die Förderung des Gemeinsinns im Bezirk Charlottenburg- Wilmersdorf einen
Integrationspreis zu verleihen. Die Unterstützung und
Fortentwicklung eines friedlichen und respektvollen
Miteinanders im Bezirk soll dabei im Mittelpunkt stehen.
Der Integrationspreis 2013 wird in der Kategorie "Einzelpersonen" und in der Kategorie "Verbände oder Institutionen" verliehen. Das Preisgeld in Höhe von
1.500,- EUR wird je zur Hälfte vom Bezirksamt und der
Bezirksverordnetenversammlung gestiftet. 1.000,- EUR
sind für die Verleihung an Institutionen und Verbände
und 500,- EUR an Einzelpersonen vorgesehen. Neben
dem Geldpreis wird auch eine Anerkennungsurkunde
ausgehändigt.
Bitte reichen Sie für die diesjährige Ehrung Ihren Vorschlag bis spätestens Dienstag den 15.10.2013 ein an:
Integrationsbeauftragter
des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
Otto-Suhr-Allee 100
10585 Berlin
Das Online-Formular für Vorschläge und weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.berlin.de/ba-charlottenburgwilmersdorf/org/migrantenb/integrationspreis.html
Die Festveranstaltung findet am Internationalen Tag
der Migrantinnen und Migranten, den 18.12.2013, in
der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr im Festsaal des Rathauses Charlottenburg statt.

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Aus dem Landespressedienst
Pressemitteilung vom 30.08.2013, 09:50 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Unverständnis für Gesetz in Russland –

WOWEREIT SCHREIBT
AN MOSKAUER OBERBÜRGERMEISTER

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat
sich in einem Brief an seinen Moskauer Amtskollegen
Sergej Sobjanin besorgt über das Gesetz zum Verbot
der Propaganda der Homosexualität in Russland geäußert. Gleichzeitig mahnte er mehr Toleranz und Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen, vor allem in Berlins Partnerstadt Moskau an. Mit dem jüngst in der
Russischen Föderation verabschiedeten Gesetz werde
eine Atmosphäre geschaffen, die Angst schüre, anstatt
sie abzubauen, so Wowereit in dem Schreiben. Der
Regierende Bürgermeister erinnerte an die Pflicht von
Regierungen, Diskriminierungen jeder Art zu verhindern.
In dem Brief brachte Wowereit auch die Meinung der
Berliner Bevölkerung zu diesem Gesetz zum Ausdruck.
So erreichten ihn täglich viele besorgte, aber auch wütende Briefe von Berlinerinnen und Berlinern, die ihr
Unverständnis und ihre Enttäuschung über die Regelungen äußern.
Der Regierende Bürgermeister wies darauf hin, dass
gerade weltoffene und liberale Städte auch im wirtschaftlichen und sozialen Bereich zu den erfolgreicheren Metropolen gehörten. Berlin habe hier in den letzten Jahrzehnten positive Erfahrungen gemacht.
Wowereit bat den Oberbürgermeister nachdrücklich,
sich für mehr Toleranz und umfassenden Minderheitenschutz in Moskau stark zu machen.

Pressemitteilung vom 06.09.2013, 14:30 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Wowereit
zur Verleihung des Estrongo-Nachama-Preises:

KENAN KOLAT
IST EIN ENGAGIERTER FÜRSPRECHER
EINER TOLERANTEN GESELLSCHAFT

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, beglückwünscht den Bundesvorsitzenden der
Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, zur

Ehrung mit dem „Estrongo-Nachama-Preis für Toleranz
und Zivilcourage“.
Vorab sagte Wowereit: „Kenan Kolat ist ein überaus
würdiger Träger des ersten Estrongo-NachamaPreises. Er ist engagierter Fürsprecher einer toleranten
Gesellschaft. Seit vielen Jahren setzt er sich mit Nachdruck gegen Diskriminierung und für gesellschaftliche
Aufstiegschancen von Migrantinnen und Migranten
ein.“
Die Preisverleihung findet am Sonnabend, 7. September 2013, 19.45 Uhr, im Golf- und Landclub Berlin/Wannsee, Golfweg 22, 14109 Berlin, statt. Die Laudatio hält in Vertretung des Regierenden Bürgermeisters der Staatssekretär für Kultur, André Schmitz
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der Berliner Stiftung
Meridian soll einmal jährlich an Menschen verliehen
werden, die sich im Kampf gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus stark machen und für
diskriminierte Minderheiten eintreten. Die Stiftung Meridian engagiert sich außerdem seit 2008 in der Förderung von Bildung, Erziehung, Völkerverständigung sowie Demokratie und Sport. Zudem unterstützt die Stiftung hilfsbedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger. Weitere Details zu Stiftung und Preis finden Sie auf der Internetseite
http://www.meridian-stiftung.de.

Pressemitteilung vom 12.09.2013, 15:00 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport

BERLIN ERMÖGLICHT
ERWEITERTEN FAMILIENNACHZUG
SYRISCHER KRIEGSFLÜCHTLINGE

Berlin möchte mit einer Aufnahmeinitiative von Angehörigen syrischer Flüchtlinge einen weiteren Beitrag zur
Hilfe für Syrien leisten. Sobald Bundesinnenminister Dr.
Hans-Peter Friedrich sein Einvernehmen zum Vorhaben Berlins erklärt, auch Verwandte von syrischen
Flüchtlingen aufzunehmen, kann die Anordnung bekannt gegeben werden.
Innensenator Frank Henkel: „Ich freue mich sehr, dass
wir mit diesem Schritt eine weitere Möglichkeit eröffnen
werden, um zur Entlastung der vom Krieg in ihrem
Heimatland dramatisch belasteten Syrerinnen und Syrern beizutragen. Neben der bereits beschlossenen
Aufnahme von 5.000 besonders schutzbedürftigen
Flüchtlingen aus dem Bundesprogramm können wir
damit auch im Bereich des Familiennachzugs eine Lösung für Menschen erzielen, die nachvollziehbar ihren
Angehörigen im Krisengebiet helfen wollen."
Mit dem angekündigten Erlass erhalten hier lebende
deutsche und syrische Staatsangehörige, die im Besitz
einer Aufenthaltserlaubnis sind und sich mindestens
seit dem 1. Januar 2013 in Berlin aufhalten, die Möglichkeit, nähere Angehörige zu sich zu holen.

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Von der Aufnahmeaktion profitieren können Ehegatten,
Verwandte ersten und zweiten Grades sowie deren
Ehegatten und minderjährige Kinder. Für sie müssen
die in Deutschland
lebenden Verwandten eine Verpflichtungserklärung abgeben, dass die Kosten für Unterbringung und Lebensunterhalt übernommen werden.

Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Technologie und Forschung
Senatorin Yzer:

„FÜR INNOVATIVE UNTERNEHMEN IN BERLIN
IST POLEN WICHTIGER HIGHTECH-PARTNER“
Auf Einladung von Senatorin Cornelia Yzer und im Beisein des polnischen Botschafters Jerzy Margański haben sich am 20. September rund 70 polnische und
deutsche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft
und Wissenschaft getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die äußerst dynamische Entwicklung der
Wirtschaftsbeziehungen zwischen Berlin und Polen.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe „BERLIN
is open for BUSINESS“
(http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/abisz/export.html)
statt, mit der die Wirtschaftssenatorin die Beziehungen
zu den wichtigsten Handelspartnern und ausländischen
Investoren Berlins stärkt und intensiviert.
Senatorin Yzer: „Für innovative Unternehmen in Berlin
ist Polen längst ein wichtiger Partner, wenn es um
Hightech geht. Sowohl in Berlin als auch in den dynamischen Wachstumsregionen Polens wächst die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften und steigt das Interesse an gemeinsamen Entwicklungsvorhaben zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Wir wollen deshalb
die innovativen Potenziale in beiden Ländern nutzen,
um noch enger und erfolgreicher – auch auf europäischer Ebene - zusammenzuarbeiten. Gemeinsam können wir viel bewegen, wenn es um Zukunftsfelder wie
die optischen Technologien, Elektromobilität sowie Informations- und Kommunikationstechnologien geht.“
Botschafter Margański: „Berlin ist für polnische Unternehmen ein wichtiger Standort, wenn es um ihre Ausrichtung nach Westen geht. Durch die Verbesserung
der verkehrstechnischen Anbindung, insbesondere die
Autobahn nach Posen, ist Polen näher an Berlin gerückt. Wir haben in den vergangenen Jahren als Partnerland auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin, als auch auf der CEBIT oder bei
den Gamestagen in Berlin erfolgreich das moderne,
international wettbewerbsfähige Polen präsentieren
können.“
Mit der Veranstaltungsreihe „BERLIN is open for BUSINESS“ der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung werden seit diesem Jahr Netzwerktreffen zusammen mit ausländischen Botschaften
organisiert, um internationale Investitionen und Ansiedlungen in Berlin zu unterstützen. Nach den ersten Ver-

anstaltungen mit den USA und Israel, finden demnächst auch Treffen mit französischen, chinesischen,
türkischen und spanischen Wirtschaftsvertreterinnen
und -Vertretern statt.
Der Handel zwischen Berlin und Polen hat sich in den
vergangenen zwölf Jahren fast verdoppelt. Allein im
Jahr 2012 exportierte Berlin Waren im Wert von 630
Millionen Euro nach Polen. Der Import polnischer Waren betrug 836 Millionen Euro. Im Ranking der wichtigsten Handelspartner Berlins
(http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/abisz/export.html)
liegt Polen damit an dritter Stelle.
Pressemitteilung
Berlin, den 20.09.2013

Pressemitteilung vom 19.09.2013, 16:25 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft
Scheeres zum Weltkindertag:

BERLIN BIETET CHANCEN FÜR KINDER
Anlässlich des Weltkindertages am 20. September
2013 sagte heute die Senatorin für Bildung, Jugend
und Wissenschaft, Sandra Scheeres:
„Die Mottowahl zum diesjährigen Weltkindertag begrüße ich sehr. Die Forderung ‚Chancen für Kinder!’ deckt
sich mit unserem zentralen bildungspolitischen Ziel eines chancengerechten Aufwachsens aller Berliner Kinder und Jugendlichen.
Die gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Uni ist
ein wichtiger Chancen-Faktor. So ist in Berlin der KitaBesuch ab dem dritten Jahr vor der Einschulung beitragsfrei. Eine wichtige Säule der Chancengerechtigkeit
ist auch der von mir vorangebrachte Kita-Ausbau, der
es mehr und mehr Kindern ermöglicht, schon frühzeitig
die Förderung in einer Kita in Anspruch zu nehmen.
Das von der Bundesregierung eingeführte Betreuungsgeld, das Eltern finanziell belohnt, die ihre Kinder nicht
in eine Kita geben, halte ich demgegenüber für eine
Chancenbremse.
Chancengerechtigkeit bildet natürlich auch ein wesentliches Prinzip in der Berliner Schule. Die flexible Schulanfangsphase unserer Grundschulen ermöglicht es jedem Kind, sich in der ihm eigenen Lerngeschwindigkeit
auf das Bildungsgeschehen in der Schule einzustellen.
Die Option zum jahrgangsübergreifenden Lernen eröffnet Kindern unterschiedlichen Alters Räume, voneinander zu lernen. Darüber hinaus setzen Berlins weiterführende Schulen im Rahmen der Schulstrukturreform auf
Durchlässigkeit: unabhängig vom eingeschlagenen Bildungsweg – Integrierte Sekundarschule oder Gymnasium – können junge Menschen alle Abschlüsse bis hin
zum Abitur erreichen.

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Auch mit dem Stichwort Ganztag verbindet sich ein
wertvolles Chancen-Plus für Kinder. Schulische Ganztagsangebote schaffen mehr Zeit für die individuelle
Förderung aller Schülerinnen und Schüler. Insgesamt
87 Prozent aller allgemein bildenden öffentlichen Schulen in Berlin bieten einen Ganztagsbetrieb an, wobei
die Grund- und Sonderschulen sowie die Integrierten
Sekundarschulen zu 100 Prozent auf ein ganztägiges
Angebot ausgelegt sind.“
Redaktion: Ilja Koschembar

Pressemitteilung vom 27.09.2013, 13:35 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft

ANMELDUNG DER SCHULANFÄNGERINNEN
UND SCHULANFÄNGER 2014

Bei Kindern, die für ein Jahr von der Schulpflicht zurückgestellt werden sollen, entscheidet die Schulaufsicht unter Berücksichtigung der Begründung der Erziehungsberechtigten, der Stellungnahme der Kita und
des Gutachtens des Schularztes bzw. des Psychologischen Dienstes. Der Antrag dazu muss bei der Schulanmeldung gestellt werden.
Bei Bedarf nach ergänzender Förderung und Betreuung in einer Ganztagsschule kann diese mit Begründung des Betreuungsbedarfs beantragt werden. Die
entsprechenden
Formulare
sind
unter
www.berlin.de/sen/bjw/service/formulare abrufbar. Das
Angebot der ergänzenden Förderung und Betreuung ist
für die Erziehungsberechtigten kostenpflichtig.
Die Einschulungsfeier findet am 30. August 2014 statt.
Der erste Schultag ist der 1. September 2014
Redaktion: Beate Stoffers

Alle Kinder, die im Zeitraum vom 1. Januar 2008 bis
zum 31. Dezember 2008 geboren sind, werden am 1.
August 2014 schulpflichtig. Aus diesem Grunde müssen die Erziehungsberechtigten ihre zum nächsten Jahr
schulpflichtig werdenden Kinder für den Besuch an einer Grundschule anmelden. Die Anmeldung ist gesetzlich verpflichtend.
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und
Wissenschaft: „Mit der Einschulung beginnt für die Kinder ein neuer Abschnitt ihres Lebens. Es warten viele
neue Erfahrungen auf die Schülerinnen und Schüler,
aber auch für die Eltern ändert sich einiges, wenn die
Kinder wieder ein Stück selbständiger werden. Eine
vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und
Schule bietet die Grundlage für die weitere Entwicklung
der Kinder und stellt die Weichen für eine erfolgreiche
Zukunft.“
Im Zeitraum vom 21. Oktober 2013 bis zum 1. November 2013 können die Kinder in den zuständigen Grundschulen angemeldet werden. Dies sind meist die
Grundschulen, die sich am nächsten zum angegebenen Wohnort befinden. Sollte es sich bei dieser um eine Ganztagsschule handeln und ist dieses Angebot
nicht erwünscht, so kann der Antrag auf Aufnahme in
eine andere Grundschule gestellt werden.
Für die Anmeldung des Kindes sind die Personalpapiere der Erziehungsberechtigten, die Geburtsurkunde des
Kindes sowie die sonstigen Personalpapiere des Kindes nötig. Nach der Anmeldung erfolgt die schulärztliche Untersuchung durch den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst.
Für Kinder, die im Zeitraum vom 1. Januar 2009 bis
zum 31. März 2009 geboren sind, ist der Antrag auf
vorzeitige Aufnahme in die Schule möglich, jedoch nur,
wenn das Kind keinen Sprachförderbedarf hat. Der Antrag ist direkt an der zuständigen Grundschule zu stellen.
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Kleine Anfragen:

Titel: Flüchtlingsaufnahme und -unterbringung in Berlin
(Nachfrage zur Kleinen Anfrage 17/12 126
Abgeordnete: Elke Breitenbach und Hakan Tas (Die
Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712540.pdf

Titel: Wie sichert und stärkt der Berliner Senat
die Bildungsberatung ab 2014?
Abgeordnete: Birgit Monteiro (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712437.pdf

Titel: Ermittlungen gegen Angehörige
des Diplomatischen Dienstes in Berlin
Abgeordneter: Peter Trapp (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712171.pdf

Titel: Zerstörte Vielfalt –
wie viel davon ist in Datenbanken zu finden?
Abgeordnete: Sabine Bangert (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712497.pdf

Titel: Kriminelle Rockerszene und Verstrickungen
der Rechten Szene
Abgeordneter: Tom Schreiber (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712495.pdf

Anfragen an den Senat

Titel: Schuleingangsuntersuchungen in Berlin
Abgeordneter: Heiko Thomas (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712391.pdf
Titel: Sammelunterkünfte für Flüchtlinge: Personalausstattung, Tagessatz und Mängel
Abgeordneter: Fabio Reinhardt und Oliver Höfinghoff
(PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712406.pdf
Titel: Kommt Zeit, kommt Beirat - Beiräte in Berlin
Abgeordneter: Simon Weiß (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712346.pdf

Titel: Kroaten in Berlin
Abgeordneter: Kurt Wansner (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712377.pdf
Titel: Sind Flüchtlingskinder für das Land Berlin Kinder
"Zweiter Klasse"?
Abgeordnete: Marianne Burkert-Eulitz (Bündnis 90 / Die
Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712569.pdf
Titel: Auflösend bedingte Aufenthaltserlaubnisse
Abgeordnete: Canan Bayram (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712480.pdf

Titel: Zahlen in Berlin ankommender und lebender
Flüchtlinge und deren Unterbringung - Nachfragen zur
Kleinen Anfrage Nr. 17/12110
Abgeordneter: Fabio Reinhardt und Oliver Höfinghoff
(PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712408.pdf
Titel: Ergebnisse der Sprachtests von Kita-Kindern und
Nicht-Kita-Kindern im Jahr 2013
Abgeordneter: Joschka Langenbrinck (SPD)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712420.pdf

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Aus Europa, Bund und Ländern
Hinweis:

Schutz“ (Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 2, 3, 5
und 7 des Aufenthaltsgesetzes).
Weiter mit den Zahlen im Einzelnen unter:
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilunge
n/DE/2013/09/asylzahlen-august-2013.html
[PM BMI v. 06.09.2013, RED]

BERLINER EUROPAPORTAL
UND EUROPA-NEWSLETTER
Das Europaportal der Berliner Senatskanzlei gibt einen
umfassenden Überblick über europarelevante Themenbereiche wie z.B. die Darstellung der derzeitigen
europapolitischen Schwerpunkte, Gremienarbeit, EU Förderprogramme oder aktuelle Wettbewerbe. Darüber
hinaus sorgen Links für Europainteressierte für einen
Einblick in die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit von
Europa in Berlin. Das Berliner Europaportal im Web:

BMI:

http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/index.html

Eines der Kernelemente der Neuerungen ist die sogenannte Aussetzungsklausel. Danach wird es zukünftig
möglich sein, bei einem massiven Missbrauch eine bereits eingeführte Visumfreiheit wieder rückgängig zu
machen.

Regelmäßig
aktuelle
Informationen
zu
EUFörderprogrammen, Aus- wie Weiterbildung und vieles
mehr bietet der regelmäßig am Anfang eines jeden
Monats erscheinende Newsletter „Europa in Berlin Berlin in Europa“ unter der Adresse
http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/oeffentlichkeitsarb
eit/newsletter.html.
Diese Veröffentlichung bietet zielgruppenspezifische
EU-Informationen für die Berliner Senatsverwaltungen
und Bezirke. Ein Abonnement ist ebenfalls möglich.
Informationen zu aktuellen Ausschreibungen gibt die
Berliner Datenbank EU-Pro²fil auf der Seite
http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/foerderprogramme
/index.html.
Dort gibt es auch grundsätzliche Informationen zur EUFörderpolitik, die einen ersten Überblick verschaffen.

ENTSCHEIDUNG DES EUROPÄISCHEN
PARLAMENTS ZUR VISUM-VERORDNUNG
Das Europäische Parlament hat am 12. September
nach mehrjährigen Verhandlungen Änderungen der
Verordnung über die Bestimmung der visumpflichtigen
und visumfreien Drittstaaten zugestimmt.

Auslöser für die Regelung war die Entwicklung der
Asylanträge von Staatsangehörigen aus den Staaten
des Westbalkans nach Einführung der Visumfreiheit:
Seit Ende 2009 sind alle Staatsangehörigen Serbiens,
Montenegros und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, die einen biometrischen Reisepass
besitzen, bei Reisen in die EU-Mitgliedstaaten von der
Visumpflicht befreit.
In der Folge ist es zu einem sprunghaften Anstieg von
Asylantragstellern insbesondere aus Serbien und Mazedonien gekommen. Aus Serbien kamen im Jahr 2009
lediglich unter 900 Asylantragsteller. 2012 waren es
dann fast 13.000. Nahezu alle Asylanträge waren unbegründet.
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilunge
n/DE/2013/09/visum-verordnung.html
[PM BMI v. 12.09.2013, RED]

BMI:

9.502 ASYLERSTANTRÄGE IM AUGUST 2013
Im August 2013 wurden beim Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge 9.502 Asylerstanträge gestellt. Die Zahl
der Asylbewerber ist im Vergleich zum Vorjahresmonat
August 2012 um 4.263 Personen (81 Prozent) gestiegen.
Im Vergleich zum Vormonat Juli 2013 sank die Zahl der
Asylbewerber um 14 Personen (-0,1 Prozent).

Nach BGH-Beschlüssen
Diakonie und Jesuiten-Flüchtlingsdienst fordern:

TRENNUNG VON STRAFUND ABSCHIEBUNGSHAFT

Der Bundesgerichtshof hat in zwei aktuellen Beschlüssen die gängige Praxis, Abschiebungshäftlinge gemeinsam mit Straftätern zu inhaftieren, in Frage gestellt
und dem Europäischen Gerichtshof zur Entscheidung
vorgelegt. Nach Ansicht von Diakonie und JesuitenFlüchtlingsdienst muss die Abschiebungshaft damit in
den Bundesländern unterbleiben, in denen nur Justizvollzugsanstalten zur Verfügung stehen.

822 Personen erhielten im August 2013 die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention (9,7
Prozent aller Asylentscheidungen). Zudem erhielten
564 Personen (6,6 Prozent) sogenannten „subsidiären
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„Diese mutmaßlich rechtswidrige Praxis muss sofort
aufgegeben werden, da der Bundesgerichtshof bereits
deutliche Zweifel geäußert hat“, so Heiko Habbe, Policy
Officer des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes. „Abschiebungshaft ist unverhältnismäßig. Schließlich haben Abschiebungshäftlinge keine Straftat begangen“, erläutert
Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand der Diakonie
Deutschland. „Die Betroffenen leiden massiv unter ihrer
Inhaftierung – psychisch und physisch.“
In Abschiebungshaft kommen inzwischen überwiegend
Asylsuchende, für deren Asylverfahren möglicherweise
ein anderer EU-Mitgliedstaat zuständig ist. Diese Fälle
machten zurzeit nach Schätzung von Seelsorgern und
Beratern bis zu 80 Prozent der Inhaftierten aus. „Dass
Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, ins Gefängnis gebracht werden, ist für viele Betroffene eine
verstörende und traumatisierende Erfahrung“, so Habbe. „In einem Rechtsstaat darf nicht die Frage im Vordergrund stehen, wohin Asylsuchende möglichst
schnell wieder abgeschoben werden können. Es muss
uns um die Frage gehen, wo Schutzbedürftige ihren
Anspruch effektiv prüfen lassen und durchsetzen können.“
In den meisten Fällen, so Diakonie-Vorstand Loheide,
sei Abschiebungshaft zudem überflüssig, weil es zum
Freiheitsentzug Alternativen gibt. Sie hoffe, dass die
Zahl der Abschiebungshäftlinge insgesamt zurückgeht,
wenn die Bundespolizei nicht mehr – wie bisher – für
alle Asylsuchenden, die an der Grenze aufgegriffen
werden, sofort einen Haftantrag stellt.
Hintergrund:
Der Bundesgerichtshof hat dem Europäischen Gerichtshof zwei Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt. Die Luxemburger Richter werden nun darüber urteilen, ob die in vielen Bundesländern übliche Unterbringung von Abschiebungsgefangenen in normalen
Gefängnissen mit europäischem Recht vereinbar ist.
Das zweite Verfahren betrifft die Frage, ob Gefangene
in eine gemeinsame Unterbringung mit Strafgefangenen einwilligen können. Dabei hat der Europäische Gerichtshof Bestimmungen der Rückführungsrichtlinie
(Richtlinie 2008/115/EG vom 16.12.2008) auszulegen,
die eine Unterbringung von Abschiebehäftlingen grundsätzlich in besonderen Hafteinrichtungen vorsehen.
Kirchliche Organisationen bezweifeln seit langem die
Rechtmäßigkeit des Vollzugs von Abschiebungshaft,
der jährlich mehrere tausend Menschen in Deutschland
unterworfen werden. Die letzte offizielle Statistik von
2011 verzeichnete rund 6.500 Abschiebungsgefangene
bundesweit. Nur drei Bundesländer verfügen über eigene Einrichtungen für Abschiebungsgefangene.
Das
Diakonische
Werk
und
der
JesuitenFlüchtlingsdienst Deutschland engagieren sich seit vielen Jahren in der Seelsorge und Beratung von Menschen in der Abschiebungshaft. Der JesuitenFlüchtlingsdienst Deutschland unterstützt die beiden
Verfahren aus seinem Rechtshilfefonds. Die Diakonie

in Hessen und Nassau hat gemeinsam mit Pro Asyl
einen ausführlichen Recherche-Bericht zur Abschiebungshaft in Deutschland veröffentlicht. Ein zentrales
Ergebnis der Recherchen ist die eklatante Verletzung
des Trennungsgebots von Straf- und Abschiebungshaft:
http://diakonie-hessennassau.de/fileadmin/Dateien/Presse/Publikationen/Abschie
bungshaft_SchutzloshinterGittern.pdf
Internet: http://www.jesuitenfluechtlingsdienst.de
[PM JRS v. 29. 08 2013]

DEUTLICH MEHR ABGEORDNETE
MIT MIGRATIONSHINTERGRUND
Im neuen Bundestag ist die Anzahl der Abgeordneten
aus Einwandererfamilien von 21 auf 36 gestiegen, das
entspricht einem Anteil von rund 5,7 Prozent. Die Zahl
der türkeistämmigen Abgeordneten hat sich mehr als
verdoppelt.
Recherchen des Mediendienstes zeigen: Im neuen
Bundestag finden sich 36 Parlamentarier mit eigener
Migrationserfahrung oder mindestens einem Elternteil,
das eingewandert ist. Im Verhältnis zu den insgesamt
630 Sitzen im Parlament stammen somit 5,7 Prozent
der Abgeordneten aus Einwandererfamilien. In der gesamten Bevölkerung liegt ihr Anteil mehr als dreimal so
hoch, bei rund 19 Prozent.
In der vorigen Legislaturperiode saßen im Bundestag
noch 21 Abgeordnete aus den verschiedenen Parteien,
denen statistisch ein Migrationshintergrund zugesprochen werden konnte. Im Vergleich zu den 622 Abgeordneten lag ihr Anteil damals bei 3,4 Prozent. Die Anzahl der Parlamentarier mit familiären Bezügen in die
Türkei ist von fünf auf elf gestiegen. Mit Cemile Giousouf ist erstmals auch in der CDU eine Abgeordnete
mit türkischen Wurzeln im Bundestag vertreten, ebenso
wie erstmals zwei afrodeutsche Politiker im Parlament
sitzen (Karamba Diaby, SPD und Charles M. Huber,
CDU).
Weiter
im
Internet
unter:
http://mediendienstintegration.de/artikel/mehr-abgeordnete-mitmigrationshintergrund.html
[PM v. 23.09.2013]

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SVR zur neuen Legislaturperiode:

MIGRATIONSPOLITIK
AUS EINEM GUSS ENTWICKELN

Eigenständiges Integrationsministerium
auf Bundesebene „nicht zielführend“
Die neue Legislaturperiode muss aus Sicht des SVR
genutzt werden, um eine koordinierte Integrations- und
Migrationspolitik zu entwickeln. „Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Entwicklung einer migrationspolitischen Gesamtstrategie in einem Nationalen Aktionsplan Migration (NAM)“, sagte Prof. Dr. Christine Langenfeld, Vorsitzende des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR).
Die Blue Card für die Zuwanderung Hochqualifizierter
und das Gesetz zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse waren Meilensteine der vergangenen Legislaturperiode. „Deutschland hat mit diesen
Neuregelungen die Voraussetzungen für ein liberales
Zuwanderungsland geschaffen. Nun muss alles dafür
getan werden, dass die neuen Möglichkeiten in der
Wirklichkeit auch tatsächlich genutzt werden“, sagte
Langenfeld.
Als entscheidenden nächsten Schritt empfiehlt der SVR
eine Bündelung der Migrationspolitik in einem „Nationalen Aktionsplan Migration“ (NAM). „Eine solche koordinierte Strategie gibt es bislang nicht. Es ist höchste
Zeit, eine Migrationspolitik aus einem Guss zu entwerfen“, sagte Langenfeld. Der Vorschlag des SVR
schließt diese Lücke: In einem Nationalen Aktionsplan
Migration werden die Ziele und Instrumente festgelegt,
mit denen der zukünftige Bedarf an hoch-, mittel- und
niedrig qualifizierter Zuwanderung gedeckt und koordiniert werden soll.
Grundlage für den NAM müssen qualifizierte Analysen
zukünftiger demografischer, ökonomischer, sozialer
und humanitärer Entwicklungen sein. Entscheidend ist,
den Nationalen Aktionsplan Migration mit der Integrationspolitik zu vernetzen. Dabei müssen Bund, Länder
und Kommunen ihre Zuständigkeiten im Sinne des gemeinsamen Ziels einer gelingenden Teilhabe aller Zuwanderer wahrnehmen.
Im Rahmen einer migrationspolitischen Gesamtstrategie sollten neben dem derzeit dominierenden Thema
der Fachkräftegewinnung auch die Zuwanderung Niedrigqualifizierter, die Mobilität Studierender und die EUBinnenmigration mitsamt der sogenannten Armutswanderung in den Blick genommen werden. Auch könne im
NAM die Zuwanderung von Drittstaatsangehörigen einerseits und die Zuwanderung von EU-Bürgern andererseits konzeptionell zusammengeführt werden. Dies
wird bislang getrennt behandelt.
„Von einem Nationalen Aktionsplan Migration ginge
eine Signalwirkung aus, wer unter welchen Voraussetzungen nach Deutschland zuwandern kann. Das trägt
auch dazu bei, die neuen Zuwanderungsregelungen im
Ausland noch bekannter zu machen“, sagte Langenfeld. Die Zuwanderung Hochqualifizierter sei kein

Selbstläufer: Es müsse aktiv im Ausland um benötigte
Fachkräfte geworben und eine Willkommenskultur in
Behörden, Wirtschaft und Gesellschaft verankert werden. Im Rahmen des NAM sollte außerdem eine bessere Vernetzung der etablierten Akteure (BMAS, BMI,
BMWi, Bundesintegrationsbeauftragte, BAMF, Migrantenorganisationen) mit neuen migrationspolitischen
Akteuren (vor allem Universitäten, Unternehmen, Auslandsvertretungen, Außenwirtschaftskammern) erfolgen.
Deutschland muss auch seinen humanitären Verpflichtungen gegenüber Flüchtlingen nachkommen. Asylverfahren, die für die Betroffenen sehr belastend sind, sollten möglichst rasch durchgeführt werden, damit diese
Klarheit über ihren Aufenthaltsstatus haben. Derzeit
vergehen durchschnittlich neun Monate bis zu einer
Entscheidung des BAMF über einen Asylantrag. Eine
Beschleunigung der Verfahren ist aus Sicht des SVR
erstrebenswert, eine sorgfältige Prüfung müsse aber
gesichert sein, mahnte Langenfeld.
Um schnellere Entscheidungen bei derzeit steigenden
Asylbewerberzahlen treffen zu können, sollte das
BAMF in diesem Bereich personell gestärkt werden.
Das Ziel, eine sechsmonatige Entscheidungsfrist einzuhalten, sollte hohe Priorität haben. Analog dazu sollten Asylbewerber nach sechs Monaten einen Arbeitsmarktzugang erhalten (mit Vorrangprüfung dort, wo sie
noch besteht). Dies ermöglicht den Menschen, ihren
Lebensunterhalt selbst zu erarbeiten und wirkt einer
Dequalifizierung entgegen.
Der SVR befürwortet zudem ein Eintreten der Bundesregierung für ein gemeinsames europäisches Vorgehen
in der Flüchtlingspolitik, insbesondere bei einer konzertierten und unbürokratischen Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisen- und Kriegsgebieten. Trotz der aktuellen dramatischen Situation der syrischen Flüchtlinge ist
es den EU-Staaten bislang nicht gelungen, eine gemeinsame Linie zu finden.
Der SVR setzt sich für die Einführung einer stichtagsunabhängigen Bleiberechtsregelung für Geduldete ein.
Nach § 25a AufenthG können jugendliche und heranwachsende Flüchtlinge ein Aufenthaltsrecht erhalten,
wenn sie sich gut integriert haben. „Analog zu dieser
Regelung sollte eine stichtags- und altersunabhängige
Bleiberechtsregelung für langjährig Geduldete eingeführt werden, die Integration anerkennt und humanitäre
Aspekte berücksichtigt“, sagte Langenfeld. Damit kann
für die Betroffenen ein zum Teil jahrelanges Leben mit
einem ungesicherten Aufenthaltsstatus (sog. Kettenduldungen) beendet bzw. vermieden werden. Langjährig Geduldete leben in einer Sackgasse: Eine Rückkehr
in das Herkunftsland ist auf absehbare Zeit nicht möglich, zugleich ist ihre Integration in Deutschland stark
erschwert.
Ein zentrales integrationspolitisches Thema ist die Ablösung der Optionspflicht durch ein modernes Staatsangehörigkeitsrecht. Die Optionsregelung, nach der

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sich in Deutschland geborene Kinder von Zuwanderern
bis zum vollendeten 23. Lebensjahr für die deutsche
oder die Staatsangehörigkeit des Herkunftslandes der
Eltern entscheiden müssen, hat sich nicht bewährt. „Die
Optionspflicht ist integrationspolitisch kontraproduktiv,
verwaltungstechnisch aufwändig und bringt Rechtsunsicherheit für die Betroffenen mit sich“, kritisierte Langenfeld.

konnten kaum eigene integrationspolitische Impulse
setzen.

Der SVR empfehle daher, die Optionspflicht auszusetzen und zügig ein Staatsangehörigkeitsrecht zu entwickeln, das den Anforderungen eines modernen Einwanderungslandes entspricht. Hierzu gehöre auch, Lösungen zu finden, wie mit sich – dann eventuell dauerhaft kumulierenden – Mehrfachstaatsangehörigkeiten in
den folgenden Generationen umgegangen werden
könne. „Es gehört aber auch dazu, dass Zuwanderer
ermutigt werden, sich für unsere Gesellschaft zu engagieren und dass ihnen gezeigt wird, dass sie ganz dazu
gehören und hier ihr Zuhause ist“, sagte Langenfeld.

ES GIBT KEINE
„AUSLÄNDERFEINDLICHKEIT“!

In den nächsten vier Jahren geht es auch um die institutionelle Stellung des Islam in Deutschland. Dazu zählen Themen wie der islamische Religionsunterricht an
Schulen und die weitere Entwicklung der islamischtheologischen Fakultäten an deutschen Hochschulen.
Zuständig sind hier die Länder. Der Bund ist aber aufgerufen, die Länder in ihren Bemühungen zu unterstützen. Auftretende gesellschaftliche Konflikte müssen auf
der Basis freiheitlicher Grundwerte konstruktiv gelöst
werden. Einer Diskriminierung von Muslimen muss entschieden entgegengetreten werden.
Zu Beginn der Legislaturperiode sollte auch die Chance
zu einer institutionellen Neuordnung der Integrationspolitik ergriffen werden. Zentral ist die Aufwertung der Integrationspolitik, die sich auch in einer Stärkung der
Kompetenzen niederschlagen muss. Der SVR schlägt
vor, die bislang im Bundesinnenministerium gebündelten integrationspolitischen Kompetenzen von dort zu
verlagern und einem anderen kompetenzstarken und
weniger von sicherheitspolitischen Interessen überlagerten Ressort zuzuordnen.
„Das ist auch ein Signal, dass Integrationspolitik immer
auch Gesellschaftspolitik für alle sein muss“, sagte die
SVR-Vorsitzende. In Betracht käme beispielsweise das
Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die institutionelle Neuordnung muss vor allen Dingen sicherstellen, dass integrationspolitische Anliegen mehr Durchschlagskraft gewinnen. „Integrationspolitik ist als Querschnittsaufgabe zu verstehen, die viele Politikbereiche
berührt und miteinander vernetzen muss“, sagte Langenfeld. Ein eigenständiges Integrationsministerium auf
Bundesebene hält der SVR nicht für zielführend. Es
hätte nur wenige Kompetenzen, da die Länder für einen
Großteil der Integrationspolitik zuständig sind, z.B. für
die Bildungspolitik. Darüber hinaus sind die Erfahrungen anderer europäischer Einwanderungsländer mit
eigenständigen und meist wieder abgeschafften Integrationsministerien eher ernüchternd. Oftmals waren sie
finanziell und personell schwach ausgestattet und

Internet: http://www.svr-migration.de/content/?p=5144

[PM SVR v. 27.09.2013; RED]

Neue Deutsche Medienmacher:

Neue deutsche Medienmacher fordern präzisen Umgang mit Begriffen in der Einwanderungsdebatte und
haben erste Formulierungshilfen erarbeitet.
Die Neuen deutschen Medienmacher (NdM) haben erste Vorschläge für Formulierungshilfen für den Alltag von
Journalisten und Politikern erarbeitet. „Gängige Begriffe
wie Ausländer, Zuwanderer oder Fremdenfeindlichkeit
beschreiben ausschließlich die Perspektive der herkunftsdeutschen Mehrheitsbevölkerung und werden
mitunter auch für Menschen verwendet, die nicht zugewandert oder fremd sind“, erklärt Sheila Mysorekar,
Vorsitzende der Neuen deutschen Medienmacher. „Das
ist hinderlich für das gesellschaftliche Zusammenwachsen.“
Derzeit lässt sich zudem eine Unsicherheit bei der
Verwendung bestimmter Formulierungen beobachten:
Warum lehnen immer mehr Migrantenorganisationen
das Wort „Ausländerfeindlichkeit“ ab? Was ist eine gute
Alternative für „Menschen mit Migrationshintergrund“,
wenn man den sperrigen Begriff vermeiden will? Oder
wieso ist die Verwendung von „mutmaßlicher Islamist“
ein Beleg für die Unkenntnis des Journalisten, Politikers
usw.? Diese und ähnliche Fragen wurden bislang nicht
konzeptionell beantwortet. Um das in einem Expertenkreis zu diskutieren, haben die NdM mit Unterstützung
des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
im Frühjahr 2013 einen zweitätigen Workshop veranstaltet.
Hier wurden die Themenbereiche Integration, Migration, Islam, Kriminalität und Rassismus diskutiert und
erste Vorschläge für Formulierungshilfen gesammelt,
die sich in der Dokumentation der Fachtagung finden.
Diese nun von den NDM vorgelegten Ergebnisse sind
keine abschließenden Empfehlungen, sondern stellen
einen Debattenbeitrag zum Umgang mit Begriffen im
Einwanderungsland Deutschland dar.
Mit der Dokumentation wollen die Neuen deutschen
Medien zu einer breiten Debatte über Begrifflichkeiten
aufrufen. "Auf die Wortwahl kommt es an. Das gilt ganz
besonders für Diskussionen um Integration, Asyl, Einwaderung und religiöse Minderheiten", sagt Sheila
Mysorekar.
Die Dokumentation der Tagung mit ersten Formulierungshilfen können Sie auf der NdM-Website
(http://www.neuemedienmacher.de ) herunterladen.

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Kontakt
Ferda Ataman
Vorstand Neue deutsche Medienmacher e.V.
Neue Deutsche Medienmacher
Goltzstraße 39
10781 Berlin
030 - 219 17 421
E-Mail: info@neuemedienmacher.de
Internet: http://www.neuemedienmacher.de

Goethe-Institut:

FORTBILDUNGSREIHE
MIT MUSLIMISCHEN GEMEINDEN
In der dreijährigen Fortbildungsreihe „Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure“ werden Vertreter
muslimischer und alevitischer Gemeinden im Umgang
mit Kommunen, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden fortgebildet. Das Projekt des Goethe-Instituts findet in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung statt und startet
im September in Ingolstadt, Essen, Hamburg, Hamm
und Mannheim.
http://www.goethe.de/prs/mif/de11511406.htm?wt_nl=2
1mdi1309

Brandenburg:

„Diese Menschen brauchen Hilfe, wir müssen ihnen
eine Stimme geben und den Polizeibehörden muss die
Möglichkeit eröffnet werden, internationale Täterstrukturen zu zerschlagen“, formulierte die DGB- Vorsitzende von Berlin-Brandenburg, Doro Zinke, anlässlich der
Eröffnung zweier neuer Bera-tungsstellen in Potsdam
und Frankfurt/Oder (eine weitere Anlaufstelle befindet
sich im Berliner DGB-Haus). Die Betroffenen sollten
nicht nur über ihre tariflichen Rechte aufgeklärt werden,
ihnen müsse auch eine Rechtsberatung angeboten
werden, um sich wehren zu können, so Zinke.
Die Beratung erfolgt u.a. auf Rumänisch, Bulgarisch,
Kroatisch und Serbisch. Weitere Sprachen auf Anfrage
möglich.
Internet: http://www.gegenmenschenhandel.de/index.php?option=com_content&view=article&id
=111&lang=de
Kontakt
In Potsdam ist das Büro im
DGB-Haus
Breite Straße 9a
Raum 116
donnerstags von 10 bis 15 Uhr geöffnet
in Frankfurt/Oder am
Zehmeplatz 11 (Raum 306)
immer dienstags von 10 bis 15 Uhr.

AUSBEUTUNG BEI DER GURKENERNTE !?

[PM DGB v. 26.09.2013]

DGB erweitert seine Beratungsangebote

Die Beratung erfolgt u.a. auf Rumänisch, Bulgarisch,
Kroatisch und Serbisch.
Rumänische Helfer für die Gurkenernte im Spreewald
zahlten für die Vermittlung nach Deutschland hohe
Provisionen. Ihnen wurden die Pässe entzogen durch
den Arbeitgeber und sie schufteten für Armutslöhne:
Wer auf seine Rechte pochte, wurde fristlos gekündigt.
Menschenhandel zum Zwecke der Ausbeutung der Arbeitskraft, wie es im Deutsch des Bundeskriminalamtes
etwas umständlich klingt, ist in Deutschland ein Kriminalitätsproblem mit sehr hoher Dunkelziffer. Viele Betroffene haben Angst vor Repressalien und Gewalt sowie häufig hohe Schulden. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in Genf schätzt weltweit 21 Millionen
Opfer von Zwangsarbeit: ein Phänomen, das zunehmend auch in unseren Breitengraden auftaucht.
Ausgebeutete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
arbeiten in Brandenburg vor allem auf dem Bau, in der
Gastronomie sowie der Landwirtschaft. In Deutschland
ist Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung
und der sexuellen Ausbeutung seit 2005 in den §232
und §233 des Strafge-setzbuches als Delikt verankert.

"Rat für Migration":

INSTITUTIONELLE REFORMEN
IN DER MIGRATIONS- UND
INTEGRATIONSPOLITIK GEFORDERT
Der Rat für Migration (RfM) fordert die künftige Bundesregierung auf, die Migrations- und Integrationspolitik
institutionell zu reformieren. Die Verhandlungen um
einen Koalitionsvertrag für die neue Legislaturperiode
bieten dazu eine besondere Chance.
Über sechzig Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und weitere Erstunterzeichner unterstützen einen
Aufruf, der am 1. Oktober 2013 als Online-Petition veröffentlicht wird. Darin fordert der RfM: Die Zuständigkeit
für Migrations- und Integrationspolitik soll künftig nicht
mehr beim Bundesinnenministerium (BMI) liegen, sondern in einem Querschnitts-Ministerium, das aus dem
bisherigen Bundesministerium für Arbeit und Soziales
(BMAS) hervorgehen kann. Denn das BMI ist mit seiner
Konzentration auf Sicherheitspolitik und Gefahrenabwehr das falsche Zentralressort für die Förderung von
Zuwanderung und Willkommenskultur. Migrationsrecht-

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ler Prof. Dr. Jürgen Bast fordert: „Als inhaltliche Grundlage für die Arbeit des neuen Querschnitts-Ministeriums
ist ein Bundesmigrations- und Integrationsgesetz erforderlich, das die Neuausrichtung auf einen umfassenden
Ansatz festschreibt.“
Der Migrationshistoriker Prof. Dr. Klaus J. Bade betont:
„Nötig ist ein Wandel von der herkömmlichen Integrationspolitik für Migranten zu einer teilhabeorientierten
Gesellschaftspolitik für alle.“ Weil Migration und Integration für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens belangvolle Dimensionen sind, soll das neue
Querschnitts-Ministerium auch die Dimensionen Bevölkerung, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur im Blick haben und damit über seine eigenen Ressortgrenzen hinaus wirken. Es soll deshalb auch die Aktivitäten anderer Ressorts im Bereich von Migration und Integration
koordinieren, also insbesondere diejenigen des Bildungs-, Familien-, Wirtschafts-, Innen-, Justiz- und Außenministeriums.
„Wir brauchen mehr institutionelle Transparenz“, fordert
auch Politikwissenschaftler Prof. Dr. Dietrich Thränhardt. „Derzeit gibt es auf der Bundesebene in Sachen
Migration und insbesondere bei der Integrationspolitik
eine schwer zu überblickende Vielfalt von Kompetenzen.“ Jenseits der zentralen Zuständigkeit des Bundesinnenministeriums liegt die Federführung für Fragen der
Arbeitsmigration beim Arbeitsministerium, die Visavergabe fällt in die Zuständigkeit des Außenministers
und diverse andere Ministerien haben inzwischen selber ein eigenes Integrationsreferat. Im Bundeskanzleramt sitzt die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ohne eine Zuständigkeit für das Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge, das wiederum für die Integrationskurse zuständig ist, aber dem Bundsinnenministerium nachgeordnet.
Dieses Kompetenz-Wirrwarr belastet laut RfM sogar die
Informationsmöglichkeiten zum Thema: Bis heute gibt
es keinen geschlossenen Migrations- und Integrationsbericht, der kontinuierlich fortgeschrieben wird. „Wir
fordern die Koalitionsunterhändler, die neue Bundesregierung und die zukünftigen Bundestagsabgeordneten
auf, sich unsere zukunftsorientierten Forderungen zu
eigen zu machen“, so die Unterzeichner des offenen
Briefes abschließend.
Den Offenen Brief in voller Länge inklusive allen Unterzeichnern finden Sie anbei. Der Offene Brief wird ab
Dienstag, 1. Oktober 2013, zur Unterzeichnung online
zur Verfügung stehen.
Der Rat für Migration e.V. ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Er sieht seine zentrale Aufgabe in einer öffentlich kritischen Begleitung der Politik in Fragen von
Migration und Integration.
Weitere Informationen im Internet unter: http://www.ratfuer-migration.de
[PM v. 30.09.2013]

Bremerhaven:

DEUTSCHES AUSWANDERERHAUS

Neue Bibliothek zur Migrationsgeschichte eröffnet
Bremerhaven ist um eine Forschungseinrichtung reicher: Zum achten Geburtstag des Deutschen Auswandererhauses hat das preisgekrönte Museum eine umfangreiche Bibliothek mit Fachliteratur zur deutschen
Migrationsgeschichte eröffnet. Über 15 Jahre lang
sammelte der „Freundeskreis Deutsches Auswandererhaus e.V.“ Literatur rund um die Aus- und Einwanderungsgeschichte und baute so eine einzigartige Forschungsbibliothek auf. Nach der Eröffnung des Museums am 8. August 2005 übergab der Freundeskreis die
Bibliothek mit über 2.500 Büchern dem Deutschen
Auswandererhaus als Dauerleihgabe. Seitdem hat das
Museum diese Bibliothek kontinuierlich erweitert. Heute
umfasst sie 5.000 Bände. Der „Initiativkreis Deutsches
Auswandererhaus e.V.“ ermöglichte den Ausbau des
Max-Kade-Saals zur Präsenzbibliothek im historischen
Seeamt in der H.-H.-Meier-Straße, in dem sich auch die
wissenschaftliche Abteilung des Museums befindet.
Den Grundstock der Büchersammlung bildete der Bestand des Amerika-Hauses, den der Freundeskreis Anfang der 1990er Jahre übernommen hatte. Hinzu kamen neben Ankäufen auch Schenkungen durch Privatpersonen oder Unternehmen. So unterstützte etwa die
Sparkasse Bremerhaven den Erwerb von „Germans to
America“, eine Datensammlung über Einwanderer in
die USA aus den Jahren 1850 bis 1888. Das älteste
Buch, „Gouverneur Philips Reise nach Neu- Südwallis“
von Arthur Philips, stammt aus dem Jahr 1792. In den
vergangenen acht Jahren ergänzte das Deutsche Auswandererhaus die Bibliothek vor allem um aktuelle Forschungsliteratur zur Einwanderung nach Deutschland.
Die Bibliothek umfasst Sammelbände, Enzyklopädien,
Auswandererführer und Monographien aus Deutschland, den USA und Südamerika.
„Mit der neuen Bibliothek stärkt das Deutsche Auswandererhaus den Wissenschaftsstandort Bremerhaven.
Die geisteswissenschaftliche Forschungsstätte ergänzt
ideal die naturwissenschaftlichen Schwerpunkte des
Alfred-Wegener- und des Fraunhofer-Instituts sowie die
eher wirtschaftswissenschaftlich ausgerichtete Fachhochschule“, sagte Museumsdirektorin Dr. Simone
Eick. Sie sei dem Freundeskreis und dem Initiativkreis
für deren großes Engagement außerordentlich dankbar, denn nur gemeinsam sei die Verwirklichung dieser
neuen Bibliothek möglich gewesen. „Und“, sagt sie, „wir
freuen uns darüber hinaus, knapp anderthalb Jahre
nach Eröffnung unseres Erweiterungsbaus zur Einwanderungsgeschichte nach Deutschland erneut einen Beitrag leisten zu können, die Attraktivität Bremerhavens
noch weiter zu steigern.“
Für Dr. Dieter Strohmeyer und Michael Arzenheimer
vom Vorstand des Freundeskreises ist es „wunderbar,
dass die Literatursammlung zu diesem gesellschaftlich
relevanten Thema nun der Öffentlichkeit zugänglich

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gemacht wird“. Um Interessierten den Zugang zu den
Büchern zu ermöglichen, würden Mitglieder des Vereins den Betrieb der Präsenzbibliothek personell unterstützen und künftig die Bibliotheksaufsicht übernehmen. Die Bibliothek ist zunächst jeweils am zweiten
Mittwoch eines Monats von 15 bis 17 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet.
Der Förderverein des Deutschen Auswandererhauses,
wie der Freundeskreis ursprünglich hieß, wurde 1985
unter anderem von Jürgen Rudloff in Bremerhaven gegründet und setzte sich damals zum Ziel, in der Seestadt, die einst der größte Auswandererhafen des Kontinents war, ein Auswanderermuseum zu gründen.
Über die Jahre richtete der Verein nicht nur die Bibliothek ein, sondern baute auch ein umfassendes Archiv
von Auswandererbriefen auf und trug vor allem eine
Grafiksammlung mit Darstellungen von Auswandererszenarien aus dem 19. Jahrhundert zusammen, die
zu einer der bedeutendsten in Deutschland gehört –
und die heute die Sammlung des Museums bereichert.
Der 1998 von lokalen Unternehmern gegründete „Initiativkreis Erlebniswelt Auswanderung“ – heute „Initiativkreis Deutsches Auswandererhaus“ – verlieh dem Ziel
des Fördervereins, ein Auswanderermuseum zu errichten, besonders in der Politik verstärkten Nachdruck.
Heute unterstützt er Vorhaben des Deutschen Auswandererhauses, der „Stiftung Deutsches Auswandererhaus“ sowie museumspädagogische Programme für
Bremerhavener Schulen.
Kontakt
Deutsches Auswandererhaus
Columbusstraße 65
27568 Bremerhaven
Tel.: (0471) 90 22 0 – 0
Fax: (0471) 90 22 0 – 22
E-Mail: info@dah-bremerhaven.de
Internet: http://www.dah-bremerhaven.de

Workshops/ Tagungen
23.10., Saore Roma -Fachtagung Roma:

„EIN JAHR ROMA MAHNMAL“
Anmeldung bis: 18.10.2013
Mittwoch, 23.10.2013
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32
12049 Berlin

Ein Jahr nach der Einweihung des Mahnmals der im
Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma, möchte Amaro Foro e.V. und Amaro Drom e.V, Interessierten die Auswirkungen der Vergangenheit auf die aktuelle Situation betrachten und über zukünftige Entwicklungen diskutieren.
Nach der Teilnahme und Mitgestaltung an vielfältigen
Fachtagungen, Podiumsdiskussionen, ExpertInnengesprächen etc., veranstalten die Vereine Amaro Foro
e.V. und Amaro Drom e.V zum ersten Mal eine eigene
Fachtagung.
Im Rahmen der Fachtagung werden sich Politik und
Praxis auf dem Podium und in Workshops begegnen,
um sich über Strategien und Realitäten auszutauschen.
So können zum einen Menschen aus Politik und Verwaltung neue Ansichten und Erfahrungen von Roma
selbst und von Menschen gewinnen, die mit Roma arbeiten, zum anderen haben Roma und Interessierte die
Möglichkeit sich einzumischen in inhaltliche Auseinandersetzungen und direkt mit Entscheidungsträgern zu
diskutieren. Workshops mit Inputs zu verschiedenen
aktuellen Themen bieten eine Plattform für weiteren
Austausch.
Programm unter:
http://amaroforo.de/sites/default/files/Program.pdf
Anmeldeformular unter:
http://amaroforo.de/sites/default/files/Anmeldung%20Fa
chtagung%20Saore%20Roma%20AF_0.pdf
Kontakt
Amaro Foro/Amaro Drom e.V
Weichselplatz 8
12045 Berlin
Tel./Fax: (030) 4320 5373
E-Mail: marius@amaroforo.de
Internet: http://www.amaroforo.de
http://www.amarodrom.de

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30.10., Dialog:

RASSISMUS ERKENNEN UND BEKÄMPFEN

Dialogtisch im Rahmen der Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs 2013
Veranstaltung für PädagogInnen, SchülerInnen und
Multiplikatorinnen des Netzwerks sowie interessierte
Öffentlichkeit.
Mittwoch, 30.10.2013
10:30 Uhr bis12:30 Uhr
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Artikel 1 des
Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland lässt
keine Zweifel: Hier ist vom Menschen die Rede, nicht
von der Würde des Deutschen. Aber Papier ist geduldig.
Viele Menschen, die mit ihrem Namen oder ihrem Äußeren sichtbar anders sind, als es den Normen der
Mehrheitsgesellschaft entspricht, erleben in ihrem Alltag Diskriminierung und Ausgrenzung. Der Dialogtisch
setzt sich mit Möglichkeiten und Strategien auseinander, Rassismus zu bekämpfen.
Kontakt und Anmeldung
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
Landeskoordination
Ahornstraße 5
10787 Berlin-Schöneberg
Tel.: (030) 21 45 86 - 15/17
Fax: (030) 21 45 86 – 20
E-Mail: schule@aktioncourage.org
Internet: http://www.schule-ohne-rassismus.org

Religionen und Weltanschauungen verfügen über einen
reichen Fundus an Geschichten, Bildern und Angeboten zu dem, was ein gutes Leben ausmacht. Sind diese
Vorstellungen jedoch heute noch relevant und an jüngere Generationen vermittelbar, oder erscheinen sie
jungen Menschen wie Beschreibungen von einem
"Wolkenkuckucksheim"?
Impulsvorträge aus verschiedenen Perspektiven, Gesprächsrunden und Workshops präsentieren verschiedene Ansätze und laden zum Austausch über Umsetzungsstrategien ein.
Gesprächsmöglichkeiten mit Mitgliedern der Werkstatt
Religionen und Weltanschauungen: Baha’i, Buddhisten,
Christen, Humanisten, Muslime, Juden, Neopaganisten
und Sikhs.
Teilnahme kostenfrei.
Internet: http://www.werkstatt-derkulturen.de/de/inhouse/kooperationen/werkstatt_religionen/
Kontakt, Programm und Anmeldung
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32
12049 Berlin
Tel. (030) 60 97 70-16
Fax (030) 60 97 70-13
E-Mail: paul.raether@werkstatt-der-kulturen.de
Internet: http://www.werkstatt-der-kulturen.de

11.-12.11., Fachtagung:
06.11., Fachtagung:

GUTES LEBEN –
ODER DAS BLAUE VOM HIMMEL?

Religiöse und weltanschauliche Vorstellungen
vom "Guten Leben"
Fachtagung für Lehrende und Multiplikator/innen im
Kinder- und Jugendbereich
Mittwoch, 06. November 2013, 09.00 – 17.00 Uhr
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32, 12049 Berlin

(U7, U8, Bus M29, M41, 171, 194, 344 Hermannplatz. Keine Parkplätze am Haus!)

Das Restaurant im Haus bietet Mittagessen zu moderaten Preisen. Begrenzte Teilnehmerzahl, deshalb Anmeldung erforderlich (möglichst per E-Mail)
Von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und
Wissenschaft Berlin als Lehrerfortbildung anerkannt:
Nr. 13.2-2346.

GEMEINSAM
FÜR MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT -

Aufbau von Strukturen gegen Menschenhandel zur
Arbeitsausbeutung auf Bundes- und Länderebene
BerlinPolitik im Forum Berlin der Friedrich-EbertStiftung und das Bündnis gegen Menschenhandel zur
Arbeitsausbeutung laden Sie herzlich zur Fachtagung
Gemeinsam für menschenwürdige Arbeit Aufbau von Strukturen gegen Menschenhandel zur
Arbeitsausbeutung auf Bundes- und Länderebene
am 11. und 12. November 2013
ein.
Ort:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
(Fortsetzung nächste Seite)

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Während der zweitägigen Fachtagung werden nationale und internationale Gäste die Herausforderungen im
Kampf gegen den Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung beleuchten. Mögliche Kooperationsstrukturen und
best-practice-Ansätze auf Bundes- und Länderebene
werden in gemeinsamen Diskussionen erörtert.
Wir bitten Sie, sich den Termin vorzumerken. Programm und weitere Informationen demnächst unter:
http://www.fes.de/sets/s_ver.htm .
Wir freuen uns auf die Diskussion und den Austausch
mit Ihnen!
Kontakt und Anmeldung
Anmeldungen nehmen wir gerne bereits jetzt entgegen.
Anmeldeformular unter:
http://www.fes.de/oas/portal/pls/portal/showvera.anmel
den?Veranummer=169036
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen in der Zwischenzeit unter
info@buendnis-gegen-menschenhandel.de
oder unter
Franziska.Bongartz@fes.de
gerne zur Verfügung.

sie sind ganz normaler Alltag - wie sich zum Beispiel an
einem Anteil von mehr als 20 Prozent aller Eheschließungen in Berlin zeigt.
Das Wissen über solche binationalen Partnerschaften
ist demgegenüber eher eingeschränkt. So wird in Medien darunter oft die Wahl eines Partners oder einer
Partnerin aus wirtschaftlich schwächeren Ländern verstanden und dies mit Ungleichheit, Abhängigkeiten oder kriminellem Menschenhandel in Verbindung gebracht. Die Realität ist vielfältiger und es lohnt ein genauerer Blick auf diese Paare und Familien, ihre Geschichte, ihre Lebenskonzepte und Erfahrungen.
Welche Balanceakte sind für sie nötig und möglich im
Umgang mit verschiedenen Grenzziehungen? Auf die
rechtlichen Rahmenbedingungen und psychosozialen
Aspekte ist zu schauen sowie auf die Institutionen, die
als Ansprechpartner für Familien und Paare eine wichtige Rolle spielen. Worin bestehen die besonderen Anforderungen an die Institutionen und wie gehen diese
damit um? Reichen Wissenshintergrund, Regelungen
und Kompetenzen?
Die Teilnehmerzahl der Arbeitsgruppen ist beschränkt.

Arbeit und Leben e.V. LAG Berlin
Keithstraße 1-3
10787 Berlin

Programm und weitere Informationen:
http://www.verbandbinationaler.de/fileadmin/Dokumente/PDFs/Tagung_Bikulturalita
et_15112013.pdf

Tel.: (030)23 60 73 59

Kontakt und Anmeldung

E-Mail: info@buendnis-gegen-menschenhandel.de
Internet: http://www.buendnis-gegenmenschenhandel.de

Bitte melden Sie sich mit Angabe des Namens, der Institution, Adresse und Telefon bis zum 4.11.2013 unter
folgender E-Mail Adresse an: Veranstaltungberlin@verband-binationaler.de

FAMILIE. BIKULTURALITÄT.
GLOBALISIERUNG.

Verband binationaler Familien und Partnerschaften
iaf Berlin e.V.
Oranienstraße 34, HH 4. Stock
10999 Berlin

Anmeldefrist: 04.11.2013

Tel.: (030) 6 15 34 99
Fax: (030) 6 15 92 67

15.11., Tagung:
Wissenschaft trifft Praxis

Eine Herausforderung für Institutionen?

15. November 2013
Tagungsort
Evangelische Hochschule Berlin
Teltower Damm 118-122
14167 Berlin
Gebäude F
Liebe, Partnerschaft und Ehen über Grenzen hinweg
hat es immer schon gegeben. Vorbehalte und romantische Stilisierung wechselten sich je nach historischem
und politischem Kontext ab. Im Zeitalter der Globalisierung haben Möglichkeiten, Ausmaß und Formen
grenzüberschreitender Partnerschaften zugenommen;

E-Mail: berlin@verband-binationaler.de
Internet: http://www.verband-binationaler.de/

12.12., Vorankündigung:

19. FORUM MIGRATION
Donnerstag, den 12. Dezember 2013
Bonn (in der Bundeskunsthalle)
Seit 1995 veranstaltet die OBS jährlich das FORUM
MIGRATION. Die Veranstaltung richtet sich an interes-

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sierte Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden.

Entscheidungsvorschlag trifft ein Kura-torium „LouiseSchroeder-Medaille“.

In Kürze folgt das Programm mit Anmeldemöglichkeit
unter:
http://www.obs-ev.de/foren-und-veranstaltungen/forummigration/forum-migration-2013/

Das Kuratorium „Louise-Schroeder-Medaille“ setzt sich
zusammen aus Parlamentariern/ -innen und NichtParlamentariern/-innen, die von den Fraktionen des
Abgeordnetenhauses benannt wurden. Die Mehrheit
der Mitglieder des Kuratoriums gehört nicht dem Parlament an. Zur Vorsitzenden des Kuratoriums wurde
Ingrid Stahmer, Bürgermeisterin und Senatorin a. D.,
gewählt.

Kontakt
Sekretariat FORUM MIGRATION

Die Bürgerinnen und Bürger Berlins werden hiermit
aufgerufen, bis zum 25.10.2013 Vorschläge für geeignete Persönlichkeiten unabhängig von Alter und Herkunft oder Institutionen für die Louise-SchroederMedaille 2014 beim

Helga Neumann
Otto Benecke Stiftung e.V.
Kennedyallee 105 - 107
53175 Bonn
Tel.: (0228) 8163 -118
Fax: (0228) 8163 -300

Abgeordnetenhaus von Berlin
Kuratorium „Louise-Schroeder-Medaille“
Niederkirchnerstr. 5
10117 Berlin

E-Mail: Helga.Neumann@obs-ev.de

einzureichen. Dem Vorschlag ist eine aussagekräftige
Begründung sowie eine Biographie der vorgeschlagenen Person bzw. eine Beschreibung der vorgeschlagenen Institution beizufügen.

Initiativen

Nähere Informationen zur Louise-Schroeder-Medaille
und zum Kuratorium sowie eine Liste der bisherigen
Preisträger/innen finden Sie auf der Homepage des
Abgeordnetenhauses (http://www.parlament-berlin.de )
unter der Rubrik „Wissenswertes“/„Louise-SchroederMedaille“.

Ausschreibung:

LOUISE-SCHROEDER-MEDAILLE

Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen
Frist: 25.10.2013
Ausschreibung für die Verleihung
Schroeder-Medaille zum 2. April 2014
Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen

der

Louise-

Die Louise-Schroeder-Medaille wird seit 1998 an eine
Persönlichkeit oder Institution verliehen, die dem politischen und persönlichen Vermächtnis Louise Schroeders in hervorragender Weise Rechnung trägt und
sich in besonderer Weise Verdienste um Demokratie,
Frieden, soziale Gerechtigkeit und die Gleichstellung
von Frauen und Männern erworben hat.
Louise Schroeder war seit 1919 Parlamentarierin und
von Mai 1947 bis Dezember 1948 Oberbürgermeisterin von Berlin. Als Parlamentarierin und Oberbürgermeisterin hat sie sich bleibende Verdienste um
die Stadt erworben. Durch ihre couragierte Amtsführung trug sie erfolgreich zur Linderung der großen Not
im Nachkriegs-Berlin bei und zeichnete sich zeitlebens
durch unermüdliches soziales En-gagement und durch
das Eintreten für die Gleichstellung von Männern und
Frauen aus. Ihr politisches Handeln war von überparteilicher Zusammenarbeit bestimmt.
Verliehen wird die Louise-Schroeder-Medaille durch
den Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin
zum 2. April, dem Geburtstag Louise Schroeders. Den

Ausschreibung:

HAUPTSTADTPREIS
FÜR INTEGRATION UND TOLERANZ
Frist: 25.10.2013
6. Verleihung des Hauptstadtpreises für Integration und
Toleranz, 13.11.2013
Vereine, Projektgruppen und sonstige nicht-staatliche
Institutionen aus Berlin können sich ab sofort mit ihren
laufenden Projekten um den sechsten „Hauptstadtpreis
für Integration und Toleranz“ bewerben. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 25. Oktober 2013.
Teilnahmebedingungen und Wettbewerbsunterlagen im
Internet unter:
http://www.initiativehauptstadt.de/data/file/1_Hauptstadtpreis_Ausschreibung_20
13.pdf
Seit 2007 wird der Hauptstadtpreis regelmäßig vergeben. Einen Rückblick und Informationen über die preisgekrönten Projekte der letzten Jahre finden Sie hier:

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http://www.initiativehauptstadt.de/data/file/Projektvorstellung_Hauptstadtpreis_2
012_Web.pdf

Qualifizierungen

Der Festakt findet am 13. November im Atrium der
Deutschen Bank Unter den Linden statt.

FCZB-Fortbildung:
Lernen mit Spaß und nach Maß –

Initiative Hauptstadt Berlin e.V.
Geschäftsstelle
Wallstraße 9-13
10179 Berlin

Wiedereinstieg für Frauen

Telefon: (030) 671 10 16
Telefax: (030) 6780 45 40
E-Mail: service@initiative-hauptstadt.de
Internet: http://www.initiative-hauptstadt.de

Kampagne:

STARKES ZEICHEN GEGEN RASSISMUS

Berliner Unternehmen und Gewerkschaften wollen
„Handeln statt wegsehen“
Pünktlich zum Start des neuen Ausbildungsjahres geht
die berlinweite Aktion „Handeln statt wegsehen“ in eine
neue Runde. Die Kampagne ermutigt Betriebe und Unternehmer, sich im Arbeitsalltag gegen Rassismus und
Rechtsextremismus zu engagieren.
Bereits im Jahr 2008 haben sich der Handelsverband
Berlin-Brandenburg e.V., der ver.di-Bezirk Berlin und
der Deutsche Gewerkschaftsbund Bezirk BerlinBrandenburg in Kooperation mit der Mobilen Beratung
gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) zusammengeschlossen, um sich mit „Handeln statt wegsehen“ im
beruflichen Alltag gegen Diskriminierung zu positionieren. Seither wächst die Zahl der Partnerinnen und
Partner des Projekts stetig.
Erstmals gibt es die neuen kostenlosen Stoffbeutel mit
Informationsmaterial zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung. Das Material im
Infobeutel richtet sich nicht nur an Auszubildende, sondern auch an Einzelhändler, wie Kioske und kleine Geschäfte.
Kampagnen-Schild mit dem Kodex gegen Diskriminierung.
Mit dem Schild werden Betriebe ausgezeichnet, die in
Zusammenarbeit mit der MBR Fortbildungen gegen
Rassismus und Diskriminierung durchführen.
Weitere Informationen im Internet unter:
http://www.handeln-statt-wegsehen.de

MEDIENKOMPETENZEN
UND WORK-LIFE-BALANCE
Start 07.10.2013
Teilnahme kostenfrei

Die Weiterbildung von Frauen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen wird weiterhin von der Senatsverwaltung für
Gesundheit und Soziales und aus Mitteln des ESF gefördert.
Ab 7. Oktober 2013 kann
deshalb im FrauenComputerZentrumBerlin e.V.
(FCZB) erneut eine 2,5
monatige
TeilzeitFortbildung Medienkompetenzen & Work-LifeBalance
für
PCEinsteigerinnen
starten,
die für Teilnehmerinnen
kostenfrei ist. Bis zu den
Weihnachtsferien erhalten
Frauen, die bislang wenig mit dem Computer arbeiten, die
Chance, sich systematisch Basiskenntnisse für den Umgang
mit dem PC und der Nutzung einer Lern-Plattform anzueignen.
Ab Januar 2014 werden dann weitere Lerngruppen und ein
modulares Fortbildungsprogramm für Frauen mit unterschiedlichen IT-Vorkenntnissen angeboten.
Besonders ist die Form der Weiterbildung – 1-2 mal wöchentlich kommen die Frauen in der Gruppe zum Medienkompetenz-Training und Übung ins FCZB und den Rest der Zeit
wird bequem von zuhause aus am eigenen Rechner über die
FCZB-Lernplattform gearbeitet - tutoriell begleitet und wann
immer es passt.
Spaß beim Lernen, eine entspannte Atmosphäre, zugewandte Lernbegleiterinnen und die Möglichkeit, sich die Welt von
Internet und Computer nach persönlichem Tempo zu erschließen, sind wichtige Voraussetzungen für den Lernerfolg.
Mehr zur Fortbildung unter:
http://www.fczb.de/353.html.

Kontakt und Anmeldung
Veranstaltungsort:
FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB),
Cuvrystraße 1
10997 Berlin Kreuzberg
Anmeldung und Beratung: Tel.: (030) 61 79 70 -16
E-Mail: info@fczb.de
Internet: http://www.fczb.de

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Kleinkindpädagogik: Erzieherin-Erzieher –

IHR ZUKÜNFTIGER ARBEITSPLATZ
IN DER KITA!
Der Berliner Senat will bis 2015 insgesamt 19.000 neue
Kitastellen schaffen. Die Gewerkschaft für Erziehung
und Wissenschaft geht von einem Bedarf von mindestens 7.650 weiteren Fachpersonal bis 2015 aus. Wir
ermöglichen Ihnen den Quereinstieg für die Tätigkeit
als Erzieher oder Erzieherin. Dazu ebnen wir Ihnen den
Weg zum erfolgreichen Bestehen der Nichtschülerprüfung.
Fortbildungsschwerpunkte:
Kleinkindpädagogik
Vorbereitung auf die Prüfung zur/zum staatl. anerkannten Erzieher/in in enger Zusammenarbeit mit der AnnaFreud-Schule
Ort:
Gesellschaft
für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) e.V.
Reformationsplatz 2
13597 Berlin
Dauer:
15 Monate / 2400 Unterrichtsstunden
Zeiten:
täglich von 8.30-15.30 Uhr
Themenschwerpunkte:
 Fachspezifische Deutschkenntnisse 300 h
 EDV-Führerschein 160 h
 Kommunikation und Gesellschaft 320 h
 Sozialpädagogische Theorie und Praxis 400 h
 Musisch-kreative Gestaltung 160 h
 Bewegung und Spiel 160 h
 Mathematische und naturwissenschaftliche Bildung 160 h
 Ökologie und Gesundheit 160 h
 Organisation, Recht und Verwaltung 160 h
 begleitend Individuelle Lernberatung und Förderung (ein Tag pro Woche) 400 h
Teilnahmevoraussetzung:
 Fachhochschulreife/Hochschulreife oder adäquate Qualifikation
 1700 Praxisstunden
Finanzierung:
förderbar über Bildungsgutschein
nach SGB III und SGB II
Lehrgangsleitung:
Dr. Britta Marschke
E-Mail: marschke@ina-fu.org
Internet: http://www.ina-fu.org
Tel.: (0177) 822 40 91, (030) 3039 8709

Kontakt
Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben e.V.
Reformationsplatz 2
13597 Berlin
Tel.: (030) 303 98 709
Fax: (030) 367 59 203
E-Mail: buero@giz-berlin.de
Internet: http://www.giz-berlin.de

Ab November 2013, Qualifizierung:
SprInt -

SPRACH- UND INTEGRATIONSMITTLER/-IN
Die GFBM gGmbH und der Bildungsmarkt Waldenser
GmbH bietet für Zuwanderer/innen und Migranten/innen ab November 2013 die Qualifizierung
„SprInt – Sprach- und Integrations-mittler/in an. Kooperationspartner sind der Gemeindedolmetscherdienst
Berlin (GDD), der Fachberatungsdienst Zuwanderung,
Integration und Toleranz im Land Brandenburg (FaZIT)
und die bundesweite SprInt-Servicestelle bei der Diakonie Wuppertal.
Sprach- und Integrationsmittler/-innen arbeiten im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialsystem. Sie ergänzen
die Arbeit des Fachpersonals z. B. in Beratungs- und
Behandlungssituationen mit Migranten/innen. Sie können fachspezifisch dolmetschen, helfen Sprachbarrieren überwinden und vermitteln bei kulturellen Verständigungsproblemen. Sprach- und Integrationsmittler/-in
ist ein neuer Fortbildungsberuf mit einem bedarfsgerechten Anforderungsprofil.
SprInt dauert 18 Monate (ca. 1940 UStd. Theorie/600
Std. Praxiseinsätze) und ist AZAV zertifiziert – d. h.
kann über Bildungsgutschein gefördert werden. Teilnahmevoraussetzungen sind gute Sprachkenntnisse
(B2/C1) in Deutsch, sehr gut in der Muttersprache,
MSA und Berufsabschluss, Mindestalter 27 Jahre.
SprInt entspricht den Standards des bundesweiten
SprInt- Netzwerkes. Die Prüfung erfolgt durch Experten
des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der AliceSalomon-Hochschule Berlin
Schulungszeiten/-dauer:
Vollzeit: Mo. – Fr. 08:30 – 15:30 Uhr, 18 Monate
Unterricht: Wechsel von Theorie und Praxisphasen
Kontakt
GFBM gGmbH
Lützowstraße 106
10785 Berlin

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BERLIN INTERNATIONAL
Seite 26
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Tel.: (030) 61 77 64-850
E-Mail: ramcke@gfbm.de
Bildungsmarkt waldenser GmbH
Alboinstraße 96 – 110
12103 Berlin
Petra Kastens
Tel.: (030) 397807-0
E-Mail: alboin@bildungsmarkt.de

Ab Oktober: MoNa –

NACHQUALIFIZIERUNG/
VORBEREITUNGSKURS „ERZIEHER/IN“
Berufsbegleitend mit bilingualen Einrichtungen
Die GFBM gGmbH bietet ab Okt. 2013 in Kooperation
mit der Fröbel-Gruppe und anderen Kita-Trägern eine
berufsbegleitende Nachqualifizierung mit „bilingualem“
Schwerpunkt an. Das Konzept orientiert sich am aktuellen Berliner Rahmenlehrplan „Erzieher/in“.
Das Angebot ist AZWV/AZAV zertifiziert und richtet sich
an Migranten/innen und Zuwanderer/innen mit pädagogischen Erfahrungen/Qualifikationen (mit MSA und Berufsausbildung oder eine Hochschulzugangsberechtigung). Ziel ist die Nichtschülerprüfung zum/r staatlich
anerkannten Erzieher/in.
Die Nachqualifizierung beinhaltet individuelle Lernbegleitung, Begleitung der Praxis, gezielte Prüfungsvorbereitungen und fachsprachliche Förderung.
Dauer:
24 Monate - 12 UStd. Theorie und 28 UStd. Praxis/Woche.
Kontakt
Schulungsort: GFBM gGmbH
Bildungszentrum Mitte
Lützowstraße 106
10785 Berlin
Birsen Saglam Tel.: (030) 61 77 64 926
E-Mail: saglam@gfbm.de
Diana Pietsch Tel.: (030) 61 77 64 600
E-Mail: pietsch@gfbm.de
Internet: http://www.gfbm.de

Aus Projekten und Vereinen
Amaro Foro e.V.
über den Berliner „Aktionsplan Roma“:

WICHTIGER SCHRITT
ZUR EINBEZIEHUNG VON ROMA
Der Berliner Senat hat am 16. Juli 2013 den „Berliner
Aktionsplan zur Einbeziehung ausländischer Roma“
verabschiedet und setzt damit als erstes Bundesland
die Forderungen der EU Rahmenbedingungen für die
Integration von Roma um. Der Plan enthält konkrete
Maßnahmen in den Bereichen Zugang zu Bildung, Beschäftigung, Gesundheitsversorgung und Wohnraum,
die zunächst in den kommenden zwei Jahren greifen
sollen.
Die Maßnahmen des Berliner Senats verfolgen das Ziel
der Beteiligung von Roma in der Gesellschaft und sollen generell auf Antiziganismus sensibilisieren. Bereits
bewährte Projekte mit starker Roma Beteiligung sollen
strukturell und finanziell gestärkt werden. Auch langjährig ehrenamtlich durchgeführte Projekte werden von
nun an finanziell gefördert.
Besonders wichtig finden wir die gezielte Förderung
und finanzielle Unterstützung der Anlaufstelle für Bürger_innen aus Rumänien und Bulgarien und das Kindernachmittagsangebot bei Amaro Foro e.V. sowie die
Angebote für Menschen in Wohnungsnot.
Merdjan Jakupov, Vorsitzender des Vereins Amaro
Foro e.V., einem Verein junger Roma und nicht-Roma,
erklärt zum Aktionsplan: „Unser Verein begrüßt die
Verabschiedung des Aktionsplans, um den Zugang für
die betroffenen Menschen zu wichtigen menschlichen
Grundbedürfnissen zu erleichtern. Allerdings sind wir
darüber besorgt, dass der Aktionsplan segregierende
Maßnahmen enthält in Bereichen, die sich nicht auf
ethnische Herkunft reduzieren lassen. Wir fordern deshalb die Überarbeitung einiger Punkte.“
Weiter in der Mitteilung vom 07.08.2013 unter:
http://www.amaroforo.de/pressemitteilung%C3%BCber-berliner-aktionsplan-zur-einbeziehungausl%C3%A4ndischer-roma

ZfM, Projekt:

PSYCHOLOGISCHE UNTERSTÜTZUNG
Psychotherapeutische und
Angebote für Flüchtlinge

sozialpädagogische

Projekt zur psychologischen Unterstützung von schutzbedürftigen Flüchtlingen in Maßnahmen für Bildung und
Berufsorientierung
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BERLIN INTERNATIONAL
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Psychologische Sprechstunde
Dienstag 10-13 Uhr
Termine nach Vereinbarung
Frau Dr. Aumann und Frau Thöle
Psychotherapeutische
Angebote:

und

sozialpädagogische

Psychotherapeutische Einzel- und Gruppenarbeit
für tschetschenische Männer
Anmeldung und Kontaktaufnahme laufend möglich
Leitung: Herr Dr. Friele (Diplompsychologe)
Psychotherapeutische Gruppe für afghanische und
iranische Frauen
Anmeldung und Kontaktaufnahme laufend möglich
Beginn: 09.10.2013
Leitung: Frau Dr. Aumann (Diplompsychologin)
Sozialpädagogische Gruppe für afghanische junge
Männer
Anmeldung und Kontaktaufnahme laufend möglich
Leitung: Frau Thöle (Diplompsychologin)
Kontakt
Dr. Gerlinde Aumann
Raum 356
Tel.: (030) 30 39 06 -57
E-Mail: g.aumann@migrationsdienste.org
Dr. Boris Friele
Raum 363
Tel.: (030) 30 39 06 -33
E-Mail: b.friele@migrationsdienste.org
Anna-Maria Thöle
E-Mail: a.thoele@migrationsdienste.org
Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste
(zfm)
im Zentrum ÜBERLEBEN
GSZM
Haus K, Eingang D, 3. Etage
Turmstraße 21
10559 Berlin
Internet: http://www.migrationsdienste.org
http://www.ueberleben.org

Projekt „fame“
FRAUEN AUFSTIEG MIGRATION ERFOLG
Unternehmenserfolg durch Vielfalt
Vielfalt bringt viele Vorteile – auch für Unternehmen.
Dennoch werden die Potenziale von weiblichen Fachkräften mit internationaler Herkunft sowohl in Berlin als
auch in Deutschland nur unzureichend genutzt. 2010
waren in Deutschland nur ein Drittel aller Führungspositionen von Frauen besetzt und 10% der Akademikerinnen mit internationaler Herkunft arbeitslos. 2012 wiesen
nur etwa ein Zehntel aller Führungskräfte in Deutsch-

land eine internationale Herkunft auf. Auch in Berlin
arbeiten viele Frauen, mit und ohne internationaler
Herkunft, in Berufen und Positionen, die nicht ihrer
Qualifikation entsprechen. Betrachtet man insbesondere den nahenden Fachkräftemangel, wird der Handlungsbedarf, dieses Potenzial zu nutzen, deutlich.
Besonders vom Fachkräftemangel betroffen sind kleine
und mittlere Unternehmen – die Bedeutung von Personalmanagement wird hier häufig unterschätzt. Die Berliner Wirtschaft ist maßgeblich von KMU geprägt: 2012
waren 99,7% der Unternehmen in Berlin KMU. Daher
spielt die Förderung weiblicher Fach- und Führungskräfte mit internationaler Herkunft für die gesamte Berliner Wirtschaft eine bedeutende Rolle. Hier setzt das
Projekt fame an: Es unterstützt KMU dabei, ihren Unternehmenserfolg zu steigern und Frauen mit internationaler Herkunft, ihre Aufstiegsmöglichkeiten zu verbessern.
Kontakt
Team fame
Tel.: (030) 27 87 33 93
E-Mail: fame@ziz-berlin.de
Internet: http://www.ziz-berlin.de/fame
zukunft im zentrum GmbH
Rungestraße19
10179 Berlin
Tel.: (030) 27 87 33 0
Fax: (030) 27 87 33 36
E-Mail: office@ziz-berlin.de
Internet: http://www.ziz-berlin.de

BAYOUMA-HAUS

der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V.
Interkulturelles Gemeinwesenzentrum in Friedrichshain
Nachbarschaftsangebote
für Hilfesuchende aus Friedrichshain:
Frau Angela Prodan
Arbeit, Soziales, Selbsthilfe
Tel. 29 35 08 35
E-Mail: a.prodan@awo-spree-wuhle.de
Frau Natascha Garay
Gesundheit, Kultur u. Nachbarschaft
Tel. 29 04 91 36
E-Mail: n.garay@awo-spree-wuhle.de
Frau Belinda Apicella
Frauen: Familie & Migration
Tel. 29 04 66 11
E-Mail: b.apicella@awo-spree-wuhle.de
Dienstags 09:30 – 13:00, Donnerstags 13:00 – 16:00

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Oktober 2013, Nr. 105
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 28
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Wir haben für Sie:
Mo. Di. und Do. 09:00 – 16:00 Uhr
Mi. von 13:00 – 16:00 Uhr
Fr. 09:00 – 13:00 und nach Vereinbarung geöffnet.
Wir beraten zurzeit in folgenden Sprachen:
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch

Montag 10:30 – 12.30
Deutsch-Konversationskurs mit Christiane Müller-Naili
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Montag 16:00 – 18:00
Jeden 1. Montag im Monat kostenlose Sprechstunde
mit dem Rechtsanwalt. Schwerpunkte: Sozial, Arbeitsund Mietrecht
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Montag 16:00 – 18:00
Jeden 2. Montag im Monat Existenzgründungsberatung durch den Coach Dietmar Zimmer von Lok e.V.
Termine unter 29 04 66 11
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Montag 18:00 – 19:30 (Kurs I)
Dienstag 16:30 – 18:00 (Kurs II)
Gymnastik & Tanz nach Rhythmen aus aller Welt, mit
Mariela Durand (Kostenfrei)
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Dienstag 10:30 - 16:30
Psych. Beratung in italienischer Sprache mit Dott.ssa
Giulia Borriello. Termine unter 01525756 88 91
mittwochs & Donnertags von 16-19 Uhr

(Kostenbeitrag 10 €)
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Dienstag 18:30 - 20:00
Italienischkurs für Anfänger
mit Sonia Campanini
Unkostenbeitrag 15,- € für Berufstätige,
10,- € für Arbeitslose und Studenten (monatlich)
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Mittwochs 13:00 – 16:00
Fußreflexzonenmassage
mit Carmen Istúriz. Terminvereinbarung unter
29 04 91 36
(10.- Euro pro Behandlung)
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Mittwochs
19:30 – 22:00 Swing- Kurse mit Davide De Feudis
Anmeldung unter: facebook.com/groups/132938490214708/
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼

Donnerstags 14:00 – 15:30
„Fahrradkurs für Erwachsene Anfänger & Fortgeschrittene in Friedrichshain“
Anmeldung bei Frau Garay
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼

Donnerstags 10:00 – 14:00
Klassische Massage und Schröpfen für Frauen
mit der Heilpraktikerin Pia Mönch
Termine unter 0173 – 878 37 51 (kostenfrei)
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Freitag 10:00 – 13:00, 14-tägig
“Kochen mit Mahmoud“, Kochkurs für Liebhaber der
arabischen Küche ab 18. Oktober.
Kostenbeitrag 3,50 €
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Freitags 14:00 – 17:00,
Ab 09.08. jeden Freitag „Kaffeetafel für Senioren und
ihre Freunde“
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Samstags 20:30 -22:00
Vietnamesischer Tanzclub (Latein und Standarttänze)
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Samstags 14:00 - 19:00, 14-tägig
Spielnachmittage der AWO-Wohngemeinschaften
für behinderte Menschen
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Sonntags 11:00 – 15:00
„Wir suchen unsere Wurzeln“„Về với Quê hương“,
Vietnamesischunterricht für Kinder & Jugendliche mit
Thu Loan Nguyen
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Friedrichshain –Kreuzberg
So. 20. Oktober, 14 -18
Teilnahme mit Infostand am Umwelt- und Gesundheitsfestival auf dem Oranienplatz. Besuchen Sie uns!
Mi. 23.Oktober
21:00 « Bayouma swingt » - Tanzabend mit
Davide De Feudis - Kostenfrei

Weitere Veranstaltungen im Monat Oktober
des Frauenprojektes Mariposa

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BERLIN INTERNATIONAL
Seite 29
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Montags 17 -19
Näh- und Schneiderkurs, curso de confección y costura, corso di taglio e cucito, sewing- and taylorcourse,
mit Soledad (Kostenfrei)
11. Oktober 20:00 Uhr
Dankeschönparty für Mariposa
Die Projektmitarbeiterin, Frau Belinda Apicella,
bedankt sich mit einer Party bei den vielen engagierten Unterstützern des Frauenprojektes „Mariposa“

Angebote für schwangere Alleinerziehende:
Beratungssprechstunde zur Geburtsvorbereitung für
Alleinerziehende (Kostenfrei)
in italienischer, englischer oder spanischer Sprache
Montag, 07. und 21. Oktober 13 – 17 Uhr
durch die Doula Frau Chiara Villotti
Termine unter freebirthdoula@gmail.com oder
unter www.facebook.com/chiara.villotti
&
Musikalischer Kontakt zwischen dem ungeborenen
Kind und der Mutter (Kostenbeitrag 10 €)
In Deutsch, Französisch und Italienisch
durch die Musiklehrerin
Frau Margherita Scarlini
Montag, 14. und 28. Oktober
13 – 17 Uhr
Termine: Tel. 0176 98605057 nur Di und Do 20- 21
Uhr, info@dolcemozart.it
Kontakt
Bayouma-Haus
der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V.
Frankfurter Allee 110 (zweiter Hinterhof, 1. Etage)
10247 Berlin
Tel.: (030) 29 04 91 36 – Fax: (030) 29 04 91 29
E-Mail: bayouma-haus@awo-spree-wuhle.de
Weiteres Programm und Informationen unter:
Internet: http://www.bayouma-haus.de
http://www.bayouma-gesundheit.de
http://www.awo-spree-wuhle.de
http://www.facebook.com/bayouma.haus

BABEL E.V.

Veranstaltungsangebot im Oktober 2013
Öffentliche Veranstaltungen
Offene Kinder- und Jugendarbeit

Montag - Donnerstag: Computer AG täglich
Montag: Medienwerkstatt für Kids
Dienstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat, Sport
und Spiel
Mittwoch: Kreatives Basteln und Puppenworkshop
Donnerstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat, KochWorkshop
Freitag: 14-tägig Spiele aus aller Welt
Samstag: Spiele aus aller Welt
Montag - Donnerstag: von 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag: 14-tägig von 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Samstag: von 11.00 Uhr - 17.30 Uhr
Interkultureller Kinderund Jugendbeirat im Haus Babylon
Austausch, Gespräche und Diskussionen zu verschiedenen
Aspekten des Zusammenlebens in der multikulturellen Gesellschaft.
Jeden Dienstag und Donnerstag
von 17.00 Uhr - 20.00 Uhr
Begegnung der Kulturen - muslimisches Opferfest
Menschen mit und ohne Migrationshintergrund feiern gemeinsam das muslimische Opferfest Aid al-Adha
Samstag, den 07.09.2013, ab 15.00 Uhr im Garten von
Haus Babylon
Begegnung der Kulturen - Interkultureller Brunch
Informationen, Gespräche, Austausch und gegenseitiges
Kennenlernen von Menschen unterschiedlicher Kulturen in
gemütlicher Atmosphäre und zu unterschiedlichen Themen
aus verschiedenen Ländern
Jeden Donnerstag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
SelbstAnsichten - Ogonjok
Menschen mit und ohne Migrationshintergrund treffen sich in
gemütlicher Atmosphäre mit Spätaussiedlern zu einem geselligen Nachmittag. 15.00 Uhr - 20.00 Uhr
Termine: 11.10., 25.10.2013 im Haus Babylon
Herbstferien 2013 –
Herbstbräuche in verschiedenen Ländern
Ferienprojektage zum Kennenlernen von Herbstbräuchen
verschiedener Länder
Vom 30.09. - 11.10.2013, 9.30 Uhr - 12.00 Uhr
(Um Voranmeldung wird gebeten)
LeseRatten - Vietnam ganz nah
Verbesserung der Lesekompetenz von Schülern durch interkulturelle Themen
Montag - Freitag von 9.30 Uhr - 12.00 Uhr nach um Voranmeldung wird gebeten
Thematische Projekttage für Schüler aller Schultypen
Kennenlernen von Sitten, Bräuche und Kultur verschiedener
Länder. Neu im Programm Listros - Anerkennung und Respekt für Kinder in Afrika, die einen schwierigen Start ins Leben haben
Montag - Freitag (Um Voranmeldung wird gebeten)
Kurse und Arbeitskreise
(Um Voranmeldung wird gebeten)
TapetenWechsel

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kreatives Gestalten auf Augenhöhe mit Frauen und Mädchen
mit und ohne Migrationshintergrund
Dienstag u. Donnerstag 13.00 Uhr - 16.00 Uhr

AWO Begegnungszentrum
Adalbertstr. 23a, 10997 Berlin

Deutschförderkurs für Flüchtlinge
Donnerstag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
Deutschförderkurs für Fortgeschrittene
Montag bis Mittwoch von 09.00 Uhr - 12.00 Uhr
Englisch-Förderkurs
Montag und Mittwoch 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Trainingsprogramm Interkulturelle Sensibilisierung:
Interkulturelle Sensibilisierung und Kommunikation
Erwerb von interkulturellen Kompetenzen
Bewältigung von interkulturellen Konflikten in interkulturellen
Gruppen in Schulen und am Arbeitsplatz
Termin. nach Vereinbarung
Antidiskriminierungsworkshops
Erlernen und Üben von Strategien zum Erkennen und Bekämpfen von Diskriminierung im Alltag
Montag - Freitag (Um Voranmeldung wird gebeten)
Antigewalttraining
Befähigung von Kindern und Jugendlichen zur gewaltfreien
Kommunikation iin Konfliktsituation m Alltag, sowie Entwicklung von Strategien zur Konfliktvermeidung
Lerntherapie und Lernstrategie
Eine lernpädagogische Fachberatung für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene, die individuelle Hilfe und persönliche Unterstützung benötigen. Schulvorbereitung für Vorschulkinder.
Ort: Hellersdorfer Promenade 20
12627 Berlin
Montag bis Freitag
(um Terminvereinbarung wird gebeten)
Auskünfte und Beratungen
Niedrigschwellige Beratungs-, Betreungs-, und Begleitangebote
Migratonssozialberatung
Dienstag und Donnerstag nach terminlicher Absprache

MONATSPROGRAMM
OKTOBER 2013
Sonntag, 20.10.2013, 14:00-17:00 Uhr
Gesundheits- und Umweltfestival am Oranienplatz und
Eröffnung der InterKreuzHain Wochen.
Stand vom AWO Begegnungszentrum und NKM in der Nähe
vom Brunnen am Oranienplatz
Dienstag, 29.10.2013, 15:00-19:00 Uhr
Treffpunkt der Kulturen: "Zumba trifft Bollywood"
Für Menschen aller Nationalitäten und jeden Alters, mit und
ohne Behinderung. Livemusik, Zumbaaktionen und kleine
Überraschungen zum Genießen und mitmachen.
Eine Veranstaltung des NKM (Netzwerks Kulturarbeit für
ältere Menschen) und in Kooperation mit der Beauftragten
für Integration & Migration und der Beauftragten für
Menschen mit Behinderungen
Ort: Begegnungsstätte Falckensteinstr.6, 10997 Berlin
Nähere Infos:
AWO Begegnungszentrum, Adalbertstr.23a, 10997 Berlin.
Filiz Müller-Lenhartz, Tel.: 695 356 13,
Susanne Koch, Tel.: 695 356 19
Montag, 05. November 2013, 11:00 Uhr
„Plötzlich Sprachlos – Sprachverlust nach Schlaganfall“
Ein Angebot, das sich an ehrenamtliche Multiplikator_innen
richtet, für die Deutsch nicht Muttersprache ist.
Ort: AWO Begegnungszentrum, Adalbertstr. 23a, 10997 Berlin, Filiz Müller-Lenhartz, Tel.: 695 356 13

Kontakt
BABEL e.V.
Stefan-Born-Straße 8
12629 Berlin-Hellersdorf
Tel.: (030) 99 858 91, Fax: (030) 99 893 20
E-Mail: babel-berlin@t-online.de
Internet: http://www.haus-babylon.de
Verantwortlich: Dr. Mekonnen Shiferaw

GRUPPEN IM BEGEGNUNGSZENTRUM
Oktober 2013
Mittwochs, ab
02.10. bis 27.11.
11:00 – 14:00 Uhr
Sonntags und
Montags
12.00–17.00 Uhr
Dienstags
14.00-18.00 Uhr
Dienstags

Computerkurs
Ort: AWO Begegnungszentrum, Cafeteria
Türkischsprachige Rentnergruppe
Ort: AWO Begegnungszentrum, Cafeteria
Spanischsprachige Rentnergruppe
Ort: AWO Begegnungszentrum, Cafeteria
Die Handarbeitsgruppe „Bunte Kreationen – die AWO Kirschen“

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11.00-13.00 Uhr
Mittwochs
15.00 Uhr
Mittwochs

11.00-12.30 Uhr

Mittwochs
15.00-18.00 Uhr

Donnerstags

15.00-18.00 Uhr

Ort: AWO Begegnungszentrum, Seniorenraum

scher sowie deutscher Sprache in entspannter Atmosphäre.

Polnische Rentnergruppe trifft sich
jeden ersten Mittwoch ab 15.00 Uhr
im Café

Der Mix der Teilnehmer, der seit 2005 stattfindenden
Treffen, reicht vom Professor bis zum Studenten, vom
Künstler bis zum Architekten. Wir freuen uns über diese
neue Kooperation mit Papo Yoplack aus Iquitos/Peru.

Ort: AWO Begegnungszentrum, Cafeteria
Sevillana Tanzkurs mit Mari Carmen

Webseite:
http://spanischinberlin.jimdo.com

Kostenbeitrag: 1,50 € pro Treffen.
Interessierte sind herzlich
willkommen

Kontakt

Ort: AWO Begegnungszentrum,
Spiegelsaal, 2. Stock
Freizeitgruppe 12 und 18 (Erwachsene mit Handicap) immer mittwochs
im Cafe oder Seniorenraum.
Dobar Dan Gruppe,
Rentner aus dem früheren Jugoslawien treffen sich ab
22.08. alle zwei Wochen im Seniorenraum.
Oktober 17.10., 31.10. usw.
Ort: AWO Begegnungszentrum,
Seniorenraum

AWO Begegnungszentrum, Adalbertstr.23a, 10997 Berlin.
Nähere Infos:
Filiz Müller-Lenhartz, Tel.: 695 356 13
Susanne Koch, Tel.: 695 356 19
www.begegnungszentrum.org
Kontakt
AWO Begegnungszentrum
Adalbertstr. 23 a
10997 Berlin
Tel.: (030) 695 356 11 oder -25
Fax: (030) 695 356 34 oder -31
E-Mail: e.hellwig-fuhl@awo-spree-wuhle.de
Internet: http://www.begegnungszentrum.org
http://www.awo-spree-wuhle.de

Lateinamerika-Forum /
Foro de las Américas Berlin e.V.
Bismarckstraße 101
10625 Berlin
Tel. (030) 832 96 37
Fax (030) 894 09 329
E-Mail: kontakt@lateinamerikaforum-berlin.de
Internet: http://www.lateinamerikaforum-berlin.de

TUH e.V., Pilotprojekt:
ZIELGRUPPENORIENTIERTER
VERBRAUCHERSCHUTZ
Im Rahmen des Projektes werden Multiplikatoren und
MitarbeiterInnen von Migrantenorganisationen (z.B.
Stadtteilmütter, Quartiersmanager, etc.), in Fragen des
Verbraucherschutzes geschult und zu BeraterInnen
insbesondere für türkisch- und arabischstämmige MigrantInnen ausgebildet.
Der Verein Türkischer Unternehmer und Handwerker
(TUH) e.V. führt die Schulung in Kooperation mit der
Verbraucherzentrale Berlin e.V. durch. Die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz unterstützt
das Projekt.
Ziele des Projekts

Jeder 3. Dienstag im Monat, 19.00 – 23.00 Uhr:

SPANISCH-STAMMTISCH
„SE HABLA ESPAÑOL“

Sprachaustausch und mehr

Zurückkehrend zu den Wurzeln unserer seit vielen Jahren veranstalteten Tertulias de Cine en Castellano,
möchten wir diese Institution nun um den SpanischStammtisch „Se habla español“ erweitern.
Dieser findet i.d.R. wöchentlich dienstags statt. Das
LAF ist mindestens einmal im Monat, an jedem 3.
Dienstag, offizieller Co-Veranstalter. Regelmäßig treffen sich Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund
und verschiedener Nationalität zum gemeinsamen
Sprach-, Ideen- und Erfahrungsaustausch in spani-

 Ansprache der türkisch- und arabischstämmigen
Zielgruppen
 Verbesserte Beratung und Information der Klienten von Migrantenorganisationen
 Sensibilisierung der Zielgruppen in Fragen des
Verbraucherschutzes.
 Präventive Beratungsangebote zur Stärkung eines selbstbewussten Verbraucherverhaltens.
Allgemeine Themen
Internet-Abzocke
Kaffeefahrten
Haustürgeschäfte
Handyverträge

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Versicherungen
Kfz-Versicherung
Rechtsschutz
Schuldnerberatung
Insolvenzberatung
Gesundheit und Pflege
Ärzte, Medikamente, Krankenhaus
Krankenkasse, Kur, Pflegeversicherung
Stationäre Pflege - Ambulante Pflege
Wohnen im Alter
Ernährung
Kontakt
lnformatıonen & Anmeldung:
Türkische Unternehmer und Handwerker e.V. (TUH)
Projektkoordination Barbara Obele
Rollbergstraße 70
12053 Berlın - Neukölln
Oranıenstraße 25
10999 Berlın -Kreuzberg

Veranstaltungen
10. bis 13.10., Festival:

MUSIC´N´MIGRATION

A European Jazz Odyssey
Donnerstag, 10. bis Sonntag, 13.10.2013
Kesselhaus in der Kulturbrauerei
http://www.kesselhaus.net/
Zum zweiten Mal geht es auf eine (jazz-) musikalische
Reise, die in diesem Jahr von Skandinavien quer durch
Europa bis Afrika führt.
Das Festival Music´n´Migration öffnet einen „KlangRaum“, in dem die Künstler ihre eigenen, musikalischen Wurzeln einbringen, so dass etwas Neues, Einzigartiges entstehen kann.
Programm, Tickets und weitere Infos im Internet unter:
http://www.music-and-migration.de

Tel.: (030) 6272 1231
Fax: (030) 6272 1235
E-Mail: info@tuh.de
Internet: http://www.tuh-berlin.de

12./ 13.10., Heilig-Kreuz-Kirche:

KUNSTAUKTION

18. Kunstauktion zugunsten von Projekten für Migranten und Flüchtlinge
12. und 13. Oktober 2013
Heilig-Kreuz-Kirche
Zossener Straße 65
Berlin-Kreuzberg
12. Oktober 2013, 12.00 bis 18.00 Uhr
Galerieverkauf und Vorbesichtigung sowie Ausgabe
von Bieternummern
13. Oktober 2013, 14.00 Uhr (Einlass 13.00 Uhr)
Auktion und Galerieverkauf
Veranstalter:
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz (EKBO)
Internet: http://www.kunstauktion.ekbo.de/

15.10. bis 15.11.:

11. BERLINER TAGE
DES INTERKULTURELLEN DIALOGS

Grenzen überschreiten – Perspektiven erweitern
Grenzen überschreiten – Perspektiven erweitern lautet
das diesjährige Thema der Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs. Berlinerinnen und Berliner kommen
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zusammen, um MITEINANDER statt übereinander zu
reden.
Zum elften Mal laden wir, das AntirassistischInterkulturelle Informationszentrum ARiC Berlin e.V., zu
den
Berliner Tagen des interkulturellen Dialogs ein. Rund
80 Organisationen haben die Initiative ergriffen und
werden vom 15. Oktober bis zum 15. November 2013
zu über 60 Dialogrunden einladen. Zu den Veranstaltern gehören unter anderem Vereine, Nachbarschaftszentren, Bildungseinrichtungen, Quartiersmanagementbüros und Privatpersonen.
Die einzelnen Dialogrunden sprechen die unterschiedlichsten Themen an. So geht es unter anderem um
Diskriminierungserfahrungen, Rassismus, Zugehörigkeit, Partizipation, Sprache und Bildung sowie nicht selten speziell um unsere Stadt Berlin. Das verbindende
Element ist die Reflexion von Grenzen und Perspektiven.
Dabei werden Grenzen sowohl mit Blick auf die persönliche Ebene als auch mit Blick auf umfassendere
gesellschaftliche Strukturen thematisiert. Wir erwarten
mit Spannung, welche Erfahrungen, Erkenntnisse und
„Botschaften“ die Dialogrunden zu Tage fördern werden.
Dienstag 15. Oktober, 18.00-20.00 Uhr
Eröffnungsdialogtisch:
„Sprache und andere Schwierigkeiten“ –
Warum sind Begriffe wichtig für unsere Arbeit und
auch für den Alltag?
‚Multikulturell’, ‚interkulturell’, ‚transkulturell’ – immer
schneller scheinen sich die Begriffe zu wandeln. Ausdrücke, die heute richtungweisend erscheinen, gelten
morgen samt ihrer Bedeutung schon als überholt, sogar
als kontraproduktiv. Der Integrationsbegriff hat es vorgemacht. Welche Relevanz haben Begriffe für unsere
Arbeit? Reflektieren wir unsere Sprache und deren
Mächtigkeit? Oder gilt, während Du noch reflektierst,
handle ich schon? Kann sprachliche Unsicherheit lähmen oder den Menschen empowern? Wir laden alle
Interessierten herzlich zu einem kontroversen Dialog
ein.
Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049
Berlin
Veranstalter: ARiC Berlin e.V. | ReachOut Berlin,
ARIBA e.V. | Migrationsrat Berlin Brandenburg e.V.
(MRBB)
Alle Informationen über die Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs und das Programm finden Sie unter:
http://www.tage-des-interkulturellen-dialogs.de
http://www.tage-des-interkulturellendialogs.de/programm_2013/

Kontakt
Antirassistisch-Interkulturelles Informationszentrum
ARiC Berlin e.V.
Chausseestraße 29
10115 Berlin
Tel. (030) 30 87 99-0
Fax (030) 30 87 99 12
E-Mail: aric@aric.de
Internet: http://www.aric.de

16.10., Fotoportraitausstellung, Eröffnung:

„WIR SIND NEUKÖLLN!

Engagierte Einwanderer/innen im Portrait“
Einladung zur Ausstellungseröffnung
am Mittwoch, 16. Oktober 2013
von 17.00 bis 19.00 Uhr
im Nachbarschaftsheim Neukölln
Schierker Straße 53
Neukölln ist ein bunter Bezirk. Geprägt ist er von einem
regen zivilgesellschaftlichen Engagement im Alltag von
vielen Menschen, die sich für andere einsetzen, in Vereinen mittun, Initiativen gründen, die gemeinsam etwas
auf den Weg bringen. Um auch diese Seite des Bezirks
der Öffentlichkeit vorzustellen, entwickelten die Mitarbeiter/innen des Beteiligungsbüros „Mitreden in Neukölln“ (Nachbarschaftsheim Neukölln) eine Wanderausstellung. Dafür wurden elf Neuköllner Menschen unterschiedlicher Migrationshintergründe interviewt und portraitiert. Die Ausstellungstafeln zeigen Neuköllner Einwanderer/innen, die gesellschaftlich engagiert sind und
ihr Lebensumfeld bewusst gestalten, z.B. eine Schülervertreterin; die Gründerin eines ehrenamtlichen Beratungsangebotes für Frauen in Not; einen jungen Vereinsvorstand, der sich mit seinem herkunftsübergreifendem Verein für Chancengerechtigkeit in der Bildung
einsetzt.
 Eröffnung der Ausstellung: Integrationsbeauftragte des Berliner Senats Monika Lüke (angefragt)
 Begrüßung: Bernd Szczepanski (Sozialstadtrat
Bezirksamt Neukölln von Berlin)
 Fachvortrag: Sebastian Beck (VHW Bundesverband Wohnen und Stadtentwicklung) zum
Thema „Gesellschaftliches Engagementpotenzial von unterschiedlichen migrantischen Milieus“.
 Kultureller Rahmen: Kinder-Trommelgruppe des
Nachbarschaftsheims (Leitung und Solo-Flöte:
Mahmoud Fayoumi).
Nachbarschaftsheim Neukölln, Schierker Str. 53 (Nähe
S-/U-Bhf Neukölln)

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Um Anmeldung wird gebeten unter a.wallentin@nbhneukoelln.de.

in den Identitäten ihrer Figuren gehört ihre Aufmerksamkeit.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und das Bundesministerium des Inneren im Rahmen des Modellprojektes
„Neukölln Gemeinsam Gestalten“.

2013 war sie die erste Stipendiatin der Kulturakademie
des Goethe-Instituts „Tarabya“, lebte einige Monate bei
Istanbul. Marianna Salzmann wird aus ihrem unveröffentlichten Roman „Was ich wirklich hier mache ist dazwischen sein“ lesen.

Im Anschluss darf die Ausstellung weiterwandern! Bei
Interesse wenden Sie sich an Mitreden in Neukölln,
Annette
Wallentin,
E-Mail
a.wallentin@nbhneukoelln.de . Raumbedarf: ab 25 Quadratmeter. Kostenfrei für öffentliche Einrichtungen in Berlin gegen
Selbstabholung.
Kontakt
Annette Wallentin
Mitreden in Neukölln / Nachbarschaftsheim Neukölln
Glasower Straße 67
12051 Berlin
Tel.: (030) 284 784 93
E-Mail: a.wallentin@nbh-neukoelln.de
Internet: http://www.nbh-neukoelln.de

Internet:
http://www.berlin.de/citybibliothek/bibliotheken/schaeffe
r/index.html

15. bis 17.11., Vorschau:

EXPOLINGUA BERLIN 2013

26. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen
15. – 17. November 2013
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur
Friedrichstraße 176-179, 10117 Berlin
Die EXPOLINGUA Berlin, internationale Messe für
Sprachen und Kulturen, findet in diesem Jahr zum 26.
Mal statt. Vom 15. bis 17. November 2013 sind Besucher sowie Aussteller eingeladen, gemeinsam kulturelle
Vielfalt zu feiern und die einzigartige, internationale Atmosphäre der Messe mit Ausstellern aus über 25 Ländern und über 50 Sprachen zu erleben.

31.10., Lesereihe:

Internet: http://www.expolingua.com

Lesung und Gespräch mit Marianna Salzmann

Kontakt

Im Herbst 2013 findet zum zweiten Mal eine Reihe von
drei Lesungen unter dem Titel „Heimat und Fremde“ in
der Stadtbibliothek Berlin-Mitte statt. Die Lesungen
wurden initiiert und werden moderiert von der Schriftstellerin Regina Scheer, die auch im Wedding lebt.

Veranstalter:
ICWE GmbH
Leibnizstraße 32
10625 Berlin

HEIMAT UND FREMDE

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 19.00 Uhr
Lesung und Gespräch mit Marianna Salzmann
Bezirkszentralbibliothek Philipp Schaeffer
Brunnenstrasse 181, U8 Rosenthaler Platz
10119 Berlin-Mitte
Tel.: (030) 9018 2 4444

Tel.: (030) 310 18 18-0
Fax: (030) 324 98 33
E-Mail: info@icwe.net
Internet: http://www.icwe.net

Sie lässt sich nicht festlegen auf ihre Herkunft, aber
ihre Erfahrungen mit verschiedenen kulturellen Milieus,
ihre Mehrsprachigkeit haben ihr Schreiben geprägt.
Marianna Salzmann wurde 1985 in Wolgograd geboren, lebte in Moskau, kam als Zehnjährige nach
Deutschland, studierte Literatur, Theater, szenisches
Schreiben. Ihre außerordentliche Begabung fiel früh
auf. Mit 17 Jahren gründete sie zusammen mit Deniz
Utlu das Magazin freitext. Sie schrieb fürs Theater, bekam neben anderen Auszeichnungen den KleistFörderpreis. In Berlin sind ihre Arbeiten am Deutschen
Theater und am Ballhaus Naunynstraße zu sehen. Ihre
Stücke sind poetisch und provokant, den Bruchstellen
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Imap-Studie veröffentlicht:

Veröffentlichungen/ Internet-Tipps
Ergebnisse:

U18-BUNDESTAGSWAHL

Berliner Jugend stimmte anders als der Rest
der Bundesrepublik!
Rekord in der Hauptstadt: In Berlin beteiligten sich
mehr als 36.000 junge Menschen an der Kinder- und
Jugendwahl und stimmten am Freitag über „ihren“
Bundestag ab. Die drei Gewinner der Wahl liegen hier
nahezu gleich auf: Bündnis 90/Die Grünen mit 21,81%
der Stimmen, gefolgt von der SPD und der CDU mit
jeweils etwas mehr als 20%, die Piratenpartei und die
LINKE konnten jeweils 12% der Wählerschaft überzeugen. Die Ergebnisse für die einzelnen Berliner Wahlkreise unterscheiden sich zum Teil stark, sie lassen
sich online unter www.u18.org detailliert abrufen.
Das bundesweite Ergebnis der Wahl mit mehr als
183.000 Beteiligten ist für eine U18-Wahl überraschend, denn erstmals liegt den Stimmen der U18Wähler/-innen zufolge die CDU/CSU als stärkste Kraft
mit über 27% deutlich vorn. 20,60% Prozent der Jugendlichen entschieden sich für die SPD, es folgen die
Grünen mit 17,14%.
In zwei Berliner Bezirken bekam die NPD über 5% der
Stimmen „Ein solches beunruhigendes Ergebnis bekräftigt unsere Forderungen an die Qualität von Jugendarbeit und politischer Bildung. Wir müssen weiter
daran arbeiten, dass es den Jugendlichen gelingt, plakative und populistische Wahlkampf-Slogans zu enttarnen.“, so Tilmann Weickmann für das U18-Netzwerk
Berlin. Das U18-Projekt stellt pädagogisches Material
und Methodentipps zu Verfügung, um solche Ergebnisse im Rahmen der U18-Nachbereitung zu thematisieren.
Zum amtlichen Endergebnis der U18-Bundestagswahl:
http://www.u18.org

Studie:
Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien –

ARBEITSMIGRATION
ODER ARMUTSMIGRATION?

Studie über Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien
des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
der Bundesagentur für Arbeit.
IAB-Kurzbericht Nr. 16, August 2013:
http://www.iab.de/194/section.aspx/Publikation/k13081
4303
Internet: http://www.iab.de

INTERKULTURELLE ÖFFNUNG
KOMMUNALER VERWALTUNG
Die imap GmbH (Düsseldorf) hat im Frühjahr 2013 die
erste bundesweite Studie zum Thema „Interkulturelle
Öffnung der Verwaltung“ abgeschlossen, die jetzt veröffentlicht wurde.
Im Rahmen eines durch den Europäischen Integrationsfonds geförderten Projektes nahmen Vertreter aus
200 Verwaltungen von Städten und Landkreisen an
einer qualitativen Befragung zum Stand und der Entwicklung der interkulturellen Öffnung ihrer Verwaltung
teil.
Ein überraschendes Ergebnis der Analyse ist, dass die
Größe und die finanzielle Lage der Kommunen nicht
die entscheidenden Einflussfaktoren für eine Umsetzung der interkulturellen Öffnung darstellen. Die Auswertung zeigt, dass vor allem die strategische Entscheidung für interkulturelle Öffnung, beispielsweise in
Form eines entsprechenden Leitbildes, einen weit größeren Einfluss auf die Bereitstellung von eigenen Mitteln, die Akquise von Fördermitteln und die Erhöhung
des Anteils von Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund hat.
Zur Studie:
http://imapinstitut.de/fileadmin/bilder/Sonstige/imap_Studie_IK%C3%9
6_09_09_13.pdf
[PM v. 09.09.2013; RED]

Kontakt
imap GmbH
Institut für interkulturelle Managementund Politikberatung
Sternstraße 58
40479 Düsseldorf
Tel.: (0211) - 513 69 73 13
Fax: (0211) - 513 69 73 39
E-Mail: info@imap-institut.de
Internet: http://www.imap-institut.de

Zentrum Überleben:

DRITTE AUSGABE
DES NEWSLETTERS ERSCHIENEN
Inhalt:
Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die Unterbringung von
Flüchtlingen in Berlin. Meist ein dringendes Thema. Wir
konnten allerdings nicht wissen, wie aktuell es in Berlin
werden würde.

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Oktober 2013, Nr. 105
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 36
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Eine Demonstration von pro Deutschland vor unserem
Gelände, die sich gegen die Zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (ZAA) richtete, hat unter unseren
Patientinnen und Patienten viele Fragen und Ängste
ausgelöst.
Auf Initiative von unserem Beiratsmitglied Martin Fensch, Geschäftsführer der Pfizer Deutschland GmbH
konnten drei Jugendliche aus der KJA eine 7-tägige
Ferienfreizeit in der Perspektiv Fabrik am Beetzsee
verbringen.
In einem Nachruf danken wir Bertold Beitz, der das
bzfo in den Anfangsjahren sowohl privat als auch durch
die Förderung verschiedener Bereiche großzügig unterstützte.
Und bitte informieren Sie sich auch über die Neuzugänge in unserer Bibliothek.
Zur aktuellen Ausgabe:
http://www.bzfo.de/images/stories/pdf/newsletter0313.p
df.
Kontakt
Herausgeber:
Behandlungszentrum für Folteropfer e.V.
im Zentrum ÜBERLEBEN
GSZ Moabit, Haus K,
Turmstraße 21
10559 Berlin
Tel (030) 303 906 – 0
http://www.bzfo.de
http://www.ueberleben.org

BERLIN INTERNATIONAL
erscheint wieder am 01.11.2013.
Redaktionsschluss für die Ausgabe November 2013
(Nr. 106) ist der 25.10.2013.

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