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Full text: Berlyñ international (Rights reserved) Ausgabe 60.2009 (Rights reserved)

international DER NEWSLETTER Der interkulturelle Kalender für den Monat Juli: 07/09 08/09 Der interkulturelle Kalender für den Monat August: Nummer 60 DES INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN Liebe Leserinnen, liebe Leser, Berlin ist bei der Integrationspolitik auf einem guten Weg. Das zeigt der erste Umsetzungsbericht zum Integrationskonzept 2007, den der Senat am 26. Mai 2009 vorgestellt hat. Der Bericht sowie der Berliner Integrationsmonitor 2009 sind nun im Internet auf der Seite des Berliner Integrationsbeauftragten abrufbar (Seite 4). Der Berliner Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen hat den mit 5000 € dotierten Integrationspreis ausgeschrieben. Die Einreichungsfrist endet am 18.09.2009 (ab Seite 4). Am 02.11.2009 findet die Neuwahl der Migrantenvertreter/innen des Berliner Integrationsbeirates statt. Die Frist zum Listeneintrag der nicht registrierten Vereine endet am 14.08.2009, die Frist zur Nennung von Wahlvorschlägen am 30.09.2009 (ab Seite 6). Mit dieser Nummer 60 und über 1.400 Abonnements verabschiedet sich BERLIN INTERNATIONAL in die „Sommerpause“. Die nächste Ausgabe erscheint wieder am 01.09.2009. Redaktionsschluss für die September- Nummer (Nr. 61) ist der 21.08.2009. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine durchweg schöne und erholsame Sommerzeit. Ihre Redaktion IMPRESSUM: BERLIN INTERNATIONAL. Ein e-Informationsforum des Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration. Potsdamer Straße 65; 10785 Berlin. Vormals „Top - Berlin international“. Erscheint mit elf Ausgaben im Jahr als E-MailAnhang im PDF-Format und ist kostenlos. Die Dateigröße kann je nach Inhalt zwischen 1 und 2 MByte variieren. Abonnementbestellung/ -löschung und Zusendungen für die Veröffentlichung in BERLIN INTERNATIONAL unter folgender E-Mail-Adresse: Newsletter@intmig.berlin.de. Keine Haftung für unverlangt zugeschicktes Material und kein Anspruch auf Veröffentlichung. Auszugsweiser Nachdruck und Vervielfältigung erwünscht. Redaktion, Grafik und Produktion: Fred Vollmer, IntMig 12; Tel: (030) 9017-2374 /-34; Fax: 9017-2320, Martina Gembus, IntMig B 4, (030) 9017-2327 (Vertr.). Diese und weitere Ausgaben im Internet unter http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/top/index.html . 01.07.2009 [1.408 | Jahrgang 26] BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 2 Integrationsbeauftragter aktuell Umsetzungsbericht zum Berliner Integrationskonzept und Integrationsmonitor 2009 im Internet erhältlich Der Integrationspreis 2009 wird interkulturelle Sportjugendarbeit auszeichnen. Einsendeschluss: 18.09. bridge - Berliner Netzwerke für Bleiberecht. Unterstützungsangebote für bleibeberechtige Flüchtlinge Ratgeber „Ausschluss oder Teilhabe - Rechtliche Rahmenbedingungen für Geduldete und Asylsuchende – Ein Leitfaden“ aktualisiert erschienen bridge geht online. Berliner Netzwerke für Bleiberecht ab sofort im Internet. Arbeitsmarktintegration von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen leicht gemacht. "Berlin braucht dich!" 2009 – Neue Website geht online 4. Wahlperiode des Integrationsbeirates: Aufforderung an die nicht registrierten Vereine zum Listen-Eintrag. Achtung Frist! 14.08.2009 4. Wahlperiode des Integrationsbeirates: Aufforderung an die registrierten Vereine zur Nennung von Wahlvorschlägen. Achtung Frist! 30.09.2009, 09:00 Uhr Wahlordnung für die Wahl der Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Zuwanderergruppen für die 4. Wahlperiode des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen am 02.11.2009 Berliner Ratschlag für Demokratie startet den Wettbewerb „Respekt gewinnt!“ Einsendeschluss: 31.10.2009 Vorschau: 3. Oktober 2009: Berliner Integrationslauf. Senatorin Knake-Werner zum Christopher Street Day: Berlin schließt letzte Lücke in der Hinterbliebenenversorgung für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften Integrationsminister der Länder wollen Integrationsperspektiven für langjährig geduldete Flüchtlinge 06.07.2009, Auftaktveranstaltung: Besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Berlin. Auftaktveranstaltung zu einem Berliner Modell der Ermittlung und Versorgung schutzbedürftiger Flüchtlinge Aus dem Landespressedienst Schmitz: Europa ist für die Berliner Kultur aller erste Wahl Ergebnisse des Hauptstadtkulturfonds für das Jahr 2010 Zehn Jahre Hauptstadtkulturfonds Helbig begrüßt Engagement der Veolia Stiftung für gemeinnützige Projekte Wowereit und Küng eröffnen Ausstellung "Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos" Wowereit eröffnete die "Berlin Days in Istanbul" Gedenkstein zur Erinnerung an die aus Berlin deportierten und umgebrachten Berliner Juden in Minsk Stufenausbildung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst geregelt Berliner Medienpreis MediaMax ausgeschrieben. jugendnetz-berlin zeichnet Projekte und Konzepte zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen aus Anfragen an den Senat „Ausbildungsbetriebe von Inhabern nichtdeutscher Herkunft“ und weitere Anfragen ab Seite Aus Europa, Bund und Ländern Hinweis: Berliner Europaportal und Europa-Newsletter Asylbewerberzahlen April und Mai Bundesregierung: Erster Integrations-Indikatorenbericht erschienen Deutsche Islam Konferenz. Veröffentlichung der Studie „Muslimisches Leben in Deutschland“ des BAMF „Integrationspolitik auf EU-Ebene mit Hilfe von Indikatoren wirkungsvoller gestalten.“ EU-Konferenz in Berlin verabschiedet Eckpunktepapier zu Integrationsmonitoring Studie: Zuwanderer identifizieren sich mit Deutschland Workshops / Tagungen Arbeitsgemeinschaft für die Ausländerbeiräte in Brandenburg. 12. Brandenburger MigrantInnentreffen: Handlungsmöglichkeiten für Migrantenorganisationen gegen Diskriminierung ……………..20 ……………..18 ……………..18 ……………..18 ……………..19 ……………..19 ……………..19 ……………..17 …………..…12 ……………..12 …………..…13 ……………13 ……………14 ..……………14 ....................15 ……………..15 ……………..16 ……………….4 ……………….4 ……………….5 ……………….5 ……………….6 ……………….6 ……………….6 ……………….7 ……………….8 ……………….9 ……………….9 ……………….9 …………..…10 ……………10 BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 3 Qualifizierungen Die Ausschreibung läuft! Horizonte – Das Lehramtsstipendium für Migranten in Berlin Bewerbungsfrist: für Abiturienten und Studierende: 31. Juli, für Referendare: 15. August FCZB e.V.: Online-PR, -Marketing und -Publizieren Zwei aktuelle Fortbildungen im FrauenComputerZentrumBerlin. Infotermine. 06.07. u. 03.08.2009 FCZB e.V.: Bürokommunikation - IT-Fortbildung für Migrantinnen Weiterbildung für Frauen mit IT-Vorkenntnissen. Info-Termin: 06.07.09 BWK BildungsWerk: Mehr Migranten in deutsche Redaktionen. Journalistische Fortbildung für Menschen mit Migrationshintergrund. Bewerbung bis Ende Juli, Start: 01.09.2009 Arbeitskreis der Opferhilfen in Deutschland e.V.: Zertifikatskurs „FachberaterIn für Opferhilfe“. Bewerbungsfrist: 01.08.2009 21.07., AWO-Begegnungszentrum: Job-Center-Sprechstunde Das JobCenter Friedrichshain – Kreuzberg kommt ins AWO-Begegnungszentrum! ZEPRA: Interkulturell kompetent in Training und Beratung Eine berufsbegleitende Weiterbildung in interkultureller Orientierung und Diversity Management DAA Institut Berlin: „Ausbildung in Sicht“ Förderung der Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen bis 25 Jahren mit Migrationshintergrund VHS Tempelhof-Schöneberg: Qualifizierungen für Frauen nichtdeutscher Herkunft. Beginn: 07.09.2009 Initiativen ARiC Berlin e.V.: Aufruf zum InterDialogPreis 2009. Frist. 16.10.2009 Wettbewerb „INDIE Goes Mobile“: Filmdreh mit der Handykamera. Einsendeschluss: 30.09.2009 Integrationspreis 2009. Gesucht wird das behindertenfreundliche Unternehmen des Jahres im Land Berlin! Bewerbungen bis 15.09.2009 möglich Einladung und Aufruf zur Mitgestaltung: Die 7. Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs miteinander reden – voneinander erfahren – gemeinsam handeln. Anmeldung bis 15.07.2009 Transatlantischer Ideenwettbewerb USable: Engagement der Generation 50+. Frist: 31.10.2009 Aus Projekten und Vereinen GUWBI e.V.: Mikrokredit für ExistenzgründerInnen und Selbständige. Information für Interessierte mit Migrationshintergrund Babel e.V.: Programm Juli/ August 2009 Selbsthilfeprojekt für Frauen e.V.: Stellenausschreibung. ErzieherInnen zum 01.09.2009 Türkische Gemeinde in Deutschland: Integrationslots/innen stellen sich vor. iaf e.V.: Elterliche Sorge in binationalen Partnerschaften. Vortrag am 07.07.2009 Polnische Gemeinde Berlin-Brandenburg: Veranstaltungsort gesucht. Am 1. September 2009 - 70. Jahrestag des Ausbruches des 2. Weltkriegs Veranstaltungen 04.07.-16.08.2009, Kunstraum Bethanien: Istanbul-Off-Spaces. Unabhängige Kunsträume im Dialog 9. - 25.07., HKW: WASSERMUSIK 09. Open-Air-Festival an der Spree 25.07., Sightseeing: Afrika beginnt gleich im Wedding. Premiere für neue Fahrrad-Stadttour Veröffentlichungen/ Internet-Tipps Arbeitkreis Neue Erziehung e.V.: Neues mehrsprachiges Internetportal >www.a4k.de< Buchvorstellung: Deutschland mit beschränkter Haftung. Die Kunst „deutsch“ zu sein amira-Veröffentlichung: Antisemitismus in der Türkei Neuerscheinung: Erfahrungsberichte von Menschen mit Migrationshintergrund Buchvorstellung: Kampf der Kulturen? Zwei Frauen gestalten Integration FU Berlin: Online-Befragung von Lehrkräften mit Migrationshintergrund Online Aufruf: „Wider den Optionszwang für Kinder unseres Landes!“ Buchvorstellung. Für Kinder ab 4 Jahren: „Das gefräßige Buchmonster“ Buch-Vorankündigung. Kay Sokolowsky: „Feindbild Moslem“ ……………..35 ……………..35 ……………..36 ……………..36 ……………..37 ……………..37 ……………..37 ……………..38 ……………..38 ……………..33 ……………..33 ……………..34 ……………..29 ……………..30 ……………..31 ……………..31 ……………..32 ……………..32 ……………..26 ……………..26 ……………..27 …….………28 …………….29 ……………..21 ……………..21 ……………..21 ……………..22 ……………..22 ……………..23 …………….23 …………….24 …………….25 BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 4 Integrationsbeauftragter aktuell Hier sind besonders die privaten Unternehmen gefordert. Den Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst von etwa 10 Prozent will der Senat in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Mit der Veröffentlichung des Berichts und des Berliner Integrationsmonitors 2009 ist es dem Senat gelungen, die Debatte um die Berliner Integrationspolitik auf eine sachliche und objektive Grundlage zu stellen. UMSETZUNGSBERICHT ZUM BERLINER INTEGRATIONSKONZEPT UND INTEGRATIONSMONITOR 2009 IM INTERNET ERHÄLTLICH Berlin ist bei der Integrationspolitik auf einem guten Weg. Das zeigt der erste Umsetzungsbericht zum Integrationskonzept 2007, den der Senat am 26. Mai 2009 vorgestellt hat. Der Bericht sowie der Berliner Integrationsmonitor 2009 sind nun im Internet auf der Seite des Berliner Integrationsbeauftragten abrufbar. Eine gedruckte Fassung ist in Kürze ebenso beim Berliner Integrationsbeauftragten erhältlich. Der Senat hat in der Integrationspolitik in den vergangenen Jahren einen grundlegenden Wandel auf den Weg gebracht. Integrationspolitik ist nicht länger vorrangig Sozialpolitik für eine benachteiligte Minderheit, sondern setzt vielmehr auf die Chancen und Potenziale, die mit der kulturellen Vielfalt einer Stadt wie Berlin verbunden sind. Integrationspolitik ist heute darüber hinaus Querschnittsaufgabe in allen Ressorts. Der Senat hat die zurückliegenden Jahre wie geplant auch dafür genutzt, eine bessere Datenbasis für die Einschätzung der Lebenssituation von Migrantinnen und Migranten zu schaffen. Zugleich hat er Indikatoren entwickelt, anhand derer sich messen und einschätzen lässt, ob die Ziele in der Integrationspolitik tatsächlich erreicht wurden. Hierbei ist Berlin bundesweit Vorreiter. Die Daten weisen integrationspolitische Erfolge aus, machen aber auch deutlich, in welchen Handlungsfeldern es nach wie vor große Herausforderungen gibt. Die Entwicklung in den Bereichen Beschäftigung und Schule ist positiv. Zugleich zeigen die Zahlen, dass der der ökonomische Druck, unter dem die Berliner Migrantenbevölkerung steht, nach wie vor groß ist und dass die Folgen der Deindustrialisierung seit dem Mauerfall überall noch spürbar sind. Auch wenn die Arbeitslosenquote unter Migrantinnen und Migranten in den vergangenen zwei Jahren gesunken ist, liegt sie mit 31,4 Prozent (Dezember 2008) immer noch viel zu hoch. Gleiches gilt für den Ausbildungssektor: immer noch werden zu viele berufliche Perspektiven durch Schulabbrüche verbaut. Die Ausbildungsquote bei ausländischen Auszubildenden von unter 5 Prozent muss deutlich steigen, um die Berufsaussichten der nachwachsenden jungen Migrantengeneration zu verbessern. Der Umsetzungsbericht zum Integrationskonzept 2007 sowie der Berliner Integrationsmonitor 2009 können unter http://www.berlin.de/lb/intmig/integrationskonzept.html abgerufen werden. Inhaltliche Rückfragen bitte an Dr. Ulrich Raiser, Tel: (030) 9017 2313, E-Mail: ulrich.raiser@intmig.berlin.de Die Druckfassung wird voraussichtlich Mitte Juli 2009 vorliegen und kann bestellt werden unter: integrationsbeauftragter@intmig.berlin.de Tel.: (030) 90172322 oder (030) 90172357 DER INTEGRATIONSPREIS 2009 WIRD INTERKULTURELLE SPORTJUGENDARBEIT AUSZEICHNEN Einsendeschluss: 18.09.2009 Der mit 5.000 dotierte Integrationspreis des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen wird 2009 an vorbildliche und innovative Initiativen der interkulturellen Sportjugendarbeit gehen. Die interkulturelle Sportjugendarbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. In Sportvereinen kommen Jugendliche unterschiedlicher Herkunft zusammen, sie üben, spielen und kämpfen friedlich miteinander. Die interkulturelle Sportjugendarbeit ist ein besonders wichtiger integrationspolitischer Bereich, der vor allem durch einen hohen ehrenamtlichen Aufwand ermöglicht wird. Dieses bürgerschaftliche Engagement soll durch den Preis gewürdigt und gefördert werden. Bewerben können sich alle Initiativen, Vereine und Organisationen, die sich der Sportjugendarbeit in Berlin widmen und sich interkulturell geöffnet haben. Der Integrationspreis wird im Rahmen eines Festaktes vergeben. (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 5 Integrationsbeauftragter aktuell (Fortsetzung) Bei der Auswahl für den/die Preisträger werden insbesondere folgende Kriterien in die Beurteilung einbezogen: • Gewinnung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund für den Sport durch Sport- und Bewegungsangebote in den Sportvereinen, Aktivitäten in Kooperation mit Schulen, Trägern der Jugendhilfe, Sportschnupperangebote und niedrigschwellige Angebote bei ein- bzw. mehrtägigen Integrationsmaßnahmen, wie Turnieren in verschiedenen Sportarten mit entsprechenden Informationsständen der Veranstalter; Einbeziehung von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund durch entsprechende Bewegungs- und Sportangebote Gewinnung von Menschen mit Migrationshintergrund für ehrenamtliches Engagement durch Beteiligung an Qualifizierungsmaßnahmen des Projekts “Integration durch Sport“ incl. Ausbildung zum Übungsleiter, Sporthelfer (Ausbildung durch Sportjugend/ Sportverbände), Multiplikatoren BRIDGE BERLINER NETZWERKE FÜR BLEIBERECHT Unterstützungsangebote für bleibeberechtige Flüchtlinge Der Integrationsbeauftragte hat seine Unterstützungsangebote für bleibeberechtigte Flüchtlinge ausgebaut: Beim Integrationsbeauftragten ist im Rahmen des Projektes bridge - Berliner Netzwerke für Bleiberecht eine Beratungsstelle eingerichtet worden, die Rechts- und Sozialberatung für Flüchtlinge und Arbeitsgeber/innen anbietet. Ansprechpartnerin ist Frau Juretzka, Tel. 9017-2389; Sekretariat: 9017-2351; Ansprechpartnerin für Fragen zum Projekt für Arbeitgeber/innen ist Frau Suka: 9017-23 88; E-Mail: bridge@intmig.berlin.de Ratgeber "Ausschluss oder Teilhabe" aktualisiert Desweiteren wurde der 2007 erstmals vorgelegte Ratgeber "Ausschluss oder Teilhabe" aktualisiert. Der Ratgeber will Flüchtlingen beim Weg in Arbeit und Ausbildung unterstützen und gibt einen Überblick über die sozialen Rechte und Leistungsansprüche für Asylbewerber und Flüchtlinge mit Duldung und erläutert die gesetzlichen Regelungen beim Zugang zu Arbeit und Ausbildung: „Ausschluss oder Teilhabe Rechtliche Rahmenbedingungen für Geduldete und Asylsuchende – Ein Leitfaden“ von Joachim Genge und Imke Juretzka gibt es kostenlos (bei Postversand werden die Portokosten berechnet) beim • −• Förderung des Miteinanders (unterschiedlicher Herkunft, generationsübergreifend) durch z. B. soziale Aktivitäten (Grillfeste, Reisen, Besuche) über den Sport hinaus, vereinsverbindende Veranstaltungen wie Sportfeste im Kiez, Mädchensporttage sowie multikulturelle Vereinsveranstaltungen, Entwicklung von Initiativen gegen Rassismus in Sport und Alltag • Aufbau von Netzwerken z. B. soziale Aktivitäten (Grillfeste, Reisen, Besuche) über den Sport hinaus, Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Einrichtungen und Gruppen und sozialräumlichen Akteuren sowie Schulen und Trägern der Jugendhilfe. In den vergangenen Jahren wurde der Integrationspreis zu den Schwerpunkten Schule, Bildung und Ausbildung, Gesundheit und Pflege, Mädchenarbeit und mittelständische Unternehmen vergeben. Einsendeschluss ist der 18. September 2009. Bewerbungen, verbunden mit einer kurzen aussagekräftigen Beschreibung der Initiative, des Vereins, der Organisation (maximal 5 DIN-A-4 Seiten) sowie Angaben über eine verantwortliche Person und die Internetseite des Projekts sind bis zum 17. September 2009 ausschließlich per E-Mail einzureichen beim: Beauftragten für Integration und Migration des Senats von Berlin, IntMig Z 3, Stichwort: Integrationspreis 2009, E-Mail. Edith.Tomaske@intmig.berlin.de Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Tomaske unter der Telefonnummer: 9017 - 2356 Integrationsbeauftragten des Senats Potsdamer Straße 65 10785 Berlin Tel.: 9017-23 57 E-Mail: Integrationsbeauftragter@intmig.berlin.de Die Broschüre steht auch als Download auf der Internetseite des Integrationsbeauftragten: www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/recht/index.html BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 6 Integrationsbeauftragter aktuell BRIDGE GEHT ONLINE Berliner Netzwerke für Bleiberecht ab sofort im Internet Arbeitsmarktintegration von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen leicht gemacht. Bleibeberechtigte und Flüchtlinge in Berlin werden bei der Integration in langfristige Beschäftigungsverhältnisse unterstützt. Das Projekt „bridge – Berliner Netzwerke für Bleiberecht“ bietet eine Beratungs- und Unterstützungsstruktur, die Bleibeberechtigten und Flüchtlingen den Zugang zum Arbeitsmarkt nachhaltig erleichtert und zur Verbesserung ihrer aufenthaltsrechtlichen Situation beiträgt. Mehr Informationen über das Projekt, seine Ziele, Aktivitäten und Ansprechpartner/innen können ab sofort unter http://www.bridge-bleiberecht.de abgerufen werden. 4. Wahlperiode des Integrationsbeirates AUFFORDERUNG AN DIE NICHT REGISTRIERTEN VEREINE ZUM LISTENEINTRAG Achtung Frist! 14.08.2009 An die Berliner Migranten- und Ausländerverbände Sehr geehrte Damen und Herren, der Senat von Berlin hat im Jahr 2003 auf der Basis des Senatsbeschlusses 1083/03 vom 29. April 2003 den Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen eingerichtet, dessen 3. Wahlperiode am 02.11.2009 endet. Die Neuwahl der Migrantenvertreterinnen und Migrantenvertreter des Integrationsbeirates der dritten Wahlperiode findet am Mittwoch den 02.11.2009 um 16.00 Uhr statt. In der Senatsvorlage ist festgelegt, dass für eine Wahlperiode von zwei Jahren sechs Vertreterinnen und Vertreter von in Berlin lebenden Zuwanderergruppen aufgefordert werden, im Landesbeirat mitzuwirken. Die Auswahl der Vertreterinnen und Vertreter soll von den nach § 42 GGO (Gemeinsame Geschäftsordnung für die Berliner Verwaltung) II anzuhörenden Verbänden erfolgen. Sollte Ihrerseits Interesse bestehen, sich an der Auswahl der sechs Beiratsmitglieder gemäß dem Verfahren nach § 42 GGO II zu beteiligen, können Sie bis zum 14.08.2009 einen schriftlichen Antrag bei der Senatsverwaltung für Inneres zum Eintrag Ihres Vereins in die dort geführte Liste stellen. Zu Ihrer Information folgt der Wortlaut des § 42 GGO II: "BERLIN BRAUCHT DICH!" 2009 – Neue Website geht online Die Kampagne • mobilisiert Ausbildungsbehörden und Betriebe, junge Migranten/innen gezielt anzusprechen und sie für eine Ausbildung zu werben und • motiviert Jugendliche mit Migrationshintergrund zu einer Ausbildung beim Land Berlin durch die Botschaft: „Berlin braucht dich!“ und wird hierbei von vielen Kooperationsschulen unterstützt. Bisher konzentrierte sich die Kampagne auf den Berliner Öffentlichen Dienst und die Bundesbehörden mit Sitz in Berlin. Unter dem Motto: „Berlin braucht dich!“ fordern jetzt auch Betriebe des Landes Berlin wie die Berliner Stadtreinigung (BSR), der Klinikkonzern Vivantes, die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) und die Berliner Wasserbetriebe Jugendliche mit Migrationshintergrund auf, sich auf einen von ihren jährlich zu besetzenden Ausbildungsplätze zu bewerben. Die Website wurde komplett neugestaltet und enthält Informationen zu 12 Berufsfeldern und ca. 100 Ausbildungsberufen, die von den Partnerbetrieben der Kampagne ausgebildet werden. Weitere Infos auf der Website http://www.berlin-braucht-dich.de § 42 - Anhörung von Ausländerverbänden (1) Bei der Vorbereitung von Gesetzentwürfen und sonstigen Maßnahmen mit besonderer Bedeutung für die im Land Berlin lebenden Ausländerinnen und Ausländer, vor allem auf wohnungs-, arbeits- und schulpolitischem Gebiet, können Ausländerverbände angehört werden, wenn nach frühzeitiger Beteiligung der anderen Senatsmitglieder Einvernehmen über die Grundzüge des Gesetzentwurfs oder der sonstigen Maßnahme besteht. Die weiteren Vorschriften des § 41 sind anzuwenden. (2) Die Senatsverwaltung für Inneres führt eine öffentliche Liste, in die sich Ausländerverbände eintragen lassen können, wenn sie bereit sind, an der Vorbereitung von ausländerpolitischen Maßnahmen mitzuarbeiten. (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 7 Integrationsbeauftragter aktuell (Fortsetzung) (3) Verbände dürfen nur angehört werden, wenn sie in der Liste eingetragen sind. Die Eintragung setzt Angaben voraus über den Namen und die Anschrift des Verbandes, die Zusammensetzung des Vorstandes, den Interessenbereich und die Mitgliederzahl. Der Beitritt muss grundsätzlich jeder Ausländerin und jedem Ausländer gleicher Nationalität offen stehen, der die Ziele des Verbandes unterstützt. Die Willensbildung innerhalb des Verbandes muss demokratischen Grundsätzen entsprechen. (4) Die Senatsverwaltung für Inneres kann nachprüfbare Angaben verlangen. Die Eintragung in der Liste begründet keinen Anspruch auf Anhörung. Sie wird widerrufen, wenn ihre Voraussetzungen nicht mehr vorliegen. (5) Die Anhörung führt das für Angelegenheiten der Ausländerpolitik von grundsätzlicher oder übergreifender Bedeutung zuständige Senatsmitglied (Beauftragter bzw. Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration) unter Beteiligung der anderen Senatsmitglieder durch. 4. Wahlperiode des Integrationsbeirates AUFFORDERUNG AN DIE REGISTRIERTEN VEREINE ZUR NENNUNG VON WAHLVORSCHLÄGEN Achtung Frist! 30.09.2009, 09:00 Uhr An die Verbände der öffentlichen Liste nach § 42 Gemeinsame Geschäftsordnung für die Berliner Verwaltung (GGO) II Sehr geehrte Damen und Herren, der Senat von Berlin hat im Jahr 2003 auf der Basis des Senatsbeschlusses 1083/03 vom 29. April 2003 den Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen (Integrationsbeirat) eingerichtet. Nach diesem Beschluss werden für eine Wahlperiode von zwei Jahren sechs Vertreterinnen und Vertreter von in Berlin lebenden Zuwanderergruppen aufgefordert, im Integrationsbeirat mitzuwirken. Die Auswahl der Vertreterinnen und Vertreter soll von den nach § 42 GGO II anzuhörenden Verbänden erfolgen, die sich in die öffentliche Liste der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, eintragen lassen haben. Die dritte Wahlperiode endet am 02.11.2009. Die Wahl zur Bestimmung der Vertreterinnen und Vertreter sowie deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter für die vierte Wahlperiode findet am 02.11.2009 um 16.00 Uhr statt (der Ort wird noch bekannt gegeben). Eine gesonderte Einladung hierzu werden Sie zeitgerecht erhalten. Auch für die 4. Wahlperiode des Integrationsbeirates ist, wie bereits für die 3. Wahlperiode, für die Vertreterinnen und Vertreter der Zuwanderergruppen, folgende Sitzverteilung nach Herkunftsregionen festgelegt worden: Jeweils 1 Vertreterin/Vertreter und 1 Stellvertreterin/Stellvertreter für die Regionen Europäische Union Europa außerhalb der EU Türkei Naher- und Mittlerer Osten, Pakistan, Indien Fernost, Afrika, Süd-, Mittel und Nordamerika 1 Position ohne regionale Quotierung Bitte reichen Sie Ihre Wahlvorschläge für die 4. Wahlperiode des Landesbeirates schriftlich bzw. per E-Mail: Doris.Nahawandi@intmig.berlin.de oder Telefax (9017 - 2320) ein bei der Falls sich Ihr eingetragener Verein (e.V.) an der Auswahl der Vertreterinnen und Vertreter von in Berlin lebenden Zuwanderergruppen im Landesbeirat für Integrationsund Migrationsfragen beteiligen will und er noch nicht bei der Senatsverwaltung für Inneres in der öffentliche Liste nach § 42 GGO II eingetragen ist, melden Sie Ihren Verein bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport IB2 Klosterstraße 47 10179 Berlin bis spätestens 14.08.2009 schriftlich an. Bitte beachten Sie, dass Neugründungen von Vereinen ebenfalls nur bis 14.08.2009 Berücksichtigung finden. Wenn Sie noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gern auch telefonisch unter 9017-2369 oder per E-Mail: Doris.Nahawandi@intmig.berlin.de zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Günter Piening Geschäftsführung des Landesbeirates für Integrations- und Migrationsfragen – IntMig B 1 - beim Beauftragten für Migration und Integration des Senats von Berlin Potsdamer Str. 65 10785 Berlin (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 8 Integrationsbeauftragter aktuell (Fortsetzung) Letzter Termin für einen Vorschlag von Kandidatinnen und Kandidaten ist Montag, der 30.09.2009, 9.00 Uhr. Bezüglich der Vorschläge sollte es sich bei den Kandidatinnen und Kandidaten um Persönlichkeiten mit breiter Akzeptanz und Kompetenz über die eigene Herkunftsgruppe hinaus handeln. Die Mitglieder des Integrationsbeirates sind nicht Vertreterinnen und Vertreter der sie entsendenden Organisationen, sondern Sachwalter der Allgemeinheit. Eine angemessene Geschlechterverteilung ist anzustreben. §2 Die sechs Vertreterinnen und Vertreter und die sechs Stellvertreterinnen und Stellvertreter für den Landesbeirat werden nacheinander und einzeln für folgende Regionen gewählt: 1. Europäische Union, 2. Europa außerhalb der Europäischen Union, 3. Türkei, 4. Naher und Mittlerer Osten, Pakistan, Indien, 5. Fernost, Afrika, Süd-, Mittel- und Nordamerika, 6. eine Position ohne regionale Quotierung. §3 Der Vorschlag muss umfassen: 1. Name, Anschrift sowie Einverständniserklärung der/des Kandidatin/Kandidaten; Hinweis, für welchen Regionalplatz die Kandidatur gilt. 2. Eine kurze Begründung für den Vorschlag und Angabe, welche Vereine die Kandidatur unterstützen. Wählbar sind Kandidatinnen und Kandidaten, die bis zum 30. September 2009 beim Beauftragten des Senats für Integration und Migration benannt und von mindestens drei Vereinen der öffentlichen Liste nominiert wurden. §4 (1) Ist eine Kandidatin oder ein Kandidat oder sind mehrere Kandidatinnen und Kandidaten für eine Region nominiert, so ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. (2) Erhält keine Kandidatin oder kein Kandidat die Mehrheit der gültigen Stimmen, so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidatinnen und/oder Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl statt. Gewählt ist, wer die Mehrheit der Stimmen erhalten hat. (3) Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl statt. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los. §5 (1) Die Wahlen sind geheim. Es kann per Akklamation abgestimmt werden, wenn kein Wahlberechtigter und kein/e Kandidat/in widersprechen. (2) Die für einen Wahlgang verwendeten Stimmzettel müssen einheitlich sein. (3) Ungültig sind Stimmzettel, die den Willen der oder des Wählenden nicht zweifelsfrei erkennen lassen. (4) Stimmenthaltungen sind gültige Stimmen. Eine Kandidatur muss mindestens von drei Vereinen, die in der Liste nach § 42 GGO II eingetragen sind, befürwortet werden. Pro Verein kann nur eine Kandidatur unterstützt werden. Mit freundlichen Grüßen Günter Piening Wahlordnung für die Wahl der Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Zuwanderergruppen für die 4. Wahlperiode des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen am 02.11.2009 §1 (1) Wahlberechtigt ist eine Vertreterin oder ein Vertreter von Ausländervereinen, die bis zum 14. August 2009 einen Antrag auf Aufnahme in die öffentliche Liste nach § 42 der Gemeinsamen Geschäftsordnung für die Berliner Verwaltung Teil II (GGO II) bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport gestellt haben und in die Liste aufgenommen wurden bzw. bereits vorher aufgenommen waren. (2) Die Wahlberechtigung ist beim Einlass zur Wahlveranstaltung am 2. November 2009 durch Vorlage der Einladung und des mit der Einladung verschickten ausgefüllten grünen Wahlberechtigungsscheins nachzuweisen. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 9 Integrationsbeauftragter aktuell BERLINER RATSCHLAG FÜR DEMOKRATIE STARTET DEN WETTBEWERB „RESPEKT GEWINNT!“ Einsendeschluss: 31.10.2009 Der Startschuss ist gefallen! Seit dem 18. Mai läuft der große Aktionswettbewerb "Respekt gewinnt!!" des Berliner Ratschlags für Demokratie. Vorschau: 3. Oktober 2009 BERLINER INTEGRATIONSLAUF Berlin ist Großstadt, Hauptstadt, Weltstadt! Berlin ist bunt Wir wollen gemeinsam Hürden überwinden − für eine gleichberechtigte und multikulturelle Gesellschaft. Der Berliner Integrationslauf lädt alle Berlinerinnen und Berliner ein, dieses Ziel zu erreichen. Der Integrationslauf findet in Berlin-Neukölln auf einer Rundstrecke zwischen der Sportanlage Maybachufer, dem Landwehrkanal und der Rütlischule statt. Die Strecke kann bis zu dreimal gelaufen werden. Folgende Wettbewerbe sind ausgeschrieben: Alle Berlinerinnen und Berliner sind aufgerufen, sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung und für ein weltoffenes Berlin und eine Kultur des Respekts im Alltag zu engagieren und sich mit Aktionen an dem Wettbewerb zu beteiligen. Kreative, besonders gelungene und dokumentierte »Respekt-Aktionen« können Preise gewinnen. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2009. Der Wettbewerb richtet sich an die gesamte Gesellschaft – die Aktionen können unter Freundinnen und Freunden oder in der Jugendgruppe, im eigenen Kiez oder Sportverein, mit der Schulklasse oder in Betrieben und Seniorenclubs stattfinden. Der Berliner Ratschlag für Demokratie stellt zur Anregung von Aktionen eine „Werkzeugkiste“ mit Aktionsvorschlägen und Kampagnematerialien zur Verfügung. Zu gewinnen gibt es neben Geldpreisen auch Sachpreise wie Eintrittskarten für ein Heimspiel von Hertha BSC oder Kinound Museumskarten. Mehr Informationen: http://www.berlinerratschlagfuerdemokratie.de Flyer Aktionswettbewerb >>Respekt gewinnt<<: http://www.berlinerratschlagfuerdemokratie.de/downloads /BRfD_Wettbewerb_Flyer.pdf Geschäftsstelle des "Berliner Ratschlag für Demokratie" beim Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Potsdamer Straße 65 10785 Berlin Telefon: (030) 90 17-23 29 E-Mail: Lorenz.Korgel@IntMig.berlin.de • • • 2,8 km-Lauf-Einzel 6,4 km-Lauf-Einzel 10 km-Lauf-Einzel und Dreier-Staffellauf Rund um den Lauf wird gefeiert! Macht mit! Seid dabei!Wir sind Berlin! Weitere Informationen und Anmeldung für den Integrationslauf im Internet unter: http://www.integrationslauf.de Senatorin Knake-Werner zum Christopher Street Day am 27. Juni: BERLIN SCHLIEßT LETZTE LÜCKE IN DER HINTERBLIEBENENVERSORGUNG FÜR GLEICHGESCHLECHTLICHE LEBENSPARTNERSCHAFTEN Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit: Nach dem diesjährigen Motto des Christopher Street Day "Stück für Stück ins Homoglück - Alle Rechte für Alle" hat der Senat von Berlin am Dienstag eine letzte Lücke in der Hinterbliebenenversorgung für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften geschlossen. Der Senat verabschiedete einen Gesetzentwurf, wonach künftig auch in den Heilberufen eingetragene Lebenspartnerschaften bei der Hinterbliebenenversorgung berücksichtigt werden. Mit der Änderung des Kammergesetztes wird das möglich. Die Gleichbehandlung bei Witwen- bzw. Witwerrenten erfahren bereits die Architekten, Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Rechtsanwälte und Notare. Somit erhalten zukünftig alle hinterbliebenen lesbischen Partnerinnen und schwulen Partner von den berufsständischen Versorgungswerken eine Rente, wie sie hinterbliebene Eheleute schon seit Jahrzehnten bekommen. (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 10 Integrationsbeauftragter aktuell (Fortsetzung) Bereits zum letzten CSD hatte das Berliner Abgeordnetenhaus auf Anregung des Senats beschlossen, dass Beamtinnen und Beamte in eingetragenen Lebenspartnerschaften einen Familienzuschlag erhalten und auch bei der Hinterbliebenenversorgung den Angestellten gleichgestellt werden. "Ich werde mich weiterhin dafür stark machen, dass in Berlin Lesben, Schwule, bisexuelle und transgeschlechtliche Personen in ihren Rechten gleichgestellt werden. Diese Gleichbehandlung haben wir nun auch für freiberuflich tätige Lebenspartner bei der Hinterbliebenenversorgung erreicht." so die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Heidi Knake-Werner. Am 28. Juni 1969 kam es zum Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street. Seit dieser Zeit erinnert jedes Jahr die Kundgebung zum Christopher Street Day daran, dass Lesben, Schwule und transgeschlechtliche Personen in bestimmten gesellschaftlichen Bereichen weiterhin diskriminiert sind und um ihre Rechte kämpfen müssen. Rückfragen: Anja Wollny, Telefon: 9028 2743 [Pressemitteilung vom 24.06.2009, 12:35 Uhr, Gleichstellung] Wir können diesen Menschen weder die Folgen der Finanzkrise noch die Regelungen anlasten, die ihnen zuvor den Zugang zum Arbeitsmarkt verschlossen haben. Wir müssen vielmehr anerkennen, dass sie längst in Deutschland zu Hause sind und hier bleiben wollen. Wenn wir ihnen kein Aufenthaltsrecht geben, werden sie auch keine berufliche Perspektive entwickeln können.“ Die Integrationsbeauftragten der Länder empfehlen bei der Evaluation der Bleiberechtsregelung folgende Prüfpunkte zu berücksichtigen: • die Verlängerung der derzeitigen Regelung (die Aufenthaltserlaubnis auf Probe, §104 a Aufenthaltsgesetz, ohne Nachweis der Lebensunterhaltssicherung) über den 31.12.2009 hinaus, die Möglichkeit der Senkung der Anforderungen an die Lebensunterhaltssicherung bei der weiteren Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis (§ 23 I Aufenthaltsgesetz); die Möglichkeit der Befreiung des Nachweises der Lebensunterhaltssicherung für Studenten (entsprechend der Befreiung für Auszubildende) und die Möglichkeit der Erteilung eines Bleiberechts für Alte, Kranke und behinderte Menschen auch bei Inanspruchnahme öffentlicher Mittel. • • • [PM v. 26.06.2009, Integration] INTEGRATIONSMINISTER DER LÄNDER WOLLEN INTEGRATIONSPERSPEKTIVEN FÜR LANGJÄHRIG GEDULDETE FLÜCHTLINGE Mit der zum Jahresende auslaufenden gesetzlichen Bleiberechtsregelung haben sich die Integrationsministerinnen und –minister der Länder auf ihrer heutigen Konferenz in Hannover befasst. Sie begrüßten, dass die Innenminister der Länder eine Evaluation der Bleiberechtsregelung bis zum Ende des Sommers angekündigt haben. Berlins Innensenator Ehrhart Körting hatte auf der Innenministerkonferenz am 5. Juni die Initiative ergriffen und vorgeschlagen, dass auch diejenigen ein Bleiberecht erhalten sollten, die sich ernsthaft und nachweislich um ihren Lebensunterhalt bemühen. Berlins Integrationssenatorin Knake-Werner unterstützt die Resolution der ebenfalls in Hannover tagenden Integrationsbeauftragten der Länder. Diese hatten sich auf Initiative der Länder Berlin, Brandenburg und NordrheinWestfalen dazu verständigt, die Abschaffung der sogenannten Kettenduldungen doch noch zu erreichen und den Flüchtlingen eine realistische Integrationsperspektive zu geben. Die Senatorin erklärt: "Eine wirksame Bleiberechtsregelung und die Abschaffung der Kettenduldungen bleibt unser gemeinsames Ziel. Sozial und wirtschaftlich integrierte langjährig Geduldete brauchen einen gesicherten Aufenthaltstitel. 06.07.2009, Auftaktveranstaltung: BESONDERS SCHUTZBEDÜRFTIGE FLÜCHTLINGE IN BERLIN Auftaktveranstaltung zu einem Berliner Modell der Ermittlung und Versorgung schutzbedürftiger Flüchtlinge Staatliche und nichtstaatliche Akteure, die im Land Berlin an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligt sind, bereiten derzeit die kooperative Umsetzung eines Modellverfahrens vor, in dem besonders schutzbedürftige Flüchtlinge ermittelt und ihre Versorgung verbessert werden soll. Gemäß der EU-Aufnahmerichtlinie soll bei der medizinischen Versorgung und bei den materiellen Aufnahmebedingungen die spezielle Situation besonders schutzbedürftiger Personen berücksichtigt werden. Zu dieser Gruppe gehören Minderjährige, unbegleitete Minderjährige, Behinderte, ältere Menschen, Schwangere, Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern und Personen, die Folter, Vergewaltigung oder sonstige schwere Formen psychischer, physischer oder sexueller Gewalt erlitten haben. Zwar hat die EU-Aufnahmerichtlinie bisher keinen Eingang in das Bundesrecht gefunden, die Bundesrepublik ist aber dennoch verpflichtet die Aufnahmerichtlinie umzusetzen. Daraus folgt, dass bestehende gesetzliche Regelungen auszuschöpfen sind, damit dem Auftrag der Richtlinie Rechnung getragen wird. (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 11 Integrationsbeauftragter aktuell (Fortsetzung) In einem Informations- und Abstimmungsverfahren haben sich in Berlin mehrere Senatsverwaltungen, Sozialstadträte von Bezirksämtern, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Außenstelle Berlin und sechs Nichtregierungsorganisationen darauf verständigt, für die Umsetzung der europäischen Aufnahmerichtlinie Sorge zu tragen. Schutzbedürftige Flüchtlinge sollen in einem abgestimmten Verfahren ermittelt, ihre Schutzbedürftigkeit festgestellt und ihre Versorgung gemäß der EURichtlinien verbessert werden. Im Mai diesen Jahres hat sich eine Steuerungsgruppe aus staatlichen und nicht-staatlichen Stellen konstituiert und den beteiligten Stellen die Umsetzung des Modellverfahrens ab dem 1. September 2009 empfohlen. Die Auftaktveranstaltung soll dazu dienen, allen in Berlin an der Versorgung von Flüchtlingen beteiligten Stellen dass vorgesehene Verfahren vorzustellen und sie um ihre Mitwirkung zu ersuchen. Gleichzeitig wird im Rahmen der Veranstaltung die Position des Modellverfahrens im Verhältnis zur EU-Aufnahmerichtlinie und zum Bundesrecht erörtert werden. Das Modellverfahren wird in Berlin mit der Perspektive eines bundesweiten Transfers etabliert. Datum: Montag, 06.07.2009 Uhrzeit: 10.00 – 14.00 Uhr Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin, Raum 311 Schirmherr der Veranstaltung: Herr Walter Momper, Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Programm 10.00 Grußwort des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin Herr Walter Momper Moderation: Herr Günter Piening, Beauftragter für Integration und Migration, Berlin Podium I 10.15 Besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Berlin Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Frau Dr. KnakeWerner 10:30 Die Europäische Aufnahmerichtlinie und besonders schutzbedürftige Flüchtlinge Vertreter des Europäischen Parlamentes (N.N.) 10.45 Das Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge Joachim Rüffer (Koordinator des Netzwerks) 11.15 Die Umsetzung der EU-Aufnahmerichtlinie auf Bundesebene Mechthild Rawert, MdB, Mitglied des Bundestagsausschusses für Gesundheit 11.45 Pause Podium II 12.15 Die Umsetzung der EU-Aufnahmerichtlinie in Berlin Kurt Kliem, Senatsdirigent der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Berlin 12.30 Prävention statt Folgekosten – das Berliner Modell Dietrich Koch, Leiter von Xenion - Berlin 12.45 Die Ermittlung und Versorgung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge in den Berliner Bezirken. Mildner-Spindler, Bezirksstadtrat für Gesundheit, Soziales und Beschäftigung, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg 13.00 Probleme bei der Umsetzung der EU-Richtlinien Karl Kopp, Europareferent Pro Asyl Offene Diskussion 14.00 Abschluss der Veranstaltung Anmeldung: Bitte melden Sie sich per Fax: (030) 3061 4371 oder per E-Mail bei a.luetzel@migrationsdienste.org an. Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge Geschäftsführende Stelle: Annette Lützel / Joachim Rüffer Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste, im Zentrum Überleben Turmstraße 21 10559 Berlin Tel. (030) 303906-54/44 Fax: (030) 30614371 Internet: http://www.migrationsdienste.org BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 12 Aus dem Landespressedienst Pressemitteilung vom 04.06.2009, 12:30 Uhr Kultur Schmitz: Pressemitteilung vom 11.06.2009, 10:45 Uhr Kultur EUROPA IST FÜR DIE BERLINER KULTUR ALLER ERSTE WAHL Über fünf Prozent der Europäischen Fördergelder, die Berlin erhält, fließen in den kommenden Jahren in die Berliner Kulturlandschaft. Von den 875 Millionen Euro aus dem Europäischen Strukturfonds (EFRE) fließen 51 Millionen Euro in die Erschließung der kulturtouristischen Infrastruktur. Das sind 5, 8 Prozent der Berliner Mittel. Von den 366 Millionen Euro, die Berlin aus dem Europäischen Sozialfonds erhält, fließen 7,6 Millionen in kulturelle Bereiche (2,2 %). Schmitz: "Ohne Europa ist die Berliner Kulturlandschaft gar nicht denkbar. Und ohne die Fördergelder der EU wäre sie nicht so gut erhalten und aufgestellt. Europa ist daher für die Berliner Kultur aller erste Wahl. Ein guter Grund, am Sonntag zur Wahl zu gehen. " In den Jahren 2005-2007 flossen für die Erschließung der touristische Infrastruktur Berlins mehr als 20 Millionen Euro aus Brüssel nach Berlin. Damit konnten beispielsweise die Restaurierung des Museums für Naturkunde und des Jagdschlosses Grunewald in Angriff genommen und das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und das Fernsehmuseum am Potsdamer Platz auf den Weg gebracht werden. Im Förderzeitraum 2007-2015 stehen für die Berliner Kultur insgesamt 51 Millionen Euro aus dem Europäischen Strukturfonds (EFRE) und 7, 6 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Beispiele: Knapp 27 Millionen Euro (EFRE) stehen davon für das Kulturinvestitionsprogramm (KIP) zur besseren touristischen Erschließung des kulturellen Erbes zur Verfügung. Mit diesen Geldern wurden bisher die Open-AirAusstellung zur Berliner Mauer und die Erweiterung des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit in Oberschöneweide ermöglicht. Etwa sieben Millionen Euro (EFRE) stehen für eine Bibliotheksförderprogramm in Stadtquartieren mit Entwicklungsproblemen bereit. Mit Hilfe dieser Gelder wird z.B. eine Bezirkszentralbibliothek in Friedrichshain-Kreuzberg möglich werden können. Zehn Millionen Euro (EFRE) stehen zur Einführung der sog. RFID-Technologie in Berliner Bibliotheken bereit. Hierbei handelt es sich um eine automatisierte Ausleiheund Rückgabetechnologie, die Rückgaben auch jenseits der Öffnungszeiten ermöglicht und dem Bibliothekpersonal Zeit für andere Dienst- und Beratungsaufgaben ermöglicht. 4, 8 Millionen Euro stehen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für Förderprogramme zur Weiterbildung und beruflichen Qualifizierung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Kulturwirtschaft zur Verfügung. Rückfragen: Dr. Torsten Wöhlert, Telefon: 90 228 203 ERGEBNISSE DES HAUPTSTADTKULTURFONDS FÜR DAS JAHR 2010 Der Hauptstadtkulturfonds vergibt im ersten Entscheidungsverfahren für das Jahr 2010 rund 3 Millionen EUR für 44 Projekte. Es lagen 195 Anträge vor, mit einem Antragsvolumen von rund 13,9 Millionen EUR. Seit nunmehr 10 Jahren fördert der Hauptstadtkulturfonds innovative Projekte unterschiedlichster künstlerischer Sparten. Die Projekte leisten dabei stets einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung künstlerischer Ansätze und Perspektiven und damit nicht zuletzt auch gesellschaftlicher Diskussionen. Die vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Projekte machen einen gewichtigen Teil dessen aus, wofür Berlin als internationale Kulturmetropole heute steht. Bei der Auswahl der Projekte wird darauf geachtet, dass neben der Förderung großer, über die Stadt hinaus wirkenden Projekte auch noch nicht etablierte Künstler eine Chance bekommen. Dabei liegen die kleinen Projekte, die Entdeckungen und neue Zugangsweisen versprechen, der Jury besonders am Herzen. Auffällig sind dieses Mal die vielen Projekte mit den Themen Migration und Osteuropa. Ferner haben ein Fünftel der Antragsteller/-innen einen Migrationshintergrund. Unter der Leitung des Kurators Dr. Bernd Wilms haben die Mitglieder der Jury Dr. Inke Arns, Künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVerein Dortmund, Prof. em. Dr. Gottfried Korff, Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn, Christiane Kühl, Journalistin, Catherine Milliken, Director Education Department Berliner Philharmoniker, Gabriele Naumann-Maerten, Kulturattaché Darstellende Kunst, Botschaft von Kanada über die Anträge beraten. Die Jury ist gehalten, bei ihrer Auswahl den innovativen Charakter der Projekte und deren Bedeutung für Berlin zu beachten. Insbesondere hat sie solchen Projekten den Vorzug gegeben, die über Berlin hinaus nationale und internationale Bedeutung entwickeln könnten. Auf der Grundlage der Juryempfehlungen hat der Kurator, Dr. Bernd Wilms, dem "Gemeinsamen Ausschuss für den Hauptstadtkulturfonds" 43 Projekte für eine Förderung vorgeschlagen. Diesem Vorschlag hat der Gemeinsame Ausschuss für den Hauptstadtkulturfonds am 10. Juni 2009 zugestimmt. Die Ergebnisliste kann in der Geschäftsstelle des Hauptstadtkulturfonds angefordert werden. Für das zweite Bewerbungsverfahren für das Jahr 2010 ist der 1. Oktober 2009 als Abgabetermin festgesetzt worden. (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 13 Aus dem Landespressedienst (Fortsetzung) Die Bewerber/-Innen werden gebeten, eine qualifizierte Spielstättenbescheinigung dem Antrag beizufügen. Bei Besprechungen und zukünftigen Berichten über die vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Projekte wären wir dankbar, wenn Sie den Hauptstadtkulturfonds erwähnen würden. Informationen können in der Geschäftsstelle des Hauptstadtkulturfonds Brunnenstraße 188-190 10119 Berlin Tel: 030 - 90228 744 Fax: 030 - 90228 -457 Internet: http://www.hauptstadtkulturfonds.berlin.de eingeholt werden. Rückfragen: Siegfried Langbehn, Telefon: 90 228 744 Viel Sympathie für die Kleinen und für das noch nicht Erprobte. Von Anbeginn haben junge und noch relativ unbekannte Künstler eine Chance bekommen. Dazu gehört die argentinische Choreographin Constanza Macras (2001, "Mir, A Love Story"), dazu gehören die Regisseure Penelope Wehrli, Gesine Danckwart, Nicolas Stemann und Andres Veiel, dessen Inszenierung "Der Kick- Spurensuche eines Mordes" - sie war 2006 zum Berliner Theatertreffen eingeladen - vom Hauptstadtkulturfonds ermöglicht wurde. Bildende Kunst, Literatur, Filmreihen, Musik - vor allem Neue Musik - , Musiktheater und Theater hat der Hauptstadtkulturfonds regelmäßig gefördert. Die Compagnie Sascha Waltz hat regelmäßige Unterstützung erfahren. Arbeiten von Choreographen wie Eszter Salomon, Walter Bickmann, Martin Nachbar und Christoph Winkler hat der Hauptstadtkulturfonds unterstützt, und ohne den Hauptstadtkulturfonds hätte es die "Palast-Zwischennutzung" eine viel diskutierte Bespielung des Palastes der Republik 2004 und 2005, kurz vor dessen Abriss - nicht gegeben. Kurator des Hauptstadtkulturfonds ist seit einem Jahr Bernd Wilms, der ehemalige Intendant des Deutschen Theaters. PS. Am 20. Juni eröffnet Thomas Kilpper eine sehr besondere Ausstellung an einem sehr besonderen Ort - mit Hilfe des Hauptstadtkulturfonds. Im Gebäude der Staatssicherheit in der Normannenstraße hat er gewaltige Linolschnitte ("Floor Cuts") gefertigt, und die kann man bis zum 26. Juli dort besichtigen. Rückfragen: Dr. Torsten Wöhlert, Telefon: 90 228 203 Pressemitteilung vom 11.06.2009, 10:40 Uhr Kultur ZEHN JAHRE HAUPTSTADTKULTURFONDS Seit zehn Jahren gibt es den Hauptstadtkulturfonds. Der Bund und Berlin haben ihn 1999 gegründet, um Projekte zu fördern, die für die Hauptstadt wichtig sind und "nationale und internationale Ausstrahlung haben". Innovative Projekte sollen es sein, aus allen Sparten und Bereichen der Kultur. Der Hauptstadtkulturfonds wird aus dem Bundeshaushalt finanziert. Gegenwärtig stehen jährlich 9.866 Mio. Euro zur Verfügung. In diesen zehn Jahren sind 4.995 Anträge gestellt worden. 1.205 Projekte wurden gefördert - mit rund 103 Mio. Euro. Kulturstaatssekretär André Schmitz: "Der Hauptstadtkulturfonds ist aus der Berliner Kulturförderung nicht mehr wegzudenken. Kultur, auch Hauptstadtkultur, ist schon lange nicht mehr eine Kultur der Institutionen allein, und der Hauptstadtkulturfonds fördert mit Bedacht, was die Institutionen nicht leisten. Er unterstützt die Freie Szene und will die Orte stärken, die einen Fokus dieser Szene bilden: Hebbel am Ufer, Sophiensaele, Dock 11, Ballhaus Naunynstraße, neuerdings das Radialsystem und viele andere. Zur Lebendigkeit der Szene hat der Hauptstadtkulturfonds wesentlich beigetragen." Es sind nicht so sehr die spektakulären und aufwendigen Unternehmungen, die zehn Jahre lang den Hauptstadtkulturfonds geprägt haben, sondern eher solche Projekte, die eigensinnig und überraschend und unvorhersehbar den Reichtum der Hauptstadtkultur ausmachen. Pressemitteilung vom 15.06.2009, 10:25 Uhr Senatskanzlei HELBIG BEGRÜßT ENGAGEMENT DER VEOLIA STIFTUNG FÜR GEMEINNÜTZIGE PROJEKTE Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit: Seit 2001 hat die Veolia Stiftung der Unternehmensgruppe Veolia Environnement fast 200 gemeinnützige Projekte in Berlin finanziell unterstützt und gleichzeitig das Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Projekten gefördert. Engagierte Bürgerinnen und Bürger dieser Projekte sorgen dafür, dass Menschen mit Behinderung sinnerfüllte Beschäftigung, suchtmittelabhängige Frauen ein geschütztes Umfeld, Jugendliche ohne Schulabschluss eine Chance finden, die Kinder für die Natur, Migrantinnen für ihre neue Heimat und Nachbarn füreinander sensibilisiert werden. (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 14 Aus dem Landespressedienst (Fortsetzung) Staatssekretärin Monika Helbig, Berlins Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement, begrüßt die Initiative und finanzielle Hilfe der Veolia Stiftung als beispielgebenden Erfolg. Die Staatssekretärin weiter: "Ich bin der festen Überzeugung, dass künftig nicht allein staatliche Planung und Steuerung darüber entscheiden, wie unsere gemeinsame Zukunft aussieht, sondern dass diese von einer neuen, kooperativen und partnerschaftlichen Verantwortungsteilung zwischen Staat und freiwilligem Engagement der Bürgerinnen und Bürger abhängt." Wer diese Menschen sind, die gemeinnützige Projekte in Berlin initiieren und voranbringen, welche Motive und welche Anliegen sie mit ihrem Engagement verbinden, wird in dem Buch "Herz.Schritt.Macher. Menschen, die Berlin bewegen", eindrucksvoll dargestellt. Herausgeber des Buches ist die Veolia Stiftung. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.veolia-stiftung.de/ . Rückfragen: Chef vom Dienst, Telefon: 9026-2411 Die Ausstellung im Berliner Rathaus ist während der Öffnungszeiten werktags von 9 bis 18 Uhr zu besichtigen und dauert bis zum 16. Juli 2009; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen über die Stiftung Weltethos (Tel. 030 28 09 29 94) oder über die Webseite http://www.weltethos.org (Externer Link) . Über die Stiftung Weltethos können auch Führungen gebucht werden. Rückfragen: Chef vom Dienst, Telefon: 9026-2411 Pressemitteilung vom 18.06.2009, 15:00 Uhr Senatskanzlei WOWEREIT ERÖFFNETE DIE "BERLIN DAYS IN ISTANBUL" Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnete am 18. Juni 2009 die "Berlin Days in Istanbul". Den Auftakt bildet die Aktion "Deine Botschaft für Berlin - Geschichte mit Dominoeffekt" im Museum Istanbul Modern. Istanbuler Bürgerinnen und Bürger können überdimensionale Dominosteine aus Styropor mit ihren Botschaften bemalen. Die Steine werden im Rahmen der Feierlichkeiten "20 Jahre Mauerfall" am 9. November 2009 vor dem Brandenburger Tor in Berlin Teil einer Mauer sein, die in einem symbolischen Akt niedergerissen wird. Während der "Berlin Days" präsentiert die deutsche Hauptstadt Kultur, Wirtschaft, Kunst, Musik und Lifestyle mit vielen Mitreisenden speziell aus den Bereichen Wirtschaft und Kultur in der türkischen Partnerstadt. Die "Berlin-Tage" in Istanbul sind auch Teil der Hauptstadtkampagne "the place to be / be Berlin". Wowereit besucht vom 18. bis 21. Juni 2009 die türkische Metropole anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Berlin-Istanbul. Wowereit: "Vieles verbindet Berlin und Istanbul. Beides sind quirlige und weltoffene Metropolen. Sowohl Istanbul als auch Berlin zeichnen sich durch kulturelle Vielfalt und wirtschaftliche Dynamik aus. Ich bin sicher, dass von den Berlin Days in Istanbul wichtige Impulse für die weitere Zusammenarbeit beider Metropolen ausgehen. Als größte türkische Gemeinde außerhalb der Türkei ist Berlin der prädestinierte Partner für lebendige deutsch-türkische Beziehungen." Pressemitteilung vom 16.06.2009, 05:55 Uhr Senatskanzlei Wowereit und Küng eröffnen Ausstellung "WELTRELIGIONEN - WELTFRIEDEN - WELTETHOS" Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit: Eine gemeinsame ethische Grundlage für die globalisierte Welt - für dieses Ziel setzt sich die Stiftung Weltethos ein, und sie propagiert ihre Vorstellungen u.a. in einer Wanderausstellung. Diese Schau, die bereits weltweit, von Kuala Lumpur, New York bis Washington/D.C. zu sehen war, kommt jetzt auch nach Berlin. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, wird die Berliner Präsentation am 17. Juni 2009 um 18 Uhr mit dem Präsidenten der Stiftung, dem Tübinger Theologen Prof. Hans Küng, im Säulensaal des Berliner Rathauses eröffnen Wowereit: "Das Anliegen Hans Küngs und seiner Stiftung Weltethos verdient Unterstützung. Vielleicht kann die Formulierung gemeinsamer ethischer Prämissen aller Menschen, ob sie nun religiös sind oder nicht, wirklich einen Weg für die Zukunft weisen. Die Auseinandersetzung mit diesem Ansatz lohnt auf jeden Fall, und ich danke Hans Küng und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich, dass sie ihre Ausstellung zu uns nach Berlin ins Rathaus bringen." Die Ausstellung stellt die Weltreligionen und ihre gemeinsamen Wertvorstellungen, die auch für nichtreligiöse Menschen akzeptabel sind, auf zwölf Tafeln dar. Die Zielsetzung basiert auf der vom Weltparlament der Religionen 1993 in Chicago verabschiedeten "Erklärung zum Weltethos", die dort der Dalai Lama als erster unterschrieb. (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 15 Aus dem Landespressedienst (Fortsetzung) Schwerpunkte der Berlin Days sind die Wirtschaftskonferenz "Erneuerbare Energien" am Freitag, 19. Juni 2009, mit Vertretern Berliner und Istanbuler Unternehmen und die zahlreichen Kulturveranstaltungen, u. a. das Konzert Young Euro Classic des Berlin-Istanbul Jugendorchesters, Ausstellungseröffnungen, die Netzwerk-Konferenz "Zivilgesellschaft(en) in Berlin und Istanbul" sowie am Sonnabend, 20. Juni 2009, die Filmveranstaltungen "Transformance des Festivals Beyond Belonging III Almanci - Deutschländer!" und die Berliner Clubnacht. Mit den Berlin Days wirbt die Imagekampagne be Berlin international für die deutsche Hauptstadt als "the place to be": Anlässlich des 20. Jahrestags des Mauerfalls will sie neugierig auf Berlin machen und zeigen, wie sich die Spreemetropole in den vergangenen beiden Jahrzehnten gewandelt hat. Seit April touren die Berlin Days durch die Welt, um Kultur, Wirtschaft, Kunst, Musik und Lifestyle der Hauptstadt vorzustellen. Organisator der Kampagne be Berlin ist die Marketinggesellschaft der Stadt Berlin, die Berlin Partner GmbH. Zu ihren Partnern gehören die Berlin Tourismus Marketing GmbH sowie die Industrie- und Handelskammer Berlin, die Kulturprojekte Berlin GmbH, das Ballhaus Naunynstraße Berlin und die Akademie der Künste. Weiter Informationen finden Sie im Internet: • Berlin Days in Istanbul - be Berlin http://www.sei.berlin.de/live-dabei/berlin-auf-tour/istanbul/ • Website zum Jubiläumsjahr http://www.berlinistanbul2009.org/ • Städtepartnerschaft Berlin-Istanbul http://www.berlin.de/rbmskzl/staedteverbindungen/istanb ul.de.html Rückfragen: Chef vom Dienst, Telefon: 9026-2411 Am 14. November 1941 verließ ein Transport mit ca. 1.000 Juden Berlin mit dem Ziel Ghetto Minsk. Nur ein einziger Überlebender dieses Transportes und der anschließenden Vernichtungsaktion ist bekannt, Dr. Karl Loewenstein. Ein zweiter Transport verließ Berlin im Juni 1942 in Richtung Malyj Trostenez, dem vor den Toren der Stadt Minsk gelegenen Todeslager. Die Enthüllung des Denkmals erfolgt durch Vertreter der Senatskanzlei und der Stiftung Denkmal, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, die Leiter des Centrum Judaicum und des Instituts für Antisemitismusforschung der TU, das ein Forschungsprojekt zur Ghettound Lagergeschichte in Zusammenarbeit mit der Minsker Geschichtswerkstatt realisiert. Kulturstaatssekretär André Schmitz: "Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Herzen der deutschen Hauptstadt erinnert an die Millionen Juden, die außerhalb der deutschen Grenzen vor allem in Mittel- und Osteuropa dem Naziterror zum Opfergefallen sind. Mit der CoraBerliner-Straße am Denkmal ehren wir stellvertretend eine der Jüdinnen, die in Minsk ermordet wurden. Der Gedenkstein in Minsk selbst soll ein Zeichen an dem Ort setzen, wo Berliner Juden und Tausende andere in deutschem Namen umgebracht wurden. Berlin steht als Stadt mit der größten jüdischen Gemeinde in Deutschland damals wie heute in einer besonderen Verantwortung und bekennt sich dazu. Wir sind dankbar und geehrt, dass uns Gelegenheit gegeben wird, mit dem Gedenkstein an diesem Ort schwerster Verbrechen ein Zeichnen setzen zu dürfen. Gerade Weißrußland ist ein Land vieler Weltkriegsopfer, zahlreicher Konzentrationslager und Vernichtungsorte, was im öffentlichen Bewusstsein noch zu wenig verankert ist." Rückfragen: Dr. Torsten Wöhlert, Telefon: 90 228 203 Pressemitteilung vom 23.06.2009, 13:45 Uhr Inneres STUFENAUSBILDUNG FÜR DEN MITTLEREN FEUERWEHRTECHNISCHEN DIENST GEREGELT Aus der Sitzung des Senats am 23. Juni 2009: Die rechtlichen Voraussetzungen für die Einführung einer Stufenausbildung bei der Berliner Feuerwehr hat der Senat auf Vorlage des Innen- und Sportsenators, Dr. Erhart Körting, geschaffen. Durch die Stufenausbildung wird es der Berliner Feuerwehr ermöglicht, Schulabgänger(innen) mit Mittlerem Schulabschluss (MSA) direkt als Nachwuchskräfte zu gewinnen. Für die Bewerberin oder den Bewerber ist insbesondere die kürzere Ausbildungszeit von Vorteil. Pressemitteilung vom 22.06.2009, 10:25 Uhr Kultur GEDENKSTEIN ZUR ERINNERUNG AN DIE AUS BERLIN DEPORTIERTEN UND UMGEBRACHTEN BERLINER JUDEN IN MINSK Das Land Berlin und die Stiftung für die ermordeten Juden Europas werden am 25. Juni 2009 auf dem Gelände des ehemaligen Minsker Ghettos einen von ihnen gestifteten Gedenkstein einweihen, der an die aus Berlin deportierten und von deutschen Einheiten ermordeten Berliner Juden erinnert. (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 16 Aus dem Landespressedienst (Fortsetzung) Um die Stufenausbildung zu entwickeln und einzuführen, wurde das Modellprojekt "Einsatz Berlin" mit Mitteln der Senatsverwaltung für Inneres und Sport gestartet. Dem Modellprojekt gehören neben der Berliner Feuerwehr die BGZ (Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH) als Projektträger und die Handwerkskammer Berlin an. Gefördert wird das Projekt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Die Stufenausbildung stellt einen für Berlin innovativen Ansatz dar, der in ähnlicher Form bereits in der Feuerwehr Düsseldorf erfolgreich umgesetzt wird. Die Stufenausbildung, die am 1. März 2010 erstmals beginnen soll, richtet sich grundsätzlich an alle Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit Mittlerem Schulabschluss, jedoch sollen mit dem neuen Angebot junge Leute mit Migrationshintergrund besonders angesprochen werden, da sie in der Berliner Feuerwehr unterrepräsentiert sind. Das Schwergewicht der Nachwuchsgewinnung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst soll auch weiterhin auf jungen Handwerkerinnen und Handwerkern liegen. Angesichts der demografischen Entwicklung stellt die Stufenausbildung jedoch eine ergänzende Zugangsmöglichkeit dar. Bei der Stufenausbildung wird die bisher als Zulassungsvoraussetzung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst verlangte Berufsausbildung durch eine feuerwehrspezifische, handwerklich-technische Grundqualifizierung ersetzt. Die Grundqualifizierung dauert 18 Monate und umfasst die Module Holz, Metall, Elektro- und Installationstechnik. Auf diese erste Stufe folgt als zweite Stufe der reguläre Vorbereitungsdienst im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst. In den letzten Jahren hat sich die Bewerberlage für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst verschlechtert. Diese Tendenz wird in der Zukunft durch die demografische Entwicklung verstärkt werden. Bisher mussten Bewerbungen von Absolventinnen und Absolventen universitärer Diplom- und aller MasterStudiengänge unberücksichtigt bleiben, da lediglich Diplomabschlüsse von Fachhochschulen und BachelorAbschlüsse zugelassen waren. Angesichts sinkender Bewerbungszahlen für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst hat der Senat mit der Änderung der Feuerwehr-Laufbahnverordnung die Möglichkeit eröffnet, dass sich auch Bewerberinnen und Bewerber mit Masterabschluss bzw. universitärem Diplom für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bewerben können. Ferner hat der Senat vorgesehen, dass auch HochschulAbsolventinnen und -Absolventen zum Auswahlverfahren zugelassen werden, die zwar nicht in einer technischen ("geeigneten") Fachrichtung studiert haben, aber über eine umfangreiche, für den feuerwehrtechnischen Dienst förderliche Zusatzqualifikation verfügen (z.B. eine Diplom-Kauffrau mit Berufsabschluss als Zimmerin). In Betracht kommen als Zusatzqualifikation unter anderem handwerklich-technische Berufsausbildungen. Die Zusatzqualifikation muss durch Abschlusszeugnisse, Zertifikate etc. nachweisbar sein. Die Vorlage wird dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnisnahme zugeleitet. Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Telefon: 9027-2730 Pressemitteilung vom 25.06.2009, 11:40 Uhr Jugend BERLINER MEDIENPREIS MEDIAMAX AUSGESCHRIEBEN jugendnetz-berlin zeichnet Projekte und Konzepte zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen aus Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit: Das Berliner Landesprogramm jugendnetz-berlin schreibt den Medienpreis MediaMax zum fünften Mal aus. Mit MediaMax werden praxiserprobte Projekte, Konzepte und Ideen der Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen gewürdigt. Bildungs- und Jugendsenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner betonte: "Die Förderung von Medienkompetenz junger Menschen gehört zu den wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Mit dem Berliner Medienpreis wollen wir innovative Projekte der Medienbildung von Kindern und Jugendlichen würdigen und Impulse geben für neue Ideen und Partnerschaften in unserem Landesprogramm". Der Medienpreis wird vergeben für Projekte und Konzepte der Medienarbeit mit Kindern im Vor- und Grundschulalter (bis 12 Jahre) und mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen (bis 27 Jahre) und ist mit 5.000 Euro dotiert. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30. September 2009. Bewerben können sich freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe, medienpädagogische Projekte und Initiativen, Schulen, Organisationen, Institutionen, Einrichtungen und Unternehmen, die mit Trägern der Jugendhilfe kooperieren. Der Berliner Medienpreis wird verliehen zum Berliner Jugendforum am 14. November 2009 im Berliner Abgeordnetenhaus. jugendnetz-berlin ist eine jugendpolitische Initiative der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin, der Stiftung Demokratische Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Mit der Förderung von Medienprojekten der außerschulischen Jugendbildung, von Kooperationsprojekten mit Schulen und ihrer Vernetzung will die Initiative die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen verbessern. Ausschreibung und Informationen unter http://www.jugendnetz-berlin.de . Rückfragen: Pressesprecher, Telefon: 9026-5846 BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 17 Anfragen an den Senat KLEINE ANFRAGEN: Titel: Chancengleichheit von Migrantinnen und Migranten (Bereich Bildung) Abgeordneter: Bilkay Öney (Bündnis 90/Die Grünen)) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1613299.pdf Titel: Konzeptlosigkeit bei der Aufnahme irakischer Flüchtlinge? Abgeordneter: Benedikt Lux (Bündnis 90 / Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1613314.pdf Titel: Schulgründungen Abgeordneter: Özcan Mutlu (Bündnis 90 / Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1613320.pdf Titel: Chancengleichheit von Migrantinnen und Migranten (Bereich Soziales) Abgeordneter: Bilkay Öney (Bündnis 90/Die Grünen)) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1613298.pdf Titel: Indikatoren zur Feststellung von zusätzlicher Förderung von benachteiligten Schüler/-innen? Abgeordneter: Özcan Mutlu (Bündnis 90 / Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1613317.pdf Titel: Einsatz und Ausbildung von Erzieher/-innen Abgeordneter: Özcan Mutlu (Bündnis 90 / Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1613318.pdf Titel: Zeitplan und Qualitätskriterien für Verlängerung von QM-Verfahren Abgeordneter: Stefan Ziller (Bündnis 90 / Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1613368.pdf Titel: Ausbildungsbetriebe von Inhabern nichtdeutscher Herkunft Abgeordneter: Rainer-Michael Lehmann (FDP) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1613309.pdf Titel: Eine Reduzierung des Deutsch- und Alphabetisierungskursangebotes der Volkshochschulen darf es nicht geben! Abgeordneter: Özcan Mutlu (Bündnis 90 / Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1613367.pdf Titel: Chancengleichheit von Migrantinnen und Migranten (Bereich Arbeit) Abgeordneter: Bilkay Öney (Bündnis 90/Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1613300.pdf Titel: Interkulturelle Öffnung in der Hauswirtschaft/PflegeAusbildung Abgeordneter: Monika Thamm (CDU) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1613333.pdf NICHT BEHANDELTE MÜNDLICHE ANFRAGEN: Titel: Kulturelle Bildung für einkommensschwache und bildungsferne Familien - Umsetzung des Rahmenkonzeptes vorangeschritten? Abgeordneter: Michael Braun (CDU) Link:http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/NichtbehMdlAn/n1604721.pdf BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 18 Aus Europa, Bund und Ländern Hinweis: 1.835 Asylbewerber im Mai 2009 Die Zahl der Asylbewerber ist im Vergleich zum Vormonat um 84 Personen (-4,4 Prozent) gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2008 um 236 Personen (14,8 Prozent) gestiegen. Von Januar bis Mai 2009 lag die Zahl der Asylanträge im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 1.142 Personen (12,3 Prozent) höher. Im Mai 2009 kamen gegenüber dem Vormonat deutlich weniger Asylbewerber aus dem Irak (April: 477, Mai: 379) und geringfügig mehr aus Afghanistan (April: 136, Mai: 144). Weiter mit den Zahlen im Einzelnen unter: http://www.bmi.bund.de/cln_104/SharedDocs/Pressemitt eilungen/DE/2009/06/asylbewerber_im_mai2009.html?nn=109 632 BERLINER EUROPAPORTAL UND EUROPA-NEWSLETTER Das Europaportal der Berliner Senatskanzlei gibt einen umfassenden Überblick über europarelevante Themenbereiche wie z.B. die Darstellung der derzeitigen europapolitischen Schwerpunkte, Gremienarbeit, EU - Förderprogramme oder aktuelle Wettbewerbe. Darüber hinaus sorgen Links für Europainteressierte für einen Einblick in die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit von Europa in Berlin. Das Berliner Europaportal im Web: http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/index.html Regelmäßig aktuelle Informationen zu EUFörderprogrammen, Aus- wie Weiterbildung und vieles mehr bietet der regelmäßig am Anfang eines jeden Monats erscheinende Newsletter „Europa in Berlin - Berlin in Europa“ unter der Adresse http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/oeffentlichkeitsarbeit /newsletter.html. Diese Veröffentlichung bietet zielgruppenspezifische EUInformationen für die Berliner Senatsverwaltungen und Bezirke. Ein Abonnement ist ebenfalls möglich. Informationen zu aktuellen Ausschreibungen gibt die Berliner Datenbank EU-Pro²fil unter http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/foerderprogramme/i ndex.html Bundesregierung ERSTER INTEGRATIONSINDIKATORENBERICHT ERSCHIENEN Wie gut sind Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland integriert? Wo gibt es Fortschritte, wo Verbesserungsbedarf? Antworten gibt der erste Integrationsindikatorenbericht. Der Indikatorenbericht untersucht den Stand und den Verlauf der Integration in Deutschland von 2005 bis 2007. Er wurde unter wissenschaftlicher Leitung des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik in Köln und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung erstellt. Der Bericht knüpft an ein Set von 100 Integrationsindikatoren an, das das Bundeskabinett im Juni vergangenen Jahres verabschiedet hat. Das Indikatorenset beinhaltet 14 Themenfelder, u.a. die Bereiche Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt, soziale Integration und Einkommen, gesellschaftliche Integration, Wohnen, Gesundheit, Mediennutzung und Kriminalität. Erster Indikatorenbericht zum bundesweiten Integrationsmonitoring (ca. 1,3 Mbyte): http://www.bundesregierung.de/nsc_true/Content/DE/Arti kel/IB/Anlagen/2009-06-10indikatorenbericht,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/200906-10-indikatorenbericht BAMF ASYLBEWERBERZAHLEN APRIL UND MAI 1.919 Asylbewerber im April 2009 Im April 2009 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 1.919 Asylerstanträge gestellt. Die Zahl der Asylbewerber ist im Vergleich zum Vormonat um 76 Personen (-3,8 Prozent) gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat April 2008 um 225 Personen (13,3 Prozent) gestiegen. Von Januar bis April 2009 lag die Zahl der Asylanträge im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 912 Personen (12,0 Prozent) höher. Die Zahlen der Asylbewerber aus den beiden im bisherigen Jahr stärksten Herkunftsländern Irak und Afghanistan entwickelten sich im April 209 unterschiedlich: während die Zugänge bei Irakern mit 477 Erstanträgen gleich blieben, kamen mit 136 afghanischen Asylbewerbern 24 weniger als im Vormonat nach Deutschland. Weiter mit den Zahlen im Einzelnen unter: http://www.bmi.bund.de/cln_104/SharedDocs/Pressemitt eilungen/DE/2009/05/asylbewerber_im_april2009.html?nn=10 9632 BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 19 Aus Europa, Bund und Ländern DEUTSCHE ISLAM KONFERENZ Veröffentlichung der Studie „Muslimisches Leben in Deutschland“ des BAMF Am 25. Juni 2009 hat das Plenum der Deutschen Islam Konferenz (DIK) zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode getagt. Bereits zum vierten Mal wurde im obersten Gremium der Islamkonferenz über Ergebnisse der Arbeitsgruppen und des Gesprächskreises beraten. Das Gremium legte u.a. Empfehlungen zur Integration in der Schule und zur Ausbildung von Imamen in Deutschland vor. Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hatte die DIK am 27. September 2006 eröffnet und damit erstmals einen gesamtstaatlichen Rahmen für den Dialog zwischen dem deutschen Staat und den Muslimen in Deutschland geschaffen. Mit der Studie "Muslimisches Leben in Deutschland" des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge liegt die erste bundesweit repräsentative Datenbasis vor. Die Studie wurde im Anschluss an die vierte Plenarsitzung der DIK der Öffentlichkeit vorgestellt. Staatsministerin Maria Böhmer: „INTEGRATIONSPOLITIK AUF EU-EBENE MIT HILFE VON INDIKATOREN WIRKUNGSVOLLER GESTALTEN“ EU-Konferenz in Berlin verabschiedet Eckpunktepapier zu Integrationsmonitoring Die Integrationspolitik in den Ländern der Europäischen Union soll künftig besser bewertet werden können. Dazu sollen spezielle Indikatoren entwickelt werden, die eine effektivere Gestaltung von Integrationspolitik ermöglichen. Dieses Ziel sieht ein Eckpunktepapier vor, das am 15.06.2009 auf einer EU-Konferenz in Berlin verabschiedet wurde. Unterzeichnet wurde das Dokument von Vertretern aus Tschechien, Frankreich, Schweden, Spanien und Deutschland, vertreten durch Staatsministerin Maria Böhmer. Das Eckpunktepapier steht im Internet unter: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/Anl agen/2009-06-15-eckpunkte-deutsch.html Studie "Muslimisches Leben in Deutschland": http://www.deutsche-islamkonferenz.de/cln_092/nn_1319566/sid_A61624485B26A1F53 AF7C91D40FB93B8/nsc_true/SharedDocs/Anlagen/DE/ DIK/Publikationen/StudieMLD/studie-mldinhalt.html?__nnn=true Studie: ZUWANDERER IDENTIFIZIEREN SICH MIT DEUTSCHLAND Umfrage: Migranten vertrauen dem deutschen Staat viele fühlen sich aber nicht anerkannt ungleiche Chancen in der Schule bemängelt Die meisten Zuwanderer fühlen sich in Deutschland heimisch und bringen dem deutschen Staat und seinen Institutionen großes Vertrauen entgegen. Zugleich fühlt sich fast die Hälfte von ihnen aber weniger anerkannt als Einheimische und ist überzeugt davon, dass Schüler aus Zuwandererfamilien benachteiligt werden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung, die vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde. Die Studie, für die insgesamt 1.581 Menschen mit Migrationshintergrund befragt wurden, erlaubt erstmals auch Vergleiche von Einstellungen bestimmter Zuwanderergruppen. Dabei wird deutlich, dass sich türkischstämmige Menschen und Zuwanderer aus Russland weit weniger anerkannt fühlen als Menschen aus anderen Herkunftsländern. Allensbach-Studie „Zuwanderer in Deutschland“ (ca. 1,8 Mbyte): http://de.sitestat.com/bertelsmann/stiftungde/s?bst.clickin.rechts.Presse.Nachrichten.Zuwandererid entifi_96355.Ansprechpartner.WaltherClaudia&ns_type=pdf& ns_url=http://www.bertelsmannstiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_28825_28831_2.pd f [PM v. 15.06.09, Bertelsmann Stiftung, RED] Rede von Bundesinnenminister Dr. Schäuble zur Eröffnung des 4. Plenums der DIK: http://www.bmi.bund.de/cln_144/SharedDocs/Reden/DE/ 2009/06/bm_dik.html?nn=102630 Zwischen-Resümee der DIK 2009: http://www.deutsche-islamkonferenz.de/cln_092/SharedDocs/Anlagen/DE/DIK/Download s/Plenum/DIK-viertes-Plenum-ZwischenResuemee,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/DIKviertes-Plenum-Zwischen-Resuemee.pdf Internetangebot der DIK: http://www.deutsche-islam-konferenz.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 20 Workshops/ Tagungen Arbeitsgemeinschaft für die Ausländerbeiräte in Brandenburg • • 13.45-15.00 Uhr Arbeitsgruppen AG 1 Diskriminierung erkennen und dagegen handeln Inputreferat: Frau Birte Weiß, migratio-worksZentrum für Partizipation basis & woge e.V., Bearbeitung eines Diskriminierungsfalls Moderation: Frau Hala Kindelberger AG 2 Öffentlichkeitsarbeit im Umgang mit Diskriminierung Christoph Nitz; Moderation: Herr Aleksandr Lopyrov AG 3 Diskriminierungsopfer Inputreferat: Psychologische Betreuung von Diskriminierungsopfern Frau Rosemarie Priet, Opferberatung Potsdam; Moderation: Jean Pascal Nkuibo AG 4 Schriftliche Beschwerden nach Diskriminierungsfällen Inputreferat: Frau Anke Zwink, Antidiskriminierungsstelle im Büro der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg; Moderation: Marianne Ballé Vorstellung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen 12. BRANDENBURGER MIGRANTINNENTREFFEN Handlungsmöglichkeiten für Migrantenorganisationen gegen Diskriminierung Anmeldefrist: 04.07.2009 Dienstag 7. Juli 2009 Evangelische Kirchengemeinde Potsdam-Babelsberg Schulstraße 8c 14482 Potsdam Vielfalt prägt unseren Alltag. Das aber verlangt, die Verschiedenheiten - durch Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, unterschiedliche Handicaps, Generation oder sexuelle Orientierung - wahrzunehmen, anzuerkennen und kompetent damit umzugehen. Nicht jeder kann das oder ist dazu in der Lage. Und immer wieder müssen Menschen aufgrund ihres Veschiedenseins Zurückweisung erfahren oder gar Diskriminierung erleben. Davon wissen gerade Zugewanderte häufig zu berichten. Seit mehr als zwei Jahren ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in Kraft. Und in der Zwischenzeit gab es immer wieder neue Impulse zur Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit für die vielfältigen Formen der Diskriminierung. Die Auseinandersetzung mit der Einschränkung von Chancen und der Ungleichbehandlung ist ein wichtiges Anliegen, damit Chancengleichheit im Alltag erlebbar wird. Wir laden Sie ein, mit den anwesenden Experten diese Fragen zu diskutieren und Ihre Erfahrungen im Umgang mit Diskriminierungen mitzubringen Programm • 10.30-11.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung Frau Prof. Dr. Karin Weiss Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Frau Maria Pichottka Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für die Ausländerbeiräte im Land Brandenburg 11.00-11.45 Uhr Einführung in das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz Frau Anke Zwink, Antidiskriminierungsstelle im Büro der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg 11.45-12.45 Uhr Frau Birte Weiß Diskriminierung erkennen und handeln Migration works-Zentrum für Partizipation basis & woge e.V. 12.45-13.45 Uhr Mittagspause • • • • Gemeinsame Veranstalter des 12. Brandenburger MigrantInnentreffens sind: • • • • die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg die Arbeitsgemeinschaft für die Ausländerbeiräte Brandenburg (AGAB) e.V. FAZIT die Berlin-Brandenburgische Auslandsgesellschaft (BBAG) e.V. Die Veranstaltung wird gefördert durch die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg. Die Teilnahme am Treffen ist kostenfrei. (Kaffee und Mittagessen inklusive). Für MigrantInnen werden die Reisekosten (nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln und gegen Vorlage der Fahrkarte) erstattet. Anmeldung Es wird gebeten, sich bis zum 4. Juli 2009 per Fax, per Post oder per E-Mail anzumelden bei: FaZIT Zum Jagenstein 3 14478 Potsdam Tel, Fax: (0331) 967 62 54 (0331) 967 62 59 E-Mail: dolmetscher@fazit-brb.de Internet: http://www.fazit-brb.de/ • • • BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 21 Qualifizierungen Die Ausschreibung läuft! FCZB e.V.: HORIZONTE – DAS LEHRAMTSSTIPENDIUM FÜR MIGRANTEN IN BERLIN Bewerbungsfrist: für Abiturienten und Studierende: 31. Juli für Referendare: 15. August Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung vergibt in Berlin zum Wintersemester 2009/10 erneut Stipendien für zukünftige Lehrkräfte mit Migrationshintergrund. Mit ihrem Programm „Horizonte – Das Lehramtsstipendium für Migranten“ will die Hertie-Stiftung gezielt begabte und engagierte junge Migranten für den Beruf im Klassenzimmer gewinnen und auf dem Weg dorthin stärken. Hintergrund sind die aktuellen Schüler- und Lehrerzahlen: Rund ein Drittel der Schüler hat Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Gleichzeitig sind heute nur etwa ein bis zwei Prozent der Lehrkräfte ausländischer Herkunft. Noch bis zum 31. Juli können sich Abiturienten und Studierende um die Aufnahme in das Programm bewerben, für Referendare ist am 15. August Bewerbungsschluss. Bewerben können sich Lehramtsstudierende aller Lehrämter und Fächer an den Berliner Universitäten sowie Referendare, die selbst oder deren Eltern außerhalb Deutschlands geboren wurden. Voraussetzung ist, dass die Bewerber noch mindestens zwei Jahre Ausbildungszeit vor sich haben. Die Hertie-Stiftung führt „Horizonte“ in Berlin in Zusammenarbeit mit der FU Berlin und der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung durch. Gleichzeitig wird „Horizonte“ in Frankfurt und in Hamburg ausgeschrieben. „Lehrer mit Migrationshintergrund sind an deutschen Schulen noch lange keine Normalität. Mit ‚Horizonte‘ möchte die Hertie-Stiftung darauf hinwirken, dass mehr Migranten an der schulischen Bildung der nachfolgenden Generationen mitwirken und mit ihrem eigenen erfolgreichen Bildungsweg zu Vorbildern für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund werden“, so Claudia Finke, Geschäftsführerin der Hertie-Stiftung. Zurzeit nehmen in Berlin fünf Stipendiaten – vier Studierende und ein Referendar – an dem Programm teil. Weitere Informationen: Gemeinnützige Hertie-Stiftung Katharina Lezius Leiterin Stipendiatenwerk Grüneburgweg 105 60323 Frankfurt am Main (069) 660 756 174 (069) 660 756 274 E-Mail: LeziusK@ghst.de Internet: http://www.horizonte.ghst.de ONLINE-PR, -MARKETING UND -PUBLIZIEREN Zwei aktuelle Fortbildungen im FrauenComputerZentrumBerlin Online-PR, -Marketing und -Publizieren sind in den letzten Jahren zunehmend wichtiger geworden. Nicht nur die eigene Website ist von zentraler Bedeutung für die Außendarstellung, darüber hinaus haben auch Web2.0Tools und Plattformen für die Kommunikation eine große Bedeutung gewonnen. Online PR Die Fortbildung "Online-PR und -Marketing in der Praxis" (04.09.-18.12.2009) richtet sich an berufstätige Frauen, die ihr Knowhow in diesem Bereich auf den neuesten Stand bringen möchten. E-Learning ermöglicht durch flexible Zeiteinteilung die berufsbegleitende Teilnahme. (Infotermin: Montag, 06.07.09, 10.00 Uhr) Publizieren und PR im www Für erwerbslose Akademikerinnen aus publizistischen Berufen und/oder mit Erfahrungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit startet am 19.10.09 die Fortbildung "Publizieren und PR im www". Die dreimonatige Weiterbildung bietet den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre bisherigen beruflichen Qualifikationen um aktuelles Know-how in den Bereichen Online-PR und -Redaktion zu ergänzen und so neue Berufsfelder zu erschließen. (Infotermin: Montag, 03.08.09, 14.00 Uhr) FCZB e.V.: BÜROKOMMUNIKATION - IT-FORTBILDUNG FÜR MIGRANTINNEN Weiterbildung für Frauen mit IT-Vorkenntnissen Infotermin: Montag, 06.07.09, 10.00 Uhr Starttermin: 21.09.2009 Diese dreimonatige Fortbildung richtet sich an Frauen mit Migrationshintergrund, die bereits über solide ITGrundlagenkenntnisse verfügen. Die Teilnehmerinnen haben in dieser Fortbildung die Möglichkeit, ihre Kompetenzen in folgenden 4 Bereichen auszubauen: • • • • • Computer-Anwendungen für den Bürobereich: u. a. Office-Programme sowie professionelle Internet-Recherche, E-Mail in der internationalen Kommunikation Schlüsselkompetenzen: z. B. Teamfähigkeit, Arbeitsorganisation, Lernbedarfe erkennen Sprachkompetenzen: Deutsch in der Bürokommunikation Bewerbungskompetenzen: berufliche Orientierung und Bewerbungstraining Ort, Information und Anmeldung für o. a. Fortbildungen. FCZB e.V., Cuvrystraße1, 10997 Berlin-Kreuzberg FCZB, Renate Wolf, Tel: (030)617970-16 E-Mail: slz@fczb.de, Internet: http://www.fczb.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 22 Qualifizierungen BWK BildungsWerk: Arbeitskreis der Opferhilfen in Deutschland e.V.: MEHR MIGRANTEN IN DEUTSCHE REDAKTIONEN Journalistische Fortbildung für Menschen mit Migrationshintergrund Bewerbung bis Ende Juli Start: 01.09.2009 Jeder fünfte in Deutschland Lebende hat eine Zuwanderungsgeschichte – doch nur etwa jeder fünfzigste Journalist. Folgen davon sind eine von Klischees geprägte Berichterstattung und die allgemein fehlende Präsenz des Blicks von Migranten auf gesellschaftliche Themen. Vor diesem Hintergrund startet das BWK BildungsWerk in Kreuzberg gemeinsam mit anderen Partnern nun eine journalistische Fortbildung für Medieninteressierte mit bikulturellem Hintergrund. Nach sorgfältiger Planung und mit Unterstützung unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Berliner Integrationsbeauftragten, der Agentur für Arbeit und Professor Dr. Ulrich Pätzold, einem der führenden Experten in der deutschen Journalistenausbildung, startet das BWK im Spätsommer die insgesamt 15monatige „Bikulturelle Crossmediale Fortbildung für junge Migranten“. Als Partner steht u. a. das traditionsreiche „Deutsche Institut für publizistische Bildungsarbeit“, Haus Busch in Hagen dem Projekt zur Seite. Für den sechsmonatigen praktischen Teil der Fortbildung bieten den Teilnehmern und Teilnehmerinnen noch weitere renommierte Partner wie beispielsweise ZDF, dpa, RBB und Tagesspiegel, taz, Hürriyet, Sabah sowie der Sender Metropol FM attraktive Praktika. Während des Seminars und darüber hinaus stehen den Teilnehmern bekannte „Mentoren“ aus Politik und Medien zur Seite, die sowohl die journalistische Orientierung als auch den Übergang in das journalistischen Berufsleben begleiten und erleichtern helfen. Hier ist u. a. Herr Günter Piening zu nennen, der Integrationsbeauftragte des Landes Berlin oder die Mitglieder des bekannten Vereins „Neue deutsche Medienmacher“. Die mit dem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit finanzierte „Bikulturelle Crossmediale Fortbildung für junge Migranten“ beginnt am 1. September; vorab führt das BWK ein Auswahlverfahren durch. Interessenten sollten sich daher schnellstmöglich an den Projektleiter Uwe Schulte wenden: BWK BildungsWerk in Kreuzberg GmbH Cuvrystraße 34 10997 Berlin Telefon: (030) 617929-51. Fax: (030) 617929-37 E-Mail: schulte@bwk-berlin.de Internet: http://www.bwk-berlin.de ZERTIFIKATSKURS „FACHBERATERIN FÜR OPFERHILFE“ Bewerbungsfrist: 01.08.2009 Der Bundesverband Arbeitskreis der Opferhilfen in Deutschland e. V. (ado) bildet mit einem bundesweit angelegten Fortbildungsprogramm Fachkräfte für das Feld der Opferhilfe professionell fort. Im September 2009 startet ein neuer einjähriger berufsbegleitender Zertifikatskurs „FachberaterIn für Opferhilfe“ (September 2009 bis Mai 2010). Der Zertifikatskurs wird vom ado in Kooperation mit dem Zentrum für Weiterbildung der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) angeboten. Ziel der Weiterbildung ist eine Verbesserung der Unterstützung von Opfern von Straf- und Gewalttaten, indem Fachkräfte diese umfassend aus der Perspektive von Opferbelangen professionell begleiten. Entsprechend wendet sich der Zertifikatskurs an Fachkräfte, die in ihrem Arbeitsbereich mit Opfern von Straf- und Gewalttaten in Kontakt kommen. Angesprochen sind insbesondere Mitarbeitende aus Berufsgruppen der Sozialen Arbeit oder Sozialpädagogik, aus Arbeitsfeldern des Sozial- und Gesundheitswesens sowie des polizeilichen und justitiellen Bereichs. Der Zertifikatskurs beginnt am 11.09.2009. Seminarort ist die ASH Berlin. Die Bewerbungsfrist für den Zertifikatskurs endet am 01.08.2009. Der Kurs kostet 1475.- Euro zahlbar in 10 Raten und umfasst 5 Lehrmodule, 4 Supervisionssitzungen und 4 Peergruppentreffen. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.opferhilfen.de/aktuell und http://www.ashberlin.eu/index.php?id=587 Arbeitskreis der Opferhilfen in Deutschland e.V. Perleberger Straße 27 10559 Berlin Tel.: (030) 39 40 77 80 Fax: (030) 39 40 77 95 E-Mail: info@opferhilfen.de Internet: http://www.opferhilfen.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 23 Qualifizierungen 21.07.: AWO-Begegnungszentrum ZEPRA: JOB-CENTER-SPRECHSTUNDE Das JobCenter Friedrichshain – Kreuzberg kommt ins AWO-Begegnungszentrum! Kommen Sie auch und erkunden Sie mit einem Arbeitsvermittler Ihre Fähigkeiten und Chancen auf dem Arbeitsmarkt! • • • • Welche beruflichen Chancen bestehen in der individuellen Situation? Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es mit Hartz IV? Wie kann ich mich selbständig machen? Welche Möglichkeiten gibt es, den Job zu erhalten? Etc. INTERKULTURELL KOMPETENT IN TRAINING UND BERATUNG Eine berufsbegleitende Weiterbildung in interkultureller Orientierung und Diversity Management November 2009 bis Januar 2011 WO? AWO-Begegnungszentrum, Adalbertstr. 23 a, 10997 Berlin WANN? 21.07.2009, 13.00 Uhr – 14.30 Uhr FRAGEN? Tel.: (030) 69 53 56 15 Gerne können Sie uns Ihre Themenwünsche im Vorfeld telefonisch mitteilen! AWO-Begegnungszentrum Adalbertstraße 23 a 10997 Berlin Internet: http://www.begegnungszentrum.org und http://www.awo-friedrichshain-kreuzberg.de Wir leben in einer Gesellschaft, die von Migration und Globalisierung geprägt ist, und deren Bevölkerung heute nach Jahrzehnten der Zuwanderung kulturell vielfältig ist. Doch noch immer wird der Umgang mit kultureller Vielfalt als konfliktreich erlebt und nach integrativen Strategien gesucht. In diesem Zusammenhang ist interkulturelle Kompetenz eine Schlüsselqualifikation in zahlreichen Berufsfeldern. In Betrieben, Unternehmen, Verwaltung, Sozialer Arbeit und öffentlichem Dienst wird zunehmend Fachpersonal benötigt, das diese Kompetenz wirkungsvoll einsetzen und den Umgang mit Unterschieden kenntnisreich und adäquat vermitteln bzw. gestalten kann. Die Weiterbildung entspricht diesem Bedarf: Sie befähigt die Teilnehmenden zum ressourcenorientierten Arbeiten im interkulturellen Kontext sowie zur Anwendung von Strategien der interkulturellen Orientierung und des Diversity Management. Beratung und Training werden dabei als Elemente organisatorischer Veränderungsprozesse, also auch der Personal- und Organisationsentwicklung, begriffen und gestaltet. In der Weiterbildung geht es daher nicht nur um die Vermittlung von Fachwissen und Methoden aus Training und Beratung, sondern auch um die Grundlagen der Prozessorientierung und des Konfliktund Veränderungsmanagements. Dabei werden die beruflichen Hintergründe der Teilnehmenden einbezogen und ihre speziellen Anliegen berücksichtigt. Zielgruppen Die Weiterbildung wendet sich an Fachkräfte der Verwaltung, der Sozialen Arbeit, der Organisations- und Personalentwicklung sowie der Aus- und Weiterbildung. Weitere Informationen im Internet: http://www.zepra-hamburg.de/diversity.html Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Zentrum für Praxisentwicklung - ZEPRA Saarlandstraße 30 22303 Hamburg Tel.: (040) 42875-7037 Fax (040) 42875-7009 E-Mail: zepra_kruse@haw-hamburg.de Internet: www.zepra-hamburg.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 24 Qualifizierungen DAA Institut Berlin IHRE CHANCE FÜR EINE AUSBILDUNGS-/ ARBEITSAUFNAHME „Ausbildung in Sicht“ Förderung der Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen bis 25 Jahren mit Migrationshintergrund. Ihre beruflichen Erfahrungen und Ziele werden abgefragt. Gemeinsam mit uns wird ein Vorgehen festgelegt, wie Sie Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt prüfen und verbessern können. Dies führt zu der Planung, in welchen Betrieben mit welchen Berufstätigkeiten das Praktikum stattfindet. 2. Praxisphase (5 Monate) • Deutsch-Unterricht • Betriebspraktikum • Bewerbungstraining Der Deutsch-Unterricht soll Sie neben einer grundlegenden Sprachförderung besonders motivieren und fördern, ihre alltäglichen Fähigkeiten im Gebrauch der deutschen Sprache mit Lust selbständig zu erweitern. Ein Kernstück des Lehrgangs bildet ein mehrmonatiges Betriebspraktikum, das den Charakter eines „Probearbeitsverhältnisses“ hat. Es liefert einen praxisbezogenen Rahmen zur Erprobung ihrer beruflichen Fähigkeiten mit dem Ziel, eine Ausbildung oder Arbeitstätigkeit (in diesem Betrieb) zu beginnen. Während dieses Praktikums werden Sie bei bestehenden Problemen beraten; alle Möglichkeiten, Ihr Ziel zu erreichen, werden erprobt. Einstufungstests finden statt Termine bitte telefonisch erfragen! Abschluss Sie erhalten ein Zertifikat der DAA. Unterrichtsort Der Unterricht findet in den Räumen der Deutschen Angestellten-Akademie, in Neukölln in der Sonnenallee 223, 12059 Berlin statt. Anmeldung Deutsche Angestellten-Akademie Sonnenallee 223 12059 Berlin Tel.: (030) 56829629 Fax: (030) 63226137 E-Mail: info.daa-berlin@daa-bw.de Internet: http://www.daa-berlin.de Sind Sie interessiert? Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche unter 25 Jahren mit Migrationshintergrund, die ihre deutschen Sprachkenntnisse für ihre berufliche Entwicklung verbessern wollen oder müssen. Lehrgangstermine und Lehrgangsdauer beträgt 6 Monate 01.07.2009 - 31.12.2009 Lehrgangsinhalte und -ziele I. Sprach- und Kommunikationstraining Ihre Kenntnisse und Ihre Fähigkeiten in der deutschen Sprache werden ermittelt. Darauf aufbauend erweitern Sie Ihre Sprachkenntnisse und Sprechfähigkeit, wobei alltägliche und beruflich nötige Fähigkeiten erlernt und trainiert werden. Dies ist eine notwendige Voraussetzung für einen beruflichen Erfolg. II. Berufliche Bestandsaufnahme, Eignungsabklärung und Perspektiverarbeitung Sie lernen die beruflichen Anforderungen in bestimmten Berufsfeldern genauer kennen, die Arbeitsbedingungen dort und die Möglichkeiten eines beruflichen Neuanfangs. Sie können Ihre Eignung für bestimmte Tätigkeiten feststellen und damit eine Entscheidung über Ihren Berufsweg treffen. Mit unserer Unterstützung erproben Sie alle Möglichkeiten, eine Ausbildung/ Arbeit in einem von Ihnen gewünschten und für Sie geeigneten Beruf zu aufzunehmen. Finanzielle Förderung Der Lehrgang wird durch Zuschüsse des Landes Berlin (Senatsverwaltung) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Für Sie als Teilnehmer entstehen keine Kosten. Lehrgangsaufbau 1. Planungsphase (1 Monat) Information und Orientierung Innerhalb der ersten vier Wochen werden Ihre aktuellen Sprachkenntnisse ermittelt. Darüber hinaus werden mit Tests und Übungen Ihre beruflichen und allgemeinen Fähigkeiten festgestellt und Ihre Stärken analysiert. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 25 Qualifizierungen VHS Tempelhof-Schöneberg QUALIFIZIERUNGEN FÜR FRAUEN NICHTDEUTSCHER HERKUNFT Beginn: 07.09.2009 Projekt • • „Deutsch, EDV und Berufsorientierung im Pflegebereich“ und „Basisqualifikation Pflege“ (Aufbaukurs) für Frauen nichtdeutscher Herkunft an der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg Ab dem 7. September 2009 beginnt in der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg wieder ein neuer einjähriger Kurs „Deutsch, EDV und Berufsorientierung im Pflegebereich“. Migrantinnen, die über Grundkenntnisse im Bereich Deutsch als Fremdsprache (A2.2) verfügen, können berufsbezogene sprachliche Kompetenzen und grundlegende EDV-Kenntnisse erwerben. Die Teilnehmerinnen erhalten außerdem eine Einführung in den Bereich „Pflege“. Bestandteile des Kurses sind ein Praktikum und ein Erste-Hilfe-Kurs. Ziel des Kurses ist sowohl die Prüfung „Zertifikat Deutsch“ als auch Textverarbeitung Basics zu absolvieren. Ebenfalls ab dem 7. September beginnt ein 15-wöchiger Aufbaukurs Basisqualifikation Pflege für Frauen, die den Kurs „Deutsch, EDV und Berufsorientierung im Pflegebereich“ absolviert haben oder vergleichbare Kenntnisse mitbringen. Der Kurs führt zum Zertifikat „Basisqualifikation Pflege“. Die Kosten für die Teilnehmerinnen betragen pro Semester 49.- Euro. Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Berlin gefördert. Kontakt und Information Frau Günther, Tel.: (030) 7560-3520 und Frau Hadan, Tel.: (030) 7560-6973 Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg Barbarossaplatz 5 10781 Berlin BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 26 Initiativen ARiC Berlin e.V.: AUFRUF ZUM INTERDIALOGPREIS 2009 Frist. 16.10.2009 Durch den InterDialogPreis werden der interkulturelle Austausch und das respektvolle Zusammenleben in Berlin gezielt gefördert. Der Preis wird 2009 zum vierten Mal verliehen. Wer steht hinter dem Preis? Der InterDialogPreis ist eine gemeinsame Initiative vom Antirassistisch-Interkulturellen Informationszentrum ARiC Berlin e.V. und einem breiten Netzwerk von Organisationen und Institutionen. Der Preis wird im Rahmen der Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs ausgeschrieben. Wer kann ausgezeichnet werden? Für ihr außergewöhnliches und vorbildhaftes interkulturelles Engagement wird jeweils • ein/e Erwachsene/r und • ein/e Jugendliche/r (unter 21) ausgezeichnet. Ob als Netzwerker eines außergewöhnlichen Nachbarschaftsprojektes, als Trainerin eines Vereins, der sich gegen Rassismus einsetzt, als Sprachförderer oder als mehrsprachige Ansprechperson einer dialogfördernden Initiative – alle Vorschläge werden mit Spannung erwartet! Nach welchen Kriterien wird entschieden? • • • • bürgerschaftliches Engagement positive Resonanz und breite Zustimmung auf das Engagement Vorbildfunktion in der Öffentlichkeit Nachhaltigkeit der Arbeit für das interkulturelle Zusammenleben. Einsendeschluss ist der 16. Oktober 2009. Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge per Post, Fax oder E-Mail an: ARiC Berlin e.V. Chausseestrasse 29 10115 Berlin E-Mail: aric@aric.de Fax: (030) 308799-12. Weitere Informationen zum InterDialogPreis und zum Programm der Tage des Interkulturellen Dialogs vom 2. bis zum 20. November 2009 finden Sie auf der Website von ARiC Berlin unter http://www.aric.de . Kontakt Wenn Sie Fragen zum InterDialogPreis haben, wenden Sie sich bitte an: Joanna Twarowska, Telefonnummer: (030) 3087990. Wettbewerb „INDIE Goes Mobile“: FILMDREH MIT DER HANDYKAMERA Für einen dreiminütigen Film zum Thema ‚Diversity’ winkt als Hauptpreis eine nagelneue Videokamera Einsendeschluss: 30.09.2009 Beim Wettbewerb INDIE Goes Mobile geht es um Filme, die mit Handy- oder Digitalkameras gedreht werden und sich mit dem Thema Diversity in der Schule und im Alltag von Jugendlichen befassen. Der British Council hat diesen europäischen Filmwettbewerb im Rahmen seines Projektes Inclusion and Diversity in Education (Inklusion und kulturelle Vielfalt [Diversity] in Bildung und Erziehung, http://www.britishcouncil.org/indie-competition) ausgeschrieben. Wer trifft die Auswahl? Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury mit Vertreter/innen aus Wirtschaft, Politik, Sport, Kultur, Journalismus und Jugend. Der Preis Die Ehrung ist in diesem Jahr jeweils mit einem Preisgeld und einem Sachpreis pro Kategorie dotiert. Die öffentliche Bekanntgabe und Auszeichnung der Preisträger/innen erfolgt im Rahmen des InterDialogFestes 2009. Wer kann nominieren? Nominieren können alle Einrichtungen und Einzelpersonen jeden Alters, die ihre Auswahl mit Bezug auf den interkulturellen Dialog in Berlin ausreichend begründen können. Was ist INDIE? Inclusion and Diversity (INDIE) trägt zur europäischen Debatte um Diversität bei. Es konzentriert sich auf die Führung innerhalb multikultureller Schulen und baut Netzwerke zwischen Politiker/innen und Schuldirektor/innen in Europa auf. Die erste Aufgabe der Teilnehmer/innen an unserem Projekt INDIE war die Entwicklung einer Europäischen Charta - Inklusion und kulturelle Vielfalt (Diversity) in Bildung und Erziehung. (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 27 Initiativen (Fortsetzung) Diese Charta setzt sich für die Anerkennung von Unterschieden zwischen verschiedenen Religionen, Kulturen, sexuellen Orientierungen, bei der Kleidung, dem äußerem Erscheinungsbild, usw. im schulischen Umfeld ein. Die Charta betont die Notwendigkeit, Wünsche und Meinungsäußerungen junger Menschen anzuhören. Beispielsweise beinhaltet sie, ab sofort keinerlei Diskriminierung und Rassismus zu tolerieren. Wer kann teilnehmen? Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen in der Sekundarstufe aus Teilnehmerländern des Projektes INDIE – d.h. aus Belgien, Deutschland, Griechenland, Italien, Malta, den Niederlanden, Portugal, Spanien und Großbritannien - können bei dem Wettbewerb mitmachen. Einsendeschluss Einsendeschluss für das Original der Filme zum Thema Diversity ist der 30. September 2009. Weitere Details zur Einreichung der Videos auf unserer INDIE Website unter: http://www.britishcouncil.org/indie-competition Deutsche Informationen unter http://www.britishcouncil.de/d/projects/indie_mobile.htm . Weitere Informationen zum Projekt „Inclusion and Diversity in Education“ des British Council von Kathrin Tietze E-Mail: kathrin.tietze@britishcouncil.de . British Council Germany Alexanderplatz 1 10178 Berlin Tel.: (030) 311 09 90 Fax: (030) 311 09 920 Internet: http://www.britishcouncil.de INTEGRATIONSPREIS 2009 Gesucht wird das behindertenfreundliche Unternehmen des Jahres im Land Berlin! Bewerbungen bis 15.09.2009 möglich. Zum siebenten Mal vergibt das Land Berlin den Integrationspreis an einen Arbeitgeber, der schwerbehinderte Menschen in vorbildlicher Weise ausbildet oder beschäftigt. Private sowie öffentliche Unternehmen jeder Größe und aller Wirtschaftsbereiche sind berechtigt, am Wettbewerb teilzunehmen. Insbesondere erwünscht sind Bewerbungen von Unternehmen, deren Aufgabe nicht in der Förderung von Menschen mit Behinderung besteht. (Anerkannte Integrationsunternehmen können daher am Wettbewerb leider nicht teilnehmen). Die Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, des Landesamtes für Gesundheit und Soziales – Integrationsamt, der Bundesagentur für Arbeit, von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden, von Behindertenverbänden sowie dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung. Das Unternehmen des Gewinners ist berechtigt, mit dem Logo des Integrationspreises 2009 über drei Jahre in seiner Geschäftspost zu werben und erhält: Eine Geldprämie in Höhe von 20.000 Euro, eine Skulptur - symbolisiert die Teilhabe von schwerbehinderten Menschen am Arbeitsleben, eine Urkunde – überreicht von der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales und dem Präsidenten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales sowie eine Werbe-Broschüre „Behindertenfreundliches Unternehmen 2009“ – für Kunden und Geschäftspartner. Bis zu zwei weitere Unternehmen können mit einem Geldpreis in Höhe von 5000 Euro ausgezeichnet werden. Die Auszeichnung mit dem Integrationspreis 2009 erfolgt am 9. Dezember 2009 im Roten Rathaus – Wappensaal. Den Bewerbungsbogen und weitere Informationen finden Sie im Internet: http://www.berlin.de/lageso/integrationspreis Bitte senden Sie den ausgefüllten Bewerbungsbogen bis zum 15.09.2009 an: Landesamt für Gesundheit und Soziales - Integrationsamt Sächsische Str. 28 10707 Berlin Tel.: (030) 902293307 Fax: (030) 90229-3399 E-Mail: Nelli.Stanko@lageso.berlin.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 28 Initiativen Einladung und Aufruf zur Mitgestaltung DIE 7. BERLINER TAGE DES INTERKULTURELLEN DIALOGS miteinander reden – voneinander erfahren – gemeinsam handeln Anmeldung bis 15.07.2009 Gleichstellung, Respekt und Anerkennung Dialogtische vom 2. bis 20. November 2009 "Ein starker Gedanke teilt auch dem, der anderer Meinung ist, von seiner Kraft etwas mit." Marcel Proust Dies sind nur einige Beispiele von vielen möglichen Fragen, zu denen an den Dialogtischen ein spannender Austausch geführt und weiterführende Ideen entwickelt werden können. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich für die Idee des Dialogs (erneut) begeistern und sich durch Ihre Mitorganisation bei den Dialogrunden beteiligen. Für die Dialogtische empfehlen wir die Wochen vom 02. bis 20. November 2009. Wir bitten Sie herzlich, den auf der Seite http://www.aric.de/aktuelles/tage_des_interkulturellen_dia logs/ abrufbaren Vordruck (direkter Download unter: http://www.aric.de/fileadmin/users/aric/PDF/Dialogtage/F axantwort_2009.doc) Die Veranstaltungsreihe ist eine gemeinsame Initiative vom Antirassistisch-Interkulturellen Informationszentrum ARiC Berlin e.V. und einem breiten Netzwerk von Organisationen und Institutionen. Wie in den vergangenen Jahren rufen wir Vereine, Bildungseinrichtungen, Nachbarschaftszentren, Institutionen, Verwaltungen, Unternehmen, Selbstorganisationen von Migrant/innen, Quartiersmanagementbüros und Privatpersonen dazu auf, die „Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs“ mitzugestalten. Was dafür benötigt wird? Ein Raum, Tisch und Stühle und die Bereitschaft, acht bis zwölf Menschen, die sonst nicht ohne weiteres miteinander ins Gespräch kommen, als Dialogpartner/innen zu gewinnen. In diesem Jahr wollen wir den Dialog zu den Themen Gleichstellung, Respekt und Anerkennung anregen. Dabei soll es um rechtliche Formen der Anerkennung verschiedenster Gruppen in Berlin gehen. Wir wollen aber auch die Praxis ins Blickfeld nehmen und schauen, wie es mit der Gleichstellung in der Realität aussieht. Solche Fragen könnten Dialogtischthemen sein: • Inwieweit ist Gleichstellung in unserer Stadt schon verwirklicht? An welchen Stellen müssen wir noch etwas ändern und verbessern? Wer in Berlin lebt, soll auch mitentscheiden dürfen, was in Berlin passiert oder etwa nicht? Warum gibt es kein kommunales Wahlrecht für alle, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben? Was bedeutet gegenseitiger Respekt für einander? Was verstehe ich persönlich darunter? Gerechtfertigte Ungleichbehandlung und positive Diskriminierung (affirmative action)-sind sie notwendig, um Gleichstellung zu erreichen? Institutionelle Diskriminierung und interkulturelle Öffnung von staatlichen und privaten Unternehmen und Institutionen - was ist der Stand der Dinge in Berlin? Was sind die nächsten Schritte? bis zum 15. Juli 2009 an uns zu faxen oder per E-Mail zu senden. Im September wollen wir alle Dialogtische und das Rahmenprogramm im Programmheft und auf der Webseite veröffentlichen. Um ihre Angaben für den Dialogtisch zu erfassen und weitere Fragen in der Vorbereitung zu besprechen, werden wir uns anschließend mit Ihnen in Verbindung setzen. Wenn Sie Rückfragen oder Vorschläge haben, wenden Sie sich bitte an Jan Fehse und Elsa Lidola, Tel. (030) 308 799-22. Als Anregung empfehlen wir auch die Informationen und Berichte aus den Jahren 2003 bis 2008 unter http://www.aric.de/projekte . • ARiC Berlin e.V. Chausseestrasse 29 10115 Berlin Tel.: (030) 308799-0 Fax: (030) 308799-12 E-Mail: aric@aric.de Internet: http://www.aric.de • • • BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 29 Initiativen Aus Projekten und Vereinen Transatlantischer Ideenwettbewerb USable: GUWBI e.V. ENGAGEMENT DER GENERATION 50+ Frist: 31.10.2009 Der Bevölkerungsanteil älterer Menschen in Deutschland nimmt zu. Eine verlängerte Lebenszeit heißt auch länger aktiv sein können und wollen. Sich im Alter zu engagieren, ist eine Möglichkeit, sein Wissen und seine Lebenserfahrung weiter in die Gesellschaft einzubringen. Die Kompetenzen der Generation 50+ werden überall gebraucht: zum Beispiel in der Stadtteilarbeit, in generationsübergreifenden Projekten oder in der Selbstorganisation Älterer. Gerade die „jungen Senioren“ der Babyboomer- Generation wollen Verantwortung übernehmen. In den USA umfasst diese Personengruppe mehr als 77 Millionen Menschen. Sie engagieren sich bereits heute stärker als jede Generation zuvor. Dabei suchen sie vor allem Aufgaben, die auch ihrer Qualifikation entsprechen. In den USA und Kanada hat Engagement, vor allem auf lokaler Ebene, große Tradition. Diese Erfahrungen wollen wir nutzen. Gesucht werden Ihre Ideen, Projekte und Initiativen rund um das freiwillige Engagement der Generation 50+. Dabei sollten Sie sich an der Philosophie des amerikanischen Bürgersinns orientieren, vielleicht sogar ein konkretes Vorbild aus den USA oder Kanada haben. Ihre Initiative sollte stark durch freiwilliges Engagement getragen werden. Ob Sie einen Großelterndienst nach New Yorker Vorbild aufbauen, sich von der pragmatischen Eigeninitiative eines Seniorennetzwerks in Toronto haben inspirieren lassen oder ein generationsübergreifendes Wohnkonzept aus Kalifornien in Deutschland umsetzen wollen – es sind alle Ideen willkommen, bei denen Ältere ihr Wissen, ihre Kraft und Kreativität für ein gesellschaftliches Miteinander einbringen. Faltblatt zur Ausschreibung: http://www.koerberstiftung.de/index.php?eID=trackdown&uid=777&cHash=610 a61047c02aaa7d0d9223cc5f6d9ab MIKROKREDIT FÜR EXISTENZGRÜNDERINNEN UND SELBSTÄNDIGE GUWBI bietet Information für Interessierte mit Migrationshintergrund Die Investitionsbank Berlin (IBB) unterstützt weiterhin mit einem Mikrokredit die ExistenzgründerInnen und Selbständige in Berlin. Die Unterstützung erfolgt im Rahmen folgender Vorhaben: • • • • • Existenzgründungen und -festigungen Betriebsübernahmen Neuansiedlungen Erweiterungen Mittel für neue Projekte Die Erstellung eines Konzeptes ist nicht erforderlich und in der Regel werden keine Sicherheiten verlangt. Über Kreditvergabe wird nach einem persönlichen Gespräch mit dem/der Antragsteller/in entschieden. Deshalb wird eine gründliche Vorbereitung für das Gespräch empfohlen. Für weitere Informationen: http://www.ibb.de oder Hotline: (030) 2125-4747. Die ExistenzgründerInnen und Selbständige mit Migrationshintergrund können sich außerdem bei der Gesellschaft für Urbane Wirtschaft, Beschäftigung und Integration e.V. (GUWBI) informieren. Telefon: (030) 60 50 00 19 Ansprechpartner: Ahmet Ersöz GUWBI e.V. Gesellschaft für Urbane Wirtschaft, Beschäftigung und Integration e.V. Katzbachstrasse 1 10965 Berlin Tel.: (030) 60 50 00 19 Fax: (030) 60 50 00 77 E-Mail: info@guwbi.de Internet: http://www.guwbi.de Kontakt: Transatlantischer Ideenwettbewerb USable Körber-Stiftung Kehrwieder 12 20457 Hamburg Telefon: (040) 80 81 92 - 167 Telefax (040) 80 81 92 - 303 E-Mail: usable@koerber-stiftung.de Internet: http://www.usable.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 30 Aus Projekten und Vereinen BABEL e.V. Klausdorfer Straße 8, 12629 BerlinHellersdorf ℡ (030) 99 858 91 (030) 99 893 20 babel-berlin@t-online.de http://www.haus-babylon.de Aus dem Veranstaltungsangebot im Juli und August 2009 VERANSTALTUNGEN MIT VORANMELDUNG Berliner Leben – Berlin erleben Vorträge/Diskussionen/Führungen zur Berlin-Brandenburgischen Migrations- und Kulturgeschichte, u.a.: Berlin – meine Stadt. Rundgang durch die ältesten erhaltenen Teile der Stadt. Marzahn-Hellersdorf – mein Bezirk. Von der Seidenraupenzucht zum Luftschiffbau, vom Pfälzerdorf zur Großsiedlung. Multikulturelles Berlin – ein besonders Kulturgut. Wer und was ist überhaupt ein echter Berliner? Rundgang durch Berlin-Kreuzberg. Bitte telefonisch anmelden! ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN: Mo 06./13./20./27. Juli & 03./10./17./24./31. August 2009 13.30 – 16.00 Uhr Fantastische Momente mit Spiel und Spaß Spielenachmittag für Senioren 50 plus Skat, Rommé, Canasta, Schach, Mensch ärgere dich nicht, Halma und Mühle bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen. Di 07./14./21./28. Juli & 04./11./18./25. August 2009 15.00 Uhr Multikultureller Jugendbeirat Kochstudio Kulinarisches und Informatives aus anderen Ländern. Mi 01./08./15./22./29. Juli. & 05./12./19./26 August 2009 14.00 – 18.00 Uhr Vergnügen ohne Grenzen für Leute 50 plus Fr 03./10./17./24./31. Juli & 07./14./21./28. August 2009 20.00 Uhr Multikultureller Jugendbeirat Salotreff Babylon außer Haus Sa 11. Juli 2009 14.00 – 18.00 Uhr Stadtteil- und Promenadenfest Babylon bietet Infos und Kostproben zu authentischer muslimischer Küche Sa 01. August 2009 15.00 – 22.00 Uhr Interkulturelles Familien- und Grillfest Zum „Tag des Offenen Gartens“ KURSE/ARBEITSKREISE Um Voranmeldung wird gebeten: montags 14.00 – 15.30 Uhr Puppen-Theater Wir üben zusammen ein Stück ein. Für Kinder und Gruppen von 8 bis 12 Jahren. montags 15.00 – 16.30 Uhr Englisch Konversations-Kurs für Kinder der Klassenstufen drei bis sechs. dienstags 15.00 Uhr Weltkinder – Kinderwelten Workshop zur Migrationsgeschichte für Teilnehmer zwischen 8 und 12 Jahren. dienstags 17.00 – 19.00 Uhr Multikultureller Jugendbeirat Besprechung, Fotoprojekt und interkulturelle Gartengestaltung mittwochs 14.00 – 16.00 Uhr Multikultureller Kochkurs für Kinder Gerichte aus aller Welt zum Probieren und Selberkochen. donnerstags 14.00 – 15.30 Uhr Interkultureller Kräutergarten für Kinder Kreatives Gestalten im Mini-Gewächshaus. Kleine Kräuterkunde zum Schnuppern, Fühlen und Kosten. donnerstags 15:00 -17:00 Uhr Urdu – Sprachkurs für Kinder auf Anfrage FERIENANGEBOTE Um Voranmeldung wird gebeten: AUSKÜNFTE/BERATUNGEN Mo – Fr 9.30 – 12.00 Uhr, mit Imbiss und Getränken • 16.07. – 24.07.2009 Wasserparty Klitschnass ……(Bitte Badekleidung & Handtuch mitbringen!) • 27.07. – 31.07.2009 Party mit Micha und vielen Überraschungen • 03.08. – 07.08.2009 Babylonische Spielwelten Spiele aus aller Welt • 10.08. – 14.08.2009 Babylonischer Sport Wettkämpfe spielerisch gemeistert • 17.08. – 21.08.2009 Babylonische Spielwelten Spiele aus aller Welt • 24.08. – 28.08.2009 Märchentag im Beduinenzelt Beratungs-, Betreuungs- und Begleitservice (in verschiedenen Sprachen) • Migrationssozialberatung Dienstag: 10.00 – 15.00 Uhr • Auskünfte zu Wohnungsangelegenheiten und Antragstellungen/Schreib- und Übersetzungsservice Montag: 10.00 – 14.00 Uhr 1./3. Mittwoch im Monat: 10.00 – 13.00 Uhr Änderungen vorbehalten Ausführliches Angebot unter: http://www.haus-babylon.de Verantwortlich: Dr. M. Shiferaw BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 31 Aus Projekten und Vereinen Selbsthilfeprojekt für Frauen e.V. STELLENAUSSCHREIBUNG Erzieher/-innen Sozialpädagog/-innen zum 01.09.2009 Selbsthilfeprojekt für Frauen e.V. ist ein freier Träger mit 2 Einrichtungen und Projekten für Frauen mit Migrationshintergrund in Berlin Schöneberg. Zu den Tätigkeitsfeldern gehören Kindertagesstätten, Bildungsmaßnahmen für Frauen und Beratung für Frauen. Das Selbsthilfeprojekt für Frauen e.V. sucht ab 1. September 2009 für die Kitas einige liebevolle, engagierte Erzieher/-innen und /oder Sozialpädagog/-innen. Einschlägige Erfahrungen und Fachkenntnisse für die Arbeit im Kitabereich und möglichst im Bereich Integration sind wünschenswert. Die staatliche Anerkennung ist Voraussetzung. Schwerpunkte unserer Kitas: • • • Berliner Bildungsprogramm Förderung der deutschen Sprache, da die betreuten Kinder überwiegend aus nicht deutscher Herkunft stammen Islamische Werteerziehung nach eigenen Standards Im Rahmen des Projektes werden rund 200 ehrenamtliche Integrationslotsen/innen geschult, um integrationssuchende Migranten/innen zu informieren, zu unterstützen und sie zu Migrationserstberatungsstellen und Integrationskursen hin zu führen. Auf diese Weise sollen vorhandene Annahmebarrieren bei Migrant/innen abgebaut und damit die Wirksamkeit von Integrationsmaßnahmen erhöht werden. Seit Beginn des Projektes sind bereits rund 53 ehrenamtliche Integrationslots/innen in Berlin ausgebildet worden. Die Begleitung wird in folgenden Sprachen angeboten: Arabisch, Bosnisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Mazedonisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch, Romanes, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch. Wir möchten allerdings darauf hinweisen, dass unsere Mitarbeiter bzw. Integrationslots/innen bei der TGD ehrenamtlich tätig sind, dementsprechend sollten Sie uns bei Anfrage rechtzeitig kontaktieren. Zusätzlich gilt der Hinweis, dass unsere Lots/innen gerne Begleitungen unternehmen, allerdings keine ausschließliche Übersetzungsarbeit. Internet: http://www.tgd.de/modules.php?op=modload&name=Ne ws&file=index&catid=27&topic= Wir freuen uns über motivierte, liebevolle Bewerber/innen. Kontakt und weitere Informationen (z.B. mehrsprachige Info-Flyer): Türkische Gemeinde in Deutschland Projekt Integration Plus Lotsen Didem Yüksel Obentrautstraße 72 10963 Berlin Telefon: (030) 23 62 33 28 Fax: (030) 23 63 55 89 E-Mail: didem.yueksel@tgd.de Internet: http://www.tgd.de Schriftliche Bewerbung bitte an: Selbsthilfeprojekt für Frauen e.V. Hanımlar Yardımlasma Derneği Naumannstraße 7 10829 Berlin E-Mail: vorstand@shp-fuer-frauen.de Internet: http://www.shp-fuer-frauen.de Türkische Gemeinde in Deutschland: INTEGRATIONSLOTS/INNEN STELLEN SICH VOR Angebot richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund Im August 2007 hat die Türkische Gemeinde in Deutschland das Integrationsprojekt Integration Plus Lotsen gestartet. Es wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert und an drei Standorten in Deutschland in Berlin, Aachen und Frankfurt/M. durchgeführt. Damit möchte die TGD einen Beitrag zur Verbesserung der Integration hauptsächlich von Menschen türkischer und arabischer Herkunft leisten. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 32 Aus Projekten und Vereinen iaf e.V.: Polnische Gemeinde Berlin-Brandenburg ELTERLICHE SORGE IN BINATIONALEN PARTNERSCHAFTEN Vortrag am 07.07.2009 Der Begriff der elterlichen Sorge, insbesondere die Problematik der Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf einen Elternteil und der Erlass einer Grenzsperre bei Angst vor Kindesentziehung werden ausführlich erörtert und diskutiert. Die Referentin, RAin Svenja Schmidt-Bandelow, ist Fachanwältin für Familienrecht in Berlin und Beraterin in der iaf Berlin. Zeit: 7. Juli 2009, 19.00 Uhr Ort: Oranienstraße 34, HH, 4. Stock, Aufzug Der Vortrag richtet sich an Betroffene und MitarbeiterInnen aus Beratungsstellen. Wir bitten möglichst rechtzeitig um Anmeldung per Mail oder Fax. VERANSTALTUNGSORT GESUCHT Am 1. September 2009 70. Jahrestag des Ausbruches des 2. Weltkriegs. Aus diesem Anlass möchten wir eine katholische Heilige Messe in der internationalen Sprache ESPERANTO lesen lassen; entweder an diesem Nachmittag oder am Sonntag, den 30. August 2009 um 12 Uhr. Wir suchen eine Kirche und einen Zelebranten. Kontakt (nur Postadresse): Adalberto Wojciech Soczówka Postfach 424 022 12082 Berlin Tel.(AB): (030) 706 17 23 Gesprächskreis für binationale oder interkulturelle Partnerschaften Die iaf Berlin möchte einen themenzentrierten Gesprächskreis für binationale bzw. interkulturelle Partnerschaften anbieten. Auch wenn diese Partnerschaften in Großstädten wie Berlin eine Selbstverständlichkeit geworden sind, so kann es doch spezielle Themen geben, die diese Gruppe von anderen unterscheiden. Solche Themen sollen im Mittelpunkt des Abends stehen, der jeden Monat einmal Gelegenheit geben soll, sich miteinander auszutauschen. Im gemeinsamen Gespräch können Ansichten, Einstellungen, Beweggründe und auch Sensibilitäten deutlicher werden und reflektiert werden. Da das erste Treffen auch dem Kennenlernen dient, wird das Thema noch recht allgemein gehalten. Termine: Donnerstag, 23.07.2009, 20.08.2009 usw. Zeit: 19.00 bis 21.00 Uhr Ort: Wir bitten möglichst rechtzeitig um Anmeldung per Mail oder Fax. Verband binationaler Familien und Partnerschaften , iaf e.V. Oranienstr. 34 10999 Berlin Geschäftsstelle Berlin Oranienstraße 34, HH, 4. Stock 10999 Berlin Tel.: (030) 615 34 99 Fax: (030) 615 92 67 E-Mail : berlin@verband-binationaler.de Internet : http://www.verband-binationaler.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 33 Veranstaltungen 04.07.-16.08.2009: ISTANBUL-OFF-SPACES Unabhängige Kunsträume im Dialog Orte des gesellschaftlichen Diskurses und der zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzung Ausstellung - Veranstaltungen - Vermittlung Ort: Kunstraum Kreuzberg/Bethanien Mariannenplatz 2 10997 Berlin Öffnungszeiten: 4. Juli bis 16. August 2009, täglich 12-19 Uhr Eintritt: frei Eröffnung: Mehmet Ali Turkmen, 2007 Freitag, 3. Juli, ab 19 Uhr, Begrüßung: Dr. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister Friedrichshain-Kreuzberg Zur Ausstellung Istanbul-Off-Spaces sind dreizehn Künstlergruppen eingeladen, die mit ihren hier gezeigten Arbeiten stellvertretend für die steigende Anzahl und wachsende Bedeutung von unabhängigen, nichtkommerziellen Künstlerkollektiven und Kunsträumen in Istanbul stehen. Einige von ihnen wie Nomad, xurban_collective oder Apartman Project verfügen bereits über langjährige internationale Ausstellungserfahrung, während Daralan oder Kurye die Nachwuchsszene vertreten. Anlass von Istanbul-Off-Spaces ist das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft Berlin-Istanbul, das in diesem Jahr gefeiert wird. Gefördert wird die Ausstellung aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und des Kunstraums Kreuzberg/Bethanien. Die Künstler wollen in ihren Arbeiten gesellschaftliche und politische Phänomene aufspüren und suchen mit ihrer vorübergehenden Verortung in Kreuzberg einen möglichst nachhaltigen Dialog vor allem mit der hiesigen kulturellen Szene der so genannten Post-Migranten der zweiten und dritten Generation. So planen Selda Asal und Serdar Ateser von Apartman Project eine Musikvideo-Produktion mit Schulklassen der Kurt-LöwensteinOberschule in Neukölln, deren Schüler zu über 90 Prozent nichtdeutscher Herkunft sind. Ausgestellt wird auch ein Plakat von Hakan Akçura, das einen gesichtslosen Mustafa Kemal Atatürk zeigt und damit auf das im Islam geltende Darstellungsverbot des Gesichtes des Propheten Mohammed anspielt. Eine Lichtinstallation am Gebäude von Bethanien wiederum bezieht sich auf die Mahya, eine illuminierte religiöse Botschaft, die zwischen den Minaretten einer Moschee aufgehängt wird. Diese und vergleichbare Werke sind mittlerweile Diskussionsgegenstand in verschiedenen türkischen Publikationen und illustrieren die zunehmende Öffnung der zeitgenössischen bildenden Kunst und ihrer Akteure in Istanbul, das sich mit großen Schritten auf die Rolle eines Global Art Players zu bewegt und im Jahr 2010 Europäische Kulturhauptstadt ist. Die Gastgeber Stéphane Bauer vom Kunstraum Kreuzberg/Bethanien und der in Berlin lebende Künstler Sencer Vardarman freuen sich auf folgende Teilnehmer: 5533, Apartman Project, 2+1, Artžk Mekan, Atžlkunst, Daralan, Hafriyat-Karaköy, Kurye, Masa Project, Nomad, Upgrade!Istanbul, Oda Projesi und xurban_collective. Detaillierte Informationen über die Künstler, ihre gezeigten Werke und die unabhängige Istanbuler Kunstszene unter: Internet: http://www.berlinerpool.de/istanbul-off-spaces/ 9. - 25.07., HKW: WASSERMUSIK 09 Open-Air-Festival an der Spree 14 Konzerte - DJ-Sets - Filme - Sound-Installation Lesungen - Gespräche - Infos - Radioworkshops Open-Air auf der Dachterrasse Internet: http://www.myspace.com/festival_wassermusik Karibik und Akkordeon Jamaika, Haiti, Kuba, Trinidad & Tobago: In seiner zweiten Ausgabe kreuzt das Open-Air- Festival WASSERMUSIK in diesem Sommer durch die Häfen der Karibik. Die ist ein Kosmos für sich, jede der Inseln birgt eine eigene Mischung von Kultur, Sprache, Musik, und das Haus lädt dazu ein, diese neuen Sounds zu entdecken. In einem zweiten Schwerpunkt widmet sich das Festival dem Akkordeon, denn wo Häfen sind, ist auch Akkordeon. Dank Seeleuten und Auswanderern eroberte dieses Orchester der „kleinen Leute“ seit dem 19. Jahrhundert in kürzester Zeit die ganze Welt und ließ überall neue Musik gedeihen. Beiden Musikwelten entstammen Künstler internationaler Bedeutung, die bei WASSERMUSIK zu Gast sein werden: Der Piano-Ästhet Omar Sosa war schon unterwegs vom Pariser Jazz Festival über Carnegie Hall nach Monterey, der Norteño von Flaco Jimenez floss in Projekte von Bob Dylan bis Ry Cooder ein, und der einzigartige Akkordeon-Pop von coba begleitete Björk auf ihren WeltTourneen. (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 34 Veranstaltungen (Fortsetzung) Bei Regen findet WASSERMUSIK in der Ausstellungshalle mit Blick auf den Tiergarten statt. Haus der Kulturen der Welt John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin Telefon (030) 397 87 - 0 Telefax (030) 394 86 79 Zum Auftakt der Ferien am Spree-Strand brechen wir in frankophone Gefilde auf: Am 9.7.geht es mit den haitianischen VoodooTroubadouren Ti-Coca & Wanga Négès los. René Lacaille (La Réunion) prägte „Electric Maloya“, die moderne Form des Réunion - Blues mit afrikanischen und indischen Wurzeln, aber auch mit kreolischen Einflüssen und solchen aus Madagaskar. Zusammen bilden die beiden Gigs einen Fernweh-Soundtrack ganz unterschiedlicher Herkunft, bei dem Akkordeonklänge aus der Karibik und dem indischen Ozean eine harmonische Freundschaft eingehen werden. Außerdem: Eine Lesung von Maryse Condé, der Grande Dame der karibischen Literatur. Das zweite Wochende entführt in die Welt des Reggae: Eine Legende seiner Zunft ist Lee „Scratch“ Perry aus Jamaika. Er hat nicht nur Bob Marleys erste Band „The Wailers“ produziert, sondern ist selbst Mitbegründer und die bestimmt exzentrischste Kult-Figur des Dub-Reggae. Zusammen mit Dub-Magier Adrian Sherwood (UK), präsentiert er sein neues und hochgelobtes Album „The Mighty Upsetter“. Mit Jorge de Altinho stellt sich der Altmeister des brasilianischen Forró in Berlin vor: in seinem Fall mit temporeicher Akkordeon-Artistik im Big Band Style. Das dritte Wochende groovt im Fahrwasser des Calypso aus Trinidad & Tobago. The Mighty Sparrow füllte mit der karibischen Musik bereits in den 50er/60er Jahren den New Yorker Madison Square Garden, und gehört nach wie vor zu den Größen und Erneuerern des Genres. Den Akkordeon-Part des Finalwochenendes übernimmt der Chamamé-Virtuose Chango Spasiuk (Argentinien) mit seinen treibenden Beats aus Polkas, Mazurkas spanischen und indianischen Einflüssen. Den Abflug in die Konzert-Wochenenden verbringt man am Besten bei den donnerstäglichen DJ Lounges, die zu den Klängen von Calypso oder Dub und bei einem Cocktail zum chilligen Wochenausklang einladen. Abgerundet werden alle Festivaltage beim Open-Air- Kino auf den Spuren von reiselustigen SachsenAnhaltinern, Rastas, Calypsonians und Acordeonistas. Doch damit noch nicht genug: Die Konferenz „Koloniales Kaleidoskop Karibik“ lädt zu einem Blick auf die karibischen Kolonien im 19. Jahrhundert ein, dazu kommen Radioworkshops, eine Soundinstallation von Edgardo Rudnitzky und ganz und gar nicht wässerige Cocktails. Sonnenuntergang hinter der Auster und Urlaubs-Gefühle all inclusive. E-Mail: info@hkw.de Internet: http://www.hkw.de 25.07., Sightseeing: AFRIKA BEGINNT GLEICH IM WEDDING Premiere für neue Fahrrad-Stadttour Möchten Sie eine Initiation in die Geheimnisse afrikanischer Frisierkünste erfahren? Kennen Sie den Geschmack afrikanischer Küche? Haben Sie schon einmal einen Nollywood-Film gesehen? Afrika beginnt gleich im Wedding. Dort ist die größte afrikanische Community in Berlin zu finden. Josy Apraku (Afrika-Community-Spezialistin im Wedding) führt die Gäste unter anderem in einen Afro-Shop und ein afrikanisches Restaurant, sie trifft einen NollywoodRegisseur und besucht einen Maßschneider im afrikanischen Viertel. Die neue Tour von „Nächste Ausfahrt Wedding“ ist aber auch eine Reise in ein dunkles Kapitel der deutschen Kolonialgeschichte. Im Afrikanischen Viertel erinnern noch heute viele Straßennamen an die Kolonialherrschaft in Afrika. Ein Teil unserer Geschichte, der vielen unbekannt ist. Treffpunkt: U-Bahnhof Afrikanische Straße (U 6) Beginn: 13 Uhr Dauer: ca. 2,5 Stunden Fahrrad-Tour, bitte Fahrrad mitbringen Termine: Sa, 25.Juli; Sa, 3.Oktober Führerin: Josy Apraku Weitere Infos im Internet unter: http://www.ausfahrtwedding.de/touren_detail.php?numm er=4 oder: http://www.ausfahrtwedding.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 35 Veröffentlichungen/ Internet-Tipps Arbeitkreis Neue Erziehung e.V.: ELTERN EINE STIMME GEBEN – VIELE SPRACHEN EIN PORTAL Neues mehrsprachiges Internetportal >www.a4k.de< DEUTSCHLAND MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG Die Kunst „deutsch“ zu sein Aktiv-für-Kinder www.a4k.de, das neue Portal des Arbeitkreis Neue Erziehung e.V. www.ane.de. Die Internetseite in vielen Sprachen für alle, die sich rund um Fragen der Erziehung informieren und austauschen wollen. Was bietet www.a4k.de ? Elternforen in Deutsch, Türkçe, ‫ ,ةيبرعلا‬Русский, Polski, Français, English. Das Thema des Monats: Jeden Monat aktuell zu Familien- und Erziehungsfragen, Die Monatsfrage: eine Meinungsumfrage zum Alltag mit Kindern, bei der Eltern ihre Stimme abgeben können. Aktuell ist ein Elternwettbewerb ausgeschrieben unter dem Motto „Ferien mit der Familie - die beste Geschichte wird gesucht“. http://www.a4k.de/kolumne/wettbewerb-fuereltern.html . Eltern können ihre Beiträge in ihrer Herkunftssprache einsenden. Auf die ersten Einsender wartet eine Überraschung, die besten Ferienbeiträge werden prämiert. www.a4k.de ist einmalig in Europa, denn hier können Eltern aus verschiedenen Sprachgruppen in ihrer jeweiligen Herkunftssprache miteinander diskutieren und Expertenrat einholen. www.a4k.de wird betrieben vom Arbeitskreis Neue Erziehung e.V., den in Berlin sehr viele Eltern von den Elternbriefen http://www.ane.de/elternbriefe.html her kennen, die Berliner Eltern von Geburt des 1. Kindes an kostenlos nach Hause geschickt bekommen. www.a4k.de ist aufgebaut worden mit Mitteln der Bernard van Leer Foundation. http://www.bernardvanleer.org/ . Rückfragen bei Heidemarie Arnhold oder Izabela Ebertowska: (030) 259006 – 11. Oder per E-Mail an protsenko@ane.de. Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. Boppstraße 10 10967 Berlin Tel.: (030) 259 006 – 0 Fax: (030) 25 90 06-50 Internet: http://www.ane.de und: http://www.a4k.de E-Mail: ane@ane.de Deutschland mit beschränkter Haftung Die Kunst „deutsch“ zu sein Maricarmen De Saavedra (Hrsg.) Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Karl August Prinz von Sachsen und Wolfgang Fürstner Hardcover 14 x 21,2 cm 320 S. 75 Abb. € 19,90 / 36,50 sFr ISBN 978-3-941021-02-0 Internet: http://www.patchworldverlag.com/?kat_id=1&text_id=179 20 bewegende, intime Lebensbekenntnisse von Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft geben Auskunft über Deutschland – Alle haben ihren Beitrag für das Gemeinwohl geleistet – Alle haben sie Deutschland erkannt. Sie zeigen anhand ihrer konkreten Biographien, wie sie mit Würde und Humor aber vor allem mit Mut in der neuen Heimat ihren Platz fanden. Diese Erzählungen versuchen nicht zu moralisieren oder Lektionen zu erteilen, sondern betrachten Deutschland aus der Perspektive des Heimwehs und der Liebe zur neuen Heimat. Oder ist Deutschland doch nur eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung? Dieser Frage gehen bedeutende Persönlichkeiten, die im Ausland geboren wurden höchst unterhaltsam in ihren Biographien nach, erzählen von der Kunst, „deutsch“ zu sein und kommen in einer immer schärfer werdenden Integrationsdebatte zu erstaunlichen Schlussfolgerungen. In diese Lebensbekenntnisse führen zwei Prinzen aus kaiserlichem und königlichem Hause taktvoll, kritisch und sehr persönlich ein. Dieses Buch ist sicher eines der bedeutendsten Titel zum Thema Deutschland, das zu dem amüsant unterhält. PatchWorldVerlag Reiner Militzke Gröbenufer 3 10977 Berlin Telefon: (030) 61624973 Fax: (030) 61624974 E-Mail: info@patchworldverlag.com Internet: http://www.patchworldverlag.com BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 36 Veröffentlichungen/ Internet-Tipps amira-Veröffentlichung: Neuerscheinung: ANTISEMITISMUS IN DER TÜRKEI DEUTSCHLAND MIT ANDEREN AUGEN Erfahrungsberichte von Menschen mit Migrationshintergrund Zum Inhalt der Handreichung: „Den Hauptteil dieser kleinen Broschüre bildet ein Text, der aus einer Reihe von Gesprächen und weiteren Recherchen entstanden ist, die das amira-Team gemeinsam mit dem Islamwissenschaftler Jochen Müller im September 2008 in Istanbul geführt hat. Ziel der Reise war es, im Gespräch mit Vertreter/innen zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen, der Jugendarbeit, Forscher/innen und Vertreter/innen von Verbänden uns ein Bild über Formen und Verbreitungsgrad von Antisemitismus im politischen Diskurs der Türkei zu verschaffen. Ausgangsthese war die Annahme, dass der aktuelle Antisemitismus in der Türkei – vermittelt über Massenmedien, Internet und transnationale soziale Kontakte – auch die hiesige türkische Migranten-Community beeinflusst. In Kästen gesetzte Kurztexte reißen Themen wie „Dönme“, das Exil der sephardischen Juden im osmanischen Reich oder die Geschichte des „Gerechten“ Selahattin Ülkümen an.“ Download (ca. 1,6 Mbyte) unter: http://www.amiraberlin.de/service/get_file?file=HR_Antisemitismus_in_der_T %C3%BCrkei.pdf Ulrike Bartels, Daniela Ristau, Claudia Heib Deutschland mit anderen Augen Erfahrungsberichte von Menschen mit Migrationshintergrund Horlemann-Verlag, 14,90 ,-€ ISBN: ISBN-10: 3895022764 ISBN-13: 978-3895022760 Pünktlich zum 60-jährigen Jubiläum Deutschlands erschien das -von Horlemann-Verlag und InWEnt in einer Kooperation herausgegebene- Buch "Deutschland mit anderen Augen". Es enthält zwanzig Porträts von Menschen mit Migrationshintergrund, die aus -oftmals exotisch anmutenden- Ländern wie dem Senegal, Nepal, China, Bolivien und Russland stammen. "Deutschland mit anderen Augen" macht sich auf die Suche nach "deutschen Identitäten" und fragt nach, was Deutschland heute im Vergleich mit und im Kontext anderer Länder und Kulturen ist. In persönlichen Erfahrungsberichten erzählen die Menschen davon, wie und warum sie ihr Heimatland verlassen haben, welche Vorstellungen von Deutschland sie dabei hatten und wie sie sich in ihrer neuen Heimat Deutschland etabliert und integriert haben. Die Porträtierten sind Akademiker und Studierende, Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren. Viele von ihnen sind dabei als Trainer/innen, Tutor/innen und Mitarbeiter/innen bei und für die Organisation InWENt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung) tätig, sodass sie auf einen großen Erfahrungsschatz in der interkulturellen Arbeit zurückgreifen können und über professionelles Know-How in der Vermittlung von KulturUnterschieden verfügen. Die Perspektiven der Portraitierten auf Deutschland sind dabei unterschiedlich und zum Teil widersprüchlich. Es werden Bilder von Deutschland und seiner Gesellschaft konstruiert und im nächsten Moment wieder dekonstruiert. "Deutschland mit anderen Augen" erzeugt Perspektivenwechsel und lädt die Leser/innen zu einer Standortbestimmung im multikulturellen Kontext ein. Das Buch ist im Buchhandel oder beim HorlemannVerlag (http://www.horlemann.info) erhältlich. amira Chausseestraße 29 10115 Berlin Tel.:(030) 27 59 50 23 Fax: (030) 27 59 50 26 E-Mail: info@amira-berlin.de Internet: http://www.amira.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 37 Veröffentlichungen/ Internet-Tipps KAMPF DER KULTUREN? Zwei Frauen gestalten Integration FU Berlin: ONLINE-BEFRAGUNG von Lehrkräften mit Migrationshintergrund Sehr geehrte Damen und Herren, wir führen bis Ende Juli in Kooperation mit der Universität Hamburg eine Befragung von Lehrkräften mit Migrationshintergrund durch, für die wir Ihre Hilfe benötigen! Hintergrund der Befragung: In Deutschland gibt es relativ wenig Lehrkräfte mit Migrationshintergrund, jedoch einen relativ hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. Deshalb hat die Bundesregierung im Juli 2007 beschlossen, den Anteil von Lehrkräften mit Migrationshintergrund in den nächsten Jahren deutlich zu erhöhen. Da es bisher jedoch noch keine aussagekräftigen Studien über die Situation von Lehrkräften mit Migrationshintergrund in Deutschland gibt, wollen wir mit einer Online-Studie die Bildungsbiographien, das professionelle Selbstverständnis und die schulische Integration von Lehrerinnen und Lehrern mit Migrationshintergrund untersuchen. Kampf der Kulturen? Zwei Frauen gestalten Integration Hatice Gündogdu und Ulrike Zenk Vorwort von Ahmet Toprak 148 Seiten Norderstedt 2008 ISBN 9783837049619 Kartoniert/Broschiert Verlag Books On Demand 12.90 € „Es geht um echte Integrationsarbeit. Im Fokus stehen türkeistämmige Migranten. Die beiden Autorinnen sind Deutsche - eine mit türkeistämmigem Migrationshintergrund. Sie klären in einem sehr persönlichen Briefwechsel die Frage des Sich-Verstehens, die Verstehbarkeit von kulturell Fremdem. Sie reflektieren ihre Begegnungen und gemeinsamen Erlebnisse aus der jeweils eigenen Perspektive und gestalten Integration. Die beiden Lehrerinnen begreifen Integration ganz authentisch und konkret als eine allseits bereichernde, aufwändige pädagogische Arbeit zu dem Zweck, die Bildungspotenziale aller Kinder und Jugendlichen zu nutzen, um die Lebensumstände für uns alle zu verbessern. Sie räumen auf mit überkommenen oder falschen Ansätzen der Integration. "Wenn nur 20 Prozent der Lehrkräfte, Sozialarbeiter, ErzieherInnen etc. die Erfahrungen der beiden engagierten Lehrerinnen kopieren und umsetzen, brauchen wir in Deutschland weder einen Islam- noch Integrationsgipfel" (Prof. Dr. Ahmet Toprak, Studiendekan FH Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften).“ • • • • Die Umfrage richtet sich an Lehrkräfte und Referendarinnen/Referendare mit Migrationshintergrund Die Befragung dauert zwischen 15 und 25 Minuten. Ihre Angaben werden ausschließlich in anonymisierter Form und nur zu rein wissenschaftlichen Zwecken verwendet. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig und Sie haben zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, die Befragung abzubrechen. Bitte folgen Sie diesem Link: http://ww3.unipark.de/uc/hh_uni_psych_inst_TE/3ff6/ um zur Umfrage zu gelangen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Prof. Dr. Viola Georgi Freie Universität Berlin Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie E-Mail: vgeorgi@zedat.fu-berlin.de Erhältlich z.B. unter: http://www.bookya.de/isbn/9783837049619/ Online Aufruf: WIDER DEN OPTIONSZWANG! Mit der Online-Unterschrift unter den Aufruf "Wider den Optionszwang für Kinder unseres Landes" unterstützen Sie unsere Forderung, die Optionspflicht im Staatsangehörigkeitsrecht abzuschaffen und die integrationsschädigende Ungleichbehandlung von in Deutschland geborenen Kindern zu beenden. Internet: http://wider-den-optionszwang.de/ Für Ihre Beteiligung und Ihre Unterstützung bedanken wir uns im Voraus sehr herzlich. Mit besten Grüßen Viola B. Georgi BERLIN INTERNATIONAL Nr. 60, Juli/August 2009.........Seite 38 Veröffentlichungen/ Internet-Tipps Für Kinder ab 4 Jahren: DAS GEFRÄßIGE BUCHMONSTER Zweisprachig türkisch-deutsch Übersetzt aus dem Türkischen von Reinhard Fischer Illustrationen von Fariba Gholizadeh Umschlag von Fariba Gholizadeh Originaltitel: Kitap Canavarı (Türkisch / 1998) 24 Seiten; geb.; 21,5 x 21,5 cm Altersempfehlung: ab 4 Jahren ISBN 978-3-922825-74-6 14,80 € Im Internet unter: http://www.editionorient.de/product_info.php?info=p74_Das-gefr----igeBuchmonster.html Keiner hat mehr etwas zu lesen. Denn ein riesiges Monster frisst alle Bücher auf, die es nur bekommen kann. Bunte Bilderbücher mag es am zwar liebsten, aber selbst Schulbücher und Akten aus Büros sind vor ihm nicht sicher. Irgendwer muss dem Monster erklären, dass man mit Büchern noch etwas anderes machen kann... Aytül Akal Aytül Akal wurde 1952 in Izmir geboren. Sie besuchte in ihrer Geburtsstadt die Amerikan Kiz Koleji. Es folgte ein Fernstudium im Fach Pädagogik an der Washington International University. Bereits 1973 begann Aytül Akal für verschiedene türkische Literaturzeitschriften zu schreiben. 1981 erschien ihr erstes Werk für Erwachsene mit dem Titel »Kent Duygusu« (Stadtgefühl). Zehn Jahre später schrieb Aytül Akal, die selber zwei Kinder hat, erstmals für Kinder. Es entstand das Märchenbuch »Geceyi Sevmeyen Çocuk« (Das Kind, das die Nacht nicht mochte). In den Jahren darauf folgten zahlreiche Bücher für die Altersgruppen von 3-10 Jahren sowie von 10-14. Jahren. Mittlerweise umfasst ihr Werk mehr als 100 Bücher, von denen einige auch ins Deutsche, Englische oder Spanische übersetzt sind. 1995 gründete Frau Aytül Akal zusammen mit zwei anderen Kinderbuchautorinnen (Ayla Çınaroglu und Aysel Gürmen) den Verlag Uçanbal¾k. Im selben Jahr wurde Frau Aytül Akal für ihr Werk »Ben Minicik Bir Bebektim« (Ich war ein winziges Baby) für die Altersgruppen 2-4 vom türkischen Kulturministerium ausgezeichnet. Außer Kinderbüchern schreibt Aytül Akal auch Schulbücher. Aytül Akal wurde nominiert für den Astrid-Lindgren-GedächtnisPreis 2010 – eine der höchsten Auszeichnungen, die im Bereich der Kinder- und Jugendbuchliteratur vergeben wird. Dies gelang bisher erst einem türkischen Autor vor ihr! Vorankündigung. Kay Sokolowsky: „FEINDBILD MOSLEM“ Erscheint Mitte August: Kay Sokolowsky Feindbild Moslem ISBN 978-3-86789-083-0 Originalausgabe, 1. Auflage © 2009 by Rotbuch Verlag, Berlin Seit dem 11. September 2001 wirkt der Islam so beängstigend wie noch nie und mit ihm jeder, der an ihn glaubt: Moslems stehen unter dem Generalverdacht, verkappte Dschihadisten und mordlüsterne Terroristen zu sein und aus Deutschland einen Gottesstaat machen zu wollen. Trotz einer wachsenden Verbreitung antimoslemischer Ressentiments gibt es bislang jedoch keinen profunden Beitrag zu diesem Thema. »Feindbild Moslem« liefert Fakten – über den Islamismus, die Lage der Moslems in Deutschland, über die Wortführer, Anhänger und die realpolitischen Folgen des Antiislamismus. All denen, die besorgt die wachsende Angst vor Muslimen und ihrer Religion beobachten und die sich vom Hinweis auf Al-Qaida nicht länger mundtot machen lassen wollen, bietet dieses Buch Argumente und Hintergründe. Zum Autor Kay Sokolowsky studierte Psychologie, Germanistik, Philosophie und Geschichte. Seit 1991 ist er als freier Journalist, Buchautor, Redakteur und Gastdozent an der Universität Hamburg tätig. Neben Film-, Fernseh- und Buchkritik, literarischen Arbeiten und satirischen Texten widmet er sich vor allem politischen und zeithistorischen Sujets. Über den latenten und offenen Rassismus in Deutschland hat er mit seinen Büchern Lügner, Fälscher, Lumpenhunde und Der Dolch im Gewande sowie in der Zeitschrift konkret kenntnisreiche Beiträge publiziert. Rotbuch Verlag GmbH Neue Grünstraße 18 10179 Berlin Tel.: (01805) 30 99 99 E-Mail: info@rotbuch.de Internet: http://www.rotbuch.de Edition Orient Muskauer Straße 4 10997 Berlin Telefon: (030) 61 28 03 61 Telefax: (030) 61 07 32 91 E-Mail: info@edition-orient.de Internet: http://www.edition-orient.de
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