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Full text: Berlyñ international (Rights reserved) Ausgabe 41.2007 (Rights reserved)

international DER NEWSLETTER DES 10/07 Nummer 41 Der interkulturelle Kalender für den Monat Oktober: INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN Liebe Leserinnen, liebe Leser, seit 1997 gibt es ihn, den Tag der Offenen Moschee. Auch in diesem Jahr öffnen Muslime die Türen ihrer Gotteshäuser für die Öffentlichkeit und laden deutschlandweit zum Tag der Offenen Moschee am 3. Oktober 2007 ein. Mehr dazu und eine Liste der geöffneten Moscheen in Berlin finden Sie ab Seite 4. Am Montag, 1.10.2007 um 09:00 Uhr, endet die Frist zur Einreichung von Vorschlägen für die Wahl zur dritten Wahlperiode des Landesbeirates für Integration und Migration. Hinweise zum Prozedere lesen Sie ab Seite 6. Die steigenden Zugriffe auf unsere Internet-Seiten belegen es deutlich: der Wegweiser - das umfangreiche Adresskompendium des Berliner Integrationsbeauftragten - wird weiterhin stark nachgefragt. Ab sofort ist er dort in der aktualisierten 3. Auflage abrufbar (Seite 7). In diesem Jahr wird der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte „Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz“ der Initiative Hauptstadt Berlin e.V. zum ersten Mal verliehen. Projekte und Vereine haben nun noch ein wenig mehr Zeit bekommen, ihre Initiativen zur Förderung von Toleranz, interkulturellem Austausch und Integration zu nominieren. Die Ausschreibungsfrist wurde nämlich bis zum 19. Oktober 2007 verlängert. Mehr auf Seite 18. BERLIN INTERNATIONAL erscheint wieder am 01.11.2007. Redaktionsschluss für die November-Ausgabe (Nr. 42) ist der 25.10.2007. Ihre Redaktion IMPRESSUM: BERLIN INTERNATIONAL. Ein e-Informationsforum des Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration. Potsdamer Straße 65; 10785 Berlin. Vormals „Top - Berlin international“. Erscheint mit elf Ausgaben im Jahr als E-Mail-Anhang im PDF-Format und ist kostenlos. Die Dateigröße kann je nach Inhalt zwischen 1 und 2 MByte variieren. Abonnementbestellung/ -löschung und Zusendungen für die Veröffentlichung in BERLIN INTERNATIONAL unter folgender E-Mail-Adresse: Newsletter@intmig.verwalt-berlin.de. Keine Haftung für unverlangt zugeschicktes Material und kein Anspruch auf Veröffentlichung. Auszugsweiser Nachdruck und Vervielfältigung erwünscht. Redaktion, Grafik und Produktion: Fred Vollmer, IntMig 12; Tel: (030) 9017-2374 /-34; Fax: 262 54 07. Rubrik Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler: Martina Gembus, IntMig B 31; Tel.: (030) 90172327; Mail: Martina.Gembus@intmig.verwalt-berlin.de. Diese und weitere Ausgaben im Internet unter http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/top/index.html 28.09.2007 [1.179 | Jahrgang 24] BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 2 Integrationsbeauftragter aktuell Seit Anfang September ist der Integrationsbeauftragte unter einer neuen E-Mail-Adresse erreichbar 3. Oktober 2007: Tag der Offenen Moschee Liste der Moscheen, die sich am „Tag der Offenen Moschee“ beteiligen 08.10.2007: Berlin für Vielfalt – gegen Diskriminierung Fachtagung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Meldeschluss 28.09.2007! 3. Wahlperiode des Integrationsbeirates: Aufforderung an die registrierten Vereine zur Nennung von Wahlvorschlägen. Frist: 01.10.2007! Wahlordnung für die Wahl der Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Zuwanderergruppen für die 3. Wahlperiode des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen am 24.10.2007 Neuauflage: „Integration und Migration – Ein Wegweiser für Berlin“ Neukölln: Staatsangehörigkeitsstelle ist umgezogen 29.10.: Abschlusskonferenz des Nationalen Thematischen Netzwerks Asyl „Der arbeitsmarktpolitische Einstieg ist gelungen – 6 Jahre EQUAL-Projekte im Themenfeld Asyl“ Integrationspreis 2007: Deutsch-Arabische Kiezinitiative erhält den Integrationspreis 2007 für ihre Arbeit mit jungen Männern Erstes Aktionsprogramm zum Integrationskonzept war erfolgreich - Fortsetzung folgt Pressemitteilung: Fachtagung gegen Diskriminierung -„Stadt der Vielfalt - gegen Diskriminierung" Senat beschließt Initiative für kommunales Wahlrecht für Nicht-Unions-Bürger Bremer Frauen kochen für Berliner Mieter im Neuköllner Rollbergviertel Die gesamte Gesellschaft ist gefordert: Akzeptanzförderung statt Homosexuellenfeindlichkeit. Senatorin Knake-Werner zur Studie der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel Pressespiegel Aus dem Landespressedienst Berliner Jugendschutz-Kampagne mit Senatorin Lompscher gestartet: Jugendschutz geht uns alle an! Informationen zur Umweltzone mehrsprachig Übungshandbuch zum Demokratietraining Projektförderung im Bereich der Bildenden Kunst für das Jahr 2008 Medienpreis "MediaMax" ausgeschrieben - „jugendnetz-berlin.de“ sucht Projekte und Konzepte zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen Berliner Volkshochschulen stellen neuen Sprachtest zur Einbürgerung vor Für die Geschäftsjahre 2009 bis 2013 werden Schöffinnen und Schöffen gesucht Anfragen an den Senat „Wie sieht die Bilanz des ersten Integrationskonzeptes aus?“(Link) und weitere Anfragen auf Seite .......................4 .......................4 .......................5 ...……..………6 ...……..………6 ...……..………7 ...……...…..…7 ...….…....……7 ...….…....……8 ...……..…...…9 ...……..…...…9 ...……....…...10 ...……..….....10 ....……......…10 ....……......…11 ....……......…12 ...….......…...13 ...….......…...13 ...….......…...14 ...….......…...14 ...….......…...15 ....................15 ....................16 .....................16 Aus Europa, Bund und Ländern Hinweis: Berliner Europaportal und Europa-Newsletter Europäisches Jahr des interkulturellen Dialogs 2008 (Link) Für Schülerinnen und Schüler: EU Dialogue Award Integration von Drittstaatsangehörigen (Dritter Jahresbericht über Migration und Integration, Link) „Dynamischer Ansatz in der Einwanderungspolitik“ (Link zur Rede von EU-Kommissionsvizepräsident Franco Frattini ) Initiativen Die besten Projekte für Integration und Toleranz werden prämiert. Initiative Hauptstadt Berlin (IHB) verlängert Wettbewerb um Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz. Frist: 19.10.2007 Wettbewerb 2007 „Aktiv für Demokratie und Toleranz“. Frist 10.10.2007 Ausschreibung: Mete-Ekşi-Preis 2007. Frist: 26.10.2007 Drei-Königs-Preis 2007: Integrationspreis des Diözesanrates Berlin. Frist: 10.11.2007 Diversity: Vorsprung durch Vielfalt – METRO Group verleiht Integrationspreis Ausschreibung: "Wie sozial bis Du?" Jugendwettbewerb im Wichernjahr 2008 gestartet .....................18 ....................18 ....................19 .....................19 .....................20 .....................20 .....................17 .....................17 .....................17 .....................17 .....................17 BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 3 Workshops/ Tagungen 30.10.: Migranten und Konsum Tagung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes am 30. Oktober 2007 in Berlin Ab 09.11., Seminarreihe Transkulturelle Teams in der politischen Bildungsarbeit Reflexion aus antirassistischen Perspektiven 06.12., Fachtagung: Zwischen Integration und Ausgrenzung. Inklusionsstrategien für Aussiedlerjugendliche im Übergang Schule – Beruf Qualifizierungen Weiterbildung zum/ zur Pflegeassistenten/ in im kultursensiblen Bereich. Kurzfristige Anmeldung noch möglich! Erzieherinnen als Multiplikatorinnen für Demokratie und Vielfalt. Anne-Frank-Zentrum startet interkulturelle Qualifizierungsreihe. Anmeldung bis 10.10.2007 26./27.10., MediationsBüro Mitte: Erwerb interkultureller Kompetenzen 25.10., ABC Integration: Arbeitsmarkt- und Berufsorientierungskurs für junge russischsprachige Erwachsene FrauenComputerZentrumBerlin, NEU: Weiterführende IT-Fortbildung ab 22. November 2007 Aus Projekten und Vereinen Projektvorstellung: Arbeit – Bildung – Chance –Integration (ABC Integration) Neue Anschrift: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick ist umgezogen AWO-Begegnungszentrum: Ausblick auf unsere Höhepunkte im Oktober und November 2007 Mit Sport FIT durch Herbst und Winter Bezirk Treptow-Köpenick will mit neuem Projekt MigrantInnen über den Sport stärker integrieren Al Nadi - Beratung und Bildung - Treffpunkt für arabische Frauen: Programm Herbst 07/ Frühjahr 2008 FCZB e.V. ausgezeichnet: Qualifizierungsprojekt für krebskranke Frauen Stellenanzeige: Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte e.V. sucht zwei Diplom Sozialpädagoginnen Bürgerinitiative Ausländische MitbürgerInnen e. V.: Programm Oktober Bayouma-Haus der Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e.V.: Programm Oktober Babel e.V., Haus Babylon: Programm Oktober Veranstaltungen Verlängert bis 12.10., Ausstellung: 50 Jahre BRAVO im Archiv der Jugendkulturen Im Herbst 2007: African Cinema in Berlin. Motto: „Focus Women“ 04.10., Anne-Frank-Zentrum: Zeitzeugengespräch mit Israel Unger 04. bis 6.10., Polnisches Haus Polonicum: Torun Tage und Vernissage „Tango“ 10.10., live: SISTER FA & Band - Hip Hop aus Senegal. Benefiz-Konzert für die Senegal-Kampagne im Dezember 2007 zur Sensibilisierung gegen die weibliche Genitalverstümmelung 19.10., Vortrag im Tschechischen Zentrum. Andreas Wiedemann: Komm mit uns das Grenzland aufbauen! Ansiedlung und neue Strukturen in den ehemaligen Sudetengebieten 1945-1952 20.10., Vortrag: Arabische Wurzeln. Die Mathematik der arabischen Sprache 03.11./04.11., Festivalvorschau: Rock gegen Drogen. Initiative des Bandprojektes KUKUSCHKA richtet sich an Jugendliche unterschiedlicher Herkunft Mit der Synthese aus modernem Jazz, türkischer Musik und der Musik anderer Kulturen zum World Jazz. Hub Hildenbrand am 25.10. in der Werkstatt der Kulturen; Programm Oktober 2007 Veröffentlichungen/ Internet-Tipps Neuerscheinung: Zwangsverheiratung in Deutschland Bewerbungsschluss: 31.12.: RTL Com.mit-Award - RTL schreibt Medien-Wettbewerb für Jugendliche zum Thema Migration/Integration aus Neuerscheinung: Krasse Töchter - Mädchen in Jugendkulturen Newsletter: MenschenRechtsZentrum der Uni Potsdam gibt Online-Infos ...................37 ...................37 ...................37 ...................37 ...................32 ...................32 ...................33 ...................33 ...................34 ...................34 ...................35 ...................35 ...................36 ....................25 ....................26 ....................26 ....................27 ...................27 ...................28 ...................29 ...................29 ...................30 ...................31 ....................23 ....................23 ....................24 ....................24 ....................24 ....................21 ....................21 ....................22 BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 4 Integrationsbeauftragter aktuell Die Wirklichkeit vor Ort sieht zum Glück anders aus. In vielen Stadtteilen haben sich Moscheegemeinden und islamische Vereine zu wichtigen Partnern in der sozialen Arbeit entwickelt. NEUE E-MAIL-ADRESSE Seit September 2007 sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berliner Integrationsbeauftragten unter einer neuen E-Mail-Adresse zu erreichen. Sie lautet: Integrationsbeauftragter@intmig.verwalt-berlin.de oder Vorname.Nachname@intmig.verwalt-berlin.de Für „Vorname“ und „Nachname“ setzen Sie bitte den Namen der jeweiligen BearbeiterIn ein. Der Newsletter ist unter folgender Adresse erreichbar: Newsletter@intmig.verwalt-berlin.de Wer am interreligiösen Dialog interessiert ist, der kann sich am 3. Oktober ein eigenes Bild von islamischem Leben in Berlin machen. Auch mitten im Ramadan beteiligen sich Moscheen unterschiedlicher Verbände und laden Besucherinnen und Besucher zu Führungen und Gesprächen über das religiöse Leben der muslimischen Berlinerinnen und Berliner. Der Integrationsbeauftragte hofft auf rege Beteiligung, denn, so Piening: „Was könnte den Dialog zwischen Muslimen und Nichtmuslimen besser stärken als Offenheit und Transparenz? Der Tag der Offenen Moschee bietet eine gute Gelegenheit, beispielsweise mehr zu erfahren, welchen Stellenwert das Fasten bei Muslimen hat. Wie sieht der religiöse Alltag der muslimischen Berliner und Berlinerinnen aus? Welchen Einfluss haben Moscheevereine oder auch fundamentalistische Gruppen auf das religiöse Leben? Wie engagieren sich muslimische Einrichtungen gegen Hass und Gewalt im Stadtteil? Wie solche Arbeit vor Ort aussehen kann, darüber hat hier Berlin beispielsweise das Islamforum einen Leitfaden erarbeitet. Im Islamforum tauschen sich seit 2005 Vertreter islamischer Vereine, der Berliner Verwaltung, der jüdischen Gemeinde und der christlichen Kirchen sowie Nichtregierungsorganisationen regelmäßig aus. „Wir sollten den Islam nicht ausgrenzen, sondern muslimische Organisationen als Partner in die Verantwortung einbeziehen“, unterstrich Piening. „Die Themen sind zahlreich im interkulturellen Alltag und dürfen nicht tabuisiert werden, ob es sich um Zwangsverheiratungen, Frauenrechte oder Homophobie und Schwulenhass handelt.“ 3. OKTOBER 2007: TAG DER OFFENEN MOSCHEE Berlins Integrationsbeauftragter begrüßt Bemühungen islamischer Organisationen um Transparenz und Offenheit Am 3. Oktober 2007 laden wieder deutschlandweit Muslime zum Tag der offenen Moschee. Seit 1997 organisieren die unterschiedlichsten Verbände diese Aktion. Berlins Beauftragter für Integration und Migration, Günter Piening, sieht darin auch ein Zeichen wachsender Emanzipation des Islam in unserer Gesellschaft. In Zeiten, in denen „Islam“ nicht selten mit Unterdrückung, Intoleranz und islamistischem Terror gleichgesetzt wird, sind Initiativen für Offenheit und Transparenz islamischen Lebens ein wichtiger Beitrag für das verträgliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen. „Natürlich ist der Islam als zweitgrößte Glaubensgemeinschaft nach dem Christentum schon längst im Alltag angekommen“, so der Integrationsbeauftragte. „Wenn es aber ganz praktisch darum geht, dass Muslime die grundgesetzlich garantierte Glaubensfreiheit einfordern und als gleichberechtigter Partner in der Religionslandschaft betrachtet werden wollen, tun sich immer wieder Schwierigkeiten auf. Die aktuellen Diskussionen um Moscheebauvorhaben, ob nun in Berlin oder in Köln, bieten hinreichend Beispiele, dass manche die Gelegenheit nur zu gern für eigene Hasskampagnen nutzen, um zum ‚Kampf der Kulturen’ aufzustacheln“, so Piening weiter. Nächste Seite: Liste der Moscheen, die sich in Berlin am 3.10.2007 am „Tag der Offenen Moschee beteiligen. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 5 Integrationsbeauftragter aktuell Folgende Moscheen beteiligen sich am 3.10.2007 am „Tag der Offenen Moschee“: Kreuzberg Mevlana Moschee e.V. Merkez Moschee e.V. Abdulmecid-Moschee Skalitzer Str.132 Wiener Str. 12 Mittenwaldstr. 6 10999 10999 10961 Berlin Berlin Berlin Neukölln Şehitlik Moschee Yeni Camii IKEZ An-Nur Moschee Columbiadamm 128 Richardstr.112 Finowstr. 27 Haberstr. 3 10965 12043 12051 12057 Berlin Berlin Berlin Berlin Wedding Beyazid-Moschee Bilal Moschee Haci Bayram Moschee IZDB Lindower Str. 18 Drontheimer Str.16 Koloniestr. 127-128 Drontheimer Str. 32 A 13347 13359 13359 13359 Berlin Berlin Berlin Berlin Charlottenburg Ensar Camii e.V. Spandauer Damm 40-42 14059 Berlin Moabit Ayasofya Moschee e.V. Stromstr. 35 10551 Berlin Reinickendorf Ahmadiyya-Moschee Meteorstr. 52 13405 Berlin Steglitz Valide Sultan Moschee Hedwigstr. 15 12159 Berlin BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 6 Integrationsbeauftragter aktuell 08.10.2007: BERLIN FÜR VIELFALT – GEGEN DISKRIMINIERUNG Fachtagung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Frist für Anmeldung 28.09.2007 (Erscheinungstag dieses Newsletters) Ein Jahr nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, das Benachteiligungen aus Gründen der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, des Geschlechts, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern will, wird auf einer Fachtagung eine erste Berliner Bilanz gezogen. Referenten und Referentinnen aus dem wissenschaftlichen, dem zivilgesellschaftlichen, dem wirtschaftlichen und dem politischen Raum nehmen vor ihrem jeweiligen Hintergrund Stellung zu den wichtigsten Fragen und Problemfeldern einer Antidiskriminierungspolitik im Rahmen eines Diversity-Ansatzes. Die Tagung wird von praxisorientierten Workshops zu den Themenfeldern Personalmanagement, Beratungsarbeit und Konfliktbewältigung begleitet. Weitere Informationen: http://www.berlin.de/lb/ads/ Kontaktaufnahme: antidiskriminierungsstelle@senias.verwalt-berlin.de Eine gesonderte Einladung hierzu werden Sie zeitgerecht erhalten. Auch für die 3. Wahlperiode des Integrationsbeirates ist, wie bereits für die 2. Wahlperiode, für die Vertreterinnen und Vertreter der Zuwanderergruppen, folgende Sitzverteilung nach Herkunftsregionen festgelegt worden: Jeweils 1 Vertreterin/Vertreter und 1 Stellvertreterin/Stellvertreter für die Regionen Europäische Union Europa außerhalb der EU Türkei Naher- und Mittlerer Osten, Pakistan, Indien Fernost, Afrika, Süd-, Mittel und Nordamerika 1 Position ohne regionale Quotierung Bitte reichen Sie Ihre Wahlvorschläge für die 3. Wahlperiode des Landesbeirates schriftlich bzw. per E-Mail: Edith.Tomaske@intmig.verwalt-berlin.de oder Telefax (9017 - 2320) ein bei der Geschäftsführung des Landesbeirates für Integrations- und Migrationsfragen – IntMig Z 3 - beim Beauftragten für Migration und Integration des Senats von Berlin Potsdamer Str. 65 Letzter Termin für einen Vorschlag von Kandidatinnen und Kandidaten ist Montag, der 01.10.2007, 9.00 Uhr. Bezüglich der Vorschläge sollte es sich bei den Kandidatinnen und Kandidaten um Persönlichkeiten mit breiter Akzeptanz und Kompetenz über die eigene Herkunftsgruppe hinaus handeln. Die Mitglieder des Integrationsbeirates sind nicht Vertreterinnen und Vertreter der sie entsendenden Organisationen, sondern Sachwalter der Allgemeinheit. Eine angemessene Geschlechterverteilung ist anzustreben. Der Vorschlag muss umfassen: 1. Name, Anschrift sowie Einverständniserklärung der/des Kandidatin/Kandidaten; Hinweis, für welchen Regionalplatz die Kandidatur gilt. 2. Eine kurze Begründung für den Vorschlag und Angabe, welche Vereine die Kandidatur unterstützen. Eine Kandidatur muss mindestens von drei Vereinen, die in der Liste nach § 42 GGO II eingetragen sind, befürwortet werden. Pro Verein kann nur eine Kandidatur unterstützt werden. Mit freundlichen Grüßen Günter Piening Die öffentliche Liste nach § 42 Gemeinsame Geschäftsordnung für die Berliner Verwaltung (GGO) II ist unter folgendem Link im Internet einsehbar: http://www.berlin.de/lb/intmig/beirat/wahlen/index.html 3. Wahlperiode des Integrationsbeirates AUFFORDERUNG AN DIE REGISTRIERTEN VEREINE ZUR NENNUNG VON WAHLVORSCHLÄGEN Achtung Frist! 01.10.2007, 09:00 Uhr An die Verbände der öffentlichen Liste nach § 42 Gemeinsame Geschäftsordnung für die Berliner Verwaltung (GGO) II Sehr geehrte Damen und Herren, der Senat von Berlin hat im Jahr 2003 auf der Basis des Senatsbeschlusses 1083/03 vom 29. April 2003 den Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen (Integrationsbeirat) eingerichtet. Nach diesem Beschluss werden für eine Wahlperiode von zwei Jahren sechs Vertreterinnen und Vertreter von in Berlin lebenden Zuwanderergruppen aufgefordert, im Integrationsbeirat mitzuwirken. Die Auswahl der Vertreterinnen und Vertreter soll von den nach § 42 GGO II anzuhörenden Verbänden erfolgen, die sich in die öffentliche Liste der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, eintragen lassen haben. Die zweite Wahlperiode endet am 24.10.2007. Die Wahl zur Bestimmung der Vertreterinnen und Vertreter sowie deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter für die dritte Wahlperiode findet statt am 24.10.2007, 17.00 Uhr in der Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 7 Integrationsbeauftragter aktuell Wahlordnung für die Wahl der Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Zuwanderergruppen für die 3. Wahlperiode des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen am 24.10.2007 §1 (1) Wahlberechtigt ist eine Vertreterin oder ein Vertreter von Ausländervereinen, die bis zum 14. September 2007 einen Antrag auf Aufnahme in die öffentliche Liste nach § 42 der Gemeinsamen Geschäftsordnung für die Berliner Verwaltung Teil II (GGO II) bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport gestellt haben und in die Liste aufgenommen wurden bzw. bereits vorher aufgenommen waren. (2) Die Wahlberechtigung ist beim Einlass zur Wahlveranstaltung am 24.Oktober 2007 durch Vorlage der Einladung und des mit der Einladung verschickten ausgefüllten grünen Wahlberechtigungsscheins nachzuweisen. §2 Die sechs Vertreterinnen und Vertreter und die sechs Stellvertreterinnen und Stellvertreter für den Landesbeirat werden nacheinander und einzeln für folgende Regionen gewählt: 1. Europäische Union, 2. Europa außerhalb der Europäischen Union, 3. Türkei, 4. Naher und Mittlerer Osten, Pakistan, Indien, 5. Fernost, Afrika, Süd-, Mittel- und Nordamerika, 6. eine Position ohne regionale Quotierung. §3 Wählbar sind Kandidatinnen und Kandidaten, die bis zum 01. Oktober 2007 beim Beauftragten des Senats für Integration und Migration benannt und von mindestens drei Vereinen der öffentlichen Liste nominiert wurden. §4 (1) Ist eine Kandidatin oder ein Kandidat oder sind mehrere Kandidatinnen und Kandidaten für eine Region nominiert, so ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. (2) Erhält keine Kandidatin oder kein Kandidat die Mehrheit der gültigen Stimmen, so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidatinnen und/oder Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl statt. Gewählt ist, wer die Mehrheit der Stimmen erhalten hat. (3) Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl statt. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los. §5 (1) Die Wahlen sind geheim. Es kann per Akklamation abgestimmt werden, wenn kein Wahlberechtigter und kein/e Kandidat/in widersprechen. (2) Die für einen Wahlgang verwendeten Stimmzettel müssen einheitlich sein. (3) Ungültig sind Stimmzettel, die den Willen der oder des Wählenden nicht zweifelsfrei erkennen lassen. (4) Stimmenthaltungen sind gültige Stimmen. Neuauflage: „INTEGRATION UND MIGRATION – EIN WEGWEISER FÜR BERLIN“ Umfangreiches Adressenverzeichnis des Integrationsbeauftragten in aktualisierter Auflage erschienen „Integration und Migration – Ein Wegweiser für Berlin“, so lautet der Titel des ausführlichen Adressenkompendiums, das der Beauftragte des Senats für Integration und Migration, Günter Piening, jetzt wieder herausgegeben hat. Es ist bereits die 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Der Autor Armin Weber hat das Adressverzeichnis als elektronisches Dokument aufbereitet, um einem möglichst breiten Benutzerkreis raschen Zugriff auf diese Datensammlung zu ermöglichen. Aufgelistet sind Ansprechpartner und Zuständigkeiten in der Berliner Verwaltung, bei Wohlfahrtsverbänden und sozial- und wirtschaftspolitischen Spitzenorganisationen. Genannt werden natürlich auch zahlreiche größere Migrantenvereine, Dachorganisationen, in Berlin ansässige Bundesbehörden und diplomatische Vertretungen. Der „Wegweiser Integration und Migration“ ist kostenlos als Download auf der Internetseite des Integrationsbeauftragten abrufbar unter: http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/adressen/ Der aktuelle „Wegweiser“ ist nicht in gedruckter Fassung erschienen. Von der gedruckten Ausgabe der letzten Auflage sind aber weiterhin noch kostenlose Exemplare beim Beauftragten für Integration und Migration erhältlich. Neukölln: STAATSANGEHÖRIGKEITSSTELLE IST UMGEZOGEN Seit dem 17.09.2007 ist die Staatsangehörigkeitsstelle des Bezirksamtes Neukölln im neuen Dienstgebäude Blaschkoallee 32, Haus 5 zu erreichen. Öffnungszeiten: Montag: Donnerstag: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr Die Telefonnummern haben sich durch den Umzug nicht geändert. Die Anmeldung ist erreichbar unter: Tel.: (030) 9912-4511/ -4502 BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 8 Integrationsbeauftragter aktuell ABSCHLUSSKONFERENZ DES NATIONALEN THEMATISCHEN NETZWERKS ASYL „Der arbeitsmarktpolitische Einstieg ist gelungen – 6 Jahre EQUAL-Projekte im Themenfeld Asyl“ Montag, 29. Oktober, 9:00 bis 16:00 Uhr, Berlin Auf der Abschlusskonferenz wird das Memorandum des Nationalen Thematischen Netzwerks Asyl „Der Anfang ist gemacht – Neue Chancen für die berufliche Integration im Themenfeld Asyl“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Memorandum enthält die Erfahrungen und Empfehlungen aus den beiden EQUAL-Förderphasen (2002-07). Dabei geht es um neue Chancen für die berufliche Integration von Asylsuchenden, Geduldeten und Betroffenen von Menschenhandel. Die innovativen Qualifizierungskonzepte für einen besseren Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt sollen auf ihre Übertragbarkeit in die Regelförderung diskutiert werden. An der Präsentation und Übergabe des Memorandums nehmen u. a. teil: • • • Dr. Heidi Knake-Werner, Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Kajo Wasserhövel, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Prof. Dr. Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, teil. Über Erfahrungen mit innovativen Qualifizierungskonzepten und Möglichkeiten des überregionalen Transfers diskutieren anschließend • • • • • • Rolf Steil (Agentur für Arbeit, Hamburg), Ulrich Söding (Vivantes, Berlin), Götz Diederichs (Junges Hotel, Hamburg), Barbara Molitor (Arbeitsministerium Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf), ein Vertreter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Nürnberg) und Hans-Dieter Rehbein (Handwerkskammer, Erfurt). Während der gesamten Veranstaltung bietet ein „Markt der Möglichkeiten“ Gelegenheit, sich individuell über die Ergebnisse der EQUAL-Projekte zu informieren sowie Filme und Präsentationen anzusehen. Anmeldung: Die Konferenz ist eine nichtöffentliche Veranstaltung. Interessierte können sich unter (030) 85404-249 oder per E-Mail unter lorenzm@drk.de an das DRK-Generalsekretariat wenden. Weitere Informationen unter: http://www.equal-asyl.de (direkter Link zu dieser Veranstaltung: Über Erleichterungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt und Verbesserungen bei der Anerkennung von Qualifikationen und Kompetenzen diskutieren neben Prof. Böhmer und Herrn Wasserhövel • • • • http://www.equal-asyl.de/Mainstreaming.278.0.html). Veranstaltungsort: Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin. Dr. Günther Schauenberg (Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg), Bernd Hemingway (International Organisation for Migration, Brüssel), ein Vertreter der Europäischen Kommission (Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit, Brüssel) und RA Hubert Heinhold (Pro Asyl, München). BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 9 Integrationsbeauftragter aktuell INTEGRATIONSPREIS 2007 Deutsch-Arabische Kiezinitiative erhält den Integrationspreis 2007 für ihre Arbeit mit jungen Männern Für ihre erfolgreiche Arbeit mit jungen arabischstämmigen Männern erhält die in Neukölln arbeitende DeutschArabische unabhängige Gemeinde e.V. den Integrationspreis 2007 des Landesbeirats für Migrations- und Integrationsfragen. Zwei zweite Preise gehen an das Marathonprojekt des Vereins "Nauener Neu!“ sowie an das Projekt "Wir im Brunnenviertel". Der Integrationspreis wird jährlich vom Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen ausgelobt. 2007 waren Initiativen und Projekte gesucht, die sich erfolgreich an junge Männer mit Migrationshintergrund richten. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.000 ¤ stellt der Beauftragte des Senats für Integration und Migration Günter Piening zur Verfügung. Anlässlich der Preisverleihung unterstreicht die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi KnakeWerner: "Die öffentliche Wahrnehmung von jungen Migranten ist sehr unterschiedlich geprägt. Auf der einen Seite gibt es eine Fülle von jungen Männern und Jungs migrantischer Herkunft, die erfolgreich und die für andere Vorbilder sind. Auf der anderen Seite gibt es die sich häufenden Berichte über brutale Gewalt unter Jugendlichen und in einigen Kiezen, in denen sich einzelne Gangs als "Kings" gebärden, über Perspektivlosigkeit ganzer Migrantengenerationen und Bildungsversagen. Tatsächlich ist die Arbeitslosigkeit unter Migranten in Berlin immer noch groß, auch wenn wir auf dem Weg der Besserung sind. In der Tat ist die Zahl der Schulabbrecher höher als bei Nicht-Migranten und die Chance, aus sozial benachteiligten Familien zu entrinnen, geringer. Gewaltbereite Jugendliche sind Teil der Realität, aber ich möchte auch betonen: Sie sind die Minderheit, obwohl sie als Mehrheitsphänomen wahrgenommen werden. Wie auch für Jugendliche, die aufgrund ihrer hohen Gewaltbereitschaft vielfach schon abgeschrieben worden sind, neue Perspektiven erschlossen werden können, zeigt das prämierte Projekt "Gewaltprävention im Kiez" der Deutsch-Arabischen unabhängigen Gemeinde e.V. Die aus der arabischen Community entstandene Initiative begann erst vor einem Jahr ihre Arbeit mit jungen Männern, von denen einige Mitglieder der Jugendgang "Lippe 44" waren. In kurzer Zeit wurde ein Netzwerk zwischen Projekt, Schule, Polizei, bezirklichen Beauftragten, Jugendamt und Quartiersmanagement hergestellt. Mit hohem ehrenamtlichen Engagement werden die teilweise vorbestraften jungen Männer durch den Alltag begleitet und deren Eltern in die Arbeit miteinbezogen." Informationen zum jährlich ausgeschriebenen Integrationspreis im Internet unter: http://www.berlin.de/lb/intmig/beirat/integrationspreis/inde x.html ERSTES AKTIONSPROGRAMM ZUM INTEGRATIONSKONZEPT WAR ERFOLGREICH Fortsetzung folgt Berlin hat mit seinem ersten Aktionsprogramm "Vielfalt fördern - Zusammenhalt stärken" im Jahr 2006 gezielt Basisprojekte in Stadtteilen, in der schulischen Elternarbeit und für Jugendliche, die Integrationserfolge versprechen, gefördert. Auch das neue Integrationskonzept, das der Berliner Senat im Juni 2007 beschlossen hat, soll unter anderem mit einem Aktionsprogramm in den Jahren 2008/09 umgesetzt werden. Wesentliche Grundlagen des Integrationskonzeptes für Berlin sind die Förderung der Teilhabe von Migrantinnen und Migranten durch Interkulturelle Öffnung der Institutionen sowie durch Aktivierung und Beteiligung. Das Aktionsprogramm fördert vor allem so genannte Tandemprojekte, d.h. Vorhaben, die von einer Migrantenselbstorganisation und einer Stadtteilinstitution gemeinsam durchgeführt werden. Die Evaluation des Aktionsprogramms 2006 hatte ergeben, dass von solchen verbindlichen Kooperationen die stärksten integrationspolitischen Impulse ausgingen. "Das Aktionsprogramm erwies sich auch als eine Zukunftswerkstatt. Originelle und innovative Initiativen konnten damit ihre Zukunftstauglichkeit unter Beweis stellen. Sie haben Vorbildcharakter und finden hoffentlich kreative Nachahmer", würdigt die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner das erste Aktionsprogramm. Thematisch wird sich das zweite Aktionsprogramm auf die Arbeit mit männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen konzentrieren. Dabei geht es vor allem um die Interkulturelle Jugendarbeit (insbesondere Arbeit mit Jungen, Bildungsangebote, Sportförderung), Fortbildungen und Trainings für Multiplikatoren in den Einrichtungen und aus den Migranten-Gemeinden (z.B. Konfliktoder Integrationslotsen, Mediatoren, Projektmanagement) sowie interkulturelle Elternarbeit (zum Beispiel mit den Schwerpunkten Familien- und Gesundheitsarbeit). Bei der Auswahl der Projekte wird der Senat besonderen Wert darauf legen, dass die durch das Aktionsprogramm initiierten Kooperationen und Projektergebnisse auch über die Laufzeit des Programms hinaus wirken. Die Ergebnisse des 1. Aktionsprogramms sind in einer Broschüre zusammengefasst, die beim Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration unter http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/dokus/inde x.html erhältlich ist. Rückfragen: Roswitha Steinbrenner, Telefon: 9028-2743 (PM vom 03.09.2007, Integration / Migration / Auslaender) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 10 Integrationsbeauftragter aktuell Terminankündigung: BERLINER FACHTAGUNG GEGEN DISKRIMINIERUNG "Stadt der Vielfalt - gegen Diskriminierung" Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales bereitet eine Fachtagung im Rahmen des Europäischen Jahres der Chancengleichheit vor. Sie findet am Montag, den 08. Oktober von 9 bis 17 Uhr in der Werkstatt der Kulturen, Berlin-Neukölln, Wissmannstraße 32, statt und steht unter dem Motto "Berlin - Stadt der Vielfalt - gegen Diskriminierung". Integrationssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner wird in ihrem Eröffnungsvortrag die Entschlossenheit des Berliner Senats deutlich machen, gegen Diskriminierung in jeglicher Form vorzugehen sowie einen Ausblick auf neue Vorhaben geben. Eine erste Berliner Bilanz wird zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gezogen. Ist mit dem AGG tatsächlich ein Aufbruch zu neuen Ufern gelungen oder hat es nur zu den gerade von Arbeitgeberseite beklagten bürokratischen Belastungen geführt? Können und müssen neue Bündnispartner für das Recht auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung gewonnen werden? Können wir aus internationalen Erfahrungen lernen? Inwieweit kann der Wirtschaftsstandort Berlin durch eine nichtdiskriminierende Chancengleichheit befördernde Unternehmenskultur noch weiter an Attraktivität gewinnen? Sollten solche Ansätze auch in die geplante Imagekampagne Berlins einfließen? Referentinnen und Referenten aus dem wissenschaftlichen, dem zivilgesellschaftlichen, dem wirtschaftlichen und dem politischen Raum nehmen vor ihrem jeweiligen Hintergrund hierzu Stellung. Die Fachtagung wird von praxisorientierten Workshops zu den Themenfeldern Personalmanagement, Beratungsarbeit und Konfliktbewältigung begleitet. In der Abschlussrunde sollen schließlich - aus jeweils sehr unterschiedlicher Perspektive - die Voraussetzungen und Grenzen einer nachhaltigen Antidiskriminierungspolitik für Berlin diskutiert werden. Bitte merken Sie sich den 8. Oktober 2007 vor. Für Rückfragen steht Ihnen die Leiterin der Landesantidiskriminierungsstelle Frau Dr. Kroker-Stille zur Verfügung, Tel. 9028 2726 (Pressemitteilung vom 06.09.2007, Gleichstellung) SENAT BESCHLIEßT INITIATIVE FÜR KOMMUNALES WAHLRECHT FÜR NICHT-UNIONS-BÜRGER Der Berliner Senat hat heute beschlossen, der Bundesratsinitiative von Rheinland-Pfalz für ein kommunales Wahlrecht für Nicht-Unions-Bürger als Mitantragsteller beizutreten. Dazu erklärt Berlins Integrationssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner: "Die Ausdehnung des kommunalen Wahlrechts für dauerhaft in Deutschland lebende Migranten auch auf Nicht-Unions-Bürgerinnen und -Bürger ist überfällig. Längst ist erwiesen, dass Integration und Teilhaberechte zwei Seiten einer Medaille sind. Ein gleichberechtigter Zugang zu politischen Entscheidungen auf der kommunalen Ebene für alle hier Lebenden gehört untrennbar dazu. Um die Mitbestimmungsrechte zu stärken, hat zum Beispiel der Berliner Senat die Möglichkeiten einer erweiterten Bürgerbeteiligung auf Bezirksebene geschaffen. Jedoch sind auch Bürgerentscheide an das Wahlrecht gebunden. Gerade in den Berliner Einwanderungsbezirken, in denen bislang rund 20 % der Bürgerinnen und Bürger kein Wahlrecht haben, ist das problematisch. Daher ist die Einführung des kommunalen Wahlrechts auch entscheidend für die Legitimation aller demokratischen Prozesse. Das kommunale Wahlrecht für sogenannte Drittstaatler ist ein wichtiges Element, um zu mehr Demokratie und gleichen Rechte für alle hier dauerhaft lebenden Menschen zu kommen - ein erster Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung, aber ein wichtiger. Die anderen Bundesländer und der Deutsche Bundestag sind jetzt aufgefordert, die verfassungsrechtlichen Hürden aus dem Weg zu räumen und das Grundgesetz entsprechend zu ändern." (Pressemitteilung vom 18.09.2007, Integration / Migration / Auslaender) BREMER FRAUEN KOCHEN FÜR BERLINER MIETER IM NEUKÖLLNER ROLLBERGVIERTEL "Bremen kocht für Berlin-Neukölln" heißt das KochEreignis, das nicht im Fernsehen, sondern im wahren Leben stattfindet: Kochfrauen aus Bremen, der Förderverein Morus 14 e.V., das Projekt "Mieter kochen für Mieter" sowie das Quartiersmanagement aus dem Rollbergviertel bereiten gemeinsam internationale Rezepte aus dem "Bremer Weltkochbuch" zu. Gestartet wurde das Projekt durch Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Dr. Heidi Knake-Werner, am 26. September 2007 in den Räumen des Fördervereins. Das soziale Projekt "Bremer Weltkochbuch" wurde in den zehn Soziale-Stadt-Gebieten Bremens zusammen mit sozialen Einrichtungen durchgeführt. Siehe dazu bitte auch Seite 6 in dieser Ausgabe. (Fortsetzung nächste Seite) BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 11 Integrationsbeauftragter aktuell (Fortsetzung) So entstanden zehn angeleitete Kochkurse, die innerhalb eines halben Jahres Kochkurse von 200 Frauen aus 33 verschiedenen Nationen besucht wurden. Jetzt kommen die Bremer Frauen mit ihrem "Rezept" nach Berlin, um es im Neuköllner Rollbergviertel auszuprobieren. In dem 29 Hektar großen Neubaugebiet aus den 70er und 80er Jahren wohnen rund 5.600 Menschen aus 30 Nationalitäten Tür an Tür. Die Hälfte der Bewohner sind deutscher Herkunft. Bei den Migrantengruppen dominieren türkische und arabische Familien, überwiegend libanesische Großfamilien palästinensischer Herkunft mit vielen Kindern. Mindestens 30 Prozent der Erwachsenen sind arbeitslos, über 70 Prozent der Bewohner leben von staatlicher Unterstützung. Seit 1999 gehört das Rollbergviertel zum Bund-LänderProgramm Soziale Stadt. Der Förderverein Gemeinschaftshaus Morus 14 e.V. wurde vor vier Jahren gegründet und zählt rund 70 Mitglieder. Diese wollen mit Projekten und Veranstaltungen die Bewohner des Rollbergviertels zusammenbringen und die soziale Gemeinschaft stärken. Der Verein fördert außerdem das Bildungsniveau der Kinder in der Siedlung, vermittelt den Familien mit Migrationshintergrund ein positives Bild von Deutschland und bringt ihnen deutsche Kultur nahe. Ein wiederkehrender Veranstaltungskalender gibt dem öffentlichen Kiezleben einen Rhythmus. Ehrenmitglieder im Verein sind die türkischstämmige Soziologin Necla Kelek, der Fernsehmoderator Alfred Biolek sowie der Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit. (Pressemitteilung vom 24.09.2007, Integration / Migration / Auslaender) Bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund sowie Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund, die Kontakt zu Schwulen oder Lesben haben, sind die Einstellungen zur Homosexualität positiver. Dies gilt auch für Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund, wenn sie gut in die deutsche Gesellschaft integriert sind. Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner erklärt zur Vorstellung der Studie: "Die Studienergebnisse sind insgesamt bedenklich. Selbst in Berlin hat ein beträchtlicher Anteil der deutschen männlichen Jugendlichen eine homosexuellenfeindliche Einstellung. Vor allem brauchen wir Konsequenzen bei der Integration von jugendlichen Migranten im Bereich der schulischen Bildung, innerhalb der Jugendsozialarbeit und in der Elternarbeit. Gleichwohl tragen wir auch Verantwortung für einen vernünftigen und sachgerechten Umgang mit dieser Studie: Stigmatisierung des Islam wäre die grundfalsche Antwort. Es darf nicht Homophobie mit Islamophobie begegnet werden. Wir wollen, dass sich Migrantinnen und Migranten und Lesben und Schwule in der Stadt gegenseitig wertschätzen und akzeptieren. Dafür brauchen wir einen offenen, aber kritischen interkulturellen Dialog im gegenseitigen Respekt. Es gilt zu verhindern, dass aus Einstellungen Taten werden. Das gelingt am besten durch präventive Arbeit, gemeinsam getragen und durchgeführt. Alle gesellschaftlichen Akteure sind hierbei gefragt. Schon jetzt wird viel Akzeptanzarbeit geleistet und entsprechende Kampagnen vom Senat unterstützt und gefördert. Ein sehr gelungenes Beispiel dafür sind zum Beispiel die RespectGaymes (http://www.respect-gaymes.de). Ein wichtiger Ansatz ist die Stärkung der Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund. Gerade türkeistämmige Schwule und Lesben sind in den letzten Jahren verstärkt an die Öffentlichkeit getreten. Sie spielen eine wichtige Rolle, um die wachsende Normalität unterschiedlicher sexueller Orientierungen auch in den Migrantengemeinschaften aufzuzeigen. Die Debatte um unser Integrationskonzept 2007 hat gerade erst begonnen. Wir werden es auch daraufhin zu überprüfen haben, ob die geplanten Maßnahmen auch der Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen dienen. Zudem gehört Toleranz verschiedener Lebensund Liebensweisen als Lernziel in die Integrationskurse. Und wenn für die Imame jetzt die Integrationskurse geöffnet werden sollen, dann erst recht. Der Berliner Landesbeirat für Integration und Migrationsfragen hat einen Aktionsplan gegen Diskriminierung beschlossen und wird weiter über Präventionsmaßnahmen beraten, die aus Sicht der Migranten sinnvoll und hilfreich sind. (http://www.berlin.de/lb/intmig/beirat/beschluesse/index.ht ml) (Fortsetzung nächste Seite) Die gesamte Gesellschaft ist gefordert: AKZEPTANZFÖRDERUNG STATT HOMOSEXUELLENFEINDLICHKEIT Die wissenschaftliche Studie der Christian-AlbrechtUniversität zu Kiel unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Simon, die herkunftsdeutsche, aus Staaten der ehemaligen UdSSR kommende sowie türkischstämmige Jugendliche in Berliner Schulen befragt hat, kommt zu beunruhigenden Ergebnissen: Die Jugendlichen mit Migrationshintergrund zeigen durchweg eine beträchtlich stärker ausgeprägte homosexuellenfeindliche Einstellung als die Jugendlichen ohne Migrationshintergrund. Die Ergebnisse weisen auf die besondere Bedeutung der (islamischen) Religion für die Aufrechterhaltung homosexuellenfeindlicher Einstellungen von türkischstämmigen Jugendlichen. Jugendliche Migranten aus einem Staat der ehemaligen UdSSR, die Diskriminierungen selbst erlebt haben, neigen stärker zur Homosexuellenfeindlichkeit. So würden z. B. 16 % der befragten deutschen männlichen Jugendlichen und 50 % der türkischen männlichen Jugendlichen zu schwulen Nachbarn lieber keinen Kontakt haben wollen. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 12 Integrationsbeauftragter aktuell Pressespiegel (Fortsetzung) Die in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales angesiedelte Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung veranstaltet aktuell am 8. Oktober 2007 eine Fachtagung "Berlin für Vielfalt gegen Diskriminierung". Ein Workshop dieser Tagung befasst sich mit der Problematik der Homophobie in der Jugendkultur (http://www.berlin.de/lb/ads). Schon in den letzten zehn Jahren wurden in der Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer verschiedene Angebote zum Thema "gleichgeschlechtliche Lebensweisen" gemacht, die jedoch nur in sehr geringem Maße wahrgenommen wurden. Es muss gelingen, dass Lehrerinnen und Lehrer selbstbewusst und ohne Vorurteile das Thema gleichgeschlechtliche Lebensweisen im Unterricht mit den Schülern mit und ohne Migrationshintergrund offen diskutieren können. Ein Umdenken wird uns nachhaltig nur gelingen, wenn alle Akteure von Bildung und Erziehung - also Eltern, Erzieher, Lehrer, 'Vorbilder', Medien und Politik - an einem Strang ziehen. Das ist gleichermaßen eine Aufforderung an die Mehrheitsgesellschaft wie an die Migrantenorganisationen", so Integrationssenatorin Dr. KnakeWerner. Weitere Informationen zur Studie bei Prof. Dr. Bernd Simon, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Institut für Psychologie, Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Evaluation Tel.: (0431) 880 3972 Fax: (0431) 880 3971 Internet: http://www.psychologie.uni-kiel.de/sozial E-Mail: simon@psychologie.uni-kiel.de. (Pressemitteilung vom 25.09.2007, 12:00 Uhr Gleichstellung; Rückfragen zu den Pressemitteilungen der Senatsverwaltung für Integration,Arbeit und Sozieles unter (030) 9028-2743/) PRESSESPIEGEL Ausgewählte Artikel der Berliner Printmedien zu integrationspolitischen Themen im Monatsrückblick Interkulturelle Gärten Multikulti1.de http://www.multikulti1.de/index.php?id=206&tx_ttnews[tt_news] =4662&tx_ttnews[backPid]=169&cHash=402bfa01a2 Aktionsprogramm Berliner Zeitung, 4.9.2007 http://www.berlinonline.de/berlinerzeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0904/lokales/0058/index.html Taz, 4.9.2007 http://www.taz.de/index.php?id=digiartikel&ressort=bl&dig=2007/09/04/a0143&no_cache=1 Berliner Morgenpost, 4.9.2007 http://www.morgenpost.de/content/2007/09/04/berlin/919547.ht ml Zusammenarbeit mit islamischen Vereinen im Stadtteil Berliner Zeitung, 5.9.2007 http://www.berlinonline.de/berlinerzeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0905/lokales/0067/index.html Tagesspiegel, 5.9.2007 http://www.tagesspiegel.de/berlin/Integration-AuslaenderMuslime;art270,2372644 Neues Deutschland, 5.9.2007 http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=115680&IDC=5 Taz, 5.9.2007 http://www.taz.de/index.php?id=berlinaktuell&art=4234&id=820&cHash=3bdd88c045 Moscheegegner Taz, 5.9.2007 http://www.taz.de/index.php?id=digiartikel&ressort=ba&dig=2007/09/05/a0143&no_cache=1 Integrationspreis Taz, 6.9.2007 http://www.taz.de/index.php?id=digiartikel&ressort=ba&dig=2007/09/06/a0119&no_cache=1 Fortbildung für Imame Taz, 19.9.2007 http://www.taz.de/index.php?id=digiartikel&ressort=in&dig=2007/09/19/a0058&no_cache=1&src=GI Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz Berliner Morgenpost, 27.9.2007 http://www.morgenpost.de/content/2007/09/27/berlin/923654.ht ml BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 13 Aus dem Landespressedienst Pressemitteilung vom: 22.08.2007, 13:16 Uhr Gesundheit Berliner Jugendschutz-Kampagne mit Senatorin Lompscher gestartet: JUGENDSCHUTZ GEHT UNS ALLE AN! Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit: Seit dem Jahr 2000 haben sich die Fälle von Alkoholvergiftungen sowohl bei Kindern unter 15 Jahren als auch bei Jugendlichen von 15 bis 18 Jahren bundesweit verdoppelt. Auch die Berliner Medien berichten immer häufiger über diese tragischen Einzelfälle. Allen ist gemeinsam, dass die betroffenen Kinder bzw. Jugendlichen nach dem Jugendschutzgesetz gar nicht an hochprozentigen Alkohol herankommen dürften. Hier besteht Handlungsbedarf! „Wer Jugend schützen will, muss informieren! Denn nur, wer den Jugendschutz kennt, kann ihn auch einhalten! Aber dafür braucht es noch mehr: eine Kultur der Verantwortung!“, betont die Leiterin der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin des pad e.V, Kerstin Jüngling. Die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Katrin Lompscher macht deutlich, dass jede Flasche Alkohol, die Jugendliche trinken, erst durch die Hände von Erwachsenen ginge, sei es im Geschäft, im Club oder zu Hause. Hier würden Erwachsene oft fahrlässig handeln. „Jugendliche, und leider auch Kinder, konsumieren mit dem Alkohol häufig auch Tabak. Zum 1. September 2007 tritt für den Tabakkonsum eine neue gesetzliche Grundlage im Jugendschutzgesetz in Kraft. Dann sind Kauf und Konsum von Tabakwaren nur noch Erwachsenen erlaubt. Hier gilt wie beim Alkohol, Tabak nicht an Jugendliche weiterreichen!“ Die Berliner Fachstelle für Suchtprävention hat die Initiative ergriffen und stellte heute gemeinsam mit Senatorin Katrin Lompscher die erste Berliner Jugendschutzkampagne mit mehrsprachigen Info-Cards der Öffentlichkeit vor. Mitherausgeber sind die Senatsverwaltungen für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration. „Um die Kultur der Verantwortung in Berlin zu stärken, muss die Bevölkerung besser über den Jugendschutz informiert werden. Daher freuen wir uns besonders, dass zahlreiche Verbände sich an der Kampagne beteiligen“, so Senatorin Katrin Lompscher und Kerstin Jüngling. Mit dabei sind die Deutsche Klassenlotterie Berlin, DEHOGA – Deutscher Hotel- und Gaststättenverband Berlin, BTGE – Bundesverband des Türkischen Groß- und Einzelhandels e.V., ReTra, BTG Minden – Bundesverband Tankstellen und Gewerbliche Autowäsche Deutschland e.V., VGT – Verband des Garagen- und Tankstellengewerbes Nord-Ost e.V., Handelsverband Berlin Brandenburg e.V., bft – Bundesverband freier Tankstellen e.V. Sie alle haben sich bereit erklärt, die JugendschutzInfocards in deutscher, türkischer und russischer Sprache weiter zu geben. Kunden und Gäste können sich dann kostenlos von der Kasse der Tankstelle, des Supermarktes oder vom Tresen der Gaststätte die ansprechenden und leicht verständlichen Info-Cards und Aufkleber mitnehmen. Die Materialien stehen zum Download bereit unter: http://www.berlinsuchtpraevention.de/materialien/index.html#alkohol Außerdem gibt es sie auch bei den Herausgebern. Rückfragen: Regina Kneiding, Telefon: 9025-2156 Pressemitteilung vom 03.09.2007, 13:50 Uhr Umwelt INFORMATIONEN ZUR UMWELTZONE MEHRSPRACHIG unter http://www.berlin.de/umweltzone Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit: Ab 1. Januar 2008 wird in der Berliner Innenstadt innerhalb des S-Bahnringes die Umweltzone eingeführt. In diesem Gebiet dürfen dann nur noch Kraftfahrzeuge fahren, die bestimmte Abgasstandards einhalten. Fahrzeuge mit besonders hohen Emissionen müssen draußen bleiben. Umfangreiche Informationen zur Umweltzone sind unter http://www.berlin.de/umweltzone zu finden. Der Flyer zur Umweltzone steht als Download jetzt auch in Englisch, Türkisch und Russisch zur Verfügung. Ab heute können bei den Bezirksämtern Anträge auf Ausnahmegenehmigungen gestellt werden. In besonderen Härtefällen können Einzelausnahmen vom Fahrverbot auf Antrag erteilt werden. Informationen dazu sowie die Antragsformulare sind ebenfalls unter oben genannter Internetadresse abrufbar. Rückfragen: Dr. Marie-Luise Dittmar, Telefon: 9025-2153 BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 14 Aus dem Landespressedienst Pressemitteilung vom 05.09.2007, 17:45 Uhr Bildung ÜBUNGSHANDBUCH ZUM DEMOKRATIETRAINING Die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit teilt mit: Am 20. November 1989 haben die Staaten der Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention unterschrieben. Die mehr als 50 Artikel dieser Konvention sind Ausgangspunkt und Referenzrahmen für ein Paket mit Übungsvorschlägen zum Demokratietraining mit Schülerinnen und Schülern an deutschen Schulen. Wer den Jugendlichen den Demokratiegedanken nahe bringen möchte, sollte die Heterogenität im Lebensalltag der Jugendlichen berücksichtigen. Daher schlägt die Autorin des Buches Christa Kaletsch: Handbuch Demokratietraining in der Einwanderungsgesellschaft, die universell gültigen Freiheits- und Schutzrechte der Menschenrechtscharta und der Kinderrechtskonvention als Bezugsrahmen für die Übungen vor. Die Autorin ist freie Trainerin, Beraterin und Programmentwicklerin in den Bereichen konstruktive Konfliktbearbeitung, Partizipation und Zivilcourage. Ihre in zehn Jahren in verschiedenen Modellprojekten gesammelten Erfahrungen finden in dem Buch ihren Niederschlag. Im Mittelpunkt des Demokratietrainings stehen Vorschläge zur Aktivierung der Schüler und der Schülervertreter für die Entwicklung einer konstruktiven Konfliktkultur an der Schule. Die Schülerinnen und Schüler sollen für sich Beteiligungsmöglichkeiten entdecken und die Beteiligungsspielräume auch nutzen. Die Übungen zum Demokratietraining eignen sich für Schulklassen, Schülervertretungen oder auch Arbeits- und Projektgruppen. Die beteiligten Lehrkräfte sind dabei weniger als Wissensvermittler denn als Moderatoren und Organisatoren von Lernprozessen gefragt. Die Trainings können erfahrungsgemäß ab Jahrgangsstufe Sieben mit ganzen Klassen oder mit interessierten Gruppen durchgeführt werden. Durch jahrgangsübergreifendes Arbeiten lassen sich auch jüngere Schülerinnen und Schüler integrieren. Das Handbuch bietet zahlreiche Vorschläge für Handouts, Übungen, Beispiele und methodische Ansätze. Dazu gehören z.B. Planspiele, dem Theater entlehnte Spielformen, Debatten oder auch Courage-Spiele. Die Autorin liefert Hinweise auf Quellen für weitere Inputs und Hintergrundinformationen. Das 239 Seiten starke Buch ist gegen Entrichtung einer Bereitstellungspauschale in Höhe von 2,- Euro ab sofort erhältlich in der Landezentrale für politische Bildungsarbeit Berlin An der Urania 4-10 10787 Berlin-Schöneberg (Nähe Wittenbergplatz), Tel.: 90 16 25 52 geöffnet: Mo. - Mi.: 12 Uhr bis 16 Uhr Do.: 12 bis 18 Uhr Fr.: 10 bis 18 Uhr. Zusendungen sind leider nicht möglich. Über das weitere Angebot der Landeszentrale informiert das Publikationsverzeichnis im Internet unter: http://www.landeszentrale-berlin.de Rückfragen: Dr. Udo Wetzlaugk, Telefon: 9016 - 2556 Pressemitteilung vom 11.09.2007, 10:05 Uhr Kultur PROJEKTFÖRDERUNG IM BEREICH DER BILDENDEN KUNST FÜR DAS JAHR 2008 Die Kulturverwaltung des Berliner Senats gewährt auch im Jahr 2008 zur Förderung von Berliner Künstlerinnen und Künstlern Zuschüsse für Projektvorhaben im Bereich der Bildenden Kunst. Gefördert werden Projekte, in denen besonders neuere, auch interdisziplinäre künstlerische Ansätze und innovative Positionen im Bereich der Bildenden Kunst zum Ausdruck kommen. Die Bandbreite reicht von Malerei, Bildhauerei, der künstlerischen Fotografie bis hin zu raumbezogenen künstlerischen Arbeiten, Performances und Arbeiten im Bereich der Medienkunst. Es kann sich dabei sowohl um Projekte von einzelnen Künstlerinnen und Künstlern handeln als auch um Gruppenprojekte. Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass die Antragsteller/innen ihren 1. Wohnsitz in Berlin haben und die Ausstellung bzw. die Erstaufführung von künstlerischen Videos zwischen Februar und Dezember 2008 in Berlin durchgeführt wird. Studierende sind von der Förderung ausgeschlossen. Die Vergabe der Fördermittel kann nur bei Verfügbarkeit der Haushaltsmittel erfolgen. Ab sofort liegen die entsprechenden Bewerbungsunterlagen bei dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten Brunnenstraße 188-190 10119 Berlin im Referat V D - Förderung von Künstlerinnen, Künstlern, Projekten und Freien Gruppen - Zimmer 4/A/2 oder beim Pförtner zur Abholung bereit. Des Weiteren stehen die Unterlagen im Internet unter http://www.kultur.berlin.de zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 7. November 2007 (Poststempel) Rückfragen: Dr. Torsten Wöhlert, Telefon: 90 228 203 BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 15 Aus dem Landespressedienst Pressemitteilung vom 14.09.2007, 10:25 Uhr Bildung MEDIENPREIS "MEDIAMAX" AUSGESCHRIEBEN jugendnetz-berlin.de sucht Projekte und Konzepte zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit: Das Berliner Landesprogramm jugendnetz-berlin.de schreibt den Medienpreis "MediaMax" zum dritten Mal aus. Mit "MediaMax" sollen praxiserprobte Projekte, Konzepte und Ideen der Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen gewürdigt und gefördert werden. Bildungs- und Jugendsenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner betonte: "Die Medienkompetenz ist eine Kernkompetenz, die junge Menschen für die Zukunft brauchen. Mit diesem Wettbewerb wollen wir neue Impulse für Ideen und Partnerschaften geben." Der Medienpreis von jugendnetz-berlin.de wird vergeben für Projekte und Konzepte der Medienarbeit mit Kindern im Vor- und Grundschulalter (bis 12 Jahre) und mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen (bis 27 Jahre). Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 27. Oktober 2007. Die Preisgewinner werden mit Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von 5 000 Euro prämiert. Für den Medienpreis können sich freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe, medienpädagogische Projekte und Initiativen, Schulen, Organisationen, Institutionen, Einrichtungen und Unternehmen, die mit Trägern der Jugendhilfe kooperieren, bewerben. Die Auswahl des Preises erfolgt durch eine Jury, die durch die Träger des Landesprogramms berufen wird. Der Medienpreises wird verliehen zum Berliner Jugendforum am 24. November 2007 im Berliner Abgeordnetenhaus. jugendnetz-berlin.de ist eine jugendpolitische Initiative der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin, der Stiftung Demokratische Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Mit der Förderung von Medienprojekten der außerschulischen Jugendbildung, von Kooperationsprojekten mit Schulen und ihrer Vernetzung will die Initiative die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen verbessern. Weitere Informationen zum Medienpreis "MediaMax" unter http://www.jugendnetz-berlin.de oder in den Medienkompetenzzentren in den Berliner Bezirken. Rückfragen: Pressesprecher, Telefon: 9026 5846 Pressemitteilung vom 20.09.2007, 10:00 Uhr Bildung BERLINER VOLKSHOCHSCHULEN STELLEN NEUEN SPRACHTEST ZUR EINBÜRGERUNG VOR Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit: Die Berliner Volkshochschulen (VHS) stellen heute einen neuen Modelltest vor, mit dem sich Einbürgerungsbewerber auf den Sprachtest zur Einbürgerung vorbereiten können. Dieser Modelltest basiert auf den neuen gesetzlichen Vorgaben vom 28. August 2007 im Staatsangehörigkeitsgesetz. Danach werden für Einbürgerungen künftig Sprachkenntnisse auf der ersten Stufe der selbstständigen Sprachverwendung nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen vorausgesetzt, die in mündlicher und schriftlicher Form abzuprüfen sind. Der Test wurde um das Element "Schriftlicher Ausdruck" erweitert. Bei der Aufgabe sollen die Einbürgerungsbewerber/innen einen Brief schreiben und damit zeigen, dass sie in der Lage sind, in schriftlicher Form eine konkrete Mitteilung zu Papier zu bringen. Zu dem Kurztest können sich die Einbürgerungsbewerber nicht direkt bei den Volkshochschulen (VHS) anmelden, da dieser Kurztest nur auf Anforderung der Einbürgerungsstelle durchgeführt wird. Die Volkshochschulen teilen das Ergebnis des Tests der zuständigen Einbürgerungsstelle mit, die Testteilnehmer können das Ergebnis "bestanden" oder "nicht bestanden" telefonisch erfragen, erhalten aber kein Zertifikat. Die neuen Tests, die von erfahrenen und speziell geschulten VHS-Kursleitenden abgenommen werden, sollen ab dem 1. Oktober 2007 eingesetzt werden. Bereits seit sieben Jahren bieten die Berliner Volkshochschulen in Zusammenarbeit mit den Einbürgerungsbehörden einen einheitlichen Sprachtest im Land Berlin an, der standardisiert die vorgeschriebenen Kenntnisse in der deutschen Sprache abprüft. Der Schnelltest hat sich bewährt. Seit Beginn der Überprüfung im Jahr 2000 haben nahezu 15 000 Einbürgerungsbewerber den Test absolviert. "Mit ihren ausgewiesenen Kompetenzen bei der Sprachvermittlung für Migrantinnen und Migranten haben sich die Berliner Volkshochschulen als verlässliche Partner der Einbürgerungsbehörden des Landes erwiesen. Der neue Test bietet Einbürgerungswilligen kurzfristig und preisgünstig die Möglichkeit, sich das Sprachniveau in einer etwa einstündigen Überprüfung bescheinigen zu lassen. Das Resultat liegt bereits am folgenden Tag vor", erklärte der Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner. Ein Modelltest kann eingesehen werden unter: http://www.berlin.de/imperia/md/content/senbildung/foerderung/schueler_nichtdeutscher_herkunftsspra che/berliner_sprachtest_einbuergerung.pdf Rückfragen: Pressesprecher, Telefon: 9026-5846 BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 16 Aus dem Landespressedienst Anfragen an den Senat Pressemitteilung vom 24.09.2007, 10:10 Uhr Inneres FÜR DIE GESCHÄFTSJAHRE 2009 BIS 2013 WERDEN SCHÖFFINNEN UND SCHÖFFEN GESUCHT Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport teilt mit: Für das Landgericht Berlin und das Amtsgericht Tiergarten werden für die Geschäftsjahre 2009 bis 2013 Schöffinnen und Schöffen gesucht. Nach § 36 des Gerichtsverfassungsgesetzes stellt die Gemeinde (in Berlin die Bezirke) in jedem fünften Jahr eine Vorschlagsliste für Schöffinnen und Schöffen auf. Die Vorschlagsliste soll alle Gruppen der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und sozialer Stellung angemessen berücksichtigen. Berlinerinnen und Berliner mit deutscher Staatsangehörigkeit, die Interesse an der Tätigkeit als ehrenamtliche Richterinnen und Richter haben, sollten sich möglichst bis zum 31. Dezember 2007 persönlich oder schriftlich bei dem für Ihre Wohnung zuständigen Bezirksamt - Bezirkswahlamt - melden. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen Anfang 2009 mindestens 25 Jahre alt sein und dürfen zu diesem Zeitpunkt das 70. Lebensjahr nicht überschritten haben. Außerdem müssen sie zur Zeit der Aufstellung der Vorschlagsliste ihren Wohnsitz in Berlin haben. Die Aufnahme in die Vorschlagsliste bedeutet nicht, dass die Bewerberinnen und Bewerber tatsächlich für das Schöffenamt berufen werden. Der Schöffenwahlausschuss unter Vorsitz einer Amtsrichterin oder eines Amtsrichters wählt die erforderliche Anzahl von Schöffinnen und Schöffen für die fünf Geschäftsjahre mit Zweidrittelmehrheit aus. Ein ausführliches Merkblatt über die Aufgaben der Schöffinnen und Schöffen ist bei den Bezirkswahlämtern erhältlich. Rückfragen: Nicola Rothermel, Telefon: (030) 9027-2730 KLEINE ANFRAGEN: Titel: Minderjährige unbegleitete Asylsuchende Abgeordneter: Dr. Margrit Barth (Die Linke) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1611025.pdf Titel: Wie sieht die Bilanz des ersten Integrationskonzeptes aus - Stadträumliche Integration (Kapitel 3.5)? Abgeordneter: Bilkay Öney (Bündnis 90 / Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1611043.pdf Titel: Kroaten in Berlin Abgeordneter: Kurt Wansner (CDU) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1611056.pdf Titel: Wie sieht die Bilanz des ersten Integrationskonzeptes aus - Bildung (Kapitel 3.2)? Abgeordneter: Bilkay Öney (Bündnis 90 / Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1611040.pdf Titel: Wie sieht die Bilanz des ersten Integrationskonzeptes aus - Interkulturelle Öffnung (Kapitel 3.4)? Abgeordneter: Bilkay Öney (Bündnis 90 / Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1611041.pdf Titel: Wie sieht die Bilanz des ersten Integrationskonzeptes aus - Ausbildung (Kapitel 3.1)? Abgeordneter: Bilkay Öney (Bündnis 90 / Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1611042.pdf Titel: Kindliche Intensivtäter (II): Was machen die Eltern? Abgeordneter: Mieke Senftleben (FDP) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1611077.pdf Titel: Musikszene ohne Jugendschutz? Abgeordneter: Sascha Steuer (CDU) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1611131.pdf Titel: Welche Geschäfte in Berlin vertreiben rechtsextreme Propagandamittel? Abgeordneter: Clara Herrmann (Bündnis 90 / Die Grünen) Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka1611081.pdf BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 17 Aus Europa, Bund und Ländern Hinweis: BERLINER EUROPAPORTAL UND EUROPA-NEWSLETTER Das Europaportal der Berliner Senatskanzlei gibt einen umfassenden Überblick über europarelevante Themenbereiche wie z.B. die Darstellung der derzeitigen europapolitischen Schwerpunkte, Gremienarbeit, EU - Förderprogramme oder aktuelle Wettbewerbe. Darüber hinaus sorgen Links für Jugendliche und Europainteressierte für einen Einblick in die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit von Europa in Berlin. Das Berliner Europaportal im Web: http://www.berlin.de/eu . Regelmäßig aktuelle Informationen zu EUFörderprogrammen, Aus- wie Weiterbildung und vieles mehr bietet der regelmäßig am Anfang eines jeden Monats erscheinende Newsletter „Europa in Berlin - Berlin in Europa“ unter der Adresse http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/oeffentlichkeitsarbeit /newsletter.html. Diese Veröffentlichung bietet zielgruppenspezifische EUInformationen für die Berliner Senatsverwaltungen und Bezirke. Ein Abonnement ist ebenfalls möglich. Informationen zu aktuellen Ausschreibungen gibt die Berliner Datenbank EU-Pro²fil unter http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/foerderprogramme/i ndex.html Für die Suche nach geeigneten Projektpartnern stellt das Zentrum für Europäische Bildung den Schulen eine OnlineDatenbank zur Verfügung. Aufgabe ist es, eine gemeinsame Webseite zum Thema „Interkultureller Dialog“ im Internet zu präsentieren. Es bleibt den Teilnehmern überlassen, ob sie für ihren Beitrag einen religiösen, ethischen, politischen, sozialen oder sprachlichen Aspekt des Themas wählen. Detaillierte Informationen sind seit dem dem 17. September 2007 unter http://www.eu-dialogue-award.de zu finden. Auf dieser Webseite können sich die Schulen ab dem 15. Oktober 2007 zur Teilnahme anmelden. Die Präsentation der Projekte im Internet soll zum 30. April 2008 erfolgen, im Mai werden die Gewinner von einer Jury ermittelt. Den erfolgreichsten Projektgruppen winken Geldpreise in Höhe von insgesamt 9.000 €. Europäische Bewegung Deutschland e.V. Zentrum für Europäische Bildung Bachstraße 32, 53115 Bonn; Tel. (0228) 729 00-64 Fax (0228) 729 00-90 E-Mail: info@eu-dialogue-award.de Migration INTEGRATION VON DRITTSTAATSANGEHÖRIGEN Die EU-Kommission hat ihren „Dritten Jahresbericht über Migration und Integration“ angenommen. Er enthält eine Analyse der Maßnahmen der EU und der Mitgliedstaaten zur Aufnahme und Integration von Drittstaatsangehörigen. Darüber hinaus bietet der Bericht einen Überblick über politische Entwicklungen und trägt zur Bewertung und Stärkung von Integrationsmaßnahmen bei. Die EU-Kommission kündigt darin auch neue Initiativen zur Weiterentwicklung des EU-Rahmens für die Integration von Drittstaatsangehörigen an. Unter anderem soll geprüft werd en, inwieweit Partizipation und Bürgerschaft den Integrationsprozess voranbringen könnten. http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/index_7297_ de.htm EUROPÄISCHESJAHR DES INTERKULTURELLEN DIALOGS 2008 http://www.interculturaldialogue2008.eu/ Für Schülerinnen und Schüler: Migration EU DIALOGUE AWARD http://www.eu-dialogue-award.de Die EU hat das Jahr 2008 zum „Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs“ erklärt und rückt damit den Dialog zwischen den Bürgerinnen und Bürgern Europas als Aufgabe aller in den Mittelpunkt gemeinschaftlicher Programme. Ein Element der deutschen Aktivitäten, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend koordiniert werden, ist der Internetwettbewerb EU Dialogue Award des Zentrums für Europäische Bildung. Teilnehmen können Teams von Schülerinnen und Schülern, sowohl Arbeitsgruppen als auch im Klassenverband. Drei Teams unterschiedlicher Schulen in drei europäischen Ländern sollen sich zu einer Europäischen Projektgruppe zusammenfinden. "DYNAMISCHER ANSATZ IN DER EINWANDERUNGSPOLITIK" "Wir müssen uns von der traditionellen Denkweise lösen, in Migration einen Grund für Verlust und Leid zu sehen", erklärte EU-Kommissionsvizepräsident Franco Frattini, zuständig für Justiz, Freiheit und Sicherheit, heute auf einer Konferenz in Lissabon. "Lassen Sie uns von EU-Mobilität sprechen. Migration stellt eine Bereicherung dar, keine Bedrohung... Fortsetzung der Rede und mehr zur Gesetzesinitiative zur Aufnahme hochqualifizierter Einwanderer im Internet unter http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/index_7303_ de.htm. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 18 Initiativen DIE BESTEN PROJEKTE FÜR INTEGRATION UND TOLERANZ WERDEN PRÄMIERT Initiative Hauptstadt Berlin (IHB) verlängert Wettbewerb um Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz Frist: 19.10.2007 Zum Wettbewerb um den „Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz“ der Initiative Hautstadt Berlin e.V. sind Vereine, Initiativen, Projektgruppen und sonstige nichtstaatliche Institutionen mit ihren laufenden Projekten eingeladen, die einen Beitrag leisten zur Förderung von Toleranz, interkulturellem Austausch und Integration von Mitbürgern mit Migrationshintergrund. Die Bewerbungsfrist für den mit einer Gesamtsumme von 15.000 Euro dotierten Preis wurde verlängert und läuft nun noch bis zum 19. Oktober 2007. Am 20. November 2007 wird der Preis öffentlichkeitswirksam verliehen. Abstimmen über die drei erfolgreichsten Projekte wird eine hochkarätig besetzte Jury aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Dabei sind: Peter Kurth, CDU-Politiker und ehemaliger Finanzsenator, Prof. Dr. Christoph Stölzl, Senator a. D. und Geschäftsführer der Villa Grisebach, Alice Ströver, kulturund medienpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr München. „Warum Integration so schwierig ist, haben wir jetzt oft genug gehört. Jetzt ist es Zeit, endlich von den gelungenen Projekten zu lernen. Auch bei der Integration gilt Erich Kästners Satz: Es geschieht nichts Gutes, außer man tut es!“, so Stölzl. Der 1. Platz wird mit 7.500 Euro ausgezeichnet, der 2. Platz erhält 5.000 Euro und der Gewinner des 3. Platz 2.500 Euro. Dabei sollen die Preise vor allem zur Fortführung und Weiterentwicklung der Projekte verwendet werden. Schon bei der Einreichung der Wettbewerbsbeiträge sollte daher nachvollziehbar aufgezeigt werden, in welcher Weise das Preisgeld sinnvoll eingesetzt würde. Der in diesem Jahr erstmalig ausgelobte Preis soll künftig im Jahresrhythmus vergeben und so zu einer festen Institution in der Hauptstadt werden. Die Summe des „Hauptstadtpreises für Integration und Toleranz“ von insgesamt 15.000 Euro stammt aus den Startgeldern des ebenfalls jährlich ausgetragenen Benefiz Business Hauptstadtpokals der IHB. „Integration muss gelingen, sie ist in Deutschland und vor allem in Berlin die gesellschaftspolitische Herausforderung der Gegenwart. Um das Bewusstsein aller dafür zu schärfen haben wir von der IHB diesen Preis ins Leben gerufen“, so Christoph Wegener, stellvertretender Vorsitzender der IHB. Unter http://www.initiative-hauptstadt.de/hauptstadtpreis.html sind die detaillierten Teilnahmebedingungen zu finden. Initiative Hauptstadt Berlin e.V. Radickestraße 48 12489 Berlin Telefon: (030) 671 10 16 Telefax: (030) 67 80 45 40 Internet: http://www.initiative-hauptstadt.de E-Mail: service@initiative-hauptstadt.de Die Initiative Hauptstadt Berlin e. V. (IHB) engagiert sich seit 1990 für die deutsche Hauptstadt. Die IHB bietet Bürgern eine Plattform, um neue Ideen und Meinungen zu artikulieren, diese in Projekte umzusetzen und gibt durch ihre Veranstaltungen Diskussionsimpulse. Als Kontaktbörse und Orientierungsnetzwerk für Neu- und Alt-Berliner fördert sie so das gemeinschaftliche Zusammenwirken unterschiedlicher Nationalitäten und Gesellschaftsgruppen. Sie leistet mit ihrem vielseitigen Veranstaltungsprogramm in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Stadt und zur Stärkung ihrer inneren Einheit. Ein Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit ist die Verbesserung der Lebensbedingungen und Bildungschancen von Kindern. Ziel ist, dass Berlin, die faszinierend vielseitige Stadt in der Mitte des neuen Europas, Toleranz und Weltoffenheit lebt. (Pressemitteilung vom 24. September 2007) Wettbewerb 2007 „AKTIV FÜR DEMOKRATIE UND TOLERANZ“ Frist 10.10.2007 Das Bündnis für Demokratie und Toleranz sammelt vorbildliche zivilgesellschaftliche Aktivitäten, die sich gegen Ausgrenzung und Gewalt sowie für ein tolerantes Miteinander einsetzen. Gelungene Konzepte insbesondere kleinerer Gruppen werden mit Preisen zwischen 1000 und 5000 € bei einem verfügbaren Gesamtbetrag von 120.000 € honoriert; Bewerbungsschluss ist der 10. 10. 2007. Nähere Informationen im Info-Flyer unter: http://www.buendnistoleranz.de/nn_581138/SharedDocs/Publikationen/2007/ Aktiv2007/FlyerAktiv2007,templateId=raw,property=publi cationFile.pdf/FlyerAktiv2007.pdf (Download) Internet: http://www.buendnis-toleranz.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 19 Initiativen Ausschreibung METE-EKŞI-PREIS 2007 Ideen und Projekte gesucht, die zeigen: „Wir schaffen es, in Berlin frei von Rassismus zusammenzuleben!“ Frist: 26.10.2007 Bis zum 26. Oktober können sich Kinder- und Jugendprojekte um den diesjährigen Mete-Eksi-Preis bewerben. Der Preis in Höhe von 3000 € wird an Projekte verliehen, die sich in besonderem Maße für ein friedliches Zusammenleben in Berlin engagieren. Ein Kuratorium, dem die ehemalige Berliner Ausländerbeauftragte Barbara John, die Projektleiterin von „Schule OHNE Rassismus – Schule MIT Courage“ Sanem Kleff, der Journalist Halil Can, der Autor Eberhard Seidel und das Mitglied des Bundesvorstands der GEW Norbert Hocke angehören, wird über die diesjährige Preisvergabe entscheiden. Die Preisverleihung wird am Samstag, dem 17. November, in der Woche nach Mete Eksis Todestag, um 12.00 Uhr im Wilhelm-Leuschner-Saal des DGB-Hauses, Keithstraße 1-3, 10787 Berlin stattfinden. Bewerbungen bitte bis zum 26.10. an: Mete-Eksi-Fonds e.V. c/o GEW BERLIN Ahornstraße 5 10787 Berlin Internet: http://www.gew-berlin.de Weitere Infos: Herr Nuray Köse Telefon: (030) 219993-0 Fax: (030) 219993-50 E-Mail: koese@gew-berlin.de Internet: http://www.gew-berlin.de/11451.htm Der Mete-Eksi-Fonds e.V. erinnert an Mete Eksi, der am 13. November 1991 nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft stirbt. Vor seinem Tod organisierte Mete Eksi Begegnungen zwischen Berliner Jugendlichen. Sein Wunsch: Ein friedliches Zusammenleben. Der Mete-Eksi-Fonds e.V. wird getragen von der GEW BERLIN und dem Türkischen Elternverein BerlinBrandenburg e.V., er wird unterstützt vom Bildungs- und Förderungswerk (BFW) der GEW. DREI-KÖNIGS-PREIS 2007 Integrationspreis des Diözesanrates Berlin Frist: 10.11.2007 Die Idee Der Diözesanrat möchte besondere Aktionen auszeichnen, die das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen, Sprachen und Religionen fördern. Der Preis Der/Die Gewinner erhält/erhalten eine Urkunde verbunden mit einer finanziellen Unterstützung von 600,00 Euro. Das Geld wird durch die Mitglieder des Diözesanrates aufgebracht. Die Ausschreibung Es können sich deutsche und ausländische Einzelpersonen, Gruppen, Verbände und Gemeinschaften aus dem Bereich des Erzbistums Berlin (Berlin, Brandenburg, Vorpommern) bewerben oder durch Dritte vorgeschlagen werden. Einsendung/ Jury Vorschläge sind auf dem nebenstehenden Abschnitt einzureichen. Einsendeschluss ist der 10. November 2007; der Poststempel entscheidet. Die Jury wird durch den Geschäftsführenden Ausschuss des Diözesanrates gewählt. Sie besteht aus maximal sieben Personen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preisverleihung Der Drei-Königs-Preis soll jährlich beim Diözesanratsempfang verliehen werden Weitere Informationen und Bewerbungsformular im Internet unter: http://www.dioezesanratberlin.de/start/Flyer_Dreikoenigspreis_2007.pdf (Download). Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin Niederwallstraße 8-9 10117 Berlin Tel.: (030) 326 84-206 Fax: (030) 326 84 203 E-Mail: dioezesanrat@erzbistumberlin.de Internet: http://www.dioezesanrat-berlin.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 20 Initiativen Diversity: VORSPRUNG DURCH VIELFALT – METRO Group verleiht Integrationspreis Interkulturelle Vielfalt als Chance für das Unternehmen Der Handelskonzern METRO Group hat am 18. September in einer Abschlussveranstaltung die Preise im Wettbewerb „TOGETHER“ verliehen. Alle Berliner Mitarbeiter waren aufgerufen, Ideen vorzuschlagen, in welcher Form künftig noch besser auf die internationale Vielfalt der Kunden eingegangen werden kann. Mit dem Wettbewerb „TOGETHER – Handel verbindet Kulturen“ hat der Handelskonzern ein Zeichen dafür gesetzt, dass Vielfalt bereichert – und zwar das Leben der Menschen ebenso wie das Wirtschaftsleben. Die METRO Group sieht die ethnische Vielfalt ihrer Mitarbeiter dabei als Ausdruck der Stärke und als Chance für das Unternehmen. Sie hat daher all ihre Maßnahmen unter das Motto „Vorsprung durch Vielfalt“ gestellt. Neben der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt hat der Handelskonzern vielfältige Aktivitäten zur Gewinnung und Bindung von Kunden und Mitarbeitern verschiedenster Kulturen angestoßen. Internet: http://www.metrogroup.de/servlet/PB/menu/1138670_l1/i ndex.htm (PM Metro Group Unternehmenskommunikation) Ausschreibung: "WIE SOZIAL BIS DU?" Jugendwettbewerb im Wichernjahr 2008 gestartet "Wie sozial bist Du?" - mit dieser Frage wendet sich das Diakonische Werk der EKD an Jugendliche und schreibt einen Kreativ-Wettbewerb anlässlich des Wichernjahres 2008 aus. Ziel des Wettbewerb ist es, dass sich Jugendliche mit sozialen Fragen auseinander setzen. Neben der Frage, wie gesellschaftliche Realität heute wahrgenommen wird, kann der Blick auch in die Geschichte gehen: Welche sozialen Probleme galt es früher zu lösen, mit welchen Mitteln wurde dies versucht? Ein Team von Mitarbeitern verschiedener Real und Extra-Märkte in Berlin gewinnt den Wettbewerb "TOGETHER – Handel verbindet Kulturen" der METRO Group. (Foto: Metro Group UK) An dem Berliner Wettbewerb TOGETHER haben Mitarbeiter der Berliner Filialen von Metro Cash & Carry, Real und extra, Kaufhof, sowie Media Markt und Saturn teilgenommen. Insgesamt haben sich 16 international bunt gemischte Teams aus den verschiedenen Gesellschaften der METRO Group zusammen gefunden und Konzepte zur besseren Ansprache von ausländischen Kunden an ihrem Standort entworfen. Der Wettbewerb wurde dabei durch das METRO Group Regionalmeeting Berlin (MGRM) umgesetzt. Das MGRM ist das Führungskräftenetzwerk der METRO Group vor Ort. Eine kompetente mit in- und externen Spezialisten besetzte Jury war von den Beiträgen der Mitarbeiter so angetan, dass sie insgesamt sechs Teams auszeichnete. Hintergrund für die intensive Beschäftigung der METRO Group mit den Themen Migration und Integration ist der demografische Wandel: Die Gesamtzahl der Bevölkerung nimmt stetig ab, während die Menschen immer älter und ethnisch vielfältiger werden. Für die METRO Group sind Internationalität und interkulturelle Zusammenarbeit schon heute gelebte Realität: 55 % der Mitarbeiter sind im Ausland tätig und über 10.000 Mitarbeiter ohne deutsche Staatsangehörigkeit werden hierzulande beschäftigt. Teilnehmen können Jugendliche im Alter zwischen 12 und 20 Jahren. Eingereicht werden können Einzel- und Gruppenarbeiten von Schulklassen, Kursen, Jugend- und Konfirmandengruppen in folgenden Kategorien: Print/Online-Texte, Bild/Foto, Filmclip und Podcast, in einer maximalen Länge von 120 Sekunden. Einsendeschluss ist der 1. März 2008. Eine Jury unter dem Vorsitz von Jan Weyrauch von You FM, dem Jugendsender des Hessischen Rundfunks, wählt unter allen Teilnehmenden die Gewinner aus. Die 20 besten Einreichungen werden mit 200 Euro ausgezeichnet. Teilnahmebedingungen und weitere Informationen gibt es im Internet unter: http://www.wichern2008.de/jugendwettbewerb Der Jugendwettbewerb ist eines der zahlreichen Projekte, die das Diakonische Werk im Wichernjahr 2008 veranstaltet. Ein genaues Programm dazu wird Anfang Dezember 2007 vorgestellt. Der Begründer der modernen Diakonie, Johann Hinrich Wichern, feiert 2008 seinen 200. Geburtstag. Neben der Gründung großer diakonischer Einrichtungen ist sein Verdienst unter anderem in der Vernetzung zahlreicher kleinerer christlich- sozialer Initiativen zu sehen. Diese Vernetzung bündelte er in der Inneren Mission, dem Vorläufer der heutigen Diakonie. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 21 Workshops/ Tagungen 30.10.: MIGRANTEN UND KONSUM Tagung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes am 30. Oktober 2007 in Berlin Um sich im deutschen Konsumalltag zurechtfinden, benötigen Migranten und Migrantinnen mehr als nur deutsche Sprachkenntnisse. Gefordert sind Kenntnisse um die Rechte als Verbraucher, um gesunde Lebensmittel oder um Fallen im Internet oder bei Vertragsabschlüssen. Aber sind das notwendige Wissen und die erforderlichen Kompetenzen tatsächlich vorhanden? Eine Studie des Verbraucherzentrale Bundesverbandes hat diese Frage genauer beleuchtet und die derzeitige Situation exemplarisch am Beispiel der türkischen und russischen Migrant/innen untersucht. Auf der Tagung wollen wir die Ergebnisse der Studie sowie die Frage, wie gezielte Verbraucherinformation und Verbraucherbildung für Migrant/innen aussehen sollte, mit Ihnen diskutieren. Dabei wird es auch um Möglichkeiten der Zusammenarbeit der relevanten Akteure gehen. Wir würden uns freuen, Sie am 30. Oktober auf der Tagung „Migranten und Konsum: kompetent, informiert, integriert“ in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Markgrafenstraße 38 10117 Berlin. begrüßen zu können. Informationen im Internet unter: http://www.vzbv.de/go/aktuell/75/index.html Programm (Download): http://www.vzbv.de/start/download.php?file=programm_m igranten_konsum_2007.pdf&ordner=mediapics Antwortkarte (Download): http://www.vzbv.de/start/download.php?file=antwortkarte _migranten_konsum_2007.pdf&ordner=mediapics Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. Markgrafenstraße 66 10969 Berlin Tel. (030) 258 00-104 Fax (030) 258 00-218 (auch für Faxanmeldung) Internet: http://www.vzbv.de E-Mail: thormaehlen@vzbv.de ab 09.11., Seminarreihe TRANSKULTURELLE TEAMS IN DER POLITISCHEN BILDUNGSARBEIT Reflexion aus antirassistischen Perspektiven Zwölftägige Seminarreihe der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin (V24) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Für eine differenzierte Auseinandersetzung mit politischen Themen in der Migrationsgesellschaft ist es wichtig, in interkulturellen Teams zu arbeiten. Die Reihe setzt sich mit den Chancen und Risiken solcher Zusammenarbeit auseinander. Dabei soll es um die Reflexion von hierarchischen Strukturen in den eigenen Arbeitszusammenhängen und Gruppen gehen, die häufig Dominanzstrukturen der Gesellschaft in Bezug auf Rassismus reproduzieren, und um unterschiedliche Perspektiven und „Verletzungsrisiken“ im Kontext des Themas. Zielgruppe: Personen mit und ohne (bewusste) Rassismuserfahrungen, die sich mit dem Abbau von Dominanzen bezogen auf Rassismus innerhalb der eigenen Arbeitsstrukturen auseinandersetzen wollen. Referentinnen: Güler Arapi, Mitja Sabine Lück Termine: V 24.1 Teil I, Einführung Freitag, 9. - Sonnabend, 10. November 2007 Interessierte, die sich noch nicht für die Teilnahme an der ganzen Reihe entschieden haben, können diesen Teil separat buchen. Teilnahmeentgelt: 32,00 € V 24.2 Teil II: Freitag, 14. - Sonntag, 16. Dezember 2007 Teilnahmeentgelt: 48,00 € V 24.3 Teil III: Freitag, 25. - Sonntag, 27. Januar 2008 Teilnahmeentgelt: 48,00 € V 24.4 Teil IV: Freitag, 7. - Sonnabend, 8. März 2008 Teilnahmeentgelt: 32,00 € Ort: Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, An der Urania 4 - 10, 10787 Berlin und Rosa Luxemburg Stiftung Anmeldung: Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Tel.: (030) 9016 2552, E-Mail: landeszentrale@senbwf.verwalt-berlin.de Internet: http://www.landeszentrale-politische-bildungberlin.de Um unterschiedliche gesellschaftliche Positionen in Bezug auf Rassismus im Seminar sichtbar zu machen, werden die Anmeldungen quotiert. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 22 Workshops/ Tagungen 06.12., Fachtagung ZWISCHEN INTEGRATION UND AUSGRENZUNG Inklusionsstrategien für Aussiedlerjugendliche im Übergang Schule – Beruf Das Deutsche Jugendinstitut e.V. führt am 6. Dezember 2007 in Leipzig eine Fachtagung unter dem Titel "Zwischen Integration und Ausgrenzung Inklusionsstrategien für Aussiedlerjugendliche im Übergang Schule – Beruf" durch. Auf der Fachtagung werden im Rahmen einer Projektmesse und in Foren erfolgreiche innovative Integrationsangebote für Aussiedlerjugendliche präsentiert und ihre Erfahrungen zur Diskussion gestellt. Ziel der Tagung ist es, die Vielfalt der Unterstützungsangebote aufzuzeigen und Impulse zu setzen, die zur Nachnutzung anregen. Vorgestellt werden integrative Schulkonzepte, außerschulische Unterstützungsangebote sowie Integration durch Ausbildung und Arbeit. Auf der Projekthomepage am DJI ist die Tagungsankündigung sowie ein Anmeldeformular zur Tagung zu finden. Direkter Link: http://www.dji.de/cgibin/projekte/output.php?projekt=459&Jump1=RECHTS&J ump2=60 Weitere Infos bei: Dr. Elke Schreiber Forschungsschwerpunkt „Übergänge in Arbeit" Projekt „Inklusionsstrategien für junge Aussiedler im Übergang Schule–Beruf" Deutsches Jugendinstitut e.V. Außenstelle Halle Franckesche Stiftungen Franckeplatz 1 / Haus 12/13 D-06110 Halle Tel. (0345) 68178 30 Fax: (0345) 68178 47 Internet: http://www.dji.de/inklusion E-Mail: weber@dji.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 23 Qualifizierungen Ab 01.10., BBQ WEITERBILDUNG ZUM/ ZUR PFLEGEASSISTENTEN/ IN Noch Plätze frei Pflege im kultursensiblen Bereich – fehlender Führerschein ist kein Problem Kurzfristige Anmeldung noch möglich! BBQ bietet noch freie Schulungsplätze für das durch EU und Senat geförderte transnationale Projekt. Es endet mit dem Pflegepass der DRK-Berufsfachschule für Altenpflege. Die praktische Ausbildung erfolgt im In- und Ausland (Niederlande). Für diese Weiterbildung wird kein Bildungsgutschein benötigt. Sämtliche Kosten, auch für Reise und Unterkunft, werden übernommen. Beginn ist am 1. Oktober 2007! Interessierte Männer und Frauen ohne Ausbildung im Pflegebereich sollten sich kurzfristig bei BBQ melden. Ein Großteil unserer Absolventen kann schon jetzt mit einer Festanstellung durch unsere Kooperationspartner in Berlin und den Niederlanden rechen. Ein fehlender Führerschein ist kein Problem. Den können Sie bei einem Kooperationspartner EU-finanziert erwerben. Interessenten(innen) melden sich bitte kurzfristig bei: BBQ Storkower Str.113 10407 Berlin Frau Prestin oder Frau Storbeck, Tel.: (030) 4215 3916 E-Mail: pankow@bbq.de Informationen hierzu, aber auch über weitere Fortbildungsangebote im Internet unter: http://www.bbq.de/cms/seminarekursangebote/fortbildungen/sonstigefortbildungen/pflegeassistenz-esf.html Baumann Bildung und Qualifizierung Ostpreußendamm 90/92 12207 Berlin Tel.: (030) 71 20 20 44 E-Mail: rehlaender@bbq.de Internet: http://www.bbq.de ERZIEHERINNEN ALS MULTIPLIKATORINNEN FÜR DEMOKRATIE UND VIELFALT Anne-Frank-Zentrum startet Interkulturelle Qualifizierungsreihe Anmeldung bis 10.10.2007 Das Anne Frank Zentrum startet eine neue Interkulturelle Qualifizierungsreihe für Erzieherinnen und Erzieher. Im Rahmen des Bundesprogramms »XENOS - Leben und Arbeiten in Vielfalt« wurde ein Projekt mit dem Titel »Erzieherinnen als Multiplikatorinnen für Demokratie und Vielfalt« begonnen. Im Laufe einer zehnmonatigen Fortbildung werden an drei Standorten 15 Erzieherinnen und Erzieher zu Multiplikatoren im Bereich Demokratieerziehung und Interkulturelles Lernen geschult. Für den Standort Berlin/Brandenburg in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) können Sie sich jetzt noch bis zum 10. Oktober anmelden unter Tel. (030) 4848 – 1123. Anmeldungen für den Standort Weimar in Kooperation mit der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) per E-Mail unter kontakt@ejbweimar.de oder Tel. (03643) 827 – 0. Die dritte Gruppe in Kooperation mit Fröbel Berlin gGmbH ist bereits voll. Inhaltliche Schwerpunkte der monatlichen Seminareinheiten sind die Sensibilisierung der Erzieherinnen und Erzieher, Demokratieförderung und interkulturelles Lernen mit Kindern, die Zusammenarbeit mit Eltern und die Demokratisierung in den Einrichtungen. Zwischen den Seminartagen liegen Praxisphasen, in denen die Teilnehmenden das Gelernte mit den Kindern, Eltern und in ihren Institutionen direkt und praktisch erproben können. In ihrer Tätigkeit als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren schulen die Erziehenden nach Abschluss der Fortbildung andere Kolleginnen und Kollegen, um eine breite Wirkung zu erreichen. Alle Teilnehmenden erhalten ein interkulturelles Lernpaket für die pädagogische Arbeit mit Kindern. Anne Frank Zentrum e.V. Rosenthaler Straße 39 10178 Berlin Tel.: (030) 2888656-00 Fax (030) 2888656-01 E-Mail: zentrum@annefrank.de Internet: http://www.annefrank.de/ BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 24 Qualifizierungen 26./27.10., MediationsBüro Mitte: ERWERB INTERKULTURELLER KOMPETENZEN Workshop mit Sosan Azad und Doris Wietfeldt Die Arbeit mit Menschen im interkulturellen Kontext ist interessant und belastend zugleich. Sprachprobleme verhindern oft eine konstruktive Zusammenarbeit, unterschiedliche Werte und Normen verursachen immer wieder Unklarheit und Abwehr. In der pädagogischen Praxis ist es beispielsweise häufig schwierig, den Kontakt zu Eltern nicht-deutscher Herkunft aufzubauen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Institutionen machen ähnlich gelagerte Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen - sei es in Schulen und Kitas, freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe, Quartiersmanagements, Verwaltung oder Polizei. Mit dieser Herausforderung sehen sich auch Mediator/innen und Konfliktmanager/innen konfrontiert. Der Workshop richtet sich an alle Fachkräfte und Interessierten, die im interkulturellen Kontext tätig sind, da in der Vernetzung unterschiedlicher Arbeitsfelder ein besonderes Veränderungspotential liegt. Es werden praxisnah Methoden und Techniken der interkulturellen Kompetenz vermittelt. Mit diesem Handwerkszeug für die alltägliche Arbeit können neue Wege für einen interkulturellen Dialog und eine Interaktion beschritten werden. Mittels Simulationen, Präsentationen und Übungen können Methoden und Techniken zu folgenden Inhalten erlernt und erprobt werden: • • • • • • Grundlagen der interkulturellen Kommunikation Migrationsspezifische Aspekte im interkulturellen Kontext Der Islam im Lebensalltag der Migranten Umgang mit unterschiedlichen Werten und Normen Konstruktiver Umgang mit Konflikten in der Zusammenarbeit Erkennen und Nutzen persönlicher Ressourcen 25.10., ABC Integration ARBEITSMARKT- UND BERUFSORIENTIERUNGSKURS FÜR JUNGE RUSSISCHSPRACHIGE ERWACHSENE Viermal jährlich führen wir unseren Arbeitsmarkt- und Berufsorientierungskurs für junge russischsprachige Erwachsene bis 35 Jahre durch. Dieser achtwöchige Kurs umfasst die Module: • • • • • Arbeitsmarktorientierung, Deutsch, PC-Nutzung, Bewerbungstraining einschließlich Videotraining, Training von Eignungstests. Der Kurs ist für die Teilnehmer kostenlos. Unser nächster Lehrgang findet statt vom 25. Oktober bis zum 14. Dezember 2007. Anmeldung: ABC Integration Petersburger Straße 92 10247 Berlin-Friedrichshain Tel.: (030) 2900 7192, Fax: (030) 2900 7193 E-Mail: integra@via-in-berlin.de Internet: http://www.via-in-berlin.de/abc/ FRAUENCOMPUTERZENTRUMBERLIN NEU: Weiterführende IT-Fortbildung ab 22. November 2007 Im Anschluss an das Qualifizierungsprojekt „Medienkompetenzen und Work-Life-Balance“ (siehe auch Seite 28 in dieser Ausgabe[RED]) werden Aufbau-Module rund um die Themen Grafik, Layout, Präsentation, WebsiteErstellung und Freie Software angeboten. Auch „Quereinsteigerinnen“ sind willkommen! Kontakt und weitere Informationen: Anita Wegmann, Tel.: (030) 617 970-0 Fax: (030) 617970-10 E-Mail: wegmann@fczb.de Internet: http://www.fczb.de Info-Flyer zur Fortbildung: http://www.fczb.de/dl/07/work_life_balance_07.pdf In einem Kurzvortrag berichtet Dr. Jamie Walker über ihre Tätigkeit als Mediatorin in binationalen Kindschaftskonflikten und als Beraterin für Friedenserziehung in einem Bildungsprojekt in Afghanistan. • • 26. Oktober 2007, 15.00 - 20.00 Uhr 27. Oktober 2007, 09.30 - 17.30 Uhr Kosten: 140,- Euro. Anmeldungen bitte schriftlich an: MediationsBüro Mitte, Zionskirchstraße 18, 10119 Berlin Tel.: (030) 449 66 65, Fax: (030) 4737 4239 E-Mail: info@mediationsbuero-mitte.de Internet: http://www.mediationsbuero-mitte.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 25 Aus Projekten und Vereinen Sie beraten und unterstützen im persönlichen Vorgehen, versorgen mit Wissen, Informationen und Angeboten. Gegeben wird in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe für ein durch Erwerbstätigkeit selbst bestimmtes Leben und zum Abbau resignativer Einstellungen und Entwicklungen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht deshalb bei ABC Integration die individuelle Beratung und die darauf aufbauende Vermittlungstätigkeit. Für jeden Ratsuchenden gilt es, die vorhandene berufliche Ausgangssituation zu klären, seine Qualifikation und beruflichen Wünsche zu berücksichtigen, ihn bezüglich der möglichen Anerkennung von Berufsabschlüssen und über die absehbaren beruflichen Perspektiven zu beraten. Grundsatz ist dabei immer, die Arbeitsuche und den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt oder in eine Aus- und Weiterbildung voranzubringen, die Voraussetzungen für die berufliche Integration des Migranten/der Migrantin zu verbessern. Das setzt gleichfalls den aktiven Beitrag des/der Arbeitsuchenden voraus, der konsequent abgefordert wird. Er/Sie wird motiviert, die berufliche Entwicklung selbständig voranzutreiben. Besonderen Wert legt ABC Integration auf die Durchgängigkeit der Beratungs- und Unterstützungsprozesse für die Ratsuchenden. Ein Schwerpunkt der Projektarbeit liegt bei jüngeren MigrantInnen. Das Projekt kooperiert mit unterschiedlichsten Partnern im Bereich "Soziale und soziokulturelle Integration", also bei der Integration in das soziale System (u.a. Wohnung, Erziehung, Gesundheit, Rente) und der Mitwirkung im gesellschaftlichen Leben (politische Aktivitäten und Interessenvertretung, Freizeitaktivitäten). Ziel des Projektes ist die Förderung der Integration von Einwanderern durch Beratung zu Arbeitsmarkt, Arbeit und Bildung, die Verbesserung ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch eine effektivere Wahrnehmung von Bildungs-, Weiterbildungs- und Umschulungsangeboten und damit die Verbesserung ihrer psychosozialen Situation. Ziel des Projektes ist weiterhin das Heranführen insbesondere jugendlicher und junger MigrantInnen an die formellen und informellen Bedingungen des deutschen Arbeitsmarktes im Rahmen eines arbeitsmarktorientierenden Lehrgangs (Lehrgangsdauer 2 Monate) und im Rahmen der Information zu Rechten, aber auch Pflichten nach SGB II/SGB III und tangierenden Belangen. Über eine Beratungskette/Beratungsfolge wird ein individueller Lösungsansatz mit dem Ziel Erwerbstätigkeit, also Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt und Unabhängigkeit von Sozialleistungen erarbeitet. Das Angebot ist in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe, Unterstützung für eigene Initiativen und Bewerbungen. Flankierendes Ziel ist die Chancenverbesserung durch Bewerbungshilfe und kompetente Berufs- respektive Studienorientierung (Hilfe bei der Berufswahl und/oder Studienwahl) für jugendliche MigrantInnen. (Fortsetzung nächste Seite) Projektvorstellung: ARBEIT – BILDUNG – CHANCE –INTEGRATION (ABC Integration) Im Berliner Integrationskonzept 2007 wird im Punkt 3.2 unter der Überschrift „Integration durch Teilnahme am Erwerbsleben – Migranten/-innen in der Ausbildung, auf dem Arbeitsmarkt und als Unternehmer/-innen“ ausgeführt: „Der Erfolg gesellschaftlicher Integration hängt in entscheidendem Maß von der Teilhabe am Erwerbsleben ab. ... Dabei muss das gesamte Förderinstrumentarium für eine aktive Arbeitsmarktpolitik nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II und III genutzt und auf die Zielgruppe ausgerichtet werden. Eine Verzahnung von Sprach- und Arbeitsmarktförderung ist dafür ebenso geboten wie eine Optimierung der Rahmenbedingungen für den Schritt in die Selbstständigkeit. Kompetenzen müssen erkannt und nutzbar gemacht werden. Zur Erhöhung des Ausbildungsanteils von Jugendlichen mit Migrationshintergrund muss der Übergang von Schule in Ausbildung eng begleitet und Förderprogramme ausgebaut und verbessert werden.“ Diesem Anliegen dient das durch den Verband für Interkulturelle Arbeit (VIA) getragene Projekt ABC Integration seit nunmehr fast 10 Jahren. Der Name - entstanden aus den Begriffen Arbeit – Bildung – Chance – hat in dieser Zeit seine Aktualität nicht verloren. Das Anliegen wie auch das Erfordernis sind eher noch stärker in den Vordergrund gerückt, als das schon 1998 der Fall war. Das Projekt gibt insbesondere russischsprachigen MigrantInnen in ganz Berlin allseitige und kompetente Hilfe im Bereich Arbeit und Bildung. Wir wissen, dass Integration nicht unwesentlich von sozialen Kontakten mit dem Umfeld abhängt. Andererseits sind die Ursachen für einseitig orientierte soziale Beziehungen oft in noch nicht ausgeprägten Sprachkenntnissen der MigrantInnen zu finden. Enorm verbessert werden diese unter anderem durch Berufstätigkeit oder durch Teilnahme an beruflichen Weiterbildungen. Arbeit ist also einer der wichtigsten sozialen Faktoren, wenn Integration gelingen soll. Selbst verdientes Geld fördert aber auch das Selbstbewusstsein und schützt vor Diskriminierungen, die oft auf Vorurteilen und unterschiedlichen Wertvorstellungen von „Neubürgern“ und „Einheimischen“ beruhen. In diesem Sinne helfen wir MigrantInnen. Die ProjektmitarbeiterInnen wollen ihren Beitrag gegen den Ausschluss der Zielgruppe von Qualifizierung und Arbeit leisten, wollen Hilfe gegen Langzeitarbeitslosigkeit geben, von der in besonderem Maße MigrantInnen betroffen sind. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 26 Aus Projekten und Vereinen (Fortsetzung) Gefördert wird ABC Integration durch den Europäischen Sozialfonds und die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz - den Beauftragten des Senats für Integration und Migration -. Von Beginn an wurde ABC Integration als „offenes“ Projekt konzipiert und wird auch bis heute in diesem Sinne umgesetzt. Es schloss im Laufe der Zeit Vereinbarungen mit verschiedenen Berliner Partnern ab, die ebenfalls in der Integrationsarbeit tätig sind. Über vielfältige Arbeitsbeziehungen und über Beratungsanteile direkt bei den Kooperationspartnern fließen das Know-how, technische und organisatorische Hilfestellungen aus dem Projekt ABC Integration auch in diese Projekte und Vereine und kommen der Arbeit nicht nur mit russischsprachigen MigrantInnen zugute. Erreichbar ist das Projekt ABC Integration täglich (Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr) in der Petersburger Str. 92 10247 Berlin (Friedrichshain-Kreuzberg) Tel.: (030) 29 00 71 92 Fax (030) 29 00 71 93 E-Mail: integra@via-in-berlin.de Internet: http://www.via-in-berlin.de/abc/ Zu vereinbarten Zeiten beraten wir auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf (in der Volkshochschule Cottbusser Straße), im Bezirk Lichtenberg (im Nachbarschaftshaus von Kiezspinne FAS e.V.) und im Bezirk TreptowKöpenick (im KirchenLaden in Altglienicke und in der Beratungsstelle DIALOG in Oberschöneweide). AWO-BEGEGNUNGSZENTRUM Ausblick auf unsere Höhepunkte im Oktober und November 2007 Dienstag, 16.10.2007, 14.00 Uhr: Unsere Nachbarn im Begegnungszentrum: “Orient meets Okzident” mit Bosnischer Frauenfolklore und Musik aus dem Balkan. Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Seniorenamt Friedrichshain-Kreuzberg und dem jüdischen Kulturverein Berlin e.V. Ein Nachmittag, an dem sich die Gruppen im Begegnungszentrum vorstellen, mit Musik und kulinarischen Überraschungen. Begrenzte Teilnehmerzahl, bitten um Anmeldung. Karten bei Frau Bartel, Tel.: 695 34 051 oder bei Frau Koch, Tel. 695 35 6-13. Im Begegnungszentrum, Seniorencafe. Dienstag, 06.11.2007, 13.00 – 16.00 Uhr Tage des Interkulturellen Dialogs Wir diskutieren miteinander, erfahren voneinander und handeln gemeinsam zum Thema: “Lernen kennt kein Alter”. Eine Zusammenarbeit mit der St.Thomas Kirchengemeinde. Moderation mit Pfarrer Ch. Müller. Bitte nur mit Anmeldung bei Filiz Müller-Lenhartz, Tel. 695 35 6-13 oder Susanne Koch, Tel. 695 35 6-19. Veranstaltungsort: AWO Begegnungszentrum, Seniorencafe AWO Begegnungszentrum Adalbertstr. 23A 10997 Berlin Neue Anschrift: ZENTRUM FÜR DEMOKRATIE TREPTOW-KÖPENICK IST UMGEZOGEN Seit dem 12. September hat das Zentrum für Demokratie Treptow - Köpenick eine neue Adresse. Zu erreichen ist es in den neuen Räumen unter folgender Anschrift: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick Sterndamm 102 12487 Berlin-Johannisthal. Die Telefon- und Faxnummer sowie die E-Mail-Adresse haben sich nicht geändert. Zentrum für Demokratie Treptow - Köpenick c/o Gedenkstätte "Köpenicker Blutwoche" Tel./FAX: (030) 030 - 654 87 293 Mobil: (0170) 9022 183 E-Mail: zfdtk@t-online.de Weitere Auskünfte bei Filiz Müller-Lenhartz, Tel.: (030) 6953 5613 und Susanne Koch, Tel.: (030) 6953 5619 Internet: http://www.begegnungszentrum.org Verkehrsverbindungen: U1/U8 U-Bahn Kottbusser Tor Bus 140, Haltestelle: Waldemarstraße, Ecke Adalbertstraße. Oder Bus M 29, Haltestelle: Oranienstraße, Ecke Adalbertstraße. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 27 Aus Projekten und Vereinen MIT SPORT FIT DURCH HERBST UND WINTER Bezirk Treptow-Köpenick will mit neuem Projekt MigrantInnen über den Sport stärker integrieren Die Abteilung Sport des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, die SG Treptow 93 e.V., der Freizeittreff „Malinowka“ und Integration durch Sport des VSJ bieten für Kinder, Jugendliche und junge Familien vom 22. September 2007 bis 26. April 2008 in mehreren Sporthallen im Bezirk Treptow-Köpenick verschiedene Sportangebote an. Wir wollen Migrantinnen über den Sport im Bezirk noch stärker integrieren. Das Projekt wird unterstützt durch die Berliner Volksbank, die Integrationsbeauftragte der CDU Treptow-Köpenick, Katrin Vogel und die Bäckerei Scholz. Fußball, Volleyball, Streetball, Basketball, allgemeine Spiele und vieles mehr kann unter fachgerechter Anleitung von Übungsleitern gespielt werden. Veranstaltungsorte: Sporthalle der Heide-Grundschule Florian-Geyer-Straße 87, 12489 Berlin Sonntag: 10.00 - 14.00 Uhr - Angebot für Familien 14.00 - 18.00 Uhr - Angebot für Jugendliche Sporthalle Anne-Frank-Oberschule Uranusstraße 17, 12524 Berlin Samstag: 15.00 - 17.00 Uhr - Angebot für Mädchen 17.00 - 19.00 Uhr - Angebot für Jungen Sporthalle der Grundschule am Ginkobaum Springbornstraße 250, 12487 Berlin Samstag: 15.00 – 19.00 Uhr - Angebot für Mädchen und Jungen Informationen: Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin Abt. Bürgerdienste, Bildung und Sport Herr Abé Tel.: Fax: (030) 6172 4406 (030) 6172 4281 AL NADI Beratung und Bildung Treffpunkt für arabische Frauen Programm Herbst 07/ Frühjahr 2008 Wer wir sind: • • • Al Nadi („Der Club“) ist eine zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für arabische Frauen unterschiedlichster Nationalitäten aus ganz Berlin. Al Nadi existiert seit 1979. Al Nadi ist eine Einrichtung des Nachbarschaftsheims Schöneberg e.V. und wird unterstützt vom Beauftragten für Integration und Migration des Senats von Berlin. Unser deutsch-arabisches Sozialarbeiter-innenTeam bietet engagierte und kompetente Beratung und Unterstützung in verschiedenen Bereichen: Aufenthaltsrecht Sozialhilfe - Alg II Ehe, Trennung und Scheidung Kindererziehung Kita und Schule Kursprogramm ab dem 10.09.2007 Deutsch und Alphabetisierung 1 Dienstag 13.00 - 14.00 Uhr Nisreen Matuk Deutsch Alphabetisierung & Vorkurs (1) Dienstag und Donnerstag 09.30 - 12.45 Uhr Nisreen Matuk Deutsch A 1.2 Grundstufe 1b (1) Mittwoch und Freitag 09.30 - 12.45 Uhr Konstanze Blanck - Lubarsch Workshops in arabischer Sprache (2) Freitag 10.00 - 13.00 Uhr, unter Anleitung einer arabischen Psychologin Termine bitte erfragen Anisa Yonan - Saed Schneidern (2) Montag 11.00 - 14.00 Uhr Sirkka Al-Fahham (Fortsetzung nächste Seite) • E-Mail: siegfried.abe@ba-tk.verwalt-berlin.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 28 Aus Projekten und Vereinen (Fortsetzung) Bauch-Beine-Po-Gymnastik (2) Freitag 12.30 - 14.00 Uhr Susanne Rausch-Lemke Während der Kurse wird Kinderbetreuung angeboten! (1) in Zusammenarbeit mit der VHS Tempelhof - Schöneberg (2) in Zusammenarbeit mit der VHS Steglitz - Zehlendorf FCZB e.V. AUSGEZEICHNET: QUALIFIZIERUNGSPROJEKT FÜR KREBSKRANKE FRAUEN 1. Preis im Wettbewerb „Wege ins Netz 2007“ für das Projekt „Medienkompetenzen und Work-LifeBalance” des FrauenComputerZentrumBerlin (FCZB). Die Wettbewerbs-Jury entschied sich unter den 120 Bewerbungen für die Prämierung des Qualifizierungsprojektes „Medienkompetenzen und Work-Life-Balance” für krebskranke Frauen, „weil es dem FrauenComputerZentrumBerlin äußerst sensibel gelungen ist, die Bedürfnisse dieser Zielgruppe anzugehen … Es spricht erkrankte Frauen in unterschiedlichen Phasen an und verbindet IT-Kompetenzvermittlung mit Strategien im Umgang mit der Krankheit.“ In der Blended-Learning-Weiterbildung für krebskranke Frauen wird zum einen IT-Know-how vermittelt, das bei der Beschaffung und Auswertung von Informationen dient, die für die jeweilige Lebenssituation entscheidend sind – z.B. medizinische Forschungserkenntnisse, Therapie-Möglichkeiten, passende Stellenangebote und (arbeits-) rechtliche Fragen. Daneben stehen job-relevante IT-Module zum Auf- bzw. Ausbau von Grundlagenkenntnissen auf dem Programm, wie etwa OfficeAnwendungen, Bildbearbeitung und Website-Erstellung. Und schließlich werden Themen – wie Arbeits(zeit)organisation, Kompetenz- und Profilentwicklung – behandelt, die bei der "Work-Life-Balance" helfen. Ein Einstieg ist nach Rücksprache mit der Fortbildungsleiterin und je nach Lernbedarf jederzeit möglich. Abhängig von den individuellen Lernzielen und Vorkenntnissen der Teilnehmerinnen variiert die Fortbildungsdauer zwischen einem und mehreren Monaten. NEU: Weiterführende Fortbildung ab 22. November 2007 Im Anschluss an das Qualifizierungsprojekt „Medienkompetenzen und Work-Life-Balance“ werden Aufbau-Module rund um die Themen Grafik, Layout, Präsentation, Website-Erstellung und Freie Software angeboten. Auch „Quereinsteigerinnen“ sind willkommen! Kontakt und weitere Informationen: Renate Wolf Tel.: (030) 617 970 16 E-Mail: slz@fczb.de Internet: http://www.fczb.de Info-Flyer zur Fortbildung: http://www.fczb.de/dl/07/work_life_balance_07.pdf Angebote für Kinder: Arabisch Mittelstufe Montag 15.30 - 17.00 Uhr, Lina Ganama Arabisch Anfänger I Freitag 15.00 - 16.30 Uhr, Toufic Sattout Arabisch Anfänger II Freitag 15.00 - 16.30 Uhr, Siham Mansour Arabisch Anfänger III Freitag 16.30 - 18.00 Uhr, Siham Mansour Gesundheitskurs in Kooperation mit dem FFGZ (Feministisches Frauengesundheitszentrum): "Arabische Frauen und Gesundheit" ab dem 05.03.2008, Mittwoch 13.00 bis 16.00 Uhr mit freundlicher Unterstützung der VHS TempelhofSchöneberg Schularbeitshilfe (Anmeldung erforderlich) Mittwoch 14.30 - 16.00 Uhr, Anja Harder und Gerda Kolberg Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr Beratungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 10.00 bis 13.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Anmeldung für die Kurse Herbst 2007: ab dem 27.08.2007 Frühjahr 2008: ab dem 14.01.2008 Die Semestergebühr beträgt 30,- Euro und ermöglicht die Teilnahme an allen Kursen. Die Gebühr für die Teilnahme an den Workshops mit Anisa Yonan-Saed beträgt 15,- Euro. AL NADI, Moselstraße 3, 12159 Berlin Tel.: (030) 852 06 02, Fax: (030) 859 37 91 E-Mail: alnadi@nachbarschaftsheim-schoeneberg.de Internet: http://www.nachbarschaftsheimschoeneberg.de/infos/alnadi/index.shtml BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 29 Aus Projekten und Vereinen Das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e.V. Sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Befristet bis zum 31.12.2008, mit Option der Verlängerung zwei Diplom Sozialpädagoginnen, in Teilzeit ( 50 % ) für das Projekt "Stadtteilmütter in Kreuzberg" Im Rahmen des Projektes " Stadtteilmütter in Kreuzberg" werden Mütter verschiedener Nationalitäten, insbesondere jedoch türkischer und arabischer Herkunft, in einem 6 - monatigen Kurs zum Thema" Erziehungskompetenz stärken" qualifiziert. Danach sollen sie durch aufsuchende Arbeit Familien in ihrer Umgebung zu Hause besuchen und ihr Wissen weitergeben, wobei sie begleitet und unterstützt werden sollen. Parallel dazu sollen sie sich in Elterntreffpunkten, die sie mit aufbauen, engagieren und neue Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten helfen mit zu entwickeln. Das Aufgabengebiet umfasst: Planung und Durchführung des Qualifizierungskurses, Entwicklung der Module Werbung der Multiplikatorinnen Aufnahmegespräche und Zusammenstellung der Teilnehmerinnen für den Kurs "Stadtteilmütter" Aufbau eines Offenen Elterntreffpunktes und gezielte Kooperation und Vernetzung mit den bestehenden Elterntreffpunkten im Wohngebiet Koordination und Begleitung der Stadtteilmütter Kooperation und Vernetzung mit den unterschiedlichen sozialen Einrichtungen in der Region, insbesondere den Kitas und Grundschulen Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit Wir erwarten von Ihnen : Abschluss als Sozialpädagogin, Wenn möglich Berufserfahrung in der Arbeit mit Familien, insbesondere mit Familien mit einem Migrationshintergrund, Niedrigschwelliges Arbeiten Wenn möglich Erfahrungen in der Erwachsenenbildung Methodisch / didaktische Kenntnisse in der Kursleitung Einfühlungsvermögen und Durchsetzungsfähigkeit Teamfähigkeit und selbständiges Arbeiten Konzeptionelles Denken Belastbarkeit und Flexibilität, was den Einsatz an verschiedenen Standorten betrifft Türkische oder arabische Sprachkenntnisse wären von Nutzen, sind aber keine Voraussetzung, Wenn möglich, PC Kenntnisse Wie bieten Ihnen: Mitwirkung an einem spannenden Projekt Fachliche Begleitung / Fortbildungen Vergütung gemäß::: (Anlehnung an BAT VIb ist beantragt ) BÜRGERINITIATIVE AUSLÄNDISCHE MITBÜRGERINNEN E. V. Neustrelitzer Straße 63, 13055 Berlin Tel. /Fax: (030) 981 45 46, Tel./ Fax:(030) 981 45 35 Internet: www.bi-berlin-hohenschoenhausen.de E-Mail: buergerinitiative@t-online.de Veranstaltungstipps Oktober 2007. Alle Veranstaltungen in den Räumen der Bürgerinitiative. Dienstag, 2. Oktober, 14.00 – 16.00 Uhr Kostenlose Rechtsauskunft für MigrantInnen mit RAin Katharina Fröbel Donnerstag, 4. Oktober 11.00 Uhr Goldener Oktober. Gespräche und Musik am Vormittag, Treff der Aussiedler mit Lydia Dielmann Samstag, 6. Oktober, 16.00 Uhr Vietnamesisches Vollmondfest. Traditionelles Fest – nicht nur für Kinder – mit Mondkuchen, Drachentanz und Lampionumzug Montag, 8. Oktober, 15.00 Uhr Plaudereien am Samowar. Geselliger Nachmittag für Senioren Mittwoch, 10. Oktober, 10.00 Uhr Unterm Bambusdach. Treff vietnamesischer Frauen mit Yna Dao Mittwoch, 10. Oktober, 16.00 – 17.30 Uhr Kostenlose Rechtsauskunft für MigrantInnen mit RAin Birgit Stenzel Mittwoch, 10. Oktober, 19.00 Uhr WeltausLesen- Das Buch – mein bester Freund Persönliche Buchtipps für alle Neu- und Wissbegierigen - empfohlen von Mitarbeiterinnen der BI Mittwoch, 17. Oktober, 16.00 – 17.30 Uhr Kostenlose Rechtsauskunft für MigrantInnen mit Jurist Sergej Tscherkasow (in russischer Sprache) Mittwoch, 17. Oktober, 19.00 Uhr Krise am Horn von Afrika Gespräch und Diskussion zur politischen Situation, Verletzung der Menschenrechte und Lage der Bevölkerung in den ostafrikanischen Ländern Somalia, Sudan, Äthiopien und Eritrea. Referent Dr. Sufian Weise. (gemeinsame Veranstaltung mit der VHS Lichtenberg) Donnerstag, 18. Oktober, 10.00 Uhr Brunch im Kiez. Treff für Leute aus dem Kiez, die sich in gemütlicher Runde über Dinge des Alltags austauschen möchten. Unkostenbeitrag: 2 € Mittwoch, 24. Oktober, 19.00 Uhr Im Land der Pharaonen und Pyramiden Eine Reise durch Ägypten mit Medhat Abdel-Masih Mittwoch, 31. Oktober, 19.00 Uhr Viele Kulturen – ein Weg. Vive la France! Chanson, Musette & Tango mit Philippe Mascot (Akkordeon) Erleben Sie französischen Charme mit dem 2fachen Europameister und Preisträger des Akkordeonkonservatoriums Paris! Kostproben der französischen Küche runden den Abend ab. Eintritt: 1 € + Büfett (zum Selbstkostenpreis) / Einlass: 18.00 Uhr (inklusive Büfett-Eröffnung). Telefonische Reservierungen erbeten unter: 9 81 45 46 Bewerbung bitte richten an: Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte e.V. , tam. Sozialberatung, z.Hd. Frau Koch, Wilhelmstr. 115, 10963 Berlin E-Mail: sozialberatung@dw-stadtmitte.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 30 Aus Projekten und Vereinen BAYOUMA-HAUS der Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e.V. Interkulturelle Begegnungsstätte in Friedrichshain-Kreuzberg Rudolfstraße 15 b (Ecke Modersohnstraße) 10245 Berlin Tel.: (030) 29 04 91 36 - Fax: (030) 29 04 91 29 E-Mail: bayouma-haus@awo-friedrichshain-kreuzberg.de Ständige Angebote Mo. 14:00 – 16:00 Uhr, 14tägig: Selbsthilfegruppe für spanischsprachige MigrantInnen mit Depressionen und psychosomatischen Erkrankungen unter Anleitung der Dipl.-Psychologin Elsa Dramis aus Argentinien. Nur mit Anmeldung! Mo. 17:00 – 19:00 Uhr: Offener Tangokurs für Anfänger Di. 10:30 – 16:30 Uhr: Näh- und Schneiderkurs Di. 20:00 – 22:00 Uhr: Offener Salsakurs für Anfänger Mi. 10:30 – 14:30 Uhr Kochkurs unter Nachbarn Do. 14:00 – 16:00 Englischkurs für SeniorInnen Do. 10:00 – 14:00 Uhr: kostenlose klassische Massage und Schröpfen mit unserer Heilpraktikerin Frau Pia Mönch. Termine bitte telefonisch vereinbaren unter (0173) 878 37 51. Nur für Frauen! Fr. 11:00 – 12:00 Uhr: „Die fünf Tibeter“ – fernöstliche Übungen unter praktischer Anleitung von Frau Natascha Garay Bei uns erhältlich: • • • • Broschüre „Berliner Arztpraxen mit Fremdsprachenkompetenz“ „Das Bayouma-Haus Kochbuch“ Broschüre „Berliner Anwaltskanzleien mit Fremdsprachenangebot“ CD „Kantate - Der Garten der Hoffnung“ mit Cirilo Adriazola Salas, Los Chicheros, u. dem Schülerchor der Hausburgschule Integrations- und Beratungsangebote Di. 13:00-17:00 und Do. 09:00-14:00 Uhr: Sozialberatung Mo. 14:00-18:00 und Fr. 10:00-14:00 Uhr: Sozialberatung für Vietnamesen Di. 13:00-17:00 und Do. 09:00-14:00 Uhr: Gesundheitsberatung Jeden zweiten Dienstag 17:00 – 19:00 Uhr: Rechtsberatung durch RA Göke (Sozial-, Aufenthalts-, Miet- und Kaufrecht) Bitte telefonisch einen Termin vereinbaren (29 04 91 36) Weitere Veranstaltungen im Oktober 2007 Mi., 24.10.07, 11:00 Uhr Sie wollten sich schon immer gesünder ernähren, es scheiterte aber an begrenzten Mitteln? Dann kommen Sie zu unserem Workshop zur praktischen Umsetzung mit einem Vortrag von Frau Belinda Apicella: Das Projekt „Nachbarn öffnen ihre Türen“ organisiert gegenseitige kostenlose Nachbarschaftshilfe. Informationen bekommen Sie unter der 29 04 91 36. Ansprechpartnerin ist Frau Belinda Apicella. Spätsprechstunde nach Vereinbarung „Gesunde Ernährung für jeden Geldbeutel“ sowie anschließender Verkostung und Ausstellungseröffnung zum Thema: „Gesunde Ernährung – einfach und praktisch.“ Weiteres Programm und Informationen unter: http://www.bayouma-haus.de http://www.awo-friedrichshain.de http://www.bayouma-gesundheit.de Unsere Angebote sind kostenlos! BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 31 Aus Projekten und Vereinen BABEL e.V. Klausdorfer Straße 8, 12629 Berlin-Hellersdorf ℡ (030) 99 858 91 (030) 99 893 20 babel-berlin@t-online.de http://www.haus-babylon.de Aus dem Veranstaltungsangebot im Oktober 2007 Veranstaltungen und Aktivitäten des Schulprojektes im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit Interkulturelle Wochen 2007 „Vietnam – neu gesehen“ Eröffnung einer Fotoausstellung mit Gespräch, Musik und traditionellem vietn. Essen 02. 10. 17.00 Uhr Haus Babylon „Rassismus im Alltag“ Workshop zu Erscheinungen und Auswirkungen von Rassismus 09.10. ab 9.30 Uhr Haus Babylon „Hier wird deutsch gesprochen!“ Diskussionsrunde zur Verwendung der deutschen Sprache 11.10. 16.00 – 18.00 Uhr Haus Babylon Großes Abschluss- und Dankesfest Mit interkulturellem Programm, Ohrenschmaus und Gaumenfreuden aus aller Welt Für alle Teilnehmer der Interkulturellen Tage 26.10. Beginn: 18.00 Uhr Haus Babylon „Drums of Babylon“ Trommelworkshop mit Teilnehmern aus vielen Ländern Bandproben donnerstags 18.00 Uhr -20.00 Uhr Puppentheater Makoto, Kasper & Co. Mit japanischen, vietnamesischen und arabischen Stücken. Neu: Marionettenstück: „Euer Diener weiß es besser“. Um telefonische Anmeldung wird gebeten Puppentheater-AG montags 14.00 – 15.30 Uhr Haus Babylon Interkultureller Jugendtreff (Kinder und Jugendliche können hier selbst musizieren, sich unterhalten und anderen Jugendlichen begegnen bzw. sich über Probleme und Meinungen austauschen). Montag bis Donnerstag von 14.00 Uhr – 22.00 Uhr Montags: Offener Clubnachmittag mit wechselnden Themen und Musik „Kreativ mit Roan“ Asiatisch gestalten, malen und vietnamesisch sprechen donnerstags 15.00 - 18.00 Uhr Haus Babylon Fotoprojekt „Sehen lernen“ Theorie und Praxis der Fotografie dienstags ab 14.00 Uhr Interkultureller Jugendclub 20.00 – 02.00 Uhr 05.10. Oldies sind die Fittesten 12.10. Kasachischer Abend 19.10. Blaxx in H-town -Treffen afrikanischer Berliner Programmänderungen vorbehalten Tanzgruppe jeden Dienstag : 17.00 – 19.00 Uhr Mittwoch und Donnerstag: 16.30 – 18.30 Uhr Herbstfest Mit Käfern, Drachen und kulinarischen Spezialitäten am Lagerfeuer Täglich 09.30 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.00 Uhr Um telefonische Anmeldung wird gebeten Halloween Lustiges Gespenstertreiben im Haus Babylon Mit Kürbisbasteleien, Schminken, Kürbissuppe u.a. 31.10. 09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr Berlin entdecken Exkursion in russischer Sprache Mittwochs 8.00 – 16.00 Uhr 10.10. 24.10. Geologische Erkundungen in Helle Mitte Zitadelle in Spandau Einführung in die deutsche Sprache für Vietnamesen Di. bis Do. 9.30 – 12.00 Uhr Hits mit Kids Kinderprogramm für Kids jeder Couleur Spass, Spiel, Sport, Spielfilm, Speisen mit Cindy und Micha jeden Dienstag von 15.00 – 18.00 Uhr Beratungs-, Betreuungs- und Begleitservice (in verschiedenen Sprachen) • • Migrationssozialberatung Dienstag: 11.00 – 15.00 Uhr Auskünfte zu Wohnungsangelegenheiten, Antragstellungen etc. Scheib-, Übersetzungs- und Kopierservice Montag: 14.00 – 17.00 Uhr, Dienstag: 12.00 – 18.00 Uhr Beratungsstelle: Haus Babylon, Klausdorfer Straße 8, 12629 Berlin Ausführliches Angebot unter: http://www.haus-babylon.de Verantwortlich: Dr. M. Shiferaw BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 32 Veranstaltungen Verlängert bis 12.10., Ausstellung: 50 JAHRE BRAVO im Archiv der Jugendkulturen Aufgrund der zunehmenden Resonanz vor allem von Schulklassen aus Berlin-Brandenburg haben wir unsere Ausstellung "50 Jahre BRAVO" bis zum 12. Oktober verlängert. 40 neue Veranstaltungen können im Rahmen der Ausstellung besucht werden, darunter zahlreiche Workshops für Schulklassen, Fortbildungsveranstaltungen für LehrerInnen und Diskussionsveranstaltungen zu Themen wie "Bushido & Co. Gangsta-Rap aus Germoney" oder "Skinheads, Punks und Böhse Onkelz". Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien wird ihre "Indizierungs"-Praxis vorstellen und auch Martin Goldstein alias "Dr. Jochen Sommer", Deutschlands Sexualaufklärer Nr. 1, wird ab dem 1. Oktober erneut nach Berlin kommen. Eine rechtzeitige Anmeldung wird empfohlen! Die Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 13.00 bis 19.00 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen 11.00 bis 16.00 Uhr. Sonderöffnungszeiten für Schulklassen u. a. Gruppen: montags 8.00 bis 17.00 Uhr sowie dienstags bis freitags 8.00 bis 12.00 Uhr. 50 Jahre BRAVO im Archiv der Jugendkulturen Fidicinstraße 3 (U6 Platz der Luftbrücke) 10965 Berlin Tel.: (030) 694 29 34 Weitere Informationen im Internet unter http://www.jugendkulturen.de. Langsam fassen der Junge und die einsame Greisin Vertrauen zueinander. Ouedraogo erzählt auch ganz allgemein über das dörfliche Leben in Afrika und von der Schönheit der Steppe, vom Gang der würdigen Greisin und von der unbekümmerten Spielfreude der Kinder. Ein Film, der in sich ruht und von urtümlichen Beziehungen handelt. 24. 10. DELWENDE, Burkina Faso 2005, R.: S. Pierre Yameogo, OV m. dt. UT, 90 Min. Zur Hexe gestempelt, wird eine Frau aus dem Dorf vertrieben. Ihre Tochter zieht los, sie zu suchen und das Unrecht zu bekämpfen. 14. 11. SHAMT AL KUSHUR - LES SILENCES DU PALAIS, Tunesien 1994, R.: Moufida Tiatli, OV Arabisch m. dt. UT, 127 Min. Der Klassiker unter den arabischen Frauenfilmen, diese wunderschön sanft erzählte Geschichte einer Rückkehr an den Ort der Kindheit, in einen Palast, in dem die Tochter einer Hausangestellten zur selben Zeit aufgewachsen ist wie der Sohn des Prinzen. Eine Art „Règle du jeu“ auf Tunesisch, der zwei Seiten einer Gesellschaft zeigt. „Unser Leben ist eine Ausgangssperre“, sagt eine der Frauen in der Küche einmal. Moufida Tlatli, die als Cutterin begonnen hatte, durchbricht mit ihrem Film die Sperre, leise, ohne viel Aufheben. 28. 11. MAUSSIM AL-RIYAL - LA SAISON DES HOMMES, Tunesien 2000, R. : Moufida Tiatli, OV Arabisch m. dt. UT, 122 Min. Drei Generationen von Frauen stehen im Zentrum der Betrachtungen im zweiten Spielfilm der Tunesierin Moufida Tlatli, angesiedelt in der Region von Djerba. Aicha hat Said geheiratet, als sie achtzehn war. Wie seine Brüder arbeitet er elf Monate im Jahr in Tunis und lässt seine Frau unter der Aufsicht seiner Mutter in Djerba zurück. So ist es üblich, doch die junge Aicha will mit der Tradition brechen und bei ihrem Mann in Tunis leben. Eine Forderung, die Said nur erfüller wird, wenn seine Frau ihm einen Sohn gebärt. 05. 12. FATMA, Tunesien 2001, R. : Khaled Ghorbal, OV Arabisch m. dt. UT, 124 Min. Fatma ist ein 17-jähriges Mädchen, das in Sfax in Tunesien lebt. Als Opfer einer innerfamiliären Vergewaltigung zieht sie es vor zu schweigen und versucht, das Erlebte zu vergessen. Sie lebt mit dem Vater und den Geschwistern und schafft nach dem Abitur einen entscheidenden Durchbruch: Fatma kann nach Tunis studieren gehen und das Leben entdecken. 19. 12. POUPEES D´ARGILE - ARAIS AL-TEIN, Tunesien 2003, R. : Nouri Bouzid, OV Arabisch m. dt. UT, 100 Min. Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist eine Spende, die die Arbeit von ONE AFRICA e. V. unterstützt. Veranstaltungsort: Lumumba-Club, Mitte, Karl-Marx-Allee 35, neben Kino International, U5 Schillingstraße, U2 Alexanderplatz; Kinotag: Mittwoch (2x im Monat), Beginn jeweils 20 Uhr. Weitere Infos: E-Mail: oneafrica@email.de Internet: http://www.oneafrica.eu Im Herbst 2007: AFRICAN CINEMA IN BERLIN Motto: „Focus Women“ ONE AFRICA e. V. präsentiert auch in diesem Jahr den BerlinerInnen und Gästen unserer Stadt das African Cinema. Die Filme werden auf Großleinwand in Originalversion mit Untertiteln, im Lumumba-Club, in Mitte gezeigt. Auch während der Veranstaltung ist die Bar geöffnet, man genießt die Filme in Clubatmosphäre. Neu ist „Focus Woman“ im November und Dezember. Vier Filme aus Tunesien erzählen Frauenschicksale zwischen Tradition und Moderne. 10.10. YAABA, Burkina Faso 1989,, R.: Idrissa Ouedraogo, OV Moré m. dt. UT, 90 Min. Yaaba bedeutet in der Sprache der Mooré Großmutter. Bila, ein 12-jähriger Junge, nennt so die alte Sana, die bei den Dorfbewohnern als Hexe gilt und aus der Gemeinschaft verstoßen wurde. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 33 Veranstaltungen 04.10., Anne-Frank-Zentrum: ZEITZEUGENGESPRÄCH MIT ISRAEL UNGER Israel Unger überlebte den Holocaust mit seiner Familie in einem Versteck in Polen und wird über diese Zeit erstmals vor deutschem Publikum sprechen. Donnerstag, den 4. Oktober 2007 um 19 Uhr Anne Frank Zentrum Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin-Mitte (neben den Hackeschen Höfen). Moderation: Carolyn Gammon, Kanada Der Eintritt ist frei. Israel Unger wurde im Jahre 1937 im polnischen Tarnow, rund 70 Kilometer von Krakau entfernt, geboren. Gemeinsam mit seinen Eltern und seinem Bruder überlebte er den Holocaust in einem Versteck auf dem Dachboden einer Getreidefabrik in seiner Heimatstadt. Auch nach Kriegsende fanden weiterhin Pogrome gegen die wenigen überlebenden Juden von Tarnow statt. Um die Kinder in Sicherheit zu bringen, schickte der Vater Israel und seinen Bruder nach Frankreich. Später vereinte sich die Familie wieder in Kanada, wo Israel Unger heute noch lebt. Er wird das erste Mal vor einem deutschen Publikum sprechen. Das Gespräch findet in englischer Sprache mit einer Dolmetscherin statt. Das Gespräch ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt und dem Anne Frank Zentrum. Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: S-Bahn und Tram: Hackescher Markt, U8: Weinmeisterstraße Anne-Frank-Zentrum Tel.:(030) 288 86 56-00 Fax(030) 288 86 56-01 E-Mail: zentrum@annefrank.de Internet: http://www.annfrank.de „In der Region Kujawsko-Pomorskie können Sie traumhaft speisen und sich wundervoll erholen.“ (Internet: http://www.kujawsko-pomorskie.pl) Am Abend laden wir Sie zu einer Feier ein, bei dem die Firmenrepräsentationen musikalisch begleitet werden. Pianokonzert, Tanzshow und Countrymusic sorgen nach dem umfangreichen Gaumenschmaus für den kulturellen Abschluss eines ereignisreichen Tages. Programm: Donnerstag, 4. Oktober 2007 13.00 Uhr – Beginn der Ausstellung 18.30 Uhr – Feierliche Eröffnung mit Konzert Freitag, 5. Oktober 2007 9.00 bis 18.00 Uhr – Ausstellung und Präsentation Samstag, 6. Oktober 2007 9.00 bis 14.00 Uhr – Ausstellung und Präsentation Samstag, den 6. Oktober 2007, 18:00 Uhr Maciej Woltman Vernissage "Tango" - Akt in der Malerei Er studierte an der staatlichen Hochschule der Künste in Poznan und schloss 1982 mit dem Diplom für Plakat- und Buchillustration sowie Malerei erfolgreich ab. Mit seinen künstlerischen Werken nahm der Künstler an Gemeinschaftsausstellungen in Paris, Wolfsburg, Hannover, Stuttgart, Berlin und in polnischen Städten teil. Eigene Ausstellungen von ihm wurden dem Publikum in Hamburg, Wolfsburg, Bonn, Zingst, Braunschweig, in Luxemburg und in seinem Heimatland Polen präsentiert. Herr Woltman gehört zu den hoch anerkannten Malern in seinem Heimatland und wir freuen uns sehr, erstmals in unseren Räumen den Berliner Kunstanhängern seine Werke vorstellen zu dürfen. Kurator: Mirosław Gendaj Ausstellungsdauer bis 31. Oktober 2007 Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 10 bis 17 Uhr Veranstaltungsort: Polnisches Haus/ Dom Polski – „Polonicum“ Potsdamer Str. 63, 10785 Berlin-Mitte Tel.: (030) 3830 3200 Internet: http://www.polonica-net.com E-Mail: pa@polonica-net.com Rückfragen: Manfred Scholz, Tel.: (030) 2693 0805 04.bis 6.10., Polnisches Haus Polonicum: TORUN TAGE UND VERNISSAGE „TANGO“ • • Region Kujawsko-Pomorski stellt sich auf Hausmesse kulinarisch und touristisch vor Ausstellung "Tango" - Akt in der Malerei von Maciej Woltman Die Touristik-, Lebensmittel-, Gärtner- und Schmuckglasbranche der Region Kujawsko-Pomorski / Polen präsentiert vom 04. bis 06.Oktober 2007 im Polnischen Haus Produkte und Leistungen hoch anerkannter Firmen aus Polen: mit sehr edlen Bioprodukten, verführerischen Backwaren, schmackhaftem Obst und Gemüse, ofenfrischen Pfefferkuchen, wohlschmeckenden Biersorten und anderen Getränken, sowie dekorativen Pflanzen und Schmuckglaswaren. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 34 Veranstaltungen 10.10., Livemusik: SISTER FA & BAND Hip Hop aus Senegal & Reggae, Rap, Funky, Worldmusic 19.10., Vortrag. Andreas Wiedemann: KOMM MIT UNS DAS GRENZLAND AUFBAUEN! Ansiedlung und neue Strukturen in den ehemaligen Sudetengebieten 1945-1952 Freitag, 19.10.2007, 19.00 Uhr Tschechisches Zentrum, Friedrichstraße 206, 10969 Berlin, Bibliothek im Dachgeschoss Eintritt frei Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren die böhmischen Länder Schauplatz der größten Wanderungsbewegungen ihrer Geschichte, die mindestens fünf Millionen Menschen erfassten. Über drei Millionen Deutsche mussten die Tschechoslowakei verlassen. Mindestens 1,7 Millionen Menschen kamen als Neusiedler in die Grenzgebiete und übernahmen deren Bauernhöfe, Betriebe und Häuser. Die Vertreibung und Zwangsaussiedlung sowie die Wiederbesiedlung der Grenzgebiete durch Tschechen und Slowaken veränderten die ethnische, kulturelle und sozio-ökonomische Struktur in dieser Region umfassend und nachhaltig. Im Mittelpunkt des Vortrages von Andreas Wiedemann stehen neben dem Verlauf des Besiedlungsprozesses die kurzfristigen und langfristigen Folgen dieser Migrationen. Er thematisiert sowohl die strukturellen Veränderungen als auch das Zusammenleben der verschiedenen Siedlergruppen in den Grenzgebieten. Andreas Wiedemann ist Autor einer Dissertationsschrift zur Wiederbesiedlung der ehemaligen Sudetengebiete, die im Frühjahr 2007 im Klartext Verlag Düsseldorf erschien. Seine Studie ist eine umfassende und kritische Gesamtanalyse der Bevölkerungsverschiebungen in der Region, wie sie bislang selbst in der tschechischen und tschechoslowakischen Wissenschaft nicht auftaucht. Tschechisches Zentrum - CzechPoint Friedrichstraße 206 10969 Berlin - Kreuzberg Tel.: (030) 208 25 92 Fax: (030) 204 44 15 E-Mail: meyer@berlin.czech.cz Internet: http://www.czechcentres.cz/berlin Mittwoch, 10. Oktober 2007, 18:00 Uhr im SURPRISE Potsdamer Straße 84, 10785 Berlin-Schöneberg (U-Kurfürstenstraße) Eintritt 7,- Euro (+ Spende erwünscht) Benefiz-Konzert für die Senegal-Kampagne im Dezember 2007 zur Sensibilisierung gegen die weibliche Genitalverstümmelung Fatou Mandiang Diatta, bekannt als SISTER FA wird am 27. April 1982 in Dakar, Senegal geboren. Ihre ersten Schritte in der Rap-Musik macht sie im Jahr 2000, nimmt dabei ihr erstes Demo-Tape auf und macht Bekanntschaft mit den senegalesischen Rap-Fans. Im selben Jahr nimmt sie an ihrem ersten Festival „Rythm et Melodie“ im Centre Culturel Blaise Senghor teil. Ein Jahr später wird sie zum ersten Mal eingeladen bei den senegalesischen Hip Hop Awards aufzutreten, wo jedes Jahr die besten Rapper Afrikas ausgezeichnet werden. Ende 2003 wird sie zum zweiten Mal zu den senegalesischen "Hip Hop Awards" eingeladen, die sich in diesem Jahr speziell dem Kampf gegen Aids verschrieben hatten und dazu eine Kompilation „Tous rappons le Sida“ veröffentlicht haben, an der auch SISTER FA mitwirkte. Sie beginnt sich nun immer mehr für soziale Themen und vor allem für die Situation der Frauen in ihrem Land zu interessieren, was sich in der Folge auch in ihrer Musik ausdrückt. In 2004 wirkt sie bei einer weiteren Kompilation „Moye Lolou“ des Produzenten Maestro Sega mit, die auf dem senegalesischen Markt erscheint. Am 10. August 2005 gelingt es ihr dann das ersehnte erste Soloalbum im Senegal zu veröffentlichen, das sie mit viel Liebe selbst produziert. Als Lohn für ihre harte Arbeit, bekommt sie im selben Jahr, bei der fünften Ausgabe der senegalesischen Hip Hop Awards, den Preis für die beste Neuentdeckung des Jahres. März 2006: Umzug nach Berlin, wo sie bereits an einer Kompilation der bpb (Bundeszentrale für politische Bildung) zum Thema „Pop und Islam“ mit Produzent Steven Töteberg mitarbeitet. Ethnofilmfest im Ethnologischen Museum Dahlem. Mit ihrer eigenen Band machte sie das erste Konzert 2007 beim Karneval der Kulturen, Farafina-Bühne in Berlin, Afrikafestival Osnabrück uva. Mit voller Kraft setzt sich SISTER FA im Kampf gegen FGM: Genitalverstümmelung an Frauen in Afrika ein und hat drei Lieder dazu komponiert. Im Dezember 2007 ist eine Konzert- & Medien-Tournee in Senegal an vier Orten geplant! Weitere Infos: AHOI Kunst und Kultur Tel: 030-691.3384, http://www.AHOI-kultur.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 35 Veranstaltungen 20.10., Vortrag: ARABISCHE WURZELN Die Mathematik der arabischen Sprache Ein Vortrag von Dipl.-Math. Franz Morcinek über die verborgenen Schönheiten der arabischen Sprache. Sie erhalten Einblicke in eine Jahrtausende alte Sprachstruktur die der Mathematik einen erhabenen Platz einräumt. Samstag 20. Oktober 2007, 20.00 Uhr, Initiiert von dem Bandprojekt „KUKUSCHKA“, findet in Zusammenarbeit mit der Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) „Mehrweg“ und den oben stehenden Institutionen im November diesen Jahres ein zweitägiges Festival statt. Es versteht sich als Fortsetzung des Deutsch-Russischen Bandfestivals im Mai (siehe BERLIN INTERNATIONAL, Nr. 38. [RED]). Mit einem bunten Programm, Bandkonzerten, einer Ausstellung und Disco sollen Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters angesprochen werden. Programm: Bibliothek am Luisenbad, Puttensaal Travemünder Straße 2, 13357 Berlin Wedding U-Bhf. Osloer Straße und Pankstraße (U8/U9) (1 Minute zu Fuß von der Badstraße 38/39 aus.) 03.11. – „Rock gegen Drogen“ FE "Mehrweg" Wittenberger Straße 78 12687 Berlin Einlass ca.: 20:00 Uhr Eintritt: 3 € 04.11. – „Rock gegen Drogen“ Lyra e. V. Kulturhaus Karlshorst Großer Saal Treskowallee 112 10318 Berlin Einlass ca. 16:00 Uhr Eintritt: 3 € Zielgruppen des Festivals sind vor allem Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien. Schulen, Vereine und gemeinnützige Einrichtungen bilden das Hauptaugenmerk bei der Bewerbung des Festivals. Zahlreiche Unterstützer, Förderer und Partner unterstreichen noch einmal die Wichtigkeit und Aktualität dieses Projektes. Kontakt: Walter Gauks (Leitung Jugendarbeit Lyra e. V.) Mob.: (0176( 2293 8905 E-Mail: wlad_gauks@t-online.de Michael Haas (Öffentlichkeitsarbeit, Organisation) Mob.: (0173) 91 17 728 E-Mail: michael_haas_79@gmx.de Gerry Mull (Leitung Klub „Mehrweg“) Telefon: (030) 932 60 67 E-Mail: info@klub-mehrweg.de 03.11./04.11., Vorschau: Festival ROCK GEGEN DROGEN Initiative des Bandprojektes KUKUSCHKA richtet sich an Jugendliche unterschiedlicher Herkunft Rock gegen Drogen - lautet die Devise des gemeinsamen Projektes von Lyra e. V., dem Mehrweg Klub Marzahn, MTV-Berlin e. V. (Musik Treffs und Veranstaltungen), der Lieder Leis Musikproduktion, der nichtkommerziellen Organisation Antinarkotisches Projekt „Recht auf Leben“ (Moskau), dem Libezem Begegnungszentrum Lichtenberg und dem Kulturhaus Karlshorst. Drogen sind in der heutigen Zeit ein wesentlicher Störfaktor unserer Gesellschaft. Sehr oft verbindet man die Rockkultur und fehlerhafte Integration von Migranten mit dieser Problematik. Wir wollen gemeinsam dagegen wirken! Es ist wichtig zu zeigen, dass die Jugend das Problem sieht und dagegenwirkt. Durch Vorbilder unter der jungen Generation wird die „Schutzmauer“ gegen Drogen von innen gestärkt. BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 36 Veranstaltungen Donnerstag, 25.10.2007 20:00 Uhr, Saal CD-Release-Konzert Hub Hildenbrand world-jazz Hub Hildenbrand – Gitarre Dirk Strakhof – Kontrabass Ralf Jackowski – Schlagzeug Gastmusiker: Nuri Karademirli – Oud Nach zahllosen Formationen und Zeiten des mutigen Ausprobierens findet Hub Hildenbrand hier wieder zum klassischen Jazz-Gitarren-Trio mit eigenen Kompositionen zurück. »Mit Dirk und Ralf zu spielen, fühlt sich an, wie endlich Zuhause angekommen zu sein.« Sein Interesse für die türkische Kunstmusik führte Hub Hildenbrand 2005 an das »Konservatorium für türkische Musik, Berlin«. Dort nahm er ein Jahr Unterricht bei Nuri Karademirli und wurde Mitglied in dessen »Ensemble für klassische türkische Musik«. Trotz der kulturellen Unterschiede verstanden sich beide auch auf musikalischer Ebene ausgezeichnet und zeigten großen gegenseitigen Respekt. Hub Hildenbrand entwickelte sich zu einem der wenigen Gitarristen überhaupt, die das türkische Kommaton-System auf die Gitarre übertragen. »Hubertus schafft in seinen Kompositionen eine sehr eigenständige Synthese aus modernem Jazz, türkischer Musik und der Musik anderer Kulturen zu einer neuen Weltmusik. Hubertus verfügt über eine enorme Technik, die er voll auszuspielen und musikalisch einzusetzen weiß«. (Nuri Karademirli) Eintritt € 10,-/7,PROGRAMM IM OKTOBER 2007: Übersicht Musik Fr 12.10. Sa 13.10. Do 25.10. Bühne Fr 26.10. So 28.10. Kunst Mi 10.10. Do 11.10. Wort & Tat Di 16.10. Raum frei Mo 08.10. So 21.10. 20.00 20.00 20.00 20.00 20.00 19.00 19.00 19.30 09.00 15.00 Saal Saal Saal Saal Saal The Big World Project: Paulinho de Almeida & Band Cré-hola! Hub Hildenbrand Trio: Heimat Kathak: Ioanna Srinivasan & Ensemble Cultural Cross Over Konzert Konzert CD-Release-Konzert Tanz Tanz Vernissage Vernissage Lesung Tagung Forum Internet: http://www.hubhildenbrand.de Galerie Maji-Maji: Aufstand in Berlin – Fotografien von D. Incoronato R Zwischen Nil und Ganges: Malerei von Irene Revri-Thiele S1 Saal Saal Muslime hier und heute: Lesung mit Ludwig Ammann Berlin für Vielfalt – gegen Diskriminierung Vorbilder schaffen: M.A.H.D.I. e.V. Programmänderungen vorbehalten. Abkürzungen R Restaurant S1 Seminarraum 1 S2 Seminarraum 2 S3 Seminarraum 3 S4 Seminarraum 4 G Garten Haus ganzes Haus Galerie Fotogalerie Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin, Tel.: (030) 60 97 70-0, Fax: (030) 60 97 70-13. E-Mail: werkstatt.kulturen@t-online.de Ausführliches Programm und weitere Informationen im Internet: http://www.werkstatt-der-kulturen.de BERLIN INTERNATIONAL Nr. 41, Oktober 2007.........Seite 37 Veröffentlichungen / Internet-Tipps Neuerscheinung ZWANGSVERHEIRATUNG IN DEUTSCHLAND Konzeption und Redaktion: Deutsches Institut für Menschenrechte. Baden-Baden: Nomos Verlag, 2007. 384 S. ISBN 978-3-8329-2907-7 (Forschungsreihe / BMFSFJ; Band 1) Eine umfangreiche Publikation zu diesem Thema wurde kürzlich als Band 1 der Schriftenreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegeben. Die Konzeption und Redaktion lag beim Deutschen Institut für Menschenrechte. Das Werk enthält neben Artikeln von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis die Ergebnisse einer Praxisevaluationsstudie. In dieser Studie wird die Arbeit von Beratungseinrichtungen, die mit dem Thema Zwangsverheiratung befasst sind, untersucht. Die Studie aus der Forschungsreihe kann auf den Seiten des Bundesministeriums unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Kategorien/Publikat ionen/Publikationen,did=100648.html. Eine Bestellung der Druckfassung ist dort ebenfalls möglich. [RED] Neuerscheinung KRASSE TÖCHTER Mädchen in Jugendkulturen Gabriele Rohmann (Hrsg.) Krasse Töchter. Mädchen in Jugendkulturen August 2007, 312 Seiten, zahlreiche Abbildungen, durchgängig in Farbe, 25,- Euro ISBN 978-3-94021-337-2 Jugendkulturen sind fast immer Jungenkulturen. Ob HipHop oder Metal, Skins oder Punks, Skater oder Techno - Jungen und junge Männer dominieren. Dennoch gibt es zahlreiche Mädchen und junge Frauen in diesen und allen anderen Szenen. Wie erleben sie ihre Szene? Werden sie genauso akzeptiert wie die Jungs? Müssen sie anderen Rollenerwartungen genügen als die männlichen Szene-Angehörigen? Auf welche Weise finden sie ihren Weg in die Szenen? Was schreckt sie ab? Haben Mädchen und junge Frauen andere Einstellungen zu Drogen, Gewalt, Sex und Beziehungen als die jungen Männer? Der Sammelband enthält u. a. Texte zu Mädchen und jungen Frauen in Hardcore, HipHop, Graffiti, Metal, Gothic, Visual kei (Trend aus Japan [RED]) und im Fußball, zu Riot Grrrls und Ladyfesten, rechtsextremen Mädchen, Mädchen in der Skinhead- und Rockabilly-Szene, Mädchen und Medien sowie Möglichkeiten der jugendkulturellen und interkulturellen Mädchenarbeit. Weitere Infos im Internet unter: http://www.jugendkulturen.de/shop/toechter.html Bewerbungsschluss: 31.12. RTL COM.MIT-AWARD RTL schreibt Medien-Wettbewerb für Jugendliche zum Thema Migration/Integration aus „Das Thema Integration ist ein zentrales Thema für die europäische Zukunft. Integration beginnt im Kopf, und deshalb spielen Medien hier eine wichtige Rolle. Aber auch auf der Schulbank beginnt Integration und das Verständnis füreinander“, so der RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel auf der Internetseite zum Wettbewerb „Com.mitAward“ (http://rtlcommit.de/content.html). Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren können visualisierte Konzepte oder Ideen für z.B. Fernsehbeiträge oder Musikvideos in Schriftform einreichen, welche die Themen Migration/Integration zum Inhalt haben müssen. Als Preise winken Geldsummen, Wochenendworkshops in der RTL-Journalistenschule wie auch Praktika bei Sendern der RTL-Gruppe. Weitere Infos unter o.a. Link. [RED] NEWSLETTER MenschenRechtsZentrum der Uni Potsdam gibt online-Infos Das MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam möchte mit seinem Newsletter in unregelmäßigen Abständen auf Aktivitäten, Neuerscheinungen und Ereignisse hinweisen. Um die Lesefreundlichkeit zu wahren, finden Sie in den Ausgaben nur kurze Texte, verbunden mit Links auf das jeweilige Internetangebot mit ausführlicheren Informationen. Im Internet unter: http://www.uni-potsdam.de/u/mrz/news.htm [RED]
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