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Periodical volume

Full text: Der BVGer online in der Ver.di Issue 6.2014, Ausg.05

BVGer online • 6.Jahrgang • 1. Ausgabe • Januar 2014

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Der

BVGer
6. Jahrgang - 5. Ausgabe - Mai 2014 Infos rund um den Nahverkehr, aus dem Fachbereich und aus der Gewerkschaftswelt

„Der BVGer online“ ist ein Informationsblatt des Fachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di Herausgeber: Landesbezirksfachbereich Verkehr, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin, http://verkehr.bb.verdi.de/der_bvger

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EDITORIAL
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am 25.5.2014 ist Europa-Wahl. Vielen Gesprächen kann man entnehmen, dass die Motivation wählen zu gehen bei vielen Bürgern recht gedämpft ist. Um was geht es überhaupt? Inhaltslose Parolen im Großformat steigern das Interesse der Wähler wohl kaum. Von einem dieser belanglosen Plakate lächelt gar eine retuschierte Seniorin, die gar nicht zur Wahl steht. Was soll das? Eine Illusion ist es leider auch, man könne die beiden bekannten bürgerlichen Spitzenkandidaten Schulz und Juncker direkt wählen. Das ist leider ein Irrtum. Wer schlussendlich Parlamentspräsident wird, kungeln die Staats- und Regierungschefs der EUMitgliedsländer im Hinterzimmer aus. Dabei wird die schon erwähnte Seniorin bestimmt ein gewichtiges Wörtchen mitreden wollen. Ist die parlamentarische Demokratie überhaupt noch eine zeitgemäße Art der Vertretung des Souveräns – des Volkes; von dem geschrieben steht, dass von ihm ja alle Gewalt ausgehen soll? Diese Frage stellen sich nicht nur führende Philosophen und Politikwissenschaftler. Den allgemeinen Zweifel daran machen sich besonders jene zu Nutzen, die am rechten Rand der Gesellschaft um die Gunst der Wähler buhlen. Eins scheint gewiss: die Unzufriedenen werden wählen gehen – die Zweifler wohl kaum und räumen damit genau jenen Kräften Macht ein, die keiner wirklich wollen kann! Wer es von den Politikern aber mit der Demokratie ernst meint, muss ein Europa der Bürger wollen und keines der Lobbyisten und Bürokraten! Dazu muss sich die EU dringend ändern! Noch so ein Datum. Der 1. Mai, der Tag der Arbeit liegt nun schon wieder hinter uns. Für alle die dabei gewesen sind und jene die verhindert waren, in dieser Ausgabe ein kleiner Rückblick. Nicht zu vergessen: das Bekenntnis des Eigners, als wichtiger Teil der abgeschlossenen Tarifverhandlungen liegt nun auch vor und ist hier nachzulesen. Dies ist nur eine kleine Auswahl. Weitere Veranstaltungsankündigungen und Sozialpolitisches findet ihr auch noch in dieser Ausgabe. Übrigens: Der BVGer online ist mit dieser Ausgabe 5 Jahre alt geworden. Wer hätte das gedacht ☺
Gerd Freitag für die BVGer online Redaktion

Inhalt

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Titel - Maifeiertagsimpressionen Editorial / Gerd Freitag für die BVGer online Redaktion 1. Mai 2014 – Eine Nachbetrachtung / Gerd Freitag 1. Mai 2014 – Dankeschön / BgV ver.di FB Verkehr Konstituierung des BgV / Vorstand des BgV Tarifinfo 2013/14 – 19 / ver.di BgV Tarifverhandlungen zur betrieblichen Altersversorgung / ver.di TS Welches Interesse kann man an den EU-Wahlen haben? / AK DeReg Richtig trinken – aber wie / GSV/SV 5. Hoffest / VL-VBU-Verkehr Jubiläen – Termine - Beratungsangebote In eigener Sache / Red.

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1. Mai 2014 – Eine Nachbetrachtung
Es ist der Tag der Arbeit, auch wenn es ein Feiertag ist. Sein Sinn verblasst allerdings leider scheinbar immer mehr. Da sei doch kurz an den blutigen Ursprung dieses „Feiertages“ erinnert. Denn nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt - von Bolivien bis Bahrain, von Kuba bis Tansania - gibt es den Tag der Arbeit am 1. Mai, der in vielen Ländern auch offiziell als Internationaler Tag der Arbeit bezeichnet wird. Das Datum geht auf das Jahr 1886 zurück. Ort des Geschehens war seinerzeit Chicago. Die Schornsteine der Stadt zeigten kaum Rauch, denn viele Fabriken waren durch Massenproteste stillgelegt. Die Arbeiter forderten die Einführung des achtstündigen Arbeitstags und demonstrierten gegen miese Arbeitsbedingungen und schlechte Bezahlung. Normal waren damals neun bis 14 Stunden Arbeit. Kaum ein Amerikaner schuftete jedoch weniger als zehn Stunden in den Industriehallen, die das Land einst groß machten. Der Aufstand wurde nach Tagen gewaltsam niedergeknüppelt, wobei auch einige der Arbeiter ihr Leben verloren. Durchgesetzt wurden die Forderungen trotzdem. Seit dem 1.Mai 1890 haben die amerikanischen Arbeiter den 8 Stunden Tag. Die Feiern zum 1. Mai gibt es auch heute noch und es gilt auch noch viele Anpassungen der Arbeitsbedingungen zu erstreiten. Nach den Jahren der Märsche und Versammlungen ähnelt der Ort der Veranstaltungen der Maifeiern nun eher einem Straßenfest. Wären keine eindeutigen Plakate und Parolen aufgehängt, so könnte man sich auch auf einem Rummel wähnen. In Berlin waren auf der Straße des 17. Juni natürlich auch wieder die Berliner
Gerd Freitag

Verkehrsbetriebe, respektive der ver.di Fachbereich Verkehr mit zahlreichen Ständen und Fahrzeugen vertreten. Gut so. Der Dank gilt allen, die sich dafür engagiert haben. Leider musste auch festgestellt werden, dass einige der betrieblichen “Würdenträger“, die über ver.di-Listen in ihre Ämter gewählt wurden, der Veranstaltung fern blieben. Neben vielen Informationsständen wurde auch Kuchen und Getränke zu Gunsten des Johannesstiftes gegen eine Spende abgegeben, sowie an einem anderen Stand Kinderferienangebote gemacht. Ein herausragender Punkt der Veranstaltung war in jedem Fall die Podiumsdiskussion der BVG, an der neben dem kompletten Vorstand der BVG auch Harald Wolf von der Partei „Die Linke“, Stefan Gelbhaar von „Bündnis 90 / Die Grünen“ und Ole Kreins von der „SPD“, sowie für den GPR der BVG Kollege Thomas Jerzynski teilnahmen. Unter dem Motto „BVG-Infrastruktur-Finanzierung“ wurde unter der Moderation der BVGMitarbeiter Jeremy Arndt und Gerd Freitag über eine Stunde öffentlich über die BVG, ihre Aussichten und ihren Finanzbedarf diskutiert. Vorstand und GPR machten u. A. ihre Sicht der Dinge zu den Themen Finanzen, demographische Entwicklung, Ausbildung und Infrastruktur deutlich. Die politischen Vertreter zeigten durchaus Verständnis und würdigten auch sehr deutlich die Leistungen und Anstrengungen der BVG /der Mitarbeiter und versprachen Unterstützung auf dem weiteren Weg. Hoffen wir nun für die Bürger unserer Stadt, den ÖPNV, den Mitarbeitern und dem Unternehmen BVG, dass den guten Worten auch gute Taten folgen. Spätestens zum nächsten Tag der Arbeit, wird Bilanz zu ziehen sein.

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Konstituierung des ver.di Betriebsgruppenvorstand
Bericht aus dem ver.di Betriebsgruppenvorstand der BVG Alle vier Jahre stehen bei ver.di die Organisationswahlen an, so auch bei uns. Diese beginnen traditionell mit den Vertrauensleutewahlen in den Bereichen. Daran schließt sich die Konstituierung des ver.di Betriebsgruppenvorstandes der BVG (BgV) an und enden mit dem ver.di Bundeskongress im September 2015. Diese Wahlen geben Gelegenheit selbstkritisch auf die aktuelle Arbeit zu schauen, sie zu bewerten und ggf. sich neu aufzustellen, um den Anforderungen an den täglichen Kampf um sicheren, gerechten und nachhaltigen Arbeitsplätzen nachzukommen. Der BgV hat daher auch über eine Neuaufstellung des Präsidiums des BgV intensiv beraten und entschieden sich hier vielfältiger aufzustellen, um der täglichen Arbeit gerecht zu werden. Der Kollege Jeremy Arndt ist in seiner Funktion als Sprecher des BgV bestätigt worden. Ihm zur Seite wurden durch direkte Wahl die Kollegen Torsten Gajer (Mitglied im Gesamtpersonalratsvorstand), Mirko Köpke (Personalrat VBO-T), Sara Klotzsche (Personalrat Hvw) und Norine Palme (Vorsitzende der JAV-Hvw) in das Präsidium gestellt. Ihnen allen gilt es viel Schaffenskraft und Erfolge für die bevorstehende Arbeit in den nächsten vier Jahren zu wünschen. Der Dank gilt vor allem den ausgeschiedenen Mitgliedern aus dem BgV. Ein besonderer Dank gilt aus dem alten Präsidium den Kollegen Axel Schröder, Frank Kulicke und der Kollegin Ruth Bäsler, welche in den vergangenen Jahren eine wertvolle Arbeit im Präsidium geleistet haben und nun für das neue Präsidium nicht mehr zur Verfügung stehen. Nun gilt es auch schon die nächsten Projekte in Angriff zu nehmen. So gehen die Organisationswahlen weiter und geben uns damit die Chance politisch Position zu beziehen. Auch gilt es die Forderungsdiskussion zur Entgeltrunde 2015 vorzubereiten und auf den Weg zu bringen. Es gibt also jede Menge Arbeit für uns alle, die wir nur gemeinsam schaffen können. Lasst es uns anpacken.
Vorstand des BgV

„Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen“ Richard von Weizsäcker (*1920), dt. Politiker (CDU), 1984-94 Bundespräsident

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Bund und VKA , Alle Beschäftigten
Tarifverhandlungen zur betrieblichen Altersversorgung haben begonnen. Arbeitgeberseite fordert massive Leistungskürzungen! Vor dem Hintergrund der Regelungen im Altersvorsorgeplan bestehen die Arbeitgeber darauf in Verhandlungen einzutreten. Als Begründung verweisen sie auf veränderte Rahmenbedingungen (Biometrie/Rechnungszins). Virulent wurde dieses Thema durch eine sich aufbauende und von den Aktuaren festgestellte Deckungslücke im Abrechnungsverband Ost der VBL. Dieses objektiv vorhandene Problem in diesem Abrechnungsverband wird nun von den Arbeitgebern als Anlass genutzt um für den gesamten Bereich der betrieblichen Altersversorgung im öffentlichen Dienst drastische Absenkungen einzufordern. Im Zuge der Verhandlungen haben wir zunächst ein zweistufiges Vorgehen vorgeschlagen und uns wie folgt positioniert: 1. Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung der VBL Ost ver.di erkennt Handlungsbedarf beim Abrechnungsverband Ost der VBL an. Die Ursachen der Probleme in diesem Abrechnungsverband liegen jedoch aus unserer Sicht nicht in der Biometrie bzw. der Niedrigzinsphase begründet, sondern in einer aus heutiger Sicht problematischen Beitragspolitik. Als Lösung der Finanzierungsproblematik der VBL Ost wurde die Angleichung an die Regelung der ZVKen in § 15 Abs.1 ATV vorgeschlagen. Wir erklärten uns bereit durch eine zeitlich befristete Modifikation des § 37a Abs.1 ATV (Sonderregelungen für das Tarifgebiet Ost) einen Arbeitnehmeranteil (befristete moderate Beitragsanhebung) zu akzeptieren. Damit wäre die Verantwortung für die Finanzierung der zugesagten Leistungen an die Satzungs-gremien der VBL, wie dies in § 15 Abs.1 ATV geregelt ist, zurück gefallen. Diesen Vorschlag hat die Arbeitgeberseite abgelehnt! 2. Mittel- bis langfristige Weiterentwicklung der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst Für die übrigen Zusatzversorgungskassen, sowie für den Abrechnungsverband West der VBL, wurden bislang keine sachlich und wirtschaftlich begründeten unmittelbaren Handlungsbedarfe dargelegt. Hier haben wir eine seriöse Sachverhaltserforschung eingefordert und mit einer eigenen Untersuchung auf der Basis der VBL-Daten und den Kennziffern der Aktuare begonnen. Weitere Untersuchungen stehen noch aus bzw. sind in Arbeit. Beim Niveau der zugesagten Leistungen sieht die Verhandlungskommission (VK) bei den Leistungen keinen Spielraum nach unten. Es gibt auch aus unserer Sicht dennoch Handlungsbedarf: - Bonuspunkte rechtssicher ausgestalten In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die geltenden Regelungen zu den Bonuspunkten (§ 19 ATV) untauglich sind. Sie haben verhindert, dass die Versicherten – entgegen den bei Abschluss des ATV geweckten Erwartun-

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gen – in ertragsstarken Zeiten an den guten Erträgen teilhaben. Das Gegenteil ist der Fall: Allein im umlagefinanzierten Abrechnungsverband West der VBL haben sich Rücklagen von über 8,5 Milliarden Euro angesammelt! - Dynamisierung der Startgutschriften Durch die fehlende Dynamisierung der Startgutschriften haben diese seit Ende 2001 bereits einen erheblichen Wertverlust erfahren. Bei 2 Prozent Inflation sind 100 Euro 2001 heute nur noch 80 Euro wert. Der versprochene Ausgleich durch die Zuteilung von Bonuspunkten ist ausgeblieben. Deshalb fordert die Verhandlungskommission für die Zukunft eine angemessene Mindestverzinsung auch der Startgutschriften. - Biometrie Unter dieser Voraussetzung können wir uns vorstellen, über Anpassungen im Bereich der Altersfaktoren, unter Berücksichtigung einer aktuellen realistischeren Sterbetafel, zu verhandeln. Unter der Voraussetzung, dass Verbesserungen bei der Ermittlung der Bonuspunkte und der Dynamisierung der Startgutschriften erzielt werden, ist die VK zu einer Überarbeitung der Altersfaktorentabelle bereit. Die VK erkennt an, dass die steigende Lebenserwartung der Versicherten Auswirkungen auf die Zahlungsverpflichtungen der Kassen hat. In welchem Umfang ist allerdings vor dem Hintergrund der sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen Lage der betroffenen Kassen noch zu eruieren. Die bisherigen Modellrechnungen der versicherungsmathematischen Sachverständigen haben gezeigt, dass die Anhebung der Altersgrenzen diese Auswirkungen unter sonst gleichen Bedingungen weitgehend ausgleicht. Deshalb ist die VK bereit, anstelle der derzeit zugrunde liegenden Periodensterbetafel Heubeck 1998 eine realistischere Sterbetafel zugrunde zu legen.

Parallel zu den laufenden Verhandlungen haben wir eigene Untersuchungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage der Kassen vorgenommen. So wurden die VBL-Geschäftsberichte seit 2002 ausgewertet und die Kennziffern der Aktuare für eine Prognose des Abrechnungsverbandes West der VBL bis 2030 genutzt. Weitere konkrete Zahlen, Daten und Fakten zur Bewertung der wirtschaftlichen Lage der Kassen werden zurzeit von der AKA (Dachverband der Zusatzversorgungs-kassen) und uns aufgearbeitet. Mit den Ergebnissen unserer Untersuchung konfrontierten wir die Arbeitgeberseite: 1. Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag im Abrechnungsverband (AV) West der VBL wird bis 2030 deutlich sinken (Dies ist u.a. begründet durch den Rückgang der Gesamtversorgungs-rentner). Dadurch ist aus unserer Sicht ein Teil der Arbeitgeberforderung hinsichtlich der Leistungsabsenkung erfüllt, ohne in bestehende Regelungen einzugreifen. 2. Der zur Zeit bestehende Umlagesatz im AV West ist auskömmlich und deckt bis 2030 offenbar alle bestehenden Ausgaben. 3. Auf der Grundlage der bestehenden Rückstellung von 8,5 Mrd. Euro im AV West der VBL und dem auskömmlichen Umlagesatz wird es einen weiteren deutlichen Vermögenszuwachs bis 2030 allein im AV West/VBL geben. 4. Es bestehen unterschiedliche Nettorenditen vor dem Hintergrund unterschiedlicher Finanzierungen in den Kassen. Bei möglichen Eingriffen ins System ist dies zu berücksichtigen. 5. Weitere Aussagen hinsichtlich der Situation anderer Kassen können noch nicht getätigt wer-den, da die entsprechenden Datensätze noch nicht vorliegen. Die Aufarbeitung der wirtschaftlichen Daten zur Situation der Kassen AKA entsprach nicht unseren Erwartungen.

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Wir haben deutlich gemacht, dass wir die in Offenbach vereinbarte Sachverhaltserforschung als Entscheidungsgrundlage benötigen, um das Maß möglicher Interventionen quantifizieren zu können. Die Arbeitgeber sagten eine weitgehende Prüfung unserer Ergebnisse zu und wollten diese nachvollziehen und hinterfragen. Wir sagten die Offenlegung unserer Quellen zu und boten weitergehende Erläuterungen an. Die Arbeitgeberseite positionierte sich wie folgt: 1. Unabhängig von unserem Vortrag bestünde sie darauf, die gemachte Verhandlungszusage (Altersvorsorgeplan) sei umzusetzen und eine Absenkung der Leistungen zu vereinbaren. 2. Sie wollten künftig nicht mehr als 4 Prozent Beitrag entrichten. Das System sei mit 4 Prozent zu finanzieren. Das sei die Geschäftsgrundlage. 3. Bis zum 21. Mai müsse eine qualifizierte Aussage getroffen werden. Der 21. Mai sei eine finale Verhandlung. Danach stünde auch eine Kündigung des ATV im Raum. 4. Die Arbeitgeber schlugen vor, mit folgenden Variablen im Bereich der Biometrie zu arbeiten: Einführung der Sterbetafel 2010; Rentenzugangsalter 65; Geburtsjahr 1995. Wir haben diese Positionen zurückgewiesen und nochmals dargelegt, dass es ohne eine seriöse Sachverhaltserforschung mit uns keine Lösung, die „unabhängig von der wirtschaftlichen Lage der Zusatzversorgungskassen ist,“ geben könne. „Insbesondere die Zugrundelegung des in der Deckungsrückstellungsverordnung hinterlegten Rechnungszinses (von zurzeit

1,75%) würde eine um ca. 60 Prozent abgesenkte Leistung bei den künftigen Anwartschaften bedeuten! Folgende Vereinbarungen wurden getroffen: • Der Termin am 28. April 2014 fällt wegen der BTK-Sitzung aus. Tagung der Verhandlungskommission am 7. Mai 2014 in Göttingen. Arbeitstreffen mit VKA, Aktuaren und AKA in München wg. der Rechenmethode und Aufarbeiten der ZVK-Daten. Arbeitsgespräch im „kleinen Kreis“ am 15. Mai 2014 bei der TDL/Berlin. 21.05.2014 TV in Hamburg. Fazit/Eindruck: Die Arbeitgeber streben eine massive Leistungskürzung bei der betrieblichen Altersversorgung an. Sie begründen diese nicht mit der wirtschaftlichen Lage der Kassen, sondern mit den im Altersvorsorgeplan enthaltenen „Zusagen“ (u.a. Zugrundelegung des Rechnungszinses aus der Deckungsrückstellungsverordnung). Die wiederholte „Drohung“ den ATV zu Kündigungen, die wirtschaftliche Lage der Kassen offensichtlich unbeachtet zu lassen und die zögerliche Verhandlungsführung unterstreicht unseren Eindruck, dass eine Lösung am Verhandlungstisch eher nicht gewollt ist

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Alle Parteien von Rechts- bis Linksaußen rufen auf, für die Rettung der EU und des Euro wählen zu gehen. Vielen ArbeitnehmerInnen und GewerkschaftskollegInnen stellt sich dagegen wenige Wochen vor den Wahlen zum EU-„Parlament“ die Frage:

Welches Interesse können die ArbeitnehmerInnen und Jugend an diesen Wahlen haben?
Die Bilanz der EU-Politik, mitgetragen vom EU„Parlament“ im Rahmen der EU-Verträge: Im Dezember 2013 sind in 24 Staaten mehr als 15 Prozent der unter-25jährigen arbeitslos. In Zypern, Italien und Kroatien sind es zwischen 40 und 50 %, in Spanien 54,3 und in Griechenland 59,2 %. In allen europäischen Ländern diktiert die EU, unwidersprochen vom EU-»Parlament«, die Zersetzung der Tarifverträge. Zum Beispiel: Portugal: 2008 waren noch 1,9 Millionen portugiesischen Arbeiter vom Kollektivvertrag geschützt. Die Zahl sank auf 328.000 im Jahr 2012. Spanien: 2008 waren 12 Millionen vom Kollektivvertrag geschützt, 2013 noch 4,6 Millionen. Und Merkel und die SPD-Minister unterstreichen in ihrem Regierungsprogramm ihre Bereitschaft, diese rigide Sparpolitik und die zerstörerischen Strukturprogramme im Rahmen des verschärften »Stabilitäts- und Wachstumspaktes« in ganz Europa fortzusetzen. Wählen gehen – um Rechts zu verhindern? Diesen Appell hören wir von allen Parteien und der DGB-Führung. Doch ist es nicht die Politik der EU selbst, abgedeckt durch ihr Parlament, die die Völker in die Verarmung treibt, die sie in einen erbarmungslosen Konkurrenzkampf gegeneinander hetzt, und die damit den Nährboden für rechte Demagogen schafft? Haben die Arbeitnehmer nicht gerade erleben müssen, dass profaschistische Elemente unter dem Schutz der EU und von Merkel/Steinmeier in die ukrainische »Regierung« gehievt wurden? Und dass die Politik der EU, der Großen Koalitionsregierung unter Merkel und der USRegierung Obamas die ukrainische Bevölkerung mit ihren vielen nationalen Minderheiten in eine mörderische Konfrontation gegeneinander treibt, und die Ukraine einem Zerreißprozess ausliefert? Mit Recht fürchten alle Regierungen und Parteien in diesen Wahlen die Ablehnung durch die Bevölkerungen, weil diese von ihnen nichts erwarten können. **** **** Mit ihren Kämpfen gegen das harte Sparen und Prekarisierung/Deregulierung, gegen die Fortsetzung der Agenda-Politik durch die Große Koalition, nimmt die Arbeiterschaft in Deutschland ihren Platz ein an der Seite aller Arbeitnehmer und Völker in ganz Europa im Kampf gegen die Banken- und Euro-Rettungspolitik, gegen die politischen Diktate der EU und ihrer Verträge, gegen die Zerstörungsprogramme der Troika; bahnt sie den Weg zu einem solidarischen Europa der ArbeitnehmerInnen und des freien Bündnisses der souveränen Völker, befreit von den politischen Diktaten der EU und Troika und von Regierungen, die diese gegen das eigene Volk umsetzen.

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GewerkschaftskollegInnen, SozialdemokratInnen und politisch Engagierte schlagen vor, in ihren gewerkschaftlichen und politischen Organisationen die Diskussion zu suchen für die Verwirklichung der Einheit der Arbeiterschaft und Jugend und ihrer Organisationen: im Kampf für eine Politik, die sich nicht den erpresserischen Anforderungen des Finanzkapitals und den fortgesetzten Diktaten der Schuldenbremse und Wettbewerbsfähigkeit verpflichtet, sondern allein den Interessen der arbeitenden Bevölkerung und Jugend und der Demokratie.
Ich unterstütze diesen Aufruf und diese Diskussion: Name Adresse (auch e-Mail/Fax) Organisation/Funktion

AK DeReg Kontaktadresse:

H.-W. Schuster, ahhwschuster@t-online.de; Fax: +49 211 7599092
Gotthard Krupp, GotthardKrupp@t-online.de; Fax +49 30 3131662

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25 Jahre
Michalk, Rolf Meißner, Frank Musiolik, Michael Hartwig, René Weniger, Thorsten Goldacker, Olaf Toprak, Yasar Richter, Thomas Glänzer, Thomas Gube, Kay VB-SI2 VBI-P VBO-FD/I VBO-FD/L VBO-FD/C VBO-FD/M VBO-FD/M VBO-FD/M VBO-FD/M VBO-FD/M

40 Jahre
Krüger, Thomas Brose, Michael Behrend, Joachim Lincke, Karlheinz Klapschinski, Bernd Wenske, Michael Kappel, Michael Schulz, Norbert Schmidt, Hans-Joachim Thiele, Hinrich Kierstein, Reinhard Krohnfuß, Utz Brosow, Wolfgang Lässig, Peter VBO-FD/I FVS-F2 VBI-EA4 VBI-FF7 VBI-FF7 VBO-F/M VBO-FD/M VBU-F2 VBI-BA4 FA VBS-FB32 VBS-FB4 VBU-B2 VBU-FD4

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Zusätzlich 16.Juni.2014 25.Juni.2014 17.September.2014

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Besondere Beratungsangebote im ver.di-Haus des Bezirk Berlin, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin

Rechtsschutz Arbeits-, Sozial-, Verkehrsrecht
telefonische Terminvereinbarung: Tel.: 030/8866-5077/88 Montag – Donnerstag von 09.00 bis 16.00 Uhr Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr

Mieterberatung

Der Deutsche Mieterbund e.V. (DMB) bietet allen ver.di-Mitgliedern eine telefonische Mietrechtsberatung an. Montag – Dienstag von 12.00 bis 14.00 Uhr Donnerstag von 18.00 bis 20.00 Uhr Tel.: 030/2232373 Mitgliedsausweis bereithalten

Lohnsteuerberatung

telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-4343 (von 08.00 bis 13.00 Uhr)

Konflikt- und Mobbingberatung
Zu den Leistungen des Beratungsteams gehören z.B.: - Situationsanalyse - Konflikt-/Krisenbewältigung

VBL- und Rentenberatung

jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-5103 (von 08.00 bis 13.00 Uhr)

Schwerbehindertenberatung
jeden 3. Donnerstag im Monat ohne Terminvereinbarung von 15.00 bis 17.00 Uhr per Mail: konfliktberatung@verdi-Berlin.de

Erwerbslosenberatung

Mittwochs, von 16.00 bis 18.00 Uhr ohne Terminvereinbarung im Raum Z.09 (Zwischengeschoss)

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In eigener Sache

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Liebe Leserinnen und Leser, wer schon immer mal was schreiben wollte und dies allen kundtun will, kann dies an unsere Redaktion über folgende Mail-Adresse tun: Redaktion-bvger-online@verdi.org Über Hinweise, Verbesserungen, Vorschläge, Leserbriefe (auch von außerhalb der BVG und BT) usw. würden wir uns freuen. Die Bearbeitung wird dann zeitnah erfolgen. Da wir alle ehrenamtlich arbeiten, kann es schon mal länger dauern. Wir bitten um Geduld. Die Mitglieder der Redaktion des „BVGer online“
________________________________________________________ ________________ Impressum: „Der BVGer online" ist das kostenlose Informationsblatt des Landesbezirksfachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin. Verantwortlich für den Inhalt: Jens Gröger; Redaktion: Gerd Freitag, Frank Latuschek, Henry Schulz, Rainer Döring. Nicht ständige Mitarbeit in der Redaktion: Andreas Mende, Michele De Filippo, und weitere. Temporäre Bildberichterstattung: Reinald Vogt Technische Betreuung der Ausgabe, des Mailservers und des Internetauftritts: Frank Latuschek und weitere. Mitteilungen an: Fax: 030/8866-5940 oder Redaktion-bvger-online@verdi.org Mit Namen gekennzeichnete Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Die Redaktion behält sich vor, eingehende Artikel gegebenenfalls zu kürzen. Für unverlangt eingesandte Artikel kann keine Haftung übernommen werden. Bilder: Durch das Einsenden an die Redaktion des -- BVGer online -- erklärt der Absender sämtliche Rechte an dem Bild zu besitzen. Er erteilt der Redaktion alle Rechte zu jeder Veröffentlichung. Ein Entgelt wird nicht bezahlt Hinweis für alle Links in diesem Dokument: Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Erstellung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten sind. Dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert - so das LG HH. Wir haben auf unseren Seiten Links zu anderen Seiten im Internet erstellt. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir auf den Inhalt dieser "fremden Seiten" auf Text, Darstellung usw. keinerlei Einfluss haben. Deshalb distanzieren wir uns von allen gelinkten Seiten unseres Dokumentes. Wir erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Für illegale, fehlerhafte und/oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haften allein die Anbieter der Seite(n), auf die verwiesen wurde(n), nicht derjenige, der über Links lediglich auf die entsprechende Information veröffentlicht.

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