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Full text: Der BVGer online in der Ver.di Issue 6.2014, Ausg.03

BVGer online 6.Jahrgang • 3. Ausgabe • März/April 2014

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Der

BVGer
die Internetzeitung für die Mitarbeiter im Nahverkehr in Berlin und Brandenburg 6. Jahrgang - 3. Ausgabe - März/April 2014 Infos rund um den Nahverkehr, aus dem Fachbereich und aus der Gewerkschaftswelt

„Der BVGer online“ ist ein Informationsblatt des Fachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di Herausgeber: Landesbezirksfachbereich Verkehr, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin, http://verkehr.bb.verdi.de/der_bvger

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EDITORIAL

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, Bisweilen erwischt es auch uns ;-) Unseren mit dem „Satz“ des BVGer online befassten Kollegen hat es gesundheitlich schwer getroffen, so dass er stationär behandelt werden musste. Nun ist er wieder auf dem Weg der Besserung, was man daran erkennt, dass er diese Ausgabe wieder „in Form“ gebracht hat. Weiterhin „Gute Besserung“ . So kam es also zu dieser Doppelausgabe. Diesmal gehen wir besonders auf die Geschehnisse rund um die PR-Neuwahlen im Betreibsteil Straßenbahn –Verkehr ein. Es soll versucht werden etwas Licht in das Dunkel zu bringen. Denn für „Außenstehende“ sind die Zusammenhänge kaum nachvollziehbar. Gewiss ist: es braucht wieder einen starken ver.di Personalrat. Wünschen wir allen Kandidaten, dass es den auch wieder geben wird. Die ver.di Vertreter der U-Bahn wiederum befassen sich mit dem Thema „Neue Fahrer/innen bei der U-Bahn“. Warum damit keine klassischen Neueinstellungen gemeint sind, erläutern sie in ihrem Beitrag. Auch die „Rente mit 63“ nimmt in dieser Ausgabe einen breiten Raum ein, denn es ist nicht alles so, wie es zunächst scheint. Was das ist, dass zeigen wir in dieser Ausgabe auf. Also sicher wieder für jeden was dabei.
Gerd Freitag, für die BVGer online Redaktion

Inhalt Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite

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Editorial Brandenburgisches ÖPNV-Gesetz / Presseinfo verdi Neue Fahrer/innen braucht die U-Bahn / Fehlau/Fuchs/Gajer Tacheles / VLV-VBS-Verkehr Frauenvollversammlung 7.3.14 / Ines Schmidt Rente mit 63 / ver.di SoPo Gesundheitspolitik nach Kassenlage / BVGer online Redaktion Süßes, das die Zähne pflegt / GSV/SV Ankündigung Motorradtour / Fachausschuss Verkehr Termine - Veranstaltungen In eigener Sache, Impressum

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Gesetzesnovelle:

Brandenburgisches ÖPNV-Gesetz bringt Verkehrsunternehmen in schwierige Lage !
„Die geplante Novelle des brandenburgischen ÖPNV-Gesetzes wird die Situation der Nahverkehrsunternehmen im Land erheblich verschärfen, da hiermit die chronische Unterfinanzierung festgeschrieben wird“, sagt Jens Gröger, ver.di-Fachbereichsleiter Verkehr. Vorgesehen ist, die ÖPNV-Mittel von jetzt 82 Millionen Euro jährlich um 2 Millionen Euro zu erhöhen. Der Wert von 82 Millionen wurde bei der letzten Gesetzesnovelle im Jahre 2005 festgelegt. Seitdem hat es keine Erhöhungen gegeben, obwohl der Dieseltreibstoff in den vergangenen Jahren um rund ein Drittel verteuert worden ist. Auch die anderen Kosten, darunter die Löhne, sind seit 2005 erheblich gestiegen. „Die jetzt geplante Erhöhung um gerade mal 2,4 Prozent ist in keinem Falle ausreichend, um den Nahverkehr auskömmlich zu finanzieren. Wir sind vom zuständigen Infrastrukturminister Vogelsänger enttäuscht, der die Lage kennen sollte und sich bisher nicht für eine sachgerechte Lösung stark gemacht hat“, so Jens Gröger. ver.di hält einen Landeszuschuss für den ÖPNV von 90 Millionen Euro pro Jahr für die unterste Grenze, um den gegenwärtigen Stand halten zu können und keine Angebotseinschränkungen und Verschlechterungen erwarten zu müssen. Eine jährliche Dynamisierung des Betrages wäre eine weitere wichtige Voraussetzung. Die jetzt auf der Tagesordnung stehende Unterfinanzierung wird zur Folge haben, dass erneut die Landkreise und Städte sowie die Nahverkehrsunternehmen für die Sparpolitik des Landes hinhalten müssen. „Es ist sehr bedenklich, dass das neue Gesetz den mit der Auftragsvergabe betrauten Behörden keine Vorgaben für Betriebsübergänge und die Einhaltung von Tarifverträgen und Sozialstandards macht“, so Jens Gröger. So sei zu befürchten, dass aufgrund des finanziellen Drucks bei Unternehmensverkäufen oder Neuausschreibungen Billiganbieter zum Zuge kommen, die weder Tarifverträge einhalten, noch Standards wie die Qualifizierung des Personals berücksichtigen. „Auch in dieser Frage hätten wir erwartet, dass sich Minister Vogelsänger einbringt, was wir leider nicht erkennen konnten“, sagt Jens Gröger. Im Land Brandenburg gibt es 19 öffentliche Nahverkehrsbetriebe. In diesem Bereich sind rund 3.300 Beschäftigte tätig.
Presseinfo, ver.di Berlin

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Neue Fahrer/innen braucht die U-Bahn, Einstellungen bei der BVG???
Der Senat hat ab August 2014 eine Erhöhung der Leistung bei der BVG bestellt. Dafür wird aber auch mehr Personal benötigt. Also Einstellungen!? Im letzten Jahr 2013 meldeten sich nach einer Ausschreibung der BVG zahlreiche Bewerber/innen. Mit den Arbeitnehmervertretern erfolgte dann nach dem Einstellungstest die Auswahl zur Einstellung bei der BVG. Einige Bewerber/innen wurden aufgrund von Kündigungsfristen o.ä. für eine spätere Ausbildung in 2014 zurückgestellt. Die BVG-Führung hat sich zum Ziel gesetzt, verstärkt Frauen einzustellen. Und an dieser Stelle beginnt die Schizophrenie, denn unter diesen Bewerbern waren auch Frauen, die nun keine Chance mehr bei der BVG haben. Denn jetzt haben sich der Vorstand der BVG und die Führungsriege von VBU auch noch dazu entschieden, Fahrpersonal nicht mehr bei der BVG einzustellen und auszubilden, sondern noch „fertige“ Fahrer/innen. Die sogenannten „Quereinsteiger“ sollen zukünftig nur noch bei der BT GmbH eingestellt werden! Das benötigte Fahrpersonal für die BVG soll dann aus den Reihen des BT-Fahrpersonals rekrutiert werden. In anderen Wirtschaftsbereichen nennt man dies „Abwerben“ und ziemt sich nicht. Wir nennen es eher „Täuschung“. Denn der Beschäftigte muss nun 2 x eine Probezeit absolvieren. Warum eigentlich? Die BT GmbH fungiert hier als Durchlauferhitzer. Dort wird im Schnelldurchlauf ausgebildet, dann sortiert und das nicht benötigte Personal darf dann zur BVG wechseln. Dabei sind die Rahmenbedingungen zum Wechsel von der BT GmbH und BVG noch gar nicht geklärt. Wieder mal so ein Schnellschuss, der ohne Abstimmung und ohne Absprache für viel Unruhe sorgt. Was für eine Strategie steckt dahinter? Wir sprechen uns klar dagegen aus! Wir setzen uns dafür ein, dass weiterhin eine Einstellung von Fahrpersonal zur Ausbildung bei der BVG erfolgt!!! Jürgen Fehlau, Sylvia Fuchs, Torsten Gajer

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Tacheles
ist ein Informationsblatt der ver.di Vertrauensleute Straßenbahn – Verkehr
A usgabe Mär z 2014

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,
auf Grund vieler Nachfragen machen wir unseren Standpunkt zu den Vorgängen in und um den Personalrat VBS-Verkehr nochmals deutlich. Eure Nachfragen verwundern uns nicht, denn wer sich immer wieder im Zusammenhang mit diesen Vorgängen bemüßigt fühlt öffentlich Stellung zu beziehen, ruft auch bei uns einige Verwunderung hervor. Wie bereits im Offenen Brief des Sprechers unserer Vertrauensleuteversammlung kundgetan, vergessen die verbliebenen Mitglieder des Personalrats ebenso wie die Autoren der „Klartexte“, dass die Wählerinnen und Wähler (unsere Kolleginnen und Kollegen der Dienststelle VBS Verkehr) bei den Personalratswahlen 2012 die ver.di Liste mit ihren Stimmen zur stärksten Fraktion mit absoluter Mehrheit gewählt haben!

Das

ist offensichtlich nicht gewollt. Wie man schon in der Personalversammlung November 2013 erkennen konnte, geht es einigen nur um Partikularinteressen einzelner Personalratsmitglieder. Wer dabei war wird sich sicher erinnern, welche Vertreter von welchen Listen Ansprüche auf zusätzliche Freistellung geltend gemacht haben.

Um es auf den Punkt zu bringen, wir als
ver.di haben den Auftrag erhalten die Verantwortung im Personalrat alleine zu übernehmen! Wir haben den Vorsitzenden und den 1. stellv. Vorsitzenden auf Grund des Wahlergebnisses von 2012 gestellt und gewählt. Der Abwahlantrag war klar und deutlich formuliert und muss im Nachgang nicht neu interpretiert werden. Wir sind gemeinsam als ver.di Liste angetreten und werden es wieder tun! Wir werden es nicht zulassen, dass demokratische Entscheidungen durch einzelne konterkariert werden. Wir haben die Strategien und Ideen. Und wir kämpfen für Euch! Auch wenn einige meinen Ihr Herz beim Vorstand bzw. der Dienststelle ausschütten zu müssen.

Wir

nehmen unseren Auftrag ernst und sind nicht in erster Linie an Freistellungen und Posten interessiert. Deshalb haben wir auch versucht mit einem gemeinsamen Beschluss den Personalrat aufzulösen und über die einzige Möglichkeit der Neuwahl, das Personalratsgremium um zwei weitere Mitglieder, auf dann 13 Mitglieder zu vergrößern. Das bedeutet 2 Personalratsmitglieder mehr vor Ort, die die Probleme noch schneller an die richtigen Stellen transportieren können. (Der Betriebsübergang ist im Tarifvertrag Nahverkehr Berlin in der Anlage 8 allein durch ver.di und den KAV geregelt worden.) 1

Offensichtlich

versucht hier der Schwanz mit dem Hund zu wedeln, die Wähler werden entscheiden, wer die Interessen der Beschäftigten unserer Dienststelle vertritt.

in

EURE ver.di Vertrauensleute

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Zur Info! Richtig ist, dass man zwischen einer tarifführenden Gewerkschaft und dem Personalrat unterscheiden sollte. Allerdings wenn ich Solidarität, Vertrauen, gemeinsames Ringen um Verbesserungen, usw. leben möchte, also z.B. in einer Gewerkschaft mitarbeite, kann ich mein Gewissen nicht an der Personalratstür ablegen. Das Personalvertretungsgesetz weist in mehreren Punkten ausdrücklich auf die Rechte der Gewerkschaften hin. Der Kampf um Verbindlichkeit (z.B. Arbeitsplatzsicherheit bis 2025, Frei für den 24.12., Lohnerhöhungen, Schutz bei Fahrdienstuntauglichkeit,

Mindestwendezeiten, usw.) lässt sich nur über Tarifverträge festlegen. Und wer, wenn nicht Beschäftigte die sich schon Jahrzehnte um die Belange der Kollegen sowohl im Ehrenamt der Gewerkschaft als auch im Personalrat kümmern, sollte diese Aufgaben lösen. Falsch ist auch: Klarheit gefährdet nicht die Position unserer Liste, unser Wahlvorschlag ver.di – EINE FÜR ALLE - (verteilt über alle vier Betriebshöfe und die Verwaltung unter Beteiligung von Frauen sowie jungen Kolleginnen und Kollegen) hängt auf allen Betriebshöfen aus und kann öffentlich diskutiert werden.

UNSERE KANDIDATINNENN UND KANDIDATEN
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. Henry Schulz Lich Thomas Breiter Wei Karla Giese Köp Ingo Becker Mar Frank Kulicke Verw Marko Plonka Lich René Scheinpflug Wei Michael Schmidt Köp Philipp Giese Mar Martina Dammköhler Verw Guntram Stein Lich 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. Carsten Schirmeisen Wei Axel Müller Köp Guido Altmann Mar Ines Birnstiel VBS V Jens Breitenborn VBS V Jana Töllner VBS V Mario Schalkowski VBS V Andreas Krepp VBS V Cornelia Mende VBS V T. Heinemann(Borstel) VBS V Karsten Zöllner VBS V

Wir zeigen sowohl in unserem Wahlvorschlag und unserer Bilanz nicht nur Transparenz, sondern auch das wir als ver.di für unsere Straßenbahn kämpfen. Ver.di Vertrauensleute stehen weiterhin für Euch als Ansprechpartner zur Verfügung und stellen sich der Personalratswahl.

DU BIST DRAN – WIR FÜR UNSERE STRASSENBAHN ver.di - EINE FÜR ALLE – wählen
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Frauenvollversammlung 07.03.2014
Das Thema der diesjährigen Frauenvollversammlung war die Unternehmenskultur. Zu diesem Thema gab es viele Vorträge, unter anderem von Frau Dr. Gisela Pravda, Frau Dr. Sigrid Nikutta, Herrn Detlev Hendrich, Frau Susanne Ahlers und Herrn Rüdiger vorm Walde. In der Pause konnten sich die Frauen an zahlreichen Info- und Verkaufsständen treffen und bei einem Stück Kuchen das bereits gehörte diskutieren. Nach der Pause gab es als kleine Auflockerung eine Darbietung des Improvisationstheaters „Theatersport“, welche bei allen Beteiligten und Gästen gut angekommen ist. Ehrlichkeit ist für Gesamtfrauenvertreterin Ines Schmidt kein Problem. Sie berichtete im Rechenschaftsbericht über Erfolge der Frauenvertreterinnen ebenso wie über noch offene Forderungen.

Ines Schmidt

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Fragen und Antworten zum Rentenpaket
Das Rentenpaket der Bundesregierung ist noch nicht verabschiedet, aber viele ver.di-Mitglieder wollen wissen, was es ihnen bringt. Hier die Antworten auf einige besonders oft gestellte Fragen.

Rente mit 63
Wer kann mit 63 in Rente gehen? • Die „Rente mit 63“ wurde nicht als eigene Altersrentenart eingeführt, sondern als zeitlich befristete Sonderregelung zur bereits bestehenden „Altersrente für besonders langjährig Versicherte“ [§ 38 SGB VI]. Nur die Geburtsjahrgänge bis einschl. 1952 können bei Vorliegen der Wartezeit von 45 Jahren (siehe nächste Frage) mit dem vollendeten 63. Lebensjahr abschlagsfrei in Rente gehen; das sind die heute 60-Jährigen und Älteren. Wer in den Jahren 1953 bis 1963 geboren ist, dessen abschlagsfreies Renteneintrittsalter wird schrittweise auf 65 Jahre angehoben. Ein z. B. 1958 geborener Versicherter kann abschlagsfrei mit vollendetem 64.Lebensjahr die „Rente mit 63“ in Anspruch nehmen.

•

•

Die nachfolgende Tabelle zeigt die genauen Anspruchsvarianten. Welche Zeiten zählen zu den 45 Jahren Wartezeit? • (Pflicht)Beitragszeiten und Berücksichtigungszeiten (Erziehungszeiten bis zum 10. Lebensjahr eines Kindes), Pflegearbeit sowie Zeiten des Alg I-Bezugs (einschließlich Zeiten der beruflichen Weiterbildung, Kurzarbeit und des Bezugs von Insolvenzgeld zählen bei den 45 Jahren mit. Zeiten des Alg-II-Bezugs und Zeiten des Bezugs von Arbeitslosenhilfe zählen nicht, ebenso nicht Zeiten wegen eines Schul-, Fachschul- und Hochschulbesuchs!

•

Wird auf die Rente ab 63 ein Nebenverdienst angerechnet oder kann unbegrenzt hinzuverdient werden? • Bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze kann neben einer Altersrente nur begrenzt hinzuverdient werden. Die Regelaltersgrenze steigt derzeit schrittweise von 65 auf 67 Jahre. Wird die höchste Hinzuverdienstgrenze überschritten, erlischt der Anspruch auf die Rente. Nach Erreichen der Regelaltersgrenze können Rentner ohne Auswirkungen auf die Altersrente unbegrenzt hinzuverdienen.

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Wie es euch gefällt Gesundheitspolitik nach Kassenlage
Die Pläne der Bundesregierung, wonach die die Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt an die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) drastisch gekürzt werden sollen, müssen scharf kritisiert werden. Die GKV darf nicht auch noch zum Tummelfeld der Finanzpolitik werden (Oder ist sie das schon so sehr, dass sie dem Zugriff der Finanzmärkte und ihrer Forderungen nicht mehr zu entreißen ist)? Für die GKV gilt wie für jedes andere Sozialsystem: Eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung gibt es nur bei Beständigkeit und Verlässlichkeit. Zur Vertrauensbildung tragen die Kürzungspläne der Bundesregierung, wonach in diesem Jahr 3,5 Milliarden Euro und im kommenden Jahr 2,5 Milliarden Euro weniger an die GKV überwiesen werden sollen, wohl nicht bei. Diese Zuschüsse zahlt der Bund aus der gesetzlichen Verpflichtung heraus, dass die Kassen gesamtgesellschaftliche Aufgaben wahrnehmen. Darunter fällt z.B. auch die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern. Wenn es also einen breiten Konsens bei den Versicherten geben soll, was diese gesamtgesellschaftlichen Aufgaben sind, dann muss es auch eine stabile Finanzierungsgrundlage geben und keine Gesundheitspolitik je nach Kassenlage des Bundesfinanzministers. Dabei ist diesem, und seinem Amtskollegen im Gesundheitsministerium bekannt, dass die Rücklagen der Kassen schon in den folgenden Jahren aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung nahezu restlos aufgezehrt werden. Schon heute ist klar, wer wie immer am Ende diese unberechenbare Finanzpolitik ausgleichen muss - in der Konsequenz werden die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler mit höheren Beiträgen die bewusst herbeigeführten Haushaltslöcher bei den Kassen stopfen müssen. Dies ist klar abzulehnen!
Red

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2014-04

Süßes, das die Zähne pflegt
(Zuckerersatzstoffe Xylit und Erythrit) Synthetisch hergestellt Süßstoffe regen durch die sehr viel höhere Süßkraft dazu an, mehr Süßes zu essen und lösen in hohen Mengen evtl. Krebs aus. Natürliche Zuckerersatzstoffe (Fruchtzucker und Fruchtalkohol) kommen in Obst und Gemüse, sowie im menschlichen Körper als Zwischenprodukt des Stoffwechselprozesses vor. Fruchtzucker hat allerdings ebenso viele Kalorien wie Zucker. Eine bessere Wahl: Zuckeralkohole, wie Xylit/Xylitol und Erythrit/Erythritol (auch unter den Markennamen Sukrin oder Xucker bekannt). Xylit hat 40 % weniger Kalorien als Zucker. Es beugt Karies vor und kann ihn reduzieren. Xylit ist für Diabetiker geeignet, da es kaum den Blutzucker und die Insulinwerte beeinflusst. Man sollte sich langsam an größere Mengen gewöhnen. Erythrit ist kalorienfrei und weniger süß. Erythrit ist bei Fruktoseunverträglichkeit geeignet und auch in größeren Mengen gut zu vertragen. Erythrit hat ebenfalls keine Auswirkungen auf Blutzucker und Insulin und ist deshalb auch für Diabetiker geeignet. Zucker kann 1:1 durch Erythrit oder Xylit ersetzt werden. Erythrit und Xylit werden über den (Internet-) Zucker kann 1:1 durch Erythrit oder Xylit ersetzt werden. Erythrit und Xylit werden über den (Internet-)Versandhandel angeboten oder können in Apotheken bestellt werden. Ein Kilo Xylitpulver gibt es schon ab 6 Euro, Erythritpulver ab circa 11,50 Euro.
Quelle: SoVD-Zeitung Nr. 7+8 / Juli / Augsut 2012

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Fachausschuss - Verkehr

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Es ist wieder an der Zeit… …auf Tour zu gehen!

Am 10.Mai 2014 wollen wir mit Euch ins brandenburgische fahren und uns rund um den Scharmützelsee den (Fahrt-) Wind um die Nase wehen lassen. Die Tour verläuft über ca. 160 Kilometer durch Brandenburg, vorbei an einigen märkischen Seen, hin zum „Märkischen Meer“, dem Scharmützelsee.

Start: am Bhf. Fangschleuse/Grünheide an der L23; ca. 4 km hinter BAB 10, AS Erkner in Richtung Fürstenwalde

Zeit: 09:30 Uhr; Abfahrt 10:00 Uhr (vorher tanken bitte nicht vergessen)

Pause: in Wendisch-Rietz

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Unkostenbeitrag: 5,00 €uro

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Teilnahme bitte bis 30.04.2014 bei Koll. Matthias Templin(matthias.templin@bvg.de oder 030-25630630) melden

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Fachausschuss Verkehr

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25 Jahre
Helm, Marco Amelung, Uwe Eschment, Jutta Wittnebel, Sven Steinberg, Jörg Akkus, Hüseyin Koester, Sven VBO-FD/I VBO-FD/I VB-SI2 VBS-FB33 VB-SI2 VBU-B2 VBU-F1 Czeranski,

40 Jahre
Herzberg, Reiner Berger, Ingo Ehrke, Bernd Maiwald, Heinz Coccejus, Klaus-Dieter Bondieck, Gerhard Bolt, Hans-Erich Linnow, Gerald Weber, Karina VBU-B2 VBU-B3 PM-PD4 FVS-F2 VBS-FB32 VBS-FB2 VBO-F/I FVS-F32 VBU-F1

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25 Jahre
Nitschke, Jörg Arndt, Detlef Sievert, Karsten Borchert, Simone Roloff, Andreas Strobel, Harry Stelzer, Roger Hoffmann, Thomas Mönning, Ines VBS-F33 FEM-M VB-SI2 FVS-V2 VBS-FB33 PM-PD4 VBO-FD/S VBU-B2 VBU-B2

40 Jahre
Czeranski, Ralf Mahn, Mario Kaechele, Andreas Schumann, Frank van Deuren, Dirk Wroblewski, Ulf Bruhn, Reinhard Zunk, Karsten Berlin, Norbert Hnida, Bernhard P-ABU VBU-F2 FEM-E VBU-F3 VBO-FD/S VBU-F1 VBU-B2 VBO-FD/C VBU-B3 FVS-V4

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Besondere Beratungsangebote im ver.di-Haus des Bezirk Berlin, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin

Rechtsschutz Arbeits-, Sozial-, Verkehrsrecht
telefonische Terminvereinbarung: Tel.: 030/8866-5077/88 Montag – Donnerstag von 09.00 bis 16.00 Uhr Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr

Mieterberatung
Der Deutsche Mieterbund e.V. (DMB) bietet allen ver.di-Mitgliedern eine telefonische Mietrechtsberatung an. Montag – Dienstag von 12.00 bis 14.00 Uhr Donnerstag von 18.00 bis 20.00 Uhr Tel.: 030/2232373 Mitgliedsausweis bereithalten

Lohnsteuerberatung
telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-4343 (von 08.00 bis 13.00 Uhr)

Konflikt- und Mobbingberatung
Zu den Leistungen des Beratungsteams gehören z.B.: - Situationsanalyse - Konflikt-/Krisenbewältigung

VBL- und Rentenberatung
jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-5103 (von 08.00 bis 13.00 Uhr)

Schwerbehindertenberatung
jeden 3. Donnerstag im Monat ohne Terminvereinbarung von 15.00 bis 17.00 Uhr per Mail: konfliktberatung@verdi-Berlin.de

Erwerbslosenberatung
Mittwochs, von 16.00 bis 18.00 Uhr ohne Terminvereinbarung im Raum Z.09 (Zwischengeschoss)

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In eigener Sache

„BVGer online“ - als Newsletter
Zum Bestellen bitte eine Mail an: bvger-online-exclusiv-subscribe@lists.verdi.de Weiter Angaben sind nicht nötig. Ein Betreff ist nicht notwendig und bleibt leer. Zum Abbestellen eine Mail an: bvger-online-exclusiv-unsubscribe@lists.verdi.de Bei BVG-Emailadressen funktioniert eine Anmeldung nur bei …@bvg.de. Bei …@berlin.bvg.de besteht keine Möglichkeit.

***
Liebe Leserinnen und Leser, wer schon immer mal was schreiben wollte und dies allen kundtun will, kann dies an unsere Redaktion über folgende Mail-Adresse tun: Redaktion-bvger-online@verdi.org Über Hinweise, Verbesserungen, Vorschläge, Leserbriefe (auch von außerhalb der BVG und BT) usw. würden wir uns freuen. Die Bearbeitung wird dann zeitnah erfolgen. Da wir alle ehrenamtlich arbeiten, kann es schon mal länger dauern. Wir bitten um Geduld. Die Mitglieder der Redaktion des „BVGer online“
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