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Periodical volume

Full text: Der BVGer online in der Ver.di Issue 6.2014, Ausg.02

Der

BVGer

die Internetzeitung für die Mitarbeiter im Nahverkehr in Berlin und Brandenburg 6. Jahrgang - 2. Ausgabe - Februar 2014

Infos rund um den Nahverkehr, aus dem Fachbereich und aus der Gewerkschaftswelt

Foto: G.Freitag

Eine Tram in Hannover. Wie man sieht, ohne jede Abschrankung, Drängelgitter, oder sonstige Vorkehrungen zur Fahrgastlenkung. Es ist uns nicht bekannt, dass es deswegen häufiger zu Unfällen mit Fahrgästen kommt, als in Berlin.

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EDITORIAL
Liebe Kolleginnen und Kollegen, diesmal ist der BVGer online wieder besonders üppig ausgefallen. Das zeigt doch, dass es jede Menge zu berichten gibt. Bei der BT stehen die Betriebsratswahlen an, Brüssel will mal wieder in die Direktvergabe der ÖPNV Leistung durch die Kommunen eingreifen, die „Schuldenbremse“ nimmt Berlin immer mehr in den Würgegriff – das sind diesmal unsere Top-Themen. Dazu bieten wir euch noch jede Menge Informationen aus der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Mit einem Bericht zum Thema „Gen-Mais“ Zulassung blicken wir auch mal wieder über den gewerkschaftlichen und betrieblichen Tellerrand hinaus. Denn solche Entwicklungen auf europapolitischer Ebene betreffen uns als Arbeitnehmer und Wähler genauso, wie viele andere Entscheidungen, die von den Eurokraten getroffen werden. Wir sollten dabei nicht vergessen: Im Mai ist Europawahl! Eure Beachtung finden sollten natürlich auch die Termine und Angebote der betrieblichen Interessenvertretungen und Initiativen von Mitarbeitern. Dies ist nur eine kleine Auswahl aus dieser Ausgabe. Wir von der Redaktion hoffen, dass wieder für jeden etwas Interessantes dabei ist. Viel Spaß beim Lesen wünscht… …Gerd Freitag von der BVGer online Redaktion Inhalt Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite 2 3 4/5 6 7 8 9/10 11/12 13 14 15 16 17-19 20 Editorial Betriebsratswahlen bei der BT / ver.di Betriebsgruppe der BT Die Eurokraten schlagen wieder zu / Marco Völklein Die Folgen der Schuldenbremse in Berlin / AK Dereg Vermögensabgabe – ja bitte / ver.di WiPo Flexible Übergänge in die Rente / ver.di SoPo Teilhabechancen für Ältere im Erwerbsleben sichern / ver.di SoPo Nun doch!? Gen-Mais / Susanne Jacoby (campact) 15. Frauenvollversammlung / GFrV-BVG Ferienplätze für Kinder / Kinder an die Macht ev. Tschüss Heuschnupfen / GSV/SV BVG Dampferfahrt / GSV/SV BVG Jubilare - Termine - Veranstaltungen In eigener Sache, Impressum

„Der BVGer online“ ist ein Informationsblatt des Fachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di Herausgeber: Landesbezirksfachbereich Verkehr, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin, http://verkehr.bb.verdi.de/der_bvger

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Betriebsratswahl 2014 bei der BT Berlin Transport GmbH
Im Mai 2014 finden bei der BT die BR- Wahl statt. Die ver.di Mitglieder haben im Januar 2014 darüber entschieden, wer für den Betriebsrat kandidieren soll. Neben Ulrich Stamfus, dem bewährten BR- Vorsitzenden, sind weitere neun Kolleginnen und Kollegen auf der ver.di- Liste:

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Ulrich Stamfus Gabriela Bauch Lothar- Erich Kurth Ulf Rambau Klaus Sczawinski Ralf Pommer Uwe Bauch Christian Lindemann Thorsten Nitz Rene Reichert

Diese Liste steht für den konsequenten Weiteraufbau und die Umsetzung der Wünsche unserer Kolleginnen und Kollegen. Die nächsten vier Jahre werden wir dazu nutzen zu versuchen weitere Arbeitsplätze zu schaffen und die vorhandenen zu schützen. Die Sicherheit und die Arbeitsbedingungen im ÖPNV stehen besonders stark im Mittelpunk unserer Aktivitäten. Ruhiges und konsequentes Handeln vereinigen sich mit Kompetenz und Entschlossenheit. Unser Ziel eines starken ver.di-Blocks innerhalb eines siebzehnköpfigen BR Gremiums halten wir fest im Blick. - Erste Aktivitäten befinden sich in der Planung. Wir werden euch weiter darüber informieren wie und wo wir in Erscheinung treten. Schlussendlich werden wir euch im Mai das Ergebnis der Wahlen bekannt geben.

Wo wir sind ist vorne!
Lothar- Erich Kurth Betriebsgruppenvorsitzender
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Die Eurokraten schlagen wieder zu
Die Europäische Union will in München die Weichen stellen: Der Betrieb von U- und Trambahnen soll künftig europaweit ausgeschrieben werden. Politiker und Vertreter der MVG fürchten, dass kommunale Betriebe leer ausgehen - und setzen sich zur Wehr. Politiker von SPD und CSU sowie Vertreter der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) wehren sich massiv gegen einen Plan der EU-Kommission, der den Münchner Nahverkehr komplett umkrempeln könnte. Die Beamten in Brüssel wollen es den Städten und Gemeinden künftig untersagen, den Betrieb von U- und Trambahnen sowie der kommunalen Busse direkt an die jeweiligen Stadtwerke oder deren Tochterfirmen zu vergeben. Vielmehr will die Kommission die Städte dazu verpflichten, diese Leistungen europaweit auszuschreiben - damit sich auch andere Anbieter darum bewerben können. Am Ende, so die Befürchtung, könnten kommunale Betriebe leer ausgehen. Die U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse würden dann nicht mehr von der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) betrieben, einer hundertprozentigen Tochter der stadteigenen Stadtwerke München GmbH (SWM), sondern zum Beispiel von britischen, belgischen oder französischen Firmen. Negative Folgen für Fahrgäste Politiker wie der SPDEuropaabgeordnete Ismail Ertug aus Amberg befürchten negative Folgen für Fahrgäste und Beschäftigte. Bislang laufe der Betrieb in deutschen Großstädten vergleichsweise stabil, die Preise seien bezahlbar, sagt Ertug. "Drängen aber ausländische Großkonzerne in die deutschen Netze, sind Lohn- und Sozialdumping Tür und Tor geöffnet." Zudem könnten sich private Betreiber lukrative Linien herauspicken, befürchtet MVG-Chef Herbert König. Das städtische Unternehmen liefere dagegen ein "Angebot aus einem Guss", stütze also defizitäre Linien durch ertragsstarke Verbindungen. Zusammen mit anderen EUParlamentariern, darunter der Augsburger Markus Ferber (CSU), will Ertug nun die Pläne kippen. Kenner der Materie fühlen sich bei der Diskussion an eine Auseinandersetzung aus dem Jahr 2006 erinnert. Damals hatte die EU-Kommission bereits ganz ähnliche Pläne verfolgt - sie dann aber nach langem Hin und Her und einem heftigem Gerangel in Brüssel wieder zurückgezogen. Nun allerdings versucht es EU-Verkehrskommissar Siim Kallas offenbar erneut und begründet seinen Vorstoß auch dieses Mal mit dem Wunsch nach mehr Konkurrenz auch im Nahverkehr. Mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit Ein Wettstreit mehrerer Bahnbetreiber, so argumentieren die EU-Beamten in Brüssel, bringe am Ende "mehr Effizienz, Innovation und Wirtschaftlichkeit" - und damit auch Vorteile für die Fahrgäste, beispielsweise niedrigere Preise. Zudem seien in dem Vorschlag Regeln enthalten, um kommunale Betriebe von der Pflicht zur Ausschreibung ausnehmen zu können; Busse und Trambahnen seien überhaupt nicht betroffen, sagt ein Sprecher. Schließlich nenne sich das Ganze "viertes Eisenbahnpaket" - allein das

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zeige schon, dass dort zwar Regeln zum Bahnverkehr stünden, nicht aber zu Bussen und Trams. Exakt weil das Paket so umfassend und verzwickt sei, enthalte es für die Kommunen und deren Nahverkehrstöchter auch so manchen Fallstrick, halten wiederum EU-Parlamentarier wie Ertug sowie König dagegen: Sie kritisieren, Kallas habe in seinen Entwurf so viele Hürden und Vorschriften eingebaut, dass der Stadt am Ende gar nichts anderes mehr übrig bleibe, als die Linien eben doch auszuschreiben. Unter anderem fordere die Kommission von den Städten eine Art "Rechtfertigungspflicht", sollten sie die U-Bahn direkt an ihre Stadtwerke vergeben. In der Praxis sei diese Vorgabe quasi "unerfüllbar", sagt König. Das Ganze sei ein "bürokratischer Quatsch". Besonders knifflig wird die Materie zudem, weil sich die EU-Parlamentarier untereinander nicht einig sind. So hatte zum Beispiel zuletzt der federführende Abgeordnete im EU-Parlament, ein Christdemokrat aus Belgien, darauf gedrungen, die Direktvergaben nicht nur bei U-Bahnen zu untersagen, son

dern auch bei Trambahnen und Bussen - obwohl das ja die EU-Kommission gar nicht vorgehabt hatte. Mittlerweile aber haben Ertug und seine Mitstreiter so viel Druck aufgebaut, dass ein Kompromiss zumindest möglich scheint. Kommenden Dienstag (dieser Termin war schon, Red.) wird der EU-Verkehrsausschuss beraten. Und im Frühjahr steht die abschließende Abstimmung im Plenum an.
Von Marco Völklein, aus Süddeutsche Zeitung

Sie lassen ja einfach nicht locker. Wenn sich dieses neoliberale Gedankengut der Eurokraten durchsetzt, so kann dies auch gewaltige Folgen für die Tarifpolitik und die Mitarbeiter der BVG Mitarbeiter haben. Denn EU Recht, sei es auch noch so unglaublich gegen die Interessen der Bürger gerichtet, steht höher als jedes Landesrecht und letztendlich jeder Tarifvertragsabschluss.
Die Redaktion

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Arbeitskreis gegen Deregulierung & Privatisierung
Wir, GewerkschaftskollegInnen, SozialdemokratInnen, politisch Engagierte, die sich im Arbeitskreis gegen Deregulierung & Privatisierung versammeln, haben solidarisch und aktiv die Kampagne des Bezirks ver.di Berlin für das Nein der Berliner Abgeordneten zum Kaputtsparhaushalt des SPD/CDU-Senats unterstützt. Am 12. Dezember wurde ein Doppelhaushalt vom Abgeordnetenhaus verabschiedet, der die Kürzungspolitik unter dem Gebot der Schuldenbremse fortschreibt und noch verschärft. In den Haushaltsberatungen betonte der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh als „Erfolg“, dass „das erste Mal seit den Siebzigerjahren der Landeshaushalt von Berlin ohne neue Schulden auskommt.“ D.h. der Senat ist konsequent dem Gebot der Schuldenbremse gefolgt. Doch zu welchem Preis? „Seit 2001 wurden die Ausgaben des Landes um einen jährlichen Betrag von mehr als 4 Milliarden Euro gekürzt. Dem Rotstift zum Opfer fallen öffentliche Gebäude und Einrichtungen, Kitas, Schulen und Krankenhäuser und nicht zuletzt die öffentlichen Grünanlagen und Straßen. Vor allem aber sind das Land und die Bezirke von einem unverantwortlichen Personalabbau betroffen. Deshalb begrüßen wir den Beschluss der Bezirksvertretung von Treptow Köpenick den vom Abgeordnetenhaus und Senat geforderten Personalabbau abzulehnen. Wir wissen: Die Mehrheit der Bevölkerung ist nicht verantwortlich für die Schulden und sie ist auch nicht bereit, dafür zu bezahlen. Diese Schulden gehen zurück auf die Verarmung des öffentlichen Haushaltes durch die Milliardengeschenke an Steuern und Abgaben an die Vermögenden und große Kapitalbesitzer, durch die Plünderung des Haushaltes infolge des Milliardeneinsatzes für die Bankenrettung.
Um der Kaputtsparpolitik ein Ende zu setzen muss die Schuldenbremse durchbrochen werden!

Die Bevölkerung braucht die notwendigen Gelder für die Wiederherstellung der Kinderspielplätze, für eine verantwortliche Finanzierung der Schulen, Krankenhäuser, Unis, des Nahverkehrs, der Stadtreinigung, der sozialen und kulturellen Infrastruktur fallen der Sparpolitik zum Opfer. Wir schlagen vor, ein Sofortprogramm für die Wiederherstellung und Verteidigung der Öffentlichen Daseinsvorsorge, der Bezirke und des Landes Berlin zu erarbeiten. Wir laden alle interessierten Beschäftigte in der Verwaltung der Bezirke und des Landes Berlin, Kolleginnen und Kollegen aus den Krankenhäusern und Schulen, des öffentlichen Nahverkehrs und der Stadtreinigung ein, sich an der Diskussion und Erarbeitung eines solchen Sofortprogramms zu beteiligen. Wir treffen uns jeden 2. Montag im Monat, im ver.di Haus, Köpenicker Str. 30; 10179 Berlin 18.00 bis 20.00 Uhr, Raum Z.12

Unser nächster Termin: Montag, 10. März 2014

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Flexible Übergänge in die Rente
Lebenslaufpolitik erfordert innovative Konzepte
Die Rentenreformen vergangener Legislaturperioden haben Möglichkeiten des flexiblen Übergangs in die Altersrente stark eingeschränkt. Nur für einen kleinen Kreis von Beschäftigten konnten korrigierend Demographie-Tarifverträge passende Angebote gestalten – dies ist das unmissverständliche Ergebnis einer im Jahr 2013 veröffentlichten Studie, die durch ver.di und die Hans-Böckler-Stiftung initiiert und gefördert wurde. 2014 wächst nun das Interesse an innovativen Konzepten tarifvertraglichen Übergangsmanagements: Das Rentenpaket der schwarzroten Bundesregierung hat Signale für einen Neuaufbruch lebenslauforientierter Alterssicherungspolitik gesetzt. Die Frankfurter Beruf-und-Familie GmbH, Tochter der gemeinnützigen HertieStiftung, hat in diesen Tagen das vom Autorenteam der Böckler-Studie gesetzte Thema „Flexibel in die Rente“ mit eigenen Daten aufgegriffen. Sie bestätigt, dass nur wenige Tarifverträge existieren, die die Herausforderungen des demographischen Wandels für Beschäftigte und Betrieb zu einem klugen Ausgleich bringen. Gerade aus Sicht der Beschäftigten ist die Erweiterung der Alterssicherungspolitik um tragfähige Teilrentenmodelle und Angebote gleitenden Übergangs in die Rente von großer Bedeutung: Nur ein Viertel der Beschäftigten will bis zum Renteneintritt voll erwerbstätig sein (28 %), fast genauso viele möchten in den letzten Erwerbsjahren vor der Rente lediglich mit reduzierter Arbeitszeit im Job bleiben (26 %). Diese von der Hertie-Stiftung vorgelegten Zahlen bekräftigen Erkenntnisse des Index Gute Arbeit: Ein gutes Drittel der Beschäftigten will vorzeitig in Rente gehen, acht Prozent können sich vorstellen, über das gesetzliche Rentenalter hinaus weiter erwerbstätig zu sein. Intensivierte Anstrengungen des betrieblichen Gesundheitsschutzes, alternsgerechte Arbeitsplätze und die Frage, wie das Wissen der ausscheidenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Unternehmen gesichert werden kann, sind Themen, die für eine lebenslauforientierte Tarifpolitik auch aus Arbeitgebersicht von wachsendem Interesse sind. Nachdem es in den vergangenen Jahren gelungen ist, im Alltag die Balance von „Beruf und Kindern“ durch flexible Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Eltern zu erleichtern, richtet sich die Aufmerksamkeit politisch und betrieblich zunehmend auf das Thema „Beruf und Pflege älterer Angehöriger“. Bei der Gestaltung alternsgerechter Arbeitsplätze für älter werdende Belegschaften stehen die praktischen Überlegungen aber noch ganz am Anfang, so das Fazit, das bei der HertieStiftung nicht anders klingt als bei Ute Klammer und ihrem Team junger Lebenslaufforscher.1 Um die Entwicklung innovativer Modelle des Übergangs vom Beruf in den Ruhestand zu fördern, werden Politik und Wissenschaft ebenso wie Gewerkschaften ihre Anstrengung intensivieren: Nach der Sichtung erprobter PraxisModelle müssen diese Erfahrungen zeitnah in konsistente Handlungsstrategien umgesetzt werden! ver.di wird sich daran mit seiner sozial- und tarifpolitischen Kompetenz aktiv beteiligen.

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Von tarifvertraglichen Lösungen flexibler Übergänge in die Rente werden Beschäftigte nur dann in großer Zahl profitieren, wenn die Tarifbindung wieder steigt. Die Ankündigung der Großen Koalition, die Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen zu erleichtern, ist daher von entscheidender Bedeutung, um die sozialpolitisch drängenden Fragen von Teilrente und selbstbestimmten Übergängen erfolgreich zu gestalten. Eine zukunftsweisende Alterssicherungspolitik braucht nach dem nun vorgelegten Rentenpaket rasch eine lebenslaufpoliti

sche Flankierung zur Erleichterung flexibler Übergänge in die Rente. Es ist wichtig, gewerkschaftlich den Blick jetzt schon auf diese Herausforderungen zu richten, auch wenn der Pulverdampf der politischen Diskussion um die verfassungskonforme Ausgestaltung der abschlagsfreien Rente mit 63 und die anderen Elemente des Rentenpaketes sich noch nicht verzogen hat.
------------------------1 Die zitierte Studie „Flexibel in die Rente“ von Frau Professorin Ute Klammer u. a. ist 2013 als Buch erschienen: Norbert Fröhler, Thilo Fehmel, Ute Klammer: Flexibel in die Rente. Gesetzliche, tarifliche und betriebliche Perspektiven, Berlin (edition sigma) 2013
Ver.di SoPo

Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

Teilhabechancen für Ältere im Erwerbsleben sichern
Rentenpaket muss Schluss machen mit der Zwangsverrentung von Langzeitarbeitslosen Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat ein Rentenpaket vorgelegt, das die Rentenversprechen des schwarz-roten Koalitionsvertrages – Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren, Mütterrente, Verbesserungen bei Erwerbsminderungsrente und Reha-Budget – umfassend einlöst. Sie hat das Paket mit der Ankündigung verknüpft, möglichen Frühverrentungsgefahren aktiv entgegenwirken zu wollen: Um die Teilhabechancen für Ältere im Erwerbsleben zu sichern, werde sie das Paket im weiteren Gesetzgebungsverfahren entsprechend ergänzen. Mit der Abschaffung der Zwangsverrentung hätte die Bundesministerin die Chance, ihre Zusage wirkungsvoll einzulösen. Für Arbeitslose, die 63 Jahre alt sind und SGB-II-Leistungen beziehen, müssen Jobcenter – so sieht es das geltende Sozialrecht vor – einen Rentenantrag stellen: Ältere Langzeitarbeitslose werden zwangsweise frühverrentet! Seit Inkrafttreten dieser Regelung im Jahr 2008 protestieren gewerkschaftliche Erwerbsloseninitiativen gegen die Zwangsverrentung. Es ist ein Skandal, dass Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die das Unglück haben, am Ende ihres Erwerbslebens arbeitslos zu werden, durch Zwangsabschläge in der Rente zusätzlich dauerhaft bestraft werden.

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Zwangsverrentung produziert mehrere negative Effekte: 1. Es fehlen den Betroffenen die Jahre zwischen 63 und der Regelaltersgrenze als Zeiten für die Rente. 2. Jobcenter können verleitet werden, sich um die Vermittlung von älteren Langzeitarbeitslosen weniger intensiv zu kümmern. Die Betroffenen müssen Zwangsabschläge in der Rente hinnehmen, die nach einer perforierten Erwerbsbiographie unverzüglich in die Altersarmut führen. Die Regelungen zur Zwangsverrentung waren und sind ein falsches Signal: „Ein erzwungener Übergang in die Altersrente steht im Widerspruch zu den von der Regierung und der EU propagierten Zielen, die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fördern und ausweiten zu wollen. Es widerspricht den Argumentationen der Regierung zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit und zeigt, dass weder Bund, noch Länder und Kommunen willens sind, jedem/r Bundesbürger/in ein Recht auf Arbeit – und schon gar nicht ein Recht auf gute, existenzsichernde, sozialversicherte Arbeit – zu gewährleisten,“ heißt es in einem Positionspapier des ver.di-Erwerbslosenausschusses zur Zwangsverrentung vom Oktober 2013. Die Abschaffung der Zwangsverrentung ist die einzig sinnvolle und zugleich logische Ergänzung der Neuregelung zur abschlagsfreien Rente im schwarz-roten Rentenpaket. So richtig es ist für die, die 45 Jahre lang gearbeitet und Beiträge gezahlt haben, ab 63 einen flexiblen Übergang in die Altersrente zu erleichtern, so notwendig ist es auch für diejenigen, die als ältere Arbeitnehmer arbeitslos werden, Zwangsabschläge in der Rente zu verhindern, indem die Zwangsverrentung beendet wird!

Die Nahles-Reform führt in ihrem Regelungskern behutsam weg von der Vorstellung einer starren Altersgrenze und öffnet Perspektiven für individualisierte Renteneintrittsgestaltungen. Sie respektiert, dass die Lebens- und Erwerbsverläufe je nach Beruf, Branche, Generation und Geschlecht verschieden sind und immer unterschiedlicher werden. Generationengerechtigkeit in der Rente ist unter diesen Umständen nur zu gewährleisten, wenn diejenigen, die früh ins Erwerbsleben eingestiegen und vom Arbeitsdruck früh erschöpft sind, früher ausscheiden können und wenn zugleich allen Versuchungen vorgebeugt wird, Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen allein wegen ihres Alters aus dem Erwerbsleben heraus zu drängen. Die Abschaffung der Zwangsverrentung ist die kluge Komplettierung des vorliegenden Rentenpaketes. Sie nimmt Fehlanreize der Sozialgesetzgebung früherer Regierungen zurück, mit denen Menschen über 63 zum alten Eisen geworfen wurden. Nach amtlichen Zahlen könnten in den kommenden zwei Jahren 140 000 Langzeitarbeitslose von Zwangsfrühverrentungen und Abschlägen in der Rente betroffen sein, wenn die Bundesregierung die Regelungen nicht korrigiert, so der Städte- und Gemeindebund, der – ebenso wie ver.di – die Abschaffung der Zwangsverrentung fordert. Zur Frage, wie das Rentenpaket Frühverrentungen entgegen treten könnte, werden in der Öffentlichkeit verschiedene Vorschläge diskutiert. Der Vorschlag, eine Stichtagsregelung für Zeiten der Arbeitslosigkeit bei der abschlagsfreien Rente mit 63 einzuführen, ist aus ver.di-Sicht weniger überzeugend und nur schwer verfassungskonform auszugestalten; grundsätzliche Probleme der Teilhabechancen älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lässt er ungelöst.
Ver.di SoPo

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Nun doch !? Gen-Mais:

Proteststurm gegen Merkel-Entscheid nötig
Angela Merkel ermöglicht den Gen-Mais 1507 in Europa – jetzt ist es endgültig. Damit bricht die Koalition ihr Versprechen. Verbreiten Sie diese Grafik im Internet und helfen Sie mit, dies öffentlich zu machen!

Das hatte sich Angela Merkel sicher anders vorgestellt: Still und leise sollte die Abstimmung über die Zulassung des Gen-Mais 1507 zum kommerziellen Anbau verlaufen. Doch stattdessen brach ein Proteststurm los: Mehr als 200.000 Menschen unterschrieben innerhalb weniger Tage unseren Appell, den wir gemeinsam mit Bündnispartnern gestartet haben. Mitte Januar demonstrierten 30.000 Menschen auf der „Wir haben es satt“Demo gegen Agrarindustrie und Gentechnik auf unseren Tellern. Am vergangenen Mittwoch prangte unser Appell als Anzeige unübersehbar in der Süddeutschen Zeitung. Überall zeigten Medien Bilder unserer Protest-Aktion vor dem Kanzleramt.

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Das hatte Folgen. Gen-Mais wurde zum breit diskutierten Thema. „Ein fatales Signal“ titelte etwa die Süddeutsche Zeitung. „Merkel macht USGenmais in Europa möglich“ setzte Spiegel Online auf die Startseite. Heute Nachmittag war die Abstimmung – und sie endete in einer Enttäuschung: Deutschland hat sich in Brüssel enthalten. Da es für eine Ablehnung eine qualifizierte Mehrheit gebraucht hätte, wirkte die Enthaltung faktisch wie ein Ja. Am Ende stimmten zwar 19 der 28 EU-Mitgliedsländer gegen die Zulassung, doch in diesen Ländern lebt nicht die Mehrheit der EU-Bevölkerung. Das aber wäre für einen Stopp notwendig gewesen. Jetzt wird die EU-Kommission den Mais aller Voraussicht nach zum europaweiten Anbau zulassen. Doch unsere Kampagne hat der Regierung gezeigt: Die deutliche Mehrheit aller Bürger/innen ist gegen Gentechnik. Noch einmal wird sich die Große Koalition nicht enthalten können – zumal bei dieser Abstimmung schon SPD und CSU auf ein Nein drängten. In den nächsten Monaten wird es darum gehen, ob 2015 erstmals seit dem Verbot des Gen-Mais MON810 wieder Gentechnik auf unsere Felder kommt. Noch gibt es Chancen, den Gen-Mais zumindest in Deutschland zu verhindern, zum Beispiel mit einem nationalen Anbauverbot. Wenn die Bundesregierung jetzt die Entrüstung der Bürger/innen spürt, wird sie sich in Zukunft zweimal überlegen, ob sie Gen-Pflanzen zulässt. Helfen Sie dabei mit und verbreiten Sie diesen Artikel im Internet.
Campact , 11. Februar 2014, Susanne Jacoby

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15. Frauenvollversammlung
Wann: Wo: Um: Ab: Freitag, 7. März 2014 ehemaliger Bus-Betriebshof. U (Usedomer Str. 24-26, 13355 Bln) 8-14 Uhr (Einlass ab 7:30 Uhr) ca. 14:15 Uhr, gemütliches Beisammensein

Liebe Frauen, auf unserer 15. Frauenvollversammlung am 7. März dreht sich diesmal alles um das Thema „Unternehmenskultur in der BVG“. Zu diesem Thema erwarten wir eine spannende Veranstaltung mit interessanten Gästen. So wird Dr. Gisela Pravda zum Thema „Konfliktfreier Umgang - nicht ohne Genderperspektive“ ein Referat halten. Dazu wird es auch eine Podiumsdiskussion mit BVG-Frauen unter Einbeziehung des Publikums geben. Auch unsere Vorstandsvorsitzende Dr. Sigrid Evelyn Nikutta hat etwas zum Thema Unternehmenskultur in der BVG zu berichten. Des Weiteren wird es wieder viele Gäste aus Politik, Kultur und „alten Hasen“ der BVG geben, die mit uns gemeinsam den Rückblick auf 15 Jahre Frauenvollversammlung gestalten werden. Natürlich gibt es auch wieder unseren Rechenschaftsbericht sowie die Stellungnahmen der Vorstände und Dienststellen. Ab ca. 14 Uhr werden wir in einer gemütlichen Runde, mit Catering und DJ, den Nachmittag ausklingen lassen; bringt viel Zeit und Humor mit. Es wird auch Stände und den Verkauf von Tüchern, Schmuck, Tupper Ware und vieles mehr geben. Die BVG-Jugend, die GUV-Fakulta und unser betriebsärztlicher Dienst werden mit einem eigenen Stand vertreten sein. Noch ein kleiner Hinweis: Es ist eine Ganztagesveranstaltung, bitte beantragt also rechtzeitig Eure Freistellung für diesen Tag.

Eure Frauenvertretungen

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Kinder an die Macht e.V. (Kinder- und Jugendfreizeit) c/o Mario Schalkowski Theobaldstr. 4 13051 Berlin : 030-5530 991 : 030-5779 4206

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kinder-an-die-macht-ev@t-online.de www.kinder-an-die-macht-ev.de

Ferienplätze für Kinder 2014
Angebote des „Kinder an die Macht e.V.“
Bereits zum neunzehnten Mal in Folge bieten wir, der gemeinnützige und ehrenamtlich geführte Verein “Kinder an die Macht e.V.”, u.a. niveauvolle Freizeitgestaltung in Form von Sommerferienreisen für Kinder und Jugendliche an. Konnten im Feriensommer 2013 schon zahlreiche Kinder in eines unserer Camps verreisen, freuen wir uns natürlich ganz besonders, dass wir dieses Angebot auch 2014 halten konnten und dadurch eine sinnvolle Ferienfreizeitgestaltung anbieten können. Wir freuen uns, dass wir in 2014 wieder das beliebte Camp in Hoher Hain anbieten können. Dort warten neben dem eigenen Schwimmbad, ein kleiner Klettergarten und der Superdisco viele weitere Highlights auf die Besucher. Hier nun unsere Angebote für 2014:

I. DG. Klein Leuthen I. DG. Hoher Hain II. DG. Eickhof III. DG. Brückentin

13.07.- 25.07.2014 6 - 12 Jahre 13.07.- 25.07.2014 8 - 15 Jahre 27.07.- 08.08.2014 9 - 17 Jahre 10.08. - 22.08.2019 9 - 14 Jahre

Preis 329,00 € Preis 419,00 € Preis 374,00 € Preis 359,00 €

Diese Angebote sind zwar vorrangig für Kinder von BVG Beschäftigten, ansonsten aber für ALLE KINDER die FUN haben wollen, offen. Leider lässt sich aus den Angeboten nicht alles Wissenswertes entnehmen. Gerne lassen wir euch alle notwendigen Informationen zukommen. Anmeldungen sind ab sofort unter der Telefonnummer (030) 553 09 91 möglich, dort könnt ihr selbstverständlich auch unser Infofaltblatt mit detaillierten Einzelheiten bestellen. Da der Verein als gemeinnütziger und ehrenamtlicher Träger arbeitet, ist es unter Umständen möglich, dass man sich vorerst mit dem vielerorts so unbeliebten Anrufbeantworter begnügen muss. Ansonsten sind auch unsere Vorstandsmitglieder bzw. ver.di Vertrauensleute unter ihren E-Mailadressen für euch erreichbar. Dort erfahrt Ihr von den Teamleitern auch ALLE Details zu den einzelnen Reisen.

henry@kinder-an-die-macht-ev.de

EHRENAMT LOHNT SICH EUER HENRY SCHULZ

mario@kinderan-die-macht-ev.de

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2014-02

Tschüss Heuschnupfen!
Wenn im Frühjahr die ersten Blütenpollen durch die Luft fliegen, werden Pollen-Allergiker wieder von tränenden Augen und einer Schniefnase geplagt. Hier ein paar Tipps, wie man als Allergiker gut durch die Pollensaison kommt:

- Eine tägliche Nasendusche mit Wasser und Nasenspülsalz hilft, Pollen und Schmutzpartikel einfach auszuspülen. - Waschen Sie sich vor dem Zubettgehen möglichst die Haare und legen Sie Ihre Kleidung außerhalb des Schlafzimmers ab. - Auf dem Land ist die Pollenkonzentration in den Morgenstunden am höchsten, in der Stadt am Abend – lüften Sie daher dementsprechend. - Verbringen Sie Ihren Urlaub in pollenarmer Luft, zum Beispiel am Meer oder im Hochgebirge. - Halten Sie im Auto die Fenster geschlossen und wechseln Sie regelmäßig den Pollenfilter der Lüftungsanlage.
Sinnvoll ist auch die sogenannte „Allergie-Impfung“ (Hyposensiblisierung). Zunächst erhält der Patient wöchentliche Spritzen über 4 – 16 Wochen, in denen der Impfstoff in steigender Allergenkonzentration aufdosiert wird. Danach wird über 3 Jahre monatlich eine weitere Spritze gegeben. Als kurzfristige Hilfe stehen zur Linderung der Beschwerden verschiedene Medikamente zur Wahl, allen voran die sogenannten Antihistaminika. Diese Mittel sind z. B. als Nasensprays, Salben oder Augentropfen oder in Tablettenform rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

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2014-03

Dampferfahrt der schwerbehinderten Beschäftigten 2014
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, die Fahrt wird zum 62. Mal durch die Hauptschwerbehindertenvertretung des Landes Berlin organisiert und findet am Mittwoch, dem 28. Mai 2014 statt. Auch in diesem Jahr hat der Vorstand unserer Teilnahme zugestimmt. Die Tour führt uns ab Hafen Treptow durch die City zur Schlossbrücke/Bonhoefferufer über Elsenbrücke, Treptowers, Osthafen, Oberbaumbrücke, Mühlendammschleuse, Nikolaiviertel, Berliner Dom, Friedrichstraße, Reichstag, MarieElisabeth-Lüders-Haus, Hauptbahnhof, Bundeskanzleramt, Kongresshalle (Haus der Kulturen der Welt), Schloss Bellevue, Tiergarten, Moabit, Innenministerium, Schlossbrücke mit Sicht auf das Schloss Charlottenburg und zurück, vorbei am Haus Zenner, Insel der Jugend und zurück zum Hafen Treptow. Die Karten zum Preis von 20,00 Euro müssen bis spätestens 03.04.2014 bei den örtlichen Schwerbehindertenvertretungen bestellt und bezahlt werden. Hier erhaltet ihr auch nähere Informationen. Die Karten werden durch die Schwerbehindertenvertretungen am 04.04.14 abgeholt. Deshalb ist eine Bestellung danach nicht mehr möglich.

„Der BVGer online“ ist ein Informationsblatt des Fachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di Herausgeber: Landesbezirksfachbereich Verkehr, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin, http://verkehr.bb.verdi.de/der_bvger

BVGer online • 6.Jahrgang • 2. Ausgabe • Februar 2014

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25 Jahre
Weigert, Carsten Jarchow, Stefan Zielisch, Elke Hornung, Gerald Blechet, Jean-Noel Maek, Jacqueline Türkan, Erol Stammert, Thomas Linne, Bernd Bayan, Chihadi Fülfe, Hans-Joachim Gajer, Torsten Rosenow, Robert Türk, Mustafa Budnick, Andre Gottwald, Reiner Roch, Liane Zingler, Stephan Tasoluk, Serafettin Bloch, Rudi Schmidt, Gerd Westphal, Frank Schuz, Manfred VBU-B1 VBO-FD/L VBI-FF4 VBI-BA4 VBO-FD/M VBO-FD/I VBO-FD/M VBI-BA7 VBO-FD/I VB-SI1 VBI-FF6 VBU-KBT1 VBO-FD/B VBO-FD/B FI-B1 VBO-FD/C VUK-1 VBO-FD/C FVS-F2 VBU-B2 VBO-B3 VBO-FD/M VBO-FD/I

40 Jahre
Lehmann, Udo Spannekrebs, Herbert VBU-B3 VBU-F4

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25 Jahre
Freitag, Thomas Yilmaz, Ahmet Franke, Jürgen Krueger, Lutz Bachmann, Ralf Sparberg, Reinhard Harabaschewski, Andreas Stach, Thomas VBU-B2 FVS-F2 FVS-F2 VBO-FD/B VBO-FD/S VBO-FD/B VBO-FD/B VBO-FD/L

40 Jahre
Greitmann, Martin Blisse, Karl-Heinz Henning, Joachim VBU-FD2 PM-PD4 FA-A3

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Besondere Beratungsangebote im ver.di-Haus des Bezirk Berlin, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin

Rechtsschutz Arbeits-, Sozial-, Verkehrsrecht
telefonische Terminvereinbarung: Tel.: 030/8866-5077/88 Montag – Donnerstag von 09.00 bis 16.00 Uhr Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr

Mieterberatung

Der Deutsche Mieterbund e.V. (DMB) bietet allen ver.di-Mitgliedern eine telefonische Mietrechtsberatung an. Montag – Dienstag von 12.00 bis 14.00 Uhr Donnerstag von 18.00 bis 20.00 Uhr Tel.: 030/2232373 Mitgliedsausweis bereithalten

Lohnsteuerberatung

telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-4343 (von 08.00 bis 13.00 Uhr)

Konflikt- und Mobbingberatung
Zu den Leistungen des Beratungsteams gehören z.B.: - Situationsanalyse - Konflikt-/Krisenbewältigung

VBL- und Rentenberatung
jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-5103 (von 08.00 bis 13.00 Uhr)

Schwerbehindertenberatung
jeden 3. Donnerstag im Monat ohne Terminvereinbarung von 15.00 bis 17.00 Uhr per Mail: konfliktberatung@verdi-Berlin.de

Erwerbslosenberatung

Mittwochs, von 16.00 bis 18.00 Uhr ohne Terminvereinbarung im Raum Z.09 (Zwischengeschoss)

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In eigener Sache

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Liebe Leserinnen und Leser, wer schon immer mal was schreiben wollte und dies allen kundtun will, kann dies an unsere Redaktion über folgende Mail-Adresse tun: Redaktion-bvger-online@verdi.org Über Hinweise, Verbesserungen, Vorschläge, Leserbriefe (auch von außerhalb der BVG und BT) usw. würden wir uns freuen. Die Bearbeitung wird dann zeitnah erfolgen. Da wir alle ehrenamtlich arbeiten, kann es schon mal länger dauern. Wir bitten um Geduld. Die Mitglieder der Redaktion des „BVGer online“
________________________________________________________ __________________________ Impressum: „Der BVGer online" ist das kostenlose Informationsblatt des Landesbezirksfachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin. Verantwortlich für den Inhalt: Jens Gröger; Redaktion: Gerd Freitag, Frank Latuschek, Henry Schulz, Rainer Döring. Nicht ständige Mitarbeit in der Redaktion: Andreas Mende, Michele De Filippo, und weitere.
Für Bildmaterial Reinald Vogt Berlin.

Technische Betreuung der Ausgabe, des Mailservers und des Internetauftritts: Frank Latuschek und weitere. Mitteilungen an: Fax: 030/8866-5940 oder Redaktion-bvger-online@verdi.org Mit Namen gekennzeichnete Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Die Redaktion behält sich vor, eingehende Artikel gegebenenfalls zu kürzen. Für unverlangt eingesandte Artikel kann keine Haftung übernommen werden. Bilder: Durch das Einsenden an die Redaktion des -- BVGer online -- erklärt der Absender sämtliche Rechte an dem Bild zu besitzen. Er erteilt der Redaktion alle Rechte zu jeder Veröffentlichung. Ein Entgelt wird nicht bezahlt Hinweis für alle Links in diesem Dokument: Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Erstellung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten sind. Dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert - so das LG HH. Wir haben auf unseren Seiten Links zu anderen Seiten im Internet erstellt. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir auf den Inhalt dieser "fremden Seiten" auf Text, Darstellung usw. keinerlei Einfluss haben. Deshalb distanzieren wir uns von allen gelinkten Seiten unseres Dokumentes. Wir erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Für illegale, fehlerhafte und/oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haften allein die Anbieter der Seite(n), auf die verwiesen wurde(n), nicht derjenige, der über Links lediglich auf die entsprechende Information veröffentlicht.
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