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Periodical volume

Full text: Der BVGer online in der Ver.di Issue 3.2011, Ausg.07

BVGer

Der

in der

die Internetzeitung für die Mitarbeiter im Nahverkehr in Berlin und Brandenburg

3. Jahrgang - 7. Ausgabe - Juni 2011 Infos rund um den Nahverkehr und aus der Gewerkschaftswelt

Bus nach Nizza, Heraklion, Miami… Auch das ist ein Bus des ÖPNV! Allerdings nur für den Bedarfsverkehr zum fliegenden „Kollegen“. Ein Niederdecker mit 6 Türen der Firma COBUS - leider ohne Straßenzulassung.
„Der BVGer online“ ist ein Informationsblatt des Fachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di Herausgeber: Landesbezirksfachbereich Verkehr, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin, http://verkehr.bb.verdi.de/der_bvger

BVGer online  3. Jahrgang  7. Ausgabe  Juni 2011

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EDITORIAL
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Um der Legendenbildung etwas entgegen zu wirken sind in dieser Ausgabe mehrere offene Briefe abgedruckt , die sich an den Vorstand der BVG richten und das Thema Manteltarifverhandlungen zum Inhalt haben. Dem geneigten Beobachter wird nicht entgangen sein, dass sich in diesem Zusammenhang rein gar nichts bewegt. Die Arbeitgeberseite allerdings findet das nicht, bekundet ihr Unverständnis (siehe Profil-online vom 25.5.11) und schiebt –oh Wunder– den „schwarzen Peter“ der Arbeitnehmerseite zu. Nun sind die Vorgänge aber diesmal recht gut dokumentiert und weisen dadurch recht deutlich aus, dass es der Arbeitgeberseite nicht z.B. um Maßnahmen zum Steuern der demographischen Entwicklung und des Gesundheitsschutzes der Mitarbeiter der BVG/BT geht, sondern nur um jeden Cent gefeilscht wird, den eine Maßnahme kosten könnte. Der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt und somit im Weg – könnte man meinen. In wie weit auf diese offenen Briefe reagiert wurde, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Wir werden weiter berichten. Nicht vergessen wollen wir die Solidaritätsbekundung mit den ebenfalls im Tarifstreit stehenden Kollegen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ). Möge es ihnen gelingen ihre arbeitspolitischen Forderungen in einer modernen Gesellschaft tarifvertraglich zu verankern. Viel Erfolg dabei. Eine Forderung ganz anderer Art ist dann unser nächstes Schwerpunktthema: die Anhebung des Rentenalters auf 69. Warum eigentlich nicht auf 100? Jopi Heesters steht mit 108 Jahren -mehr oder weniger- auch noch auf der Bühne! Mehr zu dieser erneuten versteckten Rentenkürzung in dieser Ausgabe. Selten erfährt ein Beschäftigter Lob und so freut es uns ein ebensolches weitereichen zu können. Der Betriebsrat der Bremer Straßenbahn äußert sich begeistert und anerkennend über die Leistungen der BVGer, die sie während eines Berlinaufenthaltes erleben und nutzen durften. Der Dank gilt allen Mitarbeitern der BVG, was uns sehr freut. Natürlich haben wir weitere aktuelle Meldungen und Berichte nicht vergessen, So bitten wir euch auch die aktuelle Warnung vor einem Betrugsring zu beachten. Also auch in dieser Ausgabe des BVGer online ist für jeden was dabei. Gerd Freitag für die BVGer-online Redaktion Inhalt diesmal: Seite 2 Seite 3-5 Seite 6 Seite 7 Seite 8 Seite 9 Seite 10 Seite 11 Seite 12 Seite 13 Seite 14 Seite 15-16 Seite 17

Editorial Offene Briefe an den BVG-Vorstand Solidaritätserklärung mit den Kollegen der VBZ Brief des Betriebsrats der BSAG an die BVGer Bewerben leicht gemacht – Info der VLV BS-Verkehr Immer mehr Ausbildungsplätze fehlen – DGB-Info Rente mit 69 ist weltfremd – ver.di-Info Rente mit 100 in Europa – ver.di wipo Info Prekäre Jobs verhindern Innovation – DGB-Info Vorsicht Betrüger! – VLV-BS-Verkehr Gewerkschaftsjubiläen Monat Mai und Juni Beratungsangebote In eigener Sache, Impressum

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Offener Brief 1

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Offener Brief 2 ,

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Offener Brief 3 ,
Vertrauensleuteversammlung VBO / NO vom 23. Mai 2011

An den KAV z.Hd. des Vorstandes der BVG

Berlin, den 24.05.2011 Sehr geehrte Damen und Herren, am 1. Mai 2011 hat der komplette Vorstand der BVG auf der Ver.di – Kundgebung am Brandenburger Tor der Berliner Bevölkerung und uns Beschäftigten –unter Beifall- erzählt, was alles für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BVG und BT getan wird, um uns im Unternehmen zu halten, zu motivieren und möglichst Gesund zu erhalten. Wir, die Kollegen / innen des Betriebshof Lichtenberg, waren Stolz, dass hier das Projekt ,,Zukunft erleben“ gestartet werden soll und wir eine Art Vorreiter für das ganze Unternehmen werden sollen. Leider mussten wir feststellen, dass die betriebliche Realität –so ganz ohne Öffentlichkeit- eine Andere sein muss. Denn die Informationen unserer Tarifkommissionsmitglieder über den aktuellen Stand der Verhandlungen sagen nicht im Geringsten aus, dass dem demografischen Wandel in Gesellschaft und Unternehmen auch nur annähernd Rechnung getragen werden soll. Da scheinen die Versprechungen von Herrn Zweiniger im Vorlauf des Projekts „Zukunft erleben“ nicht sehr glaubhaft. Wir die Vertrauensleute von VBO- NO fordern unsere Tarifkommissionsmitglieder auf, das Angebot vom 11.05.2011 ( 6. Änderungstarifvertrag zum Tarifvertrag zur Regelung der Arbeitsbedingungen bei den Nahverkehrsbetrieben im Land Berlin ) abzulehnen. Wir, die BVG`erinnen und BVG`er, sind ihr wichtigstes Kapital. Deshalb fordern wir Sie auf, nicht noch mehr Vertrauen zu verspielen, und in ernsthafte Verhandlungen mit ver.di zu treten. VL – V VBO – NO Uwe Schulz Sprecher der VL

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Vertrauensleuteversammlung VBS-Verkehr
JUNI 2011

BEWERBUNG
Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen, in letzter Zeit sind wieder vermehrt Stellenangebote für den Bereich Straßenbahn ausgehangen worden. Diese waren auch für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant. Bei der Vorauswahl wurde festgestellt, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht so präsentieren konnten, wie sie sich das vielleicht erhofft hatten. Wir bieten euch die Möglichkeit, euch bei allgemeinen Fragen rund um das Thema Bewerbung an uns zu wenden und haben hier die ersten Informationen zusammengetragen. Im VORFELD sollte man für sich abklären, ist das Stellenangebot für mich optimal, kann ich die Aufgabe erfüllen und was passiert mit meinem EINKOMMEN und den Zuschlägen. Hat man das alles für sich positiv geklärt, geht es an die Bewerbungs- unterlagen. Es ist höchstwahrscheinlich ratsam, sich vorher zu erkundigen, welche Anforderungen erfüllt werden müssen. Wichtig ist, dass die Unterlagen (in einer ordentlichen BEWERBUNGSMAPPE) mit allen nötigen Papieren rechtzeitig übergeben werden. Zu den nötigen Unterlagen gehört auf jeden Fall:    ein aussagekräftiges Bewerbungsschreiben, kompletter tabellarischer Lebenslauf und alle dazugehörigen Zeugnisse und Nachweise

Werdet ihr dann zu einem weiteren Termin eingeladen, sollte man sich im Vorfeld erkundigen, wie ein solches Verfahren abläuft und die Zeit nutzen, um sich darauf vorzubereiten. Es ist zwar nicht alleine maßgeblich aber zum Auswahlgespräch sollte man dann auch der zu vergebenden Position entsprechend gekleidet erscheinen. Bei weiteren Fragen wendet euch bitte an EURE VERTRAUENSLEUTE

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Pressemitteilung
Ausbildungsplatzlücke immer größer: 5000 Stellen fehlen Auf Ungereimtheiten bei der aktuellen Ausbildungsplatzbilanz weist die DGB-Vorsitzende von Berlin und Brandenburg, Doro Zinke, hin: Trotz der vollmundigen Ankündigung der Wirtschaftsverbände, mehr Lehrstellen zur Verfügung zu stellen, fehlten derzeit rd. 4000 betriebliche Ausbildungsplätze allein in Berlin. Das seien 1.500 mehr als vor einem Jahr, beklagt die DGBVorsitzende. Das Wehklagen über den Fachkräftemangel einerseits und die nachlassende Ausbildungsbereitschaft der Wirtschaft andererseits gingen nicht zusammen, so Zinke. Dabei helfe auch das andauernde Lamento über die angeblich „mangelhafte Ausbildungsreife“ nicht weiter. Fakt bleibe, so Zinke, die Wirtschaft biete weniger Möglichkeiten zur Ausbildung an und führe ihren Anspruch ad absurdum, den Fachkräftemangel zu beheben. Auf 13.690 Bewerber und Bewerberinnen in Berlin kämen derzeit 9.452 betriebliche Ausbildungsplätze. In Brandenburg stünden 10.620 BewerberInnen 9.549 Plätze in den Betrieben gegenüber. Die IHK Berlin hatte in ihrer Aus- und Weiterbildungsumfrage 2011 betont, Berliner Unternehmen verstärkten ihre Anstrengungen, den zukünftigen Fachkräftemangel zu sichern. In der Umfrage hatte auch laut IHK ein Viertel der Unternehmen betont, nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen zu können.

Deutscher Gewerkschaftsbund Bezirk Berlin-Brandenburg Deutscher Gewerkschaftsbund Abteilung Presse Bezirk Berlin-Brandenburg Abteilung Presse

Verantwortlicher Redakteur: Dieter Pienkny

Keithstr. 1 - 3 10787 Berlin

Telefon 030 - 21240-111 Telefax 030 - 21240-114

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Pressemitteilung
Gewerkschaftsbund Bezirk ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bundesvorstand www.verdi.de Berlin-Brandenburg Deutscher Gewerkschaftsbund Hannack: Rente ab 69 ist weltfremd und ignoriert die Arbeitswirklichkeit Abteilung Presse Bezirk Berlin-Brandenburg Berlin, 18.05.2011
Als "völlig aberwitzig" und "weltfremd" kritisiert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Schlussfolgerungen des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in seiner sogenannten Expertise "Herausforderungen des demographischen Wandels". "Wer den Renteneintritt erst ab 68 oder gar 69 Jahren propagiert, hat von der deutschen Arbeitswirklichkeit offenbar keine Ahnung", sagte Elke Hannack, für Sozialpolitik zuständiges Mitglied im ver.diBundesvorstand. Schon heute sei nur jede und jeder zehnte 64-Jährige überhaupt noch sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Vor allem körperlich und psychisch belastende Tätigkeiten könnten vielfach nicht bis ins hohe Alter ausgeübt werden. Dies betreffe nicht nur Bauarbeiter oder Dachdecker, sondern beispielsweise auch Krankenschwestern, Altenpfleger, Erzieherinnen, Busfahrer oder Müllwerker. Deshalb sei es ein Irrweg, das Renteneintrittsalter losgelöst von der tatsächlichen Arbeitssituation ausschließlich aus fiskalischer Perspektive zu diskutieAbteilung Presse ren. Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2009 habe eindrücklich bewiesen, wie unzulänglich wirtschaftswissenschaftliche Langfristprognosen seien. Wer potenziellem Arbeitskräftemangel in der Zukunft vorbeugen wolle, müsse zuallererst dafür sorgen, dass Deutschland ein attraktiver Arbeitsmarkt sei."Voraussetzung dafür ist die Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns, wie es ihn bei unseren westeuropäischen Nachbarn längst gibt.Wir brauchen eine verbesserte Anerkennung ausländischer Berufs- und Studienabschlüsse, damit Zuwanderer entsprechend ihrer tatsächlichen Qualifikation eingesetzt werden können. Und wir brauchen gute Arbeitsbedingungen und eine höhere Wertschätzung von Dienstleistungsarbeit, damit sich mehr Menschen für diese Berufe interessieren und von dieser Arbeit auch auskömmlich leben können", betonte Hannack.

V.i.S.d.P.: Christoph Schmitz - ver.di-Bundesvorstand - Paula-Thiede-Ufer 10 - 10179 Berlin

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Der Neoplan Flughafenbus
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Presseinformation
Stadtpolitische Konferenz des DGB „Berlin in Arbeit“ Prekäre Jobs verhindern Innovationsoffensive Eine bürgerfreundliche Versorgung mit Dienstleistungen kann sich nicht auf einer „Geizist-geil“-Mentalität begründen. Berlin brauche Gute Arbeit zu guten Löhnen, forderte heute die Vorsitzende des DGB, Bezirk Berlin-Brandenburg, Doro Zinke, auf der Stadtpolitischen Konferenz „Berlin in Arbeit“ des DGB, die ganz im Zeichen der Wahlen zum Abgeordnetenhaus stand. Wenn jeder dritte Arbeitnehmer prekär beschäftigt sei, zeuge dies von unsicheren Jobs ohne Karrierechancen: So lasse sich in der Hauptstadt weder ein Jobwunder noch eine Innovationsoffensive auslösen. Zumal der hausgemachte Fachkräftemangel zur Wachstumsbremse werden könnte. Der DGB sei auch in diesem Wahlkampf parteiisch und zwar im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, so Doro Zinke. Auf ihre politische Agenda für eine neue Stadtpolitik setzte die DGB-Vorsitzende die Maxime „öffentliche Daseinsvorsorge bleibt ein politisches Kernstück des Sozialstaats“. Dazu gehören neben funktionierenden Gesundheitseinrichtungen auch der Kulturbetrieb, die Wirtschaftsförderung sowie die Müllentsorgung und der Bildungsbereich. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes dürften nicht vom wirtschaftlichen Aufschwung abgekoppelt werden; ihre Wertschätzung müsse sich sowohl in Euro als auch in Anerkennung ausdrücken. Auch der ÖPNV bleibe Herzstück öffentlicher Versorgung, denn er sichere Mobilität zu bezahlbaren Preisen und ein Stück Lebensqualität. Wer an dieses Verkehrssystem Hand anlegen wolle, setze Arbeitsplätze, Sicherheit und Qualität aufs Spiel. Wer Qualifizierung auf Schmalspurausbildung verenge, biete den Jugendlichen keine Berufs- oder Lebensperspektive. Nur noch jeder vierte Betrieb in Berlin bilde aus. Wären in der Vergangenheit genügend Fachkräfte qualifiziert worden, könnte man sich jetzt die Krokodilstränen über den Fachkräftemangel sparen, so die DGB-Chefin. Wer am Jugendarbeitsschutzgesetz rüttle, der ignoriere die Qualitätsanforderungen an Berufe mit Zukunft. Auf der Berlinkonferenz des DGB haben mehr als 140 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter über die politische Zukunft der Stadt debattiert, u.a. zu Themen wie „Wirtschaftsförderung: Keine Ausbeutung mit Steuergeldern“ oder den „Mythos Fachkräftemangel !?“ Spitzenpolitiker aller Parteien stellten sich dabei den Fragen der Kolleginnen und Kollegen. Dieter Pienkny

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Vertrauensleuteversammlung VBS-Verkehr

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, wie wir von unsere Kolleginnen und Kollegen des ver.di Landesbezirkes NiedersachsenBremen erfahren haben, versendet eine Firma Boesche Direct GmbH Schreiben, die den Renteninformationen der Deutschen Rentenversicherung täuschend ähneln sollen. Die Schreiben mit der Betreffzeile „ Ihre Renteninformation II. Halbjahr 2001“, sind mit Renteninitiative Deutschland 5/2011 betitelt und fordern dazu auf, eine kostenfrei Hotline anzurufen, um die „garantierte Dankes-Prämie“ von 300,00€ abzurufen. Die Schreiben vermitteln einen vermeintlichen persönlichen Charakter, in dem sie eine handschriftliche Unterschrift eines Christian E. Jacobi enthalten. Dem Schreiben ist eine „Berechtigungsschein zur Rentenbezugs-Reservierung“, der die Bezeichnung R100(wie das Antragsformular für die Versichertenrenten) trägt, mit Fristsetzung beigefügt. Offensichtliches Ziel der Firma Boesche Direct GmbH ist, an die Bankverbindungen getäuschter Anrufer zu gelangen und gleichzeitig Lotterieprodukte(Rentenlotterie) zu verkaufen.

Es wird ausdrücklich davor gewarnt, auf diese Schreiben zu reagieren!!!

Mit kollegialen Grüßen

Eure ver.di Vertrauensleute

www.verdivertrauensleute-strassenbahn.info

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Wir gratulieren zum Gewerkschaftsjubiläum im Mai 2011
Block Boyd Deich Eitze Franke Hack Olaf Danie Brigitte Hans-Peter Lothar Wolf-Dietrich Kuschel Pohl Sadlo Schützler Walter Woy Heinz Michael Georg Andreas Volker Bernhard

Arbatschat Norbert Birkner Fenner Hamel Krüger Klaus Egbert Gerhard Lothar

Lach Leu Schenk

Klaus Dieter Manfred

Lehmann Ursula

Wir gratulieren zum Gewerkschaftsjubiläum im Juni 2011
Aras Dopatka Emele Godau Recep Werner Lothar Angelika Ingmann Luckow Mina Savas Witt Cornelia Andreas Katina Abdurrahman Wolfgang

Domanski Robert

Heymann Torsten

Brandt Buhl Donner Gebel

Hans-Diedrich Hans-Juergen Dietrich Dieter

Ising Pade-Lehmann Schade Stankowski

Linda Manfred Fred Rudi

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Der GPR informiert Rentenberatung 2011
beim Gesamtpersonalrat
Wie in den Jahren zuvor können sich BVGer/innen zu Fragen der gesetzlichen Rentenversicherung beraten lassen, u. a. zu folgenden Themen:         Klärung und Nachweise rentenrechtlicher Zeiten Entgegennahme von Anträgen auf Kontenklärung Auskünfte zu Renteninformationen und Rentenauskünften Klärung von Rentenansprüchen (Rentenbeginn, Rentenhöhe) Informationen und Beratung zu Neuregelungen in der gesetzlichen Rentenversicherung Informationen zur Altersvorsorge („Tipps zur Riester-Rente“) Entgegennahme von vollständig ausgefüllten Rentenanträgen

Als Ansprechpartner stehen Mitarbeiter/innen der Deutschen Rentenversicherung bereit. Die Termine für das Jahr 2011 stehen bereits fest und finden wie gewohnt in den Räumen des GPR, TRIAS, Turm C, 7. Etage statt:

17. August 2011 23. November 2011
Es ist unbedingt erforderlich, sich unter Nennung der Sozialversicherungsnummer anzumelden. Die Termine können Sie telefonisch mit dem Büro des Gesamtpersonalrats der BVG, Tel. 256-27880 vereinbaren. Sollten Sie den bereits vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, so bitten wir unbedingt um telefonische Rückmeldung.

Redaktion: Der Vorstand des Gesamtpersonalrates der BVG AöR

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Besondere Beratungsangebote im ver.di-Haus des Bezirk Berlin, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin
Stand: Mai 2011

Rechtsschutz Arbeits-, Sozial-, Verkehrsrecht
telefonische Terminvereinbarung: Tel.: 030/8866-5077/88 Montag – Donnerstag von 09.00 bis 16.00 Uhr Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr

Konflikt- und Mobbingberatung
Zu den Leistungen des Beratungsteams gehören z.B.: - Situationsanalyse - Konflikt-/Krisenbewältigung ohne Terminvereinbarung in 2011: 17.05./21.06./19.07./16.08./20.09./18.10./ 15.11./20.12. vom 17.00 – 19.00 Uhr im ver.di-Haus, Erdgeschoss (E 10) oder per Mail: konfliktberatung@verdi-Berlin.de

Lohnsteuerberatung
telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-4343 (von 08.00 bis 13.00 Uhr)

VBL- und Rentenberatung
jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-5103 (von 08.00 bis 13.00 Uhr)

Schwerbehindertenberatung
jeden 3. Donnerstag im Monat ohne Terminvereinbarung von 15.00 bis 17.00 Uhr

Erwerbslosenberatung
Mittwochs, von 16.00 bis 18.00 Uhr ohne Terminvereinbarung im Raum Z.09 (Zwischengeschoss)

Mieterberatung
Der Deutsche Mieterbund e.V. (DMB) bietet allen ver.di-Mitgliedern eine telefonische Mietrechtsberatung an. Montag – Dienstag von 12.00 bis 14.00 Uhr Donnerstag von 18.00 bis 20.00 Uhr Tel.: 030/2232373 Mitgliedsausweis bereithalten

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In eigener Sache

„BVGer online“ - als Newsletter
Zum Bestellen bitte an: bvger-online-exclusiv-subscribe@lists.verdi.de Weiter Angaben sind nicht nötig. Ein Betreff ist nicht notwendig. Zum Abbestellen ebenfalls an: bvger-online-exclusiv-unsubscribe@lists.verdi.de Bei BVG-Emailadressen funktioniert eine Anmeldung nur bei …@bvg.de. Bei …@berlin.bvg.de besteht keine Möglichkeit.

***
Liebe Leserinnen und Leser, wer schon immer mal was schreiben wollte und dies allen kundtun will, kann dies an unsere Redaktion ab sofort über folgende Mail-Adresse tun: Redaktion-bvger-online@verdi.org Über Hinweise, Verbesserungen, Vorschläge, Leserbriefe (auch von außerhalb der BVG und BT) usw. würden wir uns freuen. Die Bearbeitung wird dann zeitnah erfolgen. Da wir alle ehrenamtlich arbeiten, kann es schon mal etwas länger dauern. Wir bitten um Geduld. Die Mitglieder der Redaktion des „BVGer online“

Impressum: „Der BVGer online" ist das kostenlose Informationsblatt des Landesbezirksfachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin. Verantwortlich für den Inhalt: Jens Gröger; Redaktion: Gerd Freitag, Andreas Mende, Rudolf Gensch, Henry Schulz, Norbert Beckendorf, Stefan Hensel, Michele De Filippo, Axel Schröder, Rainer Döring. Technische Betreuung der Ausgabe, des Mailservers und des Internetauftritts: Frank Latuschek und Andere Mitteilungen an: Fax: 030/8866-5940 oder Redaktion-bvger-online@verdi.org Mit Namen gekennzeichnete Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Die Redaktion behält sich vor, eingehende Artikel gegebenenfalls zu kürzen. Für unverlangt eingesandte Artikel kann keine Haftung übernommen werden. Bilder: Durch das Einsenden an die Redaktion des -- BVGer online -- erklärt der Absender sämtliche Rechte an dem Bild zu besitzen. Er erteilt der Redaktion alle Rechte zu jeder Veröffentlichung. Ein Entgelt wird nicht bezahlt „Wo uns der Schuh drückt… „ Betriebsgruppe der BT in verd.di Redaktion: Lothar – Erich Kurth, Ulf Rambau und Frank Goertz eMail: wounsderschuhdrueckt@freenet.de und Mitteilungen an: Fax: 030/8866-5940 oder Redaktion-bvger-online@verdi.org Hinweis für alle Links in diesem Dokument: Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Erstellung eines Links die Inhalte der gelin kten Seite ggf. mit zu verantworten sind. Dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert - so das LG HH. Wir haben auf unseren Seiten Links zu anderen Seiten im Internet erstellt. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir auf den Inhalt dieser "fremden Seiten" auf Text, Darstellung usw. keinerlei Einfluss haben. Deshalb distanzieren wir uns von allen gelinkten Seiten unseres Dokumentes. Wir erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Für illegale, fehlerhafte und/oder un vollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haften allein die Anbieter der Seite(n), auf die verwiesen wurde(n), nicht derjenige, der über Links lediglich auf die entspr echende Information veröffentlicht. „Der BVGer online“ ist ein Informationsblatt des Fachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di Herausgeber: Landesbezirksfachbereich Verkehr, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin, http://verkehr.bb.verdi.de/der_bvger
        
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