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Full text: Der BVGer online in der Ver.di Issue 1. 2009, Ausg. 12

BVGer online

1. Jahrgang

3. Ausgabe

Juli 2009

BVGer

Der

in der

die Internetzeitung für die Mitarbeiter im Nahverkehr in Berlin und Brandenburg

1. Jahrgang - 12. Ausgabe - Dezember 2009 Infos rund um den Nahverkehr und aus der Gewerkschaftswelt

Frohe Weihnachten

Frohes neues Jahr
wünscht die Redaktion des BVGer-online

B - VG 2010

© F. Latuschek 2009

„Der BVGer online“ ist ein Informationsblatt des Fachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di Herausgeber: Landesbezirksfachbereich Verkehr, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin, http://verkehr.bb.verdi.de/der_bvger

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EDITORIAL
Wieder ist ein Jahr vollbracht – wieder ist nur M… gemacht. Nein, wir haben den BVGer online ins Leben gerufen und können nun, nach einen dreiviertel Jahr schon auf die 12. Ausgabe und eine Sonderveröffentlichung zurückblicken. Viel Arbeit – unbestritten, aber eure Reaktionen bestätigen uns darin, auf dem richtigen Weg zu sein und sind für uns Ansporn genug weiter zu machen. Vieles haben wir; vieles werden wir in eurem Interesse gewiss noch ändern und anpassen. An Themen mangelt es wahrlich nicht, bot doch der irgendwie ausgefallene Wahlk(r)ampf und die aktuelle Politik, (wenn man das überhaupt als eine solche bezeichnen kann) genügend Stoff für unsere Betrachtungen. Die Frage: „quo vadis , Merkel“, wird uns in Zukunft sicher noch weiter und noch viel intensiver beschäftigen. Aber auch die aktuelle Tarifbewegung, die bevorstehenden Organisationswahlen, Themen aus dem betrieblichen Umfeldern und und und… findet ihr nicht nur in dieser Ausgabe, sondern auch weiterhin in der Zukunft. Bleibt mir nur im Namen aller, die am BVGer online beteiligt sind, euch und euren Angehörigen, Freunden und allen Menschen und Dingen, die euch wichtig sind frohe und besinnliche Feiertage und ein gesundes und erfülltes Neues Jahr zu wünschen.
Gerd Freitag für die BVGer online Redaktion

Inhalt diesmal:
Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite 2 3 4 5 6 7-9 10-12 13 Editorial BAG-Urteil zur 1/6tel-Regelung Info Wie geht`s weiter mit der S-Bahn? Azubi gewinnt ÖPNV-Rallye Neue O-Busse „Wo uns der Schuh drückt …“ Sitzungstermine, Jubiläen und Rubriken In eigener Sache /Impressum

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Wie geht`s weiter mit der S-Bahn?
Bekanntlich kann sich Berlins Finanzsenator Nußbaum vorstellen, die S-Bahn zu erwerben, falls die Bahn sie zu einem „Schnäppchenpreis“ (was immer das sei), abgebe. Die DB winkt dankend ab. Das Unternehmen wolle den bestehenden Vertrag mit dem Land Berlin erfüllen, sagte ein Sprecher am Dienstag. Wen wundert`s, denn wer gibt schon gerne eine seiner besten „Melkkühe“ freiwillig her. Sichert doch der Verkehrsvertrag der SBahn den Betrieb bis Ende 2017 und damit auch satte staatliche Subventionen zu. Was erst mal nicht verwerflich wäre, wenn die S-Bahn unter Regie der Bahn AG nicht dazu verpflichtet wäre, jährlich „Gewinne“ in Höhe von mehreren Millionen an den Konzern abzuführen, was nur durch einen rigiden Sparkurs möglich war und ist. S-Bahn Mitarbeiter wurden versetzt oder entlassen, Werkstätten geschlossen, Fahrzeuge verschrottet und Wartungsfristen verlängert. Die Folgen dieser Sparwut bei der SBahn sind uns allen hinlänglich bekannt. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine Anregung des Fahrgastverband Igeb. Jens Wieseke, Vize-Chef des Igeb sagte: „Wenn Gewinn-Interessen über das Wohl der Fahrgäste gehen, muss sich jeder Berliner nun fragen, ob er die Bahn nicht wegen „gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr“ anzeigt“. Wie war. Doch mit den Folgen ihres Handelns will sich die DB nicht auseinandersetzen. Im Gegenteil; die „Gewinnabführung“ sei notwendig, um die Schulden der S-Bahn beim Mutterkonzern zu tilgen, argumentiert die Bahn AG. Der Konzern habe ja schließlich mehr als eine Milliarde Euro in neue Fahrzeuge investiert. Dabei vergisst die Bahn aber darauf hinzuweisen, dass von den 500 gekauften Viertelzügen, schon gut 100 vom Bund finanziert worden sind. Außerdem sind die Zinsen und die Tilgungen für diesen Kredit bereits in der Bilanz berücksichtigt. So soll die S-Bahn unter Regie der Bahn ein profitables Unternehmen werden – auch eben Dank der Zuschüsse der Länder Berlin und Brandenburg. Beide überweisen zusammen jährlich rund 250 Millionen Euro an das Unternehmen, das für das nächste Jahr geplant hatte, 125 Millionen Euro als „Gewinn“ an die DB abzuführen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob es nicht eher so ist, dass einfach Steuergelder in die Taschen der DB zur Vorbereitung des geplanten Börsengangs umgeleitet werden sollen. Dieses Geld könnten sich die Länder sparen, wenn sie die S-Bahn selbst betreiben würden. Beispielsweise unter der Regie der BVG, was unter den Mitarbeitern bisweilen schon heftig diskutiert wurde. Aber auf das Recht, den Vertrag vorzeitig zu kündigen, haben die Länder verzichtet! Doch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat vorgemacht, dass auch eine am Ende erfolglose Kündigung des Vertrags die Bahn zu Zugeständnissen bewegen kann. Im Interesse der Bürger und Steuerzahler, sowie nicht zuletzt im Interesse der Fahrgäste und ihrer Sicherheit ist jetzt ist die Politik gefordert zu handeln. Absichtserklärungen und das übliche Einknicken vor Konzerninteressen sind jetzt nicht gefragt! Gerd Freitag

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Systeminformatiker-Azubi gewinnt ÖPNV-Rallye
Am 17.10.2009 fand die diesjährige ÖPNV-Rallye der ver.di-Gruppe „VBUVerkehr“ statt. In der Vorhalle des U-Bahnhofes Olympia-Stadion befand sich ein Stand mit einem „heißen Draht“ und einem Reaktionstest. Nach nur knapp 15 Minuten konnten wir schon wieder zum nächsten Ziel reisen, dem Busbetriebshof Müllerstraße am U-Bahnhof Afrikanische Straße, der auf einem Luftbild zu erraten war. Hier galt es mit einem Dreiachsdoppeldecker eine Strecke mit mehreren Aufgaben auf dem Betriebshof hinter sich zu bringen. Nach dem wir den Parcours erfolgreich gemeistert hatten, wurden wir vor das letzte Rätsel gestellt, es führte uns zur Hermannstraße 4. Da ich mich für den ÖPNV interessiere und seit dem 1. September bei der BVG lerne, meldete ich mich mit einem AzubiKollegen aus dem 2. Lehrjahr dafür an. Gegen 11 Uhr fanden wir uns im „Kaisersaal“ auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz ein. Dort erhielten wir die Teilnehmerkarte, einen Pin, einen S- und UBahnplan und das erste Wörterrätsel. Dessen Lösung, „Alt-Moabit 85“, führte uns in die Betriebsschule U-Bahn am UBahnhof Turmstraße. Dort durfte jeder Teilnehmer ein paar Stationen mit dem U-Bahn-Fahrsimulator auf die virtuelle Strecke. Nach erfolgreicher Fahrt wurde uns dann das nächste Bilderrätsel gestellt, abgebildet waren ein U-Bahnhof, die Olympischen Ringe und ein Stadion, klarer Fall: es geht zum UBahnhof Olympia-Stadion. Nach der Ankunft gab es Kaffee & Kuchen und wenig später leckere Rouladen zum Abendbrot. Bei der Preisverleihung wurde ich angesichts der Konkurrenz weiterer 21 Teilnehmer völlig unerwartet zum Sieger gekürt. Wir fanden die Veranstaltung sehr gelungen und würden uns wieder dafür anmelden. Ich freue mich über den großen Pokal und das Modell eines UBahnzuges der Baureihe HK, das meine Fahrzeugsammlung sicherlich bereichern wird. Klaus Nickel (Azubi 1.Lehrjahr Systeminformatiker)

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Neue O-Bus-Flotte in Eberswalde vom Hersteller Solaris Bus & Coach
Deutschlands ältester O-Bus-Betrieb feiert 70-jähriges Bestehen Eberswalde (16.11.2009) -- Die Barnimer Busgesellschaft und die Stadt Eberswalde halten auch die kommenden 25 Jahre am Oberleitungsbus (kurz: O-Bus) fest. Damit gehört die Stadt auch künftig zu den letzten verbliebenen O-Bus-Städten und ist mit dem 70jährigen Jubiläum im Jahr 2010 auch gleichzeitig Deutschlands älteste O-Bus-Stadt. Passend zu diesem Jubiläum werden die gegenwärtig 14 eingesetzten Fahrzeuge aus dem Jahr 1993/1994 ausgesondert. Jedes Fahrzeug hat dann eine Strecke von ca. 850.000 Kilometern zurückgelegt. Lange Zeit wurden die aus aller Welt eingereichten Angebote zur Herstellung der neuen O-Bus-Flotte gesichtet. Am vergangenen Mittwoch befand nun auch der Aufsichtsrat der Barnimer Busgesellschaft über die verbliebenen Angebote. Die Entscheidung fiel nach langer Diskussion letztlich auf den polnischen Omnibushersteller SOLARIS Bus & Coach aus Bolechowo (bei Poznan'). SOLARIS Bus & Coach ist nach EvoBus und Neoman drittstärkste Kraft auf dem deutschen Markt und wird die neue Flotte, bestehend aus 12 Fahrzeugen (18 Meter) vom Typ "Trollino 18", stellen Die alte Fahrzeugflotte wird in einem feierlichen Rahmen am 21. August 2010 verabschiedet. Und passend zum 70-jährigen Jubiläum der O-Busse sollen die ersten Neufahrzeuge am 06. November 2010 in den Einsatz gehen. Anm.d.Red.: Muster der Fahrzeuge können im Internet auf der Seite der Firma Solaris angesehen werden. Hier noch ein kleines Beispiel aus der Historie der O-Busse.
Von 1911-1915 verkehrte im damalig preussischen Blankenese eine „gleislose“ Bahn“ vom Bahnhof zur Marienhöhe. 2 Fahrzeuge waren vorhanden, gebaut von der Fa. Ges. für gleislose Bahnen Max Schiemann & Co., Wurzen (Sachsen). Bis heute ist nicht bekannt, wo sich das Depot befunden hat. Das Foto stammt aus der Sammlung Allen Morrison (Lokation & Datum sind uns nicht bekannt).

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Ausgabe Dezember

Nummer 12 / Jahrgang 1

Dezember 2009 - ein Neuanfang für die BT – Belegschaft ?
Auf mehreren Personalversammlungen bei der BVG hat sich der Vorstandsvorsitzende der BVG, Herr Sturmowski, sich zum weiteren Bestand der BT geäußert. Das was immer wieder als Gerücht durch den Betrieb herumgeisterte wurde nun ausgerechnet zum zehnjährigen Bestehen der BT vom Chef der BVG als Vorhaben in die Betriebsöffentlichkeit gebracht. Nach seiner Meinung ist der Bestand der BT aus wirtschaftlichen Gründen heute nicht mehr notwendig und eine Eingliederung der BT in die BVG für den Konzern wirtschaftlich sinnvoller! Dazu haben wir schon mal die ersten Fragen gesammelt – wir sind ziemlich sicher, dass diese Liste noch um Einiges länger werden wird: - Wann wird die Belegschaft endlich offiziell von diesem Vorhaben informiert? - Welche Konsequenzen ergeben sich für jeden Einzelnen? - Wie soll das alles organisatorisch von statten gehen? - Wie sieht es mit der Bezahlung und der Arbeitszeit aus? - Auf welchem Arbeitsplatz finden wir uns wieder? - Wann wird dieser Prozess abgeschlossen sein? - Bekommen wir eine Abfindung? - Werden unsere Dienstjahre angerechnet? Hoffen kann man nur, daß wir alle endlich mit den tatsächlichen Fakten vertraut gemacht werden und jeder von uns in Ruhe in die Zukunft blicken kann! Fest steht jedenfalls: unsere Arbeitskraft wird auch in Zukunft gebraucht, denn wir haben einen erheblichen Anteil daran, die Einnahmen der BVG abzusichern. Wir brauchen Planungssicherheit und wir brauchen Offenheit und Ehrlichkeit, wenn es um die Zukunft unseres Betriebes geht! Wir erwarten zu diesem Thema noch in diesem Jahr konkrete Aussagen unserer Geschäftsleitung. Sollte es in den nächsten Tagen und Wochen neue Entwicklungen in dieser Angelegenheit geben, werden wir Euch selbstverständlich unverzüglich informieren.

Trotz alledem wünschen wir Euch allen geruhsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr !
Euer Betriebsgruppenvorstand
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Vielmehr geht nicht!
Ein Jahr geht schnell vorüber, denn die Zeit sie treibt und treibt! Gerade im ruhelosen und hektischen Treiben von Berlin bekommen wir schnell diesen Eindruck. Wir sind doch noch vor kurzem dem Duft der Lindenblüten erlegen und nun schon wieder ein Gefühl der Andacht und Besinnung beim Anblick der Lichterketten an den Bäumen unserer Prachtstraßen nicht nur in der Mitte von Berlin. Das Eine kommt - das Andere geht, aber Eines bleibt immer: Unsere großen gelben Fahr-zeuge bestimmen stets und ständig das Erscheinungsbild der Berliner Straßen. Harmonisch und rhythmisch sieht es aus, wenn die Busse und Bahnen über die Straßen gleiten. Nur wie schwer es ist, diesen Rhythmus in Berlin einzuhalten, kann man eigentlich nur einschätzen, wenn man selber die Fahrdiensttätigkeit hinterm Lenkrad oder im Fahrerstand miterlebt und ausführt. Berlin ist rund um die Uhr geöffnet - auch im diesem Jahr wieder. Aber dieses Jahr hatte doch viele denkwürdige und außergewöhnliche Ereignisse zu bieten, die uns KollegInnen im Fahrdienst besonderes viele Herausforderungen boten und damit reichlich Flexibilität abverlangten. Neben den üblichen Demos und den Klassikern wie z.B. Berlin-Marathon gab es solche Highlights wie die Leichtathletik–WM, „Die Riesen durch Berlin“, die Gedenkstunden und Feierlichkeiten zum Fall der Berliner Mauer bis hin zum denkwürdigen S–Bahn-Chaos. Aktuell im Atem hält uns ja der momentan entstandene Verkehrskollaps durch die Bauarbeiten in Pankow. Die Dienstdurchführung im unmittelbaren Umfeld dieser Ereignisse führt dann, wie es jeder bestätigen kann, zu einem nicht mehr kalkulierbaren Arbeitstag, der einem alles abverlangt. Vollsperrungen, Umleitungen und Stillstand sind die Folge auf den Straßen im Umfeld dieser Ereignisse. Dienst- und Fahrplanvorgaben sowie DANO's greifen dann einfach nicht mehr. Selbst die tüchtigen und erfahrenen Kollegen in den Leitstellen haben dann für einen einigermaßen geregelten Betriebsablauf keinen Plan mehr. Oft ist dann nur noch der Mehrwert des Fahrpersonals gefragt. Eigenständiges Eintakten der Fahrzeuge, auskundschaften von noch verbleibenden Umleitungsmöglichkeiten oder das zeitnahe Erreichen der Ablösepunkte wird dann nur noch den KollegInnen auf den Fahrzeugen in Eigenregie überlassen. Das wohl schwerwiegendste Ereignis in diesem Jahr war aber sicherlich das massenhafte Abstellen der S - Bahnzüge, was uns ein unerwartetes Anwachsen der Fahrgastzahlen bescherte. Auch hier wurden uns wieder Mehrleistungen abverlangt. Denn durch den Ausfall der S - Bahn wurde auf manchen Linien aus einem sonst durchaus überschaubaren und beschaulichen Fahrgastfluß auf einmal ein reißender Fahrgaststrom, der mit der geplanten Taktfolge der Fahrzeuge nicht mehr bewältigt werden konnte. E-Wagen mussten operativ umgesetzt werden, wodurch die Fahrerinnen und Fahrer in wenigen Augenblicken ihren vorgeplanten Dienst zur Seite legen konnten und mit einem AP-Fahrplan ihre Tätigkeit weiter durchführen konnten. Also hohe Flexibilität und Einsatzbereitschaft waren in diesem Jahr mehr als einmal bei der Dienstdurchführung des Fahrpersonales gefragt und erwünscht. Hinzu kommen dann noch immer die unerfreulichen Ereignisse wie z.B. das Bewerfen der Fahrzeuge mit Gegenständen an Halloween oder der beispielsweise nicht immer leichte Umgang mit aufgeheizten Menschenmengen bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen o.ä. Also oft genug bestimmten bei uns Anspannung und Stress den
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Dienstalltag, was uns aber bei der Fahrgast- und Kundenbetreuung in diesen erlebten Situationen aber bitte niemand anmerken soll. Ja, das alles und noch viel mehr bei einer ordentlichen Anhäufung von Überstunden, die für uns alle im Privatleben einen großen Verlust an Freizeit- und Lebensqualität in darstellten. Alles Gründe genug für die ver.di - Betriebsgruppe der BT, sich weiterhin für eine zusätzliche Einmalzahlung für die erbrachten Mehrwertleistungen des Fahrpersonals in diesem Jahr einzusetzen. Nicht zu vergessen: das große Weihnachtsgeschäft kommt erst noch und die dadurch entstehenden Fahrzeugverspätungen sicherlich auch. Frohe Festtage und ein erfolgreiches Neues Jahr wünscht Euch die Redaktion ! -ur

TARIFINFO 2009 - 07
November 2009
TV - N Berlin (BVG und BT)

Verhandlungen zur Tarifrunde 2010 eröffnet
Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Verhandlungen zur Tarifrunde 2010 haben heute (25.11.2009) offiziell begonnen. Bei einem ersten Treffen wurden die verschiedenen Positionen dargestellt. Die Vertreter der Arbeitgeberseite haben auf die schwierige wirtschaftliche Lage verwiesen. Unsere Tarifkommission hat deutlich gemacht, dass der BVG und BT die Verschuldung nicht vorgeworfen werden darf, wenn der Eigner die Unterfinanzierung des Unternehmens bewusst festschreibt. Im weiteren Verlauf wurden die nächsten Verhandlungstermine für Januar und Februar 2010 vereinbart.

Termine ... Termine ... Termine ... Termine ... Termine ... Termine ...
Die nächsten Sitzungen des Betriebsgruppenvorstandes finden am 04.01.2010 und 01.02.2010 jeweils um 17:00 Uhr im ver.di-Haus, Köpenicker Straße 30 statt. Alle ver.di-Mitglieder der BT sind wie immer herzlichst eingeladen!
Dies ist ein Informationsblatt der ver.di–Betriebsgruppe der BT Redaktion: Lothar–Erich Kurth, Ulf Rambau und Frank Goertz eMail: wounsderschuhdrueckt@freenet.de Herausgeber: ver.di, Bezirk Berlin, FB 11 (Verkehr), Köpenicker Straße 30, 10179 Berlin Mit Namen gekennzeichnete Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingegangene Artikel gegebenenfalls zu kürzen, für unverlangt eingesandte Artikel kann keine Haftung übernommen werden.

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Sitzungstermine der Vertrauensleuteversammlungen (VLV) und der Betriebsgruppe BT
VLV 1 – BO Technik Do, 07. Jan 2010 Ort: ver.di-Haus VLV 2 (E und Bau) Di, 26. Jan 2010 Ort: ver.di-Haus VLV 3 – Arbeiter HVV Mi, 27. Jan 2010 Ort: TRIAS VLV 4 – BS Technik Do, 28. Jan 2010 Ort: Bf. Lichtenberg VLV PSuS Mi, 20. Jan 2010 Ort: ver.di-Haus VLV VBO Cicerostraße Di, 26. Jan 2010 Ort: Bf. Cicerostraße VLV VBO Britz Do, 07. Jan 2010 Ort: Bf. Spandau VLV VBO-M/ Spandau Do, 28. Jan 2010 Ort: Bf. Spandau VLV VBO-M/ Müllerstr. Mi, 27. Jan 2010 Ort: Bf. Müllerstraße VLV BS Weißensee Di, 12. Jan 2010 Ort: Bf. Weißensee VLV BS Marzahn Mi, 27. Jan 2010 Ort: Bf. Marzahn VLV BS Lichtenberg Mi, 06, Jan 2010 Ort: Bf. Lichtenberg VLV BS Köpenick Di, 19. Jan 2010 Bf. Köpenick Betriebsgruppe BT Mo, 04. Jan 2010 Ort: ver.di-Haus

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15.00 Uhr Raum 1.12

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14.00 Uhr RG-Pausenr.

14.00 Uhr Raum Z.12

15.00 Uhr Sozialraum

15.30 Uhr PR-Raum

14.00 Uhr Sozialraum

14.30 Uhr R.-Nr. CE 013

14.00 Uhr Mzw.-Raum

15:30 Uhr Raum 3.12

13.30 Uhr

VLV Technische Angestellte Mi, 21. Oktober 2009 15.30 Uhr Ort: ver.di-Haus Raum 1.12 VLV Arb.+ Ang. BU Verkehr Mi, 27. Jan 2010 15.00 Uhr Ort: Herrmannplatz Sozialraum VLV BU-F Klein-/Großprofil Mi, 27. Jan 2010 15:00 Uhr Ort : ver.di-Haus Raum 2.12 VLV VBO NO I/L Mi, 06. Jan 2010 Ort: Bf. Ind.-Gandhi-Str.

14.00 Uhr Raum 315

13:30 Uhr PR-Raum

13.30 Uhr Kantine

14.00 Uhr Kantine

17.00 Uhr Raum 1.12

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Wir gratulieren zum Gewerkschaftsjubiläum im Dezember 2009

Berger Engel Eyüp Knop Strauß Wegener

Horst Peter Kara Ursula Thomas Steffen

BVG BVG priv. Bus BVG BVG BVG

Peuschel Grigorieff Hufnagel

Rolf Günter Konrad

BVG BVG BVG BVG

Wehrhahn Günter

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Besondere Beratungsangebote
im ver.di-Haus des Bezirk Berlin, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin

Rechtsschutz
Arbeits-, Sozial-, Verkehrsrecht telefonische Terminvereinbarung: Tel.: 030/8866-5077 Montag – Donnerstag von 09.00 bis 16.00 Uhr Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr

"vorsorgen und absichern"
jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 16.00 bis 18.00 Uhr Raum - siehe Informationstafel telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030-45081551 (Achtung: keine Vermittlung von Versicherungsverträgen!) Sprechstunde zu folgenden Themen: Abfindung Bausparen Berufsunfähigkeit Dienstunfähigkeit Betr. Eingliederungsmanagement nach SGB IX § 84 Abs. 2 Private Altersvorsorge Riester-Rente Insolvenzsicherheit Hartz IV – Sicherheit Kfz-Versicherung Beihilfeversicherung Krankenzusatzversicherung Pflegezusatzversicherung Zahnzusatzversicherung Privat- und/oder Diensthaftpflicht Hausratversicherung Unfallversicherung Wohngebäudeversicherung

Lohnsteuerberatung
telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-4343 (von 08.00 – 13.00 Uhr)

VBL- und Rentenberatung
jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-5103 (von 08.00 – 13.00 Uhr)

Schwerbehindertenberatung
jeden 3. Donnerstag im Monat ( 15. Oktober, 19. November, 17. Dezember) ohne Terminvereinbarung von 15.00 – 17.00 Uhr

Erwerbslosenberatung
Mittwochs, von 16.00 -18.00 Uhr ohne Terminvereinbarung im Raum Z.10 (Zwischengeschoss)

Mieterberatung
Der Deutsche Mieterbund e.V. (DMB) bietet allen ver.di-Mitgliedern eine telefonische Mietrechtsberatung an. Montag – Dienstag von 12.00 – 14.00 Uhr Donnerstag von 18.00 – 20.00 Uhr Tel.: 030/2232373 Mitgliedsausweis bereithalten

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