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Periodical volume

Full text: Der BVGer online in der Ver.di Issue 1.2009, Ausg. 4

BVGer online

1. Jahrgang

3. Ausgabe Juli 2009

BVGer

Der

in der

die Internetzeitung für die Mitarbeiter im Nahverkehr in Berlin und Brandenburg

1. Jahrgang - Ausgabe 4 - Juli 2009

„Der BVGer online“ ist ein Informationsblatt des Fachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di Herausgeber: Landesbezirksfachbereich Verkehr, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin, http://verkehr.bb.verdi.de/der_bvger

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4. Ausgabe Juli 2009

S ei t e |2

EDITORIAL
Da sind wir wieder …
… und haben gleich eine wichtige Nachricht für alle Leser!

Diese Ausgabe beinhaltet erstmalig Meldungen und Berichte aus der BT.
Wie wir schon in unserer ersten Ausgabe angekündigt haben, sollen ja auch andere ÖPNV Verkehrsunternehmen den „BVGer in der ver.di“ als Kommunikationsplattform nutzen können und damit viele Meinungen und Berichte ihren Platz finden. Die Beiträge der BTer sind dabei ein schöner Einstieg, der jedem Leser interessante Einblicke in diesen anderen Betrieb und dessen Rahmenbedingungen, Aufgaben und Aktivitäten ermöglicht. Wir von der BVGer Redaktion freuen uns darüber und hoffen auch noch viel aus und von der BT und anderen Betrieben berichten zu können. Dabei sind unerwartete Veränderungen von Regelungen und im Straßenverlauf. Ein Thema, dass sicher nicht nur die Kollegen der BT beschäftigt. Doch die internen Informationen sind sicher auch für alle Leser interessant. Gleichwohl ist in der BVG wieder viel berichteswertes geschehen. So gibt es auch diesmal wieder Meldungen und Meinungen zu zahlreichen aktuellen Themen: - aus der Technik eine Danksagung zur Ursachenforschung der Busbrände; - der Fachbereich Straßenbahn informiert nicht nur zum Thema „Dienstkleidung“; - ein Kollege äußert sich zur Verleihung des Audit berufundfamilie an die BVG: um nur einige Themen zu nennen. Das Informationsangebot runden dann noch einige Veranstaltungsangebote und unsere bekannten Rubriken wieder ab. Also dann: viel Spaß beim Lesen

Gerd Freitag für die BVGer Redaktion

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Herzlichen Glückwunsch Ulrich Stamfus !
Am Freitag, den 12.06.2009 fand eine außerordentliche Betriebsratssitzung statt. Unter anderem stand die Neuwahl des Betriebsratsvorsitzenden auf der Tagesordnung. Bereits im ersten Wahlgang wurde der entschuldigt fehlende, langjährige stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrates, der Kollege Ulrich Stamfus mit einer stabilen Mehrheit gewählt. Damit wurde ein erfahrenes Betriebsratsmitglied für die Zeit bis zu den Neuwahlen im Jahr 2010 mit den Aufgaben des Betriebsratsvorsitzenden betraut. Die vor uns liegenden Monate werden sicherlich von den Vorbereitungen auf die Betriebsratswahlen, der Frage „Altersteilzeit“ und anderen Themen geprägt sein. Gerade hier sind Ruhe und Zielstrebigkeit gefragt - Attribute, über die der neue Betriebsratsvorsitzende zweifellos verfügt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neu aufgestellten Gremium und werden uns wie in den vergangenen Jahren im Sinne der Belegschaft mit den Themen auseinandersetzen, die für alle Kolleginnen und Kollegen wichtig sind. In diesem Zusammenhang wird die vor uns liegende Tarifauseinandersetzung einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Lothar Erich Kurth Vorsitzender der ver.di - Betriebsgruppenvorstandes Mitglied des Betriebsrates

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Wer bremst, verliert Nichts!
Hier eine neue 30er - Zone im Wohngebiet und da eine neue Lärmschutzmaßnahme von 22:00 bis 06:00 Uhr. Da staunen wir als FahrerInnen manchmal nicht schlecht. Eigentlich alles hinnehmbar, wenn nicht urplötzlich das RBL ins Minus stürzen würde. Die StVO wurde zwar eingehalten, aber die Fahrzeit ist weg. Alles klar, da waren die Senatsbehörden der BVG wiedermal einen Schritt voraus. Nun dürfen wir erstmals nur hoffen, dass irgendwann einmal die Fahrzeit angepasst wird. Bis dahin machen uns die neu eingerichteten Geschwindigkeitsbeschränkungen das Leben schon irgendwie etwas schwerer und wir müssen uns in Geduld üben. Über den Sinn und Zweck einer Verkehrsberuhigung wird nicht nur in der Busfahrerszene angeregt diskutiert, sondern das Thema sorgt wohl auch generell in der Bevölkerung für eine Polarisierung. Ganz sicher gibt es gewichtige Argumente dafür, aber auch gut nachvollziehbare Argumente dagegen. Auf alle Fälle sind diese Verkehrseinschränkungen eine Tatsache. Gesetze und Vorschriften haben wir als Fahrerinnen und Fahrer nun mal einzuhalten, auch wenn sie sich manchmal widersprechen. Dann gilt im Zweifel das höhere Rechtsgut (sprich: Die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit darf eben nicht überschritten werden - egal, wie die Pünktlichkeit aussieht!) Nebenbei bemerkt kommt auch noch der ständige Straßenrückbau hinzu, der uns mit unseren „großen Gelben“ mehr und mehr zu schaffen macht - von den üblichen Baustellen mal ganz zu schweigen. Jedoch kommen wir nicht um die ganze Problematik herum, weil wir ja eine vorgeschriebene Linienführung haben mit festgelegten Fahrzeiten und gegebenenfalls auch noch Anschlussvorgaben im Fahrplan. Es wird nur schwierig, wenn die am Ende einer Runde anstehenden Wendezeiten nicht mehr eingehalten werden können und damit die vorgeschriebene Pause oder die Ablösung in Gefahr gerät. Bei solchen Aussichten kommen wir schnell mal mit unserem Gewissen in Konflikt. Einerseits die StVO einhalten, aber die Zeit für unsere notwendige Erholung darf auch nicht zu kurz kommen. Jedoch müssen wir uns hier in Selbstdisziplin fassen. Oft gängeln uns auch noch die Fahrgäste, weil sie ihren Anschluss erreichen wollen. Also lasst Euch hier zu nichts hinreißen, was ihr am Ende nicht verantworten könnt. Korrigiert die zu knappe Fahrzeit nicht mit dem Gaspedal! Wir sind ja alle Gehaltsempfänger, von daher geht uns nichts verloren. Die Pflicht zur Einhaltung der StVO ist ja immer noch das beste Argument, um eine Fahrzeitenanpassung zu erreichen. Denkt bitte daran, Verkehrsvergehen, durch die der Führerschein in Frage gestellt wird, können uns für den weiteren Lebensweg ganz schön sauer aufstoßen. In diesem Sinne: Nicht rasen, sondern mit Freude fahren! -ur

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Wenn die Zeit zur Nebensache wird!
In letzter Zeit häuft es sich leider, dass wir die Durchfahrtzeiten gerade im Busbereich nur auf Verdacht einhalten können. Der Grund hierfür ist ganz einfach: fehlende oder nicht mehr aktuelle Linienkladden. Die Kladden sind für viele Kolleginnen und Kollegen ein ganz wichtiges Hilfs- und Arbeitsmittel für die tägliche Dienstdurchführung. Gerade unsere neuen Kolleginnen und Kollegen legen viel Wert auf diese Unterlagen, um sich vorausschauend auf den Arbeitsalltag einstellen zu können. Aber auch wir dienstälteren Fahrerinnen und Fahrer sind auf die auf Papier geschriebenen Durchfahrtzeiten unbedingt angewiesen. Gerade auf Linien, die man nicht so oft bedient oder wenn gar einmal ein Nachtwagen im Dienstplan mit auftaucht, wird die Verunsicherung auf den Fahrzeugen groß. Von den „Blindflügen“ bei ausgefallenem RBL oder dem Rätselraten „Nächste Route RRR?“ will ich hier gar nicht reden. Noch extremer wird das Problem, wenn wir einmal einen aus operativen Gründen zugeteilten Reservedienst von einem anderen Betriebshof fahren müssen. Eine Unsicherheit bei den Strecken- und Fahrplankenntnissen kann für uns ganz schnell zu einer gefährlichen Gemengelage im Straßenverkehr führen. Auch aus diesem Grund heraus sollten die Fahrplankladden immer zur Pflichtlektüre auf den Fahrzeugen gehören. Aber leider sieht die Realität oft etwas anders aus. Dann heißt es wieder "erst mal losfahren und dann schauen, was passiert!" Es wird schon alles irgendwie klappen ohne die Kladden. Die Kundenunzufriedenheit durch Fahrplanunregelmäßigkeiten wird wohl bei solchen Verhältnissen schon mit in Kauf genommen. Eine daraus resultierende Schlussfolgerung über die Denkweise der dafür verantwortlichen Führungskräfte könnte jetzt doch sein, "Hauptsache der Wagen rollt und ist im Umlauf und die FahrerInnen werden es schon richten". Es ist doch eigentlich auch etwas verwunderlich, dass das Linien- und Qualitätsmanagement so brav über das Informationsdefizit der FahrerInnen hinweg schaut und diesen Missstand lange ohne Abänderung vor sich herschiebt. Ein Vorschlag von mir wäre: Wenn man aus welchen Gründen auch immer mit der Problematik des Erstellens von Linienkladden überfordert ist, sollte man doch wenigstens für die Überbrückungszeit in den Schaukästen auf den Höfen und in den Pausenräumen für jede Linie eine aktuelle Durchfahrtszeitenliste aushängen, sodass die Kolleginnen und Kollegen, die darauf angewiesen sind, sich auf eine gute Dienstdurchführung einstellen können. Ulf Rambau

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Aus dem „Berliner Kurier“ vom 10.06.09 - als unkommentierter :Denkanstoß

Kranke haben Recht auf neuen Arbeitsplatz
Gericht erschwert gesundheitsbedingte Kündigung

Die große Sorge vieler Beschäftigter: Hoffentlich erfährt der Chef nie, dass man an einer chronischen Erkrankung leidet. Und da schleppt man sich noch an den Arbeitsplatz, wenn man besser zum Arzt gegangen wäre. Die Job-Angst ist allgegenwärtig ... Ein aktuelles Urteil des Landesarbeitsgerichtes Rheinland-Pfalz stärkt erkrankten Mitarbeitern in Job-Angst nun den Rücken. Es erklärte eine gesundheitsbedingte Kündigung für unwirksam, schrieb der Firma dazu ins Stammbuch: Wenn ein erkrankter Mitarbeiter seinen alten Job nicht mehr ausüben kann, muss der Chef eben sehen, welchen anderen Arbeitsplatz in der Firma der Erkrankte womöglich übernehmen kann. In dem vor Gericht verhandelten Fall hatte eine Briefzustellerin gegen ihre Kündigung geklagt. Wegen starker Rücken- und Knieschmerzen musste sich die Frau immer wieder krankschreiben lassen, blieb dann schließlich sogar durchgehend sechs Monate zu Hause. Für alle Beteiligten klar war dann auch: Als Zustellerin kann die Frau

nie wieder arbeiten. Die Konsequenz des Arbeitgebers: Er schickte der Kranken die Kündigung ins Haus. Diese Kündigung wollte die Frau nicht hinnehmen. Ihre Position: Ich will arbeiten, wenn nötig auch auf einem anderen Arbeitsplatz. Die Landesarbeitsrichter in Rheinland-Pfalz gaben der Gekündigten Recht! Das Gericht: Vor einer gesundheitsbedingten Kündigung muss ein Arbeitgeber erst genau prüfen, welche anderen Verwendungsmöglichkeiten er für den Mitarbeiter hat, Arbeitsaufgaben suchen, die der erkrankte Beschäftigte trotz seiner Beeinträchtigungen bewältigen kann. Nur wenn es absolut keine andere Einsatzmöglichkeit für den Mitarbeiter gibt, darf die Firma eine gesundheitsbedingte Kündigung aussprechen. Doch dabei gilt dann: Das Unternehmen muss lückenlos darlegen und beweisen, dass es tatsächlich keine Arbeiten gibt, die der Mitarbeiter noch erledigen könnte. Ohne diesen Nachweis ist die Kündigung „unverhältnismäßig“ - und damit wie hier unwirksam. (AZ 10 Sa 495/08)

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Wie weiter mit der BT?
Zurzeit schwirren wieder einmal die unmöglichsten Gerüchte durch die Gegend, z.B. bei Übernahme von der BT zur BVG (Einstellung zu den Konditionen „Neueinstellung“) gibt es pro Arbeitsjahr bei der BT 10.000 € netto oder es gibt keine neuen Dienstausweise, weil die BT sowieso von der BVG übernommen wird. Dazu ist Folgendes zu sagen: Die BT entstand im Zuge eines Rettungskonzeptes für die BVG, ihre Gründung wurde von der Eignerseite erzwungen. Aufseiten der Politik (und jede Veränderung der Konzernstruktur setzt eine politische Entscheidung voraus) gibt es gerade im Wahljahr absolut keine Anzeichen für irgendwelche Änderungen, d.h. die BT wird es auch weiterhin geben! Sollte sich dies aus welchen Gründen auch immer ändern, dann sieht ver.di es als Hauptaufgabe an, den vernünftigen Übergang aller BT - Beschäftigten zu gleichen oder besseren Bedingungen zu sichern - anders geht es nicht! Die ver.di - Position ist eindeutig: Es müssen alle KollegInnen übernommen werden! fg

Personalien:
Auf der letzten BgV - Sitzung wurde Lothar Erich Kurth einstimmig zum Vorsitzenden des Betriebsgruppenvorstandes gewählt! Herzlichen Glückwunsch!

Der Kollege Wolfhard Ulbrich ist aus der BT und damit auch aus der Betriebsgruppe ausgeschieden. Wir danken ihm für seine Arbeit und wünschen ihm für den weiteren Lebensweg alles Gute!

Termine ... Termine ... Termine ... Termine ... Termine ... Termine ...
Die nächsten Sitzungen des BgV finden am 06.07.09 und am 03.08.09 jeweils um 17:00 Uhr in der Köpenicker Straße statt, wie immer sind alle interessierten Mitglieder herzlich eingeladen!

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Zum Aushang der GDL Von Gerd-Reiner Giese im Juni 2009
Gerd–Reiner Giese macht darin aufmerksam, dass er von seinen Kolleginnen und Kollegen des Betriebsrates der BT am 12.06.2009 als Vorsitzender des Gremiums abgewählt und ihm auch seine Freistellung aberkannt wurde. Erstaunlich ist für mich, dass er andere, die gleiche oder ähnliche Positionen besetzt haben oder hatten; in einer Art verunglimpft, die zwischen Erwachsenen nicht mehr akzeptabel ist. Er schreibt von: Machtverhältnisse wieder „gerade rücken“, seine Abwahl „feiern“ und ihren neuen „König“ hoffieren, bezeichnet einen Kollegen der BVG als „Ex-Personalratschef von ver.di“. Der Stil für eine öffentliche Auseinandersetzung ist aus meiner Sicht äußerst problematisch, wenn nicht sogar unmöglich für eine Interessenvertretung der Arbeitnehmer in den Betrieben. Wenn die Art, als sachlich und den Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen nützlich dargestellt wird, habe ich ein anderes Empfinden. Ich finde es nur interessant, dass er genauso wie die Befürworter von freiem Wettbewerb dann so merkwürdig reagieren, wenn andere ihr „Spiel“ aufnehmen und mitspielen. Das zeigt uns aber wieder, es gibt keinen fairen Wettbewerb! Nicht unter den Betrieben und nicht zwischen den Interessenvertretungen. Solidarität wäre angesagt, wenn es um die Arbeitnehmerinteressen geht!

Mit freundlichen Grüßen Euer Rainer Döring

Die GDL-Information von Gerd–Reiner Giese kann bestimmt in den Schaukästen und im Internet unter www.gdl-nahverkehr-berlin.de angesehen werden.

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Ursache gesucht, gefunden und beseitigt!
Liebe Kollegen, nachdem unter fachmännischer Begleitung der Berliner Feuerwehr schon ein zweites Fahrzeug aus unserer CITARO-Flotte den Feuertod gestorben ist, haben die Experten intensive und vor allem erfolgreiche Nachforschung betrieben. Dies führte dazu, dass am Wochenende mit einer eilends durch Euch rekrutierten Eingreiftruppe in den Werkstätten eine Überprüfung der betroffenen Fahrzeuge stattgefunden hat. Defekte Teile konnten dank schneller Bereitstellung und mit personeller Unterstützung durch die Firma EVO-Bus ausgetauscht werden. Wir als Personalrat VBO-T möchten uns auf diesem Wege bei den Kollegen bedanken, die diesen schnellen Einsatz möglich gemacht haben, indem sie auf ihr wohlverdientest Wochenende verzichteten, und damit unserer Firma die Möglichkeit gaben, den Wochenanfang mit ganzer Fahrzeugflotte zu beginnen. Es wäre schön, wenn dadurch solche Bilder im Berliner Stadtbild nicht mehr auftauchen!

Eure Personalräte Berlin im Juni 2009

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Noch ein Wort
Ein Kommentar von Gerd Freitag Ich möchte mich recht herzlich für die vielen überaus positiven Leserreaktionen auf meinen Artikel „Auf ein Wort“ bedanken. Die teilweise sehr engagierten Stellungnahmen zeigen uns doch, dass die Weltwirtschaftskrise augenscheinlich sehr wohl ein Thema ist, dass die Welt bewegt, auch wenn es oberflächlich betrachtet nicht immer unbedingt den Anschein hat. Doch unter der Decke brodelt es wohl durchaus. Es war genau der Sinn dieses Artikels, eine Diskussion anzuregen, Bewusstsein zu schaffen und wenn möglich Solidarität zumindest im Denken, besser noch im Handeln herzustellen. Und so fragen sich halt einige Leser, warum die Gemeinschaft der Steuerzahler die Zeche für die Spekulationsversager auf Generationen hinaus bezahlen muss. Die höchste Neuverschuldung seit dem Bestehen der Bundesrepublik bedeutet für uns sicher nicht nur Einsparungen in Bildung und Infrastruktur, sondern auch Steuererhöhungen und Reallohnverluste und damit die nachhaltige Vernichtung von Perspektive und Zukunft für und in eine entwickelte Gesellschaft. Dies, so wurde angemerkt, alles nur weil einige Spielernaturen unkontrolliert und ungestraft ihrer Lust frönen dürfen, die schon in der Bibel als eine der sieben Todsünden gegeißelt wird; der Gier. Auch wurde bemerkt, dass allerlei Parteien einen Umdenkungsprozess fordern, diesen aber nicht im Sinne der Wähler anstoßen, sondern immer nur einen kapitalorientierten Trend fortschreiben; sich in ihrem Marketing als Vertreter der Mitte bezeichnen, die es aber real gar nicht mehr gibt; sich dann verwundert fragen, warum sie keiner mehr wählt. Kein Wunder: In einer zwischen oben und unten polarisierten Gesellschaft bleibt für die „Volksparteien“ eben kein Wählerpotential mehr. Also, was tun vor diesem Hintergrund? Patentrezepte haben wir von der Redaktion sicher auch nicht, aber wir möchten doch nicht nur zum Umdenken anregen, sondern schon den einzelnen Menschen dazu bewegen seine demokratischen Grundrechte wahrzunehmen und wählen zu gehen und dann eben genau zu überlegen wen, oder was er wählt. Sich die Frage zu stellen: Sind die Parteien, die genau diesen Bankrotteuren das Wort, reden jene, die meine Interessen als Arbeitnehmer vertreten? Sich auch zu fragen: Wer versucht denn meine Interessen zu vertreten? Dies auch in seinem Umfeld zu thematisieren, zu überzeugen und eben zum Nachdenken anzuregen. Sich selbst in Parteien und Verbänden zu engagieren und eben alle demokratischen Möglichkeiten zu nutzen. Vielleicht auch mal ein paar Worte an den BVGer online zu richten, genau. Dies sind erst mal kleine Dinge, aber das sind sicher Dinge, die wir tun können!

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Wir fahren nach Hamburg und wer kommt mit???
Eingeladen sind alle interessierten Kolleginnen und Kollegen, die wissen wollen, welche Aufgaben unsere Gewerkschaft neben dem Führen von Tarifverhandlungen und organisieren von Arbeitskämpfen im Betrieb noch hat. Wir haben am 11. September 2009 einen Bus gechartert, der uns zu einer Barkassenfahrt hinter die Kulissen des Hamburger Hafens bringt. Dank unserer ver.diKollegen aus Hamburg, ist es uns möglich, Euch diese Fahrt, abseits der üblichen Routen, anzubieten. Neben den sehr interessanten Vorträgen zur Geschichte des Hafens und der Entwicklung der Gewerkschaftsbewegung werden wir uns über die Arbeit der Kollegen vom ver.di Fachbereich11 bei der Bewältigung der gegenwärtigen Probleme der Hafenarbeiter informieren. Hier steht im Focus der aktuelle Sachstand im Rechtsstreit um die zurzeit einzigartige Vorteilsregelung für Gewerkschaftsmitglieder. Nach dem Mittagessen werden wir unsere Erfahrungen über die Möglichkeiten: Wie machen wir Gewerkschaftsarbeit, für Mitglieder und welche die es werden wollen, erlebbar? Wie halten wir unsere Mitglieder und wie gewinnen wir Neue dazu?

Ablauf:

11.09.2009 Tagesfahrt nach Hamburg 05:30 Uhr Betriebshof Lichtenberg 11:00 Uhr Barkassenhafenrundfahrt (ca. 2 Stunden) 13:30 Uhr Mittagessen 14:30 Uhr Erfahrungsaustausch 15:30 Uhr Stadtrundfahrt 17:00 Uhr Rückfahrt 21:00 Uhr geplante Ankunft

Der Bus hat 49 Plätze, die Mindestteilnehmerzahl ist auf 35 Personen festgelegt. Pro Teilnehmer sind 35,00 Euro zu entrichten. Eine verbindliche Reservierung erfolgt erst nach Anzahlung von 15,- Euro unter Tel. 030 – 8866 5519 ver.di Berlin FB 11.

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Leinen Los !

Liebe Kolleginnen,
am Freitag, dem 4. September 2009 findet bei voraussichtlich bestem Wetter für alle Kolleginnen der BVG wieder eine Dampferfahrt statt. Die Fahrt mit der MS Paule startet um 16 Uhr an der Anlegebrücke Lahnstr. 31 in Neukölln. Nach einer fröhlichen Fahrt über die Berliner Kanäle werden wir dort gegen 19 Uhr auch wieder anlegen. Für nur 15 € erwarten euch bestimmt unvergessliche Stunden.

Anmelden und informieren könnt ihr euch : Brigitte Dumke, FrV – VBO-M-C, Cicerostr. Telefon: 256 26478

Wir hoffen auf eure rege Beteiligung.

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Fachausschuss-Straßenbahn informiert
Liebe Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen, aufgrund nicht eingehaltener Zusagen des Vorstandes gibt es in unserem Betrieb keine, durch den Gesamtpersonalrat mitbestimmte Verfahrensweise, zur Beschaffung der Dienstkleidung. Selbst die im Jahr 2008 praktizierte Art und Weise entsprach nicht der Zusage des Vorstandes P, dass für die betreffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kein zusätzlicher Aufwand entsteht. Das Mitbestimmungsrecht des Gesamtpersonalrats zu diesem Tatbestand musste gegenüber der obersten Dienstbehörde (Vorstand P) erst im verwaltungsgerichtlichen Beschlussverfahren erstritten werden. Ende 2008 reichte die oberste Dienstbehörde das Beteiligungsverfahren beim Gesamtpersonalrat ein. Die Vorlage entsprach der bereits praktizierten Verfahrensweise, die durch den Gesamtpersonalrat in dieser Form abzulehnen war und wurde. Wir bekräftigten unsere Forderung, nach einer völlig aufwandfreien Regelung! Zu mindestens aber die Möglichkeit, beim persönlichen Aufsuchen der Ausgabestelle des Modeinstitutes in der Freizeit, die tatsächlich aufgewendete Zeit auf dem Arbeitszeitkonto gutzuschreiben. Das Ergebnis, der daraus resultierende Verhandlung nach § 80 PersVG Berlin zwischen Gesamtpersonalrat und Oberster Dienstbehörde, wurde durch den Gesamtpersonalrat in seiner Sitzung im Mai abgelehnt Da es somit keine kollektive Regelung gibt, hat jede/er Kolleginn/Kollege die/der zum Tragen von Dienstkleidung verpflichtet ist, individualrechtlich die Möglichkeit, seine Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber geltend zu machen. Für Kolleginnen und Kollegen für, die der § 9 TV-N Berlin zur Anwendung kommt, haben wir ein Geltendmachungsschreiben erarbeitet. Ihr könnt es euch unter dem folgenden Link www.fachausschussstrassenbahn.info herunterladen. Bitte beachtet die tarifvertragliche Ausschlussfrist von 6 Monaten! Liegt euer letzter Besuch des Modeinstituts länger als 6 Monate zurück, könnt ihr diesen Anspruch nicht mehr geltend machen! Aus unserer Sicht ist es auch nur ei nmal im Jahr möglich diesen Anspruch geltend, zu machen. Da wir nicht davon ausgehen, dass das Unternehmen unseren berechtigten Forderungen folgen wird, suchen wir noch einige Mitglieder, die bereit sind mit Unterstützung von ver.di, die berechtigten Forderungen ggf. gerichtlich durchzusetzen. Für Fragen und Hinweise stehen wir Euch wie immer vor Ort oder unter
www.fachauasschuss-strassenbahn.info

zur Verfügung.

Eure ver.di-Vertrauensleute

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Was die Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen nicht zu glauben wagte: Wir sind ein familienfreundliches Unternehmen. Die BVG hat am 18.06.2009 unter der folgenden Überschrift Pressemitteilung herausgegeben:

BVG erhielt Zertifikat „ audit berufundfamilie“
Familienministerin Ursula von der Leyen überreichte Urkunde. Aber wie sieht es wirklich aus mit der Familienfreundlichkeit der BVG. Spiegelt es auch die Wahrnehmung der Beschäftigten in unserem Unternehmen wieder? Wer sich die Ergebnisse der im letzten Jahr durchgeführten Mitarbeiterbefragung ansieht, wird hier seine Zweifel bekommen. Denn auch zu dem Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurden die Kolleginnen und Kollegen befragt. Zumindest für die U-Bahn gab es hier niederschmetternde Ergebnisse. So sehen 80% der Fahrer aufgrund ihrer Dienstplangestaltung keine Vereinbarkeit zwischen Beruf und ihrer Familie. Aber wie kommen denn die Kolleginnen und Kollegen auf dieses Ergebnis, wenn doch unser Personalvorstand sich jetzt das Zertifikat an die Wand nageln konnte? Wurden ganz einfach, die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung gar nicht erst dazu herangezogen? Man hatte zur Erlangung der Urkunde einfach eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die dann das gewünschte Ergebnis brachte. Somit brauchte sich keiner damit auseinandersetzen, dass sich 52% der Fahrer in der Masse der Arbeitsaufgaben überfordert fühlen. Es war unerheblich, dass über 90% der Fahrerinnen und Fahrer ihre Arbeitsplätze weder arbeitnehmerfreundlich noch altersgerecht gestaltet sind. Niemand musste sich damit etwa auseinandersetzen, dass 95% der Befragten der Auffassung sind, dass sie befürchten keine hilfreiche Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit zu erhalten und 85%, dass sie ihre Arbeit im hohen Alter nicht mehr ausführen können. Keine Rede mehr davon, dass sich über 80% der Kolleginnen und Kollegen unzufrieden über die Dienstplangestaltung äußern und auch keine Silbe darüber, dass sich jeder Vierte mittlerweile mit der übertragenen Verantwortung überfordert fühlt. Wenn die Gesichtspunkte der Arbeitsgestaltung und der Arbeitszufriedenheit der Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen ganz offensichtlich bei dem Audit keine Rolle gespielt haben, welche Kriterien waren es dann? Wurde hier etwa wieder nur ein kleiner elitärer Bereich herangezogen? Und wenn ja, was sollen unsere Fahrerinnen und Fahrer von dieser Urkunde halten? Sollen sie den Eindruck erhalten, dass ein paar wenige hier den kontinuierlichen Prozess der Arbeitsplatzverbesserung erfahren und die Mehrheit dafür immer schlechtere Arbeitsbedingungen hinnehmen müssen? Was sollen unsere Fahrerinnen davon halten, wenn Herr Sturmowski dem Senat erklärt, dass das schöne Betriebsrestaurant für die Mitarbeiter ein zentrales Hauptargument für den Umzug zu seinen scheint, während allein in der U-Bahn bis auf 2 die Kantinen dicht gemacht wurden. Was soll die Fahrerin oder der Fahrer davon halten, wenn er auf den Toiletten immer wieder das Problem hat, dass er kein Klopapier, Seife oder Papierhandtücher findet und ihm schwarze Flusen aus der Lüftung entgegen lächeln.
Fortsetzung, nächste Seite

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Was sollen die Kolleginnen und Kollegen davon halten, wenn sie sich in ihren Aufenthaltsräumen, in denen seit Jahren nichts mehr gemacht wurde, versuchen auf ihren Dienst vorzubereiten? Was das mit der Urkunde zu tun hat? Ich sage eine ganze Menge. Denn wie würde sich bei solchen Arbeitsbedingungen wohl ein Herr Sturmowski, ein Herr Zweiniger oder ein Herr Falk fühlen, wenn sie nach Hause kommen? Sie würden bestimmt nicht sagen, da freue ich mich aber morgen schon wieder drauf. Und es sollte bekannt sein, dass sich ein negatives Arbeitsumfeld auch immer auf die Freizeit, also auf die Familie auswirkt.

Daher bin ich der Meinung, dass die BVG dieses Zertifikat nicht wirklich verdient hat, auch wenn dem Betrieb bis zur Rezertifizierung drei Jahre eingeräumt werden. „Frau von der Leyen, ihnen würde ich empfehlen, ziehen sie diese Urkunde genauso öffentlich zurück, wie sie es übereicht haben und schauen sie sich die Umstände die zur Erlangung der Urkunde geführt haben genauer an.“ Sie werden feststellen, dass diese Urkunde für die Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen gar nicht zutrifft. Denn wenn 80% der Fahrer bestreiten, Beruf und Familie im Einklang zu sehen, dann stimmt wohl im Staate BVG grundsätzlich etwas nicht. Auch nicht, wenn wir dann doch diese Urkunde erhalten haben. Andreas Mende

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Reif für die Sommerferien Ferienplätze für Kinder
Angebote des “Kinder an die Macht” e.V.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Bereits zum vierzehnten Mal in Folge bietet der gemeinnützige und ehrenamtlich geführte Verein “Kinder an die Macht e.V.” niveauvolle Freizeitgestaltung in Form von Sommerferienreisen für Kinder und Jugendliche an. Die Nachfrage für diese Angebote nimmt stetig zu. Das ermutigt den Verein, an seinen Zielen festzuhalten, nicht zuletzt wegen der bisher positiven Resonanz. Konnten im Feriensommer 2008 schon zahlreiche Kinder in eines unserer Camps verreisen, freuen wir uns natürlich ganz besonders, dass wir dieses Angebot noch mal erweitern konnten und dadurch eine sinnvolle und preiswerte Ferienfreizeitgestaltung anbieten können. Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr wieder das beliebte Camp in Holland (in den Niederlanden) anbieten können. Dort warten neben dem Hochseilgarten (Kletterwald), dem eigenen Badesee und der Disco viele weitere Highlights auf die Besucher. Hier nun unsere Angebote: I. DG. Klein Leuthen I. DG. Heino (NL) II. DG. Klein Leuthen III. DG. Eickhof III. DG. Brückentin 19.07.- 31.07.2009 19.07.- 31.07.2009 31.07.- 12.08.2009 15.08.- 27.08.2009 15.08. - 27.08.2009 6 - 14 Jahre 10 -16 Jahre 6 - 14 Jahre 8 -15 Jahre 6 - 14 Jahre Preis 309,00 € Preis 439,00 € Preis 309,00 € Preis 359,00 € Preis 319,00 €

Diese Angebote sind zwar vorrangig für Kinder von BVG Beschäftigten, ansonsten aber für ALLE KINDER, die FUN haben wollen, offen. Leider lässt sich aus den Angeboten nicht alles Wissenswertes entnehmen. Wir sind natürlich bemüht, euch alle notwendigen Informationen zukommen zu lassen. Besonders wollen wir dieses Jahr auf das Angebot in Heino (Holland) hinweisen. Anmeldungen sind ab sofort unter der Rufnummer (030) 553 09 91 möglich, unter der ihr selbstverständlich auch unser Faltblatt mit detaillierten Einzelheiten bestellen könnt. Da der Verein als freier Träger (ehrenamtlich) arbeitet, ist es unter Umständen möglich, dass man sich vorerst mit dem vielerorts so unbeliebten Anrufbeantworter begnügen muss. Wir werden die Anträge umgehend bearbeiten. Ansonsten sind wir aber auch über das Internet unter folgender Adresse zu erreichen:

www.Kinder-an-die-Macht-eV.de

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Sitzungstermine der Vertrauensleuteversammlungen
VL-V BS Weißensee 14. Juli 2009 Ort: Bf Weißensee 13.30 Uhr Dienststelle VL-V BS Marzahn 22. Juli 2009 Ort: Bf Marzahn VL-V 4 (BS-Technik) 30. Juli 2009 Ort: Bf Lichtenberg VL-V BO Müllerstraße 22. Juli 2009 Ort: Bf Müllerstraße VL-V BO Spandau 23. Juli 2009 Ort: Bf. Spandau VL-V BO B 23. Juli 2009 Ort: Bf. Britz VL-V BO C 21. Juli 2009 Ort: Bf. C VL-V BS Lichtenberg 1. Juli 2009 Ort: Bf Lichtenberg 14.00 Uhr Raum 315

VL-V P-SuS Angestellte/Arbeiter 15. Juli 2009 15.30 Uhr Ort: ver.di-Haus Raum 3.12 VL-V Techn. Angestellte 15. Juli 2009 15.30 Uhr ver.di-Haus Raum 1.12 VL-V 2 (BU-Anlagen) 21. Juli 2009 Ort: ver.di-Haus VL-V BU-F Kleinprofil 22. Juli 2009 Ort: HW Grunewald VL-V BU-F Großprofil 22. Juli 2009 Ort: HW Seestraße VL-V Angestellte Hvw 22. Juli 2009 Ort: Hvw Turm C

14.30 Uhr Raum 2106

14.00 Uhr MZ-Raum

14.00 Uhr Raum Z. 12

14.00 Uhr Sozialraum

14.00 Uhr Kantine

15.00 Uhr Sozialraum

14. 30 Uhr Kantine

15.00 Uhr RG-Pausenraum

15.30 Uhr Raum C 0710

14.00 Uhr Dienststelle

VL-V Angestellte BS-Tech./Verkehr 22. Juli 2009 15.00 Uhr Ort: Bf Lichtenberg Raum C 2003 VL-V Angestellte BU-Verkehr 22. Juli 2009 15.00 Uhr Ort: Hermannstr. 4 Sozialraum VL-V 3 (Arbeiter Hvw/BI) 22. Juli 2009 15.30 Uhr Ort: Hvw Turm C Raum C 0710 VL-V Arbeiter BU-Verkehr 223. Juli 2009 15.00 Uhr Ort: siehe Einladung Irrtum vorbehalten

VL-V BO NO l/L 1. Juli 2009 14.00 Uhr Ort: Bf Indira-Gandhi-Str. Kantine VL-V 1 (BO-Technik) 2. Juli 2009 Ort: ver.di-Haus Betriebsgruppe BT 6.Juli 2009 Ort: ver.di-Haus

15.00 Uhr Raum 1.12

17.00Uhr Raum 1.12

Die Vertrauensleute-Versammlungen sind öffentlich. Interessierte Kolleginnen und Kollegen sind ebenfalls herzlich willkommen.
„Der BVGer online“ ist ein Informationsblatt des Fachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di Herausgeber: Landesbezirksfachbereich Verkehr, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin, http://verkehr.bb.verdi.de/der_bvger

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4. Ausgabe Juli 2009

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Wir gratulieren zum Dienstjubiläum

Luy Laschien Berg Tauber Köhler Leimbrock Wette

Jacqueline Marcel André Rosemarie Marina Klaus-Dieter Klaus

VBO-M/S-F VBS-F/Li VBO-M/I-F VBU-F3 FVM-V4 VBI-BA6 VBI-BA3

Barthel Schmidt Schiller Kolodziej Rode Voigt

Ingolf Trung Ralph Florian René Ingo

VBI-BA4 VBO-M/S-t VBI-EA5 VBI-EA2 VBO-I/L-F VBO-M/S-F

Wir gratulieren zum Gewerkschaftsjubiläum

Barthel Brixner Gluschke Gottwald Groß Montag Rüdinger Stave

Ingolf Bernd Detlev Peter Torsten Frank Uwe Peter

Elstermann Thomas Kneiseler Horst Rubandt Manfred

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Wir trauern um unsere Pensionäre

Ippen Kautz Gabel Walter Hirchert Last Seelig Sielaff Nitschmann Richter Schoppe Gottwald

Klaus Helmut Hans Herbert Karl-Heinz Otto Kurt Günter Dieter Dieter Hans-Werner Norbert

BU FWA 3 VU 5 VB 5 Bf. Z Bf. M Bf. S BU VU 5 Bf. B VBO-BF-C

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Besondere Beratungsangebote
im ver.di-Haus des Bezirk Berlin, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin

Rechtsschutz
Arbeits-, Sozial-, Verkehrsrecht telefonische Terminvereinbarung: Tel.: 030/8866-5077 Montag – Donnerstag von 09.00 bis 16.00 Uhr Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr

Konflikt- und Mobbingberatung
Beratung und Terminvereinbarungen Axel Kronbügel – Tel.: 030/8866-4304 oder unter axel.kronbuegel@verdi.de

"vorsorgen und absichern"
jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 16.00 bis 18.00 Uhr Raum - siehe Informationstafel telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030-45081551 Sprechstunde zu folgenden Themen: Abfindung Bausparen Berufsunfähigkeit Dienstunfähigkeit Betr. Eingliederungsmanagement nach SGB IX § 84 Abs. 2 Private Altersvorsorge Riester-Rente Insolvenzsicherheit Hartz IV – Sicherheit Kfz-Versicherung Beihilfeversicherung Krankenzusatzversicherung Pflegezusatzversicherung Zahnzusatzversicherung Privat- und/oder Diensthaftpflicht Hausratversicherung Unfallversicherung Wohngebäudeversicherung (Achtung: keine Vermittlung von Versicherungsverträgen!)

Lohnsteuerberatung
telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-5105 (von 08.00 – 13.00 Uhr)

VBL- und Rentenberatung
jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat telefonische Terminvereinbarung Tel.: 030/8866-5103 (von 08.00 – 13.00 Uhr)

Schwerbehindertenberatung
jeden 3. Donnerstag im Monat (18. Juni, 16. Juli, 20. August, 17. September, 15. Oktober, 19. November, 17. Dezember) ohne Terminvereinbarung von 15.00 – 17.00 Uhr

Erwerbslosenberatung
Mittwochs, von 16.00 -18.00 Uhr ohne Terminvereinbarung im Raum Z.10 (Zwischengeschoss)

Mieterberatung
Der Deutsche Mieterbund e.V. (DMB) bietet allen ver.di-Mitgliedern eine telefonische Mietrechtsberatung an. Montag – Dienstag von 12.00 – 14.00 Uhr Donnerstag von 18.00 – 20.00 Uhr Tel.: 030/2232373 Mitgliedsausweis bereithalten

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In eigener Sache

„BVGer online“ - jetzt als Newsletter
Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Verteilung des „BVGer online“ per Mail durch den Fachbereich Verkehr wird in absehbarer Zeit eingestellt. Die vorhandenen Mailadressen sind aus rechtlichen Gründen nicht übertragbar. Wir bitten unsere interessierten Leserinnen und Leser sich als Newsletter einzutragen. Zum Bestellen bitte an: bvger-online-exclusiv-subscribe@lists.verdi.de Weiter Angaben sind nicht nötig. Ein Betreff ist nicht notwendig. Zum Abbestellen ebenfalls an: bvger-online-exclusiv-unsubscribe@lists.verdi.de

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Liebe Leserinnen und Leser, wer schon immer mal was schreiben wollte und dies allen Kund tun will, kann dies an unsere Redaktion ab sofort über folgende Mail-Adresse tun. Unter der Adresse: Redaktion-bvger-online@verdi.org Über Hinweise, Verbesserungen, Vorschläge, Leserbriefe (auch außerhalb der BVG und BT) usw. würden wir uns freuen. Die Bearbeitung soll dann zeitnah erfolgen. Da wir alle ehrenamtlich arbeiten, kann es schon mal etwas länger dauern. Wir bitten um Geduld. Die Mitglieder der Redaktion des „BVGer online“

Impressum: „Der BVGer online" ist ein Informationsblatt des Landesbezirksfachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin. Verantwortlich für den Inhalt: Jens Gröger; Redaktion: Gerd Freitag, Andreas Mende, Rudolf Gensch, Henry Schulz, Norbert Beckendorf, Stefan Hensel, Michele De Filippo, Axel Schröder, Rainer Döring. Mitteilungen an: Fax: 030/8866-5940 oder Redaktion-bvger-online@verdi.org Mit Namen gekennzeichnete Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Die Redaktion behält sich vor, eingehende Artikel gegebenenfalls zu kürzen. Für unverlangt eingesandte Artikel kann keine Haftung übernommen werden. Bilder: Durch das Einsenden an die Redaktion des -- BVGer online -- erklärt der Absender sämtliche Rechte an dem Bild zu besitzen. Er erteilt der Redaktion alle Rechte zu jeder Veröffentlichung. Ein Entgelt wird nicht bezahlt „Der BVGer online“ ist ein Informationsblatt des Fachbereich Verkehr Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di Herausgeber: Landesbezirksfachbereich Verkehr, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin, http://verkehr.bb.verdi.de/der_bvger
        
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