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Periodical volume

Full text: DGSS aktuell Issue 2007,1

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Impressum Vorwort Der Newsletter: Das Wichtigste in Kürze Neues von der Geschäftsstelle Exklusive Angebote für Mitglieder Der Aufsatz: Die Professionalisierung der sprechkommunikativen Praxis im Lehramt - neue Chancen für eine historische Idee. Von Baldur Neuber DGSS-Akdemie: Sommerakademie 2007 Jahrestagung 2007 in Stuttgart Impulsfortbildungen 2007/ 2008 Einladung zur DGSS Mitgliederversammlung Übernachtungsmöglichkeiten Neues aus dem Beirat: Leitbilddiskussion: Sprecherzieherinnen und Sprecherzieher der DGSS – unser Selbstverständnis Bunte Ecke: Power-Point-Karaoke Zur Info - Vorstellung der Geschäftsstelle vom 11.5.2007 - Anmeldungsformular DGSS-Tagung 2007 2 3 4 5 6

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DGSS @ktuell – Impressum

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IMPRESSUM
Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung e. V. Internetadresse: http://www.dgss.de 1. Vorsitzende: Dr. Marita Pabst-Weinschenk Sprecherzieherin (DGSS) Beekfeldweg 35 46519 Alpen Tel./Fax: 0 28 02-47 28 E-Mail: pabst@phil-fak.uni-duesseldorf.de

Redaktion:

Kai Busch und Hanna Seinsche Geschäftsstelle Petersburger Str. 37 10249 Berlin Tel.: +49 (0)30 420 27 684 Fax: +49 (0)30 420 27 685 E-Mail: geschaeftsstelle@dgss.de

Druck:

Römer Copy Römerstraße 241 53117 Bonn

Briefe, Hinweise und Artikel von DGSS-Mitgliedern werden weitmöglichst ungekürzt und unzensiert abgedruckt. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion bzw. des DGSS-Vorstands wieder. Die Bankverbindung der DGSS: Sparkasse Aachen (BLZ 390 500 00) Konto-Nr. 472 600 88

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DGSS @ktuell – Vorwort

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Vorwort
Liebe Mitglieder,
endlich ... wir haben es geschafft! Und damit meine ich nicht nur die Umstellung von Mitteilungen auf Newsletter, sondern auch die Erneuerung unserer Homepage und vor allem den Aufbau einer kleinen Geschäftsstelle mit Hanna Seinsche und Kai Busch. Mit der Geschäftsstelle ändern sich einige Abläufe, so ist es zukünftig schneller, wenn Sie z. B. Aufnahme-Anträge, Adressänderungen und Beiträge fürs Inter- und Intranet (Veranstaltungsankündigungen, Berichte etc.) direkt an die Geschäftsstelle schicken und nicht erst an die Vorsitzenden und/oder Schriftführer und/oder Schatzmeister. Ich freue mich, dass wir Sie jetzt mit vereinten Kräften von Geschäftsstelle und Vorstand schneller informieren können und hoffe, Sie nutzen die Möglichkeiten, sich selbst auch an dem gegenseitigen Austausch zu beteiligen, sei es über die Mailingliste oder mit Beiträgen direkt an die Geschäftsstelle. Wer von Ihnen uns bisher keine Email-Adresse angegeben hat, bekommt diesen Newsletter jetzt per Post. Leider decken die 5 Euro, die Sie für die Papierversion mehr an Beitrag bezahlen, nicht die Kosten, jeden Newsletter für Sie zu kopieren und gesondert zuzuschicken. Deshalb bitte ich Sie um Verständnis dafür, dass Sie die nächsten Newsletter gesammelt erst 2008 wieder per Post erhalten werden. Wer von Ihnen uns eine Email-Adresse angegeben hat und trotzdem bisher die 5 Euro mehr für die Papierversion zahlt, bekommt jetzt den Newsletter per Mail. Bitte drucken Sie sich den Newsletter selbst aus. Damit helfen Sie uns, den Verwaltungsaufwand zu minimieren und Kosten zu sparen. Unser Schatzmeister wird Ihnen dafür im Laufe des Jahres Ihre 5 Euro zurück überweisen. Ich hoffe auf Ihr Verständnis für diese Maßnahme und darf Sie nochmals auf die Vorteile des elektronischen Newsletters hinweisen. Unsere nächste große Tagung findet im September in Stuttgart statt (genaueres finden Sie in diesem Newsletter) und ich würde mich sehr freuen, möglichst viele von Ihnen dort auf der Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen. Bis dahin verbleibe ich mit den besten Wünschen für einen schönen Sommer Ihre

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DGSS @ktuell – Der Newsletter

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Der Newsletter „DGSS @ktuell“: Das Wichtigste in Kürze „DGSS @ktuell“, der Newsletter der DGSS, löst die gedruckten „Mitteilungen“ ab und soll mindestens einmal pro Quartal erscheinen. Bei Bedarf gibt es Sonderausgaben, um schnell über wichtige Neuigkeiten informieren zu können. „DGSS @ktuell“ wird als E-Mail im Reintext-Format (aus Gründen des Virenschutzes) versendet und mit einer zeitgleich auf unserer Homepage erscheinenden HTMLVersion verlinkt, die etwas übersichtlicher und besser lesbar ist. Mitglieder, die einen erhöhten Jahresbeitrag für die Druckfassung bezahlen und uns keine E-Mail-Adresse gemeldet haben, bekommen die „DGSS @aktuell“ und alle weiteren Informationen gesammelt einmal im Halbjahr per Post zugeschickt (anstelle der elektronischen Fassung). „DGSS @ktuell“ wird wichtige Nachrichten des Vorstands, des Beirats und der Geschäftsstelle enthalten. Herzstück ist jedes Mal ein Aufsatz, der sich mit fachwissenschaftlichen, fachpolitischen oder studien- und berufspraktischen Fragestellungen befasst. Einige Rubriken, die Sie aus den „Mitteilungen“ gewohnt sind, finden Sie nun an anderer Stelle: • Personalia (Glückwünsche, Prüfungsmeldungen, Informationen über Ein- und Austritte etc.) stehen im DGSS-Intranet (http://www.dgss.de/intranet). • Termine der Landesverbände und der Studierenden erscheinen im DGSSVeranstaltungskalender (http://www.dgss.de/kalender). • Die Bibliographie und Berichte finden Sie zukünftig in „sprechen“. Das betrifft auch die Berichte der Studierenden und der Landesverbände, deren Informationen Sie auch den jeweiligen Homepages entnehmen können(Studierende: http://www.dgss.de/studierende / Landesverbände: http://www.dgss.de/landesverbaende). Über die Veröffentlichungsmöglichkeiten in „sprechen“ werden wir in der nächsten „DGSS @ktuell“ genauer informieren. Aktuelle Informationen jeder Art (u. a. zu Fortbildungen, Job- und Stellenangebote etc.) und Antworten auf fachliche und berufliche Fragen erhalten DGSS-Mitglieder außerdem über die DGSS-Mailingliste (http://www.dgss.de/mailliste.php3). Aus den Beiträgen, die über unsere Mailingliste laufen, werden wir geeignete Meldungen außerdem auf unserer Webseite oder im DGSS-Intranet veröffentlichen.

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DGSS @ktuell – Neues von der Geschäftsstelle

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Liebe DGSS-Mitglieder, zunächst möchten wir uns für die zahlreichen Glückwünsche bedanken, die uns in den vergangenen Wochen erreicht haben. Die Einrichtung der neuen Geschäftsstelle der DGSS trifft auf spürbar positive Resonanz. Wie einige von Ihnen sicher bemerkt haben, hat sich auch bereits einiges getan. - die Homepage der DGSS hat eine neue Startseite bekommen, durch die sich der Verein ansprechend nach außen hin präsentieren möchte. - der Veranstaltungskalender wurde erneuert und auf den aktuellsten Stand gebracht. Es stehen nun verschiedene Möglichkeiten bereit, Tagungen und andere Termine einzusehen. Besonderes Extra: der integrierte Stadtplan und Routenplaner - die Linkliste der Homepage wurde deutlich erweitert und überarbeitet, so dass Sie sich umfassend, schneller und einfacher über benachbarte Einrichtungen und Verbände informieren können. - im Intranet finden Sie nun einen Bereich zum Thema Personalia, der unter anderem auch das Mitgliederverzeichnis enthält. Wir aktualisieren es laufend, so dass Sie immer auf dem neuesten Stand sind. - die Telefonsprechstunde für Fragen rund um die DGSS ist mittwochs zwischen 17-18 Uhr eingerichtet. Außerhalb dieser Zeit ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Wir hören ihn täglich ab und rufen Sie auf Wunsch auch gern zurück. - und schließlich hat der DGSS-Newsletter die Mitteilungen abgelöst. Das neue Format ermöglicht es, Sie zeitnah über aktuelle Themen zu informieren. Weitere Verbesserungen sind bereits in Arbeit, so zum Beispiel die Überarbeitung der Informationen über die Studienmöglichkeiten und die Einrichtung eines Service-Bereichs für die Mitglieder der DGSS. Wenn Sie weitere Fragen, Wünsche und Anregungen haben, sind diese natürlich immer willkommen! Rufen Sie einfach an oder schreiben Sie eine Email an geschaeftsstelle@dgss.de Erreichbar sind wir natürlich auch per Fax und per Post (s. u.). Es grüßen herzlich aus Wuppertal und Berlin, Hanna Seinsche und Kai Busch ---------------------------------Deutsche Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung e. V. (DGSS) Geschäftsstelle Kai Busch & Hanna Seinsche Petersburger Str. 37 D-10249 Berlin Tel.: +49 (0)30 420 27 684 Fax: +49 (0)30 420 27 685 E-Mail: geschaeftsstelle@dgss.de WWW: http://www.dgss.de

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DGSS @ktuell – Exklusive Angebote für Mitglieder

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Wie nehmen Sie an der DGSS-Mailing-Liste teil?
Anmelden per E-Mail an: dgss-subscribe@yahoogroups.com Beiträge schreiben per E-Mail an: dgss@yahoogroups.com Abmelden per E-Mail an: dgss-unsubscribe@yahoogroups.com Der Service ist kostenlos und exklusiv für Mitglieder der DGSS.

DGSS-Intranet?
Wenn Sie Mitglied der DGSS sind und die aktuellen Zugangsdaten zum Intranet der DGSS nicht vorliegen haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an die DGSSGeschäftsstelle. Wir werden Ihnen die Zugangsdaten dann umgehend zukommen lassen.

E-Mail-Adresse?
Wer sich eine neue E-Mail-Adresse zulegt oder seine/ ihre E-Mail-Adresse uns bislang noch nicht zukommen ließ, möge sie uns bitte mitteilen (webmaster@dgss.de).

Profil im DGSS-TrainerInnen-Almanach?
Wer als DGSS-Mitglied mit abgeschlossenem sprecherzieherischem/ sprechwissenschaftlichem Studium seine Daten in den TrainerInnen-Almanach auf der DGSS-Homepage eintragen oder bereits bestehende Einträge verändern lassen möchte, wende sich bitte an webmaster@dgss.de.

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Die Professionalisierung der sprechkommunikativen Praxis im Lehramt - neue Chancen für eine historische Idee Von Baldur Neuber Im Ideenstrom des seit einigen Jahren in Fluss geratenen - man muss wohl heute sagen - „BaMa- und Bologna-Aktionismus“ in Deutschland erleben wir eine ungeahnte Expansion von Bürokratisierung und Verschulung der Universitäten. Zugleich werden aber auch elementare, nützliche und eigentlich (ur)alt bekannte Ideen neu geboren, wie z.B. die von der Notwendigkeit der Eignungsprüfungen für Lehramtsanwärter. Die SPD-Politikerin Ute Erdsiek-Rave sagte in einem Spiegel-Interview, dass eine verpflichtende Eignungsprüfung am Ende der Bachelorphase stehen solle, „bevor die Studenten in den Masterstudiengang gehen, der direkt auf den Beruf vorbereitet". (http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,457095,00.html). Frau ErdsiekRave ist Bildungsministerin in Schleswig-Holstein und war bis Mitte Januar 2007 Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK). Hintergrund des Statements war übrigens eine Studie der Universität Potsdam, nach der 30 bis 40 Prozent der Lehramtsstudenten für den Beruf nicht geeignet sind, etwa weil sie „zu schüchtern“ sind. Im März 2007 befasste sich die KMK u.a. mit dieser Thematik. Inzwischen kristallisiert sich bereits heraus, dass der neu ins Amt berufene Nachfolger, Jürgen Zöllner, die klare und vernünftige Forderung Erdsiek-Raves nicht unterstützen wird. Er begründete dies z.B. damit, dass es angesichts der Tatsache, dass in den kommenden zehn Jahren aus Altersgründen rund 300 000 Lehrer in Deutschland durch junge ersetzt werden müssten, blauäugig sei zu meinen, man könnte „auch noch Eignungstests“ einsetzen. (http://bildungsklick.de/a/50863/geld-fuer-pisa-stoppen/). Setzen wir Prof. Zöllners Argumentation konsequent fort, so müssen wir sicher zukünftig dankbar sein, wenn sich überhaupt noch irgendwelche Menschen als Lehrkräfte für unsere Kinder und Enkel finden lassen. Dass diese Lehrergeneration verbindlich nachzuweisende Fachkompetenzen oder sogar pädagogische und kommunikative Eignung besitzen soll, wäre dann wirklich ein bisschen zu viel verlangt, oder? Hier kommen wir also offenbar zunächst nicht weiter. Dennoch unterstützen die aktuellen politischen Trends unser gemeinsames Anliegen zur Qualitätssicherung der Sprechkommunikation als „Schlüsselqualifikation“ der (gegenwärtigen und künftigen) Lehrkräfte. Die wesentlichen Stichworte sind hierfür: - fachspezifische Standards für die Lehrerbildung und - Stärkung des Auswahlrechts der Hochschulen.

Fachspezifische Standards für den Bereich Sprechkommunikation/Sprecherziehung Im Gegensatz zum Problem zahlreicher Fachdidaktiken, die sich bis in die jüngste Zeit mühen, übergreifende Standards zu definieren und gemeinsame Positionen zu finden, wurden Sinn und Notwendigkeit stimmlicher und sprecherischer Ausbildung sowie phoniatrischer Tauglichkeitsgutachten in den vergangenen Jahrzehnten durch unsere

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Fachkolleginnen und -kollegen vielfach nachgewiesen und mit soliden empirischen Daten untersetzt. Zwei Beispiele aus jüngster Zeit: 1. Dr. Siegrun Lemke (Hallesche Schriften zur Sprechwissenschaft und Phonetik 2006) hat an insgesamt 3767(!) Probanden die Lesefähigkeit Studierender getestet und weist u.a. nach, dass 30% aller Studierenden durch deutliche Mängel bei der Textgestaltung auffielen. 2. Die „Initiative Sprecherziehung im Lehramt“ weist in der Veröffentlichung eines Papiers vom 16.01.2007 darauf hin, dass bei 15% der Studierenden ohne phoniatrische Tauglichkeitsuntersuchung Stimmstörungen nachgewiesen wurden, während Studierende mit Tauglichkeitsuntersuchungen lediglich zu 2,5% betroffen waren. Die Datenbasis besteht hier aus insgesamt 8737 (!!) Probanden. Zwischenbilanz: Wir können jederzeit mit wissenschaftlichen Fakten argumentieren und darauf hoffen, selbst führende Bildungspolitiker davon zu überzeugen, dass Eignung und Leistung von Pädagogen künftig nicht den Schicksalsschlägen der demografischen Entwicklung geopfert werden müssen, sondern bereits heute (und eigentlich schon seit langem...) mit professionellen Methoden erkannt und entwickelt werden können. Stärkung des Auswahlrechts der Hochschulen Ungeachtet der stets wechselnden Präferenzen der großen Politik haben die Universitäten beträchtliche Gestaltungsspielräume, und zwar sowohl in den Auswahlprinzipien für Ihre Bewerber als auch in der Festlegung der Pflichtanteile in ihren Studiengängen. Hier liegt eine große Chance für uns alle. Es muss darum gehen, einheitliche Mindestanforderungen für eine gezielte Bewerberauswahl und eine solide Ausbildung in allen Belangen der Sprechkommunikation vorzustellen. Die „Initiative Sprecherziehung im Lehramt“ (federführend getragen durch den Mitteldeutschen Verband für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung e.V. und hier insbesondere durch unsere Kollegin Dr. Siegrun Lemke, Univ. Leipzig) hat einen klaren Katalog an Minimalforderungen verfasst, der bei Bedarf durch alle Vertreter unseres Fachs genutzt werden kann und sollte, und der im Folgenden vorgestellt wird:
„Sprecherziehung in der Lehramtsausbildung, Forderung

In den Diskussionen und offiziellen Verlautbarungen zum Thema ‚Umgestaltung der Studiengänge im Rahmen des Bologna-Prozesses’ besteht weitgehend Konsens hinsichtlich der Bedeutung von Schlüsselqualifikationen für berufliche Kompetenz. Dafür sind in den geplanten konsekutiven Studiengängen ausgewiesene Leistungspunkte vorgesehen (Einführung des Systems der ECTS zur Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen: HRG-Novelle von 2003, §15. HRK 2004, Entschließung des 98. Senats vom 10. Februar 2004). Neben Kooperations-, Team- und Konfliktfähigkeit gilt kommunikative Kompetenz und damit das Hauptziel sprechwissenschaftlicher und sprecherzieherischer Lehre als vorrangig. Störungsfreies sach- und sozialbezogenes sprechsprachliches Kommunikationsvermögen ist zweifellos eine Grundkompetenz im Lehrerberuf. Zudem müssen Lehrer/innen befähigt werden, die Bildungsstandards der

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Kultusministerkonferenz umzusetzen. Diese Bildungsstandards fordern u. a. die Ausbildung und Schulung der mündlichen Kompetenz aller Schüler/innen. Die Anbahnung lebenslanger stimmlicher Berufsfähigkeit, der Fähigkeit zu situationsadäquatem hörerbezogenem Sprechen, Vorlesen und Vortragen, zu sachbezogener partnerorientierter Gesprächsführung, zu Redeund Gesprächsfähigkeit künftiger Lehrer i. w. S. sowie der Fähigkeit, diese Grundkompetenzen vermitteln zu können, bedarf der Erweiterung sprecherzieherischer Ausbildung. Als Mindestforderung muss gelten: 1. Alle Lehramtsanwärter/-innen erhalten in Gruppen von 10 bis maximal 15 Studierenden künftig mindestens drei SWS Sprecherziehung (entsprechend zugeordnete Leistungspunkte): • Sprechstimmtraining und Sprechbildung mit den Zielen berufsadäquater stimmlicher Leistungsfähigkeit und sprachlicher Vorbildwirkung • Gesprächs- und Rederhetorik für die wirksame didaktisch-methodische Gestaltung mündlicher Kommunikationsprozesse. 2. Künftige Deutschlehrer/-innen erhalten zusätzlich 1 SWS Dichtungssprechen (entsprechend zugeordnete Leistungspunkte) als Beitrag zur schöpferischen Dichtungsvermittlung und -aneignung. 3. Studienbewerber werden zu Beginn ihres Studiums hinsichtlich ihrer stimmlichsprecherischen Eignung für den Lehrerberuf individuell und fachgerecht beraten, um stimmliche, sprecherische und sprachliche Defizite frühzeitig erkennen und notwendige therapeutische Maßnahmen zielgerichtet einleiten zu können.“

Argumentationsmöglichkeiten Wie uns allen leidlich bekannt ist, müssen derartige Anliegen zumeist mühsam gegenüber oftmals fachlich unbedarften, wenn nicht sogar konträr eingestellten Entscheidungsträgern der Hochschulen durchgesetzt werden. Wir schlagen daher im Kern die folgende Argumentation vor: „Die Grundlagendokumente und Diskussionen zur Umsetzung des Bologna-Prozesses fordern nachdrücklich eine angemessene Ausbildung allgemeiner (ASQ) und fachspezifischer Schlüsselqualifikationen (FSQ) für alle Studierenden konsekutiver Studiengänge. Im Teilbereich „Sprechen und Zuhören“ (Fach Deutsch) formuliert die Kultusministerkonferenz differenzierte Bildungsstandards bezüglich der Ausbildung sprechsprachlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Schule und benennt damit gleichzeitig klare Forderungen an die Lehramtsausbildung. Für den Lehrerberuf stellt stimmliche und sprecherische Berufsfähigkeit ohne Zweifel sowohl eine allgemeine als auch eine fachspezifische Schlüsselqualifikation dar. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen (s. Literaturliste) belegen hingegen, dass Lehrer/-innen ihre Berufstätigkeit ohne oder mit nur unzureichender stimmlichsprecherischer Beratung und Ausbildung beginnen, obwohl sie auf Grund der Spezifik ihres Berufes eine besondere Verantwortung tragen und hohen stimmlichen Anforderungen genügen müssen:

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1. Lehrer unterliegen lebenslang einer außergewöhnlich hohen stimmlichen Belastung - sowohl hinsichtlich des zeitlichen Umfangs als auch der häufig ungünstigen akustischen Bedingungen (Raumverhältnisse, Lehrsituation, Lärmbelastung usw.). Hinzu kommen die vergleichsweise hohen psychischen Belastungen im Schulalltag. 2. Wirkungsvolle situations- und hörerbezogene, sprecherische Äußerungen erleichtern den Verstehens- und Behaltensprozess, können sich positiv auf die Lernatmosphäre auswirken, Schüler motivieren und aktivieren. Künftige Lehrer sollten die Gelegenheit erhalten, konfliktverhindernde Gesprächsstrategien zu erlernen und zu trainieren, und sie sollten ihre Stimme und Sprechweise so steuern lernen, dass sie auch in angespannten Situationen beabsichtigte Wirkungen erzielen, sich Stimme und Sprechweise nicht zusätzlich konfliktfördernd auswirken. 3. Stimme und Sprechweise von Pädagogen wirken sich auf die stimmliche und sprecherische Entwicklung von Kindern aus. Lehrer/-innen beeinflussen sprachliche und sprecherische Normvorstellungen, Verhaltensmuster und Entwicklungen, denn sie verkörpern kommunikative Vorbilder, an denen sich Schüler in gewissem Maße orientieren. Lehrer/-innen wirken daher immer, bewusst oder unbewusst, als Multiplikatoren. 4. Im günstigsten Fall sind für Lehramtsanwärter 2 SWS bei nicht begrenzter Teilnehmerzahl obligatorisch festgelegt. Häufig steht nur 1 SWS zu Verfügung, um künftigen Lehrern Grundkenntnisse über eben jene, auch ihre dauerhafte Berufsfähigkeit bedingende, kommunikative Kompetenzen zu vermitteln und sie zu trainieren, wobei Letzteres in einem derart engen Zeitlimit kaum zu leisten ist. Lehrer gehen teilweise mit erheblichen, den Beruf gefährdenden Stimm- und Sprechproblemen in den Schulalltag. 5. Stimmliche und sprecherische Beeinträchtigungen (ungenügende stimmliche Leistungsfähigkeit, sprachliche und sprecherische Auffälligkeiten bzw. Störungen) nehmen zu. Eine eigene aktuelle Studie über stimmliche und sprecherische Auffälligkeiten 5357 Lehramtsstudierender in zehn Bundesländern ergab z. B., dass nahezu 40 % stimmlich auffällig sind. Etwa ein Fünftel aller Stimmen ist ungenügend belastbar. Rund 15 % aller Lehramtsanwärter mussten auf Grund funktioneller (in Einzelfällen auch organischer) Stimmstörungen phoniatrisch untersucht und therapiert werden. Selbst wenn die stimmlichen Auffälligkeiten noch keinen Krankheitswert besitzen, stellen sie im sprechintensiven Beruf eine deutliche Gefahr dar und können ohne Zusatzbetreuung nicht behoben werden. Stimmstörungen bis hin zur Berufsunfähigkeit sind vorprogrammiert. Dass dies erhebliche Belastungen für die Betroffenen bringt, muss nicht besonders betont werden. 6. Permanente stimmliche Beschwerden führen zwangsläufig auch zu Ausfallzeiten. Lehrstoff wird nicht bewältigt, betroffene Schüler erfahren damit gegenüber anderen Benachteiligungen. Neben den Kosten für die Ausfallzeiten fallen außerdem u. U. erhebliche Behandlungskosten an. Spätestens hier sollte klar werden, dass mit den derzeit geltenden Regelungen möglicherweise an falscher Stelle gespart wird. 7. In der Lese-, Rede- und Gesprächsfähigkeit künftiger Lehrer zeigten sich ebenfalls deutliche Defizite: Über ein Viertel der künftigen Lehrer war nicht in der Lage, einen

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Text so vorzulesen, dass Hörer – künftig also Schüler – zum Zuhören angeregt werden und mühelos folgen können. Fast die Hälfte der untersuchten Studierenden war nicht fähig, eine freie Rede nach Stichwortkonzept zu halten, also folgerichtig gegliedert, inhaltlich, sprachlich und sprecherisch gut verständlich. Allein ein Fünftel aller künftigen Lehrer/-innen sprachen in Übungen zum Lehrervortrag ohne Hörer- und Situationsbezug. Unter den beschriebenen Bedingungen können Lehramtsanwärter/-innen nicht zukunftsorientiert und bildungspolitisch verantwortlich auf ihren Beruf vorbereitet werden. Welch fatale Folgen die unzulängliche Ausbildung von Grundfertigkeiten auf Dauer zeitigt, veranschaulichen u. a. die Ergebnisse der PISA-Studie bezüglich der Lese- und Redefähigkeit.“ Aktualität, Erweiterung, wissenschaftliche Untersetzung In einem Prozess der Durchsetzung eines Minimums an sprecherzieherischer Ausbildung für Lehramtsanwärter aller deutschen Hochschulen ist es sicher oftmals erforderlich, aktuelle Argumente, wissenschaftliche Fundierungen u. Ä. „nachzusetzen“. Dies gilt vermutlich ganz besonders für Einrichtungen, an denen unser Fach in den vergangenen Jahrzehnten unterrepräsentiert war. Aktuelle Hinweise, Literatur zum Thema etc. werden daher auf der Homepage des MDVS e.V. unter http://www.sprewi.de/ zur Verfügung gestellt. Bitte besuchen Sie bei Bedarf diese Seiten! Das Gutachten-Problem Ein Problem, das sich wohl kaum zu aller Zufriedenheit lösen lassen wird, betrifft die Verpflichtung zu phoniatrischen Tauglichkeitsgutachten für alle Lehramtsanwärter. Einerseits scheint es evident, einen derartigen Gesundheitsnachweis einzufordern, der in anderen Berufen selbstverständlich ist. Wer würde sich schon in ein Flugzeug mit einem herzkranken Piloten setzen wollen oder sich von Gaststättenpersonal bedienen lassen, das mit einer Infektionskrankheit behaftet ist? (Und der Nachweis, dass sich Sprach- und Stimmstörungen des Lehrers auf die Schüler „übertragen“ können ist ja bekanntlich hinlänglich erbracht.) Auch die große Gefahr der Berufsunfähigkeit (vgl. z.B. Stichwort „Begründung-Aktualisierung“ unter „Aktuelles“ in http://www.sprewi.de/) durch chronische Erkrankungen der Lehrerstimme lässt selbst - oder besser gerade - die kühl rechnenden Sparmeister der Bildungsetats nicht kalt. Andererseits sind die Ängste vieler Phoniater, über das berufliche Wohl und Weh der betreffenden Studierenden richten zu müssen, gut zu verstehen. Auch ist auf der Contra-Seite die hohe Belastung der einzelnen Studierenden mit den Kosten der Gutachten in Betracht zu ziehen, die bei den „teuren“ Angehörigen der Zunft schnell mit 150.- € und mehr zu Buche schlagen und dann schlimmstenfalls aus einer „hochinformativen“ Wortgruppe wie „für Sprecherberufe geeignet“ bestehen, wobei oftmals nicht einmal erkennbar wird, welche Diagnostik zu dieser Aussage geführt hat. Deshalb schlage ich vor, eine Formulierung in die Studienordnungen aufzunehmen, die in etwa wie folgt lautet: „Vollständige Gesundheit der Stimme und Artikulation sind Voraussetzungen für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums. Die Universität/Hochschule kann im Bedarfsfall einen Beleg für die stimmlich-sprecherische Eignung (phoniatrisches Gutachten) einfordern.“

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Mit einer solchen Formulierung ist ein sinnvoller verbindlich regulierender Eingriff in Bedarfsfällen jederzeit möglich, ohne dass Ungerechtigkeiten zu befürchten sind, wie sie in einer Verbots- und Gebotspolitik der staatlich verordneten „Massenkontrolle“ wohl tatsächlich zu befürchten wären. Hier lassen sich also sicher Lösungen finden, ohne in die gegenwärtig aufziehende CO2-Wolke eintauchen zu müssen, die die Logorrhoe an Ver- und Gebotsvorschlägen einiger unserer Regierenden verursacht.

Resonanz und Perspektive Die neue Welle der Bemühungen (man sollte wohl fast sagen „des Kampfes“) um unsere fachliche Etablierung in den Lehramtsstudiengängen hat bereits jetzt eine viel größere Resonanz gezeigt, als dies ursprünglich zu erhoffen war. So erhielt die „Initiative Sprecherziehung im Lehramt“ ein sehr positives Echo von über dreißig renommierten Trägern der Massenmedien, darunter ZDF, MDR, Die Welt, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, natürlich die Bildzeitung u.v.a.m. An fast allen Hochschulen Mitteldeutschlands wurde der vorgestellte „Minimalkatalog“ entweder bereits durchgesetzt (bzw. überboten) oder zumindest auf einem guten Weg gebracht, denn viele Lehramtstudiengänge sind noch nicht akkreditiert bzw. „bachelorisiert“. Es muss an dieser Stelle allerdings auch offen gesagt werden, dass es immer wieder herbe Rückschläge gibt, und dass man wohl erst von einem echten Erfolg sprechen darf, wenn die neuen Studienordnungen gesetzlich ratifiziert und die Studiengänge akkreditiert sind. Der Zeitraum bis dahin eröffnet uns und unserem Fach Chancen für eine Offensive, die sich in dieser Größenordnung nicht so bald wiederholen lassen wird. Nutzen wir sie also.

...eine Literaturauswahl zum Nach- und Weiterlesen:
Lemke, Siegrun (2006): Die Funktionskreise Respiration, Phonation, Artikulation – Auffäl ligkeiten bei Lehramtstudierenden. In: Sprache – Stimme – Gehör 1/2006. Stuttgart/New York, S. 24-28. Lemke, Siegrun (2006): Die sprecherische Gestaltung von Texten. Zur Lesefähigkeit Studie render. In: Wagner, R. W.; Brunner, A.; Voigt-Zimmermann, S.: (Hrsg.): hören – lesen – sprechen. München (SuS Bd. 43); S. 123-128. Lemke, Siegrun; Bilefeld, Kurt; Voigt-Zimmermann, Susanne (2006): Initiative: Sprecherziehung im Lehramt. Forderungskatalog zur sprecherischen Ausbildung zukünftiger Lehrerin nen und Lehrer. In: Die Sprachheilarbeit, 51, 2, S. 88-91Lemke, Siegrun; Thiel, Susanne; Zimmermann, Susanne (2004): Zur Notwendigkeit der Überprüfung stimmlich-sprecherischer Eignung für den Lehrerberuf. In: Gutenberg, N. (Hrsg.): Sprechwissenschaft und Schule. München, Basel, S. 164-171 http://www.sprewi.de/ „Aktuelles“, Stand: Mai 2007

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16. DGSS-Sommerakademie 2007
"Sprechende Gegenstände - gegenständlich Sprechen" ist das Thema des ästhetischen Teils der diesjährigen DGSS-Sommer-Akademie, der von Prof. Roland Matthies geleitet wird.

Wann: Fr 31. Aug. - So 2. Sep. Wo: 16356 Werneuchen, Freienwalder Chaussee 8-10 (Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e.V.) Wie wird ein Gegenstand plastisch zur Sprache gebracht? Wie wird Sprache im Sprechen anfassbar, bildlich, gegenständlich? Welche Rolle spielt der Widerstand, den uns ein Gegenstand entgegenbringt, indem wir Ihn aussprechen? Was bedeutet die in der Sprechphysiologie so genannte "Hemmstelle" und der "Überwindungsmodus" für den Ausdruck eines Gegenstandes? Wie viel Druck braucht der Ausdruck, wie machen wir uns diesen Druck zunutze und wie finden wir das richtige Maß? Mit einer Vielzahl von Beispielen und Übungen wollen wir uns dem Thema des plastischen Sprechens und der Ausdrucksschulung widmen. Für eine Teilnahme benötigen wird eine schriftliche Info auf einem der Wege: - via E-Mail: koehler@supporting-changes.com - via Fax: 030 - 20 07 83 59 - via Post: Kerstin Köhler, Sonntagstr. 5, 10245 Berlin Die Anmeldung wird erst durch die Überweisung des Teilnahmebetrages verbindlich. Bitte die Überweisung von € 145,00 (für Studierende) bzw. € 175,00 (für Berufstätige) auf folgendes Konto bei der Sparkasse Aachen: Empfänger: DGSS Sommer-Akademie Verwendungszweck: DGSS Sommer-Akademie 2007 Konto-Nr.: 47 440 995 BLZ: 390 500 00 Anmeldungen für die Sommer-Akademie 2007 sollten bis zum 1. August 2007 bei uns eingegangen sein. Alle Teilnahmegebühren sind Inklusiv-Preise: Sommer-Akademie + Unterkunft (Mehrbett-Zimmer) + Vollpension. Wegen der bestehenden Verträge müssen bei Rücktritt - unabhängig vom Grund - Gebühren bezahlt werden. Bis zum 14. August 2007 sind es € 130,00. Danach ist es der volle Teilnahmebetrag. Ansprechpartnerinnen für Fragen oder Hinweise: Cäcilie Skorupinski und Kerstin Köhler, Diplom-Sprechwissenschaftlerinnen: info@supporting-changes.com Der rhetorische Teil der DGSS-Sommer-Akademie muss in diesem Jahr wegen Terminschwierigkeiten des vorgesehenen Referenten leider entfallen.

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DGSS-Jahrestagung in Stuttgart (27.-30. September 2007) „SPRECHKUNST in den MEDIEN: Hörkunst. Klangkunst.“ Tagungsort: Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Urbanstraße 25, 70182 Stuttgart Vorträge zu Themen wie „Ein Ohr für die Sprechkunst / Ästhetisches Ohrensausen“, „Kriterien für die Stimmbewertung“, „´Starke Stimmen´ - Brigittes Hörbucher von Frauen für Frauen“, „Sprechausdruck und Körpersprache im synchronisierten Film“ und „Medialität von Stimmen“, Workshops zu Themen wie „Sprechkollagen-Arbeit“, „Klangkunst – Stimmkunst – Stimmimprovisation“, „Mikrophonsprechen“ oder „Vom Erzähltext zum Hörspiel – Wie Tucholsky-Texte dramatisiert und inszeniert werden können“: Allmählich kristallisiert sich das Tagungsprogramm heraus, und es verspricht sehr interessant und vielstimmig zu werden. Versäumen Sie nicht, sich rechtzeitig anzumelden! Ein Anmeldeformular liegt bei; eine Hotelliste finden Sie auf der nächsten Seite. Los geht es am Donnerstag, 27. September: Das Tagungsbüro ist ab 16 Uhr geöffnet. Am Abend steht für alle schon Angereisten im Kammermusiksaal der Hochschule ein „Festival der Stimmen“ unter dem Titel „stimmen.gewirr“ auf dem Programm. Der Freitag, 28. September, beginnt mit der offiziellen Eröffnung um 9:30 Uhr. Unmittelbar im Anschluss beginnt der erste Teil des Vortrags- und WorkshopProgramms, der bis 16 Uhr dauern wird. Es folgen Berichte über studentische Projekte. Und während sich die meisten danach ins kulturelle und Nachtleben Stuttgarts stürzen können, stehen für die Mitglieder der Wissenschafts- und Berufskommission noch Sitzungen auf dem Programm. Am Samstag, 29. September, folgt schon ab 8 Uhr der zweite Teil des Vortrags- und Workshop-Programms. Am späten Nachmittag (17-19 Uhr) soll die DGSS-Mitgliederversammlung stattfinden, bevor um 19:30 Uhr der Gesellschaftsabend beginnt, für den sich die Stuttgarter etwas ganz Besonderes haben einfallen lassen: Einen „Württemberg-Abend mit Weinprobe, schwäbischer Vesper, Uhland und Co. und Sprechproben im Dialekt“. Am Sonntag, 30. September, folgt ab 9 Uhr der letzte Teil vom Vortrags- und Workshop-Programm. Den Abschluss bildet eine große Podiumsdiskussion „Sprechkunst versus Sprecherziehung?“ mit sprechkünstlerischen Einlagen. Tagungsende ist um 13 Uhr. Das vollständige Tagungsprogramm wird in Kürze auf unserer Homepage www.dgss.de abrufbar sein.

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Impulsfortbildungen 2007/2008 Titel: "mit sprechen bewegen" - Das Seminar zum neuen AAP-Buch
Dozent: Uwe Schürmann Sprechen kann jeder. Doch in der professionellen Sprechsituation geht es darum, sowohl authentisch zu sein als auch wirkungsvoll rüberzukommen - und das alles auch noch ökonomisch zu bewältigen. Sprechabsicht, Atmung, Stimme, Artikulation und Körpersprache müssen für dieses Ziel stimmig zusammenwirken. Dies kann man lernen und immer weiter verbessern mit Hilfe der atemrhythmisch angepassten Phonation (AAP). Das Seminar bietet einen umfassenden, praxisorientierten Einblick in die Methode, vermittelt anschaulich das Grundwissen über körperliche Abläufe beim Sprechen und stellt zahlreiche praktische Übungen für das Sprechtraining zu Hause bereit. Zur Vor- und Nachbereitung bietet sich das im ErnstReinhardt-Verlag erscheinende Buch an - mit begleitender DVD. Donnerstag, 01. November 16.00 Uhr - 21.00 Uhr Freitag, 02. November 09.00 Uhr - 16.00 Uhr Ort: Darmstadt Kosten: € 160,00 (dgss-Mitglieder € 120,00) Anmeldung und weitere Informationen: office@schuermann.li und Tel.: 0172-2737876

Titel: Methodische Aspekte eines angemessenen verbreiteten Phänomen: Sprechangst (in Planung)

Umgangs

mit

einem

Dozent: Jo Schnorrenberg Die TeilnehmerInnen an Lehrveranstaltungen und Seminaren zur „Rhetorischen Kommunikation“ erwarten erwiesenermaßen vorrangig einen Abbau von Unsicherheitsgefühlen in den diversen Kommunikationssituationen des beruflichen und privaten Alltags. Das Ausmaß der vorliegenden Sprechangst liegt bei vielen Personen dieser Gruppen - verglichen mit klinischen Stichproben - im Bereich sozial-phobischer Dimensionen. Will man als SprecherzieherIn angemessen und effektiv damit umgehen, erfordert es die Kompetenz zur Nutzung therapieentlehnter Methoden. Im Workshop, der selbstverständlich keine therapeutische Weiterbildung ersetzen kann und soll, wird ein – an das „Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) angelehntes - Konzept zur Entwicklung von Sprechsicherheit vorgestellt sowie eine Reihe von Übungen angeboten, die die Teilnehmenden zu eigenen Erfahrungen anleiten. Auf dieser Basis werden Überlegungen möglich, in welchen Kontexten solche Arbeitsweisen - ganz oder in Teilen - einsetzbar sind. 4 Tage (Beginn am 1.Tag abends und Ende am 4.Tag nachmittags) in Form verlängerter Wochenenden (ca. 24 Stdn., variabel je nach Sitzungsanzahl) Ort: Olzheim (Eifel) – oder TN-Wunsch 9-19 TN TN-Kosten: € 65,00 / Std. x Anzahl der realisierten Stdn.+ Fahrt-/Unterkunftskosten des Dozenten anteilig je nach tatsächlicher TN-Zahl Unterkunftskosten je nach Zimmerwahl

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DGSS @ktuell – DGSS-Akademie

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Titel: Neuro-linguistisches Programmieren (NLP) für Lehrende (in Planung)
Dozent: Jo Schnorrenberg „NLP is something to add“, so charakterisierte einmal einer der Protagonisten des Modells, Robert Dilts, das “Neuro-Linguistische-Programmieren (NLP)”. Damit wird es zu einem typischen Beispiel von Weiterbildung: Es baut auf vorhandenen Kenntnissen und Erfahrungen auf und bietet eine veränderte Sichtweise von Aufgabenstellung und Bewältigungsmöglichkeiten mit dem Ziel sachlich effektiverer und persönlich befriedigenderer Arbeit. Der Workshop gibt Gelegenheit, auf der Basis einer Kurzcharakteristik der Leitideen von NLP praxisrelevante Aspekte der Optimierung professionellen Handelns in der Rolle einer/eines Lehrenden kennen zu lernen – und zwar im Umgang mit den Lernenden ebenso wie im Umgang mit sich selbst. 4 Tage (Beginn am 1.Tag abends und Ende am 4,Tag nachmittags) in Form verlängerter Wochenenden (ca. 24 Stdn., variabel je nach Sitzungsanzahl) Ort: Olzheim (Eifel) – oder TN-Wunsch 9-19 TN TN-Kosten: € 65,00 / Std. x Anzahl der realisierten Stdn.+ Fahrt-/Unterkunftskosten des Dozenten anteilig je nach tatsächlicher TN-Zahl Unterkunftskosten je nach Zimmerwahl

Titel: Erfolgreiches Selbstmarketing: Als Sprecherzieher in der Wirtschaft Resonanz finden
Dozentin: Anja Oser Wer als Sprecherzieher/in freiberuflich erfolgreich sein möchte, benötigt nicht nur fachliche und didaktische Kompetenz. Der entscheidende Faktor am Markt ist wie wir uns selbst präsentieren. Um sich von Wettbewerbern abzuheben, braucht es ein klares Profil und ein überzeugendes Selbstmarketing. Dazu zählt nicht nur ein repräsentatives persönliches Auftreten, sondern auch durchdachte Marketingstrategien. In dieser Fortbildung erarbeiten wir Methoden und konkrete Instrumente, um im Bereich Wirtschaft effektiv voranzukommen. Wir besprechen dazu das mitgebrachte Material der Teilnehmer/innen wie Trainerprofil, Flyer, Angebote, Websites etc. und gehen erste Schritte zur Neugestaltung. Inhalte • Situativ stimmig auftreten mit Video-Feedback • Eigene Zielsetzung überprüfen • Mein Markt, meine Zielgruppe(n) und seine/ihre Erwartungen • Marketingstrategien im Vergleich: Internet, Mailings, Messen, Seminarbörsen, etc. • Marketinginstrumente gewinnend gestalten: Broschüren, Website, Angebote • Das berühmte USP be-merkens-wert vermarkten • Schritte zur Umsetzung Teilnehmerzahl: Mind. 6, max. 12 Teilnehmer/innen Termin: 4. und 5. 1. 2008 Freitag, 15-19 Uhr Samstag, 9-17 Uhr Ort: Technologiepark Heidelberg TN-Beitrag : € 180,00 Anmeldung: aoser@parla.de

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DGSS @ktuell– DGSS-Akademie

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Titel: Argumentationstraining im 5-Satz
Dozenten: Prof. Edith Slembek, Prof. Hellmut Geissner Termin: 16.-17.11.2007 Weitere Informationen liegen noch nicht vor. Sie werden in Kürze auf www.dgss.de veröffentlicht.

Titel: Einführung in Textarbeit nach Linklater
Dozentin: Heidi Puffer Der Workshop gibt Einblick in die Arbeitsweise, die von Prof. Kristin Linklater entwickelt wurde um dramatische Texte körperlich und emotional zu erforschen. Kraftvolle Bilder regen den Körper an Sprache über Klang zu kommunizieren. Die leidenschaftliche Sprache, die im gesamten Organismus beheimatet ist, soll wiederbelebt werden. In anschaulichen Übungen wird unser instinktives Verhalten auf äußere Impulse untersucht und die Entstehung unserer Sprache von den ersten Atemzügen über primitive Lautbildung bis zum »Erfinden« von Worten sensorisch nachvollzogen. Der gesamte Körper wird Klangkörper, der Text erschließt sich durch intellektuelle und emotionale Quellen und überrascht seinen Sprecher mit Deutungen jenseits ästhetischer Muster. Bitte lernen Sie 8-10 Zeilen eines dramatischen Textes oder Gedichtes auswendig. Termin: 30.11.-2.12.2007 Freitag 17.00-20.00, Samstag 10.00-17.00 TN-Beitrag: € 180,00 (DGSS Mitglieder € 140,00 )

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DGSS @ktuell – Mitgliederversammlung

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Einladung zur DGSS-Mitgliederversammlung 29. September 2007, 17 bis 19 Uhr Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Urbanstraße 25, 70182 Stuttgart Liebe DGSS-Mitglieder, hiermit lade ich Sie/ Euch herzlich zu unserer nächsten Mitgliederversammlung in Stuttgart ein. Als vorläufige Tagesordnung wird vorgeschlagen: 1. Feststellung der Tagesordnung 2. Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung (vgl. die DGSSMitteilungen 2/2005, S. 21-25) 3. Sprecherzieherinnen und Sprecherzieher der DGSS - Unser Selbstverständnis 4. Rechenschaftsberichte 5. Bericht der Rechnungsprüfer 6. Entlastung des Vorstandes 7. Neuwahlen Zu wählen sind: 1. Vorsitzende(r), 2. Vorsitzende(r), 2 Beisitzer(innen), Schriftführer(in), Schatzmeister(in), Rechnungsprüfer(innen), eventuell Nachwahl von Mitgliedern der Berufskommission 8. Verschiedenes Für die Mitgliederversammlung gilt nach der DGSS-Satzung: § 18 (3) Anträge zur Tagesordnung, auch satzungsändernde, können von jedem stimmberechtigten Mitglied der Gesellschaft gestellt werden. Sie sind mindestens 8 Wochen vor dem Versammlungstermin an den/die 1. Vorsitzende(n) zu richten. Dringlichkeitsanträge, aber keine satzungsändernden, können später auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn 2/3 der anwesenden Mitglieder es wünschen. Anträge an die Mitgliederversammlung liegen dem Vorstand bislang keine vor. In der Hoffnung auf eine rege Teilnahme Ihre/ Eure Dr. Marita Pabst-Weinschenk, 1. Vorsitzende

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DGSS @ktuell– Mitgliederversammlung

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Übernachtungsmöglichkeiten für die DGSS – Tagung und die Mitgliederversammlung in Stuttgart

Internationales Studenten- und Dozentenhotel Neckarstraße 172 / 70190 Stuttgart (U1, U4, U14 und U9, Haltestelle Stöckach) Übernachtungspreise incl. Frühstück von 25-65 Euro Telefon 0711 – 68 56 70 98 Hostel Alexanderstraße 30 (in der Nähe der Musikhochschule) tel 0711. 838895-0 / info@alex30-hostel.de / www.alex30-hostel.de Hotel am Friedensplatz (ca. 7 Gehminuten von der Musikhochschule entfernt) Friedensplatz 2-4 / 70190 Stuttgart Tel. 0711 . 90 71 17-0 / Fax 0711 . 90 71 17-66 info@hotel-am-friedensplatz.de EZ 75€ / DZ 95€ pro Nacht inkl. Frühstück Hotel „Wirt am Berg“ (wenige Gehminuten von der Musikhochschule entfernt) Gaisburgstraße 12 A / 70182 Stuttgart tel 0711 . 24 18 65 / fax 0711 . 2 36 13 48 Zimmerpreise inkl. Frühstück von 50 – 85 Euro Jugendherberge Stuttgart (in der Nähe der Musikhochschule) Haussmannstrasse 27 (Eingang Wera-/Kernerstraße) / 70188 Stuttgart Tel 0711. 24 15 83 / fax 0711. 236 10 41 Le Meridien / 5 Sterne - Hotel (Nähe Musikhochschule und HBF) Willy-Brandt-Strasse 30 / 70173 Stuttgart Sonder-Zimmerpreise EZ 120€ und 140€ nur über die Akademie für gesprochenes Wort tel 0711 – 22 10 12 Pension Riehle (gegenüber der Musikhochschule) Urbanstraße 46 / 70182 Stuttgart-Mitte Tel. 0711.16 49 49 21 / Fax 0711. 16 49 49 22 Übernachtungspreise von 21 – 39 Euro

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DGSS @ktuell – Neues aus dem Beirat

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Leitbilddiskussion: Letzt-Fassung des Papiers "Sprecherzieherinnen und Sprecherzieher der DGSS - Unser Selbstverständnis" Die Wissenschaftskommission und die Berufskommission des Beirats haben eine letzte Fassung des Textes von Annette Mönnich und Mareike Claus erstellt, der erstmals im Oktober 2006 im DGSS-Intranet erschienen ist, und ihn mit einem erläuternden Kommentar versehen. Die DGSS-Mitgliederversammlung in Stuttgart wird sich damit in einem eigenen Tagesordungspunkt befassen. Liebe DGSS-Kolleginnen und -Kollegen, das Ringen um ein für alle konsensfähiges DGSS-Leitbild hat viele Jahre gedauert: in Arbeitsgruppen auf 3 verschiedenen Tagungen, bei einer Mitgliederversammlung, in etlichen Kommissionssitzungen der DGSS, im Intranet und in persönlichen Gesprächen wurden seine Inhalte und sein Name debattiert, diskutiert und präzisiert. Nun wollen wir euch die Letzt-Fassung, die Schnittmenge aus den vielen Vorschlägen und Wünschen, das "Selbstverständnis Sprecherzieherin / Sprecherzieher DGSS" vorstellen. Zum weiteren Verfahren: Es soll, ebenso wie alle übrigen allgemeinen und besonderen Informationen zur DGSS, auf unserer Homepage eingestellt werden. Mit kollegialen Grüßen Annette Mönnich (Wissenschaftskomission) Mareike Claus, Gudrun Stockmann (Berufskomission)

Sprecherzieherinnen und Sprecherzieher der DGSS Unser Selbstverständnis 1. Ziel unserer Arbeit Ziel der Sprecherziehung ist es, die Kompetenz in mündlicher Kommunikation zu fördern. 2. Grundannahmen über Kommunikation Miteinandersprechen verstehen wir als einen Prozess gemeinsamer Verständigung von Sprecher/innen und Hörer/innen in institutionellen, gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen. 3. Ethische Grundsätze Die nachfolgenden ethischen Grundsätze sind für uns verbindlich: o Unsere berufliche Praxis wurzelt in der Werteorientierung der Menschenrechte. Wir begreifen Menschen als in sozialen Beziehungen lebende Wesen, respektieren die Würde der Person und nehmen die unverwechselbare Persönlichkeit jedes Einzelnen ernst. o Wir sehen unsere Arbeit in größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen und tragen zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft bei, z. B. durch die Förderung bürgerschaftlichen Engagements und durch die Förderung interkulturell

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DGSS @ktuell– Neues aus dem Beirat

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geprägter Identitätsbildung. Wir achten in unserer Arbeit darauf, eine soziale Verantwortung und kritische Mündigkeit zu fördern. Wir berücksichtigen die Kontextgebundenheit von Kommunikation und setzen uns mit den Wertvorstellungen unserer Vertragspartner konstruktiv auseinander. 4. Pädagogische Grundsätze o Respekt, Achtung, Wertschätzung gegenüber den Lernenden o Selbstreflexion der Lehrenden und Lernenden o Ganzheitliche Herangehensweise an Kommunikation o Vertraulichkeit o gemeinsame Auftragsklärung o realistische Ziele o Transparenz der Methoden o Evaluation der eigenen Lehrveranstaltungen 5. Professionalität Unsere Ausbildung ist wissenschaftlich fundiert. Darüber hinaus verpflichten wir uns zu regelmäßiger Selbstreflexion, z. B. durch Fortbildungen, kollegialer Beratung und/oder Supervision, um die Qualität unserer Arbeit zu sichern und auf dem neuesten Stand der Forschung zu halten.
o

Textentwurf: Annette Mönnich, Mareike Claus, Oktober 2006. Redaktion: Berufskommission und Wissenschaftskommission, Tagung Otzenhausen, Oktober 2006

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DGSS @ktuell – Bunte Ecke

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Die bunte Ecke
Power-Point-Karaoke Keine Tagung, kein Kongress, kein Meeting, keine Konferenz und kaum ein Universitätsseminar, bei dem man davor sicher wäre, stundenlang mit öden Slideshows traktiert zu werden. Dass PowerPoint-Folien nicht nur langweilig, uninspiriert und miserabel gestaltet, sondern sogar gefährlich sein können, ist spätestens seit den Untersuchungen1 zum Absturz der Columbia-Raumfähre2 bekannt. Sie veranlassten den an ihnen beteiligten Yale-Professor für Statistik, Grafikdesign und politische Wissenschaft Edward R. Tufte3 zu dem Urteil: "PowerPoint is evil."4 Doch PowerPoint kann auch ungefährlich sein und dabei sogar Spaß machen! Das beweist eine Erfindung der Zentralen Intelligenz Agentur5 in Berlin, die auch für die mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Riesenmaschine6 verantwortlich ist und zu deren Mitbegründern die aktuelle Trägerin des "Bachmannpreis" Kathrin Passig7 zählt: „Powerpoint-Karaoke“.8 Die Aufgabe des freien Improvisierens zu ihnen vorher vollkommen unbekannten PowerPoint-Präsentationen übernehmen Freiwillige, die im Gegenzug Gratis-Wodka in unbegrenzter Menge zur Verfügung gestellt bekommen (so zumindest die Originalbedingungen). Die Präsentationen sind mehr oder minder zufällig ergoogelte Fundstücke aus dem Internet und behandeln Themen wie "Kleine Geschichte des Kiefernholzmöbels", "Verkehrszählung Bammental" oder "Die ATR-Systemik inverser Pliasmen". Die einzige Spielregel: Keine Präsentation darf länger als fünf Minuten dauern. Wir meinen: eine schöne Variante fürs Abendprogramm bei mehrtägigen Seminaren oder Tagungen, wobei der Sportsgeist durch Auslobung eines Preises für die beste Stand-up-Präsentation noch gesteigert werden kann. Viel Spaß! Mehr bei SPIEGEL online: „Maulwurf-Pellets für Verwaltungsnerds“: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,398488,00.html
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http://www.edwardtufte.com/bboard/q-and-a-fetch-msg?msg_id=0001yB&topic_id=1&topic= http://de.wikipedia.org/wiki/Columbia_%28Raumf%C3%A4hre% 3 http://www.edwardtufte.com/tufte/ 4 http://www.wired.com/wired/archive/11.09/ppt2.html 5 http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/ 6 http://riesenmaschine.de/ 7 http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/autoren/stories/110801/ 8 http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/powerpointkaraoke.html

Vorstellung der Geschäftsstelle vom 11.5.2007 Liebe DGSS-Mitglieder, sicher haben einige von Ihnen die Stellenaussschreibung in den "Mitteilungen" oder auf der Homepage gelesen, mit der die DGSS eine Geschäftsstellenleitung suchte. Mittlerweile ist diese Suche abgeschlossen, und wir als Geschäftsstellen-Team haben die Arbeit aufgenommen: Hanna Seinsche (Wuppertal), Studentin der Sprecherziehung, seit 2003 Mitarbeiterin am Lehrstuhl "Theorie und Praxis mündlicher und schriftlicher Kommunikation/Mündlichkeit", Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Kai Busch (Berlin), Sprecherzieher (DGSS), seit 1997 freiberuflicher Kommunikationstrainer, von 1993-1995 im Vorstand der Studierendenvereinigung der DGSS. Die Geschäftsstelle baut zurzeit ein umfangreiches Service-Angebot für die DGSS-Mitglieder auf. Dazu gehören vor allem - die neue DGSS-Telefonsprechstunde (mittwochs, 17-18 Uhr; AB außerhalb dieser Zeit). Auch per E-Mail und Fax stehen wir für alles Fragen rund um die DGSS und die Mitgliederverwaltung zur Verfügung; - erweiterte Angebote auf der DGSS-Homepage und im Intranet und laufende Aktualisierung; - die schnelle Verbreitung aktueller Nachrichten auch über die Mailing-Liste (Anmeldung: E-Mail mit Name und Adresse an dgss-subscribe@yahoogroups.com [mailto:dgss-subscribe@yahoogroups.com]). Zuständig sind wir außerdem für den DGSS-Newsletter, der ab sofort die "Mitteilungen" ersetzt. Die erste Ausgabe wird im Mai/Juni erstmals und dann vier- bis sechsmal jährlich erscheinen. Wir werden uns aber nicht nur für die Intensivierung der DGSS-internen Kommunikation einsetzen, sondern uns auch um ein Verbesserung der Außendarstellung bemühen. Wenn Sie weitere Fragen, Wünsche und Anregungen haben, sind diese immer willkommen! Für heute herzliche Grüße Hanna Seinsche und Kai Busch -Deutsche Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung e. V. (DGSS) Geschäftsstelle Kai Busch & Hanna Seinsche Petersburger Str. 37 D-10249 Berlin Tel.: +49 (0)30 420 27 684 Fax: +49 (0)30 420 27 685 E-Mail: geschaeftsstelle@dgss.de WWW: http://www.dgss.de

DGSS @ktuell 1/2007 www.dgss.de

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