170 Die Barbarina.
pfleate: Vino di Cypro und Vino di Capo d'Istria. Sehr
richtig betont Franz Kugler, daß de Ginladungen der
Barbarina zu den Soupers als eine seltene Aus3<.<hnuva
ano en word-x myßten, da dex König son i1 die“ x
Zu. fit au? Hinur im Fre 2 der männlichen Freunde
verf“ ite. € » » ein Tocaditle-E»ielchen, eine Art Vuff,
und? war -. ':mal 1 3, wenn 1 * gewann. Ging fie aus,
s9 war * => “rau * kama als Poftnäborin dr Tugend stets
neben -* en Ltöpschen, auf d-sen &op“ zwei aufrecht-
stehende Hobnevfedern nach neap-'rianischer < te als Zierath
staken, führte sie an einer rothseidenen CHnur mit fich
spazieren; [9 haben sie viele “erliner jener Leit a-y 1.
Bald nach der Anfunft der Larbarina mac“te der zxönia
sein? gewohnte Badereije nach Pyrme»t und als er am
16. Juni in dor preußischen Hauptstadt eintraf, wur??
wieder französische Comödie befohlen und die Barbarina
mußte wieder tanzen.
Auch bei den schon erwähnten Vlrike- Fru im darar*
folaenden LMonat des Jahres 1744 wirkte fie in Lerun
und “harlottenburg in allen Opern mit, tanzte „avec
aut2»t (3 gräce que Ge noblesse“ und j:der ihrer Auf-
trit“ bedeutete für sie einen Triumph! Sie begann, 11h
mä" > 3" f""len und war bald von ihrer Unwiderstehlichkeit
undd - yrlichfeit überzeugt. Ihr waren die Linden bald
nic = < nug wehr.
“yx &onia bezinnt den zweiten schlefischen Krieg. Auch
“= 4 begleitete ihn in seinen Gedanken die Huldgestalt der
„Men Tänzerin und als der Carneval seinen Anfang ge-
nommen und seine Krieaor in den Winterquartieren lagen,
eilte er wiede» nach Berlin. In der Oper „Lucio Papirio“
sah er den * bling aus Venedig wieder. Sie erschien ihm
nur now s. öner ais vordem.
. Zimmerman». dor Verfe**y des berühmten lavqwe“ igen
Buches über d.2 „Einsamkeit“, berichtet noch, der &-önig
habe auf der Fedoute mit abgenommener Mast: die
Barbarina an seinem Arme herumgsführt. „Der König
wollte zu verstehen geben, daß er noch immer Weiber liebe:
denn er verlangte, daß man glaube, er habe mit der schönen
Tänzerin Barbarina den vertrautesten Umgang“. Und