Nr. 104.
Zentralblatt der Bauverwaltung.
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Abb. 4. Künftige Gesamtansicht.
mit seinen charakteristischen großen Fensterflächen und vertikalen
Pfeilern zeigt monumentale Ruhe. Ein weiterer Flügel, senkrecht zu
diesem, mit der Eliasstraße gleichlaufend, wird später erst dem
schönen Hofe sein Gepräge geben. Dieser Flügel wird sich dann in
den großen Bogen hineinschieben, der jetzt die Südfront in zwei
Teile teilt. Von diesem Flügel, der in den oberen Geschossen Kartenarchive
aufnehmen soll, ist bis jetzt nur der Sockelbau zur Aufnahme
der umfangreichen Heizanlage errichtet. Der nordöstliche
Hof ist als Kohlenbunker unterkellert, daher auch die Durchfahrt
unter dem Verbindungsflügel zwischen altem und neuem Gebäude.
An dieser Durchfahrt fällt der Schlußstein auf (Abb. 6). Die Architekten
haben hier das Gebäude so zur Darstellung gebracht, wie
es nach der Vollendung wirken soll. Konnte dieser Entwurf auch
nicht sofort ganz zur Ausführung gelangen, so zeigt die plastische
Darstellung, welche große Einheitlichkeit und Abgeschlossenheit dem
zur Zeit leider unvollendet gebliebenen Bau beschieden sein wird.
Das alte Verwaltungsgebäude erhielt seinerzeit aus Kostenrücksichten
eine Niederdruckdampfheizanlage. Das Nächstliegende auch
für den Erweiterungsbau wäre gewesen, der Einheitlichkeit wegen
diese Heizung beizubehalten. Man entschloß sich aber, auf eine Warmwasserheizung
zuzukommen, die infolge ihres großen gesundheitlichen
Vorzugs hier besonders zweckmäßig erschien.
In dem Neubau wurde ein geräumiges, allen Anforderungen entsprechendes
Kesselhaus angelegt, ausreichend groß, um später nach
Ausführung der noch geplanten Erweiterungsbauten an der Eliasstraße
die gesamte Kesselanlage des ganzen Gebäudeblocks aufzunehmen.
Für den gegenwärtig errichteten Neubau sind zwei Warmwasserkessel
von je 22 qm Heizfläche aufgestellt worden. Die Anlage hat
Abb. 5. Eingang zu den Beamtenwohnungen.
Abb. 6. Durchfahrt unter dem Verbindungsflügel zwischen Alt- und Neubau.
Der Schlußstein zeigt die künftige Gesamtansicht.