Publication:
1901
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-14108803
Path:

54
Centralblatt der Banverwaltung.
2. Februar 1901
Abb. 1. Ansicht vom Glockengiefserwalle. (Entwurf von Moeller,)
erfordert, wegen der Neuheit ihres Programm es, für das die Uebcr-
lieferung keine Vorbilder kennt, wegen der stolzen früher fast uner
hörten Abmessungen, wegen ihrer grofsartigen Innen räume, für deren
Seitenbau wie in Köln wurde hier verlangt; liier galt es, ein gewal
tiges Maus quer über die Gleise wie eine Brücke über einen Strom
zu stellen und diese neue und schwierige Aufgabe in einer der Freien
Abb. 2. Grundrifs in Strafsenhöhe.
Wettbewerb für Entwürfe zum Empfangsgebäude des neuen Hauptbahnhofs in Hamburg.
Entwurf vom Eisenbalm-Bauinspector E. Moeller in Altona. (Ein Preis von 8000 Mark.)
Deckenbildungen alle Ilülfsmittel einer hochentwickelten Technik in
Anspruch genommen werden müssen, schon an sich geeignet, die
Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, so bot der vorliegende Fall in
mehr als einer Hinsicht eigenartige Besonderheiten. Nicht der dank
bare Kopfbau wie in Frankfurt a. M., der auf drei Seiten die
Reisenden aufnimmt und entlafst und alle ihre Anforderungen, unbe-
lästigt durch Locomotive und Eisenbahnschiene, befriedigt, noch der
vielfach erprobte, neben dem hohen Bahndamm sich hinziehende
und Hansestadt Hamburg würdigen und dem vornehmen Charakter
der mit Parkaidagen und monumentalen Bauwerken ausgestatteten
Umgebung entsprechenden Weise zu lösen.
Wie der Lageplan (Abb, 5) zeigt, soll das neue Empfangsgebäude
mit den Bahnsteighallen auf einer von dem Glockengiefser- und
Steinthorwalle, dem Vorplatze an der Kirchenallee, der Ernst-
Merckstrafse und dem Steinthordamme begrenzten Fläche erbaut
werden,*)
Glockenglerserwall.
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