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Volume Heft 3 Mitteilungen des Vereinsvorsitzenden

Full text : Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 55.1938 (Rights reserved)

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Mitteilungen des Vereinsvorsißenden.
Am 14. September 1938 verstarb. im Alter von städtischen Kirche zu Berlin legte er ein Tonnengewölbe
92 Jahren unser Mitglied Oberhofbaurat und Schloß- an. 1909 trat er als Direktor an die Spitze der Schloßhaudirektor
 i. R. Albert Geyer. Sein wissenshaft- baukommission. 1922 wurde er Präsident der Akademie
lihes Wirken in den letzten Jahren galt der Erforshung des Bauwesensz 1933 erhielt er von ihr die Große
der Schloßgeschichte, und in seinem 90. Lebenöjahre legte Goldene Medaille. Eine Fülle von anderen Entwürfen
er ein ausgezeichnetes Werk darüber vor (vgl. Jahr- hat er no< außerhalb Berlins durchgeführt, und so
gang 1936, S. 136 ff.). Die Technische Hochschule zu wird sein Name mit der Geschichte seiner Wissenschaft
Charlottenburg hat ihn daraufhin zum Ehrensenator verbunden bleiben. Ehre seinem Andenken!
ernannt. Sein Schi>sal hatte ihm ursprünglich nicht Herr Rechnungsrat Wilhelm Hildebrandt ist
den Umgang mit Zeichenbrett und Winkelmaß be- 75 Jahre alt geworden, und unser Ehrenmitglied Herr
stimmt; er sagt in einem nachgelassenen eigenhändigen Direktor Richard Knoblauch gehört dem Verein
Cebenslauf, sein Mathematiklehrer, der spätere Stadt- 25 Jahre an. Herzlichen Glückwunsch und Dank!
shulrat Bertram, habe ihm geraten, Mathematik und : GIBBER FEN . s
Naturwissenschaften zu studieren. Das tat er an der Das EEN eN PEI nn a ING
Universität Berlin. Aber nach mehreren Semestern !- Zuni : Ds Dee URHG Os 5 SIN
sattelte er um und besuchte gegen den Willen seines IIR RUNES Ws 4 Sr ZMEAEON eshicht?
Vaters die Bauakademie. Als der erste Bau der Reichs- Berlins“, Berlin 3 FSPOTOsTe Zugefenot:
bank am Hausvogteiplaß errichtet wurde, stand er als Dr. Hermann Kügler.
Bauführer auf dem Gerüst. Er nahm an den Kriegen
1866 und 1870/71 teil und trat 1880 in den Dienst der Als Mitglieder sind aufgenommen :
Hofbauverwaltung. Persius beteiligte ihn an einer |. Seri Gorman Tree 22er Zebleudorne Im
stattlihen Reihe von Umbauten des Schlosses. Sodann 8 36. Ze s eu iE Uuneh fei
war er mit schöpferischen Skizzen auf den Baustellen Eingeführt durch Herrn Felix Hasselberg.
der Schlösser zu Klein-Glienicke, Kiel, Öls, Neustrelitz 2. Herr Buchhändler Günther Me>lenburg, Berlin
und Sigmaringen tätig. In Charlottenburg erweiterte WI SEI ape TIES ADRRRDERE
er das Mausoleum, im Berliner Schloß erneuerte er Zn be a a Pp, ALM NEN W 62 Gans
die Festräume. 1907 führte er den ErweiterungsSbau EUREN 0 GSI IEE
des Babelsberger Schlosses dur<. In der Dorotheen- Eingeführt dur<h Herrn Mag.-Oberbaurat Pes<ke.
Veranstaltungen des Vereins für die Geschichte Berlins.
SpUHnadend:: den 5. November 1938,19 Uhr:
Domsitzung. Herr Bankdirektor Dr. jur. Helmut Lente = 2 5 8
spricht über „Staatliche Hilfsmaßnahmen und Fürsorge = EE PE SEE WAR 98
für die Landwirtschaft von Friedrich dem Großen bis eitlen EE NRRIRETE«
zum Weltkriege“ ; I
Herr Senatspräsident Walter von Zur Westen
spricht über
Sonnabend, den 19. November 1938, 20 Uhr: „Menzels Berliner Gelegenheitsgraphik“.
Öffentliche Sitzung im Bürgersaal des Berliner (Mit Lichtbildern.)
| Rethanseo; Eingans Homigstrope: Damen und Herren als Gäste willkommen. Eintritt frei.
Herr Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Stammler Die Überkleidung darf nicht in den Bortragssaal mitspricht
 zum Totensonntag über das Thema zenommen, sondern muß gegen eine Gebühr von 0,10 NM
: im Aufbewahrungsraum abgegeben werden. =- Es wird
„Der Berliner Cotentanz im Reigen der A die Stuhlreihe unmittelbar vor dem Rednermittelalterlichen
 Totentänze“. pult freizulassen.
Damen und Herren als Gäste willkommen. Eintritt frei.
Die Überkleidung darf nicht in den Bortragssaal mit- Sonnabend, den 17. Dezember 1938, 19 Uhr:
genommen, sondern muß gegen eine Gebühr von 0,10RM Weihnachtsfeier im Deutschen Dom. Herr Pfarrer Lie.
im Aufbewahrungsraum abgegeben werden. =- Es wird Wendland spricht über „Schleiermacher als Lebensgebeten,
 die Stuhlreihe unmittelbar vor dem Redner- gestalter“. Danach findet Ehrung eines Mitgliedes statt.
vult freizulassen. -- Nachsizung im Schultheiß, Friedrichstraße E>e Taubenitraße,
 1. Sto> (Konferenzzimmer).
Die Verfasser sind für den Inhalt ihrer Beiträge verantwortlich. Es wird gebeten, entbehrliche Fremdwörter zu vermeiden,
Unverlangte Arbeiten werden nur zurüdgesandt, wenn die nötigen Briefmarken beiliegen. Herausgeber: der Borsikende,
Studienrat Dr. Kügler, Berlin NW 21, Dortmunder Str. 6. Fernsprecher 39 28 04. Berlag von E. S. Mittler & Sohn,
Berlin SW 68, Kochstr. 68-71. Postsche>konto des Bereins: Berlin NW 7, Nr. 313 65. Bibliothekstunde: Sonnabends
von 17 bis 19 Uhr im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt.
Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Buchdruckerei, Berlin SW 68, Kochstraße 68-71.
Ausgegeben am 24. 10. 38.
            
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