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Mörder und Gespenster aus Nante's Tagebuch

Full text: Mörder und Gespenster aus Nante's Tagebuch

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Uch! koofen Sie f�r mich 'ne Stange Bier."
O Jette, wenn ich dieses Moments gedenke,
Krieg' ich vor Freuden noch 'ne G�nsel^ut,
Du wei�t, ich stand ganz vorne an de Schenke,
,,'Ne k�hle Blonde will ich!" schrie ich laut,
Und wieder trat ich dann zu Dir zur�cke,
Die k�hle Blonde trug ich stolz herbei;
Du sahst mir dankend an mit einem Blicke,
Mit einem Blicke � Ach, ich bin entzwei!
Und dieser Blick � Jetzt sollst Du mir ver-
k�nden.
Was meinem Herzen, was er mir gesagt?
Welch tiefes, inniaes Empfinden
In Deinem Busen, Jette, aufgetagt?
War's Liebe, die aus Deinen klugen lachte?
War's nur gew�hnlich eisig kalter Dank?
Als ich Dir den grazi�sen Diener machte
Und dann den Schaum von oben runter trank,
War's Liebe, die in Deinem Blick gelodert?
War's Liebe, die in Deiner Brust gegl�ht?
Als nach dem Danzen Du das Bier gefodert,
Als ich mit zartem Handedrucke schied?
O, sprich Geliebte, sprich es aus und sage,
Was er bedeutet, dieser bolde Blick.
�
Die Ruhe flieht bei Nacht mich und am Tage,
Und st�ndlich denke ich an Dir zur�ck.
D saae. Jette, kannst Du mir wohl lieben.
        
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