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Mörder und Gespenster aus Nante's Tagebuch

Full text: Mörder und Gespenster aus Nante's Tagebuch

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5. Hiebeszweifel eines Grenadiers.
Du theures M�dchen gleichst dem Morgensterne,
Der leuchtend mir de dunkle Nacht erhellt,
Wenn Deiner Augen Licht wie ene Glaslaterne
Ganz voller Strahl auf mich herniederfallt.
Denkst du noch dran, als im Pariser Saale
Ich Dir den Arm zum Contretanze bot?
Du wei�t, ich sah Dir dort zum ersten Male,
Du warst vor Scham wie'n Feuerheerd so roth.
Es brummte laut der Ba�, es quiekten die
Fledusen,
Un de Posaune machte Mordskandal.
Doch lauter klopfte mir des Herz im Busen,
Als ich nur sage: �Fraulein, woll'nSemal!"
Du sahst mir an, �Des is 'ne nette Pflanze!"
So dachtest Du vielleicht in Deinem Sinn,
Dann gabst Du mich den sch�nen Arm, zum
Tanze
Flog ich mit Dich, du Himmelsk�nigin.
So danzten wir Masurek, Schottsch und L�nder,
Ich pre�te gl�hend Dir an meine Brust,
Und Du verlorst noch Deine Strumpfenbander,
Die rothgesticklen, Dir selber unbewu�t.
Als wir ersch�pft, f�hrt' ich zu Deinem Sitze
Dir hin
�
Hier war's, da sagtest Duzu mir:
�Ach, juter Irenadier, Sie sehn ja wie ich schwitze,
        
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