Path:
Mörder und Gespenster aus Nante's Tagebuch

Full text: Mörder und Gespenster aus Nante's Tagebuch

34
Den Hanfpichdraht in Schuhmacherpflicht,
Mit eenen eenfaltigen Hammelgesicht,
Doch focht er im Wind, meiner Treue!
Als r�hrt er im roggenen Breie.
Pigonenrosig ergl�nzte sein Ohr,
Die Nase war kupprig durchgl�het.
Und Lotte, die ebenfalls bl�het,
Die krabbelt mit eenmal untern Tisch hervor
Un hob sich hujappend aus'n Thran empor.
Laut rief sie: �Erf�llt is mein hoffen,
Nu sind wir doch Beede besoffen!"
MitErstaunen der M�hring sich sch�chtern naht
Hier diesen h�chst seel'gen Zwei Beiden.
Sie schienen ihm sehr zu beneiden.
Hoch preiset er Beider vollkommene That,
Die heute verwundert gesehen er hat.
Druf f�hlt er een menschliches R�hren,
Und lasset zu ihnen sich f�hren.
Un stiert sie lange verwundert an,
Druf spricht er: �Der Schnaps is bezwungen,
Ihr habt woll'n Emmer verschlungen.
Zwar'n Emmer, des is noch keen Oderkahn,
Doch nehmt ihr mich g�tigst als Pflegekind an
Denn sauf' ich, im Kleeblatt des Dritte,
Dreidoppelt in eurer Mitte.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.