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Mörder und Gespenster aus Nante's Tagebuch

Full text: Mörder und Gespenster aus Nante's Tagebuch

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4. Des liederliche Kleeblatt.
Zum Kellerwirth Bierhammel schlich
M�hung, sein Bleck am Gew�nde,
Von d' Ecke bei Flesck, seinem Stande.
�Was willste denn Schwiemel, gemeener, von
mich?"
Entgegnet ihm jener h�chst w�thendig.
�Willpumpen ein Schnaps oder zweie!"
�Bezahl' erscht, denn pumpe uf's Neue!"
�Ich bin," spricht M�hring, �zu zahlen
bereit,
Doch m�cht' ich erscht eenen noch heben,
Und willst Du Gnade mich geben,
Ich stehe Dir um drei Dage Zeit,
Bis mich mal eener mit Drinkgeld erfreut.
Und sollt' ich Dir etwa noch foppen,
Ich las Dir des Blech zum Verkloppen."
Da l�chelt der Bierwirth mit arger List,
Und spricht nach kurzem Bedenken:
�Ein Anis noch willich Dich schenken.
Doch wisse, wenn se verstrichen die Frist
Und du alsdenn nich gekommen bist;
Denn wer ich dir, Schwiemel, schonst fassen,
Denn sollste in's Brummloch erblassen."
        
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