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Mörder und Gespenster aus Nante's Tagebuch

Full text: Mörder und Gespenster aus Nante's Tagebuch

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Uf eenmal kam 'ne Drift von Bauerbengeln,
Un schimpften mir een kleen Dragonerken.
Ich war erbo�t und daht mir rau�er dr�ngeln ;
Mein schmucker Graf blieb ganz verzweifelt stehn.
Nanu lie� wie 'nen Gm� von dausend Engeln
Des Kohr de Pauken un Trompeten jehn;
De Lampenputzers putzten alle Flammen,
Un alles fuhr wie doll un blind zusammen.
Bald mu�te ich die Oogen niederschlagen,
Een edler Don Schuhan trat vor mir hin.
Er sprach: �O,derst ich Sie zu bitten wagen."
Druf zog er mir � ich lie� mir von ihn ziehn
Un str�ubte mir, er fa�te mir beim Kragen
Des Dollmans un besiegt den Eegensinn.
�Keen sch�n'res Bild sah ich in meinen Leben!"
So fl�stert er, woruf wir danzend schweben.
�Kennst Du mir nich?" sprach er mit s��en
Munde,
Indem er Blitze aus de Oogen scho�
�
�Erkennst Du mir, der ich so manche Stunde
Bei Dir mich eenen uf die Lampe go�?
O, bist Du nich de Mamsell Kunijunde,
Die an den goldnen Mops mich fester schlo�?
Ich denke noch der bittern Abschiedsthr�nen,
Die ich in des Pomranzenglas that weenen!"
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