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Gegenwärtige Gemälde-Ausstellung im Akademie-Gebäude

Full text: Nante und Siebecke als Missvergnügte über Kunst und Landtag / Kohnardi, M.

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Dir doch so ville Iem�lde, det man jar �ich wu�te, wo
man die Oogen erscht hindrehen sollte.
Nante. Siehste det is accurat wie mit'n Spiri-
tus, det jlebt halb so wenich f�r's Ield als sonst, un
dabei is es reenes Wasser, ick sage Dir, wenn ick mich
Kaffe uf de Maschiene kochen duhe, denn kann ick vor
das Ielt , wat mir der Spirtus kosten dicht , bei
Kranzler's Kaffee drinkcn � un wenn ick nich recht uffpasse, denn kann ick noch 'n Sticksken Kuchen essen
�
Siebecke. Des jlob' ich, aber wir woll'n uns doch
wenigstens 'n bisken umsch'n, Nante, was is det f�r'n
Bild, hast du 'n Katalog?
�
Nante Katolog? Davon steht nischt drin, det
jiebt et nich � det sind hier lauter Vierf��ler Du, dennjedet Ding hat 'n Schwanz.
Sieb ecke. Det hier hat sogar zwee
Nante. Det wird gewi� 'n Mammon sind, paff'
man uff
�
Siebecke, (liest vom Zettel.) Pilger inRom, von
de la R�che
Nante. Rochbi�cke, richtig von de Nochbr�cke, ick
kenne ihn, er wohnt bei Meier'ns zwee Treppen hoch.
�
Siebecke. Aber sind die bloH schwarz, Herrjes,
det sind ganz richtige Schornsteinfeger.
Nante. Det macht der ville Abla�, den die Pll-
ger kriegen, werd' ick Dir sagen, det dunkelt so nach.
Sieb ecke. Na, woso? Aber was steht denn uff
den andern Zettel? (lieft:) vor zwei Jahren darf das Vild
nich gestochen werden.
        
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