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Gegenwärtige Gemälde-Ausstellung im Akademie-Gebäude

Full text: Nante und Siebecke als Missvergnügte über Kunst und Landtag / Kohnardi, M.

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Na nie. Wat ick mene det will ick Dir sagen
�
ick mcne jar mscht, vor de Conditorsch und vor de Wein-
h�ndler und Koosteille, war et sehr jut, det viele Reden
sichst'e macht Apptlt � aber vor mir war jar nischt
Aber denke Dir, stiller Redner, wenn ick nu nach Haus'
gekommen war mein Portrait in de Hand, wo drunterjeschrieben steht Nante, Depentirter von die erste, zwete
odn' dritte Kune, encn sto�en Stern vor de Vrust, dm ick
mir verdient, un det janze Dorf mit Alt nn Jung, mit
Schuhe un ohne Schuhe war mir entjegen jekommen det
Zeitungsblatt in de Hand, wo det jedruckt steht wat ickjesagt un nicht jesagt habe, un och wo ick jemurmelt
habe un alle N�hler h�tten mir dem Iew�hlten die
H�nde jedruckt det se mir braun un blau jeworden w�-
ren, un sich bei mir in jewehlle Rede bedankt vor meinejro�e Vravour, � un denn w�ren en Dutzend Me-
chens jekommen mit wei�e Kleber mit Spitzen besetzt,
mit gebrennte Locken, un h�tten 'n Iedicht herjesagt, un
mir die sch�nsten Blumen ins Iesicht geworfen det mir
die Ogen �berjegangen, wobei alle geweent h�tten. �
Ne Slebecke, det greift Mir zu sehr an, ick fihl det ick
och man een Mensch bin
� komm, wir woll'n uns eenen
kosen, mag er kosten wat er kost � (entfernen sich.)
�
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