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Gegenwärtige Gemälde-Ausstellung im Akademie-Gebäude

Full text: Nante und Siebecke als Missvergnügte über Kunst und Landtag / Kohnardi, M.

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Siebecke, Na, det fangt ja recht jraulich an, wie
o 'ne atte R�uberjeschichte.
Nante. Still, unterbreche mir �ich, sonst bin ickjleich still, det kann ick nich yerdragen.
Sieb ecke. Na, jut.
Nante. Dn wee�t doch, det 'et in Berlin Mode
is, keene Laternen nich anzustechen, wenn Monschein in 'n
Kalender steht, nich wahr?
Sieb ecke. Dct wee� ick, des is mir schonst sojejangen det ick nich jewu�t habe, ob ick in Berlin oder
in Spandow bin.
Nante. Also, im hundertj�hrigen Kalender, stand
Dir Monschein
�
Sieb ecke. Na jut, fahre man weiter.
Nante. Det war also ene pechschwarze Nacht, ick
sage Dlr, Pech -raben-tinten- schwarz, hast Du det Ie-
m�lde: �Berlin vom dustern Keller aus jesehn" schonstjesehn?
Sieb ecke. Ja! nur zu.
Nante. Irade so sah et Dir den Abend uff de
Stra�e aus, nich ne Hand k�nnt man vor Ojen sehn
�
ick hatte 'n bisken geschwuddert, un det k�nnt woll
Zw�lfe sin. als ick aus dem Iosty- Keller rau�er kam,
Du kennst doch den Iosty-Keller, da uff'n M�hleudamm
rechts?
Siebeke. Ja ick wee�, ick war schonst mal da in
Keilerei verwickelt.
Nante. Also ick laviere so sachte nach Haus, der
        
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