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Full text: Das Kunst-Kabinet

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Bemerkungen. � tfortfahrenb.) Diese Geige bediente sich
Pachanini, wenn er T�ne lockte; inde� bezog er ihr
immer nur mit eine Saite, weil er in jeder Bezie,
hung unn�tze Ausgaben scheute. Da� dies nicht seine
schlechteste Seite war, beweist die Verg�ttlichung sei,
ner Nebenmenschen. Seine Bogenf�hrung war
immer anst�ndig, und er hatte stets einen gleichm��ig
starken Strich.
Quabbe.
Ertrank woll en Biscken?
Ionich.
Ne, un
�
er spielte mehr.
�
Dieser Packanini
lebt alleweile in Paris, wo er sich durch Variationen
auf das Volkslied: �6oll8u�t tko King" ein Ver-
m�gen erwirbt. -^ (Cr �ffnet den Vorhang im Hintergr�nde- �
Man erblickt die Gruppe der indischen Bajaderen, einen alten Priester
mit silberwei�em Haupt
-
und Barthaar, neben diesem der Tambourin,
schlag� und einen andern Indier, der eine Urt von Tuba am Munde
hat. Vor dieser stehen die vier Bajaderen, von denen die Eine ein
St�ck weissen Musselin imAnne tr�gt,inder Tracht ihres HeimathlandeS)
Dieses, was Sie hier erblicken, ist ein h�chst merk
werdiges Automat, welches dieses Kabinet mit Stolz
und Bescheidenheit das seinige nennt. Es stellt die
Badaj�ren aus Indien vor, Priesterinnen aus der
Pojade �piritu� vini ?uium. Diese Badaj�ren
haben in alle gebildete St�dte Vorstellungen gegeben,
wo sie vor Geld beteten. Das hei�t, sie beteten
blos, das Geld nahm der Franzose, der ihnen rum-
        
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