Path:
Nante Strumpfs Künstlerleben

Full text: Nante Strumpfs Künstlerleben / Edmüller, Johann

42
gleich haben Sie eine weg, da� Sie Ihr janzes
Dasein f�r Ironie halten sollen (hebt die Hand
zum Schlagen) !
�
R e b e r. Ick danke, ick mu� nich von Allens
haben.
�
Nante. Jetzt bemerken Sie die Marotte:
�
�und widerstrebend es endiget!"
�
(F�llt mit
Gestikulation und in Extase zur Erde.)
Reber (will ihm helfen). Na, na, Sie! �
Nante (st��t ihm vor die Brust, da� er taumeltX
Haben Sie das bemorken? � was sagen Sie dazu?
Red er. Da� mir meine Brust weh duht.
Sie sto�en ja die Leute!
Nante. Des mu� ick ja, wenn ich wider-
strebend endigen will. (Steht auf.) Eigentlich
h�tt' ick Sie sollen etwas mit F��en treten, aber
ick will nich so stark uffdragen, ick gebe Hem-
melletten solide. � Stille! � �Sterben!"
(Ersticht sich mit der Branntweinflasche.) Sehn Sie,
weg is er, ussn Fleck verla�t er sein Dasein, �
�ist schlafen! (schnarcht) weiter nichts!" � Wacht
mit dem Finger eine Null in der Luft.) Die Null be-
beutet nischt! � �und endigt unser Dasein."
�
(Tunkt die Flasche leer und sieht, ob sie die Nagelprobe
h�lt.) Es is nischt mehr drin
�
nich die Probe. �
�Sterben ist Schlafen!" (Nimmt eine Nacktm�he
�us der Tasche und setzt sie auf.) �Schlafen!"
�
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.