VI
tet.
— Willem! du weeßt, wat ick sagen
will!— Rom wird Gelegenheit finden, dem
Verfasser mündlich zu danken ,es außer Achr
gelassen zu haben. Den Türken wlrd einst-
weilen nur gedroht, und Mehmed UlnZcit
zur ruhigen Ueberlegung vergönnt, so wie
mit gleicher Scharfe den Schriftstellern bewie-
sen wird, daß Freßfreiheit fast höher als Preß-
freiheit steht. Das Lese-Publikum wird in
der Anlage und der Behandlung vorliegender
Tragödie finden, wie der Verfasser den grie-
chischen Vorbildern gefolgt, und gesonnen ist,
den leider wackelnden Cothurn wieder herzu-
stellen. Schließlich sey die Bemerkung erlaubt,
daß jeder Kritiker sich nur blamiren würde,
wenn er diese gekrönte Preisschrift nur irgend
wie angreifen wollte. Den Verehrern Don
Carlos
—
die freudige Nachricht, daß in
kürzester Zeit dieses Werk in's Spanische über-
setzt und den traurigen Carlistischen Truppen
zur Erheiterung ßrati» verthcilt werden wird.
Den Naturforschern und Archäologen dürste der
gründliche Nachtrag zur wissenschaftlichen Er-
läuterung willkommen seyn.
Nee Verfasser.