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Nante Strumpfs Künstlerleben

Full text: Nante Strumpfs Künstlerleben / Edmüller, Johann

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dung. Erscht neulich Hab' ich en neuen Perge-
meter erfunden, wo man den Oogenbttck steht,
ob es regnet oder nich.
Reber. Sie sind ja en Dausendk�nstler.
Nante. Sehn Sie, des is janz eenfach.
Man nimmt en St�ck Holz un h�lt's zum Fen-
ster raus; wird's na�, denn regent's
�
bleibt
es brocken
� is es sch�n.
Reber. Des is ein juter Iedanke!
Sind Sie denn ooch verheirathet?
Nante. Sehr
�
zweimal. � Als meine
Erste sturb, wollt' ick ooch nich so eensp�nnig
leben, un nahm die Zweete
�
des war 'ne
Wittwe
�
Reber. Eine Wittwe?
Nante. Ja, worum nich ?
�
Eine Wittwe
is wie en Gericht Sauerkohl, je �fter man ihn
w�rmt, je besser schmeckt er. � Nu, diese
Wittwe is mir in de Br�che gegangen �
Reber. In de Br�che?
Nante. Ja, in de Oderbr�che, mit en
Knoppmacher. � Jetzt leb' ick alleweile aus-
enandergeseparirt un bin Strohwitt�br�ch !
Reber. Haben Sie ooch Kinder?
Nante. Ja; meine Frau hatte zwee St�ck,
einen Jungen un ein Madchen; es waren Zwil-
linge; des Madchen ist 5 Jahr alt un der Junge
        
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