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Nante Strumpfs Künstlerleben

Full text: Nante Strumpfs Künstlerleben / Edmüller, Johann

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is, trete vor. Jetzt dachte ick mir: was sagste
denn geschwinde vor "ne Profession, die bel't
Morlit�r nich jangbar is? � Ick trete vor
un sage: Entschuldigen Sie, Sie werden mir
nich brauchen k�nnen, ick bin G�rtner. Glo-
ben Sie, de� ick Ruhe gehatt habe? Nich die
Probe! Grade weil ick G�rtner war, Hab' ick
den janzen Dag m�ssen Kr�nze winden, aber
was vor Kr�nze? � Pechkranze! Na, Sie
scheinen en vern�nftiger Mann zu sind, Sie
werden wissen, was Pech hee�t.
�
Nachher
triegt' ick meinen Abschied, da wurd' ich Fecht-
lehrer dei'n Paar Handwerksburschen
�
denn
wurd' ick inngespunnt.
�
Reber. Worum denn?
Na n t e. Weil ick verbot'ne Werke rausjab.
Reber. Was denn vor welche?
Nante. Schuldscheine, die keinem Wech-
sel unterworfen waren. Na, un so kam denn
eine Karriere nach de andere, bis sie mir num-
merkten � wissen Sie, vin^t cleux? � Meine,
wie so'n gezeechneter Hammel rumzulofen, des
lann mir doch keen Mensch zumuthen, un da
jung ick mang de K�nstler � war Stattiste �
sp�lte � wixte Stiebeln, lebte durch un mit
Ilanz
�
klebte un drug Zettel, un nanu bin
ick hier, Sie sollen mir 'ne Anstellung geben,
        
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