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Nante Strumpfs Künstlerleben

Full text: Nante Strumpfs Künstlerleben / Edmüller, Johann

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Neb er. Was? Sie waren ooch Soldale?
Na n t e. Nat�rlich war ick, un versteht sich,
bin ick gewesen! Ick diente uff Avancemant,
ick kam ooch vorw�rts, des hee�t mit'n Trans-
port.
�
Elst stand ick bei'n Freicorps, da wa-
ren au�er mir recht sch�ne Leute bei, gewachsen
wie 'ne gr�ne Bohne; lauter Freiwillige, alles
was wahr is, wir thaten ooch allens freiwillig,
wir mochten retiriren oder zu Hause bleiben,
wir waren immer die erschten.
�
Nachher wurd'
ick versetzt, des hee�t, nich in's Pfandhaus, denn
da hatten sie mir gewi� verfallen laa�en, un
wenn des gegangen w�re, h�tt' ick des Man-
n�ver ooch l�ngst mit mir selbst vorgenommen.
Ne, ick wurde zu ein andres Regiment versetzt.
O, bester Mann! da haben sie mir Fechtstundejegeben, ick mochte machen was ick wollte, ick
hatte alle Dage meinen Hieb! � Nachher
kam ick zum Fuhrwesen, da Hab' ick erscht meine
Erfahrungen gemacht. Da is mir mal bei
der gro�en Kalte des Gehirn ingefroren, un wie
hernach de gelinde Witterung kam, da haben
fe mir en Eisbock in de Kehle gesetzt, sonst hatte
mir der Wassergang des Herz abgesto�en. �
Un wie ich hernach in Iarnison kam, da gloobt'
ich doch endlich enmal Ruhe zu haben, nich
r�hr' an! Da hie� es: allens, was Professioniste
        
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