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Nante Strumpfs Künstlerleben

Full text: Nante Strumpfs Künstlerleben / Edmüller, Johann

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Nante. Jetzt komm' ick alleweile mit de
Fu�botenpost widder nach Berlin; soll mir wun-
dern, ob es hier noch mal vom Fleck jeht; na,
m�glich i� es, se haben ja jetzt 'ne Eisenbahn
alijelegt. Eegentlich Hab' ick meinen Cre-
dit hier verloren gehatt, schad't nischt! ick will'n
lassen in's Intelligenzblatt setzen, der ehrliche
Finder kriegt 'ne anjemess'ne Belohnung �
ick gebe nischt, des is mir angemessen. �
Es is merkw�rdig: was einmal als Kuhkase ge-
boren is, wird in seinem Leben keen Holl�nder
�
un was als Padde (Frosch) noch so sch�ne singt,
nie, niemals nich ein Sprosser! � Stille,Nante!
bes�nftige dir!(nimmt einen Schluck aus einer Vrannt-
weinftaslbe). Uha! jetzt tritt de Sonne aus de
Wolken! Da kommt die Naturerscheinung, was
man inNorddeutschland ein Ph�nomen nennt.
�
S e e n e 5.
Reber. Na n t e.
Reber (kommt). Bonjour!
Nante. Doch so ville! Fortepiano!
Red er. Sagen Sie, sind Sie der -
Rante. Wer?
Neb er. Nu, der
Nante. Ja, des bin ick � sein!
        
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