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Nante Strumpfs Künstlerleben

Full text: Nante Strumpfs Künstlerleben / Edmüller, Johann

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gegangen und beschleunigt werden! � Karl
Spille, Plessur und Danzmeufter." �
Reber. Sehr sch�ne, Louis! Mir aus
de Seele; es is sehre n�thig, de� se Lebensart
lernen.
� Was passirt mir neulich: ick stehe
an de Saalth�re, da kommt Eener un tritt mir
mit'n Hacken mein sch�nstes H�hneroge ad. Ich
sage: Na, was soll des? � meenen Sie mir
damit?
�
An so ne Ufftritte bin ick nich
gew�hnt, Sie denken woll, de� Sie Ochsen vor
sich haben?
�
�Entschuldigen Sie," sagt er,
�wenn ich Sie besch�digt habe, aber ich bin
Eleve aus de Thierarzeneischule, ich willSie
unentgeldlich curiren."
Louis. Ne, des is um de Kuhpocken zu
kriegen; den halt' ick aber gemeiert
�
f�nf Fin-
gn h�tt' ick ihm in's Iesichte gelegt, de� ihm
de Ogen �berj�ngen, un denn noch en Paar
blaue Fensterladen vorgemacht, de� ihm die
Sonne nich schenirt hatte.
� (Singt aus Zampa):
�Man gehorcht mir �berall,
Wer kann mir widerstehen!"
Reber. Ne, des mu� wahr sind, Louis!
eene sch�ne Stimme hast Du, wie ein geckulirter
Kanalljenvogel, und dabei singste mit en Ie-
schmachte, wie 'ne Kohlmeese.
Louis. Wamm nich gar wie 'ne Heuschrecke!
        
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