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Full text: Spickaal auf der Berliner Kunst-Ausstellung im Jahre 1846 / Hopf, Albert

nochBilder erkl�ren;denn ich habe vor meinef�nf Silbergroschen
bergroschennochsehr wenigeigentlichgesehn.� Na also
heuteAbendsehnwir uns wieder?
Knurrmagen.Du wirstmir willkommensind.(Sie
trennensich.)
(Wetterhahn,SchleichbeinundDuckdichstehenvoreiner
Havellandschaft.)
WetterHahn. Ist es nichtein Scandal,so Etwas
hier aufzuh�ngen?Das soll eine Sonnenbeleuchtungsein.
Ich h�ttedas Ding eher f�r den UntergangSodomsund
Gomorrhasgehalten;man riecht ordentlichden Schwefelgeruch
geruchheraus.W�reder Maler nichtuntera�1 aufmeiner
nerListeverzeichnet,so w�rde ich ihn furchtbarherunter
rei�en; aber es ist ein Vettervon mir, und folglichhabe
ich ungeb�hrlichgelobt.
Duckdich. Lieber Freund,ich finde,da� der Maler
die Idee vomStandpunktedesGlaubenssehr richtigauffa�t
fa�that.Wir erblickenhier ein St�ckdesFeuers,in dem
die Welt einstensverzehrtwerdenwird, undin jenerMondlandschaft
landschaftsehenwir das Dunkel,nachdemdie Sonneverbrannt
branntist.DieLandschafteneinesRuys-Daelund Claude
Lorrain zeigendie Natur als ein selbstlebendesGanzes;
das ist aberganzfalsch. Auch dieNatur mu� zeigen,da�
sie f�r sich Nichtsist; f�r denGlaubenmu�sieimmerihre
Verg�nglichkeitzeigen.
Schleichbein.Sehrrichtig bemerkt,Herr College-
Die Natur wird einmalin Aschevergehen,in Aschfarben
mu�die Malereisie jetzt schondarstellen.
        
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