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Full text: Spickaal auf der Berliner Kunst-Ausstellung im Jahre 1846 / Hopf, Albert

Es sind einigerechtgutedarunter. Dahingeh�renv'orz�glichdie
lichdievonCarl Vegas.
Schleichbein.Ei nun ja. SeineGesichterhaben
nur einen zu entschiedenenAusdruck. Ich ziehedoch die
D�sseldorfervor. SehenSie diesenFr�hling von Christian
stianK�hlerin D�sseldorf.Hier hatder Maler den Versuch
suchgemacht,ein weltliches,lebensfrohesBild zu liefern.
Ein spielendesLiebespaar. Der Br�utigambricht semer
Braut Bl�then,und sie f�ngtsie in ihrem Schoo�auf.
Aber auch wiekindlichesfrommesSchmachten.Dasist ein
sanfterLiebhaber,und eineBraut,die nur ein bischenweltlich
Spickaal.Des sind woll Herrenhuter,die nachde
Kirche eenbiskenin'n Gartengegangensind?
Duckdich.(heimlichzu Freimuth.)Wie kommenSie
dennzu diesemp�belhaftenMenschen?Dasist ja die personificirte
Freimnth.SeinBenehmenist allerdingsetwassehr
baroque;aber seineAnsichtenund Urtheilesind kerngesund.
Ich liebediesenkr�ftigenVolkswitz,der, wennauch yicht
immer,dochh�usigden NagelaufdenKopf trifft. Freilich
holt er seine Ausdr�ckenichtunter demSchraubstockhervor,
vor,oderpr�sentirtsie in Postpapiermit Sch�nheitspfl�sterchen
sterchenverklebt,wiediesin den noblenSalons,und an
gewissenandernOrtenstark gebr�uchlichist; aber er liefert
mir denBeweis� und das ist eineGenugthuungf�r mich� da� die BestrebungeneinergewissenParthei,den Geist
desVolkesdnrch denBuchstabenzu todten,noch nichtso
ganzgelungensind und wenndieserMann nochmehrsei-
        
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