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Full text: Spickaal auf der Berliner Kunst-Ausstellung im Jahre 1846 / Hopf, Albert

lancholiedesSehnensund Schwebens,wassich sogarbis
aufdie spielendenKindergruppenerstreckt.
Duckdich.(bl�ttertim Katalog.) SehenSie nur
theuersterAmtsbruder,wennmandenKatalogstudirt,so
findetman,da� sich die Malereiwiederganzin die Kindheit
heitversetzt.Hier sind verzeichnet:Kinder imWalde,Kinder
deramStrande,spielendeKinder mitHunden und ohne
Hunde,Kinderk�pfe,BrustbilderundKniest�ckevonKindern,
in viertel,halberundganzerLebensgr��e,in farbigerKreide,
in Oehl, in Aquarell,kurz,es wird Einemhier ordentlich
kindlichzu Muthe.
Schleichbein,(mit erhobenerStimme.) Ja diese
Bilder sind moralischund sozial; sie machendenMenschen
die Ideeder Br�derlichkeitund derBruderliebeanschaulich.� Aber wasist das?
Duckdich.Wo denntheurerAmtsbruder?
Schleichbein,(bedecktmitdereinenHandseinGesicht,
mit der andernzieht er den �theurenAmtsbruder"mit
fort) KommenSie! kommenSie! SehenSienichthin!
Es ist eine� o ich mages nichtaussprechen.
Duckdich. Aber du meinHimmel,wasist dennda?
Schleichbein,(hat ihn in gr��terHast nach dem
n�chstenSaalgezogen.Mit Entr�stung:)das war eine� nackteVenus.
Duckdich.(l��t sich auf einenStuhlfallen.) Himmel!
mel!F�hreuns nichtin Versuchung!
Spickaal(tritt ein)Aach! � des is h�bsch!Dunderwetter!
derwetter!Wasvor 'ne Mengesch�neGoldrahme!des
verblendtEinen ord'ntlichde Oogm. Un was vor 'ne
        
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