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Full text: Spickaal auf der Berliner Kunst-Ausstellung im Jahre 1846 / Hopf, Albert

ein HausteinStaubes,die wir schaffensollenmit Furcht
und Zittern,da� wir seligwerden.
Duckdich. Ich bin ganz einverstandenmit Ihren
AnsichtenmeingeliebterAmtsbruder. Abererkennenwir es
auchan, da� die Maler den Ernst unsrerZeit richtig aufzufassen
zufassenverstehen.SehenSie, in denmeistenBildern ist
dasHeiligeund Religi�se�berwiegend.Ein sehr frommer
Mann sagtirgendwoin seinenSchriftenmit prophetischer
Stimme:�Einst wirdseindieMalereieinBetenund Psalmen-singen
men-singenmitPinselund Farben." Damitist jetztder
Anfanggemacht. Die Maler tremuliren,wieder Cantor
Vorsingtin der Dorfkirche:sie malenzittrig.'DieM�nner
werdenunterihrenH�ndenzu Kindlein,dieWeiberzu girrenden
rendenT�ublein.Die Gesichterhabenkeinenentschiedenen
Ausdruck;dennder Glaubewill Geistesdemuthhaben,und
die Figuren sind ohneHaltungund Form, dennvor dem
HerrenziemetdemMenschen ur dieBettlerstellung.
Schleichbein,(and�chtig.)Ja wohl,ja wohl. Sehen
henSiezumBeispieldieseKindergruppemit einemHunde
Von Louis Blanc aus D�sseldorfgemalt. Der Ernst in
denZ�gendieser kleinenWesenw�rde einemMannevon
gereiftemAlter wohl anstehen. Der Knabe erhebt seine
Blicke nachdemHimmel,dasM�dchen.senktdie ihrigenin
frommerDemuthnachder Erde, sogarder Hund hatein
NachdenklichesGesicht.� Ja die D�sseldorferSchulemit
Hrem trauerndenK�nigspaar,ihrensinnendentr�benLeonoren,
noren,ihremmagerncandidatemn��igenHu�, ihrentrauernben
benJudenist der Ausdruckder religi�senSehnsucht,Me-
        
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