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Periodical volume

Full text: Körnerpost Issue 91.2015

Nr. 91 | Juni 2015

Körnerpost
Körnerpost. Die Quartierszeitung für den Körnerkiez Arabisch:

‫ﻛﻮرﻧﺎرﺑﻮْﺳﺖ, ﺟﺮﯾﺪة ﻣﺤﻠﯿﺔ ﻟﺤﻲ اﻟﺤﺒﻮب‬

Hebräisch:

Quartierszeitung für den Körnerkiez

|

‫קורנרפוסט, עיתון מחוזי של שכונת הדגנים‬ (Hebräisch)

	
	

02 	

	

Kurz gemeldet

S.O.S. – Kunst rettet die Welt
48 STUNDEN NEUKÖLLN 2015

„Interkultureller 	Elterndialog“
	
Ein Projekt von familie e.V.

03 	

	

Projekte

06 	
	
	

	 Interview

Auf die Straße mit der Kunst!
Chris Benedict vom WerkStadt Kulturverein Berlin

	

Foto: Claudia Mattern

Editorial

Inhalt

Liebe Leser*innen der Körnerpost !
Projekte

05

Quartiersbüro Körnerpark Emser Straße 15 Tel. 62 98 87 90 team@ qm-koernerpark.de Sprechzeiten: Mittwoch 15–18 Uhr Donnerstag 10–13 Uhr Mitarbeiter*innen: Ulli Lautenschläger Öznur Büker Tom Meier Dr. Astrid Tag

Das Körnerkiezfest am 30. Mai 2015 in diesem Jahr war ein Experiment: Nach acht Jahren Finanzierung aus dem Quartiersfonds 3 wurde es zum ersten Mal mit einem wesentlich kleineren Budget auf den Weg gebracht. Ein großer Dank an Claudia Goldberg, die das Kiezfest mit viel Einsatz organisiert hat! Dankeschön auch an ­ hristian Hörr aus dem Nachbarschaftsheim und C DJ  Nassim Safwan, die für Moderation und Musik gesorgt haben, und an all die anderen Ehrenamtlichen auf der Bühne und an den Ständen! Trotz kurzem Regenschauer ist es gelungen, mit der tatkräftigen Unterstützung aller ein lebendiges Fest auf die Beine zu stellen. Das nächste große Event ist 48 Stunden Neukölln vom 26. bis 28. Juni 2015. Schauen Sie mal, was der Kiez alles zu bieten hat! Bis bald im Juli! Die Redaktion

Langer Tag der StadtNatur Rein ins Grüne – raus in die Stadt

K :ornchen

08

Malwettbewerb 2015 Stifte rausgeholt und los!

K :ornchen

08

Von der Kita in die Schule mit den „Boomis!“ Aufführungen im Boom!

Kurz gemeldet
www.48-stundenneukoelln.de Adressen: Alfred-Scholz-Platz, Karl-Marx-Str. 96, 12043 Berlin Neukölln Arcaden, Karl-Marx-Str. 66, 12043 Berlin Passage, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin

S.O.S.

Kunst rettet die Welt

Titel: Wo im Kiez befindet sich dieses Graffiti? Antwort mit dem Betreff „Graffiti“ bitte an cmattern@gmx.de. Der erste richtige Einsender gewinnt ein „Kinder Künstler Reisebuch“! Bild rechts: F. Rexroth, Freigestellter Baumraum, 2009. Installation vor der Alten Post

Das diesjährige Kunstfestival 48 STUNDEN NEUKÖLLN präsentiert vom 26. bis 28. Juni 2015 unter dem Jahresthema „S.O.S. – Kunst rettet die Welt“ rund 350 künstlerische Projekte an etwa 220 Orten. Daneben sind rund 90 Offene Ateliers und Galerien beteiligt und zeigen als assoziierte Orte ihr eigenes Programm. Zahlreiche der Veranstaltungsorte des Gesamtprogramms liegen entlang der Karl-Marx-Straße – und mitunter wird auch die Straße selbst zum Protagonisten: Für das Projekt „Meine Gedichte werden die Welt nicht ändern“ präsentieren Lea Barletti und Werner Waas Autofahrern im baustellenbedingt stockenden Verkehr der Karl-Marx-Straße Gedichte. Im ersten Obergeschoss der Neukölln Arcaden wird die zentrale Ausstellung zum Festivalthema präsentiert. Etwa 30 Projekte artikulieren in der kuratierten Ausstellung Kerngedanken des diesjährigen Kunstfestivals – erstmals kann durch die Einrichtung eines eigenen Bereichs für Performances auf die Bedürfnisse von zeitbasierten Kunstformen eingegangen werden.  Viele weitere Orte und Plätze entlang der Neuköllner Magistrale werden mit Musik, Theater, Performances und Ausstellungen bespielt: So organisiert etwa der Klunkerkranich auf den Parkdecks 5 und 6 des Einkaufszentrums verschiedene künstlerische Aktionen. In der Passage eröffnet die temporäre „galerie D.I.N.“ von Julie Biron und Maycec, die im öffentlichen Raum Arbeiten im DINFormat verkauft. In Kooperation mit dem Theater der

Migranten gestaltet Frank Bölters mit dem Neuköllner Publikum auf dem Alfred-Scholz-Platz aus einem 10 mal 20 Meter großen Papierstück ein Faltschiff, um auf die Situation geflüchteter Personen aufmerksam zu machen. In unmittelbarer Nachbarschaft präsentieren die Streetart-Künstler*innen von Peachbeach ihre Vision einer harmonischen Welt.
Denhart v. Harling, segeband.pr 48 STUNDEN NEUKÖLLN ist ein Forum für künstlerische Projekte aller Sparten der Berliner Kunstszene. 48 STUNDEN NEUKÖLLN wird organisiert und koordiniert vom Kulturnetzwerk Neukölln e.V. Eine Grundfinanzierung stellt das B ­ ezirksamt Neukölln sicher.

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Körnerpost # 91

Foto: Florian Rexroth

Porträt

Ein Netzwerk soll entstehen …
Was tun, wenn sich die Eltern im Elterncafé die Köpfe darüber heiß reden, ob Kinder in der Schule fasten sollen oder nicht? Facebook, Twitter, WhatsApp – Wie viel Mediennutzung erlaube ich meinem Kind? Ist es richtig, wenn wir zuhause die Muttersprache sprechen? Was bedeutet „I-Status“, hat mein Kind dadurch Nachteile? Und oft besonders heikel: der Sexualkunde-Unterricht. Themen wie diese werden häufig in den Elterncafés diskutiert, doch mit diesen Fragen sind die Elterncafé-­ Leiterinnen nicht alleine. An dieser Stelle setzt das Projekt „Interkultureller Elterndialog“ an, das familie e.V. Anfang des Jahres ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, aktive Eltern in Nord-Neukölln, die sich u.a. in Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen engagieren, mit Hintergrundwissen zu versorgen und in ihrem Engagement zu unterstützen. Dafür gehen die Elternkoordinator*innen des Projekts z.B. in Kitas, Schulen, Jugend- und Mädcheneinrichtungen, Nachbarschafts- und Familienzentren und streben eine Vernetzung der aktiven Eltern miteinander an. „Brückenbauerinnen“ nennt Projektleiterin Sabine Veltmann ihre Mitarbeiterinnen Selma Suleiman, Muteber Parlak und Gülcan Bağcı. Bei Fachfragen holen sie Expert*innen zu den Elterndialogen dazu. Gülcan Bağcı, die das Elterncafé in der Peter-­ etersenP Schule leitet, berichtet, dass für Mütter, die z.B. Sprachprobleme haben, das Elterncafé oft die einzige Quelle

sei, an Informationen zu kommen. „Auch vor dem Sexualkundeunterricht haben manche Eltern Bedenken, weil das für sie selber ein Tabuthema ist und sie nicht wissen, wie das Thema im Unterricht behandelt wird.“ Die Elternkoordinator*innen bieten Sprechstunden in ihrem Büro im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe an. Selma Suleiman berät die Mütter im „MaDonna Mädchentreff“ im Rollbergviertel. Die Mütter der Mädchen, die die Einrichtung besuchen, kennen sie schon lange und vertrauen ihr. Viel diskutierte Themen einiger Mütter sind Schwimmen, den Schulweg alleine bewältigen oder z.B. Klassenreisen. „Unsere Aufgabe besteht darin, einen Austausch zu moderieren, der eine Meinungsvielfalt zulässt, der inspiriert und Eltern zum Nachdenken bringt – ohne dass Haltungen oder Meinungen entstehen, die andere verletzen“ erklärt Sabine Veltmann. Wichtig ist, dass den Eltern die Möglichkeit gegeben wird, sich ein eigenes Bild zu machen. Durch die aktiven Eltern sollen letztlich vor allem die "unsichtbaren Eltern" erreicht werden, um für ihre Kinder in Nord-Neukölln die Teilhabe und Bildungschancen zu verbessern. Denn Angst, Misstrauen und ein Mangel an Informationen gelten häufig als Ursachen dafür, dass professionelle Bildungsangebote bei einigen Eltern nicht ankommen. Langfristiges Ziel ist es, dass nach dem Schneeballprinzip das Wissen und die Erfahrungen aller Eltern mündlich weitergegeben werden und sich multiplizieren. Und natürlich müssen auch die Väter angesprochen werden. Erziehungsarbeit ist ja nicht nur Sache der Mütter.
Claudia Mattern

Aktive Eltern, die auf Honorarbasis mitarbeiten möchten, können sich gerne melden. Kontakt: elterndialog@familie-ev.de Tel. 68088898 oder 0176-11010603 Sprechstunden im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe, Mittelweg 30: Muteber Parlak und Gülcan Bağcı Mo & Do 10–13 Uhr Sprechstunde im MaDonna Mädchentreff, Falkstr. 26: Selma Suleiman Fr 14–16 Uhr

Das Projekt wird mit Mitteln von „Aktion Mensch“ finanziert.

Brückenbauerinnen zu aktiven Eltern: Selma Suleiman, Sabine Veltmann, Muteber Parlak und Gülcan Bağcı (v.l.n.r.)

Foto: Claudia Mattern

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Termine
>> So, 28.6., 18 h: 	 Alexia Carr & Klaus Schäfer – 	 Oper, Operette, Chansons >> So, 5.7., 18 h: Caldonias Lost 	Lovers 	 Präventions- u. Gesundheits	 kurse in der Jonasstr. 43: >> Präventive Rückenschule 	 (für Mütter) Mo 11–12.30 h >> Offene Yogastunden 	 (Sivananda) Mi 19–20.30 h 	 Tel. 0157-7044 6139, 	info@klang-hafen.de >> Vinyasa Flow Yoga 	 Offene Klasse Do 19.30–21 h 	 Tel. 0179-960 4543, 	yogamitrike@gmx.de

Verschiedene Orte
>> Körnerpost-Stammtisch 	 Do, 11.6., 17.30 h 	 kunstraum t27, Thomasstr. 27 >> Sommerfest des 	 Quartiersrats und der 	Aktionsfondsjury 	 Do, 25.6., 18 h, Schulhof 	 der Konrad-Agahd- und 	Peter-Petersen-Schule, 	 Thomasstr. 39 bzw. Jonasstr. 15

Nachbarschaftsheim Neukölln
Schierker Str. 53, Tel. 8486 6586

Galerie im Saalbau
Karl-Marx-Str. 141, Tel. 90239 3772, Di–So 10–20 h >> Jonas Paul Wilisch – 	 Reklamiertes Glück 	 Finissage am So, 21.6., 17 h >> Picturing Me (bis 6.9.) 	 Vernissage am Fr, 26.6., 18 h

	 Angebote für Erwachsene, 	 Infos unter 	erwachsene@nbh-neukoelln.de: >> Aquarellieren, Malen, 	Zeichnen Mo 18.30–20.30 h 	 2 € Materialkosten >> Geselliger Tanzkreis für 	 Junggebliebene Di 10–11.30 h >> Tezentao Karate/KungFu 	 Di u. Do 18-19.30 h 	 Anm. Sifu Günter Nickel, 	 Tel. 0176-4466 5402 >> Bewegung am Vormittag 	 Mi 10–11 h >„Ariadne“ – Sticken, > 	 Häkeln, Filzen Fr 10–13 h >> Seniorentheatergruppe 	 „Die Sultaninen“, Fr, 10.30–13 h 	 Anm. Tel. 0177-633 1957 >> Tango Argentino 	 Anfänger Fr, 20–21.15 h, 	 Mittelstufe Fr, 21.30–22.45 h 	 Anm. Tel. 0151-5912 7052

Boom!
Gartenhaus, www.boom-neukoelln.de >> Aufführung „Die kleine 	 Maus sucht einen Freund“ 	 Von der Kita in die Schule mit 	 den „Booms!“ 	 Kita Helin: Mi, 10.6., 10.30 h 	 Kita Schlümpfe: Do, 11.6., 11 h 	 Kita Arielle: Do, 25.6., 11 h 	 Kita Babbelgamm: 	 Mi, 1.7., 11 h 	 48 STUNDEN NEUKÖLLN : >> Fr, 26.6., 20 h: Ausstellungs	 eröffnung „alia cutis“, 	 Körpermalerei fotografiert und 	 gemalt von W. Hingst, 	 www.alia-cutis.de >> 21 h: Oberton-­Improvisation	 Chörchen (ca. 45 min.), 	 www.musik-und-naturheilpraxis >> Sa, 27.6., 15 h: Körper	 malerei live bis ca. 19.30 h >> 20 h: Tanzperformance >> 20.30 h: Oberton-Improvisat	 ion-Chörchen, anschl. Party

Neuköllner Leuchtturm
Emser Str. 117, Tel. 6272 8727 (Büro), 6273 0337 (Leuchtturm), Di–Fr 14–18 h >> MOCK (bis 28.6.) 	 Fotografien v. Klaus Mellenthin 	 und Sebastian Rogler >> Tango Argentino: 	 Einführung, Do 19.30-20.30 h >> Konzert: I Pizzicati 	 Tarantella & südital. Folklore, 	 So, 14.6., 18-21 h >> Performance von 	Polyxeni 	 Angelidou, im Rahmen der 	 Fotoausstellung „Mock“ und 	 „48 Stunden Neukölln“ 	 Fr, 26.6., 21–23 h >> Der philosophische Zirkel 	 Sa, 6./20.6., jeweils 15–17.30 h >> Der literarische Zirkel I 	 Für alle, die selber schreiben 	 Sa, 13.6., 15–17.30 h >> Der literarische Zirkel II 	 Vorstellung u. Bespr.v. Texten 	 namhafter Literat*innen 	 Sa, 27.6., jeweils 18–20 h

kunstraum t27
Thomasstr. 27, Tel. 5682 1964, www.kunstraumt27.de, Mi–So 15–19 h >> ZYKLISCH. Ausstellungsprojekt 	 der WerkStadt mit Künstler*	 innen des Körnerkiezes 	 Alice Baillaud, Kristina Berning, 	 Mara Diener, Sergio Frutos, 	 Douglas Henderson, Janine 	 Hönig, Morten Stræde. 	 Finissage m. Künstler* 	 innengespräch und Auslosung 	 d. Kunstlotterie So, 21.6., 19.30 h >> Kunst als Segen (bis 26.7.) 	 Helen Acosta, Ervil Jokovic, 	 Jörg Lange, Hildegard Skowasch, 	 Matthias Schamp, Stoll & Wachall 	 Vernissage am Fr, 26.6., 19.30 h

Weitere Termine unter www.qm-koernerpark.de/ aktuelles

FABIZ* *Familienbildungszentrum /
Nachbarschaftsheim Neukölln Altenbraker Str. 12a Anmeldung Tel. 4003 7884 bzw. 0152-5266 5188, j.reissner@nbh-neukoelln.de:

Laika Galerie im Körnerpark
Schierker Str. 8, Tel. 5682 3939, Galerie Di–So 10–8 Galerie: >> Ausstellung Post-Soviet	 	Cassandras (bis 12.7.) 	 Anatoly Belov, Shifra Kazhdan, 	 Victoria Lomasko, Marina 	 Naprushkina, Nadia Plungian, 	 Anna Tereshkina >> Neue Heimat? 	 Veranstaltung zur Ausstellung 	 Post-Soviet Cassandras 	 So, 28. Juni, 12 h Sommer im Park: >> So, 14.6., 18 h: Anatolian Jazz 	 Orchestra - Türkische Musik & Jazz >> So, 21.6., 18 h: International 	 Mosquito - Filmmusik Emser Str. 131, www.laika-neukoelln.de >„TATORT" oder > 	 „Polizeiruf 110" 	 jeden So 20.15 Uhr >> Kritisch-psychologischer 	Salon Werkstattgespräche 2015 	 #2: Was ist Romantik? Zur 	 kritischen Aneignung von 	Psychologiegeschichte 	 Fr, 12.6., 19.30 h >> erneuerBAR* (Veranstaltung 	 der BUND-Jugend Berlin) 	 Di, 16.6., 19 h >> Amy und die Hilfssheriffs 	 + Auf den Spuren des 	BlueGrass (Konzert + Vortrag) 	 Fr, 19.6., 19.30 h 	 48 STUNDEN NEUKÖLLN: >> Ausstellung, Sketch Clash, 	 Lesung u.a. 	 26. bis 28.6.

>> PEKiP Mo 10–11.30 h, 	 Mo 12-13.30 h >> Babymassage Mo 14-15.30 h >"Griffbereit“ Zweisprachige > 	 Spielgruppe für 1–3-Jährige 	 (türkisch-deutsch) 	 Di 10–12 h, Tel. 0177-912 6686 >> Rückbildungsgymnastik 	 für Frauen nach der Geburt 	 Mi 10.30–12 h, Fr 12.30–14 h >> Rumänisch-deutsche 	Mutter-Kind-Gruppe 	 Mi 13.45–15.45 h >> Griffbereit“ Zweisprachige 	 Spielgruppe für 1–3-Jährige 	 (arabisch-deutsch) 	 Do 10–12 h, Tel. 0179-574 0753 >> Krabbelgruppe 	 "Musik-Bewegung–Spiel im 	 ersten Lebensjahr" (6–12 Mon.) 	 Do 12–13.30 h >„Musik – Bewegung – > 	Spiel“ für 1–2-Jährige m. Eltern 	 Fr 14.45–16.15 h >> Musikgarten für Kita-Kinder 	 und Eltern. Fr 16.15–17.45 h >> Schreibabyambulanz 	 Mi 9–13 h, Do 10–14 h 	 Tel. 0177-4830533 >> Erste Hilfe-Kurs für Kinder 	 Sa, 13.6., 10-13 h; 	 www.tararoedel.de >> Baby-Tragekurs 	 Sa, 20.6., 10-13 h, 	 Tel. 0172-7713945		

WerkStadt
Emser Str. 124, www.werkstadt-berlin.com >> Konzert: Ruben Giannotti 	 Fr, 19.6., 20-22 h >> Kunstaktionen 2015: 	 Kristina Berning: Di, 23.6., 	 15-19 h, Schierker Platz 	 48 STUNDEN NEUKÖLLN: >> Lesung zum Thema "Flucht" 	 in Kooperation mit Amnesty 	 International, Fr, 26.6., 19 h >> Ausstellung: 	 Konsequenzen Kunstaktion: 	Schmetterlingseffekt 	 Sa, 27.6., 13-23 h 	 So, 28.6., 13-19 h >> Freiluftkino im 	Körnerpark: 	 Fr, 10.7., 20.30 Uhr: Art War 	 Jonasstr. / Ecke Selkestr. >> Kunstaktionen 2015: 	 Nikolaus Schrot: So, 12.7., 	 18-21 h. Hertabrücke

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Körnerpost # 91

Projekte

Rein ins Grüne – raus in die Stadt
Berlin ist die Hauptstadt der Vielfalt – der Artenvielfalt. Am 20. und 21. Juni 2015 können das Interessierte beim Langen Tag der StadtNatur wieder hautnah erleben. Ob versteckte Stadtoasen oder tierisch-wilde Nachbarn: An der Seite von mehr als 200 Experten gibt es auch in diesem Jahr allerlei zu entdecken. Die Stiftung Naturschutz Berlin präsentiert innerhalb von 26 Stunden rund 500 StadtNatur-Veranstaltungen. Ein Besuch lohnt sich immer: Fachkundige Führungen und spannende Mitmach-Aktionen stehen 26 Stunden lang auf dem Programm. Einige Highlights: Für Singles mit Sinn für die Natur findet ein Speed-Dating statt. Wer

seinen Speed-Dating-Partner interessant findet, kann sich mit ihm/ihr auf StadtNatur-Reise begeben. Neu sind auch die Bustouren mit den Bezirksbürgermeistern, die den Besuchern grüne Highlights ihres Bezirkes präsentieren. Mit Derk Ehlert, dem Wildtierexperten des Senats, kann man per Schiff Neuköllns wilde Ufer entdecken. Einige Gärten, Hinterhöfe und Naturareale öffnen auch in diesem Jahr nur für den Langen Tag der StadtNatur ihre Pforten. Neben den vielen neuen Angeboten werden aber auch die Publikumslieblinge des letzten Jahres wieder dabei sein. Der Lange Tag der StadtNatur 2015 beginnt am Samstag, den 20. Juni, um 16 Uhr und endet am Sonntag, den 21. Juni, um 18 Uhr. Das gesamte Programm sowie Informationen zu Platzreservierungen und Tickets finden Sie unter www.langertagderstadtnatur.de
Stiftung Naturschutz Berlin

Der Lange Tag der StadtNatur wird durch die finanzielle Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, der Initiative mehrwert Berlin, den denn‘s Biomärkten und der Wall AG ermöglicht.

Ein Quadratmeter Natur: Kinder der Peter-PetersenGrundschule stellen ihr MINTgrünes Klassenzimmer vor. Sa., 20.6., 16–18 h Tempelhofer Feld, Oderstr./Herrfurthstr.

Freiluftkino 2015
Auch in diesem Jahr gibt es wieder erstklassiges und interessantes Kino unter freiem Himmel im Körnerpark. Alle im Kiez konnten abstimmen und haben folgende Filme gewählt: Freitag, 10. Juli, 20.30 Uhr: ART WAR 	 Freitag, 24. Juli, 20.30 Uhr: The special Need 	 Freitag, 07. August, 20.30 Uhr: Master of the Universe 	
Foto: WerkStadt

Foto: Stiftung Naturschutz Berlin

Das Freiluftkino 2015 wird mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt finanziert.

Der Eintritt ist wie immer frei, aber wir freuen uns über Spenden für das Projekt. Mehr Infos unter www.werkstadt-berlin.com/kino 
WerkStadt Kulturverein Berlin e.V.

Kino gucken im Körnerpark

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Interview

Auf die Straße mit der Kunst!
Als QM-gefördertes Projekt gibt es die Kunstfiliale Körnerkiez schon seit Ende 2014 nicht mehr. Im Folgeprojekt „Kultur für alle Generationen“ werden unterschiedliche Formen der Kunstbeteiligung im Kiez zusammengefasst. „Wir nennen uns aber weiterhin Kunstfiliale und sind Anlaufstelle für die Künstler vor Ort“ sagt Chris Benedict, Projektleiterin und Geschäftsführerin der WerkStadt.

einen stabileren Kultur-Standort. Die Kunstaktionen sind für alle Altersgruppen offen und die Illuminationen sprechen wahrscheinlich auch ältere Menschen an. Allerdings haben wir festgestellt, dass das Hauptpublikum, das an der Abstimmung teilnimmt und zu den Kunstaktionen kommt, zwischen Mitte 20 und 50 ist. Ich schätze, das spiegelt auch das Alter der momentanen Bevölkerung wider. Es leben natürlich auch ältere Menschen hier, die man aber mit den Kunstaktionen nur bedingt erreicht. Und Kinder erreichen wir in den Parcours - also sind viele Generationen beteiligt. „Kultur für alle Generationen“ läuft bis Ende 2016. Welche weiteren Aktionen werden denn noch stattfinden? Bis zum 21. Juni läuft im kunstraum t27 unsere aktuelle Gruppenausstellung „Zyklisch“, mit der wir zeigen möchten, welche Kunst hier hinter den Türen und Fassaden geschaffen wird und welche Leute dahinter stecken. Teil unseres Ansinnens ist immer auch, dass die teilnehmenden Künstler sich vernetzen und gemeinsam Ideen weiterentwickeln können. Im Oktober finden außerdem in Kooperation mit der Konrad-Agahd-Schule die KinderKultur-Parcours statt, bei denen zwei Schulklassen auf kulturelle Lernreisen geschickt werden. Sie werden an Workshops teilnehmen und eine Abschlussausstellung haben. Zudem werden diesen und nächsten Winter wieder Illuminationen stattfinden. Nächstes Jahr steht alles im Zeichen der „100 Jahre Körnerpark“, dann wird es wieder größere Kunstaktionen und eine größere Illumination geben, natürlich wieder in enger Abstimmung mit dem Kulturamt. 2011 hieß eins eurer Projekte „Kunst als Brücke“, damals wurde in türkischen Gewerben Kunst ausgestellt. Haben migrantische Kiezbewohner*innen dieses Mal bei der Abstimmung der Kunstaktionen auch mitgemacht? Natürlich gibt es immer den starken Wunsch, alle miteinzubeziehen. Deshalb haben wir Stimmen im Familiencafé des Nachbarschaftsheimes gesammelt. Nur höchstens die Hälfte der anwesenden Frauen war halbwegs interessiert und es fanden zwischen ihnen Gespräche darüber statt, was jetzt hier im öffentlichen Raum passiert. Ich finde, es ist schon ein Erfolg, wenn mehr Menschen darüber reden und ein Bewusstsein für die Aktionen geschaffen wird, dann sind die Menschen vielleicht auch leichter aktivierbar, wenn es soweit ist, die Veranstaltungen zu besuchen. Aber es ist auch klar, dass die Erwartungen für eine Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen nicht zu hoch angesetzt werden dürfen. Was ist mit den „48 Stunden Neukölln“, wird es wieder eine Betreuung für die Künstler*innen im Körnerkiez geben? Dieses Jahr läuft das unabhängig von unserem Projekt und wird mit anderen Mitteln finanziert. Sina Ness von der WerkStadt betreut wie in den letzten Jahren die Kunstfiliale Körnerkiez zum Festival. Bei eurer Eröffnung im August 2008 war die WerkStadt gemeinsam mit dem Laika einer der ersten Orte für Kultur und Kunst im Körnerkiez. Wie würdest du die bisherige Entwicklung beschreiben? Ich glaube, die Fluktuation der Künstler, die es noch vor

Das ungekürzte Interview finden Sie unter www.qm-koernerpark.de/ koernerpost/ interviews

Zeichnung in Zeit und Raum

Chris, im April konnten die Kiezbewohnerinnen darüber abstimmen, welche zwei Kunstaktionen im Juni und Juli umgesetzt werden. Wer hat denn gewonnen? Gewonnen haben zwei Künstler aus dem Kiez, Nikolaus Schrot und Kristina Berning. Nikolaus Schrot hat sich für seine Kunstaktion die Hertabrücke ausgesucht. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Interventionen im Stadtraum. Er möchte nun den Schatten der Brücke in verschiedenen Stadien mit Kreidespray auf dem Fußboden des Bahngeländes festhalten und die Momentaufnahmen aneinandersetzen. Bei der Kreidespray-Aktion werden die Bewohner im Vorfeld aufgefordert mitzumachen, es geht also darum, beim Kunst machen mitzuhelfen. Die zweite Künstlerin, Kristina Berning, arbeitet hauptsächlich mit Skulpturen. Sie plant, einen Tisch aufzubauen und mit den Bewohnern Gipsfiguren abzuformen. Danach können die Bewohner ihr Kunstwerk natürlich mitnehmen. Ich glaube, das wird ziemlich spannend, was bei den Aktionen herauskommt. Wie viele Bewohner*innen haben sich bei den Abstimmungen denn beteiligt? Wir hatten rund 90 Stimmen gesammelt. Zur Hauptabstimmung auf dem Schierker Platz kamen viele spontane Wähler vorbei. Um möglichst viele zu beteiligen, haben wir außerdem beim Quartiersrat, im Nachbarschaftsheim und bei der Aktionsfondsjury Stimmen gesammelt. Das Projekt trägt den Titel "Kultur für alle Generationen", ihr wollt also alle Altersgruppen ansprechen. Wie wollt ihr dieses Ziel erreichen? Das Projekt vereint drei Module, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Das sind die Kunstaktionen im öffentlichen Raum, zu denen auch die Illuminationen gehören, die KinderKultur-Parcours und die Vernetzung für

Gruppenausstellung „Zyklisch“ bis 21. Juni 2015 im kunstraum t27, Thomasstr. 27, Mi-So 15-19 Uhr Termine der Kunstaktionen 2015: Kristina Berning:  Dienstag, 23. Juni 2015, 15-19 Uhr auf dem Schierker Platz Nikolaus Schrot: Sonntag, 12. Juli 2015, 18-21 Uhr an der Hertabrücke

Das Projekt „Kultur für alle Generationen“ wird mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt finanziert.

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Körnerpost # 91

Foto: Nikolaus Schrot

einigen Jahren sehr stark gab, ist abgeflaut. Wir haben damals ja beim Leerstand angefangen, seitdem hat sich das Blatt komplett gewendet. Sehr viele Künstler sind zugezogen, aber nicht alle hat es hier gehalten, auch weil die Mieten für die Ateliers so stark gestiegen sind. Aber alles, was an Projekträumen oder Kunsträumen entstanden ist, ist zum größten Teil immer noch da: die Vereine, das Fincan, das schwarzekatze|weisserkater, die Kulturgastronomie wie das Laika, es entstehen weiterhin neue Kunstcafés auf der Emser Straße. Diese Entwicklung ist auf jeden Fall sehr positiv. Eine Zeitlang stand es auf der Kippe, ob der Körnerkiez Kunststandort bleibt und ob die

Orte hier gehalten werden können. Wir haben viele beraten, wir haben versucht, alle miteinander zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen, und ich glaube schon, dass es etwas gebracht hat. Manche mussten schließen, aber jetzt scheinen diejenigen hier zu sein, die das Überleben wirklich schaffen und die auch hier bleiben wollen, weil sie hier Wurzeln geschlagen und ein Netzwerk gefunden haben.
Die Fragen stellte Claudia Mattern

WerkStadt Kulturverein Berlin e.V. Emser Str. 124, Tel. 5163 4856, www.werkstadtberlin.com

Körnerkiezgeschichten

Einsam in Neukölln
Von Zoe Lina Waschwill

Der Mann kommt auf mich zu. Er stinkt. Ganz eindeutig, er ist stockbesoffen. Ich könnte mich jedes Mal darüber aufregen. Diese Leute, die trinken und trinken und immer noch weiter machen. Sie geben ihr ganzes Geld nur für Alkohol aus. Er öffnet die Tür und greift nach mir. Er stellt mich auf den Tresen und der Kassierer knüpft ihm das Geld ab, das er vermutlich gerade in der U- Bahn erbettelt hat. Ich weiß nicht, wo wir hingehen, doch als wir da angekommen sind, wo er vermutlich heute schlafen will, sehe ich einen Park, eine große Wand mit Efeu bewachsen und einen großen Brunnen. Es ist bereits dunkel, schon lange, doch hier in Neukölln ist es noch lange nicht ruhig. Der Mann stellt mich neben eine Bank und legt sich schlafen. Es ist warm für eine Mainacht, also muss er sich keine andere Unterkunft suchen. Die Nacht von diesem Penner war schon im Morgengrauen vorbei. Am frühen Morgen schon wird es laut. Der Mann schreckt hoch, wirft mich um und ich zerspringe in meine Einzelteile. Nun bin ich keine Flasche mehr, sondern nur noch eine Scherbe. Ich fliege in hohem Bogen in eine Fuge zwischen den Schottersteinen neben einem Brunnen. Die Gärtner räumen die anderen Scherben weg und ich, ich bleibe hier ganz alleine liegen. Nun bin ich nicht mehr ein Ganzes, sondern nur noch ein Teil. Und ich bin alleine. Ich fühle mich verlassen, verloren. Nun liege ich hier seit zwei Jahren. Ich weiß das, weil es heute zwei Tage nach Pfingsten ist. An Pfingsten waren hier so viele Leute, mehr als sonst, aber keiner hat mich gesehen. Jeden Tag das Gleiche: Die Leute latschen über mich, auf mich, neben mich und keiner sieht mich, geschweige denn, dass mich jemand wahrnimmt. Ich hasse mein Leben als Scherbe, doch heute war etwas besonders, etwas anders. Als es heute Morgen hell wurde, kamen die Gärtner. Die sind in etwa alle vier Wochen da. Alles war wie immer, wenn sie da sind: Es roch nach Benzin, Rasen und irgendwie muffig, obwohl es das in Neukölln eigentlich immer tut. Die Gärtner redeten kaum miteinander. Sie arbeiteten still vor sich hin. Fleißig, beschäftigt, bewegt und kühl. Und wie jeden Tag fragte ich mich, was diese Tür vor der Treppe da links hinter dem Brunnen und den Bäumen verbarg. Ich hatte jedes Mal die Hoffnung, die

Gärtner könnten sie öffnen, doch sie taten es nie. Circa eine Stunde nach den Gärtnern kam eine Frau an mir vorbei, ging die Treppe hoch zum Brunnen und setzte sich hin. Sie saß da, die ganze Zeit. Sie bewegte sich nicht vom Fleck. Doch dann, dann kamen ganz viele Schüler in den Park. Eigentlich nichts Unübliches. Biologieunterricht oder Sport. Doch diese Schüler sollten schreiben. Ich hörte sie davon reden, dass sie sich einen Gegenstand aussuchen sollen. Und das eine Mädchen schaute auf mich und sagte: „Ich nehme diese Scherbe da.“ In dem Moment wurde mir klar, wie schön dieser Park eigentlich war. Auf einmal nahm ich alles ganz genau wahr. Ich roch die Blumen, die Natur. Ich spürte, wie entspannt die Atmosphäre hier eigentlich war. Als die Mädchen, die sich auf dem Brunnen neben mir niedergelassen haben, weiter reden und ihre Eindrücke sammeln, kommen zwei Hipster in den Park. Sie sehen entspannt und glücklich aus. Sie rauchen und trinken Club Mate. Genießen ihr Leben. Doch ich höre auch auf einmal die ganzen Geräusche, die um mich herum sind. Das Wasser in den Pausen der Heckenschere, das Gemurmel der Menschen in dem Park und ich spüre, dass dieser Park gar nicht so eintönig und einsam ist, wie ich immer gedacht habe, er ist lebendig, fröhlich und voller Leben. Ich begann diesen Park zu lieben. Doch ich war immer noch einsam.

Der Text von Zoe Lina Waschwill ist im Rahmen des Kurses „Schreiben in der Oberstufe“ von Daniela Wolf und Anika Schmitt am AlbrechtDürer-Gymnasium entstanden.

Sommerakademie
Bereits zum zehnten Mal findet in diesem Jahr vom 25.08. bis zum 27.08.2015 die Sommerakademie am Albrecht-Dürer-Gymnasium statt. Hier können besonders begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 kreativ arbeiten und Wissen erwerben, das über den Schulalltag hinausgeht. In insgesamt sechs interessanten Kursen geht es um Theater, Naturwissenschaften, Informatik, Schach und englische Musik. Näheres erfahren Sie unter: www.albrecht-duerer-­g ymnasium.de oder direkt in der Schule in der Albrecht-Düerer- ­Gymnasium Emser Straße. 133-137, 12051 Berlin, Tel. 22199 4310

ADO

Körnerpost # 91

06/2015

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K:ORNCHEN

Malwettbewerb: Stifte rausgeholt und los!
Der Malwettbewerb wird von LEGO® und Buch- sowie Spiele-Verlagen wie Kosmos, Ravensburger, Fischer, Beltz & Gelberg, Baumhaus, Thienemann u.a. mit Sachpreisen unterstützt.
Es ist nicht so, dass der Körnerpost-Malwettbewerb nicht auch über die Stadtgrenzen hinaus auf Interesse stößt. Wir haben schon Bilder aus Süddeutschland geschickt bekommen! Genauso gespannt sind wir aber auch, was euch Kindern aus dem Körnerkiez zum Thema „Was macht dich glücklich?“ einfällt. Natürlich könnt ihr auch zu zweit, zu dritt oder als Klasse daran teilnehmen, denn zu mehreren macht das Zeichnen und Basteln genauso Spaß. Es gibt tolle Preise zu gewinnen, die auch in eurer Klasse bestimmt gut aufgehoben sind: LEGO®, Bücher und Spiele. Gebt eure Werke – Bilder, Zeichnungen, Collagen, Bügelperlenbilder, Skulpturen, was immer euch einfällt – mit eurem

Namen, eurem Alter und eurer Adresse bis zum 15.  Juli 2015 im Quartiersbüro ab oder schickt sie per Post an: Quartiersbüro Körnerpark, Emser Straße 15, 12051 Berlin. Wie beim letzten Malwettbewerb entscheiden die Menschen im Körnerkiez, welche Bilder gewinnen, denn jeder darf seine Stimme abgeben. cm Wir freuen uns auf eure Einsendungen!

Illustration: Mika, 7 Jahre

„Die kleine Maus einen Freund“
Von der Kita in die Schule mit den „Boomis!“ – Das Projekt zur Sprach- und Bewegungsförderung präsentiert seine Arbeitsergebnisse im Boom!: Kita Helin: Mi, 10. Juni 2015, 10.30 Uhr Kita Schlümpfe: Do, 11. Juni 2015, 11 Uhr Kita Arielle: Do, 25. Juni 2015, 11 Uhr Kita Babbelgamm: Mi, 1. Juli 2015, 11 Uhr Spielleitung: Elvira Möller & Melina Möller Der Eintritt ist frei.
Boom! e.V.

Das Projekt "Von der Kita in die Schule mit den 'Boomis!'" wird mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt finanziert.

Foto: Boom!

Körnerpost-Stammtisch
Die Körnerpost wird mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt finanziert.
In ländlichen Regionen gehörten bis in die zweite Hälfte des 20.  Jahrhunderts hinein nur diejenigen zum Stammtisch, die einen gewissen Status besaßen. Der Dorfstammtisch – das waren der Bürgermeister, Arzt, Apotheker, Lehrer, Förster und wohlhabende Bauern (Quelle: Wikipedia).

Bei uns jedoch darf und soll jeder kommen! Der nächste Körnerpost-Stammtisch findet am D ­ onnerstag, 11. Juni 2015 um 17.30 Uhr im kunstraum t27, Thomasstraße 27 statt. Alle sind herzlich eingeladen! Vorschläge für weitere Ausgaben, Anmerkungen sowie Texte und Fotos können Sie gerne auch per Mail senden an: cmattern@gmx.de.
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Impressum
Herausgeber: Quartiersmanagement Körnerpark Emser Straße 15, 12051 Berlin Tel. 6298 8790 | Fax 6298 87910 www.qm-koernerpark.de | team@qm-koernerpark.de V.i.S.d.P.: Claudia Mattern Redaktion: Claudia Mattern, cmattern@gmx.de Autor *innen dieser Ausgabe: Denhart v. Harling, Zoe Lina Waschwill Druck: Ronald Fritzsch | Auflage: 2.500 Die Körnerpost erscheint 2015 zehnmal jährlich. Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Juli 2015 Redaktionsschluss: 18. Juni 2015

Die Körnerpost wird gefördert von:

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06/2015

Körnerpost # 91
        
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