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Full text: Körnerpost (Rights reserved) Ausgabe 79.2014 (Rights reserved)

körner 79. ausgabe märz 2014 post quartierszeitung für den körnerpark In diesem Heft: Street Football Worker für den Körnerkiez. Porträt des Projekts buntkicktgut +++ „Reclaim the commons“. Ausstellung zum Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor im Fincan +++ Zeit zum Aufräumen! Der Kiez ruft zum Frühjahrsputz am 5. April +++ Stadtteilversammlung „Körnerkiez im Wandel“. Die Dokumentation gibt es jetzt online und zur Ansicht im Quartiersbüro +++ „Der Mensch ist für mich ein Wunder“. Interview mit der Künstlerin Barbara Caveng zu ihrer Ausstellung HEIMISCH in der Galerie im Saalbau +++ Silvia Soost von der Nogat-Klause ist die Nachbarin des Monats Foto: Claudia Mattern körner post Editorial märz 2014 2 buntkicktgut Fotos: Claudia Mattern Porträt Street Football Workers für den Körnerkiez Foto: Claudia Mattern Liebe Leserinnen und Leser der Körnerpost ! Am 17. Februar fand der erste Körnerpost-Stammtisch für Nachbar/innen und Aktive aus dem Kiez statt, bei dem wir anregende Ideen und Vorschläge für weitere Ausgaben gesammelt und diskutiert haben. Auch bei den weiteren Treffen wollen wir gemeinsam überlegen, welche Themen die Körnerpost bereichern, damit sie von vielen Menschen gelesen wird. Haben auch Sie Ideen, Vorschläge oder Kritik? Den nächsten Stammtisch mit Kaffee und Kuchen, Tee und Keksen können Sie sich schon mal vormerken. Zum zweiten Körnerpost-Stammtisch treffen wir uns am Montag, den 12. Mai um 16.30 Uhr im Neuköllner Leuchtturm, Emser Straße 117. Wird es wirklich schon Frühling? ­ hne O Müll auf den Straßen und Plätzen macht das Draußen deutlich mehr Spaß. Deshalb hat die gemeinsame Frühjahrsputzaktion im Körnerkiez schon Tradition: Wir treffen uns am Samstag, den 5. April um 12 Uhr vor dem Quartiersbüro, Emser Straße 15. Alle Bewohner/ innen sind sehr willkommen! Einen sonnigen März & bis zur April-Ausgabe! Die Redaktion Quartiersbüro Körnerpark, Emser Straße 15, Tel. 62 98 87 90, team@qm-koernerpark.de Sprechzeiten: Mittwoch 15–18 Uhr, Donnerstag 10–13 Uhr Mitarbeiter: Ulli Lautenschläger, Serpil Küçük, Tom Meier, Dr. Astrid Tag Fotos: Claudia Mattern Vorbilder für den Kiez: Can Doğan (2.v.l.) und Achmed Emghames (Mitte) Titel: buntkicktgut ist keineswegs eine Jungsangelegenheit, das beweisen auch die „Oleydies“„ - Straßenfußball für junge Großstadt-Frauen. Weibliche Street Football Workers, die Jüngere trainieren möchten, sind sehr willkommen. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf S. 2. s ist noch gar nicht so lange her, da hieß es, gehst du auf der Schierker über die Straße, kriegst du Ärger. Achmed Emghames, 17, kann sich gut erinnern, als die Spielplätze im Körnerkiez noch untereinander verfeindet waren. Seit ein paar Jahren ist es friedlicher geworden. Das liegt zum einen an den mit Mitteln des Quartiersmanagements finanzierten Projekten für Kinder und Jugendliche wie z.B. der Neugestaltung des Schierker Platzes. Zum anderen liegt es aber auch am Engagement des Vereins „…WEIL FUSSBALL VERBINDET! e.V.“, der sich für Fairness unter jungen Kiezbewohner/innen einsetzt. Das Projekt „buntkicktgut – interkulturelle bolzplatzliga neukölln“ ist so ein Beispiel. Hier trainieren Can Doğan, 15, und Achmed Emghames, 17, ehrenamtlich als Street Football Workers mit ihren Teams. Street Football Work ist auf Selbstorganisation angelegt, das Training wird eigenverantwortlich organisiert. „Als Street Football Worker muss man wissen, wie Gruppendynamik funktioniert, wie man Kinder motiviert und sie am Ball hält“, berichtet André Ruschkowski von „...WEIL FUSSBALL VERBINDET! e.V.“, der die derzeit sechs Nord-Neuköllner Street Football Worker anleitet. Vor zwei Jahren hat Can als Co-Trainer an der Peter-Petersen-Schule begonnen, mittlerweile trainiert er das Team in weiten Teilen eigenverantwortlich. Achmed ist schon mehrere Jahre im Projekt aktiv und trainiert seit letztem Jahr das berlinweit bekannte ­Oléy!!!-Team. Im Gegensatz zum leistungsorientierten Vereinsfußball geht es beim Streetfootball da- E rum, dass jede/r mitmachen kann. Bei den Turnieren können die Teams bunt gemischt antreten, Mädchen genauso wie Jungs, unabhängig von Hauptfarbe oder Religion. Jugendliche erhalten eine ca. zweijährige Schulung mit regelmäßigen Workshop-Wochenenden in München sowie Reisen zu Turnieren. Ebenso wichtig ist es aber auch, dass sie als Trainer/in im Kiez geschätzt sind. Denn Vorbild für ihre Teams zu sein, das ist den beiden Street Football Workers aus dem Körnerkiez sehr wichtig. „Wir machen es freiwillig für die Kleinen, weil damals auch für uns etwas getan wurde“„ erklärt Achmed. Aktuell wird buntkicktgut von der Hypovereinsbank finanziell unterstützt. Doch kurzfristig werden weitere Finanzierungsmöglichkeiten dringend benötigt. So viel ist sicher: Fußball zieht seit Jahrzehnten Menschen jeden Alters an, das wird sich so schnell nicht ändern. Wird Fußball auf der Straße gespielt, ist es Subkultur und damit noch ein bisschen cooler.   Claudia Mattern Training: Mo 16.15-17.45 h (Peter-Petersen-Schule, Jonasstr. 15), So ab 11.30 h (Schierker Platz) Neulinge sind jederzeit willkommen! Kontakt: a.ruschkowski@buntkicktgut.de Facebook: interkulturelle bolzplatzliga neukoelln Das ungekürzte Porträt finden Sie unter www.qm-koernerpark.de/koernerpost/portraets 3 märz 2014 körner post Aktuelles Zeit zum Aufräumen! er Frühling ist nicht mehr aufzuhalten. Frisches Grün und erste Blüten sprießen, doch nicht alle Ecken im Körnerkiez laden ein, zu einer Sonnenpause zu verweilen. Müll und Hundekot auf den Straßen sind keine Augenweide. In den Gebüschen um Plätze und Spielanlagen sammelt sich Abfall. Wir wollen selbst Abhilfe schaffen und packen an: Am 5. April ab 12 Uhr starten wir vor dem Quartiersmanagement in der Emser Straße 15. In mehreren Aktionsgruppen putzen wir auf Straßen und Plätzen. Wenn der Kiez sauber ist und in neuem Glanz erscheint, treffen sich alle Mitstreiter/innen zum Abschluss wieder. Ab 14 Uhr feiern wir Der Kiez ruft zum Frühjahrsputz D Dr. Christian Hoffmann Kontakt: Tel. 6808 8622 Aufruf des Museums Neukölln Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg D ie Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg, dessen Ausbruch sich 2014 zum 100. Mal jährt, lagern heute unbeachtet auf Dachböden, in vergilbten Fotoalben und vergessenen Tagebüchern. 1914 ziehen mehr als 45.000 Neuköllner in den Krieg. Wie erleben sie den neuartigen Maschinenkrieg, das „Stahlgewitter“ der Front, aus dem fast 8.000 von ihnen nicht zurückkehren? Wie verändert sich das alltägliche Leben in Neukölln, am Wohnort, am Arbeitsplatz oder in der Schule, an Orten, die plötzlich zur „Heimatfront“ werden? Das Museum Neukölln will diesen Fragen in einer Wanderausstellung seines Mobilen Museums nachgehen. Dazu benötigen wir Ihre Unterstützung. Erinnern Sie sich noch an Geschichten Ihrer Großel- tern? Besitzen Sie Erinnerungsstücke, z.B. Uniformteile, Abzeichen, Bilder, Dokumente, Postkarten oder Briefe aus dieser Zeit, die uns helfen können, die Kriegserfahrung der damaligen Neuköllnerinnen und Neuköllner zu rekonstruieren? Dann laden wir Sie ein, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Wenn Sie zu unserer Ausstellung beitragen möchten, dann melden Sie sich bitte bei unserer Sammlungsleiterin Frau Dilger unter Tel. 030 / 627 277-725 bzw. per E-Mail an julia.dilger@museumneukoelln.de.  Museum Neukölln Dokumentation jetzt online verfügbar Stadtteilversammlung „Körnerkiez im Wandel“ ur Vorbereitung auf die Stadtteilversammlung am 24. Oktober 2013 hatte das Büro stadt.menschen.berlin im Sommer 2013 ca. 100 Interviews und Gespräche mit Menschen aus dem Kiez geführt. Darüber hinaus hatten Kiezwerkstätten mit interessierten Bewohner/innen zu den Themen „Öffentlicher Raum/Verkehr/Sauberkeit/Begegnung“, „Kulturen/Zusammenleben/Nachbarschaft“ und „Wohnen/Arbeiten/Mieten/Verdrängung“ und eine weitere Werkstatt mit Jugendlichen stattgefunden. Daraus waren folgende zentrale Themen für die Stadtteilversammlung entwickelt worden: Verhalten im öffentlichen Raum; Umgang mit Müll, speziell Sperrmüll; Bildung, Wohnen; Kulturelle Verständigung. Bei der Stadtteilversammlung wurden alle Teilnehmer/innen über die Ergebnisse aus Interviews und Kiezwerkstätten informiert und Projektideen diskutiert. Die detaillierte, 55-seitige Dokumentation zur Stadtteilversammlung kann ab sofort unter www.stadt-menschen-berlin.de/ downloads/smb_Koernerkiez_Doku_Feb2014.pdf heruntergeladen werden (18,5 Mb). Die Papierversion der Dokumentation können Sie gerne auch im Quartiersbüro einsehen.  Claudia Mattern Die Stadtteilversammlung wurde mit Fördermitteln aus dem Programm Soziale Stadt finanziert. Z Stadtteilversammlung am 24. Oktober 2013 im Nachbarschaftsheim Neukölln Illustration: Mathias Hühn dann mit afrikanischem Essen und Musik für alle, die aktiv beteiligt waren, im Nachbarschaftsheim, Schierker Str. 53. Die Aktivitäten werden vom Multikulturellen NachbarschaftsGarten Neukölln e.V. und Umweltconsulting Dr. Hoffmann im Rahmen des QF3-Projektes „Putzaktionen im Körnerkiez und Umweltwerkstätten“„ im Quartiersmanagementgebiet Körnerpark organisiert und mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt finanziert. körner post Termine märz 2014 4 Weitere Termine finden Sie unter www.qm-koernerpark.de, Aktuelles • DIE WELT UND ICH (bis 7.3.) Beteiligte Künstler/ innen u. Institutionen: www.youngarts-nk.de, Öffnungsz.: tägl. 10-18 h, Young Arts Neukölln, Alte Post / Donaustr. 42, Tel. 6897 5422 • Sitzung des Quartiersrats Do, 27.3., 18 h, Nachbarschaftsheim, Schierker Str. 53 • Sitzung der Aktionsfondsjury Di, 11.3., 18.30 h, Quartiersbüro, Emser Str. 15 • Kultur im Körnerpark Veranst. d. Fachbereichs Kultur des Bezirksamtes Neukölln, Fr, 4.4., 17 h Kreativraum n. d. Galerie im Körnerpark, Schierker Str. 8 • Frühjahrsputz Sa, 5.4., 12 h Treffpunkt vor dem Quartiersbüro, Emser Str. 15 .................................................... Altenbraker Str. 26, www.fincan.eu • Jazz-Konzerte Fr / Sa ab 20 h; 3-8 € Konzertprogramm siehe www.fincan.eu 1.3. Peter Geltat Trio, 7.3. Sid, 8.3. Bionic Grind, 15.3. Natalia Mateo, 22./28.3. Andrew Wass-dance Simon Rose-Music, 29.3. Duo CliMa Kaffee und Kuchen Sa/So ab 15 h • Yoga - Offene Stunde Mo 20.15 h, mail@sandro-schott.de • Cantienica Di 10 h, sigiwest@freenet.de • Tango Mi 18 h / So ab 18.30 h Anmeldung: www.tangoneuewelt.de • Offene Stunde Hatha Yoga Do 9.30 h • Offene Stunde Shakti Dance: The Yoga of Dance Do 18 h, www.tambalearte.wix.com/shaktidance • Offene Stunde Zumba Tanzkurs So 14 h • Mantra singen So, 9.3., 16 h, info@klang-hafen.de • Ausstellung „Das Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld“„ Vernissage am Do, 13.3., 19 h • Improtheater Freies Spiel Di, 11. & 25.3., 20.15 h Fragen an: mail@machsmalanders.de .................................................... Schierker Str. 8, Tel. 5682 3939, Di-So 10-18  h • Susanne Ritter - Neue Bildnisse (bis 4.5.) Mit einer Klangskulptur von Kaspar König .................................................... Karl-Marx-Str. 141, Tel. 90239 3772, Di–So 10–20 h • HEIMISCH - ein Projekt von Barbara Caveng (bis 6.4.) .................................................... März Work-in-Progress während der Ausstellungsdauer Finissage mit Künstler/innengespräch und Auslosung der Kunstlotterie, So, 16.3., 19.30 h .................................................... Küche & Gemeinderaum, Nogatstr. 30, www.kusskussberlin.de, Tel. 0176-4209 0498 • The Musical Zoo. Kostenlose interaktive Spielgruppe mit Instrumenten & Tanz für Kinder von 1-6 Jahren Sa, 9.30 h (Kinder bis 2 J.) 10.30 h (Kinder ab 3 J.) Bitte Plätze reservieren! Infos unter themusicalzoo.com .................................................... * Kultur * Kiez * Kneipe, Emser Str. 131, www.laika-neukoelln.de, Tel. 01577-7541789, Di-Sa ab 19 Uhr, So ab 15 Uhr: • „TATORT“ oder „Polizeiruf 110“, jeden So 20.15 Uhr • miliuS&Smitten (Konzert) Do, 6.3., 20 h • The Great Magic Songwriting Circus Fr, 7.3., 20 h • Rowan Coupland + Entertainment for the Braindead (Sonntagnachmittagkonzert, Folk) So, 9.3., 16 h • unjustified confidence/standup comedy preview show mit und von Georg Kammerer, Mi, 12.3., 20 h • Die Peperonis (Impro-Theater) Do, 13.3., 20 h • Prinzessin Hans (Konzert) Fr, 14.3., 20 h • ErneuerBAR* (Info+Diskussion, BUND-Jugend Berlin) Di, 18.3., 19 h • Filmabend von Masifunde e.V. Mi, 19.3., 20 h • Frederic + Sladek (Singer/Songwriter) Do, 20.3., 20 h • Info-Veranstaltung von SpeiseGUT e.V. Mi, 26.3., 20 h • DICHT.IT-Poetry Slam (Slammer Welcome) Fr, 28.3., 19.30 h  h .................................................... KussKuss • Krabbelgruppe „Spiel und Bewegung im ersten Lebensjahr“ Do 12-13.30  h • SchreiBabyAmbulanz Unterstützung bei Schrei-, Schlaf- und Esstörungen für Babys (0-3 Jahre) und ihre Eltern, Fr 10-14 h , Tel. 0177-483 0533 • Musik - Bewegung - Spiel für 1-2-Jährige, Fr 14.30-16 h • Musikgarten für Kita-Kinder (bis 4 Jahre) Fr 16-17.30 h Präventions- und Gesundheitskurse in der Jonasstr. 43 • Präventive Rückenschule für junge Mütter (mit Baby) Mo 11-12.30  h • Pilates Mo 16.15-17.45  h • Rückenfit für Mütter mit Kleinkindern in Kooperation mit der AOK Nordost, Di 11.15-12.45  h • Stressbewältigungstraining Mi 18-19.30  , Tel. 3512 5391 h • Offene Yogastunden (Sivananda Tradition) Di 19-20.30  , Mi 9.30-11  h h Tel. 0157-7044 6139; info@Klang-hafen.de • Vinyasa Yoga Do 20.15-21.45 h Tel. 0179-960 45 43; yogamitrike@gmx.de • Yoga für Frühaufsteher Di & Do jeweils 7.30  h Tel. 6672 0197 .................................................... Ein neues Projekt der Bürgerstiftung Neukölln, Emser Str. 117, Tel. 0152-0470 5093 oder 6273 8013, Di-Fr 14-18  h • Gut gebaute Bilder Kunst mit Fotografie Norbert Artner, Kurt Buchwald, Heike Gallmeier, Jan-Holger Mauss, Barbara Wille Ausstellungsdauer: bis 4.4. 2014 • Das verlorene Paradies Lesung des Berliner Lesemarathon, Do, 20.3., 19-21.30 h • Filmreihe: Keepin’ it Real! (100 Jahre Berlin-Film): Die Unehelichen (Stummfilm v. Gerhard Lamprecht,1926) Do, 6.3., 19.30 h Berlin - Ecke Schönhauser (Film von Gerhard Klein, 1957) Do, 20.März, 19.30 h Im Leuchtturm brennt noch Licht Moderation: Irene Aselmeier • Der philosophische Zirkel Sa, 1.3., 15–17.30 h, Sa, 15.3., 15–18 h • Der literarische Zirkel I Für alle, die selber schreiben Sa, 8.3., 15–17.30 h • Der literarische Zirkel II Maurice Maeterlinck (1862 - 1949) Sa, 22.3., 18–20 h • Ikebana - Die Kunst des Blumensteckens Anfänger Di 19-20.30 h ; je Kurs: 15 € inkl.Materialk. 4./11./25.3.2014, Fortgeschrittene So 19-20.30 h ; je Kurs: 15 € inkl. Materialk., 2./9./23./30.3.2014 Anm: Tel. 6200 8625, barbara.huebner@berlin.de .................................................... Emser Str. 124, www.werkstadt-berlin.com, Mo-Sa ab 19 Uhr • kunstproduktionsstätte 2 (bis 15.3.) Aktuelle Kunstwerke aus den WerkStadt-Ateliers • Democratic Wine Tasting Fr, 7.3., 19 h • Künstler-Workshop zur Portfolio-Gestaltung (nur per Anm. unter kunstfiliale@werkstadt-berlin.com) Di, 11.3., 17-19 h • Konzert: Minous Blues Fr, 14.3., 20-22 h • Improvisationstheater mit Spontius und Spielatus Fr, 21.3., 20-22 h • release event ilür kunstzine Sa, 22.3., 20 h • Pub Quiz Mi, 26.3., 20 h • Offene Lesebühne Fr, 28.3., 20 hTermine n.V. LAIKA Fincan Neuköllner Leuchtturm Nachbarschaftsheim Neukölln Schierker Str. 53, Tel. 8486 6586 Angebote für Erwachsene Infos bei Connie Roters, c.roters@nbh-neukoelln.de Tel.0157-8847 9200 bzw. 848 55 687: • Aquarellieren, Malen, Zeichnen Mo 18-30-20.30 h • Geselliger Tanzkreis für Junggebliebene Di 10-11.30 h • Kreatives Schreiben Di 14-16 h • Bewegung am Vormittag Mi 10-11 h • „Ariadne“ - Sticken, Häkeln, Filzen Fr 10-13 h .................................................... Galerie im Körnerpark Galerie im Saalbau Karl-Marx-Str. 204, Tel. 2900 6689 • Frauenfest zum Frauentag Fr, 7.3., 19 h • Literaturabend Fr, 14.3., 19 h • „Newroz“ (Neujahrs- und Frühlingsfest) Fr, 21.3., 19 h • Frauentreff So, 30.3., 13 h .................................................... Thomasstr. 27, Tel. 5682 1964, www.kunstraumt27.de, Mi- So 15-19  h • Von Einem zum Anderen - Objekte & Konstellationen Stéphanie Mohnhaupt | Barbara Müller Irakischer Kulturverein „Al-Rafedain“ Familienbildungszentrum (FABIZ) d. Nachbarschaftsheims Neukölln Altenbraker Str. 12a, Tel. 4003 7884 bzw. 0152-5266 5188, j.reissner@nbh-neukoelln.de • PEKiP Mo 10-11.30 h  /  Mo 12-13.30 h 10 Termine 65 € • „Griffbereit“ Zweisprachige Spielgruppe für 1-3-Jährige (türkisch-deutsch) Di 10-12  , Tel. 0177-912 6686 h • Rückbildungsgymnastik für Frauen n. d. Geburt Di 12.15-13.45  , Fr 13-14.30  h h • Babymassage Mi 10-11.30  , 7 Termine 45 €    4 € h /1 • Rumänisch-deutsche Mutter-Kind-Gruppe Mi 13.45-15.45  , Tel. 01521-760 5875 h • „Griffbereit“ Zweisprachige Spielgruppe für 1-3 Jährige (arabisch-deutsch) Do 10-12  , Tel. 0176-6343 2908 h WerkStadt kunstraum t27 5 märz 2014 körner post Projekte Neue Richtlinien und Fondsstruktur ür die Förderperiode 2014 bis 2020 hat das Programm Soziale Stadt eine neustrukturierte Programmfinanzierung und Fondsstruktur erhalten. In der neuen Förderperiode gibt es vier Fonds: den Aktionsfonds, Projektfonds, Baufonds und den Netzwerkfonds. Der Aktionsfonds (vormals Quartiersfonds  1) zur Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements fördert Aktionen im Quartier bis 1.000 € (2014) bzw. 1.500 € (2015). Dafür stehen pro Jahr 10.000 € zur Verfügung. Der Projektfonds (vormals Quartiersfonds 2 und Quartiersfonds 3) unterstützt Projekte ab 5.000 €. Dafür stehen 46.000 € für 2014 sowie jeweils 92.000 € für 2015 und 2016 zur Verfügung. Bevor Projekte konkretisiert werden, muss gemeinsam mit Bewohner/innen, Akteur/innen, Quartiersmanagement, Quartiersrat und dem bezirklichem Fachamt eine Bedarfsermittlung auf der Grundlage des In- Fördermittel Soziale Stadt F tegrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepts (IHEK) erfolgen. Die Projektträger werden von einem Auswahlgremium ausgewählt, an dem auch Quartiersräte und Fachämter teilnehmen. Der Baufonds fördert Bauprojekte ab 50.000 €. Die Bedarfe und Schwerpunkte für Bauprojekte werden im IHEK gemeinsam mit dem Quartiersrat ermittelt. Das Fachamt des Bezirks erarbeitet aus allen Neuköllner Vorschlägen eine Prioritätenliste für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Der Netzwerkfonds überträgt mehrjährige Maßnahmen ab 50.000 € auf eine gebietsübergreifende Ebene. 2014 stehen für den Bezirk Neukölln 450.000 € zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter: www.quartiersmanagement-berlin.de/Programm-Soziale-Stadt-NeueFondsstruktur-in-der-Foerderperiode-2014-bis-2020.5319.0.html cm „Reclaim the commons“ Ausstellung zum Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor ie Solidarische Ökonomie, die wir für die Zukunft brauchen, es gibt sie schon. Auf zehn wunderschönen Plakaten vom „Hinkelstein“„-Kollektiv werden ab 13.  März im Fincan einige wenige von vielen  solidarisch wirtschaftenden Berliner Kollektivbetrieben ­vorgestellt. Die neueste Gründung, der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld ist ein Selbsthilfe- oder Subsistenzprojekt. Mit seinen vielen phantasievoll-wilden Beet-Kisten wurde es in den letzten Jahren von Journalisten aus aller Welt wieder und wieder fotografiert und von Tausenden von Berlin-Touristen entzückt be- D wundert. Es steht für das „Reclaim the commons“„, das Zurückfordern der Allmenden in erwerbslosen Zeiten. Es wird in der Ausstellung ausführlicher dargestellt. Zur Eröffnung wird Giuliana Giorgi von der AG Solidarische Ökonomie Projekte der solidarischen Ökonomie in Italien vorstellen. Anschließend wird Elisabeth MeyerRenschhausen vom Allmende-Kontor zur Internationalen Gartenbewegung sprechen. Kontakt: Elisabeth Meyer-Renschhausen, elmeyerr@zedat.fu-berlin.de, Tel. 261 1187, www.allmende-kontor.de Inga Franke Ausstellungseröffnung Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor am Mi, 13. März, 19 Uhr im Fincan, Altenbraker Straße 26, www.fincan.eu, ausstellungen@fincan.eu Foto: Elisabeth Meyer-Renschhausen Das Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld körner post märz 2014 6 Interview „Der Mensch ist für mich ein Wunder“ In der Galerie im Saalbau ist viel los, Frauen in Kittelschürzen, Männer im Trainingsanzug. Und das als ein Bild dafür, dass die Kunst endlich im Dorf angekommen ist. Die Schweizer Künstlerin Barbara Caveng hatte im Rahmen des Projekts „Kunst fürs Dorf - Dörfer für Kunst“„ der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft sechs Monate in Blankensee und Pampow in Mecklenburg-Vorpommern verbracht. Im Laufe des Projekts entstand daraus eine Kunstgemeinde, samt Dorfschild und „KunstKiosk“: Pampsee. Wunsch der Dorfbewohner/innen selbst war es gewesen, dass die Künstlerin sie darin unterstützt, das Dorf zu beleben und die Menschen zusammenzubringen. Das vermittelt die Ausstellung mit Geschichten, Bildern, Fundstücken und Alltagsskulpturen nun auf lebendige, sinnliche und greifbare Weise, und das macht sie so ungewöhlich berührend. Neukölln und Pampsee haben vieles gemeinsam, findet Barbara Caveng Foto: Claudia Mattern Frau Caveng, Sie leben seit 1996 als bildende Künstlerin in Berlin. Welche Bedeutung hat für Sie denn Heimat und Heimisch sein? Ich habe das große Glück, immer schon sehr viel unterwegs sein zu können, auch innerhalb meines Berufes. Ich habe viele Ausstellungen im Ausland gemacht und es gab noch keinen Ort auf dieser Welt, zu dem ich nicht einen Bezug entwickelt hätte, der Aspekte des Heimisch Seins beinhaltet. Ich glaube aber auch, diese Freiheit, zu sagen, ich fühle mich überall heimisch, können nur Menschen entwickeln, die um ihre Heimat niemals fürchten mussten. Ich bin in den 60-er Jahren in der Schweiz aufgewachsen, als das Image der Schweiz viel ungebrochener war als heute. Die Welt hat mich als Schweizerin überall willkommen geheißen, das gibt eine ungeheure Sicherheit. Menschen, die aus Ländern kommen, die sie verlassen müssen, Menschen, die mit einer permanenten Unruhe leben, kämpfen ständig um Heimat. Ich musste nicht um Heimat kämpfen. Deswegen ist es für mich leichter, dieser Sicherheit der Welt grundsätzlich – heute anders als früher – mit einem Vertrauen zu begegnen und mich überall heimisch fühlen zu können. Ihr Ziel bei der Ausstellung ist es, die Geschichten der Menschen in Pampsee sichtbar zu machen. Was haben diese Geschichten denn mit Neukölln zu tun? Wenn Sie die formale Darstellung der Aus- stellung anschauen, sehen Sie, dass die Menschen nicht rein fotografisch abgebildet sind, sondern dass das fotografische Material für die Cut-Outs bearbeitet wurde. Das heißt, es ist eine Stilisierung eingetreten, die gleichzeitig zu einer Typisierung führt. Für mich hat gerade das mikroskopische Hinschauen was passiert in diesem Ort, wer lebt da, was tut er - ermöglicht, das Dorf beispielhaft zu zeigen. Die Fragen und Probleme, die sich in diesem Dorf zeigen, sind universell. Wir hatten hier einen Ausstellungsbesucher aus Alaska, der mit mir ins Gespräch kam und dann sagte, es wäre toll, wenn wir ein solches Projekt in Alaska machen könnten, denn es gebe dort die gleichen Probleme. „Mi kricht hier keener mehr wech“, das im hinteren Panoptikum-Raum auf der Holzmiete zu lesen ist, ist Plattdeutsch. Glauben Sie, die Berliner/innen können sich damit identifizieren? „Heimisch“ als Ausstellungstitel soll eine Brücke in die Stadt, einen Zugang vom Dörflichen ins Urbane schaffen. Heimisch sein ist in Berlin ein ganz großes Thema, speziell in Neukölln, weil so viele Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten hier leben und auch nicht jeder sicher hier lebt. Wir haben hier in Berlin eine Riesen-Flüchtlingsthematik, wie wir sie überall auf der Welt haben. Die Frage, wer ist wo heimisch, wer entwickelt zu welchem Ort ein Gefühl der Zugehörigkeit, das ist eine der existenziellsten Fragen der Gesellschaft überhaupt. Deswe- gen komme ich nicht mit einer ganz fremden Fragestellung hierher, sondern ich habe exemplarisch dorthin geschaut und lade dazu ein, sich als Ausstellungsbesucher selber damit auseinander zu setzen. Partizipative Kunstprojekte sind zu einem Schwerpunkt Ihrer Arbeit geworden. Warum arbeiten Sie lieber mit Menschen anstatt alleine im Atelier vor sich hin zu tüfteln? Es ist nicht so, dass ich das nicht mindestens genauso gern möchte, ich liebe auch die Stille, das ist ein sehr hoher Genuss. Und es ist definitiv so, dass große, zeitintensive Projekte, bei denen ich viele Energien gebe und auch sehr viele Energien auflade, bei denen Kommunikation ein wesentlicher Aspekt ist, auch sehr müde machen. Aber der Mensch ist für mich ein Wunder und mein Interesse am Menschen ist einfach nicht zu brechen. Ich habe schon mit so vielen Menschen zusammen gearbeitet und war immer wieder aufs Neue von diesem oder jenem begeistert, manchmal auch erschüttert, aber der Mensch ist für mich das größte Faszinosum. Ich denke, dass das sicherlich ein Schwerpunkt meiner Arbeit bleiben wird. Bei der Ausstellung kann man die in Pampsee hergestellten Taschen und Topflappen kaufen. Was hat es mit den Taschen auf sich? Ich erinnere mich genau, als ich bei der zweiten Dorfkonferenz den Anwesenden gesagt habe, wo ich Potenziale sehe. Ich sehe noch 7 märz 2014 körner post Interview lichkeit –, aber erst der Andere sieht das Besondere. Bei den einfachen Modellen, die zu Anfang von der Sonnenschirm-Gruppe produziert wurden, ist inzwischen Design dazugekommen. Es ist, als hätte man sich befreit aus der Geschichte, man ist umgegangen mit dem, was man hat und wo man herkommt. Es ist DDR-Geschichte und ein Teil von Deutschland, der die blühenden Landschaften nicht erfahren hat. Gerade in dieser Sonnenschirm-Gruppe geht es vor allem um Wertigkeiten, um Selbstverständnis und das Formulieren der eigenen Geschichte. Die Topflappen sind noch ein weiterer Schritt, weil sie spezifisch für die Ausstellung entwickelt wurden. Ich wünsche und hoffe sehr, dass die Menschen in Pampsee durch unsere gemeinsame Zeit und Arbeit gemerkt haben, dass, wenn man mit dem umgeht, was man ist und was einen selber ausmacht, man Dinge freisetzen kann - und frei wird. Das beschreibt eigentlich das gesamte Projekt. Und jetzt können Neuköllner/innen hier Sonnenschirme nähen? Das ist einerseits ein Zitat der Nähwerkstatt in Pampsee, deswegen hängen auch die Damen als Cut-Outs darüber. Man setzt sich zu ihnen hin, wenn man an der Maschine näht, man führt etwas fort. Es ist ein offenes Angebot, Sie können hier ihre Hosen kürzen oder eine Tasche nähen, es steht Ihnen frei, Sie dürfen alles benutzen. Am Mittwoch liegt der Schwerpunkt auf den Sommerschirmen, aber es gibt keinen Dogmatismus. Der Gedanke ist, dass die Frage der Zugehörigkeit und Identität nochmals in die Produktion der Schirme aufgenommen wird. Das Interview führte Claudia Mattern Nähstube und Kaffeetafel mit Tonstation in der Galerie im Saalbau die Gesichter vor mir, einerseits zugewandt, aber durchaus auch ironisch-lächelnd oder verständnislos. Ich war zu einem Gespräch, zu einer „Heimsuchung“, bei einer Dorfbewohnerin. Sie erzählte mir, dass sie, als sie geheiratet hatte, keinen sehnlicheren Wunsch hatte als Frottee-Handtücher. Das gab es einfach nicht. Auch ein Kopfkissenbezug und ein Bettlaken haben damals 150 Ostmark gekostet, das war Mangelware. Wir kamen auf diese Kittelschürzenbeutel aus Dederon zu sprechen, die die Frauen genäht haben, und ich bat sie, mir so einen Beutel zu zeigen. Das war genau diese Mischung: Die Kittelschürze wurde erst drei Jahrzehnte getragen und dann zu dieser Tasche umgewandelt. Die Dame hat mir die Tasche geschenkt und ich bin immer wie mit einem Chanel-Täschchen damit herumspaziert. Ich war so stolz darauf! Und weil ich so stolz war und weil ich diese Tasche so getragen habe, verändert sich das Objekt ja schon. Es ist manchmal schwer, den Wert der eigenen Dinge selber zu erkennen. Man tut Dinge – aus Not oder aus Selbstverständ- Fotos: Simon Fotos: Simon ist bis 6. April in der Galerie im Saalbau, Karl-Marx-Straße 141 zu sehen. Öffnungszeiten: Di–So, 10–20 Uhr Die Nähwerkstatt kann von allen Besucher/innen genutzt werden. Mittwochs von 12 bis 19 Uhr werden unter professioneller Anleitung Sonnenschirme im „BERLIN-Design“ hergestellt. Das ungekürzte Interview finden Sie unter www.qm-koernerpark.de/koernerpost/ interview HEIMISCH körner post februar 2014 märz 2014 8 Nachbarn im Kiez Foto: Claudia Mattern Nogat-Klause Freut sich auch über junge Gäste: Inhaberin Silvia Soost E in Wohnzimmer mit Alt-Berliner Kneipen-Flair für alle Altersklassen, das wäre genau das Richtige für ihren Laden. Noch ist die Nogat-Klause eine bodenständige Gaststätte mit einem Sparschrank rechts neben dem Tresen und Preisen, die im Laufe der mittlerweile 27 Jahre nur unerheblich gestiegen sein dürften. Ebendas schätzt auch das neue, jüngere Kiezpublikum, denn es mischt sich gern mal unter das Alt-Berliner EckkneipenPublikum. So wie neulich bei der Weihnachtsfeier. „Da haben wir mit den Studenten hier ‚Die Reise nach Jerusalem’ gespielt, die haben sich köstlich amüsiert“ erzählt Silvia Soost, die seit der Eröffnung 1987 zweite Geschäftsführerin ist. Im September letzten Jahres kehrte sie nach fünf Jahren Pause wieder in ihre alte Kneipe zurück. Zwar war die Nogat-Klause fast unverändert, der Kiez und das Kneipenpublikum hatten sich allerdings durchaus verändert. Viele Jahre hat die gebürtige Kreuzbergerin in Neukölln gelebt, bis dann das Wohnungsangebot mit Garten aus Spandau kam. „Aber Neukölln ist für mich alte Heimat, ich kenne hier jede Menge Leute.“ Wenn Menschen aus dem Kiez von seiner Dörflichkeit schwärmen, unterschreibt Silvia Soost das sofort. „Das ist etwas Schönes, ich mag das sehr. Es gibt nichts Schlimmeres als Anonymität.“ Die Wirtin kennt auch viele Geschichten aus dem Kiez, auch die weniger schönen. Die des langjährigen Mieters zum Beispiel, der aufgrund seines alten Mietvertrags von seiner Hausverwaltung nicht mehr erwünscht ist und jetzt ausziehen muss – aber wohin? Bezahlbare Wohnungen sind im Körnerkiez kaum mehr zu finden. Trotzdem gefällt ihr die Entwicklung gut, sie mag es, durch die kleinen Straßen mit den neuen Geschäften zu laufen, wo jetzt auch Englisch, Französich, Spanisch zu hören ist. Das Quartiersmanagement habe schon eine ganze Menge auf die Beine gestellt, davor ziehe sie ihren Hut. Um auch als Kneipe zeitgemäß zu bleiben, möchte sie die NogatKlause mit Veranstaltungen für jüngere Gäste attraktiver machen: Eine Open Stage, Lesungen, Musik, auch Tischtennis könnte es beispielsweise geben. Und wie finden die älteren Stammgäste das, wenn auf einmal junge Hipsters durch die Nogat-Klause spazieren? Silvia Soost hat da keine Bedenken. „Sie sind offen für Neues und haben keine Berührungsängste.“ Im Gegensatz zu anderen Lokalen im Kiez hat die Nogat-Klause seit ihrer Eröffnung vor 27 Jahren bis heute rund um die Uhr geöffnet. Bei einer Strandparty standen die Gäste schon mal knöcheltief im Sand. Bislang gibt es zwar noch keine Rhabarber-Schorle und keinen Latte Macchiato mit Sojamilch, aber schon immer ein abenteuerlustiges Publikum. Claudia Mattern Nogat-Klause, Nogatstr. 50, Tel. 625 1303, 24 Stunden geöffnet Kurz gemeldet Impressum Kultur im Körnerpark er Fachbereich Kultur des Bezirksamtes Neukölln lädt zu einer Veranstaltung zur Kultur im Körnerpark ein. Es werden die Ergebnisse einer Umfrage von 2013 präsentiert, geplante Veranstaltungen im Jahr 2014 sowie die neuen Café-Betreiber vorgestellt und ein Ausblick in die Zukunft gegeben. Freitag, 4. April 2014, 17 Uhr, Kreativraum neben der Galerie im Körnerpark, Schierker Straße 8 Weitere Informationen folgen in der nächsten Ausgabe der Körnerpost.  Anna Lena Wollny D Herausgeber: Quartiersmanagement Körnerpark Emser Straße 15, 12051 Berlin Tel. 6298 8790, Fax 6298 87910 www.qm-koernerpark.de team@qm-koernerpark.de V.i.S.d.P.: Claudia Mattern Redaktion: Claudia Mattern, cmattern@gmx.de Autor / innen dieser Ausgabe: Inga Franke, Dr. Christian Hoffmann, Anna Lena Wollny Layout: Sonja Seulberger Druck: Ronald Fritzsch Auflage: 2.500 Die Körnerpost erscheint 2014 neunmal jährlich. Die nächste Ausgabe erscheint Anfang April 2014. Redaktionsschluss: 20. März 2014 Die Körnerpost wird gefördert von:
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