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Full text: Körnerpost (Rights reserved) Ausgabe 74.2013 (Rights reserved)

körner 74. ausgabe september 2013 Illustration: Mathias Hühn, huehn-illu.de post quartierszeitung für den körnerpark In diesem Heft: Mehr als „La Paloma“. Porträt des Inklusions-Chors Nogat Singers +++ Gemeinsam geht es besser: Herbstputz 2013 am 14. September +++ Parkgespräche – Talk im Körnerpark. Am 27. September geht es um berufliche Chancen für Jugendliche in Neukölln +++ Zur Vorbereitung auf die Stadtteilversammlung 2013 finden weitere Kiezwerkstätten statt +++ FrauenFilmClub Neukölln. Gute Filme zu familienfreundlichen Zeiten +++ Mehr Offenheit für Stadtteilmütter. Interview mit vier Stadtteilmüttern aus dem Körnerkiez +++ KinderKulturMonat Berlin. Im Oktober gibt es nicht nur kostenlose Kulturaktivitäten, sondern auch einen KinderKultur-Parcours +++ Deborah Seefeld und Hendrik Giese von der Schülerbibliothek der Konrad-Agahd-Schule sind die Nachbarn des Monats körner post Editorial september 2013 2 Mehr als „La Paloma“ Liebe Leserinnen und Leser der Körnerpost ! Das Thema Bezahlbare Mieten ist allgegenwärtig. Auf Initiative des Quartiersrats Reuterplatz hat sich das Bündnis für bezahlbare Mieten Neukölln gegründet. Zur Auftaktveranstaltung am 12. August 2013 kamen 160 Bewohner/ innen der Quartiere sowie Vertreter/innen der Quartiersräte, Mieter-Initiativen, Vereine und Parteien. Ziel war es, die Probleme mit den steigenden Mieten in Nord-Neukölln öffentlich zu machen und vom Bezirksamt und der Bezirksverordnetenversammlung ein Handlungskonzept für bezahlbare Mieten und gegen Verdrängung zu fordern. Zum zweiten Mietentisch am Donnerstag, 10. September, 19.30 Uhr im B ­ roschek, Weichselstraße 6 sind alle herzlich eingeladen. Weitere Infos gibt es unter www.mietenbuendnis.de. Auch im Körnerkiez ist einiges los, schauen Sie mal auf die nächsten Seiten! Viel Spaß mit der neuen Körnerpost! Ihr Quartiersmanagement Körnerpark Die Nogat Singers Porträt Foto: Elfriede Hürdler Freuen sich über Mitsinger/innen aus dem Kiez: die Nogat Singers Quartiersbüro Körnerpark, Emser Straße 15, Tel. 62 98 87 90, team@qm-koernerpark.de Sprechzeiten: Mittwoch 16–18 Uhr, Donnerstag 10–13 Uhr Mitarbeiter: Ulli Lautenschläger, Serpil Küçük, Tom Meier, Dr. Astrid Tag Titel: Fast schon Tradition: Der Kiezputz im Körnerkiez und die Plakate von Kiezplakat-Karikaturist Mathias Hühn chmissige Schlager gehören natürlich dazu: „Capri Fischer“, „Reeperbahn“, „Ein Schiff wird kommen“, das ganze Programm. Die derzeit 17 Nogat Singers und ihr Chorleiter Michael Kuntze legen aber ebenso Wert auf Anspruch, deshalb haben sie beispielsweise auch „Freude schöner Götterfunken“ aus Beethovens 9. Sinfonie in ihr Repertoire aufgenommen. Was den Chor der Lebenshilfe in der Nogatstraße ausmacht, ist, dass hier Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam singen. Die Idee, die Nogat Singers als Inklusions-Chor für den Kiez zu öffnen, entstand, als eine Bewohnerin anfragte, ob sie denn auch mitsingen dürfe. Mit ihrer starken Stimme zog sie andere Chormitglieder mit. Ab September wird der Chor mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt unterstützt. Inklusion – so lautet auch das Motto der Lebenshilfe gGmbH, die Menschen mit Behinderungen das Recht auf Selbstbestimmung, individuelle Entwicklung und soziale Teilhabe zugesteht. Doch wer bei „Chor“ an stocksteifes Herumstehen denkt, der irrt gewaltig. Die Choreographie ist bei den Nogat Singers fester Programmpunkt, es wird geschnipst, getanzt und mit Hüten oder Mützen geschwenkt, der Chorleiter gibt die Regieanweisungen. „Ich bin immer wieder überwältigt von der Sensibilität der Leute“, so der ehemalige Opernsänger Kuntze. Armin Leidel, pädagogischer Mitarbeiter in der Nogatstraße, übernahm den Coaching- und Organisationspart. Er sei für die innere Ruhe des Chores ganz wichtig, sagt der Chorleiter. Was die beiden besonders an ihrem Chor be- S geistert, ist die Konzentration, Disziplin und Zuverlässigkeit der Mitglieder. Gründungsmitglied Marianne Skrzypinski beispielsweise hat bei den Proben bislang nur ein einziges Mal gefehlt. „Ich habe früher als Kind gern gesungen, auch im Chor“, sagt sie. „Aber dieser Chor ist schöner, hier ist immer etwas los. Es macht unwahrscheinlichen Spaß!“ Markus Bongartz, der die Nogat Singers an der Klarinette unterstützt, arbeitet ebenfalls als Sozialpädagoge bei der Lebenshilfe. Die Klarinette sei für den Chor sehr hilfreich, erklärt er, weil die Mitglieder tonmäßig nicht ganz sicher seien. Vor allem sei es wichtig, an die Öffentlichkeit zu gehen, so Michael Kuntze. Beim Hoffest und beim Kiezfest gab es prompt Anfragen von interessierten Besuchern, die gerne mitmachen möchten. Bei Kaffee und Kuchen können am 7. September ab 15 Uhr alle Kiezbewohner/innen ab 18 Jahren, die Spaß am Singen und Auftreten haben, vorbeischauen und am besten gleich mitsingen. „Ich bin ganz stolz auf euch“, sagt der Chorleiter, als nach zwei intensiven Stunden die Generalprobe zu Ende ist. Alle sind geschafft und vor allem zufrieden. Schließlich ist Singen sehr befreiend, es gilt nicht umsonst als eine Art Therapie.  Claudia Mattern Auftakt mit Kaffee & Kuchen: Sa, 7.9., 15 h, Nogatstr. 14, EG links Kontakt: armin.leidel@lebenshilfe-berlin.de Auftritt: So, 8.9. ab 14 h, Einkaufscenter Neuköllner Tor, Karl-Marx-Str. 231-235e 3 september 2013 körner post Aktuelles Herbstputz am 14. September 2013 Putzaktion im Körnerkiez S Illustration: Mathias Hühn ieben Mal waren die Körnerkiez-Aktiven schon unterwegs. Am Samstag, den 14. September 2013 geht der Herbstputz rund um den Körnerpark in die 8. Runde. Der Multikulturelle NachbarschaftsGarten Neukölln e.V. organisiert die Aktion in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Körnerpark. Los geht es um 12 Uhr am Quartiersbüro in der Emser Straße 15. Gemeinsam wollen wir den Kiez herausputzen und Schandflecken beseitigen. Wir wollen uns um Baumscheiben und Grünflächen kümmern. Große und Kleine, Junge und Alte, UreinwohnerInnen und frisch Zugezogene engagieren sich gemeinsam. Ab 14 Uhr gibt es afrikanische Spezialitäten beim Abschlussfest im Nachbarschaftsheim Neukölln, Schierker Straße 53. Viele Akteure haben ihr Kommen schon zugesagt: Schulen, das Ordnungsamt, der Polizeiabschnitt 55 und natürlich auch die BSR, die unsere Aktion mit Reinigungsutensilien und den beliebten T-Shirts unterstützt, die es nur zu diesen Anlässen gibt. Zum zweiten Mal begleitet auch der Tagesspiegel die Aktivitäten im Rahmen seines Engagements zur Ehrenamtswoche. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen, erfolgreichen Herbstputz für einen sauberen und lebenswerten Körnerkiez und laden Sie ein, ein Teil des Erfolgs zu sein! Christian Hoffmann Herbstputz am Sa, 14. September, Treffpunkt 12 Uhr vor dem Quartiersbüro, Emser Str. 15 Das Projekt „Putzaktion im Körnerkiez“ wird mit finanziellen Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt gefördert. „Parkgespräche – Talk im Körnerpark“ Bildungs- und Berufschancen junger Menschen in Neukölln B eim Blick auf die Arbeitslosenzahlen Neuköllns zeigt sich immer wieder, dass erstaunlich viele junge Menschen unter 25 Jahren ohne Beschäftigung sind. Besonders hoch ist dabei der Anteil der Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Als Schulabbrecher, deren Zahl in Neukölln besonders hoch ist, oder nach einem mäßigen Schulabschluss haben sie schon von Beginn an kaum eine Chance, eine Berufsausbildung erfolgreich zu absolvieren. In unserer Diskussion wollen wir der Frage nachgehen, warum junge Neuköllner trotz eines Fachkräftemangels so schlechte Voraussetzungen für den heutigen Arbeitsmarkt mitbringen. Mit unseren Podiumsgästen wollen wir klären, woran es liegt, dass sich die Realtität so von den Erwartungen der Wirtschaft unterscheidet. Ist neben einer zu geringen Qualifikation auch eine mangelnde Motivation und Identifikation mit der Gesellschaft für dieses Dilemma ver- antwortlich? Gleichzeitig wollen wir erfolgreiche Projekte im Bezirk als Lösungsmodelle vorstellen. Diskussion am Freitag, 27. September, 19 Uhr im Kreativraum der Galerie im Körnerpark, Schierker Str. 8, 12051 Berlin-Neukölln Als Gäste angefragt wurden: yy Simone Faßbender (Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Berlin Süd) yy Ulrich Söding (Leiter des Instituts für berufliche Bildung im Gesundheits-­ wesen bei Vivantes) yy Pablo Ruiz Holtgrefe (Projektleiter der Werkschule Löwenherz gGmbH, Träger für berufliche Orientierung von Jugendlichen in Kassel und in Neukölln) yy Paula Protsch (Wissenschaftliche Mitar beiterin der Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmelden kann man sich per Mail an tickets@parkgespraeche.de. Sofern Plätze ­ verfügbar sind, kann man auch ohne Anmeldung teilnehmen. Die „Parkgespräche“ werden seit 2009 mit finanziellen Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt unterstützt. Zum Team gehören Heidi Göbel und Martin Steffens als Moderatoren, Sylvia Baumeister für Presseund Öffentlichkeitsarbeit und Tasin Özcan als Koordinator für Räume, Technik und ­Catering. Sylvia Baumeister „Parkgespräche – Talk im Körnerpark“ zum Thema „Bildungs- und Berufs­ hancen c junger Menschen in Neukölln“ am Fr, 27. September 2013, 19 Uhr im Kreativraum im Körnerpark, Schierker Str. 8 Weitere Termine: 25.10. und 29.11.2013. Infos unter www.parkgespraeche.de körner post Termine september 2013 4 Weitere Termine finden Sie unter www.qm-koernerpark.de, Aktuelles • Fotoworkshop - Geschichten der Vielfalt für Jugendliche ab 14 Jahren, kostenlos, Fr, 6.9., 16-20 h, Sa, 7.    1.9., jew. 10-18 h, Do, 12.    6.    6.9.,jew. 17-19 h /2 /1 /2 Anmeldung unter Tel. 6260 8211 bzw. jmd@diakoniewerk-simeon.de, Haus der Begegnung, Morusstr. 18A • 3-jährige Geburtstagsfeier d. Einkaufscenters Neuköllner Tor mit Showprogramm So, 8.9., 13-18 h, Karl-Marx-Str. 231-235 • Treffen der Kiezredaktion Mo, 9.9., 16.30 h, Quartiersbüro, Emser Str. 15 • Kiezwerkstatt zum Thema Wohnen und Arbeiten /  Mieten / Verdrängung / Gewerbeförderung (siehe S. 5) Tel. 8973 5631, info@stadt-menschen-berlin.de oder im Quartiersbüro. Do, 12.9., 18.30 h Elterncafé der Konrad-Agahd-Schule, Thomasstr. 39 • Herbstputz im Körnerkiez Sa, 14.9., 12-14 h Treffpunkt vor dem Quartiersbüro, Emser. Str. 15 • Sitzung des Quartiersrats Do, 26.9., 18 h Café Balsamico, Albrecht-Dürer-Gymnasium, Emser Str. 133-137 • Parkgespräch - Talk im Körnerpark Thema: „Bildungs- und Berufschancen junger Menschen in Neukölln“ Karten: tickets@parkgespraeche.de, Infos unter www.parkgespraeche.de Fr, 27.9., 19 h, Kreativraum im Körnerpark, Schierker Str. 8 • Sitzung der Aktionsfondsjury Di, 1.10., 18 h Quartiersbüro, Emser Str. 15 ..................................................... September • Musik - Bewegung - Spiel für 1-2 Jährige, Mi 9.30-11 h • Babymassage Mi 11.15-12.45 h, Beginn: 7.08.13 • „Griffbereit“ Zweisprachige Spielgruppe für 1-3 Jährige (arabisch-deutsch)Do 10-12 h, Tel. 0176-6343 2908 • Krabbelgruppe „Spiel und Bewegung im 1. Lebensjahr“ Do 12-13.30 h • Rumänisch-deutsche Mutter-Kind-Gruppe Fr 10.30-12.30 h, Tel. 01521 - 760 58 75 • Musikgarten für Kita Kinder (1,5-4 Jahre) Fr 16-17.30 h • Geburtsvorbereitung am Wochenende Sa, 7.9., 10-15 h Präventions- und Gesundheitskurse in der Jonasstr. 43: • Rückenschule für junge Mütter (mit Baby) Mo 11-12.30 h, Beginn: 14.10.13 • Offene Yogastunden (Sivananda Tradition) Di 19-20.30 h / Mi 9.30-11 h Tel. 0157-7044 6139, info@Klang-hafen.de • Yoga für Frühaufsteher Di 7.30 h / Do 7.30 h Beginn n.V., Tel. 6672 0197 • Stressbewältigungstraining Mi 18-19.30 h Beginn n.V., Tel. 351 25391 • Pilates und Wirbelsäulengymnastik im Wechsel Beginn n.V. ..................................................... Altenbraker Str. 26, www.fincan.eu • Jazz-Konzerte Fr  /  Sa ab 20 h; 3-8 €, Konzertprogramm siehe www.fincan.eu • Cantienica (Körpertraining für Körperform und Haltung) Di 10-11 h, Probestunde jederzeit möglich, Einführungskurs bei Bedarf Di 9-10 h; 6-10 € Info und Anmeldung: sigiwest@freenet. de • Tango Argentino Anm.: www.tangoneuewelt.de Regelmäßig offene Stunden; 6-10 € nach eigenem Ermessen, Anfänger II: Mi 18.30-19.30 h, Mittelstufe I: Mi 19.45-20.45 h Mittelstufe II / Fortgeschrittene: Mi 21-22.15 h An jedem letzten Mi: Milonga ab 22.30 h • Improvisationstheater jeden 2. Di, 20.15-22 h; 2€, Info:mail@sandro-schott.de • Neu!!!: Tai Chi Mi 16-17.30 h; 6-10 €; Anmeldung: rflesch@gmx.de ..................................................... Karl-Marx-Str. 141, Tel. 90239 3772, Di-So 10-20 h • Existenzsicherungsmodelle oder von der Kunst zu Leben. Labor Neukölln 3: Galerie R31 zu Gast (bis 8.9.) J. Beck, K. Bortoluzzi, B. Daniel, A. Haltermann, W. Klein, M. Majd-Amin, D. S. Puri, D. Wenk, H. Wolff, B. Wrede • Metamorphosen (bis 27.10.) Labor Neukölln 4: WerkStadt Kulturverein zu Gast Vernissage am Fr, 13.9., 18 h ..................................................... Thomasstr. 27, Tel. 5682 1964, www.kunstraumt27.de, Mi- So 15-19  h • kunst|tandem II: Claudia von Funcke (Berlin) und Eugene Perera (London) Vernissage am Fr, 13.9., 19.30 h Präsentation: Sa, 14.9. & So, 15.9., jeweils 15-19 h Künstlergespräch: So, 15.9., 19 h • kunst|tandem III: Bo Soremsky (Berlin) und N.N. Vernissage am Fr, 27.9., 19.30 h Präsentation: Sa, 28.9. & So, 29.9., jeweils 15-19 h Künstlergespräch: So, 29.9., 19 h .................................................... Nogatstr. 30, www.kusskussberlin.de, Tel. 0176-4209 0498 • The Musical Zoo. Kostenlose interaktive Spielgruppe m. Instrumenten & Tanz f. Kinder von 1-6 J. Sa, 9.30 h (Kinder bis 2 J.) und 10.30 h (Kinder ab 3 J.) Bitte Plätze reservieren! Infos unter themusicalzoo.com .................................................... Emser Str. 131, www.laika-neukoelln.de • „TATORT“ oder „Polizeiruf 110“, jeden So 20.15 h • Die Peperonis (Impro-Theater) Do, 12.9., 20 h • The Great Magic Songwriting Circus Fr, 13.9., 20 h • ErneuerBAR* (Info & Diskussion, Veranstaltung der BUND-Jugend Berlin) Di, 17.9., 19.30 h • Songwriterabend mit sleepwalkersstation, Terje Nordgarden und Emaline. Fr, 20.9., 20 h • dicht.IT-Poetry Slam Fr, 27.9., 19.30 h .................................................... kunstraum t27 KussKuss Fincan LAIKA Café und Galerie im Körnerpark Schierker Str. 8, Tel. 5682 3939, Di-So 10-18 h: Galerie: • Urbanität mal anders Künstlerische Projekte zur ästhetischen Stadtforschung (bis 15.9.) B. Auf der Lauer & C. Pauli, L. Fassler, H. Lattner, P. Linz • Körnelia Goldrausch 2013 (bis 10.11.) Vernissage am Fr, 20.9., 18 h ..................................................... Nachbarschaftsheim Neukölln Schierker Str. 53, Tel. 8486 6586 Angebote für Erwachsene Infos: Connie Roters, Tel. 0157 - 8847 9200 bzw. 848 55 687: • Aquarellieren, Malen, Zeichnen Mo 18-30-20.30 h • Geselliger Tanzkreis für Junggebliebene Di 10-11.30 h • Bewegung am Vormittag Mi 10-11 h • „Ariadne“ - Sticken, Häkeln, Filzen Fr 10-13 h .................................................... Nogatstr. 21, Tel. 2808541, info@owen-berlin.de • Nachbarinnentheater  /  Frauen Forum Theater Mo 17-19 h • Frauencafé Do 11-13 h • Kinder im Zirkus (für Grundschulkinder) Do 16.30-18 h • Neuköllner Frauenfilmclub zeigt „FEMININ MASCULIN“ (Iran, 2007) Mi, 2.10., 18 h u. Do, 10.10., 12.30 h (siehe S. 5) .................................................... Emser Str. 124, www.werkstadt-berlin.com, Mo-Sa ab 19 Uhr • Vernissage: Brendan Jamison - Teufelsberg Spy Station Berlin Ausstellungsdauer: bis 28.9. 2013, Do, 5.9., 19 h • Konzert: Benjamin Durand - französischer Chanson Do, 12.9., 20 h • Konzert: WerkStadt Blues Abend Do, 26.9., 20 h h Emser Str. 117, Tel. 3950 5376, www.neukoellnerleuchtturm.de, Mi-Fr 14-19 h, an jedem 1. Sa 14-17 h (nur während einer laufenden Ausstellung): • Exmobil. Natürlich. Schön. (bis 27.9.) Photographien von Berthold Pleiß Vernissage am Fr, 6.9., 19 h • Der philosophische Zirkel Sa, 7. / 21.9., jeweils 15-17.30 h • Der literarische Zirkel I Für alle, die selber schreiben Sa, 14.9., 15-17.30 h • Der literarische Zirkel II John Irving (*1942) Sa, 28.9., 18 h ..................................................... Creativ-Centrum Neuköllner Leuchtturm Galerie im Saalbau OWEN Integrale Medizin e.V Shiatsu-Anmeldung unter www.IntegraleMedizin-eV.de • Shiatsu-Behandlungen Termine erfragen unter info@IntegraleMedizin-eV.de bzw. Tel. 0157-7353 0391 (nur Di 10-15 h + Do 13-20 h) • Info-Abend regioLAN & Solidarische Landwirtschaft: Eine Bäuerin stellt sich vor. Fr, 5.9., 18.30 h Café „Pappelreihe“, Kienitzer Str. 109 • „Integrale Runde“ Der außergewöhnliche Gesprächskreis. Do, 19.9., 17-19 h KussKuss Gemeinderaum, Nogatstr. 30 Familienbildungszentrum (FABIZ) d. Nachbarschaftsheims Neukölln Altenbraker Str. 12a, Tel. 4003 7884; 0152-5266 5188 • PEKiP Mo 10-11.30 und 12-13.30 h; 10 Termine 65 € • Rückbildungsgymnastik für Frauen nach der Geburt Di 12.15-13.45 h, Beginn: 10.09.13 Fr 13-14.30 h, Beginn: 27.09.13 • „Griffbereit“ Zweisprachige Spielgruppe für 1-3 Jährige (türkisch-deutsch)Di 10-12 h, Tel. 0177-912 6686 WerkStadt 5 september 2013 körner post Projekte Workshopangebot zur Bundestagswahl 2013 Wer wählt was, wie und warum? ählengehen ist wichtig in einer demokratischen Gesellschaft. Und doch ist Wählengehen nichts, was wir Tag für Tag tun. Deshalb ist es immer wieder gut, das Wissen über den Ablauf der Wahlen aufzufrischen. Inhalt des Workshops am 5. September 2013, 17–18.30 Uhr im Haus der Begegnung, M ­ orusstr. 18A, 12053 Berlin: yy Was wird genau gewählt am 22.9.2013? yy Warum ist Wählengehen wichtig? W yy Wer kann wählen? Wer nicht? yy Wie wird gewählt? Was ist die Erststimme, was die Zweitstimme? yy Welche Parteien gibt es? Und woher weiß ich, wen ich wählen will? yy Und wie erhebe ich sonst meine Stimme? Zwischen den Wahlen oder wenn ich gar nicht wahlberechtigt bin? Der Workshop ist parteilich neutral. Er wird von einer Politikwissenschaftlerin und Mitar- beiterin des Nachbarschaftsheims Neukölln e.V. kostenlos durchgeführt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Diakoniewerk Simeon gGmbH Kontakt: Tel. 030 / 6260 8211 oder jmd@diakoniewerk-simeon.de „FEMININ-MASCULIN“ (Iran 2007) m Mittwoch, 2. Oktober, 18 Uhr und Donnerstag, 10. Oktober, 12.30 Uhr zeigt OWEN e.V., Nogatstr. 21/22 den dokumentarischen Kurzfilm „FEMININMASCULIN“ von Sadaf Foroughi. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Zum Film: In der von Männern dominierten Gesellschaft des Iran ist Faranazh Shiri eine Ausnahme. Sie ist die erste Busfahrerin, sie betreibt ihre eigene Firma. Im Iran gibt es in Bussen unterschiedliche Bereiche für Männer und Frauen. Während Frauen üblicherweise hinten einsteigen, sitzen die Män- Der FrauenFilmClub Neukölln zeigt A ner vorne beim Busfahrer. In Faranazh Shiris Bus ist es allerdings genau umgekehrt. Hier sitzen die Frauen vorn und die Männer hinten. Das führt täglich zu Diskussionen. Der FrauenFilmClub von Owen e.V. möchte besonders Frauen die Möglichkeit geben, zu familienfreundlichen Zeiten gute Filme gemeinsam anzusehen und sich darüber in privater Atmosphäre auszutauschen. Wir freuen uns über viele neue Gesichter, die neugierig sind auf mitreißende oder auch witzige Filme über starke und schwache Frauen, Frauen in anderen Kulturen, Frauen in Neukölln, Themen, die Frauen interessieren... Der FrauenFilmClub findet einmal im Mona an zwei alternativen Terminen statt. Der Verein Owen e.V. bietet seit 2010 in Neukölln kulturelle Bildungsprojekte für Frauen unterschiedlichster Herkunft an. Kerstin Nickig Kontakt: kerstin.nickig@googlemail.com  Tel. 0176-80117944, www.owen-berlin.de Der FrauenFilmClub wird mit finanziellen Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt ­gefördert. Körnerkiez im Wandel – Herbst 2013 ie Ferien liegen hinter uns und damit auch viele Interviews und Gespräche zum Körnerkiez. Inzwischen haben auch zwei Kiezwerkstätten zu den Themen „Öffentlicher Raum“ und „Kulturen“ stattgefunden. Dort wurde angeregt über Sichtweisen und Notwendigkeiten diskutiert. Die dritte Kiezwerkstatt findet am Donnerstag, 12. September 2013 um 18.30 Uhr zum Thema „Wohnen und Arbeiten   ieten   er/M /V Stadtteilversammlung D drängung   ewerbeförderung“ im Elterncafé der Konrad-Agahd/G Schule in der Thomasstraße 39 statt.  Eine Anmeldung ist beim Quartiersmanagment oder unter info@stadt-menschen-berlin.de möglich, ist aber nicht erforderlich. Am 25. September um 18.30 Uhr wird eine Werkstatt mit Jugendlichen aus dem Kiez organisiert. Diese Veranstaltung ist „garantiert erwachsenenfrei.“ Nach den Herbstferien findet am 24. Oktober 2013 dann die Stadtteilversammlung statt. Jeder, der Interesse hat, den Kiez mitzugestalten, ist herzlich eingeladen. Clemens Klikar Grafik: stadt.menschen.berlin Kontakt: Homuthstr. 6, Tel. 8973 5631, info@stadt-menschen-berlin.de Die Stadtteilversammlung 2013 wird mit finanziellen Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt gefördert. körner post Interview september 2013 6 Mehr Offenheit für Stadtteilmütter Es heißt ja oft, Migrantenfamilien haben wenig oder keinen Zugang zu den hiesigen Bildungseinrichtungen. An dieser Stelle werden die Stadtteilmütter aktiv. Sie besuchen Familien ihrer Herkunftssprache und geben ihr Wissen über Themen wie Erziehung, Bildung, Gesundheit und Sprache weiter. In erster Linie sind Mütter ihre Ansprechpartnerinnen. Von 2007 bis 2012 wurden rund 6.000 Familien in Nord-Neukölln und der Gropiusstadt von Stadtteilmüttern besucht. Ausgebildet wurden bislang 350 migrantische Frauen überwiegend türkischer und arabischer Herkunft, 93 von ihnen sind derzeit aktiv. Die Ausbildung geht über einen Zeitraum von sechs Monaten und ist für die Teilnehmerinnen kostenlos. Der überwiegende Anteil der Frauen arbeitet in der Bürgerarbeit (60), 27 Frauen in der FAV-Maßnahme (Förderung von Arbeitsverhältnissen) und sechs Frauen arbeiten als Minijobberinnen. Beata Fortino, Nesrin Youns, Emine Erdoğan und Fadia Iraki sind als Stadtteilmütter im Körnerkiez tätig, Koordinatorin ist Keziban ­ Aydin. Nesrin Youns: Manche Eltern wollen von uns besucht werden oder uns treffen, manche Eltern nicht. Die Schulleiterin der Konrad-Agahd-Schule lädt uns immer ins Elterncafé ein, sie unterstützt uns. Manche Eltern wollen es nicht, weil sie denken, wir arbeiten mit dem Jugendamt zusammen. Emine Erdoğan: Viele Frauen möchten mehr lernen, aber ihre Männer erlauben es ihnen nicht. Dabei reden wir nicht nur über Kindererziehung und Förderung, sondern z.B. auch über Jobcenter-Angelegenheiten und über ihre Rechte. Viele Frauen, die aus der Türkei gekommen sind, wissen z.B. noch nicht, was Kindergeld ist. Wir erklären ihnen alles. Beata Fortino: Viele Eltern sind interessiert. Aber neulich habe ich auch zwei Frauen besucht, deren Männer es nicht wissen, sie hätten es den Frauen nicht erlaubt. Was glauben Sie, warum gibt es bei den Männern diese Sperre? Nesrin Youns: Sie wollen nicht, dass ihre Frauen mehr lernen. Für die Männer ist es schlimm, wenn ihre Frauen eigenständig und in bestimmten Dingen besser sind. Sie Frau Fortino, Frau Youns, Frau Erdoğan, wollen, dass die Frauen überhaupt nichts Frau Iraki, wollen denn alle Familien von lernen. Sie wollen, dass die Frauen immer zuhause sitzen! Für die Männer ist das ein einer Stadtteilmutter besucht werden? ganz sensibles Thema. Emine Erdoğan: Die Frauen kennen ihre Rechte nicht. Was erhoffen Sie sich denn von Ihrer Arbeit als Stadtteilmutter? Fadia Iraki: Ich möchte immer etwas Neues lernen, ich möchte nach draußen gehen, neue Familien kennenlernen und mitbekommen, was in Neukölln passiert. Nesrin Youns: Bis jetzt habe ich keine Wünsche. Ich finde das richtig toll, was ich von den Stadtteilmüttern gelernt habe, besonders bei den Qualifikationen. Man lernt auch die Sprache besser. Und worum geht es bei den Qualifi­ kationen? Beata Fortino: Zurzeit beschäftigen wir uns mit dem Thema Kinder- und Jugendbetreuung, es geht z.B. um gesunde Ernährung und um die Rechte des Kindes. Wir treffen uns zehn Mal für drei Stunden. Am Ende bekommt jede Stadtteilmutter ein Zertifikat, mit dem wir es vielleicht leichter haben, als Schulhelferin oder als Erziehungshelferin zu arbeiten. Emine Erdoğan: Wir können damit einfacher einen neuen Job finden. Wie sehen denn die Jobchancen als Stadtteilmutter aus, welche beruflichen Per- Foto: Claudia Mattern Stadtteilmütter aus dem Körnerkiez und Rollbergviertel mit ihrer Koordinatorin Keziban Aydin (hintere Reihe, 3.v.l.) 7 september 2013 körner post Interview spektiven erhoffen Sie sich? Beata Fortino: Mir macht die Arbeit Spaß, aber ich hoffe, dass wir mit den Qualifizierungen die Chance haben, eine Weiterbildung zur Schulhelferin oder Erzieherhelferin zu machen und auf dem ersten Arbeitsmarkt etwas finden können. Erzieherhelferinnen arbeiten im Hort oder in der Kita, Schulhelferinnen sind im Unterricht dabei und helfen z.B. bei Konflikten … Nesrin Youns: … oder in der Schulstation, dort können wir z.B. übersetzen. Ich finde alle Frauen hier super, sie sind alle sehr nett. Ich finde, Keziban ist die beste ­Koordinatorin. Beata Fortino: Sie ist unser Engel. Was wünschen Sie sich für Ihre Arbeit? Nesrin Youns: Ich wünsche mir, dass die Männer uns besser verstehen und offener sind. Es gibt Männer, die wollen nicht, dass ihre Frauen aufgeklärt werden. Sie wollen, dass die Frauen immer zuhause bleiben. Das führt dann dazu, dass die Frauen überhaupt Themen sexuelle Entwicklung oder häusnicht verstehen, was vor der Tür passiert. liche Gewalt. Danach weiß die Frau ja um Sie kennen nur die Straße von hier bis dort. ihre Rechte und weiß, wohin sie gehen muss. Neulich habe ich mit einer Frau gesprochen, sie ist 30 Jahre alt und darf nicht zum Die Fragen stellte Claudia Mattern Deutsch-Kurs gehen! Es gibt Männer, die den Frauen den Deutsch-Kurs verbieten? Beata Fortino: Ja, klar, sie sollen zuhause Kontakt: sitzen, saubermachen, kochen, auf die Diakoniewerk Simeon gGmbH, Kinder aufpassen. Sie sollen keine Freunde „Modellprojekt Stadtteilmütter in Neukölln“ im Rathaus Neukölln, finden, sie sollen nicht so viel wissen. Karl-Marx-Str. 83, Raum A 126, Fadia Iraki: Aber nicht alle sind so! Emine Erdoğan: Es gibt auch viele Männer, 12040 Berlin, Tel. 90239-4185, stadtteilmuetter@yahoo.de die sehr gut sind. Beata Fortino: Wir können das nicht Träger des Projektes ist das ändern. Wenn sich die Männer nicht ändern, Diakoniewerk Simeon gGmbH. dann können wir auch nichts machen. Zu den Kooperationspartnern gehören Nesrin Youns: Doch, wir können den das Bezirksamt Neukölln von Berlin, die Frauen erzählen, was wir alles gelernt haben. ­ enatsverwaltung für Stadtentwicklung S Sie zeigen die Broschüren und Plakate und Umwelt und die gemeinsame Einrichvon uns dann ihren Männern, z.B. zu den tung (gE) JobCenter Berlin-Neukölln. Körnerkiezgeschichten KinderKulturMonat Berlin Kostenlose Kulturaktivitäten im Oktober Im Oktober wird in Berlin zum 2. Mal der Kinder­ KulturMonat stattfinden. Bei dem Kulturfestival für die ganze Familie können Kinder kostenlose Aktivitäten an über 40 Berliner Kulturorten besuchen. Die rund 120 Programmangebote reichen von künstlerischen Workshops und Stadtexkursionen bis hin zu Führungen durch Ausstellungen oder hinter die Kulissen von Theater- und Konzerthäusern. Das Projekt wird von einem Team des WerkStadt Kulturvereins Berlin e.V. aus dem Körnerkiez organisiert, wo im Oktober ebenfalls spannende Workshops für Kinder stattfinden werden. Zudem können sich Grundschüler/innen aus dem Körnerkiez im Oktober auf kulturelle Lernreisen in Berlin begeben. Geführt von Künstler/innen besuchen sie auf dem sogenannten KinderKultur-Parcours mehrere Kulturorte und verarbeiten ihre Erlebnisse dann in Workshops zu Kunstwerken, Musikinstrumenten und kleinen Darbietungen.  Mehr über die Programme des KinderKulturMonats findet ihr auf der Webseite www.kinderkulturmonat.de. Die gedruckten Programmhefte liegen ab sofort im WerkStadt Kulturverein in der Emser Straße 124 aus. Nikolaus Schrot  Der KinderKultur-Parcours wird mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt finanziert. Grafik: Studio Laucke Siebein körner post september 2013 8 Nachbarn im Kiez Bibliotheksfachangestellte Seefeldt. Um die Kinder in die Bibliothek zu locken, gibt es etliche Pläne: Im November soll im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags eine gemeinsame Aktion mit dem Elterncafé stattfinden. Hendrik Giese und Deborah Seefeldt planen Buchvorstellungen mit den Kindern, sie wollen auch gerne intensiver mit dem Hort zusammenarbeiten. Angedacht ist auch eine Bibliotheks- und Lese-AG. „Wir müssen immer neue Anreize schaffen, damit die Kinder auch mal ein Buch aus dem Regal nehmen, das nicht glitzert oder mit Superhelden hantiert“, sagt Hendrik Giese. Der Großteil der Schülerschaft der Konrad-Agahd-Schule zählt nicht gerade zu den Leseratten. Viele besuchen höchstens mit den Lehrer/innen die Neuköllner Stadtbibliothek „Helene Nathan“ in Deborah Seefeldt und Hendrik Giese der Karl-Marx-Straße, der Weg dorthin ist vielen Eltern zu weit. Wenn der Umgang mit Büchern bislang vielen fremd ist, sei es um Freuen sich auf viele Besucher/innen in der Schülerbibliothek so wichtiger ist es, dass es die Bibliothek jetzt gibt, erklärt Hendrik „Hallo Frau Bücherei, hallo Deborah, habt ihr noch ein Monster- Giese. Deswegen gibt es für die Kinder auch nur eine mengenmäHigh-Buch?“ Die bunten, glitzernden Bücher von Superhelden ßige Beschränkung. Ausleihen dürfen sie, was sie möchten; - und werden in der neuen Schülerbibliothek der Konrad-Agahd-Schu- wenn es der 600-seitige Wälzer über den neuen Batman-Film ist. le, die Bestandteil des Projekts „Konrads Insel“ ist, am liebsten Beide Mitarbeiter wünschen sich noch mehr Resonanz und Inteausgeliehen. Nach der offiziellen Eröffnung Ende April war der resse von Seiten der Kinder, Eltern und Lehrer/innen, zumal jeAnsturm zunächst groß. „Die Kinder waren total begeistert und der aus dem Schulumfeld kostenlos ausleihen darf. „Je mehr Leute wollten gleich mithelfen“, erzählt Deborah Seefeldt, Mitarbeiterin herkommen“, so Giese, „je mehr Trubel hier ist, desto mehr Spaß macht das ja.“ der Schülerbibliothek. Claudia Mattern Die lange Phase der Vorbereitung vollzog sich jedoch unbemerkt  von der Öffentlichkeit. Deborah Seefeldt und Hendrik Giese hatten sich auf eine Anzeige in der Körnerpost gemeldet. In zahllosen Kontakt: Stunden erstellten sie Bücherwunschlisten, sichteten gespendete Schülerbibliothek der Konrad-Agahd-Schule, Bücherkisten, organisierten Sponsoren für die Sitzkissen, räumten Thomasstr. 39, www.agahd.de die Regale ein und wiesen die Schulkinder schließlich in die BibliWer Buchgutscheine oder Geld spenden möchte, meldet sich bitte otheksnutzung ein. Bislang hat das System rund 1.500 Bücher erfasst, in den Kisten unter bibliothek@agahd.net oder Tel. 6322 50680 stapeln sich aber noch viele mehr. „In der Leihbücherei sollte unge- Das Projekt „Konrads Insel“ wird mit Mitteln aus dem Programm fähr ein Drittel des Bestandes immer ausgeliehen sein“ erklärt die Soziale Stadt finanziert. Fotoworkshop – Geschichten der Vielfalt m Workshop lernen die Jugendlichen, Porträts zu machen und sie am Computer zu bearbeiten. Sie nehmen ihre Familienmitglieder oder Menschen auf, die ihnen nahe stehen und verschiedenen Generationen angehören, und befragen sie zu ihren Geschichten. Die im Laufe des Workshops entstandenen Porträts werden gesichtet, bearbeitet und anschließend mit Einverständnis der Jugendlichen für eine Ausstellung aufbereitet.Der Workshop wird von einer pädagogischen Mitarbeiterin von asf (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.) kostenlos durchgeführt. Jugendliche ab 14 Jahren sind herzlich eingeladen, an dem Fotoworkshop im Haus der Begegnung, Morusstr. 18A, 12053 ­ erlin teilzunehmen. B Termine: Freitag, 06.09.2013, 16–20 Uhr Samstag, 07.09.2013, 10–18 Uhr Donnerstag, 12.09.2013, 17–19 Uhr Donnerstag, 19.09.2013, 17–19 Uhr Samstag, 21.09.2013, 10–18 Uhr Donnerstag, 26.09.2013, 17–19 Uhr Bitte meldet euch unter der Telefonnummer 030-6260 8211 oder per E-Mail : jmd@diakoniewerk-simeon.de beim Jugendmigrationsdienst des Diakoniewerks  ­Simeon. Diakoniewerk Simeon  Die Körnerpost wird gefördert von: Impressum I Herausgeber: Quartiersmanagement Körnerpark Emser Straße 15, 12051 Berlin Tel. 6298 8790, Fax 6298 87910 www.qm-koernerpark.de team@qm-koernerpark.de V.i.S.d.P.: Ulli Lautenschläger Redaktion: Claudia Mattern, cmattern@gmx.de Autoren dieser Ausgabe: Sylvia Baumeister, Dr. Christian Hoffmann, Clemens Klikar, Kerstin Nickig, Nikolaus Schrot Layout: Sonja Seulberger Druck: Ronald Fritzsch Auflage: 2.500 Die Körnerpost erscheint zehnmal jährlich. Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Oktober 2013. Redaktionsschluss: 20. September 2013
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