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Der Strahlower Fischzug Zweite Handlung

Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

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Tante. Da iS schonst Eener von die Fischerleute
ritt. Der sckwemmt wie'ne Ente.
Vattl. Kommt nur an's ?and. Das M�dchen
ist ja wie rasend. F�llt mein Scel' noch rin. (bringt
Friederiken durch den Haufen gefllhrr, und leitet sie zu eine�
Otuhl. )
Berl. Sagt ich s doch! Oft f�hrt das Lustspiel
eine Trag�die im Gefolge.
Der Fr. (zur Tante). Madam, wie kam das?
Tante. Kann ick denn reden? Bin ick nich von
Schrecken ohnm�chtig?
Der Fr. Man sieht's an Ihren bleichen Wangen.
Tante. Iwat is'n das. Wangen / det versteh
ick jo nich.
Berl. Ah so? Backen!
Tante Na, reden Sie doch deutsch. Na/ Na,
Wir fahren da von Strahlow her, mein Bruder,
meine Brudertochter/ mein Schwager, der neue Ge-
selle, und der neue schwarze Br�utigam. Un mein
Schwager, Sie wissen wol, der Aorndrechsler 'n
recht guter Mensche so weit, dut man gern 'n Drunk
�ber'n Durst. Ich hab't gesagt in Strahlow, Schwa-
ger, Hab ick gesagt, nicht so ville Kottwitzer, Sie
finden sonst det Kottwitzer Dor nich mehr' rin: ja
hilft denn all' mein Sagen? Nischt hilft et, nischt?
Sattl. Ach, der Kottbusser hat's ihn so nicht
gethan, aber der verfluchte Rum.
        
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