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Der Strahlower Fischzug Erste Handlung

Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

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NU gar nich mehr wahr. Denn ick hatte runtergestie-
gen un ging zu Fu�e. Aber gekommen bin ick nich
durchs Dorf, gedragen bin ich durch, (trinke.)
Frieder. Warum sind Sie nich zu uns gekommen,
Tante/ h�tten auf unfern Wagen fahren k�nnen.
Tante. Ja, sage 'mal/ worum ick das nich gedahn
habe/ sag 'mal- Na, ick willman 'n bisken von Gue
Hammelkeule kosten, (speist) Was meenst Du, ick habe
Heute noch keen Gottes Korn genossen, als meinen
Kaffe/ zwee kleene St�llekens, un die Bohnen mit ne
Bratwurst, die mir Calhrine nach 'n Scharrn gebracht
Hat. Worum, man nahm sich ja keene Zeit darzu. Aber
h�bsch is't doch hier drau�en, wenn man nich so aller-
hand Hackmack durchnander hier w�re.
Fried. H�ren Sie Tante, ich mu� Ihnen doch et-
was sagen. Aber Musi'eh Samuel
�
wird Christian
auch den Pferden was geben?
Samuel Will dbch nachsehn, (ab.)
Fried, (ringt dk H�nde.) Ach Tante, ach Tante, es
geht mir recht schlimm, helfen Sie mir doch .' Ich soll
heirathen.
Tante. Sieh mal! Nu gro� genug bist Du soweit
derzu. Was denn vor Eenen?
Fried. Ach, ich kann n nich leiden, vor 'tt Dod
Nich leiden.
Tante. Ist er schmuck/ hat er Geld, so mu�t n
leiden k�nnen.
        
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