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Der Strahlower Fischzug Erste Handlung

Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

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Staatsrath. Und wenn er nu Professor w�rde, da
w�rst Du 'ne Frau Professor�.
Frieder. Ich bin nicht hschm�thig. Das bab ich
gar nicht einmal gewu�t; Samuel hat mirS gesagt.
Sattl Und ich Habs mit angesehN/ da� 'n Profes-
sor mit hundert Fackeln Abends is 'n Vivat gebracht
worden. Dabei konntest Du denn zum Fenster 'raus
sehn. Tausensachteweg !
Frieder. Was h�ls mir das, wenns mir in der
Stube nicht gefiel.
Sattl. HaltS Maul! Mein Wort Hab ich einmal
gegeben, und des geb ich nicht oft, und wenn ichs ein-
mal gebe, halt ichs! Kannst Du 'n nich xar Liebe
heirathen, so heirath 'n xar Honn�r.
�
Aber seinen
Gro�vater, den alten Chaussee-Einnehmer, Hab ich zur
Verlobung gebeten, und er willheute noch kommen, hier
her. Der soll ihm die Leviten doch lesen, da� er kein
Preu�e seyn will.
�
Wo iS der Schwager denn ge-
blieben? den mu� ich suchen; er soll den Br�utgam
ooch sehnt (ab)
Friederike. Sie mochten ihn alle sehn, wenn ich
ihn nur zum ersten und letztenmal gesehn hatte!
Siebenzehnter Auftritt.
Tante aus dem Fleisch scharrn. (sehr prunkhaft
angezogen.) Vorige.
Tante. Ach Friederiken, seid Ihr ooch da? Nu,
so will ich mich bei Euch setzen. Ihr Diener, Musjeh
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