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Der Strahlower Fischzug Erste Handlung

Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

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Sattl. MitErlaubnis, die Braut wird es Ihnen
�bel nehme�/ da� Sie lieber Zeitungen lesen, als sich
sputen, bei ihr zu seyn.
Fried. O nein, gewi� nicht!
Wirrm. Die neuesten St�cke waren zudem gehalt-
reich, machten �ber die sinstern Meinungen der Berli-
ner sich lustig.
Sattler. Aber, da Sie doch ein Berliner sind/
m��te Sie das ja �rgern.
Wirrm. Ich bin kein Berliner, ein Teutscher.
Sattl. Hm
�
das Hemd ist mir doch n�her als
der Rock.
Wirrm. Das versteh� Sie nicht, guter Mann! Und
wie ich denn gelesen hatte, fiel mir noch ein, zwei
Beitrage f�r jene Zeitschriften aufzusehen, worin ich
ihre Aeu�erungen best�tigte. Und hierauf dachte ich:
nun willich mich auf ein Schifflein setzen, und das
Strahlowthum ein wenig erschaun.
Sattl. So trinken Sie, essen Sie nach Belieben.
Wirrm. Werde zulangen. Inde� sah ich auf dem
Schifflein, und sehe nun um so mehr: das Strahlow-
thum sei stach, platt, so stach und platt die Gegend ist.
Wie die Berge hier fehlen, gcorichts an Volksh�hen.
Sattl. Nu man sieht ia den M�ggelsberg von
weiten.
Wirrm. Das Volk begreift sich nicht.
        
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