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Vorwort

Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

IV
prosaisch zu reden
�
auch kein Blei ist, und
man die hoch poetischen Kunstwerke nicht sel-
ten vor etwas leeren Banken darstellt, f�hlte
man sich immer auch bewogen, von Zeit zu
Zeit, dem sogenannten Volke seine dramatische
Tafel zu decken, aber auch die sogenannten
Gebildeten fanden sich dann h�ufig ein.
Wenn man sie aber auch mit Prager
Schwestern, und was dahin geh�rt, befrie-
digte, gab es in Berlin immer noch keine ei-
genth�mliche, auf hiesige Oertlichkeit berech-
nete, Volksst�cke. Und doch wei� man von
Paris, London, Wien und den gr��eren St�d-
ten Italiens her, da� eben die lokale Gat-
tung an Ort und Stelle am meisten ergrei-
fen
�
mitunter auch Nutzen stiften kann.
So entschlo� ich mich, in diesem Betracht
hier die Bahn zu brechen, wie holpricht
und wenig dankbar solche M�he schon sein
mochte. Den vielen Widerstand mu�te ich
ja voraussehn. Zuerst bei unserer Kritik, die
ich eben keine l�bliche nennen mag, weil sie
nichts Eignes hat, nur die Fahne scholastischer
Pedanterie wehen l��t, und zu der ohnehin
        
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