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Der Strahlower Fischzug Erste Handlung

Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

5Fremder (umblickend). Ein buntes anziehendes Ge-
wimmel:
Berliner. Scheiden Sie unsere Bev�lkerung in
drei Theilt/ ist es der letzte/ der sein Begn�gen hier
sucht und findet. Was aus den �brigen erscheint, kommt
nur zum sehen
�
oft auch zum sp�tteln.
Fremder. Das sollte man �ber diesen Theil des
Volkes nicht.
Berliner. Jawohl! Um so mehr, als er zu
gutm�thig ist, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Er
geHort auch nicht zu den Tadlern der Heimath, h�lt
noch auf die V�ter und schreit nicht um Neuerung.
Dies macht, er liest keine fremde Zeitschriften, und ist
daher nickt so leicht zu betr�gen, wie Gelehrte.
Fremder (l�chelnd). W�ren Sie gar der Meinung:
dieser Theil des Volkes sei ein besserer, weil man keine
Gelehrte darunter z�hlt?
Berliner. Die Ideenverwirrung der Gelehrten
theilt er wenigstens nicht.
�
Doch setzen wir uns, die
lustigen Erscheinungen ein halbes St�ndchen an uns
Vor�bergehen zu lassen. (Beide nehmen seitw�rts auf einer
Bank Platz.)
Ein Kind im Volkshaufen (das mit andern
spielt). Na, wat is det! Meine Mutter sagen!
Eine Frau. Wat machst Du schonst wieder. (^
ielgt ein anderes Kind.)
Da s Kind.Will'tnich mehr duhtt/ �ich mehr duhtt!
        
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