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Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

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Was des ordinaire Reime sind: Liebe, Triebt/Schmer-
zen, Herzen, Lust, Brust, Wonne, Sonne.
Direkt, (schreit aus dem Theater unaesthn.) Wer h�lt
sich denn da �ber's St�ck uf? Das gilt hier nich.
David, (teilt aus mit einer gro�en Zackenfrone von Gold-
papier. Man h�rt des Direktors Stimme, der ungemein z�rt-
lich spricht.)
Was seh ich? Wo bin ich? Ha!
O Turtelt�ubchen mein, Prlnzesslrm Vathseba,
Mein Augentrost, bist du schon wieder da!
Bei allen Gottern, Kind, ich darf dich nur erblicke�.
So rei�t die Liebe auch mein Herz in kurzen Stuckert.
Eine Stimme in der Versammlung. Hab
sie nur erst, 's wird dir schon vergeh�.
Viele Stimmen. Ha ha ha hal
Andre Stimmen. Still da! Keenen L�rm!
Derltebelgekl. Wie kommt denn David dazu,
da� er bei allen G�ttern sagt? Es war ja ein Jude.
Direkt. 'S geht Ihnen nischt an, Sie da!
Einige Stim. Er soll's Maul halten, da us
Seinen Stuhl.
Bathseba.
Des ist au� just mein Fall, Ach Ihre Majestiie!
Ich liebe Ihnen, de� gar nichts dr�ber geht.
Der Uebelgekl. Akkusativ.
Einige Stim. Stille hinten.
        
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