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Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

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Condit. Ich saufe aus Desparation noch 'ne
ganze Bonteille.
Viehm�ft. Ick ooch. Un werden mie �ich die bee-
den Lumpenhunde von 'n Danzboden gejagt/ schlag ick
Alles inGeneralst�cken.
Condit. O, ich bin ooch 'N doller Christ/ wenn
ich anfange, (verlieren sich.)
Christian, (der zelther mit Aufwartung besch�stiat war,
tritt ln den Vsrgrund und z�hlt Geld in die Hand.) Richtig,
zwei Gulden M�nze. Haben mir'S doch in die Hand
gesteckt. Nu, weil sie ehrlich sind duhn, will ickt ooch
ehrlich meenen, willsehn, ob iclse zu de Liebsten hel-
fen tantt/ denn ick kriege doch eenmal keene dervon,
seh icl wol. Wo mag denn mein Herrn der Deubel
haben? (steht sich um.)
Walt, (zur�ckkommend.) Was gehtS Dir an, wo
mich der Deubel hat, wo hat er aber den Viehmaster
und den Conditer?
Christ. H�ren Sie, Herr Waltee! Ecn Wort!
Schmei�en Sie unsre liebwerthsten D�chter �ich an
solch Hactmaek von Schwiegers�hne weg. Sind Se Ih-
nen drum hundsauer geworden? Der Viehmeester hat
zwee K�he imStall, die hee�en Iule und Male, unsre
D�chter zum Affrunt. Nu kann man sich vorstellen, wie
der unsre Dochter �stimiren wird. 'Ne Kuh und 'ne
Frau is bei bei den immer eens. D�kriegt Male gewi�
un Gott mehr Schlage wie Brot.
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