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Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

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des is mein Satz. Des is der Hauptverdienst bei die,
die kecne LiebsicnS haben. Man wird ja sehn wie '6
geht und ob man viel Kunden zu die Danzstunden
kriegt.
Direct. Nu, ich habe bei mein Theater ooch Aer-
ger die schwere Menge gehabt. Erstens wollt ichS doch
nach mir doofen, Theater von Humpelmann, der Wirth
hat aber 'n Nagel, weil'S nur in seinen Saal agiren
soll, willer absolut nich andersch, als de� Theater von
Walter uf 'n Zettel steht. Der Entree geHort freilich
mich, zwee Groschen die Perschon, aber die Spcrrsche-
mels die ich einf�hren wollte zu drei Groschen, hat er
mir nich geattordirt/ er sagt, die Leute w�rden denn
jo nich danzen k�nnen.
Tanzm. Na gut, des wissen wir schonst Was woll-
ten Sie mir aber sonst sagen, Directorchen, von den
dicken Viehm�sier und den d�nnen Conditor.
Direct. Na, Sie wissen, Danzmeisterchen, wie ich
mein Theater baute und meine Aktors und Aktrizen
puhtc
�
ich war doch freundschaftlich und lie� die
Kledagen bei keenen machen als bei Ihnen.
Tanzm. Ich Hab' sie ooch gewi� d�chtig und bil-
lig gemacht, un Kunden die in/S Theater gehn, werd'
ich Sie ooch verschaffen.
Direct. Gut dem Dinge, und wie ich baute und
Sie die Aktors und Aktrizen Maas nahmen und die
Kledagen anprobirten/ kamen doch immer die hochm�-
        
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