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Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

12g
sollen Sie �bergezogne Mandeln dran baden, und Ihre
Heeringe vom feinsten Makro nenlnskuit; un da kriegt
ich sie endlich doch rum. 'N Paar Dage druf gung
ich denn zu Waltern/ fragt 'n, ob er nich seine Cho-
klade von mich nehmen wollte; im Grunde wolltich
aber man bei's Mamsellchen h�ren, wie oder wenn. Ich
sprach sie denn ooch ganz alleene, da zierte se sich denn
wol, und dat, als wenn se von wegen unfern Diskursch
in die Droschke nischt mehr mu�te, meente/ se h�tte
zu dem mal was in Kopp gehat, kannte sich uf nichts
nich mehr besinnen, aber die Kukels, die kleenen Ku-
kels sprechen uf 'ne andre Manier. Kurzum, se het
doch 'n Ooge uf mir. Na h�ren Se mal, Herr Nach-
bar, wir sind gute Freunde, thun Se mich den Gefal-
len, un m�nzen Sie's uf die Male.
Viehm�st. Hm
�
Condit. Es kann Sie ja gleich viel seind.
Viehmast. Sc hat man so 'n gro� Maul.
Condit. Io gut bei Ihre Knechte un die acht
Frauens. Im Grunde w�r's mir Parthie egal, und
die Iule kann ooch was machen, wenn sie anfangt,
aber 's mu� bei'm Conditor eenmal doch schon douser
zugehn, wie bei'n Viehmaster. Ich due Sie Widder 'n
Gefallen. Wissen Sie was, ich nehme von Morgen
fr�h Ihre Milch,brauche jeden Dag f�nf Quart.
Viehmast. Inu, so balle als wie ick sehe, det
ick Jemanden 'n Gefallen duhn kann, worum sollt ickt
nich
        
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