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Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

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uns ooch Alles gesteh�. Haben Sie schon 'n bischen
Anstalten gemacht? Mein erster Schritt ist wenigstens
gethan. Ich habe Waltern zur Leiche bei mein s��es
Frauchen gebeten, und Hab ihn hernach mit seinen zwee
St�ck D�chtern bei mich genothigt. Ich dachte/ man
mu� die Wurst nach die Speckseite werfen, und lie�
Confituren und Eingemachtes uftragen, dc� es nur s,,
roochte. Herjemine/ was haben die zwee D�chter in
meine Baisers und Bonbons gehauen. Un seitdem is
mir eben der K�nigsberger selbstgemachte Marzipan
ausgegangen. Und mein s��er Bischoff hat sie ge-
schmeckt. Vater und D�chter k�nden nich nach Haust
gthlt/ ich mu�te zwee Droschken holen laa�en-
Viehmast. Recht so, wer gut fchmeert gut
f�hrt. Nu, ick habe meine Meenung ooch schon
von ferne 'n bisken von mich gegeben. Ick gung vorge
Woche her, machte mie wat zu dune und seggte: H�-
ren Se mal hier Herr Walter, so balle Se Ihre neue
Wirtschaft ingericht Hebben, k�nnen Se meine Milch
kriegen. Ick schicke se Ihnen alle Morgen int Haus.
Nu, meent er denn, kann 'n Wort sind. Wie deuer 't
Quart met samt 't Waffer wat dermank is? Oho, meent
ick wieder, meine Milch mu� mie wie 'n Jude sind,
der furcht sich vor't Waffer, un ick kriege von ganz
Berlin drei Groschen, weil Sie 't �derst sind, willickt um
neun Dreier duhn. Na, er gung denn rau�er, un die
zwee St�ck Mamsells kamen rinder. Ick dachte, wat
        
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