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Der Strahlower Fischzug Zweite Handlung

Full text: Neue Theaterpossen nach dem Leben / Voß, Julius von

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Elfter Auftritt.
Michel/ der Fischerknecht. Vorige.
Fischerkn. Blitz,da bin ick mol natt. (wringt an
den Kleidern.)
Sattl. Ab der t�chtige Bursch! Wort mu� ge-
halten seyn. Ich habe Tresorscheine zu f�nfzig Thaler
bei mir. Da sind viere. Nehm Er/ mein Freund!
Fischerkn. (sperrt den Mund auf) Wat willhe?
Wat?
Sa t tl.Ich hatte Zweihundert Thaler versprochen.
Fischerkn. Det hebb' ick nich geh�rt.
Sattl. Da sind sie, und noch viel Dank!
Fischerkn.I� Herr Iemersch noch mol
�
Wirrm. (steht auf und kommt eilig herbei.) Und mein
Freund, willEr nun �cht gro�m�thig, ein �cht teut-
scher J�ngling seyn, mu� er die Zweihundert Thaler
Mcht nehmen.
Fischerkn. Ick hebbe jo oock nich geseggt, det
ick wat nehmen will.
Berlin. O mir d�nkt, es w�r' auch gro�m�thig
und �cht teutsch, Verungl�ckte zu retten.
Sattl. Ach Herr Schwiegersohn/ ich merke, da�
Sie's nicht gern sehn/ wenn Geld aus der Familie
geht. Aber wenn ich auch sonst ein guter Wirth bin,
mu� ein Berliner B�rger doch sein Wort halten.
Was w�rden hier all' die Leute sage�/ thit ich's nicht.
        
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